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Forschungsprojekte in Kooperation mit der DGP

HOPAN

Bestandserhebung und Analyse regionaler Hospiz- und Palliativnetzwerke mittels eines adaptierten Instruments zur Qualitätsbeurteilung

Regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke koordinieren die lokale Zusammenarbeit von Versorgungsakteur:innen zur Verbesserung der Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Patient:innen und ihren Angehörigen. Ziel des HOPAN-Projektes ist a) die bestehenden regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerke in Deutschland zu erfassen, b) die Netzwerke mithilfe eines Reifegradmodells zu untersuchen und c) für jedes mitwirkende Netzwerk stufenspezifische Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit zu erarbeiten und die Nützlichkeit der Empfehlungen zu evaluieren.

Das Projekt wird vom Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesauschuss für den Bereich Versorgungsforschung gefördert (Förderkennzeichen 01VSF22042).
Projektlaufzeit: Januar 2023 bis Dezember 2024

HOPAN

ABPATITE

Analyse des Bestands und des Bedarfs palliativmedizinischer Tageskliniken und Tageshospize

Das ABPATITE-Projekt zielt darauf ab Empfehlungen für den bedarfsgerechten Ausbau und Aufbau von palliativmedizinischen Tageskliniken und Tageshospizen abzuleiten. Dazu wird der Bestand von bereits bestehenden oder sich im Aufbau befindenden palliativmedizinischen Tageskliniken und Tageshospizen analysiert. Ergänzend zur Bestandsanalyse wird eine Bedarfsanalyse durchgeführt. Mithilfe von quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden werden Einrichtungsleitende, Akteure aus der Hospizarbeit und Palliativversorgung sowie Patient*innen und Angehörige zu Ihren Bedarfseinschätzungen befragt. Alle Ergebnisse werden zusammengeführt und im Rahmen einer Umsetzungswerkstatt konkrete Empfehlungen für den bedarfsgerechten Ausbau und Aufbau von palliativmedizinischen Tageskliniken und Tageshospizen diskutiert. Abschließend werden diese von Expert*innen in einer Online-Befragung nach der Delphi-Methode konsentiert.

Förderung durch den Innovationsfonds des gemeinsamen Bundesausschusses (01VSF19034).
Projektlaufzeit: April 2020 bis März 2023

FLYER

ABPATITE

COMPANION

Entwicklung einer patientenzentrierten national anwendbaren Komplexitäts- und Case Mix Klassifikation für erwachsene Palliativpatienten basierend auf Bedürfnissen und Ressourcenverbrauch

Das Projekt möchte eine Einteilung (Klassifikation) für erwachsene Palliativpatienten entwickeln, die auf der Komplexität der palliativen Patientsituationen und den damit verbundenen Kosten (Personal, Medikation und Diagnostik) basiert. Dazu werden Daten von über 2.000 Patienten und die individuellen Kosten in deutschen Palliativeinrichtungen erhoben. Außerdem soll die Inanspruchnahme von ambulanten und stationären Palliativeinrichtungen beschrieben und anhand von Daten der Gesetzlichen Krankenversicherung mit den Patientendaten verglichen werden.

Förderung durch den Innovationsfonds des gemeinsamen Bundesausschusses (01VSF18018).
Projektlaufzeit: September 2019 bis August 2023

COMPANION

CoPaPa

The Construction of Palliative Patients: Von kurativ zu palliativ: Eine qualitative Untersuchung zur Therapiezieländerung im Krankenhaus

Das CoPaPa-Projekt untersucht in verschiedenen Krankenhausabteilungen (Onkologie und Geriatrie) den Übergang von einem kurativen zu einem palliativen Behandlungsziel in der sozialen Praxis. Mithilfe qualitativer Forschungsmethoden werden die verschiedenen Perspektiven des Krankenhauspersonals, der Patienten und Zugehörigen auf diesen Übergangsprozess analysiert und die praktische Umsetzung im Handlungsvollzug rekonstruiert. Die forschungsleitende Hypothese lautet, dass Palliativpatienten in der klinischen Praxis durch soziales Handeln entstehen.

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Projektlaufzeit: 2017 bis 2020

COPAPA

FLYER

SAVOIR

Wie gut funktioniert die ambulante palliative Versorgung in Deutschland? Diese Frage versucht SAVOIR zu beantworten. Das Projekt SAVOIR - Evaluierung der SAPV-Richtlinie: Outcomes, Interaktionen, Regionale Unterschiede - untersucht die Vielfalt der Modelle sowie der damit einhergehenden regionalen Versorgungsstrukturen. Wir wollen herausarbeiten, welche Faktoren für die Versorgungsqualität wichtig sind und daher in einer zukünftigen Richtlinie des GBA berücksichtigt werden sollten.

Gefördert wird das Projekt durch den Innovationsfonds und den Innovationsausschuss beim G-BA.
Projektlaufzeit: Juli 2017 bis Juni 2019

SAVOIR

 

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