

Der aktuelle Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin,
gewählt auf der Mitgliederversammlung am 23.09.2026:
Seit nunmehr über fünf Jahren arbeite ich als Arzt und Leitung in der Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg in allen Bereichen dort (Station, SAPV, Palliativdienst, Ambulanz, Forschung und Bildung). Zuvor war ich lange Zeit in der Universitätsmedizin Göttingen und in Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke tätig. Die Lehrstuhlprofessur hilft dabei, das eigene Handeln mit wissen-schaftlichen Methoden zu hinterfragen und dabei Forschungskooperationen in alle medizinischen Fachbereiche, auch in die translationale Grundlagenforschung und in die Geisteswissenschaften hinein, zu entwickeln (wie z.B. die palliativmedizini-sche Mitarbeit in einer frühen klinischen Studie im NCT-Verbund einerseits sowie das derzeitige Buchprojekt „Philosophie der Palliativmedizin“ andererseits).
Die mit der Professur verbundene Bildungsarbeit adressiert nicht nur Studierende im Fach Palliativmedizin oder die verschiedenen Berufsgruppen (als zert. Kursleitung), die sich palliativmedizinisch engagieren, sondern auch die sorgende Gemeinschaft insgesamt, in dem gemeinsamen Anliegen einer würdigen und umfassenden, verlässlichen Behandlung und Begleitung Schwerkranker und Sterbender und aller Mitbetroffenen.
„Unsere DGP“ ist für dieses gemeinsame Anliegen eine Basis und Plattform, Katalysator und Sprachrohr. Die Fachgesellschafts-Arbeit durfte ich bereits in vielen Arbeitsgruppen (auch anderer Fachgesellschaften) und im DGP-Vorstand 2014 bis 2018 und dort erneut seit 2024 kennenlernen. Neben diesen „Klinik-Forschungs-Bildungs-Gremien-Erfahrungen“ möchte ich meine Begeisterung für die Vernetzung zwischen unseren Professionen und in die anderen medizinischen Fachbereiche und in die Politik und Gesellschaft hinein einbringen und dort unseren gemeinsamen „Markenkern“ vertreten. `Präsidentschaft` bedeutet für mich in diesem Sinne unter anderem die verantwortungsvolle Diskussion unserer Werte und engagiertes Committment für unser Anliegen nach innen und nach außen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir für diese Verantwortung in der DGP Ihr Vertrauen schenken würden!
geb. 1972, verheiratet, zwei Töchter. Internistin mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie sowie Zusatzweiterbildungen Palliativmedizin und Geriatrie. Chefärztin der Klinik für Palliativmedizin und Geriatrie am Helios Klinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf.
Seit vielen Jahren bewegt mich die Weiterentwicklung palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen im Krankenhaus und die bedarfsgerechte Gestaltung der sektorenübergreifenden Versorgung. Ein besonderes Anliegen ist mir dabei die frühe, moderne und kreative Integration der Palliativversorgung sowie die enge Vernetzung mit anderen Disziplinen und Fachgesellschaften. Ich engagiere mich u.a. in nationalen Leitlinienprojekten, in Zertifizierungskommissionen und der CIRS-Palliativ-Expert:innengruppe sowie als Ethikberaterin im Gesundheitswesen. Seit 2014 bin ich im Vorstand der DGP aktiv.
In einer Phase personeller Veränderungen im Vorstand ist es mir wichtig, Kontinuität zu sichern und die gewachsene Zusammenarbeit sowie die gemeinsam formulierten Werte weiterzutragen. Motor meines Engagements ist dabei meine tägliche Arbeit als Palliativmedizinerin – die Erfahrungen aus der Versor-gung und der Anspruch an gute Qualität prägen meine Perspektive im Vorstand. Angesichts aktueller gesundheitspolitischer Entwicklungen möchte ich mich weiterhin für tragfähige palliativmedizinische Strukturen, eine enge Zusammenarbeit mit anderen Fachgesellschaften sowie eine multiprofessionelle und diversitätssensible Versorgung einsetzen. Ich würde mich sehr freuen, diese Arbeit auch in der kommenden Amtsperiode mit Ihrem Vertrauen als Vizepräsidentin fortführen zu dürfen.
