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Projektgruppe M-EndoL & Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin veröffentlichen Broschüre zum Umgang mit Multiresistenten Erregern

"Zum Umgang mit Multiresistenten Erregern (MRE) in der Versorgung von Patienten am Lebensende im Krankenhaus“ lautet der vollständige Titel einer aktuellen Broschüre, die von der Projektgruppe M-EndoL (MRSA in End-of-Life-Care) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin herausgegeben wird. Das zugrundeliegende Projekt „MRSA in der Versorgung am Lebensende (M-EndoL)“ wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Projektträger war das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Dafür dankt die Projektgruppe rund um Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Universitätsklinikum Erlangen, Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg, herzlich. Die DGP freut sich sehr, dass die entstandenen Handlungsempfehlungen in gemeinsamer Herausgeberschaft mit der Projektgruppe M-EndoL nun als Kitteltaschenbroschüre vorgelegt werden können, dank der großzügigen Förderung durch die Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung auch als Printversion. Das Online-PDF ist ab sofort auf den Webseiten der Herausgeber zu finden.

ZUM UMGANG MIT MULTIRESISTENTEN ERREGERN

Nur noch wenige Tage: Frühbuchertarif für den 15. Weltkongress der European Association for Palliative Care 18. bis 20. Mai in Madrid!

Noch bis zum 15. Februar gilt der Frühbuchertarif für den 15. Weltkongress der European Association for Palliative Care (EAPC) vom 18. bis 20. Mai in Madrid. Das vorläufige Kongressprogramm ist jetzt auf der Webseite verfügbar und wird laufend aktualisiert. Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Vizepräsident der EAPC und Vorsitzender des wissenschaftlichen Komitees des Kongresses: „Es würde mich persönlich sehr freuen, wenn wir viele aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch aus Deutschland begrüßen dürften!“ Neben der „Early Bird“-Vergünstigung erhalten Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zudem als „collective member“ der EAPC eine weitere Reduktion der Kongressgebühren. Dazu ist bei der Registrierung in der Zeile „Membership No./Association abbreviation“ die Abkürzung „DGP“ einzutragen.

Gern können Sie auch kurzfristig Mitglied der DGP werden! Bei Rückfragen zur Mitgliedschaft wenden Sie sich bitte an die DGP-Geschäftsstelle: Tel: 030/30101000.

KONGRESSPROGRAMM
ANMELDUNG
UNTERKUNFT
DGP-MITGLIEDSCHAFT

Neue Broschüre zur Aufklärung über Chancen und Risiken von Off-Label-Use in der Palliativmedizin stößt auf deutliches Interesse

"Zum Umgang mit Off-Label-Use in der Palliativmedizin" lautet der Titel einer aktuellen Kitteltaschenbroschüre, die Constanze Rémi und Prof. Dr. Claudia Bausewein, Arzneimittelinformation Palliativmedizin und Zentralstelle Off-Label-Use, Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München, gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) herausgegeben haben. Dank der großzügigen Förderung von Druck und Layout durch die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung liegt die Broschüre online und als Printversion vor. Die Abfragezahlen zeigen bereits kurz nach Veröffentlichung deutliches Interesse an diesem Thema. Printexemplare können in der Geschäftsstelle der DGP bestellt werden, E-Mail: dgp@palliativmedizin.de,Tel: 030 / 30 10 100 0.

ZUM UMGANG MIT OFF-LABEL-USE IN DER PALLIATIVMEDIZIN

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begrüßt Entscheidung zu Cannabis-Arzneimitteln für schwerkranke Patienten

Einstimmig hat der Bundestag am 19. Januar einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften angenommen, wonach künftig schwerkranke Patienten auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auch mit hochwertigen Cannabis-Arzneimitteln versorgt werden können. Der Gesundheitsausschuss hatte dazu eine Beschlussempfehlung vorgelegt.

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin begrüßt diese Entscheidung. Gemeinsam mit der Deutschen Schmerzgesellschaft hatte sie bereits am 2.2.2016 zum seinerzeitigen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für ein Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften Stellung genommen. Beide Fachgesellschaften befürworten darin die Initiative der Bundesregierung, „die Verschreibungsfähigkeit von Arzneimitteln auf Cannabisbasis zu erleichtern und einen Rahmen für die Kostenübernahme durch gesetzliche und private Krankenversicherung bei medizinischer Indikation zu schaffen.“

PRESSEMITTEILUNG BUNDESTAG
STELLUNGNAHME 2.2.2016

DGP verleiht in diesem Jahr zum zehnten Mal den Anerkennungs- und Förderpreis „Ambulante Palliativversorgung“

Berlin/Aachen. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verleiht in diesem Jahr zum zehnten Mal den mit 10.000 € dotierten „Anerkennungs- und Förderpreis für Ambulante Palliativversorgung“. Stifter ist die Grünenthal GmbH. Anträge für den Preis können bis zum 31. März 2017 beim Präsidenten der DGP eingereicht werden.

