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Anerkennungs- und Förderpreis „Ambulante Palliativversorgung“: DGP verleiht drei gleichwertige erste Preise

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat in diesem Jahr zum elften Mal den Anerkennungs- und Förderpreis für „Ambulante Palliativversorgung“ verliehen. Der mit 10.000 € dotierte Preis wird seit 2008 jährlich von der Firma Grünenthal GmbH gestiftet. Im Rahmen des 12. Kongresses der DGP in Bremen wurden am 7. September drei gleichwertige erste Preise verliehen.

Drei Arbeiten haben sich nach Bewertung der DGP-Jury entlang der Kriterien Relevanz, Originalität, Realisierung und Qualitätssicherung als preiswürdig erwiesen, Jurypräsidentin Prof. Dr. Gerhild Becker betont: „Die drei Arbeiten liegen dicht beieinander, zeigen Qualität, sind innovativ und fokussieren unterschiedliche Bereiche, deren Bearbeitung für die ambulante Palliativversorgung essentiell ist.“

1. Preis:
Mag. Phil. Psych. H. Snela, Dipl. Komm. M. Snela-Deschermeier, B. Stecher M.A., Prof. Dr. med. S. Lorenzl, Prof. Dr. M. von Brück: AmbuFörderpreis Foto 2Prof. Dr. Gerhild Becker, Jurypräsidentin, Sebastian Snela, Mag. Phil. Psych. Helena Snela, Prof. Dr. Lukas Radbruch, DGP-Präsident, Myriam Heine, Medical Director des Geschäftsbereichs Deutschland der Grünenthal GmbH (v.l.n.r.) Foto: DGP/KTlante Palliativversorgung in der Hospiz-Gemeinschaft Domicilium – Entwicklung und Vision
Die Arbeit bzw. das Projekt zeichnet sich besonders darin aus, dass eine Alternative zum klassischen Hospiz dargestellt und mit der ambulanten betreuten Wohngemeinschaft eine Entlastung besonders für die ländliche Region geschaffen wird. Neben der alternativen Wohnform bietet das Projekt eine Anlaufstelle für die Bevölkerung und Fort- und Weiterbildung rund um das Thema Sterben und Tod an. Besonders für den ländlichen Raum wird diese Arbeit als innovativ und praxiswirksam gewertet.

1. Preis:
Dr. med. Dr. phil E. Eichner, M. Hillebrand: Aufbau und Entwicklung einer abgestuften Palliativversorgung in der Region Augsburg durch einen Vertrag nach § 140a SGB V: integrierte Allgemeine Palliativversorgung (i- APV)
Förderpreis Foto 3Jurypräsidentin Prof. Dr. Gerhild Becker, Preisträger Dr. Dr. Eckhard Eichner und Marius Hillebrand, DGP-Präsident Prof. Dr. Lukas Radbruch und Myriam Heine, Medical Director des Geschäftsbereichs Deutschland der Grünenthal GmbH (v.l.n.r.) Foto: DGP/KT Die Arbeit stellt ein weittragendes Konzept vor, welches alle wesentlichen AkteurInnen der ambulanten Palliativversorgung vernetzt und entwickelt. Das Ziel ist eine bedarfsgerechte und abgestufte ambulante Palliativversorgung. Vorgeschlagen wird eine zusätzliche Zwischenebene zwischen AAPV und SAPV. Die AutorInnen finden pragmatische Lösungen für Finanzierung und Umsetzung. Das Projekt wird als interessante Auseinandersetzung mit einer relevanten Fragestellung durch engagierte Menschen im Rahmen eines methodisch fundierten Projektes ausgezeichnet.

1. Preis:
Michaela Hach, Fachverband SAPV Hessen e.V.: Qualitätssicherung in der SAPV Hessen
Förderpreis Foto 4Jurypräsidentin Prof. Dr. Gerhild Becker gemeinsam mit den Preisträgerinnen und Preisträgern Dorothée Becker, Dr. Ingmar Hornke, Hanka Petereit, Dr. Bernd-Oliver Maier, Michaela Hach sowie Myriam Heine, Medical Director des Geschäftsbereichs Deutschland der Grünenthal GmbH und Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (v.l.n.r.). Foto: DGP/KTDie Arbeit setzt die Qualitätssicherung der SAPV in den Fokus. Die AutorInnen haben das Thema umfassend bearbeitet und dargestellt. Das Modell ist gut auf andere Regionen übertragbar und ist praxiswirksam. Besonders im Rahmen der Diskussionen um das Vergaberecht ist es notwendig, die Qualität der SAPV zu sichern, zu definieren und zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund wird die Arbeit als hochaktuell, notwendig und als Bereicherung bewertet. Die Arbeit bietet einen Ausgangspunkt, um die Qualitätsdiskussion der SAPV weiter voranzubringen.

