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"Wir brauchen vorrangig ein Suizidpräventionsgesetz!" - so die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin beim DGIM-Kongress

dgim pkDGP-Präsidentin Prof. Dr. Claudia Bausewein (obere Reihe, zwischen Anne-Katrin Döbler und Prof. Dr. Georg Ertl) und DGP-Vorstandsmitglied Alexandra Scherg (zweite Reihe neben Prof. Dr. Uwe Janssens (li) und Prof. Dr. Markus Lerch) bei der Pressekonferenz zur Eröffnung des 128. DGIM-Kongresses. Hier geht es zur Videoaufzeichnung.

„Unsere Forderung an die Politik: Der Zugang zu Suizidassistenz darf nicht leichter sein als der Zugang zu Suizidprävention und Hospiz- und Palliativversorgung! Wir dürfen den assistierten Suizid nicht zur Normalität werden lassen, er muss eine Ausnahme bleiben. Deshalb brauchen wir vorrangig ein Suizidpräventionsgesetz!“ bekräftigte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Prof. Dr. Claudia Bausewein, zum Auftakt des 128. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Anfang Mai.

Alexandra Scherg, Ärztin in Weiterbildung Hämatologie/Onkologie und Vorstandsmitglied der DGP, ergänzte: „Suizidprävention muss Lehrinhalt werden. Wir sind gemeinsam mit der Politik in der Verantwortung, hier die Weichen für eine bessere Aus- und Weiterbildung zu stellen.“

Die DGIM hatte das Thema “Medizin am Lebensende” in den Fokus der Eröffnungspressekonferenz zu ihrem 128. Kongress vom 30.4. bis 3.5.22 unter dem Leitmotiv “Die Grenzen der Inneren Medizin” gestellt. Kongresspräsident Prof. Dr. Markus M. Lerch verwies auf die Notwendigkeit einer breiten Diskussion in der Ärzteschaft – insbesondere unter Hausärztinnen und Hausärzten – zum ärztlich begleiteten Suizid.

VIDEO Eröffnungspressekonferenz DGIM Kongress

Alexandra Scherg im DGIM Kongressspecial: Digitalisierung, assistierter Suizid und Krebsprävention

Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin: Zum Umgang mit dem Wunsch nach Suizidassistenz in der Hospizarbeit und Palliativversorgung

 

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