das ist palliativ

    Aktuelles aus den Medien

    Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativversorgung / Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.

    Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind.


    Münchner Merkur, 13.04.2026

    Wenn das Ende das Leben lehrt: Zwei Pflegerinnen berühren mit Buch

    Sara Loy und Michaela Bayer arbeiten auf der Palliativstation. Ihre Geschichten über Sterbebegleitung bewegen das Publikum in Ottobrunn.

    Der erste Kaffee am Morgen, der Blick in den Garten, eine vertraute Stimme, Musik, Berührung oder einfach Stille. „Lebensqualität ist etwas sehr Individuelles. Genau darum geht es in den letzten Stunden, Tagen und Wochen des Lebens“, sagt Sara Loy. „Ich erinnere mich an eine Patientin, die sich am Ende nur noch wünschte, dass ihre Hände gehalten werden – sie wollte nicht alleine sein“, erzählt die 33-jährige Palliativpflegerin am Klinikum Großhadern.

    Münchner Merkur: Wenn das Ende das Leben lehrt: Zwei Pflegerinnen berühren mit Buch


    gelbe-liste.de, 13.04.2026

    Ärztlich assistierter Suizid: Rechtlicher Rahmen, offene Praxisfragen

    Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist das Recht auf selbstbestimmtes Sterben verankert. Auf den Deutschen Schmerz- und Palliativtagen 2026 diskutierten Experten, welche Konsequenzen das für Medizin, Berufsrecht und Versorgung hat.

    gelbe-liste.de: Ärztlich assistierter Suizid: Rechtlicher Rahmen, offene Praxisfragen


    epd, 10.04.2026

    Palliativmediziner Hardinghaus: "Robotik kann keine Nächstenliebe"

    Technik könne und dürfe keine Beziehung ersetzen, sagt der Palliativmediziner Winfried Hardinghaus, der dem Deutschen Ethikrat angehört. Er sprach zur Eröffnung der Messe "Leben und Tod" in Bremen.

    epd: Palliativmediziner Hardinghaus: "Robotik kann keine Nächstenliebe"


    Deutschlandfunk, 07.04.2026

    Palliativmedizin: Wie wir sterben: Medizinische und psychologische Begleitung am Lebensende

    Es kommt, wenn das Leben zu Ende geht: das Sterben. Oft ist es ein längerer Prozess, ausgelöst durch eine schwere Erkrankung oder hohes Alter. In Deutschland stirbt jeder zweite Mensch in einem Krankenhaus. Die Wunschvorstellung wäre eine andere.

    Lennart Pyritz; Ricarda Scheiner; Raymond Voltz

    Deutschlandfunk: Wie wir sterben: Medizinische und psychologische Begleitung am Lebensende


    Aus-Sicht, 06.04.2026

    Ärztin begleitet Sterbende: In Demut vor Leben und Tod

    Krankheit, Leid, Tod, Trauer – Petra Conen sieht viele Kreuzwege. Aus ihrem Glauben heraus begleitet die emsländische Fachärztin kranke Menschen, damit diese in Würde sterben können.

    Aus-Sicht: Ärztin begleitet Sterbende: In Demut vor Leben und Tod


    Journal Med, 02.04.2026

    Intensive Schmerztherapie bei Kindern – neue Leitlinie garantiert hohe Behandlungsqualität

    Hunderttausende Kinder leiden unter chronischen Schmerzen – eine Leitlinie, die unter Beteiligung des Lehrstuhls für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin der Universität Witten/Herdecke entstanden ist, soll eine Fehlversorgung verhindern und wirksame Therapie sichern.

    Journal Med: Intensive Schmerztherapie bei Kindern – neue Leitlinie garantiert hohe Behandlungsqualität


    Deutschlandfunk, 30.03.2026

    Palliativmedizin: Das braucht es für eine gute Versorgung auf dem letzten Lebensweg

    Das Sterben ist oft ein längerer Prozess, der durch eine schwere Erkrankung oder das hohe Alter ausgelöst wird. In Deutschland stirbt jede zweite Person im Krankenhaus. Der Wunsch ist jedoch ein anderer.