„Nach dem zehnjährigen Jubiläum im vergangenen Jahr freue ich mich sehr, dass wir die gute Tradition des Anerkennungs- und Förderpreises für Ambulante Palliativversorgung auch in diesem Jahr fortführen“, freute sich Myriam Heine, Medical Director Grünenthal Deutschland. Heine würdigte in ihrer Laudatio den innovativen und praxiswirksamen Charakter der drei Preisträgerprojekte und gratulierte den Teams herzlich: „Besonders freut mich, dass die drei Projekte das Potenzial haben, über ihre eigene Region hinaus zu wirken und somit mittel- und langfristig zu einer Verbesserung der Palliativversorgung in der Breite beizutragen. Genau das möchten wir mit dem Preis erreichen“, sagte Heine.

Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, betonte in seinem Dank an die Stifter, wie sehr der Anerkennungs- und Förderpreis in den elf Jahren seit Festschreibung des Rechts auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung im Jahr 2007 zur Entwicklung der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland beigetragen habe.

PRESSEMITTEILUNG

12. DGP-Kongress in Bremen: Wichtig: Interdisziplinäre Forschung, frühe Integration und finanzielle Absicherung

PK Kongress BremenPressekonferenz beim 12. DGP-Kongress in Bremen: Dr. Hans-Joachim Willenbrink, Vorsitzender des Lokalen Komitees, Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender Stiftung Deutsche Krebshilfe, Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Karin Dlubis-Mertens, DGP-Pressereferentin, Prof. Dr. Friedemann Nauck, Kongresspräsident, Dr. Birgit Jaspers, Kongresspräsidentin (v.l.n.r.) Foto: K. TurnaBremen, 5.9.2018. Der Wunsch nach einem „guten Ende“ ist besonders für Schwerkranke und Sterbende, aber auch für alte und hochbetagte Menschen ein zentrales Anliegen. „Ein dafür notwendiges qualitativ hochwertiges Palliativangebot erfordert eine frühe Integration in die allgemeine Versorgung, den interdisziplinären Austausch in der Forschung und in Palliativ-Teams sowie fest verankerte niedrigschwellige Anlaufstellen.“ betont der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Prof. Dr. Lukas Radbruch, Bonn, zum Auftakt des 12. Kongresses der wissenschaftlichen Fachgesellschaft im Congress Center Bremen, zu dem bis zu 1.500 Teilnehmer/innen erwartet werden.

„Menschen in schwerer Krankheit wie auch ihre Angehörigen müssen in stationären Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, stationären Hospizen, kulturübergreifenden Organisationen wie auch im häuslichen Umfeld kompetente Ansprechpartner finden.“ so Radbruch, entsprechend breit und gleichzeitig spezifisch müsse die Fort- und Weiterbildung der beteiligten Berufsgruppen sein - eine Herausforderung, welcher sich der DGP-Kongress unter dem Motto "Auf breiten Wegen - Integration, Innovation, Intuition" stellt. (...)

PRESSEMITTEILUNG

HAUPTPROGRAMM DGP KONGRESS BREMEN

KONGRESS WEBSITE

BREMER WOCHE FÜR PALLIATIVMEDIZIN

DGP begrüßt Änderungsvorschlag zur SAPV im Referentenentwurf zum Terminservice- und Versorgungsgesetz

Im Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit „Entwurf eines Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz – TSVG)“ vom 23.07.2018 ist auch ein Änderungsentwurf des §132d SGB V vorgesehen (s. S. 27 und S. 122). Zur SAPV heißt es in der Begründung auf S. 53:

„II.3.3. Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)
Das bisherige Einzelvertragsmodell in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung wird auf ein gesetzliches Zulassungsmodell umgestellt, um vergaberechtliche Einwände gegen die bisherige Vertragspraxis auszuräumen. Künftig sind gemeinsame und einheitliche Versorgungsverträge der Landesverbände der Krankenkassen mit den maßgeblichen Vertretern der SAPV-Leistungserbringer auf Landesebene gesetzlich vorgegeben. Leistungserbringer, die die Anforderungen erfüllen, haben Anspruch auf Teilnahme an der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung und Abschluss eines zur Versorgung berechtigenden Vertrags mit den Krankenkassen.“

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/T/TSVG_RefE.pdf

Im Grundsatz begrüßt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin den Änderungsvorschlag zum §132d SGB V und wird in Kürze hierzu Stellung nehmen.

