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Fünf Parlamentarier legen Entwurf zur Neuregelung der Suizidbeihilfe vor I Palliative Versorgung und Suizidprävention stärken

Parlamentarier aller Bundestagsfraktionen außer der AfD haben heute einen Vorschlag für die Neuregelung der Suizidbeihilfe präsentiert. "Wir wollen den assitierten Suizid ermöglichen, aber wir wollen ihn nicht fördern." so einer der Initiatoren SPD-Abgeordneter Prof. Dr. Lars Castellucci in Berlin. Außerdem forderten die Abgeordneten eine Stärkung der Suizidprävention in Deutschland. Aktuelle Medienbeiträge zur Präsentation des Gesetzentwurfes finden Sie hier:

AUS DEN MEDIEN

GESETZENTWURF UND ANTRAG

15 Kinos sind Sonntag dabei: Live-Podium zum Film „In Liebe lassen“ mit DGP-Präsidentin Claudia Bausewein I DGP vergibt Kinofreikarten

Was verbindet Aachen, Aschaffenburg, Bochum, Cottbus, Darmstadt, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Frankfurt, Leipzig, Marburg, Münster, Neustadt/Weinstraße, Nürnberg und Trier? In all diesen Städten zeigen Kinos am Sonntag, 23. Januar, ab etwa 15 Uhr nicht nur den Film „In Liebe lassen“, sondern bieten Zuschauer:innen anschließend in einer digitalen Live-Podiumsdiskussion die Chance, ihre Fragen per WhatsApp oder SMS direkt aus dem Kino zu stellen.

Bundesweit aus 15 Kinos: Nach dem Film Fragen an das digitale Live-Podium!

Und zwar an dieses Podium: Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am LMU Klinikum München, diskutiert gemeinsam mit Boris Knopf, Mitgründer des Würdezentrums Frankfurt und Letzte Hilfe Deutschland, und Dr. Paul Timmermanns, Geschäftsführer der Bundes-Hospiz-Akademie und Hospiz macht Schule, Fragen rund um das Abschiednehmen von geliebten Menschen und wie diese begleitet werden können. Dies unter Moderation von Marco Ammer, Schauspieler und Sterbe- und Trauerbegleiter.

Kinofreikarten für Sie I Ihr Eindruck zu Film & Diskussion für uns

Wir sind sehr gespannt auf dieses Gespräch und vor allem auf die Fragen der Zuschauer:innen aus den vierzehn beteiligten Kinos! Wer Lust hat, vor Ort dabei zu sein, schicke bitte eine E-Mail an redaktion@palliativmedizin.de: Wir verteilen 5 x 2 Kinofreikarten!

Mit einer Bitte: Schreiben Sie uns bitte nach Film & Diskussion gern einen Satz, was Sie besonders berührt oder beschäftigt hat!

BETEILIGTE KINOS LIVE PODIUMSDISKUSSION

INTERVIEW MIT CLAUDIA BAUSEWEIN IM ARTHAUS MAGAZIN

 

 

DGP verleiht 2022 zum 15. Mal Anerkennungs- & Förderpreis Ambulante Palliativversorgung

Die Ausschreibung richtet sich an Personen, Gruppierungen oder Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Qualitätsentwicklung der ambulanten Palliativversorgung verdient gemacht haben. Anerkennungs- und Förderpreis bedeutet, dass bereits geleistetes Engagement anerkannt und gleichzeitig eine zukünftige Weiterführung gefördert wird.

Wesentlicher Beitrag zur ambulanten Palliativversorgung

Die eingereichten Projekte sollten einen wesentlichen Beitrag zur ambulanten Palliativversorgung darstellen und über den eigenen Bereich hinaus wirken. Der entsprechende Nachweis muss durch Forschungs- und Projektbeschreibungen, Fachgutachten bzw. entsprechende Publikationen erfolgen. Arbeiten können von allen in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen eingereicht werden.

Die prämierten Arbeiten werden im Rahmen des 14. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin vom 28.9. bis 1.10.2022 in Bremen ausgezeichnet. Weitere Informationen sind hier abrufbar:

AUSSCHREIBUNG 2022

ANERKENNUNGS- UND FÖRDERPREIS AMBULANTE PALLIATIVVERSORGUNG

„In Liebe lassen“ startet in Partnerschaft mit der DGP I Lassen Sie uns anlässlich dieses berührenden Films ins Gespräch kommen!

