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DGP-Präsident betont: Häusliche Palliativversorgung von Kindern muss noch in diesem Jahr deutlich verbessert werden

Datteln, Berlin, Wien, Zürich: Alle zwei Jahre geht es im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen um Kinder mit todbringenden Erkrankungen. Seit zwölf Jahren und auch in diesem Jahr vom 21. bis zum 23. Februar treffen sich 900 Experten und Expertinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu den „7. Dattelner Kinderschmerztagen", die erstmalig als Dreiländerkongress ausgerichtet werden. Im Fokus des Kongresses steht, dass schwerkranke Kinder bei der Umsetzung der ambulanten Palliativversorgung viel zu wenig berücksichtigt werden.(...)

„Wir müssen noch in diesem Jahr eine deutliche Verbesserung für die Leistungserbringer der häuslichen Palliativversorgung von Kindern erreichen", sind sich Prof. Friedemann Nauck, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), und MdB Marlene Rupprecht, Vorstandsvorsitzende Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV), einig. „Es ist schon vieles erreicht in Deutschland, die Kinder und Eltern verlassen sich auf die Kinderpalliativteams, wir müssen aufpassen, dass die Teams nicht wieder aufgeben, weil seit sechs Jahren die Finanzierung hinterher hinkt" gibt Andreas Müller, Leiter des spezialisierten ambulanten Palliativteams des Universitätsklinikums Dresden zu bedenken, „viele Gebiete Deutschlands sind noch gar nicht versorgt und das liegt größtenteils an der unsichereren Finanzierung. Engagierte Kinderärzte und Kinderkrankenpflegende gibt es genug". .Pressemitteilung

s. auch: Aktuelles aus den Medien

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin ruft noch einmal dazu auf, die Prager Charta durch Unterzeichnung der Petition zu unterstützen

Anlässlich des 13. Kongresses der European Association for Palliative Care (EAPC) vom 30. Mai bis zum 2. Juni 2013 in Prag ruft die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) noch einmal dazu auf, die Prager Charta zu unterstützen, die im ersten halben Jahr bereits in 20 Sprachen übersetzt wurde und täglich von Menschen aus allen Teilen der Welt unterzeichnet wird: Petition .

Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt unterzeichnet Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

Im Rahmen einer Charta-Veranstaltung im Bauhaus in Dessau unterzeichneten am 30. Januar  Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. med. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt und Klemens Koschig, Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau feierlich die "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland". Im Hintergrund PD Dr. Dr. med. habil. Reinhard Schück, Vorsitzender des Tumorzentrums Anhalt am städtischen Klinikum Dessau e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin freut sich gemeinsam mit den beiden weiteren Trägern der Charta - dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband sowie der Bundesärztekammer - über die Unterschriften von nunmehr 550 Institutionen sowie von mehr als 1700 Einzelpersonen.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin verleiht zwei Förderpreise

Auch im Jahr 2013 verleiht die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zwei Förderpreise, die jeweils mit 10.000 € dotiert sind. Die Anträge für die beiden Förderpreise können bis zum 31. März 2013 beim Präsidenten der DGP eingereicht werden. Zur Förderung der klinischen Wissenschaft wird der „Förderpreis für Palliativmedizin" vergeben. Stifter des Preises ist die Firma Mundipharma GmbH. Zur Anerkennung des besonderen Engagements bzw. zur Förderung von Initiativen und Projekten im Rahmen der ambulanten Palliativversorgung wird der „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung" ausgelobt. Stifter des Preises ist die Firma Grünenthal GmbH.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin ruft dazu auf, die Prager Charta durch Unterzeichnung der Petition zu unterstützen

logo-PChDie European Association for Palliative Care (EAPC), die International Association for Palliative Care (IAHPC), die Worldwide Palliative Care Alliance (WPCA) und Human Rights Watch (HRW) setzen sich im Rahmen der Prager Charta gemeinsam dafür ein, dass der Zugang zur Palliativversorgung ein Menschenrecht wird. Weltweit werden Regierungen dazu aufgefordert, Leid zu lindern und den Zugang zur Palliativversorgung als Menschenrecht anzuerkennen.

Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ruft dazu auf, die Prager Charta durch Unterzeichnung der Petition zu unterstützen.

Nach Übereinkünften der Vereinten Nationen ist der Zugang zur Palliativversorgung eine rechtliche Verpflichtung. Einige internationale Gesellschaften setzen sich dafür ein, diesen Zugang zu einem Menschenrecht zu erheben, das sich aus dem Recht eines jeden auf das für ihn erreichbare Höchstmaß an körperlicher und geistiger Gesundheit ergibt. Im Umgang mit Patienten, die starken Schmerzen ausgesetzt sind, kann das Versäumnis von Regierungen, Palliativversorgung bereitzustellen, grausam, menschenverachtend und entwürdigend sein.

Palliativversorgung kann dieses Leiden effektiv lindern oder sogar verhindern und vergleichsweise kostengünstig erbracht werden. Jedoch haben die Regierungen vieler Nationen weltweit keine ausreichenden Schritte unternommen um sicherzustellen, dass Patienten mit inkurablen Erkrankungen ihr Recht auf Zugang zur Palliativversorgung auch wahrnehmen können.