    Deutschlandfunk: Palliativmedizin: Das braucht es für eine gute Versorgung auf dem letzten Lebensweg


    Tagesschau, 28.03.2026

    Sterbehilfe in Spanien: Tod einer 25-Jährigen sorgt für Bestürzung

    Der Tod einer jungen Frau erschüttert Spanien. 2022 wurde sie Opfer sexueller Übergriffe. Nun hat die 25-Jährige auf eigenen Wunsch eine tödliche Spritze erhalten. Manche sprechen von Staatsversagen.

    Tagesschau: Sterbehilfe in Spanien: Tod einer 25-Jährigen sorgt für Bestürzung


    Deutsche Alzheimer Gesellschaft, 26.03.2026

    Curriculum Mit-Gefühlt: Begleitung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase

    Eine neue, vollständig überarbeitete Auflage des Curriculums „Mit-Gefühlt“ unterstützt dabei, ehrenamtliche Hospizhelferinnen und –helfer auf die besonderen Bedarfe bei der Begleitung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase vorzubereiten. Herausgegeben werden die Fortbildungsinhalte von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV).

    Deutsche Alzheimer Gesellschaft: Curriculum Mit-Gefühlt: Begleitung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase


    Universitätsklinikum Bonn, 26.03.2026

    Palliativmedizin früher in die Herzmedizin integrieren I Internationale Autorengruppe fordert Umdenken in der kardiovaskulären Versorgung

    Palliativmedizin wird in der öffentlichen Wahrnehmung häufig mit der letzten Lebensphase gleichgesetzt. Tatsächlich ist sie jedoch weit mehr als Sterbebegleitung. Moderne Palliativmedizin setzt nicht erst dann ein, wenn eine Erkrankung als unheilbar gilt und der Tod unmittelbar bevorsteht. Vielmehr zielt sie darauf ab, Leiden frühzeitig zu lindern, Symptome zu kontrollieren und Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen über einen oft langen Krankheitsverlauf hinweg zu begleiten. Häufig ist dies ein Prozess, der sich über Wochen und Monate erstecken kann. Eine internationale Autorengruppe unter der Leitung von Medizinerinnen und Medizinern des Universitätsklinikums Bonn (UKB) zeigt nun in einer umfassenden Übersichtsarbeit, dass dieses Verständnis insbesondere in der Herz-Kreislauf-Medizin noch nicht ausreichend verankert ist. Die Studie wurde im renommierten European Heart Journal veröffentlicht und basiert auf der Auswertung von über 1.000 wissenschaftlichen Publikationen und Datensätzen.

    UKB Bonn: Palliativmedizin früher in die Herzmedizin integrieren


    O-Ton Allgemeinmedizin, Folge 69, 26.03.2026

    Tötungsdelikte in der Medizin - Vom Verdacht zur Verurteilung

    Wie laufen die Ermittlungen ab, wenn Ärztinnen oder Ärzte verdächtigt werden, jemanden getötet zu haben? Und welche Faktoren bestimmen das Strafmaß? Chefredakteurin Kathrin Strobel und Redakteurin Isabel Aulehla sprechen mit dem Strafverteidiger Prof. Dr. Florian Zenger und der Palliativärztin Dr. Alexandra Scherg. Es geht um die rechtlichen Unterschiede von fahrlässiger Tötung und Mord, die Bedeutung von Heimtücke oder Mitleid für das Strafmaß – und um medizinische Extremsituationen am Lebensende.

    O-Ton Allgemeinmedizin, Folge 69: Tötungsdelikte in der Medizin - Vom Verdacht zur Verurteilung


    Süddeutsche Zeitung, 25.03.2026

    SZ-Gesundheitsforum: "Sterbehilfe: Ein guter Tod? Über Selbstbestimmung und schwierige Fragen am Lebensende"

    Mit SZ-Wissenschaftsredakteurin Dr. Christina Berndt diskutieren die Medizinerin Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, und der Philosoph Prof. Dr. Dieter Birnbacher, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben, über das Thema Sterbehilfe. Es werden auch Fragen von Zuschauerinnen und Zuschauern beantwortet. 
     