Palliative Care/Palliativmedizin: DGP und DHPV benennen Qualitätsanforderungen an Qualifizierungsverfahren

„Qualitätsanforderungen für Basisqualifikationen in Palliative Care und Palliativmedizin“ sind Gegenstand einer aktuellen Veröffentlichung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes (DHPV).

Die DGP und der DHPV waren und sind an der Entwicklung zahlreicher Curricula beteiligt und benennen u.a. in der Veröffentlichung Curricula, die den gesetzlichen Anforderungen der ambulanten und stationären Hospizarbeit und Palliativmedizin entsprechen.

QUALITÄTSANFORDERUNGEN BASISQUALIFIKATIONEN PALLIATIVE CARE

DGP freut sich auf 16. Weltkongress der EAPC vom 23. bis 25. Mai 2019 in BERLIN

Ab sofort können Sie sich zum 16. Weltkongress der European Association for Palliative Care vom 23. bis 25. Mai 2019 anmelden! Wir freuen uns sehr, dass dieser in Berlin stattfindet. Das Local Organising Committee und dessen engagierte Mitglieder bereiten unter Vorsitz von PD Dr. Anne Letsch ein spannendes Rahmenprogramm vor, um allen Gästen aus nah und fern eine interessante und anregende Zeit in Berlin zu bieten.

Die Einreichung von Abstracts für den EAPC-Kongress ist noch bis Mitte Oktober möglich. Nutzen Sie die Chance, den Kongress um zahlreiche Beiträge aus Deutschland zu bereichern.

EAPC 2019

REGISTRATION

ABSTRACT SUBMISSION

INVITATION / CALL FOR ABSTRACTS

RESEARCHER AWARD TEMPLATE

RESEARCHER AWARD APPLICATION FORM

DGP-Präsident: Schwerkranken Menschen, die so nicht mehr weiterleben wollen, sollte umgehend Zugang zur Palliativversorgung ermöglicht werden!

Für Schlagzeilen sorgt derzeit ein von Medien zitiertes Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, dass schwerkranke Menschen, die sich selbst töten wollen, keinen Zugang zu einem entsprechenden Medikament bekommen sollen.

AKTUELLES AUS DEN MEDIEN

Aus diesem Anlass unterstreicht die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin mit Nachdruck: Schwerkranken Menschen, die unmissverständlich zum Ausdruck gebracht haben, ihre Situation nicht mehr aushalten zu wollen und zu können, sollte umgehend den Zugang zu einer weitgefächerten Palliativversorgung unter Einbezug verschiedener Berufsgruppen ermöglicht werden.

„Dem klaren Signal, so nicht mehr weiterleben zu wollen, sollte vor allem das Angebot entgegensetzt werden, mit einem palliativmedizinischen Fachteam in einem vertrauensvollen Gesprächsprozess die Optionen zur Linderung und Minderung medizinischer wie psychosozialer Symptome und Nöte wie auch zur Therapiebegrenzung und zur palliativen Sedierung auszuloten.“ so Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), unter Hinweis auf bisherige DGP-Stellungnahmen zur Sterbebegleitung.

PRESSEMITTEILUNG

Übersicht der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin im Deutschen Ärzteblatt am 17.2.2017: Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung: Balanceakt in der Palliativmedizin

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin für die Anhörung zum Thema Sterbebegleitung am 23.9.2015

Reflexionen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zum ärztlich assistierten Suizid vom Juni 2015

Bundesfamilienministerin überreicht Kommunikationspreis an Markus Günther

Kommunikationspreis klein 3DGP-Vizepräsident Dr. Bernd-Oliver Maier, Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Preisträger Dr. Markus Günther, DPS-Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Sitte, Juryvorsitzender Prof. Dr. Boris Zernikow © Krisztina Turna„Für schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen sollte ein unkomplizierter Zugang zu Angeboten der Hospizarbeit und Palliativversorgung selbstverständlich sein.“ erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey bei der Verleihung des Kommunikationspreises der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und der Deutschen PalliativStiftung (DPS) in Berlin.

„In einer solchen Situation rücken schwierige Entscheidungen ebenso wie das Sterben, der Tod und die Trauer näher. Umso wichtiger sind Profis in Medienberufen, die über eine gute Hospiz- und Palliativkultur berichten. Wenn öffentlich mehr und selbstverständlicher über Sterben und Tod gesprochen wird, dann fällt es jedem und jeder Einzelnen auch leichter, über die eigene Situation mit allen Beteiligten zu sprechen“.

