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Die nunmehr 18. Auflage der WHO Essential Medicines List wurde kürzlich mit zwei wesentlichen Änderungen zur Palliativmedizin publiziert: Eingefügt wurde ein neuer Abschnitt zu Schmerz und Palliativmedizin, außerdem sind 17 Medikamente für die Palliativversorgung von Erwachsenen erstmalig aufgenommen worden. Wesentlichen Anteil an dem Antrag der International Association for Hospice and Palliative Care (IAHPC) hatten die systematischen Übersichtsarbeiten, die im Rahmen der Entwicklung von Therapieempfehlungen der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) entstanden sind. Prof. Dr. Lukas Radbruch, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), hatte beim 19. Expertenkomitee der WHO im April in Genf die Gelegenheit, die Anträge zur Palliativversorgung mit vorzustellen, und zeigt sich nun erfreut, dass das Expertenkomitee fast alle Punkte des Antrags aufgenommen und auch der Verschiebung der Medikamente zur Palliativversorgung in einen eigenen Abschnitt zugestimmt hat.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) publiziert seit 1977 eine Liste der Essentiellen Medikamente (Essential Medicines List EML), die alle zwei Jahre durch ein Expertenkomitee aktualisiert wird.