    Uniklinikum Erlangen, 24.03.2026

    Am Ende zählt das Leben: Jubiläumssymposium 15 Jahre Erlanger Palliativstation

    Die Palliativmedizinische Abteilung des Uniklinikums Erlangen feiert ihr 15-jähriges Bestehen – und lädt zum Jubiläumssymposium ein.

    Uniklinikum Erlangen: Am Ende zählt das Leben: Jubiläumssymposium 15 Jahre Erlanger Palliativstation


    Deutsche Hirnstiftung, 24.03.2026

    Palliativmedizin und Patientenverfügung

    Unser Webinar vom 27. Januar im Mitschnitt. Als Referenten mit dabei sind:

    • Prof. Dr. Roman Rolke, Direktor der Klinik für Palliativmedizin am Uniklinikum Aachen, und Prof. Dr. Christoph Ploner, stellvertretender Klinikdirektor der Klinik für Neurologie an der Charité Berlin: Was ist NeuroPalliativeCare? Wann und wie sollte ein Patient eine palliative (Mit-)Behandlung bekommen?
    • Prof. Dr. Frank Erbguth, Präsident der Deutschen Hirnstiftung: Wie erstelle ich eine Patientenverfügung? Was muss ich beachten?

    Deutsche Hirnstiftung: Palliativmedizin und Patientenverfügung


    Die Onkologie, 24.03.2026

    Akuter Verwirrtheitszustand/Delir in der Palliativmedizin

    SOP („Standard Operating Procedure“) aus der Reihe „SOPs zur palliativen Versorgung von Patienten im Netzwerk der deutschen Comprehensive Cancer Center“, erstellt von der AG Palliativmedizin der von der Deutschen Krebshilfe geförderten CCCs.

    Die Onkologie: Akuter Verwirrtheitszustand/Delir in der Palliativmedizin


    Medizinische Universität Wien, 19.03.2026

    Keine erhöhte Suizidsterblichkeit bei Krebspatient:innen in Palliativversorgung

    Studie der MedUni Wien zeigt möglichen suizidprotektiven Effekt einer Palliativversorgung bei Patient:innen mit Krebsberkrankung
     

    Bietigheimer Zeitung, 16.03.2026

    „Dem Sterben mehr Leben geben“

    Prof. Dr. Jürgen Herbers ist Palliativmediziner und versucht, todkranken Menschen und ihren Angehörigen Schmerzen und Sorgen zu nehmen, um für mehr Lebensqualität zu sorgen. 

    Bietigheimer Zeitung: „Dem Sterben mehr Leben geben“


    Medical Tribune, 16.03.2026

    Suizidassistenz aus palliativärztlicher Sicht

    Suizidprävention zu leisten gegenüber Menschen in einer Palliativsituation, gelingt über die Angebote der Hospizarbeit und Palliativversorgung recht gut, sagt Dr. Alexandra Scherg, Palliativmedizinerin, beim Deutschen Krebskongress 2026.

    Als nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes 2020 in der Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin über 50 Anrufe eingingen mit der Nachfrage nach Suizidassistenz, suchte ein Großteil gar nicht eine Lösung für den Moment, sondern eher eine für den Fall der Verschlechterung einer Situation oder einer Erkrankung. Viele der Anrufenden kannten aber auch die Alternativen der Palliativmedizin und der Hospizarbeit nicht. „Hier kann ein großer Schritt Richtung Prävention geleistet werden“, betont Dr. Scherg.

    Medical Tribune: Suizidassistenz aus palliativärztlicher Sicht


    O-Ton Allgemeinmedizin, Folge 68, 12.03.2026

    Tötungsdelikte in der Medizin - das unsichtbare Verbrechen

    In dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin geht es um Tötungsdelikte im medizinischen Kontext: Wie ist es möglich, dass Ärztinnen, Ärzte oder Pflegekräfte über Jahre hinweg Patientinnen und Patienten töten, ohne entdeckt zu werden.