Sozial- und Gesundheitswissenschaftlerin mit einer Ausbildung zur Physiothera-peutin. Vor und während meines Studiums war ich rund zehn Jahre in der physio-therapeutischen Versorgung tätig. Seit 2008 arbeite ich in der Versorgungsfor-schung und Palliative Care – zunächst im Netzwerk für die Versorgung schwer-kranker Kinder und Jugendlicher e.V. in Hannover, anschließend am Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln und seit November 2025 an der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin der LMU München.
Meine Arbeitsschwerpunkte liegen insbesondere im Umgang mit Todeswünschen sowie in der Kompetenz im Umgang mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer in der Gesellschaft. Im Rahmen von Kursen zum Umgang mit Todeswünschen bin ich als Dozentin tätig und lehre in Studiengängen der Medizin und Versorgungsforschung.
Seit September 2024 bin ich Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Dort arbeite ich unter anderem im Strategieteam sowie in der Akkreditierungskommission für Kursleitungen mit. Für die kommende Amtszeit kandidiere ich als Vizepräsidentin. In dieser Rolle möchte ich dazu beitragen, die interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit weiter zu stärken und zentrale Themen an der Schnittstelle von Versorgung, Forschung, Politik und Gesellschaft weiterzuentwickeln.
Ich bin 1984 geboren, habe nach meinem Abitur eine Ausbildung in der Kranken-pflege absolviert und war in der Onkologie, auf verschiedenen Palliativstationen und in der SAPV tätig. Während meines Medizinstudiums in Hamburg und Düsseldorf engagierte ich mich in der bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden) für die Implementierung des QB 13 „Palliativmedizin“. In der Bildungskommission der DGP setze ich mich weiterhin für die Verbesserung der Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Palliativmedizin ein.
Ich bin Internistin, Palliativmedizinerin und Notärztin und aktuell als Leitende Oberärztin in der Palliativmedizin am Elbe Klinikum Stade tätig. In Zeiten knapper Ressourcen ist es mir ein großes Anliegen, die Rolle der Palliativmedizin in der Prävention von Über-, Unter- und Fehltherapie zu stärken. Seit 2021 bin ich als Beisitzerin im Vorstand aktiv, meine Schwerpunkte sind die Optimierung der Aus- und Weiterbildung, die strategische Ausrichtung der Vorstandsarbeit und die Vernetzung der Bereiche Palliativ-, Intensiv- und Notfallmedizin.
geb. 1974, verheiratet, 1 Kind, Kinderkrankenpfleger, Studium M.sc. Palliative Care, Geschäftsführer Bundesarbeitsgemeinschaft SAPV e.V. Seit 1995 Palliativversorgung von Kindern mit Hirntumoren, Initiator gemeinsam mit verwaisten Familien des „Brückenprojektes“ für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, seit 2001 sektorenübergreifend in der pädiatrischen Palliativversorgung tätig, bis 2017 Leiter des „Brückenprojektes“, bis 2017 Leiter spezialisierte ambulante Palliativversorgung Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ Dresden. 2017 – 2024 Geschäftsführer Landesverband für Hospizarbeit Sachsen e.V. Mitarbeit bei der Erstellung des Curriculums Zusatz-Weiterbildung Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen, seit 2006 Kursleiter der Zusatzweiterbildung, 2007 Mitinitiator der Gründung der AG Kinder & Jugendliche der DGP, Gründungssprecher. Kongresspräsident DGP-Kongress 2016 in Leipzig. Seit 2012 Mitglied des Vorstandes der DGP, davon seit 2022 Vizepräsident.
