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Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin ruft dazu auf, die Prager Charta durch Unterzeichnung der Petition zu unterstützen

logo-PChDie European Association for Palliative Care (EAPC), die International Association for Palliative Care (IAHPC), die Worldwide Palliative Care Alliance (WPCA) und Human Rights Watch (HRW) setzen sich im Rahmen der Prager Charta gemeinsam dafür ein, dass der Zugang zur Palliativversorgung ein Menschenrecht wird. Weltweit werden Regierungen dazu aufgefordert, Leid zu lindern und den Zugang zur Palliativversorgung als Menschenrecht anzuerkennen.

Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ruft dazu auf, die Prager Charta durch Unterzeichnung der Petition zu unterstützen.

Nach Übereinkünften der Vereinten Nationen ist der Zugang zur Palliativversorgung eine rechtliche Verpflichtung. Einige internationale Gesellschaften setzen sich dafür ein, diesen Zugang zu einem Menschenrecht zu erheben, das sich aus dem Recht eines jeden auf das für ihn erreichbare Höchstmaß an körperlicher und geistiger Gesundheit ergibt. Im Umgang mit Patienten, die starken Schmerzen ausgesetzt sind, kann das Versäumnis von Regierungen, Palliativversorgung bereitzustellen, grausam, menschenverachtend und entwürdigend sein.

Palliativversorgung kann dieses Leiden effektiv lindern oder sogar verhindern und vergleichsweise kostengünstig erbracht werden. Jedoch haben die Regierungen vieler Nationen weltweit keine ausreichenden Schritte unternommen um sicherzustellen, dass Patienten mit inkurablen Erkrankungen ihr Recht auf Zugang zur Palliativversorgung auch wahrnehmen können.

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