    O-Ton Allgemeinmedizin: Tötungsdelikte in der Medizin - das unsichtbare Verbrechen


    Pharmazeutische Zeitung, 11.03.2026

    Praktisches Jahr: PJ in der Palliativpharmazie 





    In der Klinik für Palliativmedizin des LMU Klinikums erlebt die angehende Apothekerin Lotte Köhne tagtäglich, wie viel eine gute Betreuung und durchdachte pharmazeutische Versorgung am Lebensende bewirken können. Ihr Praktikum führt sie in einen Arbeitsalltag, der fachlich fordert und menschlich prägt. Der PZ hat sie Einblick gegeben.

    Deutscher Bundestag, 05.03.2026

    Abstimmung über Weiterentwicklung der Krankenhausreform

    Liveübertragung: Freitag, 6. März, 9 Uhr!

    Deutscher Bundestag: Abstimmung über Weiterentwicklung der Krankenhausreform


    WDR, 05.03.2026

    6.3. - Bundestag am Freitag

    Die Bundestagswoche endet unter anderem mit einer Debatte über die geplante Krankenhausreform. WDR Event überträgt live!

    WDR: 6.3. - Bundestag am Freitag


    medonline.at, 01.03.2026

    Wie Überversorgung in der Palliativmedizin schadet

    Bei unheilbaren Erkrankungen wird oft zu viel und zu lange behandelt – auch wenn die Evidenz dagegenspricht, sagt Mag. DDr. Alexander Lang (Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr). Der Palliativmediziner und Klinikleiter über die Frage, was Patientinnen und Patienten in der palliativen Versorgung – und deren Behandlungsteams – wirklich brauchen.

    medonline.at: Wie Überversorgung in der Palliativmedizin schadet


    Universitätsklinikum Erlangen, 25.02.2026

    „Ehrenamt bewegt was!“ Erlanger Palliativmedizin lädt zum runden Tisch am 4. März 2026 ein

    Themen wie schwere Krankheit, Sterben und Tod betreffen uns alle. Diese gesellschaftliche Aufgabe thematisieren die Palliativmedizinische Abteilung des Uniklinikums Erlangen und der Förderverein Palliativmedizin e. V. im Projekt „GEMEINSAM endlich – mitfühlende Stadt Erlangen und Umland“.

    Universitätsklinikum Erlangen: „Ehrenamt bewegt was!“ Erlanger Palliativmedizin lädt zum runden Tisch am 4. März 2026 ein


    WDR 5 Quarks - Wissenschaft und mehr

    Fragen zum Lebensende (...) - Podcast in der ARD Audiothek (Min 00:00-36:00)

    Mit Prof. Dr. Raymond Voltz

    WDR 5 Quarks - Wissenschaft und mehr: Fragen zum Lebensende

    Universitätsklinik Köln: "Wir dürfen zwischendurch auch mal leben"


    Bundesgesundheitsblatt, 23.02.2026

    Sterbehilfe international und die Debatte in Deutschland

    Der Artikel gibt einen Überblick über rechtliche, politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklungen der Sterbehilfe in ausgewählten Ländern.

    Bundesgesundheitsblatt: Sterbehilfe international und die Debatte in Deutschland


    Bundesgesundheitsblatt, 13.02.2026

    Assistierter Suizid in den Medien – eine narrative Übersicht

    Die mediale Darstellung assistierter Suizide und deren Auswirkungen auf die Rezipierenden sind bislang nur unzureichend untersucht worden. Dieser Artikel bietet einen ersten Überblick über internationale Forschungsarbeiten zu Nachrichtenbeiträgen, Filmen, Fernsehsendungen und sozialen Medien, die sich mit diesem Thema befassen.

    Bundesgesundheitsblatt: Assistierter Suizid in den Medien – eine narrative Übersicht


    Pharmazeutische Zeitung, 10.02.2026

    Drohnenlieferung: Von der Apotheke zum Patienten

    Morgen findet der erste europaweite Einsatz einer Apotheken-Drohne zur Auslieferung von Medikamenten in einem bewohnten Gebiet statt. Erst kürzlich wurde dem Projekt »Pallidrohne« vom Luftfahrt-Bundesamt eine Abwurfgenehmigung erteilt. Europaweit ist diese Zulassung bislang einmalig.

