| Aktuelles aus den Medien |
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Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider. Archiv Kurze Meldungen: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind, zuletzt: Presseinformation, 6.5.2013 Dr. Karla Krause erhält den Hörfunkpreis der Theodor Springmann Stiftung Berlin für das Feature "Sternenkind - Das kurze Leben der Lilli Lion". Frau Dr. Karla Krause erhält für das Feature "Sternenkind - Das kurze Leben der Lilli Lion" den Hörfunkpreis der Theodor Springmann Stiftung. Das Votum der Jury war einstimmig. Karla Krause hat es in hervorragender Weise verstanden, das Thema der Ausschreibung: "Am Ende bleibt noch Zeit zum Leben." öffentlich zur Sprache zu bringen. (...) Der Hörfunkpreis der Theodor Springmann Stiftung wird der Preisträgerin am 5. Juni 2013 auf einer Feier in der Ruine (Virchow-Hörsaal) des Medizinhistorischen Museums der Charité in Berlin-Mitte übergeben. (...) Ärzte Zeitung, 30.4.2013 Plädoyer für Ausbau der Versorgung MÜNSTER. Palliativmedizin sollte ein Schwerpunkt der deutschen Gesundheitspolitik werden, die Versorgungsstrukturen für sterbende Menschen müssten ausgebaut werden. Das fordert das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Die Vollversammlung des ZdK hat dazu am vergangenen Freitag in Münster eine Erklärung "Leben bis zuletzt - Sterben in Würde" verabschiedet.(...) FAZ, 16.4.2013 Sterbehilfe: Endstation im Nachbarland Nirgendwo in Europa kann man sich auf eigenen Wunsch so leicht legal vom Leben zum Tode befördern lassen wie in der Schweiz. Französische Schriftsteller entfachen mit dem Thema Diskussionen. (...) SPIEGEL online, 16.4.2013 Buch "Geschichten vom Sterben": Zwischen Unglück und Lebenswillen Der Tod erscheint selten gerecht. Viele Menschen wünschen sich, zu Hause zu sterben, doch den wenigsten wird das ermöglicht. In dem Buch "Geschichten vom Sterben" erzählen eine Ärztin und ein Schriftsteller von zwölf Kranken, die nie wieder gesund werden - und bis zuletzt am Leben hängen.(...) SPIEGEL Geschichten vom Sterben Ankündigung: NDR Fernsehen, 21.4.2013 Zwei Drittel der Deutschen befürworten aktive Sterbehilfe. Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland verboten. Dennoch wünschen immer mehr Menschen Hilfe, um ihr Leben selbstbestimmt beenden zu können. Auch wenn es zunehmend Palliativkliniken gibt, in denen todkranke Menschen liebevoll auf ihrem letzten Weg begleitet werden, so ist es doch nicht immer möglich, unerträgliche Schmerzen zu lindern oder die intimsten Bedürfnisse unter eigener Kontrolle zu behalten.(...) rbb PRAXIS, 10.4.2013 Seit sechs Jahren besteht bundesweit für Patienten mit unheilbaren Erkrankungen und begrenzter Lebenserwartung ein gesetzlicher Anspruch auf eine sogenannte „spezialisierte ambulante Palliativversorgung" (SAPV). Ziel ist, dass die Patienten möglichst schmerzfrei ihre letzte Lebenszeit zu Hause verbringen und dass die Angehörigen entlastet werden. Auch im Land Brandenburg bildeten sich Teams aus speziell ausgebildeten Ärzten und Pflegern, die betroffene Patienten versorgen. Die rbb PRAXIS hat das „Palliativ Care Team Potsdam und Umgebung" bei seiner Arbeit begleitet und durfte betroffene Familien besuchen - eine bewegende Reportage über den würdevollen Umgang mit dem Lebensende. (...) rbb Dossier Palliativmedizin: Sterben. wo man gelebt hat Universitätsklinikum Magdeburg, 8.4.2013 Deutsches Ärzteblatt, 4.4.2013 Der Tagesspiegel, 28.3.2013 Der Tagesspiegel, 19.3.2013 Palliativmedizin: Die Ruhe vor dem Tod Ein friedlicher Tod, ohne Schmerzen, zu Hause im eigenen Bett. Dank der Palliativmedizin kann dieser Wunsch für immer mehr Menschen in Erfüllung gehen. Aber leider noch nicht oft genug. Unterwegs mit einer Berliner Ärztin. (...) Deutsches Ärzteblatt, 15.3.2013 DÄ Darf ein Arzt beim Sterben helfen? rbb PRAXIS News vom 15.03.2013 Die psychosoziale Versorgung von Patienten in der Palliativmedizin ist nach Darstellung von Experten neben Medizin und Pflege unverzichtbar. Fast jeder zweite Palliativpatient brauche eine psychosoziale Begleitung, sagte die Psychologin Elisabeth Jentschke kürzlich beim Bremer Kongress für Palliativmedizin.