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Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin schreibt Anerkennungs- und Förderpreis für „Ambulante Palliativversorgung“ aus

Berlin/Aachen, Januar 2020. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verleiht in diesem Jahr zum dreizehnten Mal den mit 10.000 € dotierten „Anerkennungs- und Förderpreis für Ambulante Palliativversorgung“. Stifter ist die Grünenthal GmbH. Anträge für den Preis können bis zum 31. März 2020 beim Präsidenten der DGP eingereicht werden.

Die Ausschreibung richtet sich an Personen, Gruppierungen oder Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Qualitätsentwicklung der ambulanten Palliativversorgung verdient gemacht haben. Anerkennungs- und Förderpreis bedeutet, dass bereits geleistetes Engagement anerkannt und gleichzeitig eine zukünftige Weiterführung gefördert wird.

Die eingereichten Projekte sollten einen wesentlichen Beitrag zur ambulanten Palliativversorgung darstellen und über den eigenen Bereich hinaus wirken. Der entsprechende Nachweis muss durch Forschungs- und Projektbeschreibungen, Fachgutachten bzw. entsprechende Publikationen erfolgen. Arbeiten können von allen in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen eingereicht werden.

Anträge für den Preis gehen an den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Aachener Str. 5, 10713 Berlin, E-Mail: dgp@dgpalliativmedizin.de. Der Eingang wird den Bewerberinnen und Bewerbern innerhalb von vier Wochen bestätigt. Telefonisch ist die DGP-Geschäftsstelle zu erreichen unter 030 - 30 10 1000.

Die prämierten Arbeiten werden im Rahmen des DGP-Kongresses vom 9. bis zum 12. September 2020 in Wiesbaden vorgestellt. Ein Bericht über die Arbeiten ist für die Zeitschrift für Palliativmedizin vorgesehen. Zu den Statuten des Förderpreises und weiteren Informationen:

ANERKENNUNGS- UND FÖRDERPREIS AMBULANTE PALLIATIVVERSORGUNG

PRESSEMITTEILUNG

 

Deutscher Studienpreis in Berlin verliehen: Farina Hodiamont freut sich über zweiten Preis für Promotion zur Palliativmedizin

csm Studienpreis 2019 web 0083 c74b92208fBundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat in Berlin als Schirmherr den Deutschen Studienpreis 2019 verliehen, mit einem der sieben zweiten Preise wurde Soziologin Dr. Farina Hodiamont für ihre Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Fach- und Spezialgebiet Palliativmedizin ausgezeichnet. In ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit der Komplexität palliativer Versorgungssituationen.

studienpreisDie Sprecherin der DGP-Sektion Geistes- und Sozialwissenschaftliche Berufe freute sich in Berlin sehr über die hohe Auszeichnung der Körber Stiftung in der Sektion Sozialwissenschaften des Deutschen Studienpreises und nahm außerdem gern die Glückwünsche von Heiner Melching, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, entgegen.  

Der Deutsche Studienpreis zeichnet jährlich die besten deutschen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Fachrichtungen aus. Neben der fachwissenschaftlichen Exzellenz zählt vor allem die spezifische gesellschaftliche Bedeutung der Forschungsbeiträge: Die jungen Wissenschaftler werden dazu ermutigt, den gesellschaftlichen Wert der eigenen Forschungsleistung herauszuheben und sich einer öffentlichen Debatte darüber zu stellen.

Fotos: Gesine Born

WETTBEWERBSBEITRAG F HODIAMONT
DEUTSCHER STUDIENPREIS

Wissenschaftliche Arbeitstage der DGP am 13./14. März 2020 in Göttingen: Programm, Anmeldung & Abstracteinreichung!

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat heute das Programm für ihre 7. Wissenschaftlichen Arbeitstage (WAT) veröffentlicht, zu denen die AG Forschung der DGP und das Palliativzentrum der Universitätsmedizin Göttingen am 13. und 14. März 2020 herzlich nach Göttingen einladen. Ab sofort können sich Interessierte zu dem spannenden Austausch unter dem Titel „Gemeinsam forschen in der Palliativversorgung – Qualität und Methodik als Herausforderungen" anmelden. Das Programm wird zu einem erheblichen Teil durch die Präsentation und Diskussion eingereichter Abstracts gestaltet, die Einreichung von Abstracts ist noch bis Ende November möglich.

