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Leichte Sprache

Im Februar 2018 wird die DGP hier Fragen und Antworten in leichter Sprache veröffentlichen, z.B.: Was ist Palliativmedizin? Wer braucht Palliativversorgung? Was ist bei schwerer Krankheit besonders wichtig?

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EAPC-Kongress 2019 in BERLIN!

16. Weltkongress der
European Association for Palliative Care (EAPC)
BERLIN / 23. - 25. Mai 2019
Global palliative care - shaping the future

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) freut sich, den Kongress lokal unterstützen zu können.

www.eapc-2019.org/

DGP-Zertifizierungsverfahren für Palliativstationen

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Im Sinne der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen kommt auch der Zertifizierung der in der Palliativversorgung tätigen Einrichtungen zukünftig eine erhebliche Bedeutung zu. Aus diesen Gründen ist es unumgänglich, dass die DGP als maßgebliche Fachgesellschaft ein eigenes Zertifizierungsverfahren etabliert: Zertifizierungen und die damit verbundene Überprüfung von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sind unstrittige und positive Errungenschaften im Gesundheitswesen. Die DGP-Zertifizierung erfüllt alle Anforderungen an ein Zertifizierungsverfahren, z.B. die strikte Trennung der normgebenden Institution (die DGP als Fachgesellschaft) von der diese Norm überprüfenden Institution (ClarCert als Zertifizierungsgesellschaft).

Die DGP-Zertifizierung bietet Palliativstationen den Nachweis, dass sie in der Lage sind, die Versorgung ihrer Patienten nach spezifizierten und normierten Vorgaben zu erbringen. Diese Vorgaben berücksichtigen unter anderem die Anforderungen der S3-Leitlinie „Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ und sind eng mit den Zertifizierungskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) für die Palliativversorgung in onkologischen Zentren abgestimmt. Die Mehrzahl der Palliativstationen ist aber nicht an ein onkologisches Zentrum angeschlossen und es finden zunehmend auch Patienten mit anderen als onkologischen Erkrankungen Zugang zur Palliativversorgung.

Palliativstationen können deshalb eine DGP-Zertifizierung beantragen und werden dann auf der Grundlage des Erhebungsbogens und in einem Audit von Fachprüfern mit ausgewiesener Expertise in der Palliativversorgung bewertet. Alternativ ist auch eine Anerkennung möglich, für die die Kriterien weniger streng sind. Für diese Anerkennung ist kein Audit erforderlich. Palliativstationen, die bereits als Teil eines onkologischen Zentrums zertifiziert worden sind, haben damit einen Qualitätsnachweis erbracht und können die Anerkennung unter Vorlage des Zertifikates erhalten.

DGP-Erhebungsbogen für Palliativstationen jetzt abrufbar

Ab sofort steht der 35 Seiten umfassende „Erhebungsbogen zur Zertifizierung und Anerkennung von Palliativstationen als qualitätssichernde Maßnahme in der palliativmedizinischen Versorgung“ zur Verfügung. Dieser Erhebungsbogen wurde von der Zertifizierungskommission erarbeitet, die aus Vorstandsmitgliedern und versierten Praktikern der DGP besteht. Die Erprobung des Verfahrens erfolgte auf sechs Palliativstationen und ist inzwischen abgeschlossen, sodass aktuell sämtliche Unterlagen für interessierte Palliativstationen auf den DGP- und ClarCert-Webseiten freigeschaltet wurden!

Das Zertifizierungsverfahren für Palliativstationen ist dabei nur ein erster Schritt, zu einem späteren Zeitpunkt ist die Ausweitung auf weitere Verfahren für andere Einrichtungen der spezialisierten Palliativversorgung geplant. Nur so können wir garantieren, dass schwerstkranke und sterbende Patienten die bestmögliche Palliativversorgung erhalten!

Inhaltliche Rückfragen bitte gern an Frank Gunzelmann, Koordinator der DGP für den Bereich Zertifizierung, E-Mail:

frank.gunzelmann@palliativmedizin.de

Sie möchten Ihre Palliativstation zertifizieren lassen?

Bei Interesse an der Zertifizierung einer Palliativstation wenden Sie sich bitte direkt an ClarCert, Claudia Bruckner, E-Mail:

c.bruckner@clarcert.de

Erhebungsbogen, Antragsformular und weitere Unterlagen in bearbeitbarer Form finden Sie hier:

https://clarcert.com/systeme/zertifizierung-und-anerkennung-von-palliativstationen/system.html

Weiterbildungsangebot: Qualifizierte und koordinierte Palliativversorgung gemäß § 87 Abs. 1b SGB V

Kurse für niedergelassene ÄrztInnen sowie für KollegInnen, die die Niederlassung planen, zur Teilnahme an der qualifizierten und koordinierten Palliativversorgung gemäß § 87 Abs. 1b SGB V. Die unter der Rubrik  „Theoretische Kenntnisse“ geforderte 40-stündige Kurs-Weiterbildung „Palliativmedizin“ nach dem (Muster-)Kursbuch Palliativmedizin der Bundesärztekammer wird an zwei aufeinander folgenden Wochenenden angeboten:

Am ersten Wochenende werden die geforderten 20 Stunden (+ 2 Std.) mit den Inhalten „Behandlung von Schmerzen und anderen belastenden Symptomen (Symptomkontrolle für Vertragsärzte, die bereits die strukturierte curriculare Fortbildung „Geriatrische Grundversorgung“ der Bundesärztekammer (60 Std.)  und  die Fortbildung „Curriculum Psychosomatische Grundversorgung“ (80 Std.) absolviert haben, angeboten.

Am zweiten Wochenende werden die geforderten 18 Stunden  mit den Inhalten „Psychosoziale und spirituelle Aspekte“, „Ethische und rechtliche Fragestellungen“, „Kommunikation und Teamarbeit“ und „Selbstreflexion“ für Vertragsärzte, die bereits die Zusatzqualifikation „Spezielle Schmerztherapie“ (80 Std.) absolviert haben, angeboten.

 

Termine MEMOMED:

Wochenende 1:

09.02. - 11.02.2018
18.05. - 20.05.2018

Wochenede 2:

16.02. - 18.02.2018
25.05. - 27.05.2018

Dr. med. Peter Hoffmann
Rothenbaumchausseé 91
20148 Hamburg
Tel.: 0172-3215978
Fax: 040-45037955
Mail: hoffmann@medizindialog.de

 

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