Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) gibt in ihrem heute erschienenen Jahresbericht 2025 einen kurzen Überblick über die „Baustellen“ der vergangenen 12 Monate und diverse Projekte, welche die DGP auch im Jahr 2026 begleiten werden.
Ein Großteil der 6.800 DGP-Mitglieder engagiert sich auch in einer der 19 Arbeitsgruppen, 12 Sektionen oder 14 Landesvertretungen der Fachgesellschaft. Eine Vielzahl an Kooperationen, Projekten und Veröffentlichungen hat das vergangene Jahr gekennzeichnet.
Austausch mit Bundesgesundheitsministerin
In ihrem Vorwort fasst die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Prof. Dr. Claudia Bausewein, zusammen: "Es war ein intensives Arbeitsjahr, zu dessen Ende wir uns sehr darüber gefreut haben, zu einem ausführlichen und konstruktiven Austausch mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zusammen kommen und besonders drängende Anliegen unterstreichen zu können:
> Auswirkung der Krankenhausreform auf die Palliativversorgung
> Finanzierung von Palliativdiensten im Krankenhaus
> Notfallreform: Umgang mit palliativen Notfallsituationen
> Verankerung von psychosozialen Berufsgruppen in der SAPV
Hospiz- und Palliativgesetz I Klinische Palliativmedizin I Wertekompass I Vernetzung
Unter diesen Überschriften skizziert Claudia Bausewein wesentliche Schwerpunkte der DGP-Aktivitäten im Jahr 2025:
- Hospiz- und Palliativgesetz: Evaluation und Weiterentwicklung dringend erforderlich
- Handlungsempfehlung Caring Communities als Beitrag zu einer sorgenden Zivilgesellschaft
- Chance und Herausforderung: Zusatzbezeichnung „Klinische Palliativmedizin“
- Werte sichtbar zu machen hilft, der Angst vor „palliativ“ zu begegnen
- Wachsende Vernetzung, spannende Formate und ein lebendiger Standort
Abgerundet wird der 23-seitige Jahresbericht durch den herzlichen Dank der DGP-Präsidentin an all diejenigen, die als Mitglieder, Privatpersonen, Botschafter, Stiftungen, Unternehmen, nicht selten als Angehörige und Familien von schwerkranken und sterbenden Menschen die DGP unterstützen.
Diese großzügige Förderung von vielen Seiten ermöglicht es, gemeinsame Ziele und Projekte verlässlich umzusetzen - wie beispielsweise die jährliche Verleihung von vier Anerkennungs- und Förderpreisen oder die Aktualisierung des Wegweisers Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland in zehn Sprachen.