Prof. Dr. H. Christof Müller-Busch ist für sein Engagement in der Hospiz- und Palliativversorgung mit Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden

Professor Dr. H. Christof Müller-Busch ist für sein Engagement für die hospizliche und palliative Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Staatssekretär Michael Büge hat ihm heute in einer Feierstunde die Auszeichnung in der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales übergeben.„Bis heute bringt sich Prof. Dr. Christof Müller-Busch mit seinem umfangreichen Wissen, seinen Erfahrungen und seiner beispielgebenden Grundhaltung zu den brennenden gesellschaftlichen Fragen rund um die Gestaltung eines würdevollen, schmerzfreien Lebensendes ein. Dafür gebührt ihm großer Dank und Anerkennung", so der Staatssekretär laut Mitteilung der Senatsverwaltung.

DGP und Bundesopiumstelle veröffentlichen Broschüre „Zum Umgang mit Betäubungsmitteln in der ambulanten Palliativversorgung"

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) freut sich, jedem DGP-Mitglied mit der ersten Ausgabe der Zeitschrift für Palliativmedizin Mitte Januar 2013 die heute veröffentlichte Broschüre „Zum Umgang mit Betäubungsmitteln in der ambulanten Palliativversorgung - Fragen und Antworten rund um die Betäubungsmittelverschreibungs-Verordnung" kostenfrei zur Verfügung stellen zu können. Ab sofort kann die Broschüre außerdem in der DGP-Geschäftsstelle bestellt werden. Download: „Zum Umgang mit Betäubungsmitteln in der ambulanten Palliativversorgung"

Der Leitfaden ist in gemeinsamer Herausgeberschaft zwischen der DGP und der Bundesopiumstelle im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte sowie in Kooperation mit der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor folgendem Hintergrund entwickelt worden: „In den letzten Jahren haben sich die Bedingungen für die Versorgung von Palliativpatienten im ambulanten Bereich erheblich verändert. Neben der Schaffung organisatorischer Strukturen mussten auch Gesetze und Verordnungen weiterentwickelt werden, um den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten gerecht werden zu können. Insbesondere die betäubungsmittelrechtlichen Regelungen wurden in einem mehrstufigen Prozess angepasst, der mit der Änderung des § 13 Betäubungsmittelgesetz zum Überlassen von Betäubungsmitteln in Notfallsituationen seinen vorläufigen Abschluss gefunden hat."

Die Bundesopiumstelle wird in den kommenden Monaten insgesamt 25.000 kostenfreie Exemplare an Ärztinnen und Ärzte als Beilage zu Betäubungsmittelrezeptformularen versenden.

DGP: Beispiel Dokumentationsvorlage für den Fall des Überlassens von BtM

DGP: Geänderte SAPV- Empfehlungen des GKV-Spitzenverbands in Kraft

Der GKV-Spitzenverband hat am 5. November die geänderten Empfehlungen nach §132d Abs. 2 SGB V für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung in Kraft gesetzt. An der Neufassung und Klarstellung war auch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) als eine der Spitzenorganisationen der Hospizarbeit und Palliativversorgung beratend beteiligt.  Die Änderungen gegenüber der vorherigen Fassung der Empfehlungen betreffen insbesondere nachfolgend aufgeführte Aspekte: DGP-Übersicht zu SAPV-Empfehlungen.

DGP weist auf ARD-Themenwoche „Leben mit dem Tod“ hin

Mit der Reportage „Zuhause sterben“, welche die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) zum Thema macht, hat die ARD-Themenwoche "Leben mit dem Tod" schon vor dem angekündigten Termin 17. bis 23. November begonnen. Am Dienstag, 13.November, geht es weiter mit dem ersten Teil der Dokumentation „Dies bisschen Leben“, bevor am Donnerstag, 15. November, das „Berliner Gespräch“ zur Frage „Wie wir sterben wollen“ den eigentlichen Auftakt des vielfältigen Programms in Fernsehen, Rundfunk und Internet bildet (s. auch Aktuelles aus den Medien). Am Montag, den 19. November, wird DGP-Vorstandsmitglied Dr. Barbara Schubert, Palliativmedizinerin aus Dresden, in der Sendung "Hart, aber fair" zu Gast sein.

„Wir freuen uns, dass die ARD-Themenwoche ein wesentliches Anliegen der Palliativmedizin aufgreift und die Bedürfnisse von schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen in den Mittelpunkt dieser Woche stellt“ betont Prof. Dr. Friedemann Nauck, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Eine breite Diskussion in der Gesellschaft ist ein wichtiger Schritt, um dem nachfolgendem Ziel noch einen Schritt näher zu kommen: „Jeder schwerstkranke Mensch in Deutschland - ob zuhause, im Krankenhaus, im Hospiz, oder im Pflegeheim - muss sich auf eine adäquate und multiprofessionelle Betreuung am Ende seines Lebens verlassen können.“

DGP nimmt Abwertung des ZE 60 für die Palliativmedizinische Komplexbehandlung (8-982) mit großer Sorge zur Kenntnis

"Mit großer Sorge nimmt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) die für 2013 beschlossene Abwertung des Zusatzentgeltes 60 (ZE 60) für die Palliativmedizinische Komplexbehandlung (8-982) im Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) zur Kenntnis.", heißt es in einer aktuellen Stellungnahme der DGP.  "Besonders Einrichtungen der spezialisierten stationären Palliativversorgung werden durch das bis zu 20% reduzierte Entgelt nicht mehr kostendeckend arbeiten können. Bereits bestehende Palliativstationen und mobile Teams (Konsiliardienste) in Krankenhäusern, die ihre Arbeit über die ZE 60 refinanzieren, werden aus ökonomischen Gründen von der Schließung bedroht sein. Die nicht adäquate Finanzierung wird den notwendigen weiteren Auf- und Ausbau palliativmedizinischer Einrichtungen im Krankenhaus nachhaltig behindern. (...)"

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