    Pharmazeutische Zeitung: Drohnenlieferung: Von der Apotheke zum Patienten


    Hochschule Esslingen, 10.02.2026

    Forschung für mehr Lebensqualität am Lebensende

    Die Hochschule Esslingen freut sich über eine herausragende Auszeichnung für ihre ehemalige Studierende und Promovierende Nadine Treff. Die 2025 promovierte Absolventin des Studiengangs Pflegemanagement (Bachelor) und Pflegewissenschaft (Master) hat vor wenigen Tagen den ALIVIA-Stiftungs-Spezialpreis für ihre Dissertation erhalten. Die Preisverleihung in Erlangen ist Teil der ersten Verleihung der Forschungspreise der ALIVIA-Stiftung für mehr Lebensqualität am Lebensende.

    Hochschule Esslingen: Forschung für mehr Lebensqualität am Lebensende


    epd, 10.02.2026

    Tag der Kinderhospize: Vom Schmerz, ein todkrankes Kind zu erwarten

    Konrad ist ein gesunder, fröhlicher Dreijähriger. Doch sein Start ins Leben war schwer: Seine Zwillingsschwester war todkrank und starb kurz nach der Geburt. Das Kinderhospiz "Löwenherz" steht der Familie bis heute zur Seite.

    epd: Vom Schmerz, ein todkrankes Kind zu erwarten


    Bundesgesundheitsblatt, 09.02.2026

    Assistenz bei der Selbsttötung in Deutschland – erste Auswertung von Daten einer Berichtsplattform und mögliche Implikationen für die Entwicklung einer Leitlinie

    Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26.02.2020 ist die Assistenz bei der Selbsttötung rechtmäßig, wenn sie auf einer freiverantwortlichen Entscheidung der betroffenen Person beruht. Bislang gibt es wenige empirische Untersuchungen zur aktuellen Praxis des Umgangs mit Anfragen nach assistierter Selbsttötung in Deutschland.

    Bundesgesundheitsblatt: Assistenz bei der Selbsttötung in Deutschland – erste Auswertung von Daten einer Berichtsplattform und mögliche Implikationen für die Entwicklung einer Leitlinie


    Bundesgesundheitsblatt, 09.02.2026

    Artikulation von Suizidwünschen von Patient:innen im Behandlungskontext – Erfahrungen und Unterstützungsbedarf von Krankenhausmitarbeitenden

    Das Thema „assistierter Suizid“ ist seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2020 in Politik, Gesellschaft und Medizin sehr relevant. Dies könnte dazu führen, dass Patient:innen häufiger Suizidwünsche äußern. Ziele der Studie sind 1) die Ermittlung der Erfahrungen von Krankenhausmitarbeitenden mit Suizidwünschen im Behandlungskontext sowie ihres Kenntnisstands zu Suizidpräventionsangeboten und 2) die Evaluation des Umgangs mit Suizidwünschen sowie der Unterstützungsbedarfe.

    Bundesgesundheitsblatt: Artikulation von Suizidwünschen von Patient:innen im Behandlungskontext


    DHPV, 08.02.2026

    Palliativversorgung für lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsende verlässlich sichern

    Eine kindgerechte Palliativversorgung darf nicht vom Wohnort abhängen. Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) fordert zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar, die ambulante und spezialisierte Versorgung für lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verlässlich abzusichern.

    DHPV: Palliativversorgung für lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsende verlässlich sichern


    evangelisch.de, 05.02.2026

    Todkranke Neugeborene: Mediziner fordert mehr Hilfe für Eltern

    Rund 1.600 Kinder sterben in Deutschland pro Jahr kurz vor, während oder bis zu vier Wochen nach der Geburt. Die Eltern erhalten oft keine optimale Unterstützung, kritisiert ein Palliativmediziner.

    evangelisch.de: Todkranke Neugeborene: Mediziner fordert mehr Hilfe für Eltern


    Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, 30.01.2026

    Das Lebensende auf der Intensivstation: Broschüre zur Aufklärung von Angehörigen veröffentlicht

    Fachlich versierte Aufklärung für Angehörige: Unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und in Zusammenarbeit mit der DIVI, der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) ist die Broschüre Das Lebensende auf der Intensivstation – Orientierung für Angehörige aus dem Englischen übersetzt und mit weiterführenden Hilfen und Hinweisen für Deutschland angepasst worden.

