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Bundesfamilienministerin Lisa Paus würdigt die Arbeit der Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland bei Abschlussveranstaltung in Berlin

20220707 charta schwerstkranke koordinierungsstelle(v.l.): Sanitätsrat Dr. Josef Mischo, Bundesärztekammer, Prof. Dr. Claudia Bausewein, Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, Bundesfamilienministerin Lisa Paus und Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Deutscher Hospiz- und PalliativVerband © Stefan ZeitzDie Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung unterstützt seit 2016 bei der Umsetzung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland und ihrer Handlungsempfehlungen. Nun fand in Berlin die Abschlussveranstaltung des vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekts statt. Bundesfamilienministerin Lisa Paus würdigte dabei am 6. Juli die Arbeit der Koordinierungsstelle. Sie dankte zudem den Trägern der Charta, dass sie die Finanzierung ab September 2022 weiterführen und so die Arbeit der Koordinierungsstelle sichern.

Träger der Charta sind die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und die Bundesärztekammer (BÄK).

Die Koordinierungsstelle verfolgt durch zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit die Verbreitung der Charta und ihrer Handlungsempfehlungen, unterstützt bei der Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren sowie Projekten der Hospiz- und Palliativversorgung und dokumentiert systematisch die nachhaltige Umsetzung der Handlungsempfehlungen.

Sterben, Tod und Trauer im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern und allen Menschen in Deutschland ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend einen gerechten Zugang zu einer würdevollen Begleitung und Versorgung am Lebensende zu ermöglichen - dies sind die Anliegen der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Ihre fünf Leitsätze formulieren Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. 2686 Organisationen und Institutionen sowie 29.549 Einzelpersonen haben die Charta seit 2010 gezeichnet.

DGP, DHPV, NaSPro und DGS betonen im Interfraktionellen Gesprächskreis Hospiz: Gesetzliche Regelung der Suizidprävention unabhängig von etwaigem Gesetz zur Suizidassistenz dringend notwendig

AQDE9438DGP-Präsidentin Prof. Dr. Claudia Bausewein und DGP-Geschäftsführer Heiner Melching zu Gast im Interfraktionellen Gesprächskreis Hospiz und Palliativmedizin des Deutschen Bundestags. © Laura BlumIn der konstituierenden Sitzung des Interfraktionellen Gesprächskreises (IFG) Hospiz und Palliativmedizin in der 20. Wahlperiode des Deutschen Bundestags standen am 6. Juli die Themen Suizidassistenz und Suizidprävention – vor dem Hintergrund der gegenwärtig anstehenden Neuregelung eines Sterbehilfegesetzes – im Mittelpunkt.

Auf Grundlage der von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV), des Nationalen Suizidpräventionsprogramms (NaSPro) und der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) gemeinsam veröffentlichten „Eckpunkte für eine gesetzliche Verankerung der Suizidprävention“ waren alle vier Institutionen zu einem Impuls bei der IFG-Auftaktsitzung geladen.

Mit ihren Statements für eine vorrangige gesetzliche Regelung der Suizidprävention – auch unabhängig von einem etwaigen Gesetz für die Suizidassistenz – stießen die Fachexpert:innen aus Hospiz- und Palliativversorgung wie auch aus der Suizidprävention auf breite Zustimmung in dem Gremium.

Der Interfraktionelle Gesprächskreis Hospiz und Palliativmedizin besteht in unterschiedlicher Zusammensetzung seit 2002 und setzt sich aus Bundestagsmitgliedern unterschiedlicher Fraktionen zusammen, die sich gemeinsam mit Hospiz- und Wohlfahrtverbänden für die Bedürfnisse und Versorgung Erkrankter sowie deren Angehörige einsetzen. Neben MdB Emmi Zeulner sind MdB Markus Grübel sowie MdB Dr. Herbert Wollmann in dieser Legislaturperiode die Initiator:innen des Gesprächskreises.

