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Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben.
Helfen Sie, dafür bessere Bedingungen zu schaffen!

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht als wissenschaftliche Fachgesellschaft für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung: 5.500 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Gemeinsames Ziel ist es, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.
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DGP AKTUELL

Die schwerstkranken Patienten auf der Station Lichtblicke im Kinderpalliativzentrum sollen am Stationsleben teilhaben können – auch wenn sie Träger eines multiresistenten Erregers, eines sogenannten Krankenhauskeims, sind. Wie das gehen kann, legt das im Kinderpalliativzentrum Datteln entwickelte Hygienekonzept PALLINI fest. In einer wissenschaftlichen Arbeit hat die Pflegewissenschaftlerin Dr. Pia Schmidt das innovative Konzept beschrieben und vorläufig evaluiert. Für ihre Studie wurde die junge Wissenschaftlerin Anfang Mai vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) mit dem Deutschen Preis für Patientensicherheit 2017 (2. Preis) ausgezeichnet. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin gratuliert zu der Auszeichnung und nimmt diese zum Anlass, auf ihre kürzlich gemeinsam mit der Projektgruppe M-Endol herausgegebene Handlungsempfehlung „Zum Umgang mit multiresistenten Erregern (MRE) in der Versorgung von Patienten am Lebensende im Krankenhaus“ hinzuweisen.

BROSCHÜRE "Zum Umgang mit multiresistenten Erregern (MRE) in der Versorgung von Patienten am Lebensende im Krankenhaus"

bodo wartkeDie Sommerkonzerte in den Gärten der Bestattung in Bergisch-Gladbach haben eine besondere Tradition - Bestatter und Trauerbegleiter David Roth möchte mit heiteren Musikabenden unter freiem Himmel „vor allem trauernde Menschen in angenehmer Atmosphäre wieder zur Freude am Leben anregen.“ So hat er auch in diesem Jahr einen wunderbaren Gast, den Klavierkabarettisten Bodo Wartke, dessen Programm „Klaviersdelikte“ am 10. Juli einen unvergesslichen musikalischen Sommerabend verspricht. Roth betont: „Es ist jeder eingeladen, der das Leben als ein Geschenk empfindet.“ Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird bis 3. Juli gebeten.  

Die Scheu vor dem ungewöhnlichen Veranstaltungsort, den Gärten der Bestattung, verfliegt nach Roths Erfahrungen gerade bei den Sommerkonzerten ausgesprochen schnell, worüber er sich ganz in der Nachfolge seines Vaters Fritz Roth besonders freut: „Streicheleinheiten für die Seele“ brauche schließlich jeder Mensch.

Auch in diesem Jahr wird wieder für einen gemeinnützigen Zweck gesammelt: Der Erlös geht an die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Dafür möchten wir uns schon jetzt sehr herzlich bei Familie Roth bedanken! Jede Spende trägt dazu bei, dass sich die Mitglieder der DGP in einer Vielzahl von Projekten ehrenamtlich dafür einsetzen können, schwerstkranken und sterbenden Menschen eine weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu ermöglichen – in welchem Umfeld auch immer sie dies wünschen.

eapc volunteerBeim 15. Weltkongress der European Association for Palliative Care (EAPC) Mitte Mai in Madrid wurde die Charta für das Ehrenamt mit dem Titel „Voice of Volunteering - The EAPC Madrid Charter on Volunteering in Hospice and Palliative Care“ offiziell vorgestellt. Auch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat bereits unterzeichnet. Nähere Informationen: https://www.change.org/p/voice-of-volunteering-in-hospice-and-palliative-care


ärzteblattSeit 2017 haben Krankenhäuser die Möglichkeit, mit Kostenträgern krankenhausindividuelle Zusatzentgelte für multiprofessionelle, mobile Palliativdienste im Krankenhaus zu verhandeln. Hinter der nüchternen Ziffer 8-98h im Klassifikationssystem OPS 2017 des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) verbirgt sich ein „grundsätzlicher und erheblicher Fortschritt in der stationären Versorgung schwerkranker Menschen“, betont die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP): Der Palliativdienst kann für schwerstkranke und sterbende Patienten auf sämtlichen Stationen hinzugezogen werden, dies ist insbesondere für die über 80 Prozent der Krankenhäuser ohne Palliativstation zukunftsweisend.

Allerdings warnt die wissenschaftliche Fachgesellschaft nach ersten Rückmeldungen aus laufenden Verhandlungen davor, dieses absolut notwendige Angebot für Patienten und Angehörige „zu billig zu verkaufen“. Dazu erklärt der Vizepräsident der DGP, Dr. Bernd-Oliver Maier, Wiesbaden: „Palliativdienste im Krankenhaus müssen bundesweit auskömmlich finanziert werden, um der anspruchsvollen Aufgabe der Behandlung und Begleitung schwerstkranker Patienten und ihrer Angehörigen gerecht werden zu können!“ Die neue Regelung wird nur bei angemessener Refinanzierung zu qualitativ hochwertiger und patientenzugewandter Versorgung führen. Ziel ist es, es zukünftig allen Abteilungen eines Krankenhauses deutlich zu erleichtern, einen internen oder externen Palliativdienst zu Rate zu ziehen, sollte bei einem lebensbedrohlich erkrankten Menschen ein spezialisierter Versorgungsbedarf auftreten.