Bisherige Aufgabenschwerpunkte im DGP-Vorstand: 2016 – 2022 Schatzmeister, Mitverantwortung für die Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland, Mitglied der Zertifizierungs-kommission. Aktive Mitarbeit in der AG Kinder und Jugendliche und Bildungskommission. Aufgrund meiner hauptamtlichen Tätigkeit in der Bundesarbeitsgemeinschaft SAPV möchte ich meine Aufgabe als Vizepräsident weitergeben und mich als Schatzmeister für die nachhaltige und strategische Strukturierung unserer Fachgesellschaft, insbesondere im Bereich der Finanzen, für die kommenden Jahre einsetzen. Ebenfalls werde ich meine Expertise in der Netzwerkarbeit der Hospizarbeit und Palliativversorgung für eine lebensnahe Palliativversorgung einsetzen.
Ich bin 1978 geboren, Vater einer Tochter und leite gemeinsam in einem interprofessionellen Leitungsteam das Interdisziplinäre Zentrum für Palliativ-medizin am Universitätsklinikum in Düsseldorf mit Palliativstation, Palliativdienst, Palliativambulanz, spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (SAPV) und einem Hospizdienst mit 40 Ehrenamtlichen.
Meine wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich insbesondere mit den Schnittstellen zwischen der Palliativmedizin sowie der Intensiv- und Notfallmedizin – also mit den Situationen, in denen Entscheidungen besonders komplex sind und gute Zusammenarbeit zwischen Disziplinen und den beteiligten Berufsgruppen entschei-dend ist. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Forschung liegt im Umgang mit Palliativpatient:innen mit Sterbewünschen und den damit verbundenen medizinischen, ethischen und kommunikativen Herausforderungen.
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin ist für mich ein zentraler Ort des interprofessionellen Aus-tauschs und der gemeinsamen Weiterentwicklung unseres Fachs. Mit meiner erneuten Kandidatur für den Vorstand möchte ich dazu beitragen, die Vernetzung zwischen klinischer Versorgung, Forschung und ver-schiedenen Fachdisziplinen und Berufsgruppen weiter zu stärken und die Perspektiven der praktischen Palliativversorgung aktiv in die Arbeit der Fachgesellschaft einzubringen.
geb. 12/1971, 1 Sohn, ich lebe und arbeite in Wiesbaden / Hessen. Ausbildungen: Fachkrankenpfleger für Intensiv & Anästhesie, Fachkraft Palliative Care, Case Manager & Pflegeberater. Nach meiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger (Oktober, 1996, Diakonie Bad Kreuznach) arbeitete ich für 12 Jahre im Bereich Intensiv & Anästhesie (Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden).
2009 bin ich in die Palliativversorgung gewechselt. Dort durfte ich die ersten Schritte der ambulanten Versorgung begleiten. Herausgelöst aus den bestehenden Strukturen der stationären Versorgung erfolgte der Aufbau unseres SAPV Teams. Nach einem Trägerwechsel ist dieses Team dem St. Josefs Hospital in Wiesbaden zugehörig. Ich arbeite in der Funktion der pflegerischen Teamleitung. Ehrenamtlich engagiere ich mich im Vorstand in dem von uns gegründeten Verein Aufwind! e.V. Zielsetzung hier ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit palliativ erkrankten Eltern.
Seit September 2024 gehöre ich dem Vorstand der DGP als Besitzer aus der Sektion Pflege an, zudem bin ich nach unserem Beitritt zum Deutschen Pflegerat dort als DGP-Vertreter mandatiert. Ich habe sehr viel Freude an dieser Arbeit und möchte mich für eine weitere Amtszeit bewerben und mich gleichzeitig für das entgegengebrachte Vertrauen herzlich bedanken. Schwerpunkt und Interessen: Die Vernetzung meiner praktischen Arbeit und Erfahrung mit der strategischen Weiterentwicklung und Verstetigung der Palliativversorgung. Gelebte interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Ich bin Jahrgang 1979, Mutter einer Tochter und eines Sohnes und leite gemeinsam mit einem interprofessionellen Team sowohl das SAPV-Team als auch einen ambulanten Palliativpflegedienst in Solingen. Ich arbeite als Oberärztin in
Teilzeit im Städtischen Klinikum Solingen und betreue dort seit über zehn Jahren die Palliativstation in Leitungsfunktion – anfangs als Bereichsleitung, derzeit als stellvertretende Bereichsleitung.
