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Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben.
Helfen Sie, dafür bessere Bedingungen zu schaffen!

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht als wissenschaftliche Fachgesellschaft für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung: 5.500 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Gemeinsames Ziel ist es, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.
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DGP AKTUELL

bodo wartkeDie Sommerkonzerte in den Gärten der Bestattung in Bergisch-Gladbach haben eine besondere Tradition - Bestatter und Trauerbegleiter David Roth möchte mit heiteren Musikabenden unter freiem Himmel „vor allem trauernde Menschen in angenehmer Atmosphäre wieder zur Freude am Leben anregen.“ So hat er auch in diesem Jahr einen wunderbaren Gast, den Klavierkabarettisten Bodo Wartke, dessen Programm „Klaviersdelikte“ am 10. Juli einen unvergesslichen musikalischen Sommerabend verspricht. Roth betont: „Es ist jeder eingeladen, der das Leben als ein Geschenk empfindet.“ Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird bis 3. Juli gebeten.  

Die Scheu vor dem ungewöhnlichen Veranstaltungsort, den Gärten der Bestattung, verfliegt nach Roths Erfahrungen gerade bei den Sommerkonzerten ausgesprochen schnell, worüber er sich ganz in der Nachfolge seines Vaters Fritz Roth besonders freut: „Streicheleinheiten für die Seele“ brauche schließlich jeder Mensch.

Auch in diesem Jahr wird wieder für einen gemeinnützigen Zweck gesammelt: Der Erlös geht an die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Dafür möchten wir uns schon jetzt sehr herzlich bei Familie Roth bedanken! Jede Spende trägt dazu bei, dass sich die Mitglieder der DGP in einer Vielzahl von Projekten ehrenamtlich dafür einsetzen können, schwerstkranken und sterbenden Menschen eine weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu ermöglichen – in welchem Umfeld auch immer sie dies wünschen.

Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, das Konzert im Rahmen eines Livestreams über www.puetz-roth.de zu verfolgen. Präsentiert wird das Sommerkonzert von Radio Berg.

ANMELDUNG

eapc

Heute hat der 15. Weltkongress der European Association for Palliative Care (EAPC) begonnen, zu dem Prof. Dr. Christoph Ostgathe als Vizepräsident der EAPC und Vorsitzender des wissenschaftlichen Komitees des Kongresses mehr als 2.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter knapp 200 aus Deutschland, in Madrid begrüßen konnte. Der Abstractband zum Kongress wurde ebenfalls aktuell veröffentlicht. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ist vor Ort vertreten, gedanklich aber auch bereits zwei Jahre weiter und hofft Ende Mai 2019 auf ebenso viele internationale Gäste, wenn die EAPC vom 23. bis 25. Mai 2019 zu ihrem 16. Weltkongress nach Berlin einlädt: „See you in Berlin 2019: 16th World Congress of the EAPC and 25 years of the DGP!“

15. WELTKONGRESS DER EAPC IN MADRID

DGP FOCUSSING ON PATIENTS AND FAMILIES
EAPC ABSTRACTBAND

ärzteblattSeit 2017 haben Krankenhäuser die Möglichkeit, mit Kostenträgern krankenhausindividuelle Zusatzentgelte für multiprofessionelle, mobile Palliativdienste im Krankenhaus zu verhandeln. Hinter der nüchternen Ziffer 8-98h im Klassifikationssystem OPS 2017 des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) verbirgt sich ein „grundsätzlicher und erheblicher Fortschritt in der stationären Versorgung schwerkranker Menschen“, betont die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP): Der Palliativdienst kann für schwerstkranke und sterbende Patienten auf sämtlichen Stationen hinzugezogen werden, dies ist insbesondere für die über 80 Prozent der Krankenhäuser ohne Palliativstation zukunftsweisend.

Allerdings warnt die wissenschaftliche Fachgesellschaft nach ersten Rückmeldungen aus laufenden Verhandlungen davor, dieses absolut notwendige Angebot für Patienten und Angehörige „zu billig zu verkaufen“. Dazu erklärt der Vizepräsident der DGP, Dr. Bernd-Oliver Maier, Wiesbaden: „Palliativdienste im Krankenhaus müssen bundesweit auskömmlich finanziert werden, um der anspruchsvollen Aufgabe der Behandlung und Begleitung schwerstkranker Patienten und ihrer Angehörigen gerecht werden zu können!“ Die neue Regelung wird nur bei angemessener Refinanzierung zu qualitativ hochwertiger und patientenzugewandter Versorgung führen. Ziel ist es, es zukünftig allen Abteilungen eines Krankenhauses deutlich zu erleichtern, einen internen oder externen Palliativdienst zu Rate zu ziehen, sollte bei einem lebensbedrohlich erkrankten Menschen ein spezialisierter Versorgungsbedarf auftreten.

wat 2017 bmbfv.l.n.r.: Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Gabriella Marx, Sprecherin der AG Forschung, Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Dr. Johannes Bükki, Sprecher der AG Forschung. Foto: B. Beyer

Der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gratulierte heute der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zu ihren fünften Wissenschaftlichen Arbeitstagen in der Universitätsstadt Erlangen. In seinem Grußwort sagte er: „Die zukünftige Betreuung und Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen geht nicht ohne eine auf wissenschaftlicher Grundlage und Qualitätssicherung beruhende Hospiz- und Palliativversorgung. Es bedarf noch weiterer Forschung, insbesondere im Hinblick auf eine immer älter werdende Gesellschaft. Das BMBF fördert daher verstärkt die evidenzbasierte palliativmedizinische Versorgungsforschung, klinische Studien sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs, um Menschen auch am Lebensende umfassend und würdevoll zu versorgen.“

Auf Initiative der AG Forschung hat die DGP erstmalig im Jahr 2013 zu den Wissenschaftlichen Arbeitstagen mit dem Fokus palliativmedizinischer Forschung nach Erlangen eingeladen: „Für eine qualitativ hochwertige flächendeckende Palliativ- und Hospizversorgung sind neue Forschungserkenntnisse unerlässlich. Diese sind transparent zu machen und im Versorgungsalltag umzusetzen, “ erklärte Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der DGP.