Teilnehmer/innen unterschiedlicher Berufsgruppen und Disziplinen haben Mitte März in Göttingen die Chance, in verschiedenen Formaten Erkenntnisse für das eigene wissenschaftliche Arbeiten zu gewinnen und diese mit Experten zu diskutieren. Die WAT werden den Fragen nachgehen, welche Methodik für welche wissenschaftliche Fragestellung geeignet ist und wie die dahinterliegende Qualität der Forschung gewährleistet werden kann.

Die WAT möchten dem wissenschaftlichen Nachwuchs in der Palliativversorgung die Möglichkeit bieten, sich mit erfahrenen WissenschaftlerInnen zu Theorie, Grundlagen und Qualität wissenschaftlicher Forschung in der praktischen Umsetzung auseinanderzusetzen. Denn „Gemeinsam forschen“ bedeutet für das wissenschaftliche Komitee nicht nur Multiprofessionalität, sondern auch generationenübergreifendes Arbeiten, um gemeinsam die Forschung in der Palliativversorgung weiter zu entwickeln.

Das Vorbereitungsteam freut sich auf zahlreiche Abstracts und Anmeldungen!

PROGRAMM

ANMELDUNG

ABSTRACTEINREICHUNG

WISSENSCHAFTLICHE ARBEITSTAGE 2020

Heute veröffentlicht: Vorprogramm zum 13. Kongress der DGP "Kontroversen am Lebenende?! Respektvolle Streitkultur im Angesicht des Todes" 2020 in Wiesbaden

Rattelschneck© RattelschneckAb sofort ist die Anmeldung freigeschaltet zum 13. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin vom 9. bis 12. September 2020 in Wiesbaden! Das Vorprogramm wurde heute veröffentlicht und das Thema „Kontroversen am Lebensende?! Respektvolle Streitkultur im Angesicht des Todes“ lässt Spannendes erwarten.

„Lassen Sie uns bestehende Meinungsverschiedenheiten und Differenzen zu Fragen der Palliativmedizin und Palliativversorgung in Form einer respektvollen wissenschaftlichen Streitkultur klar als Kontroversen ansprechen und konstruktiv diskutieren!“ – so lädt das Kongresspräsidium Dr. Bernd-Oliver Maier, Michaela Hach und Dr. Kurt W. Schmidt zum Auftakt ein: „Das berührt Fragen der Ökonomie genauso wie die Frage der Positionierung im ethischen Spannungsfeld der Selbstbestimmung und Suizidassistenz, betrifft den Wettstreit konkurrierender Versorgungskonzepte, den Stellenwert medizinischer Fortschrittsentwicklung und das Mit-, Neben- oder Gegeneinander von ehrenamtlicher Hospiz- und Palliativkultur und hauptberuflicher Palliativversorgung.

Wir freuen uns auf Zwischentöne, Einwürfe und Meinungen von Menschen aus allen Bereichen der Hospiz- und Palliativversorgung und auch jenseits der medizinischen und pflegerischen Fachdenke und des palliativen Selbstverständnisses. So wird uns z.B. Rattelschneck als fester Bestandteil des Kongressprogramms dabei helfen, unsere eigenen Denkmodelle neu wahrzunehmen, zu hinterfragen und unsere Möglichkeiten und Grenzen neu zu überdenken.

Reibung erzeugt Energie − diese Energie wollen wir mit Ihnen freisetzen und konstruktiv nutzen. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam zu erkennen, wie wir das Fachgebiet Palliativmedizin lebendig weiterentwickeln können, um mit Freude, Selbstbewusstsein, Kompetenz und Kreativität die Palliativversorgung der Zukunft jetzt und heute auf den Weg zu bringen.“

13. KONGRESS der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
9.-12. SEPT 2020, RheinMain CongressCenter, WIESBADEN

Das Vorprogramm wurde heute veröffentlicht:
https://www.dgp2020.de/docs/DGP_Vorprogramm_2020.pdf

