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Anmeldungen noch bis zum 15. September möglich: Charta-Symposium zur Palliativ-/Hospizversorgung von Demenzerkrankten

Im Rahmen des Charta-Prozesses lädt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) gemeinsam mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und der Bundesärztekammer am 18. September zu einem Expertensymposium nach Berlin ein, welches die Palliativ- und Hospizversorgung von Menschen mit einer Demenzerkrankung in den Mittelpunkt rückt. Für die Veranstaltung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 15. September erforderlich. Seit der Veröffentlichung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" vor vier Jahren haben mehr als 10.000 Einzelpersonen und annähernd 900 Institutionen die Charta unterzeichnet.

DGP veröffentlicht Stellungnahme zum ärztlich assistierten Suizid

Zur aktuellen Diskussion um das Thema "Ärztlich assistierter Suizid/Sterbehilfe" hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) heute eine Stellungnahme veröffentlicht und macht noch einmal auf ihre Veröffentlichung "Ärztlich assistierter Suizid - Reflexionen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin" vom Januar 2014 aufmerksam. Die Reflexionen können auch als gedruckte Broschüre in der Geschäftsstelle der DGP unter dgp@palliativmedizin.de bestellt werden.

26.8.2014: Stellungnahme Ärztlich assistierter Suizid: Wenn die Ausnahme zur Regel wird

Die DGP - eine lebendige Gesellschaft

„Die DGP – Eine lebendige Gesellschaft" lautet der Titel einer neu erschienenen Broschüre der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, welche aus Anlass ihres 20-jährigen Jubiläums im Juli 2014 Rückschau hält auf die Entwicklung der wissenschaftlichen Fachgesellschaft auf dem Weg von 14 Unterschriften unter dem Gründungsprotokoll am 2.7.1994 zu nunmehr fast 5.000 Mitgliedern. Das Heft gibt vielfältige Einblicke in das Innenleben einer Gesellschaft, die sich multiprofessionell und interdisziplinär vernetzt für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung von schwerkranken und sterbenden Menschen einsetzt. Die Broschüre steht zum Download bereit und kann außerdem gern in der Geschäftsstelle der DGP unter dgp@palliativmedizin.de bestellt werden.

Die DGP 1994 bis 2014: Vier Präsidenten und ihre Gedanken zum Jubiläum

Am 24. Juni hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin ihr 20-jähriges Jubiläum im Kreise ehemaliger Präsidenten, einer Reihe von Gründungs- und Vorstandsmitgliedern sowie zahlreichen ihrer insgesamt fast 5.000 Mitglieder zum Auftakt des 10. Kongresses der DGP ein wenig vor dem eigentlichenTermin gefeiert. Am 2. Juli 1994 wurde die wissenschaftliche Fachgesellschaft von 14 Gründungsmitgliedern aus der Taufe gehoben, vier Präsidenten haben bis heute ihren Weg geprägt und begleitet: Prof. Dr. Heinz Pichlmaier (1994 - 1998), Prof. Dr. Eberhard Klaschik (1998 - 2006), Prof. Dr. Christof Müller-Busch (2006 - 2010) und Prof. Dr. Friedemann Nauck (2010 - 2014). Deren „Jubiläumsgedanken" sind hier nachzulesen.


Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin wählt neuen Vorstand

Der neue Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin für die Periode 2014 bis 2016 setzt sich nach Wahlergebnis der Mitgliederversammlung vom 26. Juni wie folgt zusammen: Präsident ist Prof. Dr. Lukas Radbruch, Vizepräsidentin Prof. Dr. Maria Wasner, Vizepräsident Prof. Dr. Christof Ostgathe. Schriftführer ist PD Dr. Bernd Alt-Epping, Schatzmeister Dr. Bernd-Oliver Maier. Als Beisitzer des Vorstands sind zukünftig tätig: Katja Goudinoudis, Jan Gramm, Andreas Müller, Dr. Wiebke Nehls und Achim Rieger. Nach vier Jahren im Amt hat sich der bisherige Präsident Prof. Dr. Friedemann Nauck nicht wieder zur Wahl gestellt, ausgeschieden aus dem Vorstand sind außerdem Dr. Barbara Schubert und Meike Schwermann.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin: Förderpreis für Palliativmedizin geht an drei wissenschaftliche Arbeitsgruppen

