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DGP begrüßt Informationsbroschüre der KBV zu allgemeiner ambulanter Palliativversorgung incl Service- & Praxistipps

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begrüßt, dass die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) das wichtige Thema „Palliativversorgungsmöglichkeiten der ambulanten Versorgung, Praxisbeispiele und rechtliche Hinweise“ mit der Veröffentlichung einer Informationsbroschüre aufgegriffen hat. Das neue Serviceheft der Reihe „PraxisWissen“ legt den Schwerpunkt auf die allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV) zwischen Regelversorgung und spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (SAPV).

Es werden – sofern keine spezialisierte ambulante Palliativversorgung angezeigt ist – Möglichkeiten aufgezeigt, wie Hausärztinnen und Hausärzte gemeinsam mit Pflegediensten und weiteren Gesundheitsberufen schwerkranke Menschen in der Sterbephase zuhause versorgen können. Diverse Links im Serviceteil geben eine gute Orientierung und verweisen z.B. zum Online-Portal „Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung“ der DGP mit über 3.000 bundesweiten Angeboten und Adressen sowie weiteren Informationen in neun Sprachen.

KBV PRAXISWISSEN ALLGEMEINE AMBULANTE PALLIATIVVERSORGUNG

WEGWEISER HOSPIZ UND PALLIATIVVERSORGUNG

13. DGP-Kongress: Noch eine Woche Frühbuchertarif / Workshops ab sofort buchbar / Heute erschienen: Highlights

Am 30. Juni endet der Frühbuchertarif für den Präsenz- und Online-Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin vom 9. bis zum 12. September in Wiesbaden. Die Anmeldung in den nächsten Tagen lohnt sich - unabhängig davon, ob Sie digital oder vor Ort teilnehmen möchten! Eine Übersicht über Highlights des Programmes aus Plenarveranstaltungen, Parallelsitzungen und digitalen Workshops finden Sie in einem heute veröffentlichten Flyer. Herausragende Referent*innen & neue Formate versprechen einen interessanten Austausch. Spannende Online-Workshops an allen vier Kongresstagen können ab sofort gebucht werden!

FLYER HIGHLIGHTS
SESSIONPLANER
REGISTRIERUNG

WORKSHOPS

PLENARVERANSTALTUNGEN
PARALLELSITZUNGEN

KONGRESSWEBSITE

DGP-Kongress 2020: Programm online / Registrierung zur digitalen Teilnahme freigeschaltet / Neu: DGP-Teamticket!

Wir freuen uns sehr, dass unser kombinierter DGP-KONGRESS aus digitalen und Präsenz-Formaten vom 9. bis 12. September in Wiesbaden nun deutlich Formen annimmt! Hier für Sie die aktuellen Infos:

  • REGISTRIERUNG auch für die digitale Teilnahme heute freigeschaltet!Becher Kongress digital 200512
  • FRÜHBUCHERFRIST bis 30. Juni verlängert.
  • Das in Struktur und Formaten angepasste PROGRAMM ist ebenfalls ab jetzt zugänglich!
  • Bei der Registrierung können Sie angeben, dass Sie eine TEILNAHME VOR ORT präferieren würden. Aufgrund der zu erwartenden Beschränkungen der Teilnehmerzahlen kann Ihnen dies jedoch derzeit nicht zugesichert werden, Ihr Ticket sichert Ihnen aber auf jeden Fall die digitale Teilnahme.
  • Das exklusive TEAMTICKET für DGP-Mitglieder gewährt entsprechenden Rabatt für Teams in der Größe von 3, 4 oder 5 Online-Teilnehmenden!
  • Die vier Tage des Kongresses können auch einzeln über TAGESTICKETS gebucht werden.
  • Die WORKSHOPS finden nicht länger nur am 9.9.20 statt, sondern werden im Halbtages-Online-Format über alle vier Vormittage verteilt. Wer bereits einen Workshop gebucht hat, wird mit separater E-Mail über Umbuchungsoptionen informiert.
  • Die POSTER-AUSSTELLUNG findet über den gesamten Kongresszeitraum allein digital statt, ein attraktives Format wird derzeit entwickelt.
  • Das RAHMENPROGRAMM muss leider verschoben werden.
  • Aktueller FLYER zu Highlights des Kongresses.

Wer sich bereits zum Kongress angemeldet hatte, erhält heute eine E-Mail und kann sich zwischen digitaler Teilnahme, bevorzugter Präsenzteilnahme oder ggf. auch Stornierung entscheiden.

Die KONGRESS-WEBSITE wird fortlaufend aktualisiert. Fragen zur Registrierung beantwortet gern Katrin Dreyer, KUKM Kongress- und Kulturmanagement GmbH, Tel. 03643/2468 136, E-Mail: teilnehmer@dgp2020.de. Für weitere Fragen steht auch Julia Rothe in der DGP-Geschäftsstelle zur Verfügung, veranstaltungen@palliativmedizin.de, 030/301010014.

