Inhalte


Arbeitsgremien


Jahrestagungen

kongress2016


WAT Menüpunkt

Öffentlichkeitsarbeit


Service


 Spenden

Die Palliativmedizin konzentriert sich auf die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen. Gemeinsames Ziel ist es, für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.

Die 1994 gegründete Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung aller in der Palliativmedizin Tätigen: Knapp 60 Prozent der 5.200 DGP-Mitglieder kommen aus der Medizin, 30 Prozent aus der Pflege und über zehn Prozent aus weiteren in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen.

Anliegen der wissenschaftlichen Fachgesellschaft ist es, die Fortentwicklung der Palliativmedizin interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend auf allen Ebenen zu fördern. In English

08/12/2015: Das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung (HPG) ist am 8.12.2015 in Kraft getreten: Bundesgesetzblatt.

10/12/2015: Das Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung ist am 10.12.2015 in Kraft getreten: Bundesgesetzblatt.

 
DGP Aktuell

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) lädt herzlich zu ihrem 11. Kongress vom 7. bis zum 10. September 2016 ins Congress Center Leipzig ein. Ab sofort sind das Vorprogramm und die Tools für die Registrierung und das Einreichen von Abstracts freigeschaltet: www.palliativkongress.de.

Inhaltlich steht der Kongress unter dem Motto „Qualität braucht Miteinander, Mut und Kompetenz“, Kongresspräsidenten sind Winfried Meißner und Ulrich Wedding aus Jena sowie Andreas Müller aus Dresden. Die Leitmotive des Kongresses lauten Integration, Qualität und Gesellschaft: Palliative Versorgung öffnet sich, findet nicht erst am Lebensende statt, sondern wird integraler Bestandteil einer guten medizinischen Betreuung in fortgeschrittenen Erkrankungssituationen. Insbesondere die Kooperation zwischen Palliativmedizin und Onkologie, Intensivmedizin, Allgemeinmedizin, Geriatrie und Pädiatrie steht im Fokus des interdisziplinären Kongresses.

Im Januar 2016 freut sich die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin gemeinsam mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband und der Bundesärztekammer über mehr als 16.000 Unterschriften zur "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland". Die drei Träger möchten 1.337 Institutionen sowie 14.703 Personen herzlich für ihre Unterstützung der Charta danken. Durch ihre Unterschrift bekunden einzelne Personen wie auch Organisationen ihre Bereitschaft, sich im Sinne der Charta für die Verbesserung der Situation schwerstkranker und sterbender Menschen, ihrer Familien und der ihnen Nahestehenden einzusetzen.

http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/

Ab sofort sind Anmeldungen zu den 4. Wissenschaftlichen Arbeitstagen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin am 11. und 12. März 2016 in Erlangen möglich. Seit Mitte Dezember liegt das aktualisierte Programm für die Veranstaltung vor, welche dieses Mal den Schwerpunkt auf den Transfer „Von der Praxis in die Forschung und von der Forschung in die Praxis“ legt. Ein besonderes Anliegen ist neben der thematischen Ausrichtung der Blick über die Grenzen, insbesondere Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Ausland mögen sich eingeladen fühlen. Neben dem Programm im Plenum bieten Workshops die Gelegenheiten, mit erfahrenen Forschern zu arbeiten, konkrete methodische Unterstützung zu erhalten sowie über aktuelle Themen palliativmedizinischer Forschung zu diskutieren.

Programm und Online-Anmeldung

Mit dem noch im Dezember erscheinenden Buch „Onkologie für die Palliativmedizin" steht in Kürze eine praxisorientierte, therapie- und versorgungsrelevante Hilfestellung für den (palliativ-) medizinischen Arbeitsalltag zur Verfügung, die von den Herausgebern Bernd Alt-Epping, Stefan Fuxius und Ulrich Wedding gemeinsam mit zahlreichen weiteren Autoren als Projekt der „AG Interdisziplinäre Onkologie“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) erarbeitet wurde. Bestellungen sind ab sofort im Universitätsverlag Göttingen möglich.

Open access online Version: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?univerlag-isbn-978-3-86395-229-7