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Die Palliativmedizin konzentriert sich auf die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen.Gemeinsames Ziel ist es, für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.

Die 1994 gegründete Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung aller in der Palliativmedizin Tätigen: Knapp 60 Prozent der annähernd 5.000 DGP-Mitglieder kommen aus der Medizin, fast 30 Prozent aus der Pflege und insgesamt über zehn Prozent aus weiteren in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen.

Anliegen der wissenschaftlichen Fachgesellschaft ist es, die Fortentwicklung der Palliativmedizin interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend auf allen Ebenen zu fördern. 

Wollen Sie mehr erfahren? Dann lesen Sie gern hier weiter: Die DGP - eine lebendige Gesellschaft 

 

Debatte Sterbebegleitung

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) betont: Symptome wie Luftnot, Übelkeit, Schmerzen oder Angst lassen sich palliativmedizinisch lindern. Schwerkranke Menschen jeden Alters müssen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Palliativ- und Hospizversorgung haben.

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DGP Aktuell

DGP Aktuell: Archiv

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin freut sich über 5.000 Mitglieder PDF Drucken
Donnerstag, den 20. November 2014 um 15:51 Uhr

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zählt zum Ende des Jahres ihres 20jährigen Bestehens nunmehr über 5.000 Mitglieder. Das fünftausendste Mitglied, eine Studierende der Sozialen Arbeit aus Sachsen-Anhalt, gehört zu den 670 Mitglieder aus weiteren an der Palliativversorgung beteiligten Berufsgruppen, 1531 DGP-Mitglieder kommen aktuell aus der Pflege, 2767 aus der Medizin. Außerdem unterstützen 36 Fördermitglieder die multiprofessionelle wissenschaftliche Fachgesellschaft. Weitere Mitglieder sind herzlich willkommen, informieren Sie sich gern in der Berliner Geschäftsstelle unter der Rufnummer: 030/3010100-0.

 
Zur Debatte Sterbebegleitung - Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin fordert: Ausbau der Palliativversorgung muss jetzt beginnen PDF Drucken
Donnerstag, den 13. November 2014 um 09:00 Uhr

„Dem erfreulichen und breiten gesellschaftlichen Konsens bezüglich des Ausbaus der ambulanten und stationären Palliativversorgung müssen nun Taten folgen." betont der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Prof. Dr. Lukas Radbruch, anlässlich der heutigen Orientierungsdebatte im Bundestag zum Thema Sterbebegleitung.

Trotz der positiven Entwicklung in der Palliativmedizin sieht die DGP deutlichen Nachbesserungsbedarf um sicherzustellen, dass jeder Mensch mit einer lebenslimitierenden Erkrankung bei Bedarf bundesweit Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Palliativversorgung erhält. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussion der vergangenen Monate, welche gezeigt habe, wie verzweifelt Schwerstkranke sein können, wenn sie unerträgliche Belastungen befürchten, sich nur noch sich selbst überlassen fühlen und so nicht mehr weiter leben möchten.

Dieser individuellen Not stellt die Fachgesellschaft die klinische Erfahrung ihrer 5.000 in der Palliativver-sorgung tätigen Mitglieder entgegen: Die Krankheitssymptome der allermeisten schwerkranken Patientinnen und Patienten wie Schmerzen, Luftnot, Übelkeit oder psychische Belastungen wie beispielsweise Angst lassen sich mit überschaubaren palliativmedizinischen Strategien weitestgehend und eng entlang der individuellen Bedürfnisse lindern.

Doch nur 15 Prozent der bundesweit rund 2.000 Krankenhäuser verfügen über eine Palliativstation, ebenso hält nur ein kleinerer Teil einen Palliativdienst vor, nur an neun der 34 medizinischen Fakultäten existiert ein Lehrstuhl für Palliativmedizin, in Pflegeheimen gibt es nur wenige Modellprojekte, der Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) wird noch nicht flächendeckend umgesetzt und die psychosoziale Versorgung ist in diesem Bereich kaum existent.

Zu den Forderungen der DGP

 
Debatte Sterbehilfe: DGP sieht keinen strafrechtlichen Handlungsbedarf PDF Drucken
Donnerstag, den 06. November 2014 um 09:43 Uhr

„Es gibt keine Situation, in der die Palliativmedizin nichts mehr anzubieten hat." betonte Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), bei einem parlamentarischen Abend zum Thema Sterbehilfe, zu dem die wissenschaftliche Fachgesellschaft gemeinsam mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) Bundestagsabgeordnete sämtlicher Fraktionen eingeladen hatte. Bei den allermeisten schwerkranken Patientinnen und Patienten lassen sich mit einfachen palliativmedizinischen Strategien belastende Krankheitssymptome wie Schmerzen, Luftnot, Übelkeit oder Angst wie auch psychosoziale Belastungen weitestgehend und eng entlang ihrer Bedürfnisse lindern.(...)

Lesen Sie hier weiter: DGP-Pressemitteilung

 
Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin in Deutschland sprechen sich geschlossen gegen den ärztlich assistierten Suizid aus PDF Drucken
Donnerstag, den 09. Oktober 2014 um 10:00 Uhr

„Mit wachsender Sorge verfolgen die Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin in Deutschland die aktuelle Diskussion um die ärztliche Suizidassistenz. Vor dem Hintergrund gesetzgeberischer Bemühungen zur Regulierung des ärztlich assistierten Suizids entwickelt sich die Debatte derzeit in eine beunruhigende Richtung. Die Professorinnen und Professoren für Palliativmedizin, die an palliativmedizinischen Kliniken und Zentren selbst Tausende von schwerkranken und sterbenden Patienten - Erwachsene wie Kinder - betreut haben, betonen, dass die bestehenden gesetzlichen Regelungen ausreichen und dass eine ärztliche Beihilfe zum Suizid keine ärztliche Aufgabe ist." So beginnt die gemeinsame Pressemitteilung der Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin in Deutschland mit heutigem Datum.

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) unterstützt die Stellungnahme der Lehrstuhlinhaber.

 


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