(...) www.selbstbestimmung-bis-ans-lebensende.de jetzt online, 13.3.2013 Betroffene und Fachleute informieren in Filmen, Interviews und ergänzenden Texten über Möglichkeiten der Versorgung am Lebensende. Sie berichten von ihren Erfahrungen im Umgang mit dieser schweren Lebenssituation. Rat- und Hilfesuchende sowie Interessierte können mit nur einem Klick die Filmbeiträge und Texte aufrufen und so die Experten zu Wort kommen lassen.(...) Kooperationsprojekt der Paul Gerhardt Diakonie u. der christlich geprägten Produktionsfirma EIKON. Deutsche Palliativstiftung, 5.3.2013 Gießen/Fulda. Weil ein 80-jähriger Mann aus dem hessischen Altenstadt das Leben seiner bettlägerigen und dementen Ehefrau als nicht mehr lebenswert erachtete, durchtrennte er im Februar 2012 den Schlauch ihrer Nahrungssonde. Zwar konnte am gleichen Tag noch die Sonde wieder angeschlossen werden, aber im März verstarb die Frau. Gestern wurde der Angeklagte wegen versuchten Totschlags zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. „Diese tragische Verzweiflungstat hätte nicht passieren dürfen", kommentiert Thomas Sitte, Vorstandsvorsitzender der Deutschen PalliativStiftung, das Urteil aus Gießen. Der Fall zeige „leider wieder einmal, dass die Möglichkeiten von Hospizarbeit und Palliativversorgung in der Bevölkerung nach wie vor zu wenig bekannt sind", sagt Sitte (...) Deutsche Palliativstiftung 5.3.13 WAZ, 23.2.2013 Palliativportal, 22.2.2013 WAZ, 19.2.2013 Datteln. Ist die häusliche Versorgung sterbender Kinder ein Menschenrecht oder Luxus? Dieser Frage gehen Experten und Expertinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei den „7. Dattelner Kinderschmerztagen" vom 21. bis 23. Februar im Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus nach. Veranstalter ist wie in den vergangenen zwölf Jahren die Vestische Kinder- und Jugendklinik. (...) Deutsches Ärzteblatt, 22.2.2013 BRIEFE Palliativmedizin: Wandel eingeleitet Vielen Dank für den ausführlichen Bericht vom 9. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass das Konzept von Palliation in den Alltag der Versorgung integriert werden muss, wie dies analog etwa für die Geriatrie gilt. Dass sich „Integrated Palliative Care" bewährt, zeigen inzwischen nicht mehr ausschließlich Forschungsergebnisse zur Lebensqualität, sondern auch zur Lebenserwartung. Ein vermeintlich „weniger" an Chemotherapie in der Onkologie verlängert das Leben und ist vermutlich (wie der Bericht nahelegt) auch wirtschaftlicher. Mit der Provisional Clinical Opinion der ASCO – American Society for Clinical Oncology – vom 6. Februar 2012 könnte der erforderliche grundlegende Wandel im Verständnis von Kuration und Palliation eingeleitet worden sein. Die Expertengruppe zeigt auf, dass inzwischen in sieben RCT belegt worden ist, dass Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung von integrierter Palliative Care sowohl bezogen auf die Lebenserwartung als auch die Lebensqualität gegenüber klassischer onkologischer Behandlung profitieren (J Clin Oncol 2012; Mar 10; 30 (8): 880–7. Epub 2012; Feb 6). (...) Filmpremiere »Berührungsängste« am 15.02. um 19:00 Uhr im UCI-Kino am Hafen in Düsseldorf Am 15.02.2013 findet um 19:00 Uhr im UCI-Kino am Hafen in Düsseldorf die Premiere des Dokumentarfilms »Berührungsängste« über junge Menschen, die sterbenden Menschen begegnen, statt. Die Filmpremiere ist nach 12 Monaten intensiver Vorarbeit Teil der Abschlussveranstaltung des BMBF-Verbundprojektes »30 junge Menschen sprechen mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen«. Mehr Infos zu dem Projekt finden Sie unter www.30jungemenschen.de . (...) Pressemitteilung Deutsche Palliativstiftung, 13.2.2013 Wechsel im Vorstand und drei neue Stiftungsräte Fulda. Wechsel im Vorstand der Deutschen PalliativStiftung (DPS) sowie drei neu berufene Stiftungsräte sind das Ergebnis der jüngsten Stiftungsratssitzung. Die beiden stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Christina Plath (Göttingen) und Dr. Dr. Eckhard Eichner (Augsburg) schieden turnusmäßig aus ihren Ämtern.(...) Ärzte Zeitung, 13.2.2013 CLEVELAND. Soll man todkranke Patienten tatsächlich noch operieren? Viele Ärzte, und nicht nur sie, werden da skeptisch reagieren - selbst wenn sicher sein sollte, dass die Betroffenen ohne Op sterben werden. Doch das Problem ist: Zum Verhältnis von Schaden und Nutzen solcher Eingriffe bei diesen Patienten gibt es kaum Daten. Anästhesisten aus den USA und Kanada haben diesen Zustand nun zu ändern versucht.(...) REPORT, 12.2.2013 Sterbende sind oft auf die Hilfe von Palliativmedizinern angewiesen. Doch selbst dafür gibt es jetzt sogenannte verpflichtende Fallpauschalen. Für Patienten, Ärzte und Angehörige eine höchst schwierige Situation. Denn der Tod hält sich an keine Regeln. (...) Report Kostenpauschalen für Sterbende DHPV, 8.2.2013 Tag der Kinderhospizarbeit: Kinder und Jugendliche mit Sterben und Tod nicht alleine lassen Ärzte Zeitung, 31.01.2013 Union hält Sterbehilfegesetz am Leben An der Sterbehilfe scheiden sich in der Koalition die Geister. Bei der Suche nach der richtigen Position hat die Union jetzt Einigungsbereitschaft signalisiert - mit Bedingungen. (...) Die WELT, 30.1.2013 Haseloff unterzeichnet Charta für Schwerstkranke Dessau-Roßlau/Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident, Reiner Haseloff (CDU), unterzeichnet heute im Bauhaus Dessau eine Charta für schwerstkranke und sterbende Menschen. Das Projekt zeige den aktuellen Betreuungszustand sowie Perspektiven stark Erkrankter, teilte die Staatskanzlei in Magdeburg mit. Etwa 50 Organisationen und Institutionen hätten die Charta 2010 ins Leben gerufen. Mehr als 1700 Menschen und rund 550 Institutionen haben sie bisher unterzeichnet. Die Träger des Charta-Prozesses sind die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, der Deutsche Hospiz- und Palliativverband und die Bundesärztekammer. (...) TV-Hinweis: KONTROVERS, Bayerisches Fernsehen, 23.1.2013 (21.00 Uhr) Eine Pauschale fürs Sterben: Darf Palliativmedizin rentabel sein? Palliativmediziner kümmern sich um Sterbende. Bisher waren Fallpauschalen auf diesen Stationen nicht verpflichtend. Ab 2014 sollen Krankenhäuser aber auch diese Patienten pauschal abrechnen. Eine Ökonomisierung mit fatalen Folgen! (...) BR Eine Pauschale fürs Sterben Pressemitteilung Deutsche Palliativstiftung, 23.1.2013 Thema: „Lebensfreude hilft. Bis zuletzt." / Einsendeschluss am 15. März 2013 FULDA. Humor gehört zu den schönsten Dingen des Lebens. Oft zeigt er sich in Lebensfreude, die auch am Lebensende noch präsent ist. Lebensfreude vermittelt und verbreitet eine Leichtigkeit, die Kranken gut tut. Und so wird am Sterbebett auch gescherzt und miteinander gelacht. „Denn palliativmedizinisch