ECKPUNKTE FÜR GESETZLICHE VERANKERUNG DER SUIZIDPRÄVENTION

 

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin fordert Kostenerstattung für Sprachmittler:innen I Geschulte Dolmetscher:innen und Übersetzer:innen werden in der Gesundheitsversorgung dringend benötigt

Berlin I 30.06.2022. Die Diagnose einer schweren Krankheit steht oft am Anfang eines Weges, der von Fragen, Unsicherheiten, Ängsten und Sorgen wie auch Überlegungen und Entscheidungen zu Therapien und Versorgung gekennzeichnet ist. Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), unterstreicht: „Unsere Patientinnen und Patienten wollen und müssen nicht nur Diagnose und Therapieansätze verstehen, sondern auch, was ihnen an Optionen zum Beispiel in der Hospiz- und Palliativversorgung angeboten wird. Außerdem ist es essentiell, dass sie sich mit ihren Anliegen und Bedürfnissen gut verständlich machen können.“ Deshalb fordert die DGP „eine Kostenerstattung für den Einsatz von qualifizierten und professionellen Sprachmittler:innen in der Hospiz- und Palliativversorgung.“

Asita Behzadi und Elizabeth Schmidt-Pabst, Sprecherinnen der AG Palliativversorgung für Menschen mit Migrationshintergrund in der DGP und Mitautorinnen eines heute veröffentlichten Positionspapiers, betonen: Die „Sprachmittlung“ zwischen Mutter- und Fremdsprache z.B. mündlich durch Dolmetscher:innen und schriftlich durch Übersetzer:innen müsste für das gesamte multiprofessionelle Angebotsspektrum gelten. „Dazu zählen auch Gespräche im Vorfeld von Therapieentscheidungen, die den Weg in die Hospiz- und Palliativversorgung ebnen.“

DGP fordert Kostenerstattung für Einsatz von qualifizierten Sprachmittler:innen

Von verschiedenen Fachverbänden wird bereits seit längerem die gesetzliche Verankerung einer qualifizierten bzw. professionellen Sprachmittlung für Menschen mit Migrationshintergrund im Sinne der Chancengleichheit für alle Patientinnen und Patienten im deutschen Gesundheitswesen gefordert. Im Koalitionsvertrag vom 24.11.2021 zwischen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP wurde formuliert, dass Sprachmittlung im Kontext notwendiger medizinischer Behandlung Bestandteil des SGB V werden müsse. Unklar bleibt, wie die konkrete Ausgestaltung erfolgen soll, was als eine „notwendige medizinische Behandlung“ definiert werden kann und was das für die Versorgung am Lebensende bedeutet, so Asita Behzadi und Elizabeth Schmidt-Pabst.

Häufige Praxis ist es, Angehörige oder Laien als Sprachmittler:innen in der medizinischen Behandlung einzusetzen. Das birgt Risiken hinsichtlich Übersetzungsfehlern, da die ad hoc-Übersetzer:innen oft medizinisch und in der Sprachmittlung ungeschult sowie zusätzlich als Angehörige persönlich betroffen sind.

Sprachbarrieren führen zu schlechterer Gesundheitsversorgung

Im Mikrozensus 2020 wird der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik Deutschland mit 21,9 Millionen angegeben. Das entspricht einem Viertel der Gesamtbevölkerung, wobei jeder fünfte Bürger bzw. jede fünfte Bürgerin mit Migrationshintergrund älter als 55 Jahre ist. Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes macht deutlich, dass Menschen mit Migrationserfahrung häufiger an Krankheiten und Beschwerden wie an Erkrankungen der Lunge/Atemwege bzw. Verdauungsorgane leiden und medizinische Leistungen in Anspruch nehmen. Gleichzeitig zeigen Studien, dass schwerstkranke und sterbende Menschen mit Migrationshintergrund insgesamt im deutschen Gesundheitswesen und so auch in der Hospiz- und Palliativversorgung schlechter versorgt sind. Sprachbarrieren sind hier die zentrale Begründung.

