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Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben.
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Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht als wissenschaftliche Fachgesellschaft für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung: 5.500 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Gemeinsames Ziel ist es, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.
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DGP AKTUELL

Lukas Radbruch 2Deutschlandfunk: Leben statt Leiden - Möglichkeiten und Grenzen der Palliativmedizin: Wenn eine schwere Krankheit nicht mehr geheilt werden kann, wenn sie voranschreitet und das Lebensende naht - dann bedeutet das nicht, dass Ärzte nichts mehr tun können für einen Patienten. Aber die Ziele der Behandlung ändern sich. Studiogast: Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Deutschlandfunk: Möglichkeiten und Grenzen der Palliativmedizin

„Trauer braucht Zeit und Raum.“ Mit diesem kurzen Satz unterstreicht die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in einer aktuellen Stellungnahme, dass Trauer eine natürliche Reaktion darstellt, „eine normale und hilfreiche Emotion, der Akzeptanz, Wertschätzung und Unterstützung seitens der Gesellschaft zusteht.“ Trauer gehört ebenso wie die Themen Tod und Sterben enttabuisiert, damit trauernde Menschen diese Zeit mit Unterstützung und in Begleitung von Familienangehörigen und Freunden oder auch mit Hilfe von Trauerbegleitung durch Ehren- und Hauptamtliche durchlaufen können, erklärt Diplompsychologe Jan Gramm für die DGP. Für Einzelne allerdings kann der persönliche Verlust „auch so schwerwiegende und stark belastende Folgen haben, dass der Trauerprozess in eine Störung münden kann, die einer therapeutischen Unterstützung bedarf.“, betont die multiprofessionelle Fachgesellschaft anlässlich der geplanten Einführung einer Diagnose „Anhaltende Trauerstörung“ in das internationale Krankheitsklassifikationssystem ICD-11.

170626 palliativ logo version A in PetrolIm Sinne der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen kommt auch der Zertifizierung der in der Palliativversorgung tätigen Einrichtungen zukünftig eine erhebliche Bedeutung zu. Aus diesen Gründen ist es unumgänglich, dass die DGP als maßgebliche Fachgesellschaft ein eigenes Zertifizierungsverfahren etabliert: Zertifizierungen und die damit verbundene Überprüfung von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sind unstrittige und positive Errungenschaften im Gesundheitswesen. Die DGP-Zertifizierung erfüllt alle Anforderungen an ein Zertifizierungsverfahren, z.B. die strikte Trennung der normgebenden Institution (die DGP als Fachgesellschaft) von der diese Norm überprüfenden Institution (ClarCert als Zertifizierungsgesellschaft).

Die DGP-Zertifizierung bietet Palliativstationen den Nachweis, dass sie in der Lage sind, die Versorgung ihrer Patienten nach spezifizierten und normierten Vorgaben zu erbringen. Diese Vorgaben berücksichtigen unter anderem die Anforderungen der S3-Leitlinie „Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ und sind eng mit den Zertifizierungskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) für die Palliativversorgung in onkologischen Zentren abgestimmt. Die Mehrzahl der Palliativstationen ist aber nicht an ein onkologisches Zentrum angeschlossen und es finden zunehmend auch Patienten mit anderen als onkologischen Erkrankungen Zugang zur Palliativversorgung.

bodo wartke 11bodo wartke 9Es war ein großartiger Konzertabend in den Gärten der Bestattung in Bergisch Gladbach, zu dem David Roth und Hanna Thiele-Roth am 10. Juli mehr als 1.800 Besucher trotz ungemütlichster Wettervorhersagen begrüßen konnten.

bodo wartke1Klavierkabarettist Bodo Wartke schaffte es nicht nur, mit seinem Programm „Klaviersdelikte“ den Regen (und eine Wespe!) davon zu singen, sondern vor allem Kontakt zu seinem Publikum in der 360 Grad-Umschau rund um die Bühne mitten im Wald aufzunehmen. Mit seinen Gästen musizierte er sich durch einen facettenreichen Kanon an Gefühlen und Problemen („die ich früher noch nicht hatte“), der viele heitere, berührende, leise und lebensfrohe Momente bereithielt.