Der Förderpreis für Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) wurde am 25. Juni 2014 im Rahmen des 10. Kongresses der DGP in Düsseldorf an drei Arbeitsgruppen verliehen, die sich durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit um die Weiterentwicklung der Palliativmedizin verdient gemacht haben. Der mit 10.000 € dotierte Preis wird seit 1999 von der Firma Mundipharma gestiftet.

In diesem Jahr wurden 10 wissenschaftliche Arbeiten eingereicht; die multidisziplinäre Jury unter Leitung von Prof. Dr. Nils Schneider entschied sich entlang inhaltlicher, wissenschaftlicher und formaler Kriterien, einen ersten Preis mit 5.000 Euro und zwei gleichgewichtige zweite Preise mit je 2.500 Euro an drei Arbeitsgruppen zu vergeben.

Ausführliche Pressemitteilung

1.Platz (v.l.n.r.): PD Jan Gärtner (Preisträger), Dipl. Ges-Ök. Vera Weingärtner,
Prof. Dr. Friedemann Nauck, Dr. Ingrid Spohr

1. preisFörderpreis Palliativmedizin 2.Preis II

2. Platz (v.l.n.r.): Dr. Jürgen in der Schmitten (Preisträger),
Prof. Dr. Friedemann Nauck, Dr. Ingrid Spohr

Förderpreis Palliativmedizin 2.Preis I

2. Platz (v.l.n.r.): Dr. Andrea Schmitz, Dr. Christian Schulz (Preisträger),
Dipl.-Psych. Margit Schröer, Christine Dunger, MSc, Prof. Dr. Friedemann Nauck, Dr. Ingrid Spohr
© S. Hirsmüller

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin verleiht Anerkennungs- und Förderpreis für "Ambulante Palliativversorgung"

Preisträger

v.l.n.r: Prof. Dr. Friedemann Nauck (Präsident der DGP), Dr. Johannes Bükki, Margit Gratz, Dr. Detlef von Zabern (Direktor der Medizinischen Abteilung des Geschäftsbereichs Deutschland der Grünenthal GmbH), Susanne Kiepke-Ziemes, Heike Waldhausen, Dr. Wilhelm Rotthaus, Peter Babinetz und Prof. Dr. Gerhild Becker (Vorsitzende der Bewertungsjury).                                                                                          © M. Schröer

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat in diesem Jahr zum siebten Mal den Anerkennungs- und Förderpreis für „Ambulante Palliativversorgung" verliehen. Der mit 10.000 € dotierte Preis wird seit 2008 jährlich von der Firma Grünenthal GmbH gestiftet. Im Rahmen des 10. DGP-Kongresses haben in Düsseldorf gleich drei Arbeitsgruppen den geteilten Preis mit zwei 1. Plätzen und einem 3. Platz entgegen genommen.

Ausführliche Pressemitteilung

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin fordert bei ihrem 10. Kongress Palliativbeauftragte für jedes Krankenhaus und jede Pflegeeinrichtung

„Patientenorientierung" wird zum Prüfstein unseres Gesundheitssystems: Der Zugang zur Palliativversorgung muss Menschen jeden Lebensalters offenstehen, Tumorerkrankten ebenso wie Patienten mit anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen

Beim gemeinsamen 10. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und 13. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung (DKVF) vom 24. - 27. Juni in Düsseldorf wurde deutlich: Immer noch erhalten fast ausschließlich Patienten mit weit fortgeschrittener Krebserkrankung eine Palliativversorgung. Patienten mit chronischen Herz-, Lungen-, Nieren- oder neurologischen Erkrankungen wie z.B. auch der Demenz bedürfen aber ebenso einer guten palliativmedizinischen Betreuung.

