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Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin freut sich mit dem DHPV und der Bundesärztekammer über mehr als 10.000 Charta-Unterschriften

Am 28. Januar 2009 nahm mit der konstituierenden Sitzung des Runden Tisches in Berlin die Entwicklung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" Fahrt auf. Keine zwei Jahre später konnte die Charta von 50 gesundheits- und gesellschaftspolitisch wesentlichen Institutionen konsentiert werden. Heute nun - fast auf den Tag genau fünf Jahre nach dem Auftakt und auf dem Weg zu einer Nationalen Strategie - freut sich die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin gemeinsam mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband und der Bundesärztekammer über mehr als 10.000 Unterschriften: Die drei Träger möchten 808 Institutionen sowie 9282 Personen herzlich für ihre Unterstützung der Charta danken!

Auch als Download: Reflexionen der DGP zum ärztlich assistierten Suizid

140128 ärztsuizid online TITELIm Resümee der Reflexionen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zum ärztlich assistierten Suizid heißt es: "Selbst bei exzellenter Palliativmedizin wird es Menschen geben, die aus der Situation ihrer schweren Erkrankung heraus Suizid begehen möchten, diesen unter Umständen aber nicht selbst durchführen können oder wollen. Die Palliativmedizin bietet aus ihrem lebensbejahenden Ansatz heraus Hilfe beim Sterben an, jedoch nicht Hilfe zum Sterben. Daher gehört es aus Sicht des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) nicht zum Grundverständnis der Palliativmedizin, Beihilfe zum Suizid zu leisten oder über die gezielte Durchführung eines Suizids zu beraten.

Für Ärztinnen und Ärzte kann es im Umgang mit schwierigen Einzelfällen zu Dilemma-Situationen kommen. Die DGP unterstützt das in der (Muster-) Berufsordnung zum Ausdruck gebrachte Verbot einer ärztlichen Mitwirkung am Suizid, sofern darunter das Verbot der Verordnung eines Medikamentes zum Ziel der Durchführung eines Suizides sowie das Verbot der konkreten Anleitung zur Suizidplanung verstanden wird.

Die Landesärztekammern sollten ihre Berufsordnungen zu § 16 in diesem Sinne vereinheitlichen. Da das Verbot nicht zwingend an eine Sanktion gebunden ist, hat die Landesärztekammer grundsätzlich die Möglichkeit, im begründeten Einzelfall von einer berufsrechtlichen Sanktion der ärztlichen Beihilfe zum freiverantwortlichen Suizid abzusehen.

Es zählt unbedingt zu den ärztlichen Aufgaben, sich respektvoll mit Todeswünschen von Patienten - wie auch Suizidwünschen im engeren Sinne - auseinanderzusetzen. Hierzu gehört in erster Linie, mit den betroffenen Patienten, deren Angehörigen und dem eingebundenen Team die palliativmedizinischen Optionen zur Linderung von Leid zu erörtern und zu versuchen, einen gemeinsamen Weg zu finden."

Ärztlich assistierter Suizid - Reflexionen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

Pressemitteilung der DGP

Diverse Medien berichten: s. auch Aktuelles aus den Medien

Deutsches Ärzteblatt veröffentlicht Reflexionen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zum ärztlich assistierten Suizid

Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat sich in einer Klausurtagung gemeinsam mit weiteren Experten intensiv mit dem Thema ärztlich assistierter Suizid auseinandergesetzt, insbesondere mit der Frage: Welche spezifischen Anforderungen stellt das Thema ärztlich assistierter Suizid an die in der palliativmedizinischen Versorgung Tätigen? Die Reflexionen der DGP sind in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes unter der Überschrift „Hilfe beim Sterben – keine Hilfe zum Sterben“ veröffentlicht.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin verleiht auch in diesem Jahr wieder zwei Förderpreise: Arbeiten bitte bis zum 31. März einreichen

Auch im Jahr 2014 verleiht die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zwei Förderpreise - jeweils dotiert mit 10.000 €, den „Förderpreis für Palliativmedizin“, Stifter ist die Firma Mundipharma GmbH, sowie den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“, Stifter ist die Firma Grünenthal GmbH. Arbeiten können ab sofort in digitaler Form in der Geschäftsstelle eingereicht werden, spätestens jedoch bis zum 31. März. Die beiden Förderpreise werden beim 10. DGP-Kongress vom 24. bis zum 27. Juni in Düsseldorf verliehen.

Geschäftsstelle der DGP in Berlin hat neue Telefonnummer

Bitte beachten: Ab sofort ist die Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in Berlin unter folgenden neuen Telefon- / Faxnummern zu erreichen:

Tel.: 030 / 30 10 100 - 0 / Fax: 030 / 30 10 100 - 16

Nach Initiative der Charta-Steuerungsgruppe: Ausbau der Hospiz-und Palliativversorgung ist in den Koalitionsvertrag aufgenommen

Nach einer Initiative der Charta-Steuerungsgruppe in der vergangenen Woche, in der sie sich mit einem Schreiben an die Spitzenvertreter der drei Koalitionsparteien sowie die Verhandlungsführer der Koalitionsarbeitsgruppen Gesundheit und Pflege sowie Familie, Frauen und Gleichstellung gewandt hatte, ist nun auch der Ausbau der Hospiz-und Palliativversorgung ausdrücklich in den Koalitionsvertrag (s. S. 84) aufgenommen worden: "Zu einer humanen Gesellschaft gehört das Sterben in Würde. Wir wollen die Hospize weiter unterstützen und die Versorgung mit Palliativmedizin ausbauen." (Seite 84 des Koalitionsvertrags). In Vorentwürfen waren in der vergangenen Woche Ausführungen zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen zunächst nicht enthalten. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begrüßt dies gemeinsam mit den beiden anderen Trägern der Charta, dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) sowie der Bundesärztekammer, sehr und freut sich darüber, es ist ein wichtiges Signal für die vor der Charta-Steuerungsgruppe liegende Arbeit in der kommenden Legislaturperiode. Herzlichen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben.