Die im Koalitionsvertrag angekündigte Verankerung des Rechtsanspruchs auf den Einsatz von qualifizierten und professionellen Sprachmittler:innen sollte als Bestandteil der notwendigen medizinischen Behandlung im SGB V und im Leistungskatalog der GKV zügig umgesetzt werden. „Die besonders vulnerable Situation von schwerstkranken und sterbenden Patient:innen und deren Angehörigen macht eine qualifizierte sprachliche Übertragung der Inhalte, Fragen und Bedürfnisse und damit eine nachvollziehbare Kommunikation im gesamten Verlauf der Ver-sorgung am Lebensende dringend erforderlich!“

POSITIONSPAPIER ZUR SICHERSTELLUNG QUALIFIZIERTER UND PROFESSIONELLER SPRACHMITTLUNG

ABSTRACT POSITIONSPAPIER

DGP AG PALLIATIVVERSORGUNG VON MENSCHEN MIT MIGRATIONSHINTERGRUND

Mehr als 40 Institutionen und Fachgesellschaften fordern Suizidpräventionsgesetz! Initiative von DGP, NaSPro, DHPV und DGS I Bundesweite Informations- und Beratungsstelle dringend notwendig

Berlin, 21. Juni 2022 I Am Leben Verzweifelnde und ihnen Nahestehende brauchen Menschen, die ihnen zuhören, ihnen zur Seite stehen, sie informieren und beraten und mit denen sie gemeinsam Schritte aus der Krise entwickeln können. „Mehr als 9.000 Menschen sterben jährlich durch Suizid, mittelbar betroffen sind mehr als 100.000 weitere Menschen.“, betont Prof. Dr. Barbara Schneider, Leitung Nationales Suizidpräventionsprogramm (NaSPro): „Es fehlen Informationen, dass man das nicht alleine durchstehen muss!“ Deshalb sei die Einrichtung einer bundesweiten Informations-, Beratungs- und Koordinationsstelle zur Suizidprävention dringend notwendig.

Diese zentrale Forderung gehört zu den „Eckpunkten für eine gesetzliche Verankerung der Suizidprävention“, welche gemeinsam das NaSPro, die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) im Vorfeld der für Freitag vorgesehenen ersten Lesung der Gesetzesentwürfe zur Suizidassistenz an Bundestagsabgeordnete versandt haben. Nachdruck verleihen diesem Anliegen 38 weitere Bundesinstitutionen durch Mitunterzeichnung. Die Erwartungen an die Politik sind unmissverständlich: „Wir fordern eine umfassende gesetzliche Verankerung der Suizidprävention im Rahmen eines Suizidpräventionsgesetzes in Verbindung mit dem weiteren Ausbau der Hospizarbeit und Palliativversorgung.“

Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung & Trauerbegleitung ausbauen

„Wir müssen das Thema Suizidwünsche enttabuisieren und offene Gespräche anbieten!“, erklärt Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin: „Das gilt sowohl für Menschen, die keinen anderen Weg mehr für sich erkennen, als auch für ihnen Nahestehende, die sich Sorgen machen oder Angst haben, jedoch nicht wissen, mit wem sie darüber sprechen können.“ Im Palliativ- und Hospizbereich besteht viel Erfahrung mit schwerkranken Menschen mit Todeswünschen. Allein das Gespräch über persönliche Belastungen und die Information über weitere Möglichkeiten der Hospiz- und Palliativversorgung wirken oft suizidpräventiv.

Gleichzeitig hebt Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands, hervor: „Es ist aus unserer Sicht bedeutsam, dass keine Person oder Organisation bzw. Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens dazu verpflichtet werden darf, an einer Suizidhilfe mitzuwirken oder die Durchführung in ihren Einrichtungen zu dulden, wenn dies ihrem Selbstverständnis widerspricht. Hier bedarf es dringend einer gesetzlichen Klarstellung.“

Suizidprävention als eigenes Anliegen umfassend gesetzlich verankern

„Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zum § 217 StGB im Jahr 2020 sehen wir es als Aufgabe des Gesetzgebers an, vor allem ein Schutzkonzept für Menschen mit Suizidgedanken zu entwickeln und für die Umsetzung des Konzepts zu sorgen.“, unterstreichen die vier Organisationen und Fachgesellschaften der Suizidprävention sowie der Hospizarbeit und Palliativversorgung. Signal der Dringlichkeit: Verstärkt melden sich Menschen auf der Suche nach Suizidassistenz oder auch Angehörige, deren hochbetagtes Elternteil so nicht mehr leben will.

„Hier muss es niedrigschwellig, kostenfrei und unmittelbar einen Anspruch auf Information und Beratung geben!“ erklärt PD Dr. med. habil. Ute Lewitzka, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention: „Die Suizidprävention ist ein eigenes akutes Anliegen, das unabhängig von einer etwaigen Regelung zur Suizidassistenz umfassend gesetzlich zu verankern ist.“

Damit jeder Mensch, der in einer suizidalen Krise Hilfe sucht, auch Hilfe findet!

