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Service


Herzlich willkommen bei der Sektion Physiotherapie - Ergotherapie - Logopädie der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Aufgrund der Entwicklungen therapeutischer Berufsgruppen in der Palliativmedizin und der gestiegenen Anforderungen an die therapeutisch Tätigen im ambulanten und stationären Bereich, wurde die Sektion Physiotherapie am 01. April 2016 in ihrer Struktur um die Berufsgruppen Ergotherapie und Logopädie ergänzt und in Sektion Physiotherapie - Ergotherapie - Logopädie der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin umbenannt.

Eine wesentliche Zielsetzung dieser Erweiterung besteht in der Beförderung des multiprofessionell-therapeutischen Austauschs und somit die verschiedenen Krankheitsbilder und Symptome in der palliativen Behandlung aus sich ergänzenden therapeutischen Blickwinkeln betrachten und multiprofessionelle Handlungsansätze daraus ableiten zu können. Die gestiegenen qualitativ therapeutischen Anforderungen der Palliativmedizin werden durch die o. g. therapeutisch tätigen Berufsgruppen im Austausch gesichert.

Es steigt stark der Bedarf an qualifizierten Therapeuten, die sich der stationären und ambulanten Behandlung von Palliativpatienten widmen.  Eine erweiterte Fachkompetenz ist erforderlich. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz und Palliativ Verband (DHPV), Physio Deutschland, Physio Österreich, Physio Swiss und ALPHA Rheinland unterstützen und fördern die physiotherapeutisch-palliativmedizinische und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Mit Eintritt in die DGP ist jedes Mitglied mit einem physio-, ergo- und/oder logotherapeutischen Hintergrund gleichzeitig Mitglied der Sektion Physiotherapie - Ergotherapie - Logopädie. Es stehen Ihnen folgende berufsbezogene Fachreferate zur Verfügung, die gemeinsam kooperieren: Fachreferat Physiotherapie, Fachreferat Ergotherapie, Fachreferat Logopädie.


Sprecher der Sektion Physiotherapie - Ergotherapie - Logopädie:

NielandPeter Nieland
Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard / Bonn-Rhein-Sieg
Leiter des Therapiezentrums
Von - Hompesch - Str. 1
53123 Bonn
Tel.: +49(0) 228 / 64 81- 323
Mail: peter.nieland@malteser.org  

 


Fachreferat Physiotherapie

Kirsten HartmannKirsten Hartmann
Hamburg

Mail: kirstenhartmann@alice-dsl.net

Mitglied AG ambulante Versorgung der DGP

Selbständig, Physiotherapiepraxis, Fachgebiet Neurologie Erwachsene, ambulante palliative Physiotherapie, Hospiz, Dozentin und Kursleiterin für Basiskurse Physiotherapie in der Palliativmedizin

 

Prof. Dr. rer. medic. Beate Kranz-Opgen-Rhein
AachenBeate Kranz Opgen Rhein

Mail: Kranz-Opgen-Rhein@fh-aachen.de

Mitglied der AG Forschung der DGP

Professorin "Physiotherapie in der Medizin" University of Applied Sciences (FH Aachen), Selbständige Physiotherapiepraxis Aachen, Dozentin und Kursleiterin für Palliative Care Kurse

Forschungsschwerpunkte: Biomechanische physiotherapeutische Behandlung, Stoßwellentherapie, Gesundheitliche Prävention, Palliative Care PT

 

Christina Plath
GöttingenChristina Plath

Mail: info@plath-physiotherapie.de

Mitglied  in der AG Bildung der DGP

Physiotherapeutin, freiberuflich tätig mit Palliativpatienten (Erwachsene und Kinder), Dozentin und Kursleitung für Palliative Care Kurse an der Mildred Scheel Akademie Göttingen, Health Care Studies, Bachelor of Science

 


Fachreferat Ergotherapie

An dieser Stelle werden in Kürze die AnsprechpartnerInnen für das Fachreferat aufgeführt.

