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DGP-Vizepräsident: Indische Gesetzesnovelle bedeutet einen "großen Schritt vorwärts" für die Morphinbehandlung krebserkrankter Patienten

Der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Prof. Dr. Lukas Radbruch, betont die Bedeutung einer am 21. Februar in der zweiten Kammer des indischen Parlaments bestätigten Novelle des Narcotic Drugs and Psychotropic Substances (NDPS)-Gesetzes. Diese wird es Tumorpatienten in Zukunft wesentlich erleichtern, eine im Rahmen ihrer Krebserkrankung notwendige Morphinbehandlung zu erhalten. Den wegweisenden Beschluss hatten Palliative Care-Experten aus allen Teilen des Landes - unterstützt durch Kollegen weltweit - in langwieriger Arbeit mit vorbereitet. Die einzelnen Staaten Indiens sollen damit verpflichtet werden, ihre Gesetze so zu überarbeiten, dass die Patienten, die Morphin z.B. zur Krebsschmerzbehandlung benötigen, es auch erhalten können. Nachdem es schon so aussah, als ob das Parlament das Gesetz nicht mehr in dieser Sitzungsperiode bearbeiten wolle, ist es buchstäblich am letzten Tag noch beschlossen worden und ebenfalls am letzten Tag durch die zweite Kammer des indischen Parlaments bestätigt worden. Ein Erfolg in letzter Minute! Die indische Parlamentsentscheidung bedarf noch der Bestätigung seitens des Präsidenten. http://palliumindia.org/newsletter/

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