Melden Sie sich ab sofort an, um vor Ort dabei zu sein und mitzudiskutieren!      
https://www.dgp2020.de/registrierung.html

Hier geht es zur Abstracteinreichung:
https://www.dgp2020.de/abstracts.html

Kongresswebsite:
https://www.dgp2020.de/

DGP unterstützt Neuauflage des Buches „Opa wird bald sterben“

buch paliativ neu buttonMit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ist die Neuauflage der Publikation „Opa wird bald sterben“ erschienen. Das Buch folgt den ersten beiden Leitsätzen der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“, denen zufolge nicht nur dem schwer kranken Menschen, sondern auch den Angehörigen und Nahestehenden Hilfe zusteht, um mit dieser oft komplexen und schwierigen Lebenssituation ihren Umgang zu finden. Kinder als An- oder Zugehörige bedürfen dabei einer umsichtigen Aufmerksamkeit.

Auch für Kinder gehören Krankheit und Sterben zum Leben dazu. Ist ein Familienmitglied schwer erkrankt und wird nicht mehr gesund, stellt dies eine besondere Belastungssituation für die Familie dar. Kinder spüren die Veränderung und sie macht ihnen Angst. Häufig besteht die Unsicherheit, was man Kindern zumuten und wie man Kinder auf das Sterben eines geliebten Menschen vorbereiten kann.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin wurde aktuell die Neuauflage des zweiteiligen farbig illustrierten Kinderbuches „Opa wird bald sterben“ herausgebracht. Das Thema Palliativpflege in der Familie ist behutsam auf 38 Seiten aufbereitet.

Eine Vorlesegeschichte im ersten Teil richtet sich an Kinder im späten Kindergarten- und frühen Grundschulalter. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die Geschwister Ben und Julia, deren Opa Krebs hat und öfter ins Krankenhaus muss. Der Ratgeber geht sensibel auf diese Situation ein, beschreibt kindgerecht, was eine palliative Behandlung bedeutet, und erklärt, wie Familien mit dieser schwierigen Situation zurechtkommen können.

Im zweiten Teil erklärt der Elternratgeber die Gefühlswelt der Kinder und gibt den Erwachsenen konkrete Verhaltenstipps. Eltern erhalten Hilfestellung, wenn es darum geht, Kinderfragen zu beantworten und das Gleichgewicht zwischen Distanz und Nähe zu finden. Das Buch zeigt, wie wichtig Abschiedsrituale für die ganze Familie sind.

Das Buch kann unter: https://mzfk.net/erklaer-und-vorlesebuecher/ bestellt werden. Gerne wird Ihre Bestellung auch unter: 069 156896-0 oder info@mzfk.de entgegengenommen.

Hrsg: Mehr Zeit für Kinder e.V., 2019. Preis: 12,80 € zzgl. Versandkosten, 38 Seiten, Hardcover, gebunden, farbig illustriert. Kooperationspartner: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). DGP-Mitglieder erhalten ab einer Bestellung von fünf Büchern einen Rabatt von 40%.

Appell zum verantwortungsvollen Umgang mit Medizinalcannabis und cannabisbasierte Arzneimittel

Medizinische Fachgesellschaften und Fachverbände warnen vor einem unkritischen Einsatz von Cannabis. Auch wenn die Behandlung mit cannabisbasierten Arzneimitteln oder Medizinalhanf bei einzelnen Indikationen sinnvoll ist, betrachtet eine Reihe von Fachgesellschaften und Fachverbänden die Entwicklung seit Verabschiedung des Gesetzes zur „Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften“ vom März 2017 mit Sorge. Seither können Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Cannabisblüten, den sogenannten Medizinalhanf, wie auch cannabisbasierte Arzneimittel verschreiben.

„Durch dieses Gesetz ist Deutschland das einzige Land in Europa, in dem die erstattungsfähige Verschreibung von Medizinalcannabis und cannabisbasierten Arzneimitteln nicht auf spezielle Indikationen (wie chronische therapierefraktäre Schmerzen) beschränkt wurde.“ heißt es in einem Appell an Ärzteschaft, Politik, Krankenkassen und Redaktionen, in dem die deutschen Gesellschaften für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie, Neurologie, Palliativmedizin, Schmerzmedizin und Suchtmedizin für einen verantwortungsvollen Umgang mit Medizinalcannabis und cannabisbasierten Arzneimitteln plädieren.

