Informationen zur DGP

Herzlich Willkommen

Wir freuen uns über Ihr Interesse an palliativmedizinischen Themen und hoffen, Ihnen hilfreiche Informationen bieten zu können. Den 4000 DGP-Mitgliedern steht zudem ein umfangreicher interner Info-Bereich zur Verfügung.                                                                                                                In English

Die 1994 gegründete Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung aller in der Palliativmedizin Tätigen: Knapp 60 Prozent der DGP-Mitglieder kommen aus der Medizin, fast 30 Prozent aus der Pflege und insgesamt über zehn Prozent aus weiteren in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen. Anliegen der wissenschaftlichen Fachgesellschaft ist es, die Fortentwicklung der Palliativmedizin interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend auf allen Ebenen zu fördern. 

Das Fach Palliativmedizin steht für die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie ihrer Angehörigen.


DGP Aktuell

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin:

DGP ruft zur Teilnahme an EAPC-Erhebung zu Forschungsprioritäten im Themenfeld "Spirituelle Begleitung" auf PDF Drucken
Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 15:04 Uhr

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ruft zur Teilnahme an einer derzeit laufenden EAPC-Befragung zu Forschungsprioritäten im Themenfeld „Spirituelle Begleitung" auf: Im Zentrum dieser Erhebung steht, die spirituellen Bedürfnisse von Patienten, ihren Familien und ihren Behandlern, Begleitern und Betreuern in den unterschiedlichsten Umgebungen, Kulturkreisen und Ländern zu identifizieren. Die Task Force der European Association for Palliative Care (EAPC) hat eine Übersicht von möglichen Forschungsfeldern entwickelt, die im Rahmen einer nur wenige Minuten beanspruchenden Online-Befragung in eine Rangreihe zu bringen wären. Die DGP als wissenschaftliche Fachgesellschaft möchte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit angemessener und patientenbezogener Forschung unterstreichen mit dem Ziel, die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu verbessern. Die spirituelle Begleitung spielt eine wesentliche Rolle in der Palliativversorgung, wie auch eine aktuelle Stellungnahme der DGP zeigt.

 
DGP und Deutsche Schmerzgesellschaft begrüßen Beschluss des Bundesrats zur Aufnahme eines eigenen Querschnittsbereichs 14 Schmerzmedizin zusätzlich zum QB 13 Palliativmedizin PDF Drucken
Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 11:05 Uhr

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und die Deutsche Schmerzgesellschaft begrüßen den Beschluss des Bundesrates vom 11.5.2012 (s. S. 8ff) zur Ersten Verordnung zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte. Der Bundesrat spricht sich in Ergänzung zum bereits etablierten Querschnittsbereich 13 Palliativmedizin für die Aufnahme eines eigenen QB 14 Schmerzmedizin aus. In einer gemeinsamen Stellungnahme zeigen sich die beiden wissenschaftlichen Fachgesellschaften erfreut darüber, dass die eigenständige Bedeutung der Schmerzmedizin in der Behandlung zum Beispiel chronisch kranker Menschen mit guter Prognose in Abgrenzung zur palliativmedizinischen Versorgung von schwerkranken Patienten am Ende ihres Lebens gestärkt werden konnte.

 
DGP: Seelsorgerische Begleitung als integraler Bestandteil der palliativmedizinischen Komplexbehandlung PDF Drucken
Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 10:02 Uhr

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat am 9.5.2012 eine Stellungnahme zur Relevanz des seelsorgerischen Beitrags zur palliativmedizinischen Komplexbehandlung (OPS 8-982 und 8-98e) veröffentlicht. Darin heißt es: „Nach WHO-Definition ist die Beratung, Begleitung und Betreuung von Menschen hinsichtlich ihrer spirituellen Belastungen und Bedürfnisse integraler und unverzichtbarer Bestandteil eines qualifizierten palliativmedizinischen Behandlungsansatzes, der durch ein multiprofessionelles Team gewährleistet wird. Damit gehören Krankenhaus-Seelsorgerinnen und Seelsorger folgerichtig zum palliativmedizinischen Behandlungsteam." Entsprechend gehöre - nach fachlicher Einschätzung der DGP - die spirituelle Begleitung von Palliativpatienten als integraler Bestandteil zu der in der OPS 8-982 geforderten „aktiven, ganzheitlichen Behandlung zur Symptomkontrolle und psychosozialen Stabilisierung".

 
Gesundheits- und Kulturausschuss empfehlen Bundesrat "Aufnahme der Schmerzmedizin als eigenen Querschnittsbereich" in die ÄApprO PDF Drucken
Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 14:22 Uhr

Der Gesundheitsausschuss und der Ausschuss für Kulturfragen empfehlen dem Bundesrat für seine Sitzung am 11. Mai, der Ersten Verordnung zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte nach Maßgabe von Änderungen zuzustimmen. Heute wurden die entsprechenden Erläuterungen zu Tagesordnungspunkt 61 veröffentlicht.  Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begrüßt insbesondere die Empfehlung zur „Aufnahme der Schmerzmedizin als eigenen Querschnittsbereich unter anderem auch in Abgrenzung zur Palliativmedizin“: Zu dem bereits seit 2009 etablierten "QB 13 Palliativmedizin" soll ein eigenständiger "QB 14 Schmerzmedizin" eingeführt werden (s. Drucksache 238/12, Begründung S. 10). Die DGP hatte sich bereits im Januar in persönlichen Anschreiben an die Mitglieder des federführenden Gesundheitsausschusses des Bundesrates ausdrücklich dafür ausgesprochen, zusätzlich zum QB 13 „Palliativmedizin" die Schmerzmedizin als neuen QB 14 in die ÄApprO aufzunehmen: DGP-Stellungnahme.

 


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