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Zur Anerkennung des besonderen Engagements bzw. zur Förderung von Initiativen und Projekten im Rahmen der ambulanten Palliativversorgung verleiht die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin erstmals im Jahre 2008 den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“. Stifter des Preises ist die Firma Grünenthal GmbH. Der „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“ kann vergeben werden an Personen und Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Entwicklung der Palliativmedizin im ambulanten Bereich verdient gemacht haben.

„Anerkennungs- und Förderpreis“ bedeutet, dass damit schon geleistetes besonderes Engagement in der ambulanten Palliativversorgung anerkannt werden soll, aber gleichzeitig auch eine zukünftige Weiterführung gefördert wird. Der Preis, dotiert mit 10.000 €, wird jährlich ausgeschrieben.

Förderpreis 2016

Der Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung wird auch im Jahr 2016 ausgeschrieben: Verlängerung der Eingabefrist! Die Frist zur Antragstellung wurde aktuell vom 31. März auf den 15. April 2016 verlängert. Bis dahin können Anträge beim Präsidenten der DGP eingereicht werden. Näheres entnehmen Sie bitte den Statuten des Förderpreises (Stifter: Grünenthal GmbH).


Verleihung Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung 19.9.15:

Unbenannt

V.l.n.r.: Prof. Dr. Gerhild Becker, Jurypräsidentin des Anerkennungs- und Förderpreises für „Ambulante Palliativversorgung“, Kai Martens, Geschäftsleiter Deutschland der Grünenthal GmbH, Preisträger Dr. Georg Bollig und Dipl. Soz.Päd. Nadine Kuklau, Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Foto: Jürgen Hofmann


Ausschreibung 2016

 

Anzahl der bisher für den Förderpreis eingereichten Projekte

2015: 09  Projekte
2014: 15  Projekte
2013: 11  Projekte
2012: 12  Projekte
2011: 11  Projekte
2010: 15  Projekte
2009: 07  Projekte
2008: 32  Projekte

Bisherige Preisträger

2015:

Dr. med. Georg Bollig, Dipl.-Soz.Päd. Nadine Kuklau
„Der Letzte Hilfe Kurs – ein Angebot zur Verbesserung der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung durch Information und Befähigung von Bürgerinnen und Bürgern“


2014:

1. Preis
Dr. med. Johannes Bükki, Dipl.-Soz. Päd. Karen Wienholt
(Hospizdienst DaSein e.V., München)
Ambulante Palliativversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund in München – Erfahrungen aus der Hospizarbeit und Erhebung spezifischer Bedürfnisse

1. Preis
Dipl.-Soz. Päd. Susanne Kiepke-Ziemes, Dr. med. Wilhelm Rotthaus, Dipl.-Soz. Päd. Heike Waldhausen
(Caritasverband für die Region Kempen-Viersen e.V., Projekt: „Würdige Sterbebegleitung in den ambulanten Pflegeeinrichtungen")
Systemische Beratung und Begleitung von Schwerstkranken und ihren Zugehörigen

3. Preis
Dipl.-Theol. Margit Gratz, Prof. Dr. theol. Traugott Roser, Prof. Dr. med. Eckhard Frick sj
(Westfälische-Wilhelms-Universität, Seminar für Praktische Theologie und Religionspädagogik, Projekt: „Palliative Care im Augustinum")
Spiritual Care in der Arbeit der ehrenamtlichen Hospizbegleiter

2013:

Anja Koch, Dr. rer. nat. Ulrike Hammer, PD Dr. med. Ulrich Wedding, Prof. Dr. med. Winfried Meißner, Dr. med. Elke Gaser

Qualitätssicherung in der Ambulanten Palliativversorgung (QUAPS)

Alfred Paul, Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Bernd Ebeling, Prof. Dr. med. Wolfgang Fischbach, Ute Sieber
Modellprojekt Palliativmedizinische Tagesklinik

2012:

Dr. med. Sonja Burandt, Christa Knedlitschek, Dr. med. Sabine Kubuschok, Dr. med. Maja Norys, PD Dr. med. Otto Prümmer
Ambulante Palliativ- und Hospizversorgung Kempten-Oberallgäu

Vom Förderprojekt der Deutschen Krebshilfe zur SAPV: Aufbau eines SAPV-Teams im ländlichen Raum

2011:

Dr. Udo Kratel, Anita Kramer
Von der Palliativ-Vision zur Versorgungswirklichkeit: Projekt „Ambulantes Palliativzentrum Dormagen"

Dr. Ulrike Mäthrich
Palliativteam Waldhessen am Klinikum Bad Hersfeld


2010:

Gabriele Weiskopf unter Mitarbeit von Hanna Fischer, Beate Leonard-Kaul und Paul Herrlein
„Entwicklung der ambulanten Hospiz- und Palliativversorgung des St. Jakob Hospizes Saarbrücken und des Kinderhospiz Dienst Saar seit 1994“

Vertragsgruppe der Palliativnetze in Westfalen-Lippe: Dr. med Bettina Claßen, Bochum, Dr. med Hugo Hilscher, Iserlohn, Dr. med Ulrike Hofmeister, Münster, Dr. jur Peter Holtappels, Hamburg, Dr. med Eberhard Lux, Lünen, Dr. med Regina Mansfeld-Nies, Siegen, Dr. med Hans-Ulrich Weller, Bielefeld stellvertretend für die Palliativinitiativen für Westfalen-Lippe
„Ambulante Palliativversorgung in Westfalen-Lippe“

Dr. Thomas Lanthaler und Dr. Karl Lintner vom Krankenhaus des Sanitätsbetriebes Brixen
„Interdisziplinäres Übergabegespräch“ im Sanitätsbetrieb Brixen zur Übernahme von Palliative Care in die Regelversorgung im Gesundheitsbezirk Brixen“


2009:

Jünger S, Zernikow B et al:
Ambulante Pädiatrische Palliativversorgungszentren (APPZ) in NRW - der lange Weg zu einer flächendeckenden ambulanten Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Pakaki N, Bühler E:
Verbesserung der Palliative Care Versorgung im Landkreis Esslingen

Schönhofer-Nellessen V:
Weiterentwicklung von Netzwerkstrukturen in der palliativen Versorgung

2008:

Kategorie Pädiatrische Palliativversorgung:
Führer M, Duroux A, Vollenbroich R, Grasser M, Kinast K, Klein B, Borasio GD: Sterbebegleitung bei Kindern im häuslichen Bereich: Das Projekt HOMe – Hospiz ohne Mauern am Klinikum der Universität München

Kategorie Ambulant basierte ambulante Palliativversorgung:
Albrecht E, Brunner C, Elb S, Grigorakakis A, Körber E, Liemant I, Rauh H, Tesseraux C, Wesch C, Winkler-Pohl S, Witt E:
PALLIAMO – Palliativversorgung mobil e.V. - Aufbau eines qualitätsorientierten ambulanten Palliativteams

Kategorie Stationär basierte ambulante Palliativversorgung:
Brenke S, Scholtyssek M, Nordlund I, von Ledebur B:
Ambulante Palliativversorgung im Katharinen Hospiz am Park Flensburg

 



 

 

 

 

 

 




2009

  1. Jünger S, Zernikow B et al:
    Ambulante Pädiatrische Palliativversorgungszentren (APPZ) in NRW - der lange Weg zu einer flächendeckenden ambulanten Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  2. Pakaki N, Bühler E:
    Verbesserung der Palliative Care Versorgung im Landkreis Esslingen
  3. Schönhofer-Nellessen V:
    Weiterentwicklung von Netzwerkstrukturen in der palliativen Versorgung