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Nach einer Initiative der Charta-Steuerungsgruppe in der vergangenen Woche, in der sie sich mit einem Schreiben an die Spitzenvertreter der drei Koalitionsparteien sowie die Verhandlungsführer der Koalitionsarbeitsgruppen Gesundheit und Pflege sowie Familie, Frauen und Gleichstellung gewandt hatte, ist nun auch der Ausbau der Hospiz-und Palliativversorgung ausdrücklich in den Koalitionsvertrag (s. S. 84) aufgenommen worden: "Zu einer humanen Gesellschaft gehört das Sterben in Würde. Wir wollen die Hospize weiter unterstützen und die Versorgung mit Palliativmedizin ausbauen." (Seite 84 des Koalitionsvertrags). In Vorentwürfen waren in der vergangenen Woche Ausführungen zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen zunächst nicht enthalten. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begrüßt dies gemeinsam mit den beiden anderen Trägern der Charta, dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) sowie der Bundesärztekammer, sehr und freut sich darüber, es ist ein wichtiges Signal für die vor der Charta-Steuerungsgruppe liegende Arbeit in der kommenden Legislaturperiode. Herzlichen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben.

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland
Deutsches Ärzteblatt: Ärzte begrüßen geplanten Ausbau Palliativmedizin