„Die Hilfe zur Unterstützung in suizidalen Krisen und die Angebote der Hospizarbeit und Palliativversorgung müssen leichter zugänglich sein als die Hilfe beim Suizid. Die Hilfen zur Suizidprävention müssen vorrangig sein, und zwar unabhängig von Art der zugrundeliegenden Problemlage oder Erkrankung. Dies betrifft die gesamte Lebensspanne von der Kindheit bis ins hohe Lebensalter.“, so heißt es in den Eckpunkten weiter.

Die vier initiierenden plus der 38 mitunterzeichnenden Organisationen fordern die Stärkung aller suizidpräventiven Strukturen und deren auskömmliche Finanzierung in Deutschland. „Die Suizidprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe in verschiedenen Bereichen wie Schule, Ausbildung, Arbeitsplatz, Medien, Familien und vielen anderen mehr. Diese kann nur ressortübergreifend wahrgenommen werden. Damit jeder Mensch, der in einer suizidalen Krise Hilfe sucht, auch Hilfe findet, sind die Rahmenbedingungen in einem Suizidpräventionsgesetz zu regeln, denn jeder Mensch hat einen Anspruch auf entsprechende Hilfe und Unterstützung.“

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV), Nationales Suizidpräventionsprogramm (NaSPro), Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS):

ECKPUNKTE FÜR EINE GESETZLICHE VERANKERUNG DER SUIZIDPRÄVENTION:
https://www.koordinierung-hospiz-palliativ.de/ks_news/eckpunkte-fuer-eine-gesetzliche-verankerung-der-suizidpraevention.html

Wir freuen uns über Mitunterzeichnungen weiterer Institutionen. Melden Sie sich dafür bitte gern bei der Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland unter: info@koordinierung-hospiz-palliativmedizin.de.

HILFSANGEBOTE IN SUIZIDALEN KRISEN:
https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/hilfsangebote/

PRESSEERKLÄRUNG

 

28. Juni: Buchautorin Johanna Klug zu Gast bei der Online-Ringvorlesung "Dem Leben mehr Sterben geben" I Interessierte können sich gern dazuschalten!

Am 28. Juni ist Johanna Klug ab 18 Uhr zu Gast bei der von der Hochschule Bremen in Kooperation mit den Universitäten Kiel und Rostock veranstalteten Online-Ringvorlesung "Dem Leben mehr Sterben geben". Alle Interessierten können sich gern dazuschalten.

Johanna Klug studierte Medienmanagement mit Schwerpunkt Journalismus (B.A.) in Würzburg und Groningen, sowie Digitale Kommunikation (M.A.) in Hamburg und Oslo. Sie war Studienkoordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin beim interdisziplinären Masterstudiengang „Perimortale Wissenschaften“ an der Universität Regensburg. Vor einigen Jahren entschied sie sich dazu, sich zur Sterbe- und Trauerbegleiterin ausbilden zu lassen. Sie hat langjährige Erfahrung in der Begleitung schwer erkrankter und sterbender Menschen im Hospiz- und Palliativbereich in Deutschland und Südafrika. Mit der Zeit hat sie sich auf die Betreuung von (Kinder-)Trauergruppen spezialisiert. Auf ihrem Blog „endlich endlos“ beschäftigt sie sich mit diesen Schwerpunkten.

Ende 2021 erschien ihr erstes Buch "Mehr vom Leben - Wie mich die Begleitung Sterbender verändert" beim Kösel Verlag. In dieser Ringvorlesung wird Johanna Klug aus ihrem Buch lesen und mit den Teilnehmer:innen ins Gespräch kommen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme online - jede Person ist herzlich willkommen, es ist keine Vorab-Anmeldung notwendig. Sie können einfach den Zoom-Link verwenden, den Sie in den angefügten Infromationen finden.

Das Kongresspräsidium für den 14. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin freut sich, mit dieser Ringvorlesung über den Sommer auch auf den DGP-Kongress vom 28.9. - 1.10.22 in Bremen einstimmen zu können: www.dgp2022.de.