Appell zum verantwortungsvollen Umgang mit Medizinalcannabis und cannabisbasierten Arzneimitteln:
https://rdcu.be/bUAE1

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin positioniert sich erstmals zum „Sterbefasten“: Achtung des Patientenwillens hört nicht beim freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken auf

Expertengremium: FVET ist nicht als Suizid zu bewerten - Medizinische Begleitung des FVET stellt keine strafbare Handlung dar – Entschluss aus freiem Willen ist zu respektieren – Aufklärung zu Folgesymptomen und Behandlung wichtig – Herausforderung und Belastung für An- und Zugehörige und für Team

„Wenn ein schwerstkranker Mensch aus freiem Entschluss nicht mehr essen und trinken will, um sein Sterben zu beschleunigen, dann ist das zu respektieren.“ betont Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Es sei keine strafbare Handlung, die selbstbestimmte Entscheidung eines unerträglich leidenden Palliativpatienten medizinisch zu begleiten, heißt es in einem aktuellen Positionspapier des Vorstandes der Fachgesellschaft gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten. Vielmehr würde es den Straftatbestand der Körperverletzung erfüllen, einen Menschen gegen seinen Willen zu ernähren.

Dennoch kann die Begleitung eines Entschlusses zum „Sterbefasten“ bzw. freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken (FVET) „komplexe und herausfordernde Probleme im Umgang mit dem schwerstkranken Menschen, seinen Angehörigen oder auch dem Team der Hospiz- und Palliativversorgung zur Folge haben.“ erläutert DGP-Vizepräsident Dr. Bernd-Oliver Maier, Chefarzt für Interdisziplinäre Onkologie und Palliativmedizin. Die Entscheidung ist für die unmittelbar Beteiligten oft sehr schwer auszuhalten, deshalb sollten neben dem Betroffenen die An- und Zugehörigen wie auch das Behandlungsteam während der Begleitung im Gespräch gehalten und umfassend unterstützt werden. Wesentlich sei, auf Anfrage Informationen zum FVET, zum zeitlichen Verlauf, zu möglichen Folgesymptomen, Komplikationen und deren Behandlungsoptionen zur Verfügung zu stellen – ohne Einfluss auf die Entscheidung nehmen zu wollen, welche ausschließlich der Patient trifft.

Das im Deutschen Ärzteblatt erstveröffentlichte Positionspapier befasst sich ausschließlich mit der freiwilligen Entscheidung von Patienten mit lebensbedrohlichen oder lebenslimitierenden Erkrankungen, welche auf diese Weise den Sterbeprozess einleiten wollen. Einige verzichten auf Nahrung, andere zusätzlich komplett auf Flüssigkeit, manche nehmen noch geringe Trinkmengen zu sich – auch über Art und Umfang des Verzichts entscheidet allein die Patientin oder der Patient.

FVET ist kein neues Phänomen und begegnet insbesondere Begleitern in stationären Pflegeeinrichtungen häufig. Vor allem die Diskussion um Sterbehilfe hat auch dazu geführt, dass um die Bewertung von FVET gerungen wurde. Das DGP-Positionspapier kommt zu dem Schluss: „Freiwilliger Verzicht auf Essen und Trinken ist nicht als Suizid zu bewerten.“

Wesentlich ist die Klärung, ob und in welchem Umfang weiterhin Essen und Trinken angeboten werden sollen, um den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, ihren Entschluss jederzeit revidieren zu können. Fallkonferenzen oder ethische Fallbesprechungen können für eine sensible und reflektierte Kommunikation z.B. bei Unsicherheiten bzgl des Fortsetzens des FVET oder zum weiteren Vorgehen im Team sinnvoll sein. Die kürzlich erschienene „Erweiterte S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ gibt Empfehlungen zu Medikamenten und anderen Maßnahmen zur Symptomkontrolle am Lebensende in Abwägung von Indikation, Nutzen und Belastung.