„An der Schwelle zur Regelversorgung muss der Zugang zur palliativmedizinischen Versorgung grundsätzlich allen Patienten mit lebensbedrohlichen tumor- und nichttumorbedingten Erkrankungen offen stehen", so der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Prof. Dr. Friedemann Nauck. Dies erfordere die „Etablierung eines verantwortlichen Palliativbeauftragten in jedem Krankenhaus und in jeder Pflegeeinrichtung sowie den Aufbau von multiprofessionell arbeitenden Palliativdiensten in Krankenhäusern". Außerdem sei dringend die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) flächendeckend in Pflegeeinrichtungen zu etablieren, um alte, hochbetagte und/oder demenzerkrankte Menschen am Ende ihres Lebens ihren Bedürfnissen entsprechend behandeln und begleiten zu können.

Ausführliche Pressemitteilung

WHA: Bahnbrechende Resolution zur Palliativversorgung

Ende Mai hat sich das welthöchste Gremium zur Gesundheitspolitik, die 67. Weltgesundheits-versammlung (WHA, World Health Assembly) zum ersten Mail mit der Palliativversorgung befasst. Eine Resolution zur Palliativversorgung, vorbereitet durch eine internationale Arbeitsgruppe unter Leitung der Delegation aus Panama, erfuhr breite Zustimmung und wurde von 44 Ländern als Co-Sponsoren unterstützt. Diesem außerordentlichen Erfolg war im Januar eine Diskussion im Vorstand der WHO (World Health Organisation) zu einem Bericht über die bisherigen Aktivitäten zur Palliativversorgung vorangegangen (Strengthening of palliative care as a component of integrated treatment throughout the life course Report by the Secretariat).

Die Resolution stellt klare Anforderungen an die WHO (die WHA erteilt der WHO die Arbeitsaufträge) und an die Mitgliedsstaaten zur Sicherstellung der Palliativversorgung: Entwicklung einer nationalen Strategie zur Palliativversorgung, Bereitstellung von ausreichenden (finanziellen und personellen) Ressourcen für die Palliativversorgung im Gesundheitswesen, Unterstützung von Ehrenamtlichen und pflegenden Angehörigen und Sicherung der häuslichen Versorgung, Bereitstellung von essentiellen Medikamenten, Überprüfung und falls erforderlich auch Änderung der gesetzlichen Regelungen zu Opioiden, sowie Ausbildung auf der Ebene der allgemeinen, schwerpunktmäßigen und spezialisierten Palliativversorgung.

Die Resolution wurde durch ein Symposium unterstützt, das von Panama mit weiteren neun Co-Sponsoren sowie der Worldwide Palliative Care Alliance (WPCA), der International Association for Hospice and Palliative Care (IAHPC), der Union for International Cancer Control (UICC) und Human Rights Watch organisiert wurde. Die Resolution zur Palliativversorgung ist ein riesiger Sprung vor-wärts für die weltweite Entwicklung der Palliativversorgung.

Nun gilt es, die Empfehlungen in möglichst allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen wie auch in allen Bereichen der WHO umzusetzen. Selbst in Deutschland wird dies Auswirkungen auf die Gesundheitspolitik haben. „Mit den Erfahrungen, die wir bereits haben, sollten wir aber vor allem anderen Ländern zur Seite stehen, die in der Entwicklung der Palliativversorgung noch nicht so weit gekommen sind." so der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Prof. Dr. Lukas Radbruch.

Fazit zur Fachtagung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit

Anlässlich der Fachtagung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit zum Thema „Ein Jahr SAPV in Bayern - Entwicklung und Ausblick" zieht das Ministerium folgendes Fazit: Pressemitteilung des Ministeriums.

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