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Die Palliativmedizin konzentriert sich auf die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen.Gemeinsames Ziel ist es, für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.

Die 1994 gegründete Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung aller in der Palliativmedizin Tätigen: Knapp 60 Prozent der annähernd 5.000 DGP-Mitglieder kommen aus der Medizin, fast 30 Prozent aus der Pflege und insgesamt über zehn Prozent aus weiteren in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen.

Anliegen der wissenschaftlichen Fachgesellschaft ist es, die Fortentwicklung der Palliativmedizin interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend auf allen Ebenen zu fördern. In English

Wollen Sie mehr erfahren? Dann lesen Sie gern hier weiter: Die DGP - eine lebendige Gesellschaft 



Debatte Sterbebegleitung

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) betont: Symptome wie Luftnot, Übelkeit, Schmerzen oder Angst lassen sich palliativmedizinisch lindern. Schwerkranke Menschen jeden Alters müssen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Palliativ- und Hospizversorgung haben.

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DGP Aktuell

DGP Aktuell: Archiv

DGP: Palliative Pflege von schwerstkranken, unter Demenz leidenden oder sterbenden alten Menschen braucht Zeit und Personal PDF Drucken
Mittwoch, den 28. Januar 2015 um 12:46 Uhr

„Die Verantwortlichen auf allen Ebenen sind aufgefordert, durch eine angemessene Personalausstattung in Pflegeheimen, faire Vergütung und Bürokratieabbau für attraktivere Arbeitsbedingungen in der Pflege zu sorgen.“ Diesen wichtigen Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe anlässlich 20 Jahren Pflegeversicherung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ausdrücklich: Die genannten Forderungen sind sowohl für unser Gesundheitssystem und die Zukunft des Pflegeberufs wegweisend, vor allem aber auch für die Palliativpflege von höchster Bedeutung.

Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der multiprofessionellen Fachgesellschaft mit rund 1.500 Mitgliedern allein aus der Pflege, betonte heute bei einer internationalen Fachtagung zur „Palliativversorgung von Menschen mit schwerster Demenz“ im Bundesfamilienministerium, dass insbesondere die Demenzerkrankung stärker als lebensverkürzende Erkrankung wahrgenommen werden müsse. Diese Sicht führe zu einem anderen und vorausschauenden Umgang mit einer unweigerlich eintretenden Verschlechterung sowie dem Sterben und dem Tod eines alten Menschen.

Die palliative Pflege von Menschen mit Demenz oder in hohem Alter ist geprägt von hohem Zeit- und Personalaufwand. „Eine Pflegekraft, die im Nachtdienst eines Altenpflegeheims allein für insgesamt 60 bis 80 pflegebedürftige Bewohner zuständig ist, kann sich beim besten Willen nicht mit der notwendigen Zuwendung um einen sterbenden Patienten kümmern.“ erklärte Katja Goudinoudis, Sprecherin der Sektion Pflege und Vorstandsmitglied in der DGP.

 
Internationale Fachtagung "Palliative Care und Demenz" am 28. Januar 2015 PDF Drucken
Dienstag, den 27. Januar 2015 um 12:00 Uhr

„In der Zunahme von Demenzerkrankungen liegt eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft, der sich auch die Hospiz- und Palliativversorgung dringend stellen muss", betonte Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, bei einem kürzlichen Demenzsymposium. Am 28. Januar 2015 widmet sich eine Fachtagung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Berlin dem Thema „Palliative Care und Demenz - Bedürfnisgerechte Versorgung von Menschen mit schwerer Demenz in der stationären Altenhilfe". Ausgehend von Forschungsergebnissen einer durch das BMFSFJ geförderten Studie zu „Palliative Care und schwere Demenz" tauschen sich Experten aus Deutschland, Schweden, Polen, Großbritannien, den Niederlanden und der Schweiz bezüglich der Bedürfnisse und der Versorgung von Menschen mit schwerer Demenz aus. Veranstalter ist das Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln.

 
DGP: Initiative des Bundesgesundheitsministers bietet besondere Chance zur Etablierung eines Rechtsanspruchs auf Palliativversorgung PDF Drucken
Mittwoch, den 21. Januar 2015 um 12:00 Uhr

Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung sollten "Anspruch auf allgemeine oder spezialisierte Palliativversorgung im stationären wie im ambulanten Sektor" haben, "wann immer sie diese im Laufe ihrer Erkrankung benötigen.", betonte Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), in Berlin. Ein solcher Rechtsanspruch böte erhebliche Entlastung für sterbende Patienten und ihre Angehörigen. Noch gibt es viel zu tun:

  • In die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) wurden im Jahr 2013 31.400 Patienten neu aufgenommen, dies entspricht lediglich 40 Prozent der jährlich 80.000 Patienten in Deutschland, bei denen ein SAPV-Bedarf anzunehmen ist.
  • Mit rund 300 Palliativstationen und 200 stationären Hospizen, d.h. insgesamt fast 5.000 stationären Betten, ist Deutschland auf einem guten Weg in der stationären Versorgung; dies liegt aber noch deutlich unter dem geschätzten Bedarf von 7.000 bis 8.000 notwendigen Betten für das gesamte Bundesgebiet.
     
  • Nur 15 Prozent der bundesweit rund 2000 Krankenhäuser verfügen über Palliativstationen.Von den übrigen Krankenhäusern haben nur wenige einen multiprofessionellen Palliativdienst,
    wie er für jedes Krankenhaus mit mehr als 250 Betten vorgehalten werden sollte.

Pressemitteilung

 
DGP begrüßt Eckpunktepapier zur „Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland“ und schlägt Ergänzungen vor PDF Drucken
Dienstag, den 13. Januar 2015 um 12:01 Uhr

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begrüßt ausdrücklich das Eckpunktepapier von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe et al. zur „Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland". Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen ist nach Ansicht der palliativmedizinischen Fachgesellschaft ein Auf- und Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland möglich. In Ergänzung zu diesem Eckpunktepapier schlägt die DGP weitere notwendige Maßnahmen in sechs übergeordneten Bereichen vor, in denen unterschiedliche Defizite und Blockaden derzeit noch eine angemessene Palliativversorgung verhindern.
Stellungnahme der DGP

 


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