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DGP-Präsidentin im Deutschen Ärzteblatt: Komplexe Betreuung Sterbender wird im Fallpauschalensystem oft nicht ausreichend abgebildet I 128. DGIM-Kongress ab 30.4. nimmt Medizin am Lebensende in den Blick

Das Deutsche Ärzteblatt nimmt aktuell die Kritik der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) am Fallpauschalensystem zur Vergütung von Krankenhausleistungen auf: „„Das gemeinsame Ziel, den Patientenwunsch zu erfüllen und sinnlose Behandlungen zu vermeiden, scheitert allzu oft an einem Fallpauschalensystem, das zwar Diagnosen, nicht aber die komplexe Betreuung Sterbender abbildet“, kritisiert die DGIM.“

Zur Betreuung Sterbender verwies die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Prof. Dr. Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin und Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees an der Ludwig-Maximilians-Universität München, im DÄ darauf, dass im Fokus der Palliativmedizin die komplexe Gesamtsituation des Patienten oder der Patientin stehe, die von der Art der Grunderkrankung häufig weitgehend unabhängig sei.

"Im Fallpauschalensystem würden Palliativmaßnahmen oft nicht ausreichend abgebildet, könnten also auch nicht angemessen abgerechnet werden, sagte sie im Vorfeld des DGIM-Kongresses, der am 30. April in Wiesbaden beginnt. Hinzu komme, dass die Palliativversorgung oft in Konkurrenz zu teuren Therapien und apparativen Untersuchungen stehe, die besonders hohe Gewinne generierten.“

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag gerne hier:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/133697/Fallpauschalensystem-bildet-komplexe-Betreuung-Sterbender-nur-unzureichend-ab?rt=ddc440f01a5ab963df4d7d9c9ac4e5af

128. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin vom 30.4.-3.5.22
Eröffnungs-Pressekonferenz am 30. April
Medizin am Lebensende - Wo verlaufen ethische, wo individuelle Grenzen?

 

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