Am 20. Januar kommt der Film „In Liebe lassen“ von Emmanuelle Bercot um den 40-jährigen krebserkrankten Schauspiellehrer Benjamin (Benoit Magimel) und seine Mutter Crystal (Catherine Deneuve) in die Kinos. Den behandelnden Arzt Dr. Eddé spielt der New Yorker Onkologe und Laiendarsteller Dr. Gabriel Sara. Bercot lernte ihn während einer US-Tournee kennen: "Sein medizinischer Ansatz und seine persönliche Präsenz faszinierten sie so stark, dass sie ihn mit einer der Hauptrollen betraute."

Die DGP hat sehr gern das Angebot einer Filmpartnerschaft angenommen, um auch auf diesem Wege für die Situation, Fragen und Anliegen der von schwerer Krankheit Betroffenen zu sensibilisieren. Entsprechend wird DGP-Präsidentin Claudia Bausewein im Filmflyer zitiert: „Jemanden in Liebe gehen zu lassen, ist vermutlich das größte und schwerste Geschenk an einen geliebten Menschen; ebenso schmerzhaft kann es sein, jemanden in Liebe zurückzulassen. Lassen Sie uns anlässlich dieses berührenden Films ins Gespräch kommen, wie ein gemeinsamer Weg mit Hilfe der Palliativversorgung gelingen kann.“

So wird Prof. Dr. Claudia Bausewein am Sonntag, 23. Januar, an einer Online-Podiumsdiskussion teilnehmen, die im Anschluss an den Film nicht nur in verschiedenen Kinos ausgestrahlt wird, sondern direkt auch die Fragen der Zuschauer:innen aufgreift. Welche Kinos sich daran beteiligen und wie sich Claudia Bausewein im Interview mit einem Filmmagazin äußert, wird ab kommender Woche auf der DGP-Website zu finden sein.

FILMTRAILER

Hörenswertes ARD radiofeature: "Sterben nach Plan I Doku über den assistierten Suizid"

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin weist auf das aktuelle ARD radiofeature "Sterben nach Plan I Doku über den assistierten Suizid" von Martina Keller hin, welches in einer knappen Stunde Folgendes beleuchtet: „Jeder Mensch hat das Recht auf Hilfe zum Suizid, sagt das Bundesverfassungsgericht. Ein Urteil mit Folgen: Sterbehilfevereine rüsten auf, Altenheime ringen um Haltung, Psychiater sorgen sich um Menschen in Lebenskrisen. Die einen feiern die Entscheidung als Sieg der persönlichen Autonomie. Die anderen fürchten gesellschaftlichen Druck auf Alte, Kranke, psychisch Beeinträchtigte. Die Verfassungsrichter wollen den Suizid nicht zu einer gesellschaftlichen Normalität werden lassen. Doch lässt sich das verhindern?“

das ARD radiofeature "Sterben nach Plan I Doku über den assistierten Suizid

 

 

DGP-Präsidentin nimmt im Deutschen Ärzteblatt Stellung zu Charta, Palliativ- und Hospizversorgung und Suizidprävention

Das Deutsche Ärzteblatt (DÄ) berichtet ausführlich über die Impulse durch die "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland", deren zehnjähriges Jubiläum kürzlich nachgefeiert werden sollte, coronabedingt jedoch leider ausfallen musste: "Obwohl mit dem „Rückenwind“ der Charta bereits sehr viel bewegt und erreicht werden konnte, sieht auch Prof. Dr. med. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), noch viel Luft nach oben. „Die Anliegen der Charta mit ihren fünf Leitsätzen zu gesellschaftspolitischen Herausforderungen, Anforderungen an die Versorgungsstrukturen wie auch an Aus-, Fort- und Weiterbildung, Entwicklungsperspektiven und Forschung sowie zur internationalen Dimension sind noch nicht in allen Bereichen so umgesetzt, wie wir uns das wünschen“, erklärt sie gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. Noch immer erführen die Bedürfnisse von schwerstkranken, sterbenden und auch suizidgefährdeten Menschen ebenso wie die Nöte ihrer Angehörigen zu wenig Aufmerksamkeit. „Es braucht dringend eine gezielte Aufklärungskampagne für die Bevölkerung über die Optionen der Hospiz- und Pal-liativversorgung“, fordert die Palliativmedizinerin."