 

Fachreferat Logopädie

Angelika Müller-ProlliusMüller Prollius
Logopädin
Praxisleitung der Praxis für Sprachtherapie in Bottrop und Essen
Diplomstudium in Erziehungswissenschaften und Lehramt für Sondererziehung und Rehabilitation
Heilpraktikerin Sprachtherapie
 

 


 Ziele:

  • Förderung des Erfahrungsaustauschs Therapeuten, die auf Palliativstationen, im Hospiz, klinischen Fachbereichen, ambulanten Praxen, Heimen und  im häuslichen Umfeld  Palliativpatienten und mit betroffene Angehörige therapieren.
  • Integration der Grundlagen multiprofessioneller Palliativmedizin und Hospizwesen in der stationären, ambulanten und häuslichen Versorgung( Palliative Care).
  • Förderung der Ausbildung von Physiotherapeuten nach dem Modul A. 40 Std. Basiscurriculum „Physiotherapie in Palliative Care“ von S. Mehne , P.Nieland R. Simader/ Pallia Med Verlag Bonn, ISBN: 978-3933154-59-0 / eva.schumacher@malteser.org
  • Entwickeln weiterer Aufbaumodule primär mit vertiefenden Fallbesprechungen.
  • Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten. 
  • Förderung des internationalen Erfahrungsaustausch im Rahmen der European Association Palliative Care (EAPC).

 

Arbeitsweise:
Der Austausch erfolgt überwiegend per Post und E-Mail. Zur Information wird ein Newsletter zum Download erstellt und per Mailverteiler versendet.
 

Treffen:

Das nächste Sektionstreffen wird zeitgerecht bekanntgegeben.
Die Protokolle der Sektionstreffen sind im internen Mitgliederbereich eingestellt.


Newsletter / Information:


Fort- und Weiterbildung:

Derzeit sind alle therapeutischen Fortbildungen auf der Grundlage des zertifizierten 40 Std. Basiscurriculum von Mehne, Nieland, Simader für Physiotherapeuten konzipiert. Darüber hinaus können diese jedoch auch aufgrund vieler therapeutischer Parallelen und Inhalte von Ergotherapeuten und Logopäden besucht werden.

Anpassungen der Unterrichtsinhalte erfolgen durch die Fachreferate der Sektion und Arbeitsgruppe Bildung der DGP.

Siehe Link Fortbildungen zur „Physiotherapie in Palliative Care - Palliativmedizin und Hospizwesen“ für Physiotherapeuten, palliativ tätige Berufsgruppen und das Ehrenamt.

Link Weiterbildungen in Deutschland

Die Fortbildungen werden mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin DGP und dem Deutschen Palliativ und Hospizverband DHPV, ALPHA Rheinland, Physio Deutschland, Physio Austria und dem Verband Physikalische Therapie durchgeführt und mit Fortbildungspunkten bewertet. ( Vorbehaltlich der Rahmenverträge anerkennungsfähig im Sinne der Anlage 4 der Rahmenempfehlungen gemäß §125 SGB V.)

Weitere verbandsstrukturelle Unterstützungen aus der Ergotherapie und Logopädie sind derzeit in Arbeit.

Eine gesetzliche Fortbildungspflicht besteht derzeit für palliativ tätige Physiotherapeuten nicht. Das 40 Std A Modul nach dem Basiscurriculum von Mehne, Nieland, Simader wird aber sehr empfohlen.  Eine Zertifizierung durch die DGP wird nach Entwicklung weiterer  B C Module auf 120 Std. angestrebt.

 

Palliativ tätige Therapeuten:

Von der DGP zertifizierte KursleiterInnen:

DPG-zertifizierte KursleiterInnen.

 


NEWS und Downloads:

Aktuelle Buchempfehlung: http://www.palliative-physio.eu/

Am 4. November 2016 fand in Berlin die 1. Fachtagung „Physiotherapie in der Palliativmedizin“ statt. 

 
 

„Palliativmedizinische Komplexbehandlung“ OPS 8-982  Stationär

  • Definition und Mindestmerkmale siehe http://ops.icd-code.de/ops/code/8-982.html
  • Wann beginnt eine palliativmedizinische Komplexbehandlung (8-982) oder eine spezialisierte stationäre palliativmedizinische Komplexbehandlung (8-98e)? Nach Aussage DIMDI beginnen die beiden oben genannten palliativmedizinischen Komplexbehandlungen, wenn ein palliativmedizinisches Basisassessment nach OPS 1-774 durchgeführt oder begonnen wurde und der in den Mindestmerkmalen ein individueller palliativmedizinischer Behandlungsplan erstellt worden ist.

  • Wer kann die Rolle des „fallbezogenen Koordinators“ zur Begleitung des Patienten für die Kodes aus 8-98e palliativmedizinische Komplexbehandlung übernehmen? Der in den Mindestmerkmalen der oben genannten OPS-Kodes aufgeführte „fallbezogene Koordinator“ ist ein für die „Gesamtbelange“ des Patienten verantwortliches Teammitglied. Dieses soll als Ansprechpartner für Patient und Angehörige in der Planung der weiterführenden Versorgungsangebote dienen und koordiniert die Überleitung in weiter betreuende Einrichtungen. Prinzipiell kann diese Funktion fallbezogen von jedem Teammitglied wahrgenommen werden. Die Dokumentation erfolgt im Einzelfall z.B. durch Benennung in der Patientenakte oder strukturell durch Benennung eines Case-Managers.