Kommunikationspreis klein 1Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey gratuliert den Nominierten Uwe Vilz, Roman Knie, Dr. Karla Krause, Stefan Weiller und Dr. Markus Günther (v.l.n.r.) © Krisztina TurnaSie überreichte heute in Berlin den mit 10.000 Euro dotierten Preis an Dr. Markus Günther für dessen Essay „Du musst kämpfen“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Weitere vier hervorragende Medienarbeiten von Dr. Patrick Hünerfeld, Stefan Weiller, Dr. Karla Krause sowie Uwe Vilz, Roman Knie und Sara Rojo waren von einer Fachjury für den Kommunikationspreis nominiert.

Kommunikationspreis klein 8„Es erfordert Mut und Vertrauen, sich in schwerer Krankheit Fragen der Medien zu öffnen und ein Stück des Weges öffentlich begleiten zu lassen.“ betonte Dr. Bernd-Oliver Maier, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. „Mit durchaus kritischem Blick versuchen wir Patientinnen und Patienten vor unangemessenen medialen Inszenierungen zu schützen. Umso beeindruckender sind die für den Kommunikationspreis nominierten Arbeiten, deren Autorinnen und Autoren auf bemerkenswert einfühlsame und zurückhaltende Weise die Leser, Hörer und Zuschauer an den Themen und Entscheidungen sterbender Menschen und ihrer Familien teilhaben lassen.“

PRESSEMITTEILUNG

SHORTLIST

PROGRAMM PREISVERLEIHUNG

 

Köln: DGP-Vize beklagt „schleppende“ HPG-Umsetzung in punkto Palliativdienste

Maier KKVDZweieinhalb Jahres nach Inkrafttreten des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) wurde bei der kürzlichen Fachtagung „Hospiz- und Palliativversorgung im Krankenhaus“ des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschlands (kkvd) eine Zwischenbilanz gezogen.

Der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Dr. Bernd-Oliver Maier, Wiesbaden, hob insbesondere die aus DGP-Sicht „schleppende“ Umsetzung des HPG in punkto Palliativdienste im Krankenhaus hervor. Vorrangig sei zukünftig, deren Implementierung mittels verlässlicher Rahmenbedingungen für alle und realistischer Refinanzierung voranzutreiben. Der interdisziplinäre Austausch zwischen allen Beteiligten sei ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung der Konzepte.

Die Tagung wurde unterstützt von der Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland.

PRESSEMITTEILUNG KKVD
DGP ZU PALLIATIVDIENSTEN

Hören, lesen, schauen Sie: Shortlist zum Kommunikationspreis heute veröffentlicht

Berlin, 14.06.2018

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat heute den Kommunikationspreis der DGP und der DPS an den Journalisten und Autoren Dr. Markus Günther überreicht!

PREISVERLEIHUNG

Berlin/Fulda, 17.05.2018

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und die Deutsche PalliativStiftung gaben heute die fünf hervorragenden Arbeiten bekannt, die seitens der Fachjury für den gemeinsamen Kommunikationspreis nominiert wurden. Die Vielzahl an Einreichungen unterschiedlichster Formate, sämtlichst mit inhaltlichem Bezug zur Hospiz- und Palliativversorgung, hatte die Auswahl nicht leicht, vielmehr sehr spannend gestaltet. Noch einmal herzlichen Dank an alle Medienschaffenden, die sich an dieser ersten Ausschreibung beteiligt haben. Der Preis wird Mitte Juni in Berlin verliehen.

SHORTLIST

Nach Beschluss des Deutschen Ärztetages: DGP in Sorge um Patientenversorgung

Deutscher ÄrztetagDer 121. Deutsche Ärztetag hat im Rahmen der Novellierung der (Muster-) Weiterbildungsordnung beschlossen, bezüglich der Zusatz-Weiterbildung Palliativmedizin die Mindestanforderung „6 Monate Palliativmedizin unter Befugnis an Weiterbildungsstätten“ zu streichen. Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, befürchtet eine Verschlechterung der Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Patientinnen und Patienten infolge dieses Beschlusses: „Wenn die Zusatzbezeichnung mit wenigen Kursen nebenbei abgehandelt werden kann, sind das nicht mehr die Spezialisten, die wir z.B. als  Leitung von Einrichtungen der spezialisierten Palliativversorgung brauchen.“ (...)
Foto: Krisztina Turna

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