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Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht als wissenschaftliche Fachgesellschaft für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung: Mehr als 5.000 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Gemeinsames Ziel ist es, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.

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DGP AKTUELL

Zu ihrem 11. Kongress zum Thema „Qualität braucht Miteinander, Mut und Kompetenz“ lädt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin vom 7. bis zum 10. September nach Leipzig ein. „Das neue Hospiz- und Palliativgesetz wird dann zu einer weiteren Verbesserung der Versorgung führen, wenn es uns gelingt, miteinander gute Qualität zu definieren, Kompetenz einzubringen und auch mutige Schritte in neue Aufgabenfelder zu gehen.“ fasst Andreas Müller, Dresden, als einer der drei Verantwortlichen die Leitgedanken der Tagung zusammen.

Dringend notwendig ist ein Umdenken: „Palliative Versorgung findet nicht erst am Lebensende statt, sondern wird integraler Bestandteil einer guten medizinischen Betreuung in fortgeschrittenen Erkrankungssituationen.“ so skizziert Kongresspräsident PD Dr. Ulrich Wedding, Jena, einen wesentlichen Schwerpunkt der Tagung im September. Dies erfordert ein frühzeitiges Miteinander mit benachbarten Disziplinen und Professionen: In Anbetracht schwerwiegender Tumorerkrankungen ist insbesondere die Integration von Onkologie und Palliativmedizin essentiell. Warum, wie und wann das wichtig ist, dies erläutert Prof. Dr. Florian Lordick aus Leipzig im Rahmen einer Plenarveranstaltung. Außerdem haben Kongressteilnehmer die Möglichkeit, einen ganztägigen Workshop „Onkologie für Palliativtätige“ zu besuchen. Fachübergreifend thematisiert der Kongress: Wie kann die Palliativversorgung von hämatologischen, pulmologischen, neurologischen, kardiologischen, geriatrischen und multimorbiden Patientinnen und Patienten gewährleistet und verbessert werden?

Grundsätzlich geht es darum, die Qualität der Versorgung abzusichern, wie Prof. Dr. Winfried Meißner, Jena, als dritter Kongresspräsident ausführt. Was Versorgungsgerechtigkeit am Beispiel von Menschen mit Beeinträchtigungen bedeuten kann, erläutert Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust, Berlin, auch in ihrer Funktion als Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.. Unumgänglich ist es außerdem, die hospizliche Versorgung in die Betreuung von Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen zu integrieren. Zukunftsträchtig in diesem Zusammenhang ist das Konzept „Advance Care Planning“, welches im Sinne der „Vorausplanung einer Behandlung“ das Ziel verfolgt, mögliche künftige medizinische Entscheidungen so vorauszuplanen, dass Patientinnen und Patienten auch dann zuverlässig nach ihren individuellen Wertvorstellungen und Wünschen behandelt werden, wenn sie diese krankheitsbedingt nicht mehr selbst äußern können.

asset.f.logo.lgDie Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ist nun auch über das soziale Netzwerk Facebook zu erreichen. Wir freuen uns auf alle DGP-Mitglieder und (Noch-) Nicht-Mitglieder, Kolleginnen und Kollegen, Interessierte und mit dem Anliegen der DGP Sympathisierenden, die uns dort besuchen. Gern können Sie auch ohne eigenen Facebook-Account mal hineinschauen, wir sind gespannt auf Ihre Reaktionen und Anregungen.

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Ein Jahr nach Neustart des kostenfreien Online-Portals „Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland“ sind dort bundesweit bereits mehr als 3.000 Einträge zur Betreuung und Begleitung von Menschen mit einer nicht heilbaren Erkrankung zugänglich. „Für schwerkranke Patienten und ihre Angehörigen ist es wichtig, schnell und unkompliziert Ansprechpartner vor Ort in Erfahrung zu bringen.“ betont Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Tausende von ambulanten und stationären Angeboten der Hospiz- und Palliativversorgung sind für Betroffene sonst kaum zu überblicken.

WEGWEISER / PRESSEMITTEILUNG


Der Sessionplaner für den 11. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ist online - mit sämtlichen Themen, Vortragenden und Veranstaltungsformaten zum Leitmotiv „Qualität braucht Miteinander, Mut und Kompetenz“ vom 7.bis 10.9.16 in Leipzig. Schauen Sie sich auch in der aktuellen Programmauswahl um, mit der die drei Kongresspräsidenten hoffen, Ihr Interesse für die Vielfalt der Inhalte und Formate zu wecken!
 
SESSIONPLANER / VORPROGRAMM / www.dgp2016.de