„Ein lebensbedrohlich erkrankter Mensch, der auf Essen und Trinken verzichtet, um das Sterben zu beschleunigen, sucht in der Regel nach einem Ausweg aus einer Situation, in der er Angst vor Leiden und vor dem Verlust seiner Würde und Autonomie hat.“ betont DGP-Vizepräsident Urs Münch, Psychologischer Psychotherapeut und Psychoonkologe: „Als Gesellschaft sollten wir Rahmenbedingungen für alle zugänglich machen, damit Leid gelindert, Autonomie gewährt und Menschen in Würde sterben können. Die Charta zur Betreuung von schwerst kranken und sterbenden Menschen ist der Auftrag an die gesamte Gesellschaft, diese Bedingungen zu schaffen und zu kommunizieren.“

Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zum freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken, Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, Oktober 2019

Erweiterte S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht-heilbaren Krebserkrankung, Langversion 2.0, August 2019, Leitlinienprogramm Onkologie

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland, Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, Bundesärztekammer (Träger und Hrsg.)

Richter-Kuhlmann, Eva: Thema Ärztliche Sterbebegleitung, Kontroverse Sterbefasten, Deutsches Ärzteblatt, Jg. 116, Heft 41, 11. Oktober 2019

Radbruch, Lukas, Münch, Urs, Maier, Bernd-Oliver: Thema Palliativmedizin: Umgang mit Sterbewünschen, Deutsches Ärzteblatt, Jg. 116, Heft 41, 11. Oktober 2019

DGP PRESSEMITTEILUNG 16.10.2019

DGP-Vorstand empfiehlt CME-Beitrag „Palliativversorgung von Patienten in Opioidsubstitutionsbehandlung“

Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat beschlossen, den CME-Beitrag „Palliativversorgung von Patienten in Opioidsubstitutionsbehandlung“ von Hoffmann-Menzel et al. als Fachgesellschaft zur Fortbildung zu empfehlen.

Wir bedanken uns für das Einverständnis der Springer Medizin Verlags GmbH, mittels nachfolgenden „shareable Links“ den Zugang zu dem Beitrag zu ermöglichen: https://rdcu.be/bHUfl.

DGP zum Schiedsverfahren in Bayern zu den Voraussetzungen der Abrechnung der Leistungen Nr. 24a der HKP-Richtlinie

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat eine Stellungnahme „zum Schiedsverfahren in Bayern nach § 132a SGB V vom 18.7.2019 zu den Voraussetzungen für die Abrechnung der Leistungen Nr. 24a der HKP-RL Symptomkontrolle bei Palliativpatientinnen oder -patienten“ veröffentlicht.

Darin bekräftigt die DGP ihre erheblichen Bedenken, dass durch fehlende palliativpflegerische Qualifikation die Palliativversorgung, insbesondere die Leistung 24a der HKP-RL, nicht in der Intention des Gesetzgebers weiterentwickelt wird.

DGP STELLUNGNAHME

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin nimmt Stellung zum Entlassmanagement

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin hat heute eine Stellungnahme zum Entlassmanagement veröffentlicht, in welcher sie schreibt: "Das Entlassmanagement ist durch das Inkrafttreten des Rahmenvertrags seit dem 01. Oktober 2017 verbindlich umzusetzen. Die Möglichkeit, bei Entlassung von Station dem Patienten Rezepte auszustellen, ist zu begrüßen! Damit kann die Versorgungslücke beim Übergang in den ambulanten Bereich geschlossen werden."

Jedoch hätten sich in den vergangenen Monaten verschiedene Hürden in der Umsetzung gezeigt, welche die Sektion Pharmazie der DGP nicht nur auflistet, sondern den Gesetzgeber auch dazu auffordert, dafür Sorge zu tragen, "dass Patienten mit besonderem Versorgungsbedarf wie Palliativpatienten im Rahmen des Entlassmanagements mit den notwendigen Arznei-, Verbands-und Hilfsmitteln möglichst unbürokratisch und wirtschaftlich versorgt werden können." Was dazu notwendig ist, ist in der Stellungnahme nachzulesen.

STELLUNGNAHME ENTLASSMANAGEMENT

 

 

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