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DGP-Präsidentin nimmt im Deutschen Ärzteblatt Stellung zu Charta, Palliativ- und Hospizversorgung und Suizidprävention

Das Deutsche Ärzteblatt (DÄ) berichtet ausführlich über die Impulse durch die "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland", deren zehnjähriges Jubiläum kürzlich nachgefeiert werden sollte, coronabedingt jedoch leider ausfallen musste: "Obwohl mit dem „Rückenwind“ der Charta bereits sehr viel bewegt und erreicht werden konnte, sieht auch Prof. Dr. med. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), noch viel Luft nach oben. „Die Anliegen der Charta mit ihren fünf Leitsätzen zu gesellschaftspolitischen Herausforderungen, Anforderungen an die Versorgungsstrukturen wie auch an Aus-, Fort- und Weiterbildung, Entwicklungsperspektiven und Forschung sowie zur internationalen Dimension sind noch nicht in allen Bereichen so umgesetzt, wie wir uns das wünschen“, erklärt sie gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. Noch immer erführen die Bedürfnisse von schwerstkranken, sterbenden und auch suizidgefährdeten Menschen ebenso wie die Nöte ihrer Angehörigen zu wenig Aufmerksamkeit. „Es braucht dringend eine gezielte Aufklärungskampagne für die Bevölkerung über die Optionen der Hospiz- und Pal-liativversorgung“, fordert die Palliativmedizinerin."

Aufgenommen hat das DÄ außerdem: ""Lassen Sie nicht zu, dass Menschen einsam sterben!“, mit diesem Appell hat sich zum Ende des Jahres die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Prof. Dr. med. Claudia Bausewein, an die Öffentlichkeit gewandt. Gleichzeitig verwies sie auf die Ende November freigeschaltete Informationsplattform www.pallpan.de des Forschungsverbundes Palliativversorgung in Pandemiezeiten. Dort fänden Betroffene und Angehörige sowie Versorgende diverse praxisnahe und leicht zugängliche Handlungsempfehlungen, um Infektionsschutz, strenge Besuchsregelungen, knappe Ressourcen sowie eine möglichst optimale Versorgung von Schwerkranken und Sterbenden miteinander zu vereinbaren."
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT HALT AM LEBENSENDE

Seit gestern ist außerdem eine weitere interaktive Homepage freigeschaltet: "Trauern in besonderen Zeiten". Neben Informationen über Trauer in diesen Zeiten, über Unterstützungsangebote und Literaturempfehlungen bietet diese zudem Möglichkeiten zum interaktiven Erleben der Trauer, zum Austausch durch Erfahrungsberichte sowie Selbsttests zum eigenen Trauererleben. Die Homepage ist Teil des PallPan-Projektes: „Richtig handeln in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender in Pandemiezeiten“:
www.pallpan.de
www.trauern-in-besonderen-Zeiten.de

  

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