gut versorgte Patienten können Freude am Leben bis zur letzten Minute empfinden", sagt Thomas Sitte, Vorstandsvorsitzender der Deutschen PalliativStiftung (DPS). Und genau das möchte die Stiftung in diesem Jahr in den Fokus ihres Fotowettbewerbs rücken und hat sich für das Thema: „Lebensfreude hilft. Bis zuletzt." entschieden. (...) Deutsche Palliativstiftung Fotowettbewerb Ärzte Zeitung, 17.1.2013 BERLIN. Das von der Bundesregierung geplante Verbot der gewerbsmäßigen Sterbehilfe liegt offenbar auf Eis. Das bestätigten Unionskreise der "Ärzte Zeitung". Die Unionsfraktion wolle zuerst intern neu beraten und dann das Gespräch mit der FDP suchen.Im Sommer hatte das von der FDP geführte Justizministerium einen Gesetzentwurf für ein Verbot der Sterbehilfe vorgelegt. Damit sollte die gewerbsmäßige, also gewinnorientierte Beihilfe verboten werden.(...) FAZ, 16.1.2013 Sterbehilfe Dunkel und noch dunkler Es ist ein Tabubruch: Die Sterbehilfe an einem taubblinden belgischen Zwillingspaar zeigt vor allem, wie sehr solche Menschen in der Gesellschaft alleingelassen werden. SPIEGEL online, 15.1.2013 Sterbehilfe für belgische Zwillinge: Zusammen bis in den Tod Sie wurden taub geboren und erblindeten langsam: Belgische Zwillingsbrüder haben sich entschieden, ihrem seit 45 Jahren gemeinsam verbrachten Leben auch gemeinsam ein Ende zu setzen. Belgien ist in Sachen Sterbehilfe ein liberales Land - doch der Fall wirft eine grundsätzliche Frage auf.(...) ZEIT, 10.1.2013 Ein Leben endet meist im Spital oder im Pflegeheim. Wer aber bezahlt das? Erkundungen in einer gesundheitspolitischen Zwischenwelt Inselspital Bern, Palliativstation, Tür 504, Büro Stationsarzt. Auf wenigen Quadratmetern sitzt man sich zu sechst gegenüber auf Stühlen mit Lehne und solchen ohne. Der leitende Arzt nimmt sich den Stuhl, der übrig bleibt, für den, der zuletzt kommt. Die Palliativmedizin ist kein guter Ort für hierarchisches Gehabe. Nicht hier am Berner Inselspital und auch nicht dort in Arlesheim, im Hospiz im Park. Doch dahin später. (...)
Ärzte Zeitung, 01.07.2010
In Berlin startet die flächendeckende PalliativversorgungBERLIN (inh). In Berlin ist zum 1. Juli ein flächendeckender Vertrag zur Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) nach Paragraf 132 d SGB V in Kraft getreten. Vertragspartner sind die KV Berlin, die Kassen sowie der Home Care Berlin e.V. "Damit sind wir das erste Bundesland mit einem flächendeckenden Vertrag zur SAPV unter Beteiligung einer Kassenärztlichen Vereinigung", so KV-Vorstandsmitglied Burkhard Bratzke. An dem Vertrag teilnehmen können zugelassene Haus- und Fachärzte sowie angestellte Ärzte in Praxen, Gemeinschaftspraxen oder Medizinischen Versorgungszentren. Der Arzt erklärt seine Teilnahme gegenüber der KV Berlin unter Nachweis der Teilnahmevoraussetzungen. Zu diesen zählen unter anderen eine anerkannte oder begonnene Zusatzweiterbildung Palliativmedizin, die selbständige ambulante Versorgung von mindestens 75 Palliativpatienten in den vergangenen drei Jahren oder eine mindestens einjährige klinische palliativmedizinische Tätigkeit in einem Krankenhaus innerhalb der letzten drei Jahre. Zudem müssen der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit einem spezialisierten Leistungserbringer Palliativpflege sowie eine Kooperation mit ambulanten Hospizdiensten nachgewiesen werden. Eine onkologische Qualifikation sieht die SAPV-Vereinbarung nicht vor. Die KV Berlin erteilt die Genehmigung im Auftrag der Krankenkassen bis zur Bedarfsdeckung und übernimmt die gesamte Abrechnung. Auch die Abrechnung der Pflegedienste will die Körperschaft übernehmen. |