Als Fachärztin für Anästhesiologie befasse ich mich mit den palliativen Schnittstellen in der Intensiv- und Notfallmedizin. Mein Fachwissen als Ethikberaterin im Gesundheitswesen und die laufende Teilnahme am Masterstudiengang Palliative Care an der Universität Freiburg unterstützen mich in meinem beruflichen Alltag. Darüber hinaus arbeite ich als Telenotärztin im Kölner Rettungsdienst und bin als Fachprüferin und Dozentin tätig.
Seit 2025 verstärke ich das Vorstandsteam des Verbundes der SAPV-Teams in Nordrhein (VSTN e. V.) als erste Vorsitzende. Ab 2026 werde ich außerdem als Fachprüferin für die Zusatzweiterbildung Palliativmedizin eingesetzt.
„Palliatives Handeln” betrachte ich als eine Leidenschaft, die als gemeinsame, vernetzende, lebendige Struktur alle Ebenen miteinbezieht.
Für mich ist die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin weit mehr als eine Fachgesellschaft – sie steht für eine Haltung. Diese Haltung und die Weiterentwicklung der Palliativmedizin möchte ich im Vorstand aktiv mitgestalten. Mit meiner Kandidatur für den Vorstand möchte ich den multiprofessionellen Austausch stärken und dabei alle Vertreter der ambulanten und stationären Strukturen einbeziehen. Einen Schwerpunkt möchte ich dabei in der Erarbeitung von Konzepten setzen, die der weiteren Entwicklung von Palliative Care dienen, sowie in der Kommunikation und konstruktiven Zusammenarbeit mit anderen in der Palliativversorgung involvierten Dritten.
geb. 1973, ledig. Seit 2014 Mitglied der DGP, seit 2025 Sprecherin der AG „Menschen mit intellektueller und komplexer Beeinträchtigung“, Diplom-Sozialpädagogin, M.A. Palliative Care.
Seit über 30 Jahren arbeite ich in einer besonderen Wohnform der Lebenshilfe Dortmund Wohnen gGmbH und begleite Erwachsene mit sogenannten geistigen Behinderungen, auch am Lebensende. Seit 2023 leite ich dort das Projekt „Teilhabe in der letzten Lebenszeit“. Eine intensive Sterbebegleitung im Jahr 2010 gab den Anstoß für mein Engagement im Bereich Palliative Care mit dem Ziel, Menschen auch bei erschwerter Kommunikation Teilhabe und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Von 2011 bis 2022 engagierte ich mich ehrenamtlich in ambulanten Hospizdiensten für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche. Darauf aufbauend bildete ich mich zur Palliative-Care-Fachkraft und zur Beraterin der Gesundheitlichen Versorgungsplanung weiter, studierte Palliative Care und engagiere mich bis heute in Fachgesellschaften. Als Referentin, Autorin und Entwicklerin von Materialien mache ich Fachwissen für die Praxis nutzbar. Meine Schwerpunkte sind die Schmerzerfassung, die Willensermittlung sowie die Übersetzung von Texten in die Leichte Sprache.
Ich bin überzeugt, dass gute Lösungen entstehen, wenn Menschen ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven einbringen. Genau diese Haltung schätze ich an der DGP. Im Vorstand möchte ich die interprofessionelle Zusammenarbeit mitgestalten und Impulse für die Weiterentwicklung einer Palliativversorgung setzen, die Menschen am Lebensende in ihrer ganzen Vielfalt einbezieht.
geb. 1972, verwitwet. Seit 2021 Mitglied der DGP, seit 2023 Sprecherin der Sektion Psychologie.