    DIVI: Das Lebensende auf der Intensivstation: Broschüre zur Aufklärung von Angehörigen veröffentlicht


    Sana.de, 30.01.2026

    Palliativstation an den Sana Kliniken Lübeck erfolgreich rezertifiziert

    Die Palliativstation der Sana Kliniken Lübeck wurde nach Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) nach Begutachtung durch zwei externe Fachexperten erneut zertifiziert. Diese Auszeichnung bescheinigt zum wiederholten Male die kontinuierliche hohe Versorgungsqualität zum Wohle palliativ erkrankter Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen.

    Sana.de: Palliativstation an den Sana Kliniken Lübeck erfolgreich rezertifiziert


    Tagesspiegel Background, 30.01.2026

    Assistierter Suizid : Neue Zahlen, alte Konflikte

    Die Zahl der assistierten Suizide steigt, doch von einem „Dammbruch“ könne keine Rede sein, sagt die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben. Aktuelle Ermittlungsverfahren heizen die Debatte um eine stärkere Regulierung jedoch zusätzlich an. Hinter verschlossenen Türen in den Büros mehrerer Bundestagsabgeordneter laufen derzeit vertrauliche Gespräche zur Regulierung der Suizidhilfe. 

    Tagesspiegel Background: Assistierter Suizid : Neue Zahlen, alte Konflikte


    Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, 29.01.2026

    Franz Müntefering und fünf weitere Persönlichkeiten mit DHPV-Ehrenpreisen ausgezeichnet

    Franz Müntefering, Bundesminister a.D. und ehemaliger Vizekanzler, die ehrenamtlich in der Hospizarbeit Engagierten Annemarie Schurzmann und Ilona Schneider, die Journalistin Martina Keller sowie die Nachwuchswissenschaftlerinnen Stephanie Winter-Below und Sabine H. Krauss wurden im Rahmen des Neujahrsempfangs des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und seiner Stiftung mit den Ehrenpreisen des DHPV ausgezeichnet.

    DHPV: Franz Müntefering und fünf weitere Persönlichkeiten mit DHPV-Ehrenpreisen ausgezeichnet

    DHPV-Neujahrsempfang: Näheres zu den Preisträger:innen


    Lungeninformationsdienst, 27.01.2026

    Neue Broschüre: Das Lebensende auf der Intensivstation

    Menschen, die nahestehende Menschen auf der Intensivstation begleiten, haben oft viele Fragen. Eine neue Broschüre der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin erklärt, was am Lebensende geschieht und wie sterbende Personen bestmöglich unterstützt werden können.

    Lungeninformationsdienst: Neue Broschüre: Das Lebensende auf der Intensivstation


    Universitätsklinikum Heidelberg, 22.01.2026

    Ist es schon so weit? Die Palliativmedizin begleitet schwerstkranke Patienten bis zum Ende, doch sie tut mehr als das – Thema bei „Medizin am Abend“

    „Was, Palliativmedizin, ist es schon so weit?“ Prof. Bernd Alt-Epping erlebt es immer wieder, dass Patienten erschrecken, wenn er ins Spiel kommt. Zwar ist er mit seinem Team vom Heidelberger Universitätsklinikum auch für sie da, wenn der Sterbeprozess einsetzt, aber eben nicht nur dann. Die jüngste Folge von „Medizin am Abend“, der gemeinsamen Reihe von Rhein-Neckar-Zeitung und Universitätsklinikum, nutzte der Arzt vor allem dazu, diesen Punkt deutlich zu machen.

    Universitätsklinikum Heidelberg: Ist es schon soweit?


    Deutsche Hirnstiftung, 21.01.2026

    Palliativmedizin: Selbstbestimmt von Anfang an

    Schwere unheilbare Krankheiten, die die Lebenszeit verkürzen, sind in der Neurologie noch immer verbreitet. Mit der Palliativmedizin lässt sich die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Eine Patientenleitlinie der Hirnstiftung informiert ausführlich dazu.