Aufgenommen hat das DÄ außerdem: ""Lassen Sie nicht zu, dass Menschen einsam sterben!“, mit diesem Appell hat sich zum Ende des Jahres die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Prof. Dr. med. Claudia Bausewein, an die Öffentlichkeit gewandt. Gleichzeitig verwies sie auf die Ende November freigeschaltete Informationsplattform www.pallpan.de des Forschungsverbundes Palliativversorgung in Pandemiezeiten. Dort fänden Betroffene und Angehörige sowie Versorgende diverse praxisnahe und leicht zugängliche Handlungsempfehlungen, um Infektionsschutz, strenge Besuchsregelungen, knappe Ressourcen sowie eine möglichst optimale Versorgung von Schwerkranken und Sterbenden miteinander zu vereinbaren."
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT HALT AM LEBENSENDE

Seit gestern ist außerdem eine weitere interaktive Homepage freigeschaltet: "Trauern in besonderen Zeiten". Neben Informationen über Trauer in diesen Zeiten, über Unterstützungsangebote und Literaturempfehlungen bietet diese zudem Möglichkeiten zum interaktiven Erleben der Trauer, zum Austausch durch Erfahrungsberichte sowie Selbsttests zum eigenen Trauererleben. Die Homepage ist Teil des PallPan-Projektes: „Richtig handeln in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender in Pandemiezeiten“:
www.pallpan.de
www.trauern-in-besonderen-Zeiten.de

  

Forschungslandkarte zur Palliativmedizin und Hospiz- und Palliativversorgung: Neuauflage auf Initiative der AG Forschung der DGP

forschungslandkarte2Auf Initiative der AG Forschung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) wurde aktuell eine „Forschungslandkarte“ veröffentlicht, mittels derer sich Wissenschaftler:innen, forschende Kliniken und Abteilungen im Bereich Palliativmedizin mit ihren Arbeitsschwerpunkten vorstellen können. Ab sofort können sich Forschende im Feld der Hospiz- und Palliativversorgung in die Eingabemaske eintragen und ihr individuelles Forschungsprofil hochladen.

DGP-Präsidentin Prof. Dr. Claudia Bausewein: „Diese Initiative der AG Forschung zur besseren Sichtbarkeit und Vernetzung der Forschung in unserem Arbeitsfeld begrüße ich sehr! Und ich würde mich freuen, wenn viele Kolleginnen und Kollegen das Tool nutzen – auch, um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und miteinander in Kontakt zu bringen.“ Mittelfristiges Ziel ist es, mit Hilfe der Forschungslandkarte eine Übersicht über die Forschung im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung im deutschsprachigen Raum zu geben und damit auch zu einer Stärkung der Wissenschaftsstandorte beizutragen.

Mit diesem Neuaufschlag wird eine Erstinitiative der AG Forschung fortgeführt und verfeinert, bei der es ursprünglich darum ging, den Transfer zwischen Forschung und Praxis zu verstärken.

Beim Blick auf die Gesamtkarte ist die Vielfalt der Forschungsstandorte erkennbar, zu den einzelnen Standorten bieten die PDF-Profile (ein Template finden Sie hier: ÜBERSICHT) mehr Informationen über das Forschungsprofil, die Forschungsteams, Qualifikationsmöglichkeiten und Ansprechpersonen.

Dies kann einerseits die Auswahl eines geeigneten Hochschulstandortes für forschungsinteressierte zukünftige (Nachwuchs-) Wissenschaftler:innen erleichtern und anderseits einen Beitrag zur standortübergreifenden Vernetzung und Kommunikation leisten.

Stellen auch Sie Ihren Forschungsschwerpunkt vor:

ÜBERSICHT
EINGABEMASKE
FORSCHUNGSLANDKARTE

AG FORSCHUNG DER DGP

 

Nun auch als Online-Broschüre: Empfehlungen der DGP zum Umgang mit dem Wunsch nach Suizidassistenz in der Hospizarbeit und Palliativversorgung

Titel Umgang mit Wunsch nach SuizidassistenzDie im Herbst 2021 veröffentlichten „Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zum Umgang mit dem Wunsch nach Suizidassistenz in der Hospizarbeit und Palliativversorgung“ liegen nun auch als Online-Broschüre vor.