Die Ausschreibung richtet sich an Personen, Gruppierungen oder Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Qualitätsentwicklung der ambulanten Palliativversorgung verdient gemacht haben. Anerkennungs- und Förderpreis bedeutet, dass bereits geleistetes Engagement anerkannt und gleichzeitig eine zukünftige Weiterführung gefördert wird.

Die eingereichten Projekte sollten einen wesentlichen Beitrag zur ambulanten Palliativversorgung darstellen und über den eigenen Bereich hinaus wirken. Der Nachweis dazu muss durch Forschungs- und Projektbeschreibungen, Fachgutachten bzw. entsprechende Publikationen erfolgen. Arbeiten können von allen in der Palliativmedizin tätigen Berufsgruppen eingereicht werden.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin freut sich über Nutzung und Verbreitung des Wegweisers Hospiz- und Palliativversorgung

Knapp 3.200 Angebote für schwerkranke Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind aktuell im Online-Portal „Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland“ ausgewiesen, einem Projekt der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zur unkomplizierten Suche von kompetenten Ansprechpartnern in der Region. Eine Postleitzahlen- und Umkreissuche ermöglicht das zügige Auffinden von Palliativstationen, stationären Hospizen, Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV), ambulanten Hospizdiensten, Palliativdiensten im Krankenhaus u.v.m.

Die DGP freut sich, dass die Datenbank inzwischen von über 5.000 Besuchern monatlich genutzt wird, und dankt für Hinweise und Links auf diese Seite: http://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de/

Insbesondere Angehörige von Schwerstkranken, die mitunter unvermittelt und sofort Unterstützung benötigen, können mit Hilfe der Angaben im Wegweiser umgehend Kontakt zu örtlichen Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung herstellen.

INFOFLYER WEGWEISER

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin fordert Qualifikationsvorgaben für eine "gute und leistbare Palliativpflege"

Um eine qualitativ hochwertige pflegerische Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen sicher zu stellen, ist es aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) dringend notwendig, die beteiligten Pflegedienste für diese Aufgabe zusätzlich zu qualifizieren und zu finanzieren. Die Versorgung von Palliativpatienten erfordert über die pflegerischen Tätigkeiten hinaus insbesondere den Einbezug und die Anleitung der Angehörigen, die Koordination mit weiteren beteiligten Versorgern, die wiederholte Verständigung mit dem Patienten und seiner Familie über die Therapiemöglichkeiten sowie den sicheren Umgang mit kritischen Situationen.

Ein Modellprojekt aus NRW zeigt, wie auch in der Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung (AAPV) eine qualitativ hochwertige Versorgung geleistet werden kann. Nach Erfüllung von Qualitäts- und Strukturkriterien erhalten Pflegedienste einen Zuschlag zu ihren Leistungen. Die zusätzliche Qualifikation der beteiligten Dienste spielt hier eine besondere Rolle und ist auch aus Sicht der DGP ein wichtiger Schlüssel in der Verbesserung der Versorgung.

DGP-Vorstandsmitglied Katja Goudinoudis betont: „Es ist zu hoffen, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) diese Punkte in die Richtlinie zur Häuslichen Krankenpflege (HKP-RL) aufnimmt und auch Qualifikationsvorgaben für die Leistungserbringer aufzeigt, um eine Grundlage für eine gute und leistbare Palliativpflege zu legen.“

Sektion Pharmazie der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin nimmt Stellung zum Arzneimittel-Versandhandel

Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 19. Oktober bezüglich der Rabattgewährung auf verschreibungspflichtige Arzneimittel durch ausländische Versandapotheken beschäftigt am Mittwoch, 9. November, den Bundesrat. Aus diesem Anlass weist die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) auf eine aktuelle Stellungnahme ihrer Sektion Pharmazie hin, in welcher diese eine „drastische Verschlechterung der Patientenversorgung“ befürchtet und die Sorge äußert, dass durch die „Diskriminierung der Vor-Ort-Apotheke die Versorgung schwerstkranker und sterbender Patienten gefährdet“ sein könnte.

