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Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben.
Helfen Sie, dafür bessere Bedingungen zu schaffen!

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht als wissenschaftliche Fachgesellschaft für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung: 5.500 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Gemeinsames Ziel ist es, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.
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DGP AKTUELL

MT PK

v.l.n.r.: Prof. Dr. Traugott Roser, Dieter Broekmann, Prof. Dr. Lukas Radbruch, Karin Dlubis-Mertens, PD Dr. Philipp Lenz, Dr. Ulrike Hofmeister, Dr. Andreas Stähli, Dr. Margit Baumann-Köhler bei der Pressekonferenz. © Münster View

Die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland muss ausgeweitet und vernetzt werden, insbesondere für hochaltrige Menschen. Um die qualitativen Anforderungen an die Versorgung Schwerstkranker konstruktiv, kritisch und vielfältig zu diskutieren, finden am 15. & 16. September in Münster die 2. Mitgliedertage der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) statt. Sie stehen unter dem Motto „Die DGP im Dialog“.

BMBF„Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, Menschen bis zu ihrem letzten Tag ein würdiges Sterben zu ermöglichen und sie im Sterben zu begleiten. Dafür benötigen wir eine umfassende bedarfsgerechte Versorgung, die auf der Grundlage exzellenter Forschung steht.“ erklärte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium (BMBF), in Berlin. Rund 100 internationale und nationale Forscherinnen und Forscher tauschten sich im BMBF zwei Tage lang zu Methoden und Herausforderungen in der Forschung zur Palliativversorgung aus.

Dabei ist die Zusammenarbeit von Forscherinnen und Forschern aus der Medizin und der Pflege, den Sozial- und den Geisteswissenschaften essentiell, wie Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, betonte: „Wir müssen gemeinsam interdisziplinär forschen, um medizinischen, psychosozialen und spirituellen Anliegen des Patienten und seiner Familie umfassend und bestmöglich gerecht werden zu können“. Außerdem bräuchten junge engagierte Wissenschaftler, die sich in diesen neuen Bereich wagen wollen, adäquate Karrieremöglichkeiten, so Radbruch, Lehrstuhl für Palliativmedizin an der Universität Bonn. Schließlich erfordere die besondere Situation von Palliativpatienten neue Methoden für die Forschung.

Thomas Rachel © Susanne Jäger

dialogNur noch vier Wochen, dann heißt es: "Die DGP im Dialog!" Der kollegiale Austausch steht ganz oben auf der Tagesordnung des zweiten Mitgliedertages der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) am 15. und 16. September in Münster.

Zahlreiche Arbeitsgruppen und Sektionen der DGP nutzen den Freitag für ihre jährlichen - für Gäste geöffneten - Sitzungen. Gegründet wird in diesem Rahmen die 15. Arbeitsgruppe der DGP, die „AG Palliativversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund“.

Eine stimmungsvolle Abendveranstaltung mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe an der FH Münster, schließt sich an: Auch Nicht-Mitglieder sind bei diesem „Feierabend“ am 15. September herzlich willkommen! Am Samstag diskutiert „die DGP“ im spannenden Methodenmix mit allen Teilnehmer/innen des Mitgliedertages intern drei aktuelle Themen.

Parallel zum Mitgliedertag läuft in Münster die international renommierte Ausstellung Skulptur.Projekte. Außerdem lädt das lokale Komitee bereits am 14. September zum Symposium „Zu alt für Palliativmedizin“ und zum Benefizkonzert „Orgeltänze, Orgelträume“ ein. Gern können Sie auch vor Ort Mitglied werden und sich bis Ende 2017 kostenfrei in der DGP umschauen.

Melden Sie sich jetzt an, um in Münster mitzudiskutieren! Die Hotels vor Ort sind bereits gut gebucht!

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Im Juli 2017 verzeichnete das Online-Portal „Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin fast 10.000 Klicks! Über eine Suchmaschine sind ambulante und stationäre Palliativ- und Hospizeinrichtungen im Umkreis eines Ortes oder einer Postleitzahl schnell zu finden. Die für Anbieter wie Nutzer kostenfreie Adressdatenbank weist inzwischen deutlich mehr als 3.200 Online-Einträge zur Betreuung, Begleitung und Versorgung von Menschen mit einer nicht heilbaren Erkrankung aus. Und fast nebenbei erfahren die Ratsuchenden, was eine Palliativstation von einem Hospiz unterscheidet, was sich hinter der Abkürzung SAPV verbirgt und dass ein Palliativteam frühzeitig und parallel z.B. auch zu einer onkologischen Behandlung herangezogen werden kann.