Zu den inhaltlichen „Hot Topics“ informieren wir Sie sehr gern in den kommenden Wochen genauer. Für heute bleibt uns nur noch, Sie herzlich zu diesem einmaligen Kongress einzuladen, der auch für uns besonders spannend zu werden verspricht!

Mit besten Grüßen

Ihr Kongresspräsidium
Dr. Bernd-Oliver Maier, Michaela Hach, Dr. Kurt W. Schmidt

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KONGRESS

Überarbeitetes (Muster-)Kursbuch Palliativmedizin ab sofort online!

Im Rahmen der Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 wurde eine Überarbeitung des (Muster-)Kursbuchs Palliativmedizin notwendig. Der Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK) hat die neue Version am 28. April 2020 verabschiedet und online veröffentlicht.

An der Überarbeitung der Version aus 2011 waren zahlreiche Vertreter*innen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) – insbesondere der AG Bildung – unter Bündelung durch DGP-Vorstandmitglied Prof. Dr. Claudia Bausewein intensiv beteiligt. Inhaltlich ging es schwerpunktmäßig um eine Aktualisierung der Lehrinhalte und eine Anpassung an die neuen Vorgaben der Musterweiterbildungsordnung.

In der vorliegenden Form wird das (Muster-)Kursbuch durch die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG), die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e. V. (DGHO) und die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e. V. (DEGAM) unterstützt.

MUSTERKURSBUCH PALLIATIVMEDIZIN

DGP-Flyer: „Schwerkranke und ihnen nahestehende Menschen im Mittelpunkt“

HAUPTFLYERSeit heute online: Interessierte können sich in einem aktuellen Flyer über die Ziele und Inhalte der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) informieren. „Schwerkranke und ihnen nahe stehende Menschen im Mittelpunkt“ heißt der kurze Überblick über 25 Jahre DGP, wesentliche Projekte unter Federführung oder maßgeblicher Teilhabe der DGP und Meilensteine der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland.

Grundlegendes bieten beispielsweise die S3-Leitlinie Palliativmedizin, das Nationale Hospiz- und Palliativregister, die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland und die Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland.

Ebenso wird das Online-Portal „Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland“ vorgestellt, welches Adressen und Informationen zu über 3.000 bundesweiten Angeboten verzeichnet – z.B. Palliativstationen, stationäre Hospize, Palliativpflegedienste, ambulante Hospizdienste, Palliativdienste im Krankenhaus und SAPV-Teams. Knappe Erläuterungen zu diesen Angeboten runden den Flyer ab.

DGP HAUPTFLYER
WEGWEISER

DGP 2020: Frühbucherfrist bis 30. Juni / Registrieren Sie sich ab Pfingsten für die digitale Teilnahme / "Letzte Liebeslieder" & Rahmenprogramm verschoben

dgp2020 streamingDer 13. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zum Thema „Kontroversen am Lebensende“ findet vom 9. bis zum 12. September 2020 in und über Wiesbaden hinaus statt!

ONLINE- & PRÄSENZKONGRESS: Aktuell wird das Format so umgebaut, dass es sowohl als Präsenz- wie auch als Online-Kongress funktionieren wird. Dies erfordert Anpassungen in der Programmstruktur. Die wichtigste Änderung: Der Kongress startet bereits am Mittwoch, 9. September, mit dem Eröffnungsplenum „Zeit und Lebensende“.

FRÜHBUCHER: Aufgrund der pandemiebedingten Unsicherheiten hat die DGP aktuell beschlossen, die Frühbucherfrist bis zum 30. Juni zu verlängern.

REGISTRIERUNG: Die Kongressorganisation wird bis 29. Mai die Registrierung für den Kongress auf die neuen Teilnahme-Optionen umstellen incl der Möglichkeit, die Präferenz für eine direkte Teilnahme am Präsenz-Kongress in Wiesbaden anzugeben, ohne dass dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt zugesichert werden kann. Uneingeschränkt können sich Interessierte spätestens ab 29. Mai zur digitalen Teilnahme am Kongress anmelden.

LETZTE LIEBESLIEDER: Das für den 9. September in der Wiesbadener Lutherkirche geplante Konzert „Letzte Liebeslieder“ mit Texten, Geschichten und Darbietungen von Stefan Weiller, Christoph Maria Herbst und weiteren Künstler*innen wird verlegt und findet voraussichtlich erst im kommenden Jahr statt. Die Organisatoren waren sich einig, dass die musikalische Lesung für Solisten, Chor, Instrumente, Band und mehrere Sprecher*innen über Menschen in der letzten Lebensphase nur als Präsenzveranstaltung ihre besondere Aura und Intensität entfalten kann. Noch stehen Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung nicht fest.