Stellungnahme der Sektion Pharmazie der DGP

Nationale Charta-Strategie fordert bedarfsgerechte Begleitung am Lebensende als Menschenrecht - Handlungsempfehlungen in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt

Jeder Mensch hat das Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen

gröheDie aus der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ hervorgegangenen Handlungsempfehlungen zur Umsetzung im Rahmen einer Nationalen Strategie wurden in Anwesenheit von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt.

Drei Jahre liegen zwischen der Auftaktveranstaltung "Von der Charta zur Nationalen Strategie" im Jahr 2013 im Deutschen Bundestag und der Präsentation des Maßnahmenkatalogs, an dem 50 gesundheitspolitisch relevante Institutionen und Organisationen in einem Konsensusprozess mitgewirkt haben.

„Zentrales Anliegen des Chartaprozesses und der erarbeiteten Handlungsempfehlungen ist vor allem eine in ganz Deutschland bedarfsgerechte und für alle Betroffenen zugängliche Hospiz- und Palliativversorgung mit hoher Qualität, die den Bedürfnissen schwerstkranker und sterbender Menschen und der ihnen Nahestehenden wirklich gerecht wird", erklärte Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands.

„Knapp ein Jahr nach Verabschiedung des Hospiz- und Palliativgesetzes ist es nun dringend geboten, die erforderliche qualitativ hochwertige Hospiz- und Palliativversorgung in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, weiteren Wohnformen und in der häuslichen Umgebung auch finanziell abzusichern“, unterstrich Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Ziel der Nationalen Strategie sei es, dass jeder Mensch am Ende seines Lebens unabhängig von der zugrundeliegenden Erkrankung, seiner persönlichen Lebenssituation oder seinem Lebensort bei Bedarf eine entsprechende Hospiz- und Palliativversorgung und Begleitung erhalte.

„Das wiederum geht nicht ohne eine auf wissenschaftlicher Grundlage und Qualitätssicherung beruhende Hospiz- und Palliativversorgung. Nur unter Berücksichtigung dieser drei zentralen Punkte können alle Beteiligten zum Wohle der Betroffenen zusammenwirken“, so Dr. Martina Wenker, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin: Frühzeitige Integration der Palliativmedizin schützt vor Übertherapie am Lebensende

Unbegründete Hoffnung auf Heilung oder Lebensverlängerung macht es auch Ärzten schwer, auf Therapiemaßnahmen zu verzichten oder diese zu beenden - Gegen den Willen des Patienten zu handeln, kann eine Körperverletzung darstellen

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begrüßt, dass das Thema Überversorgung am Lebensende aktuell von medizinischen Fachgesellschaften und den Medien aufgegriffen und intensiv diskutiert wird. Übertherapie am Lebensende kann nicht nur zu falscher Ressourcenverteilung, sondern auch zu inhaltlicher Unterversorgung führen. „Die thematische Einengung der medizinischen Behandlung auf Krankheitsbekämpfung lenkt die Aufmerksamkeit der Betroffenen von der wichtigen Auseinandersetzung mit den grundlegenden Fragen eines schicksalhaft auf das Sterben zu gerichteten Krankheitsverlaufes ab.“ so DGP-Vizepräsident Dr. Bernd-Oliver Maier: „Die palliativmedizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten darf nicht zu kurz kommen.“

Denn: „Trotz aller medizinischen Fortschritte verstirbt weiterhin etwa die Hälfte der Krebspatienten an den Folgen ihrer Erkrankung“, heißt es in einer aktuellen Presseerklärung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V., mit der die DGHO die Veröffentlichung ihrer Empfehlungen zur Vermeidung von Unter- und Überversorgung in Diagnostik und Therapie von Blutkrebserkrankungen und soliden Tumoren begleitet. Die DGP begrüßt die Empfehlungen der DGHO ausdrücklich und ist im Austausch mit der onkologischen Fachgesellschaft seit langem darum bemüht, das frühzeitige Miteinander von tumorspezifischen Therapien und palliativmedizinischer Behandlung, wie es dem Stand der Wissenschaft entspricht, in der klinischen Praxis umzusetzen. Dieser frühintegrative Ansatz gilt entsprechend für die palliativmedizinische Mitbehandlung und Versorgung von pulmologischen, neurologischen, kardiologischen, geriatrischen und multimorbiden Patientinnen und Patienten.

Deutsche Gesellschaft
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