Nach meinem ersten Beruf als Krankenschwester (Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege) arbeite ich heute als Psychologin (Fachpsychologin für Palliative Care (BDP/DGP), systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin, Hypnotherapeutin (M.E.G.)). Seit Mai 2021 bin ich an der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin des LMU Klinikums München tätig. Dort begleite ich Patient:innen sowie ihre An- und Zugehörigen im multiprofessionellen Team auf der Palliativsta-tion, im palliativmedizinischen Konsildienst sowie in zwei SAPV-Teams.
Darüber hinaus bin ich als Dozentin in der studentischen Lehre, in Palliative Care Fort- und Weiterbildungen und in der Forschung tätig. Derzeit befinde ich mich in der finalen Phase meiner Promotion zum Thema „Palliativpsychologische Versorgung in Deutschland: Nutzung und Bewertung psychologischer Interventionen in palliativen Settings.“
In der Arbeit der DGP ist es mir ein besonderes Anliegen, die Palliativpsychologie sowohl inhaltlich als auch strukturell weiterzuentwickeln und mich für eine verbindliche Verankerung psychosozialer Professionen in der palliativmedizinischen Versorgung einzusetzen. Wichtig erscheint mir dabei die enge Verbindung von klinischer Praxis, Lehre und Forschung sowie die Nutzung wissenschaftlicher Erkennt-nisse, um die Bedeutung und den Nutzen psychosozialer Berufsgruppen evidenzbasiert zu untermauern. Gleichzeitig möchte ich dazu beitragen, zentrale Haltungen und Kompetenzen der Palliativversorgung, wie einen würde- und patient:innenzentrierten Umgang sowie eine professionelle und reflektierte Kommu-nikation (z. B. im Umgang mit Todeswünschen), stärker auch in andere Bereiche der Gesundheitsversorgung zu vermitteln und damit Kernaspekte von Palliative Care über das Fach hinaus wirksam werden zu lassen.
geb. 1974, zwei Söhne, Palliativmedizinerin, Internistin mit Schwerpunktbezeichnung Hämatologie und Onkologie. Seit 2020 Professorin für Internische Onkologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Leitung der Internistischen Onkologie und Co-Direktorin des Universitären Cancer Centers Schleswig Holstein, BIH-Clinical-Fellow der Stiftung Charité am Comprehensive Cancer Center der Charité Berlin. Mitglied in den AG Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und des Netzwerkes onkologischer Spitzenzentren und in der AG Interdisziplinäre Onkologie der DGP. Mitwirkung an diversen onkologischen S3- und S2k- Leitlinien und Zertifizierungskommissionen der DKG. Mitentwicklung des Curriculums Palliativmedizin im Modellstudiengang Humanmedizin der Charité, Referentin und Autorin zu palliativmedizinischen Themen. Vorsitzende des lokalen Organisationskomitees des Weltkongresses der EAPC 2019 und Initiatorin des Berliner Symposiums Integrated Palliative Cancer Care.
Meine Schwerpunkte sind die Integration von Patienten- und Bedarfsorientierter Palliativversorgung frühzeitig im Verlauf von Krebserkrankungen sowohl in der praktischen Umsetzung als auch in berufspolitischer Gremienarbeit; Entwicklung von Screening- und Assessment-Instrumenten zur verbesserten Bedarfsevaluation und Konzeption individueller Versorgungsprogramme; Verbesserung der Wahrnehmung und des Verständnisses moderner Palliativ-Konzepte und deren Darstellung sowohl für Fachkreise als auch für die Bevölkerung. Ganz wichtig ist mir dabei die Verbesserung der multiprofessionellen und interdisziplinären Zusammenarbeit und Erarbeitung gemeinsamer transsektoraler Versorgungskonzepte.
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