RAHMENPROGRAMM: Ebenso werden der Tag der offenen Türen, das Bürgerforum und der Filmabend voraussichtlich auf das Jahr 2021 verschoben. Nur der abschließende Gesellschaftsabend des Kongresses findet ggf. mit reduzierter und zu diesem Zeitpunkt erlaubter Teilnehmerzahl statt. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

KONGRESSWEBSITE: www.dgp2020.de

DGP 2020: 13. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin findet als Präsenz- und Online-Kongress statt!

dgp2020 streamingDer 13. DGP-Kongress zum Thema „Kontroversen am Lebensende“ findet wie geplant vom 9. bis zum 12. September 2020 statt – wir nehmen die Herausforderung an!

Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck daran, das Kongressformat so umzubauen, dass es sowohl als Online-Kongress als auch als Präsenz-Kongress funktionieren wird.

Wir gehen davon aus, dass zwar im Sinne eines hybriden Kongresses leider nur eine überschaubare Anzahl Teilnehmer*innen in Wiesbaden vor Ort zugelassen werden kann, aber für den Großteil der Teilnehmenden werden wir die Aktivitäten online erfahrbar machen. Neben der Übertragung der Veranstaltungen per Livestream ist uns besonders daran gelegen, die vielfältigen digitalen Optionen zu nutzen, um Ihnen als Teilnehmer*innen auch online das Mitwirken zu ermöglichen.

Das wird spannend und wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam dieses tatsächliche & gleichzeitig virtuelle Event zu gestalten und zu erleben! Näheres zu Teilnahmekonditionen, angepasster Programmstruktur, Rahmenprogramm, DGP-Mitgliederversammlung, Preisverleihungen u.v.m. erfahren Sie in Kürze auf der Kongress-Website: www.dgp2020.de

Dr. Bernd Oliver Maier, Michaela Hach und Dr. Kurt W. Schmidt
Kongresspräsidium

DGP veröffentlicht Positionspapier zur Definition von Trauer im palliativen Kontext

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat aktuell ein Positionspapier zur Definition von Trauer im palliativen Kontext veröffentlicht. Dipl.-Psych. Urs Münch, Mitautor des Papiers und Vizepräsident der DGP, betont: „Der Umgang mit Trauer und die Begleitung von sowie die Arbeit mit Trauernden stellt einen wesentlichen Teil der Palliativversorgung dar. Entsprechend ist es besonders wichtig, dass sich eine Fachgesellschaft auch wissenschaftlich mit dem Thema auseinandersetzt.“ Verlust und Trauer sind für schwerstkranke und sterbende wie auch für nahestehende Menschen grundsätzlich bedeutsame Themen – zu COVID-19-Zeiten ebenso wie im Zusammenhang mit anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen.

POSITIONSPAPIER DEFINITION TRAUER

 

DGP legt Empfehlungen zur psychosozialen und spirituellen Unterstützung in Zeiten von Covid-19 vor: Belastete, schwerstkranke, sterbende und trauernde Menschen brauchen jemanden an ihrer Seite

Berlin, 08.04.20. „Empfehlungen zur Unterstützung von belasteten, schwerstkranken, sterbenden und trauernden Menschen in der Corona-Pandemie aus palliativmedizinischer Perspektive“ hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) heute gemeinsam mit der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), dem Bundesverband Trauerbegleitung (BVT), der Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft (PSO), der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) und der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) veröffentlicht. Damit ergänzt die wissenschaftliche Fachgesellschaft mit 6.000 in der Palliativversorgung tätigen Mitgliedern ihre bereits erschienenen Handlungsempfehlungen zur Therapie und Symptomkontrolle.

„Die Einschränkungen bei Besuchsmöglichkeiten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie sämtliche Konsequenzen der Isolation der COVID-19 Patientinnen und Patienten sorgen bei vielen für erhebliche psychosoziale, aber auch spirituelle Belastungen. Das betrifft vor allem schwer Kranke und die Menschen, die ihnen nahestehen.“ erläutert DGP-Vizepräsident Urs Münch, Dipl.-Psych. und Psychoonkologe an den DRK Kliniken Berlin Westend. „Diese Empfehlungen sind notwendig gerade angesichts dessen, dass in Folge der Corona-Pandemie auch andere Begleitungs- und Unterstützungsangebote verringert oder ganz eingestellt worden sind.“

Der Verlust von körperlicher Nähe und Berührung belastet Schwerstkranke, Sterbende und ihre An- und Zugehörigen besonders. Dieser beeinträchtigt den Prozess der Abschiednahme und kann den Trauerprozess erschweren, so Heidi Müller, Trauerberaterin, Trauerforscherin und Sprecherin der AG Psychosoziale und Spirituelle Versorgung der DGP.