Diese ist im Verlauf des Jahres 2021 in enger Zusammenarbeit innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin entstanden: Der Text in Autorenschaft des Vorstands und der Geschäftsführung wurde den über 40 Arbeitsgruppen, Sektionen und Landesvertretungen der DGP mit der Bitte um Anmerkungen zur Verfügung gestellt. Nach sorgfältiger Auswertung der Rückmeldungen und einer Reihe redaktioneller Anpassungen konnte der vorliegende Text beim Mitgliedertag der DGP im September 2021 als „living document“ präsentiert werden, womit der Vorstand der DGP das Vorhaben unterstreicht, den Inhalt weiter fortzuschreiben, nötigenfalls zu aktualisieren oder an neue Rahmenbedingungen anzugleichen.

EMPFEHLUNGEN ZUM UMGANG MIT DEM WUNSCH NACH SUIZIDASSISTENZ

 

 

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin schreibt dank privater Stiftungsinitiative Anerkennungs- und Förderpreis Ethik aus

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) wird im Jahr 2022 erstmals den „Anerkennungs- und Förderpreis Ethik“ verleihen. Der jährlich vorgesehene Preis dient der Anerkennung der Umsetzung von Ideen sowie des besonderen Engagements bzw. der Förderung von Initiativen und Projekten im Rahmen von hospizlich oder palliativ relevanten ethischen Praxisfragestellungen.

DGP-Präsidentin Prof. Dr. Claudia Bausewein: „Die DGP dankt den Stifterinnen Dipl.-Psych. Margit Schröer, Dr. med. Susanne Hirsmüller, Renate Thum-Geuer und Stifter Dipl. Psych. Wolfgang Geuer von Herzen für diese private und wichtige Initiative! In einer Zeit, in der ethische Fragestellungen auch gesamtgesellschaftlich stärker denn je eine entscheidende Rolle spielen, ermöglicht dieser Preis einen deutlichen Schritt in Richtung Weiterentwicklung und Verbesserung von ethischen Problem- oder Konfliktsituationen in der Hospiz- und Palliativversorgung, vielen Dank dafür.“

Der Anerkennungs- und Förderpreis Ethik kann an Personen und Institutionen vergeben werden, die sich in der Palliativversorgung in besonderer Weise um die Entwicklung und Verwirklichung praxistauglicher Ethik-Instrumente einsetzen, Strukturen zur Verbesserung der Begleitung und Behandlung in ethischen Fragen oder Konfliktsituationen geschaffen oder in der Vernetzung vor Ort die Ethikarbeit besonders vorangebracht haben.

Mit dem Anerkennungs- und Förderpreis Ethik in Höhe von 6.000 Euro sollen die Umsetzung von Ideen und ein geleistetes besonderes Engagement in ethischen Problem- oder Konfliktfeldern der hospizlichen oder palliativen Versorgung anerkannt werden. Arbeiten können von allen in der Hospiz- und Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen eingereicht werden.

ANERKENNUNGS- UND FÖRDERPREIS ETHIK

 

8. Wissenschaftliche Arbeitstage der DGP am 4./ 5. März 2022 im ONLINE-Format!

DGP Logo WAT 2022 digital v2Angesichts der aktuellen Corona-Lage, der für die kommenden Wochen zu erwartenden angespannten Situation und zwecks besserer Planbarkeit hat sich die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin entschieden, die 8. Wissenschaftlichen Arbeitstage (WAT) am 4. und 5. März 2022 im ONLINE-Format umzusetzen. Begleitend ist eine e-Posterausstellung vorgesehen. Livechat und Video-Wortmeldung während der Sitzungen sowie in den Pausen gewährleisten die Interaktion mit allen Teilnehmenden.

"Palliativ vernetzt: WAT für die Zukunft!" - so lautet das Motto der 8. Wissenschaftlichen Arbeitstage (WAT) der DGP. Noch bis zum 12.12.21 können Abstracts eingereicht werden.

PROGRAMM

INFORMATIONEN & ANMELDUNG

ABSTRACTEINREICHUNG

 

Deutsche Gesellschaft
für Palliativmedizin e. V.
Aachener Straße 5
10713 Berlin

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F 030 / 30 10 100 - 16
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