    Deutsche Hirnstiftung: Palliativmedizin: Selbstbestimmt von Anfang an


    Bistum Regensburg, 21.01.2026

    Palliative Versorgung als echter Baustein der Medizin: Früher beginnen, besser begleiten

    Von der ernsten Krankheitsdiagnose bis zum Lebensende vergehen oft Monate oder Jahre. Die Vorstellung von Palliative Care als „letzter Station“ in der Krankenversorgung ist überholt – von einer reaktiven „Sterbebegleitung“ geht der Weg hin zu einer proaktiven, bedürfnisorientierten Betreuung, die Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt. Doch diesen tiefgreifenden Wandel sollten Ärzte, Pflegefachkräfte, Patienten und Angehörige noch deutlich stärker verinnerlichen. Darauf weisen führende Palliativexperten im Deutschen Ärzteblatt sowie zahlreiche Studien hin.

    Bistum Regensburg: Palliative Versorgung als echter Baustein der Medizin: Früher beginnen, besser begleiten


    BR Podcast Blaue Couch,19.01.2026

    Michaela Bayer und Sara Loy, Palliativ-Pflegerinnen:
    "Der Satz: ‚Wir können nichts mehr für Sie tun‘ stimmt einfach nicht."

    Wenn Michaela Bayer und Sara Loy erzählen, was sie beruflich machen, stoßen sie oft auf Unverständnis und viele Vorurteile: zwei junge Frauen auf der Palliativstation. Da, wo sie jeden Tag die Menschen beim Sterben begleiten. Wie hält man das aus? Es ist ein schöner Ort, sagen sie, und fühlen sich genau da angekommen, wo sie sein wollen. Was sie von Sterbenden gelernt haben und was passiert, wenn es soweit ist, erzählen sie bei Thorsten Otto.

    BR Podcast Blaue Couch: Michaela Bayer und Sara Loy, Palliativ-Pflegerinnen, "Der Satz: ‚Wir können nichts mehr für Sie tun‘ stimmt einfach nicht."


    Notfall + Rettungsmedizin, 19.01.2026

    Therapiezielermittlung, Vorsorgeplanung und Gesprächsführung in der Notaufnahme

    Patient:innen mit lebenslimitierenden Erkrankungen stellen einen relevanten Anteil der Notaufnahmeklientel dar. Nicht selten versterben sie anschließend im Krankenhaus, dem nichtpräferierten Sterbeort. Besonders in Notfallsituationen kann die Ermittlung des (mutmaßlichen) Patient:innenwillens schwierig sein. Resultierende Über- oder Untertherapie geht oftmals mit Belastungen für alle Beteiligten einher.

    Notfall + Rettungsmedizin: Therapiezielermittlung, Vorsorgeplanung und Gesprächsführung in der Notaufnahme


    Deutsches Ärzteblatt, 19.01.2026

    Verurteilung von Berliner Arzt wegen Suizidunterstützung rechtskräftig

    Die Verurteilung eines Berliner Arztes wegen Unterstützung bei einem Suizid ist rechtskräftig. Der fünfte Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) in Leipzig habe keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten festgestellt, teilte der BGH heute in Karlsruhe mit. Demnach bleibt es bei der dreijährigen Freiheitsstrafe für den Mediziner.

    DÄ: Verurteilung von Berliner Arzt wegen Suizidunterstützung rechtskräftig


    faz.net, 02.01.2026

    Assistierter Suizid: Ein einträgliches Geschäft

    Von Jan Schildmann, Jakov Gather, Georg Marckmann

    Seit fast sechs Jahren ist Suizidassistenz in Deutschland legal. Das eröffnet Organisationen Freiräume, die ethisch mindestens fragwürdig sind. Was ist zu tun?

    FAZ: Assistierter Suizid: Ein einträgliches Geschäft

    Leserbrief zum Beitrag „Suizidprävention und Suizidassistenz“ von Jan Schildmann, Jakov Gather und Georg Marckmann in der F.A.Z. vom 8. Dezember (s. Beitrag von Dr. med. Marc Stefaniak)

     

     

     

     

    Deutsche Gesellschaft
    für Palliativmedizin e. V.
    Aachener Straße 5
    10713 Berlin