„In dieser existentiellen Krisensituation lastet die Aufgabe der psychosozialen Unterstützung der schwersterkrankten Menschen in ihrer Not und Angst somit größtenteils und zusätzlich zu allem anderen auf den Schultern der Pflegekräfte und Ärztinnen und Ärzte vor Ort.“ betont Teresa Deffner von der DIVI, Psychologin auf der Operativen Intensivstation und der Pädiatrischen Intensivstation am Universitätsklinikum Jena, Mitautorin der Empfehlungen: „Gerade diese belasteten Teams brauchen dringend psychosoziale Unterstützung und Entlastung, um mit der Verantwortung und dem Druck zurechtzukommen, dem sie zunehmend ausgesetzt sind.“

Die psychosoziale und spirituelle Begleitung und Unterstützung für Betroffene, deren An- und Zugehörige und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist unter den besonderen Umständen der Pandemie von herausragender Bedeutung, begründen die Autorinnen und Autoren die Vorlage der Empfehlungen.

EMPFEHLUNGEN ZUR UNTERSTÜTZUNG BELASTETER SCHWERSTKRANKER STERBENDER TRAUERNDER

DGP bittet BMG um Unterstützung: Auch spezialisierte Teams der ambulanten Palliativversorgung brauchen einen Schutzschirm!

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin zu den heute veröffentlichten Festlegungen des GKV-Spitzenverbandes zum Ausgleich der COVID-19 bedingten finanziellen Belastungen der Pflegeeinrichtungen

Berlin, 06.04.20. „Über 300 spezialisierte Teams der ambulanten Palliativversorgung brauchen vor Ort dringend Schutzkleidung und müssen diese auch finanzieren können!“ unterstreicht der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Prof. Dr. Lukas Radbruch, anlässlich der heute veröffentlichten Festlegungen nach § 150 Absatz 3 SGB XI zum Ausgleich der COVID-19 bedingten finanziellen Belastungen der Pflegeeinrichtungen durch den GKV-Spitzenverband.

Mit der Einbindung der stationären Hospize sei eine wesentliche Weichenstellung für die Absicherung der Hospiz- und Palliativversorgung vor Ort getroffen, jedoch weist die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) mit Nachdruck darauf hin, dass ein Schutzschirm für die Teams der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) fehlt.

Da dieser im Rahmen des §150 SGB XI so nicht möglich sei, hat sich die Fachgesellschaft mit der Bitte um Unterstützung heute an den Bundesgesundheitsminister gewandt. DGP-Vorstandsmitglied Andreas Müller: „Die bundesweit in der Palliativversorgung tätigen SAPV-Teams brauchen umgehend die Sicherheit, wie sie die anfallenden Mehrausgaben als auch Mindereinnahmen ausgleichen können.“

Die DGP mit 6.000 in der Palliativversorgung tätigen Mitgliedern ist derzeit unter Hochdruck und im Austausch mit weiteren (inter)nationalen Fachgesellschaften sowie ihren internen Fachgremien dabei, den ambulanten und stationären Angeboten der Palliativversorgung, in denen gerade jetzt die Behandlung und Begleitung sowohl von Palliativ- als auch von an COVID-19 leidenden und versterbenden Patientinnen und Patienten mit einem besonderen Aufwand verbunden ist, konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben und schwierige Punkte in der Umsetzung, Koordination und Kooperation vor Ort zu identifizieren.

Die Beschaffung von Schutzausrüstung stellt derzeit eines der drängendsten Probleme dar, da die SAPV-Teams COVID-19-Patientinnen und Patienten im Hospiz, im Altenpflegeheim und zunehmend auch in der häuslichen Umgebung behandeln und begleiten. Letzteres ist aus Sicht der Fachgesell-schaft absolut wünschenswert: „Es muss alles dafür getan werden, um Patienten und Patientinnen mit COVID-19 auch zuhause zu unterstützen!“ betont DGP-Vizepräsident Dr. Bernd Oliver Maier, Chefarzt für Palliativmedizin und Onkologie in Wiesbaden, der einen offenen Brief der regionalen ambulanten und stationären Palliativversorger an den Bundesgesundheitsminister mit initiiert hat.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP): Handlungsempfehlung zur stationären Therapie von Patient*innen mit Covid-19 aus pallia-tivmedizinischer Perspektive 2.0
https://www.dgpalliativmedizin.de/images/200401_DGP_Handlungsempfehlung_palliative_Therapie_bei_COVID-19_2.0.pdf

DGP unterstützt offenen Brief regionaler Palliativversorger an den Bundesgesundheitsminister:
https://www.dgpalliativmedizin.de/dgp-aktuell/dgp-traegt-anliegen-regionaler-palliativversorger-mit-offener-brief-aus-wiesbaden-an-den-bundesgesundheitsminister.html

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