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Die Palliativmedizin konzentriert sich auf die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen. Gemeinsames Ziel ist es, für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.

Die 1994 gegründete Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung aller in der Palliativmedizin Tätigen: Knapp 60 Prozent der annähernd 5.000 DGP-Mitglieder kommen aus der Medizin, fast 30 Prozent aus der Pflege und insgesamt über zehn Prozent aus weiteren in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen.

Anliegen der wissenschaftlichen Fachgesellschaft ist es, die Fortentwicklung der Palliativmedizin interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend auf allen Ebenen zu fördern. In English

Wollen Sie mehr erfahren? Dann lesen Sie gern hier weiter: Die DGP - eine lebendige Gesellschaft

 

DGP Aktuell
DGP unterstützt Empfehlungen in der Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zur "Palliativversorgung in Deutschland" PDF Drucken
Donnerstag, den 26. Februar 2015 um 15:41 Uhr

„In Deutschland bestehen im internationalen Vergleich immer noch erhebliche Defizite in der Palliativversorgung, die vor allem durch eine nachhaltige Entwicklung der Forschung zur Palliativversorgung behoben werden können." Dieses Statement leitet die gemeinsame Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zur „Palliativversorgung in Deutschland" ein, welche im Februar in Berlin veröffentlicht wurde. Die Kurzfassung sowie die Stellungnahme sind abzurufen unter: www.leopoldina.org/de/palliativ

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), deren Präsident Prof. Dr. Lukas Radbruch gemeinsam mit Prof. Dr. Hans-Peter Zenner als Sprecher der Arbeitsgruppe „Palliativmedizin in Deutschland" intensiv an der Bestandsaufnahme der Situation in Deutschland beteiligt war, unterstützt die Anfang Februar veröffentlichten vier Empfehlungen:

1. Entwicklung einer eigenständigen nationalen Palliativstrategie
2. Förderung von spezifischen Methoden und Inhalten interdisziplinärer Palliativversorgungsforschung
3. Förderung von Strukturen interdisziplinärer Palliativversorgungsforschung
4. Einbindung der Betroffenen sowie ihrer Angehörigen in die Entscheidungsfindung zur Gestaltung einer Forschungsagenda

Die Stellungnahme „Palliativversorgung in Deutschland - Perspektiven für Forschung und Praxis" wurde am 6. Februar der Öffentlichkeit vorgestellt.

 
ACPEL-Konferenz: Abstract-Deadline bis zum 1. März verlängert! PDF Drucken
Donnerstag, den 19. Februar 2015 um 18:22 Uhr

In inhaltlicher Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin findet vom 9. bis zum 12. September die 5. Internationale Konferenz für Advance Care Planning (ACP) und End-of-Life Care in München statt (Programm und Referenten:www.acpel2015.org). Die multiprofessionelle Konferenz wendet sich an Forscher, Kliniker/Praktiker, Ethiker, Juristen und Akteure der Gesundheitspolitik, die an gesundheitlicher Vorausplanung interessiert sind. Simultan-Dolmetscher begleiten die ersten beiden Tage dieses englischsprachigen Kongresses. Das Thema ACP hat in Deutschland ganz aktuell gesundheitspolitische Brisanz gewonnen, seit das Eckpunktepapier der Abgeordneten Gröhe et al. das Äquivalent eines flächendeckenden ACP-Angebots für Altenheimbewohner eingefordert hat. Die Konferenz bietet eine einmalige Chance, international renommierte Forscher auf dem Gebiet zu erleben und sich über Strategien zur Implementierung von ACP zu informieren.

 
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin lädt zum internen Mitgliedertag nach Mainz: Online-Anmeldung für den 18./19. September ab sofort möglich PDF Drucken
Donnerstag, den 19. Februar 2015 um 12:05 Uhr

Mit der heutigen Freischaltung der Online-Anmeldung lädt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ihre 5.000 Mitglieder erstmals zu einem Mitgliedertag der DGP am 18./19. September nach Mainz ein. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung der wissenschaftlichen Fachgesellschaft steht der Dialog mit den Mitgliedern. Interne Sitzungen der Arbeitsgruppen und Sektionen der vielfältig und breit aufgestellten multiprofessionellen Gesellschaft bilden am 18. September den Auftakt. Die öffentlichen Debatten zur Sterbehilfe und zum ärztlich assistierten Suizid wie auch zur bundesweiten Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung werden im Plenum am 19. September ebenso wie weitere interne Themen diskutiert.

Offen auch für Nicht-Mitglieder ist die Abendveranstaltung mit der "Urban Club Band" am 18. September in der Alten Lokhalle Mainz.

 
DGP: Palliative Pflege von schwerstkranken, unter Demenz leidenden oder sterbenden alten Menschen braucht Zeit und Personal PDF Drucken
Mittwoch, den 28. Januar 2015 um 12:46 Uhr

„Die Verantwortlichen auf allen Ebenen sind aufgefordert, durch eine angemessene Personalausstattung in Pflegeheimen, faire Vergütung und Bürokratieabbau für attraktivere Arbeitsbedingungen in der Pflege zu sorgen.“ Diesen wichtigen Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe anlässlich 20 Jahren Pflegeversicherung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ausdrücklich: Die genannten Forderungen sind sowohl für unser Gesundheitssystem und die Zukunft des Pflegeberufs wegweisend, vor allem aber auch für die Palliativpflege von höchster Bedeutung.

Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der multiprofessionellen Fachgesellschaft mit rund 1.500 Mitgliedern allein aus der Pflege, betonte heute bei einer internationalen Fachtagung zur „Palliativversorgung von Menschen mit schwerster Demenz“ im Bundesfamilienministerium, dass insbesondere die Demenzerkrankung stärker als lebensverkürzende Erkrankung wahrgenommen werden müsse. Diese Sicht führe zu einem anderen und vorausschauenden Umgang mit einer unweigerlich eintretenden Verschlechterung sowie dem Sterben und dem Tod eines alten Menschen.

Die palliative Pflege von Menschen mit Demenz oder in hohem Alter ist geprägt von hohem Zeit- und Personalaufwand. „Eine Pflegekraft, die im Nachtdienst eines Altenpflegeheims allein für insgesamt 60 bis 80 pflegebedürftige Bewohner zuständig ist, kann sich beim besten Willen nicht mit der notwendigen Zuwendung um einen sterbenden Patienten kümmern.“ erklärte Katja Goudinoudis, Sprecherin der Sektion Pflege und Vorstandsmitglied in der DGP.

 


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