RINGVORLESUNG DEM LEBEN MEHR STERBEN GEBEN

Arbeitsgruppe der DGP lädt am 11. Juli zum Online-Fachtag „Teilhabe bis zum Lebensende“ ein I Anmeldungen sind noch bis 20. Juni möglich!

Der jährliche Fachtag der AG Menschen mit intellektueller und komplexer Beeinträchtigung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin findet am 11. Juli bereits zum 7. Mal statt, auch in diesem Jahr wieder online. Das Thema lautet: „Teilhabe bis zum Lebensende - Hospizliche und palliative Begleitung von Menschen mit intellektueller und komplexer Beeinträchtigung“. Die Teilnehmenden erwartet ein vielfältiges und spannendes Programm. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro und eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 20. Juni möglich.

PROGRAMM

ANMELDUNG

DGP BROSCHÜRE TEILHABE BIS ZUM LEBENSENDE

AG Menschen mit intellektueller und komplexer Beeinträchtigung 

 

Deutscher Bundestag berät am Freitag, 24. Juni, über Reform der Sterbehilfe

Der Deutsche Bundestag berät am Freitag, 24. Juni 2022, über die Reform der Sterbehilfe. Dem Parlament werden dazu mehrere Gesetzentwürfe fraktionsübergreifender Gruppen von Abgeordneten vorliegen. (...) Beraten wird zudem ein fraktionsübergreifender Gruppenantrag mit dem Titel „Suizidprävention stärken und selbstbestimmtes Leben ermöglichen“.

Der Bundestag hat bereits am 18. Mai 2022 in einer Generalaussprache über Möglichkeiten zur Reform der Sterbehilfe beraten. Zur Sterbe- und Suizidhilfe fand im Bundestag außerdem am 21. April 2022 eine sogenannte Orientierungsdebatte statt.

BUNDESTAG BERÄT AM 24. JUNI ÜBER REFORM DER STERBEHILFE

GENERALAUSSPRACHE ZUR REFORM STERBEHILFE

ORIENTIERUNGSDEBATTE SUIZIDHILFE 21. APRIL

 

Kongress-App zum 14. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ist freigeschaltet I Kommen Sie vom 28.9.-1.10.22 nach Bremen oder seien Sie online dabei!

Mit der Kongress-App erhalten Sie kostenfrei, schnell und bequem alle Informationen über den 14. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vom 28.9. bis 1.10.22 in Bremen. Mit einer Anmeldung können Sie Ihr persönliches Kongressprogramm erstellen und immer parat haben. Sitzungen, Mitwirkende und Aussteller können als Favoriten gespeichert und mit Notizen versehen werden. Geplante Aktivitäten lassen sich im eigenen Kalender und geräteübergreifend in Cloud-Kalendern synchronisieren. Mithilfe einer Erinnerungs-funktion werden Sie rechtzeitig an die Favoriten erinnert. Notizen zu Vorträgen werden bei Beginn der Sitzung automatisch bereitgestellt. Bei der App handelt es sich um eine Progressive Web App für Desktop, Tablet und Smartphones, bei der Sie keine App aus dem App Store downloaden müssen.

https://dgp2022.de/kongress-app/

DGP KONGRESS 2022

 

30. Juni I 28. Juli I 25. August: DGP-Mitgliederdialoge auch im Sommer!

Die einstündigen Online-Dialoge der Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) immer am letzten Donnerstag im Monat ab 18 Uhr sind mit jeweils knapp 100 Teilnehmenden auf so reges Interesse gestoßen, dass der DGP-Vorstand sie gern auch im Sommer anbieten möchte: Am 30. Juni, 28. Juli und 25. August laden wir DGP-Mitglieder herzlich dazu ein! Näheres zu Themen und Referent:innen finden Sie im internen Mitgliederbereich der DGP-Website. 

ONLINE DIALOGE NUR FÜR DGP MITGLIEDER

 

BAGSO-Umfrage zu Unterstützungsangeboten für aus der Ukraine geflüchtete ältere Menschen

Zu Unterstützungs- und Hilfsangeboten für aus der Ukraine geflüchtete ältere Menschen und deren Bedarfe läuft noch bis zum 29. Mai eine Umfrage der BAGSO, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. Als Mitglied der BAGSO weist auch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin gern darauf hin.

UMFRAGE BAGSO

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