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland
Deutsches Ärzteblatt: Ärzte begrüßen geplanten Ausbau Palliativmedizin

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin begrüßt neues Zusatzentgelt für die Spezialisierte stationäre palliativmedizinische Komplexbehandlung

Anlässlich der Veröffentlichung des Fallpauschalenkatalogs 2014 am 14.10.2013 hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ihre Mitglieder in einer Sonder-Rundmail über dessen Relevanz für die stationäre palliativmedizinische Versorgung informiert. Neben den Leistungen der „Palliativmedizinischen Komplexbehandlung“ (OPS 8-982) wurden 2012 erstmals auch Leistungen der „Spezialisierten stationären palliativmedizinischen Komplexbehandlung“ unter OPS 8-98e beschrieben und nun für 2014 erfreulicherweise ebenfalls mit einem Zusatzentgelt, ZE 145, hinterlegt. Das Zusatzentgelt ZE 60 bleibt mit nur geringen Änderungen erhalten, so dass auch multiprofessionell stationsunabhängig arbeitende Palliativdienste im Krankenhaus (häufig noch als „Konsildienste“ bezeichnet) oder kleinere Palliativstationen, die die Vorgaben des OPS 8-982 erfüllen, weiterhin ein Zusatzentgelt erlösen können.

http://www.g-drg.de/cms/G-DRG-System_2014/Fallpauschalen-Katalog
Mindestmerkmale 8.98-e Spezialisierte stationäre palliativmedizinische Komplexbehandlung  
Glossar der DGP zu den Mindestmerkmalen der OPS 8-98e (neu ab 2012)

Stadt Koblenz: Oberbürgermeister und Bürgermeisterin unterzeichnen die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen


Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin freut sich gemeinsam mit dem DHPV und der Bundesärztekammer, dass Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, und Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein am 11. Oktober die "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" unterzeichnet haben. Beide dankten den Vertreterinnen des Koblenzer Hospizvereins für ihr Engagement sowie den anwesenden Ratsmitgliedern, die damit deutlich machen, dass das Anliegen der Charta von der Stadt unterstützt werde.
 
Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (links) und Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein unterzeichnen für die Stadt Koblenz die Charta im Beisein (v.l.n.r.) von Maya Darscheid, Vorsitzende des Koblenzer Hospizvereins, Gisela Textor, Geschäftsführerin des Koblenzer Hospizvereins, sowie der Ratsmitglieder Hermann-Josef Schmidt und Torsten Schupp.

Pressemeldung der Stadt Koblenz
Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

DGP: "Förderpreis für Palliativmedizin" geht an zwei wissenschaftliche Arbeitsgruppen aus Bochum und aus Datteln

ZenzSchmidt

Stellvertretend für die Arbeitsgruppe der Ruhr-Universität Bochum (s. unteres Foto) nimmt Prof. Dr. Michael Zenz (linkes Bild: Mitte) den Förderpreis für Palliativmedizin aus den Händen von Prof. Dr. Friedemann Nauck, Präsident der DGP, entgegen. Ebenso freut sich Pia Schmidt (rechts Bild: Mitte) über den 1. Preis für ihre Arbeitsgruppe der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln. Fotos: DGP: dlu

Rostock, 21. September. Der Förderpreis für Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) wurde am 21. September zum Abschluss des diesjährigen DGP-Palliativtages in Rostock zu gleichen Teilen an zwei Autorengruppen aus Bochum und aus Datteln verliehen, die sich durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit um die Weiterentwicklung der Palliativmedizin verdient gemacht haben. Der mit 10.000 € dotierte Preis wird seit 1999 von der Firma Mundipharma gestiftet.

Preisträger Bochum (v.li.): Dr. Jan Schildmann, Dr. Sabine Salloch,
Prof. Dr. Dr. Jochen Vollmann
. Ausschnitt: RUB, Foto: Nelle

Pressemitteilung DGP Förderpreis für Palliativmedizin

DGP: "Anerkennungs- und Förderpreis Ambulante Palliativversorgung" an zwei Arbeitsgruppen aus Jena und Aschaffenburg verliehen

Förderpreis DGP Grünenthal

Von links: Dr. Detlef von Zabern, Direktor der Medizinischen Abteilung, Grünenthal GB Deutschland, Ute Siebert, Alfred Paul (für die Preisträger aus Aschaffenburg), Dr. Ulrike Hammer,  Dr. Elke Gaser, Prof. Dr. Winfried Meißner (für die Preisträger aus Jena), Prof. Dr. Friedemann Nauck, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.  Foto: DGP: dlu

Rostock, 20. September 2013. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat in diesem Jahr zum sechsten Mal den "Anerkennungs- und Förderpreis für Ambulante Palliativversorgung" verliehen. Der mit 10.000 € dotierte Preis wird von der Firma Grünenthal GmbH seit 2008 jährlich gestiftet. Im Rahmen des DGP-Palliativtages haben heute in Rostock gleich zwei Arbeitsgruppen - aus Jena und aus Aschaffenburg - den geteilten ersten Preis entgegen genommen.

Pressemitteilung DGP Förderpreis Ambulante Palliativversorgung
Pressemitteilung DGP-Palliativtag in Rostock

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