 

„Allgemeine Ambulante PalliativVersorgung AAPV“

„Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung SAPV“

  • Dies sind speziell palliativ geschulte Teams aus mind. Mediziner und Pflege zur intensiven Versorgung von ambulanten Palliativpatienten in 24 Std. Rufbereitschaft, die sonst evtl. auf eine Palliativstation eingewiesen werden müssten. Diese regionalen SAPV Teams mit gesonderten SAPV Vertrag der Krankenkassen, haben in der Regel physiotherapeutische Praxen als Kooperationspartner und der SAPV Arzt kann ohne Budgetbelastung einem SAPV klassifizierten Palliativpatienten Physiotherapie über den Heilmittelkatalog verordnen. Siehe Link : http://www.dgpalliativmedizin.de/allgemein/sapv.html

 

„Heilmittel Langfristverordnungen“ für „chronisch Kranke“ = Palliativpatienten

  • Durch die Mitarbeit der Sektionsleitung am Barmer Heilmittelreport 2010 und der „Charta zur Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden in 2011“ konnte die Verortung der Palliativpatienten als „chronisch kranke Patienten„ festgelegt werden.
  • In der Regel werden ambulante Palliativpatienten erst über die Verordnung des Heilmittelkatalogs versorgt. Ärztliche Diagnose, Erstverordnung , Folgeverordnung und dann Verordnung außerhalb des Regelfalls. Seit Juni 2012 gibt es zusätzlich die gesetzliche Möglichkeit der ambulanten Heilmittelversorgung mittels einer zuerst vom Patienten, Arzt unterstützten, bei den Krankenkassen beantragten ambulanten  Langfristverordnung für „chronisch Kranke“ ohne Budgetbelastung des verordnenden Arztes. Wenn das übliche Verordnungsmuster nicht ausreicht und ein „chronisch kranker Palliativpatient“ nicht ausreichend mit Heilmitteln versorgt werden kann.
  • siehe Link http://www.up-aktuell.de/news/2012/07/krankenkasse-beklagt-unwissenheit-der-arzte-19045.html
  • siehe Link http://www.up-aktuell.de/?Schwerpunktthema=Langfristgenehmigung

Palliativ tätige Therapeuten:

  • Liste der Therapeuten mit palliativen Qualifikationen (entsprechend in nächster Zeile genannter Anmeldung)
  • Anmeldung zur Therapeutenliste der DGP (Bitte senden Sie diese Anmeldung per E-Mail an die DGP.)

 

Von der DGP zertifizierte KursleiterInnen:

DPG-zertifizierte KursleiterInnen.

 

Befund und Dokumentation:

  • Befundbogen für palliativ - physiotherapeutische Behandlungsdaten (Version 01/2015)
  • HOPE: Dokumentation Modul Physiotherapie Das HOPE Modul „Physiotherapie in Palliative Care" wurde von der DGP Sektion Physiotherapie erstellt. Auf die Möglichkeit einer ambulanten wie stationären Verwendung wurde geachtet. Ohne physiotherapeutisch palliative Datengrundlagen sind die Verhandlungen mit den Kostenträgern äußerst schwierig. Wir bitten Sie aus diesem Grunde, ihre ambulanten und stationären palliativ-physiotherapeutischen Behandlungsdaten im HOPE Modul Physiotherapie unter www.hope-clara.de anonym erfassen zu lassen. Wir wollen damit einen Prozess zur statistischen Evaluation palliativ-physiotherapeutischer Versorgung in multiprofessionellen Teams und Netzwerken einleiten. Infos zu HOPE (Anmeldung / Ablauf /Rücksendung ) unter : www.hope-clara.de. HOPE Physiotherapiemodul zum download unter:
  • http://www.hope-clara.de/download/HOPE2010Physiotherapie.pdf

 


1. Fachtagung „Physiotherapie in der Palliativmedizin“

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Teilnehmerbericht
 

LVNO Peter Nieland Fachtagung LVNO Publikum Fachtagung LVNO Referenten Fachtagung



Vorankündigung 2. Symposium Rehabilitation am Lebensende

25. März 2017 in Köln

Thema: „Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie in Palliative Care –
Palliativmedizin und im Hospizwesen“

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