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Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben.
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Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht als wissenschaftliche Fachgesellschaft für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung: 5.500 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Gemeinsames Ziel ist es, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.
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DGP AKTUELL

Erlangen, 29.4.17. Der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gratulierte heute der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zu ihren fünften Wissenschaftlichen Arbeitstagen in der Universitätsstadt Erlangen. In seinem Grußwort sagte er: „Die zukünftige Betreuung und Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen geht nicht ohne eine auf wissenschaftlicher Grundlage und Qualitätssicherung beruhende Hospiz- und Palliativversorgung. Es bedarf noch weiterer Forschung, insbesondere im Hinblick auf eine immer älter werdende Gesellschaft. Das BMBF fördert daher verstärkt die evidenzbasierte palliativmedizinische Versorgungsforschung, klinische Studien sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs, um Menschen auch am Lebensende umfassend und würdevoll zu versorgen.“

Auf Initiative der AG Forschung hat die DGP erstmalig im Jahr 2013 zu den Wissenschaftlichen Arbeitstagen mit dem Fokus palliativmedizinischer Forschung nach Erlangen eingeladen: „Für eine qualitativ hochwertige flächendeckende Palliativ- und Hospizversorgung sind neue Forschungserkenntnisse unerlässlich. Diese sind transparent zu machen und im Versorgungsalltag umzusetzen, “ erklärte Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der DGP.

Die Wissenschaftlichen Arbeitstage als Plattform sind gerade für Nachwuchswissenschaftler eine Möglichkeit, aktuelle Forschungen vorzustellen, sich darüber auszutauschen und bestehende Arbeitsgruppen besser zu vernetzen, so dass effiziente und effektive Forschungsnetzwerke und Unterstützungsstrukturen zur Projektgestaltung entstehen können. „Es wird Gelegenheit gegeben, in Workshops mit erfahrenen Forschern zu arbeiten, im Plenum eigene Projekte vorzustellen und gemeinsam Lösungen für methodische Herausforderungen zu finden sowie den Umgang mit aktuellen gesetzlichen und ethischen Problemen palliativmedizinischer Forschung konstruktiv zu diskutieren“, erläuterten die AG-Sprecher Dr. Gabriella Marx und Dr. Johannes Bükki die Möglichkeiten der Veranstaltung.

Das Anliegen der Stärkung und Weiterentwicklung von Forschung zur Palliativ- und Hospizversorgung in Deutschland wurde seitens des BMBF bereits durch die Zeichnung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ (ein Projekt von DGP, Deutschem Hospiz- und PalliativVerband und Bundesärztekammer) im Oktober 2015 in Erlangen sowie die spezifischen Maßnahmen zur Förderung von Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Palliativversorgung unterstützt.

Daher war es für den Gastgeber der Wissenschaftlichen Arbeitstage und Leiter der palliativmedizinischen Abteilung in Erlangen, Prof. Dr. Christoph Ostgathe, eine besondere Freude, den Parlamentarischen Staatssekretär Stefan Müller für das diesjährige Grußwort zum Themenschwerpunkt „Forschung an Schnittstellen“ wieder zu begrüßen.

Pressemitteilung

Der kollegiale Austausch steht ganz oben auf der Tagesordnung des zweiten Mitgliedertages der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) am 15. und 16. September in Münster. Das facettenreiche zehnseitige Programm steht ab sofort online zur Verfügung!

Zahlreiche Arbeitsgruppen und Sektionen der DGP nutzen den Freitag, 15.9.,  für ihre jährlichen - für DGP-Gäste geöffneten - Sitzungen. Gegründet wird in diesem Rahmen die 15. Arbeitsgruppe der DGP, die „AG Palliativversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund“ (EINLADUNG). Eine Abendveranstaltung in stimmungsvollem Rahmen mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Joachim Gardemann und Livemusik der Urban Club Band schließt sich an.

Am Samstag, 16.9., diskutiert „die DGP“ im spannenden Methodenmix mit allen Teilnehmer/innen des Mitgliedertages drei aktuelle Themen:

  • Behandlung und Versorgung im Voraus planen
  • (Freiwilliger) Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (NEWSLETTER)
  • Medizin als Ausdruck einer gelebten Multiprofessionalität?

Ebenfalls vielversprechend ist auch das Rahmenprogramm: Zum Zeitpunkt des Mitgliedertages findet in Münster die international renommierte Ausstellung Skulptur.Projekte statt. Außerdem lädt das lokale Komitee bereits am 14. September zum Symposium „Zu alt für Palliativmedizin?!“ und zum Benefizkonzert „Orgeltänze, Orgelträume“ ein. Melden Sie sich noch bis 30. April zum Frühbuchertarif an, um in Münster mitzudiskutieren! Noch nicht Mitglied in der DGP? Bei Fragen rufen Sie uns gern an: Tel 030 / 30 10 100 0.

PROGRAMM
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MITGLIEDERTAG
DGP-MITGLIEDSCHAFT

Noch gut drei Wochen bis zu den 5. Wissenschaftlichen Arbeitstagen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) am 28. und 29. April in Erlangen! Im Fokus steht das Thema „Forschung an Schnittstellen“, diskutiert werden Herausforderungen und Chancen der Arbeit an Schnittstellen zwischen Disziplinen, medizinischen Fächern, Versorgungssettings und Akteuren. Ein Blick über die Ländergrenzen soll aufzeigen, was aus anderen Gesundheitssystemen gelernt werden kann. In verschiedenen Formaten geht es um die Planung und Durchführung von Forschungsvorhaben. Das Wissenschaftliche Komitee, Dr. Gabriella Marx, Dr. Johannes Bükki, Prof. Dr. Christoph Ostgathe und PD Dr. Stephanie Stiel, hat ein spannendes Programm zusammengestellt, das erfahrene wie Nachwuchs-Wissenschaftler/innen gleichermaßen anspricht. Melden Sie sich noch heute online an!

PROGRAMM
ANMELDUNG

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verleiht im Jahr 2017 erneut zwei Förderpreise - jeweils dotiert mit 10.000 €. Die Einreichfrist für beide Preise wurde aktuell verlängert bis zum 30. April. Den FÖRDERPREIS für Paliativmedizin vergibt die DGP an Personen und Institutionen, die sich durch ihre Arbeit um die Weiterentwicklung der Palliativmedizin verdient gemacht haben. Stifter des Preises ist die Firma Mundipharma GmbH. Zur Anerkennung des besonderen Engagements bzw. zur Förderung von Initiativen und Projekten im Rahmen der ambulanten Palliativversorgung verleiht die DGP - in diesem Jahr zum zehnten Mal - den ANERKENNUNGS- UND FÖRDERPREIS für ambulante Palliativversorgung. Stifter ist die Firma Grünenthal GmbH.

Förderpreis für Palliativmedizin
Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung