Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativversorgung / Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.
Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind.
Deutsches Ärzteblatt, 15.10.2026
Bundestag beschließt Notfallreform im dritten Anlauf
(...) Zwar haben die Grünen gemeinsam mit der Koalition für das Gesetz gestimmt, einige Details blieben aber in der Kritik: So müsse beobachtet werden, ob sich durch die Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen möglicherweise die ambulanten Termine verknappen würden. „Wohin soll dann von einem INZ gesteuert werden?“ Zudem müsse die Finanzierung der Notaufnahmen besser gesichert werden. Auch für pflegerische oder palliativmedizinische Notfälle und Situationen müsse es bessere Vorsorge geben.
Deutsches Ärzteblatt: Bundestag beschließt Notfallreform im dritten Anlauf
Juraforum, 15.10.2026
DGP zur Reform der Notfallversorgung: „Es braucht palliativmedizinische Expertise in allen Integrierten Notfallzentren!
„Schwerkranke Menschen benötigen dringend die Sicherheit, auch in Notfallsituationen palliativmedizinisch adäquat versorgt zu werden.“ erklärte Prof. Dr. Bernd Alt-Epping, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), zur heute im Deutschen Bundestag verabschiedeten Reform der Notfallversorgung.
Informationsdienst Wissenschaft, 15.10.2026
DGP zur Reform der Notfallversorgung: „Es braucht palliativmedizinische Expertise in allen Integrierten Notfallzentren!
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin legt Vorschläge zur zukünftigen Ausgestaltung und Regelung der Kurzzeitigen Ambulanten Notfall-Palliativversorgung (KANP) im SGB V vor.
Süddeutsche Zeitung, 15.10.2026
Gesundheitswesen: Was bringt die Notfallreform?
Schmerzen, plötzliches Unwohlsein, Unfall - wohin soll man sich wenden, wenn es schnell gehen muss? Jetzt sollen die Abläufe im Notfall mit einer umfassenden Reform verbessert werden.
(...) Jedes Hilfeersuchen soll auf der Grundlage abgestimmter Abfragesysteme und verbindlicher Zuständigkeitsvereinbarungen mit allen schon erhobenen Daten weitergeleitet werden. Das Leitsystem soll, wenn nötig, Menschen auch zum Beispiel an palliative oder sozialpsychiatrische Dienste führen können. Hilfe und Schonung der Ressourcen der Notfallversorgung sollen Hand in Hand gehen.
Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.
SZ: Gesundheitswesen: Was bringt die Notfallreform?
Wirtschaftswoche: Gesundheitswesen: Was bringt die Notfallreform?
Tagesspiegel: Gesundheitswesen: Was bringt die Notfallreform?
taz, 15.10.2026
Bundestag beschließt Notfallreform: Was sich jetzt ändert
Neue integrierte Notfallzentren und eine vernetzte Leitstellenstruktur sollen überlastete Notaufnahmen entlasten und die Patientenversorgung verbessern.
So sollen die Anrufer:innen eine professionelle Einschätzung erhalten, welche Hilfe nötig ist. Entweder kommt dann der Rettungswagen oder die Leitstelle empfiehlt den Besuch eines integrierten Notfallzentrums (INZ), einer weiteren Neuerung. (...) In den INZ soll im Zuge der Reform besonderes Augenmerk auf Menschen am Lebensende gelegt werden. Palliative Versorgung zielt auf Linderung, nicht Heilung, etwa durch Schmerztherapie. Die Neuregelung soll Übertherapie verhindern.
taz: Bundestag beschließt Notfallreform: Was sich jetzt ändert
Deutscher Bundestag, 15.10.2026
Gesundheit: Breite Mehrheit für Reform der Notfallversorgung
Nach jahrelangen parlamentarischen Vorarbeiten und vergeblichen gesetzlichen Initiativen mehrerer Bundesregierungen hat der Bundestag am Donnerstag, 15. Oktober 2026, eine Reform der Notfallversorgung beschlossen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung (21/6808(Dokument, öffnet ein neues Fenster), 21/8630(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) stimmten die Fraktionen CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen in der vom Gesundheitsausschuss geänderten Fassung (21/8629(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) zu. AfD und Die Linke enthielten sich ihrer Stimme.
(...) Auch aus Sicht der Grünen ist die Reform ein wesentlicher Fortschritt. Dr. Janosch Dahmen (Bündnis 90/Die Grünen), der als Arzt selbst im Rettungsdienst aktiv ist, sagte, in Notfällen gehe es manchmal um Sekunden und Minuten und manchmal auch um die Frage, ob ein Mensch überhaupt noch ins Krankenhaus müsse. (...) Dahmen forderte außerdem eine spezielle ambulante Versorgung für Menschen in notfallpflegerischen und palliativen Situationen. Dies sei in einer alternden Gesellschaft wichtig.
Deutscher Bundestag: Gesundheit: Breite Mehrheit für Reform der Notfallversorgung
Luxemburger Wort, 14.10.2026
Lebensqualität erhalten: Palliativmedizin: Gut betreut bis zuletzt
Wenn Heilung nicht mehr möglich ist, rückt die Palliativmedizin in den Mittelpunkt: Sie lindert Schmerzen, stärkt Selbstbestimmung und bewahrt Würde.
Luxemburger Wort: Lebensqualität erhalten: Palliativmedizin: Gut betreut bis zuletzt
Österreichische Palliativgesellschaft, 13.10.2026
Herzliche Glückwünsche zur Wahl zum Präsidenten der Deutschen Palliativgesellschaft
Im Namen der Österreichischen Palliativgesellschaft gratulieren wir Prof. Dr. Bernd Alt-Epping sehr herzlich zur Wahl zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.
Für seine neue Funktion wünschen wir Erfolg, Freude am Gestalten und eine glückliche Hand. Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Fachgesellschaften und darauf, das Feld der Palliative Care im deutschsprachigen Raum gemeinsam weiterzuentwickeln und zu stärken.
OPG: Herzliche Glückwünsche zur Wahl zum Präsidenten der Deutschen Palliativgesellschaft
ARD-Mediathek, 13.10.2026
Jung, todkrank, aber lebendig
Ginge es nach der Statistik, wäre Sabrina (27) längst tot, doch die modernste Medizin hat dem Schicksal ein Schnippchen geschlagen. Was für Betroffene und ihre Familien ein Segen ist, stellt Gesellschaft und Versorgungssystem vor Herausforderungen: Die Zahl junger Erwachsener mit lebensverkürzenden Krankheiten verdoppelt sich alle fünf Jahre – mittlerweile sind es über 100.000 Betroffene in Deutschland. Y-Kollektiv-Reporter Lukas Wiehler begleitet junge, lebensverkürzt erkrankte Menschen durch ihren Alltag...
ARD-Mediathek: Jung, todkrank, aber lebendig
MDR-Fernsehen, 13.10.2026
Tod und Sterben
Zu Hause sterben dürfen: die Ambulante Palliativversorgung als Alternative zum Hospiz
Eine Alternative zum Hospiz kann die ambulante Palliativmedizin darstellen. Dabei werden Sterbende unter Umständen zu Hause versorgt, ansonsten in WGs oder Pflegeheimen. Reduzierte Medikamente können die Lebensqualität sogar kurzzeitig verbessern. Eine Reportage.
MDR: Zu Hause sterben dürfen: die Ambulante Palliativversorgung als Alternative zum Hospiz
Deutsches Ärzteblatt, 13.10.2026
Notfallreform: BMG will mehr Verbindlichkeit bei Terminmeldungen der Praxen
(...) Ein weiterer Änderungsantrag sieht vor, dass die Integrierten Notfallzentren eine palliativmedizinische Expertise sicherstellen sollen. Dabei solle auch die Belange von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden.
Deutsches Ärzteblatt: Notfallreform: BMG will mehr Verbindlichkeit bei Terminmeldungen der Praxen
Merkur, 13.10.2026
Sarg als Bücherregal: Wie ein Freiburger Schreiner Menschen hilft, den eigenen Tod zu planen
Bestattungen werden individueller. Ein Freiburger Schreiner will nun zum Nachdenken über Tod und Verletzlichkeit einladen. Beim Bau des eigenen Sargmöbels.
(...) Der Workshop begleitet den großen wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. „Wir wollen das Thema auch mitten in die Stadt tragen“, sagt Kongresspräsidentin Verena Wetzstein vom Palliative-Care-Forum des Erzbistums Freiburg.
Merkur: Sarg als Bücherregal: Wie ein Freiburger Schreiner Menschen hilft, den eigenen Tod zu planen
Bezirksregierung Münster, 12.10.2026
Bundesverdienstkreuz für Professor Dr. Boris Zernikow
Münster/Datteln. Eine besondere Auszeichnung für jahrzehntelanges Engagement im medizinischen Bereich, insbesondere in der Palliativ- und Schmerzversorgung von Kindern und Jugendlichen. Regierungspräsident Andreas Bothe überreichte am Freitag (9.10) in der Vestischen Kinder- und Jugendklink in Datteln das Verdienstkreuz am Bande an Professor Dr. Boris Zernikow.
Bezirksregierung Münster: Bundesverdienstkreuz für Professor Dr. Boris Zernikow
Universität Witten-Herdecke, 12.10.2026
Pionier der Kinderschmerztherapie: Prof. Dr. Boris Zernikow erhält das Bundesverdienstkreuz
Der Arzt und Wissenschaftler der Uni Witten/Herdecke wurde für seine Verdienste um schwerkranke Kinder und Jugendliche ausgezeichnet.
MedEcon Ruhr, 12.10.2026
Bundesverdienstkreuz am Bande für Professor Dr. Boris Zernikow
Leiter des Kinderpalliativzentrums und des Deutschen Kinderschmerzzentrums an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln - Universität Witten/Herdecke erhält Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
MedEcon Ruhr: Bundesverdienstkreuz am Bande für Professor Dr. Boris Zernikow
Die Furche, 12.10.2026
Palliativärztin: „Alle sind überzeugt, dass das Sterben nur die anderen trifft“
Im Dokumentarfilm „Sich langsam nähern“ zeigen die Medizinerin Eva Masel und ihr Team, wie viel Leben sich im Sterben verbirgt.
Die Furche: Palliativärztin: „Alle sind überzeugt, dass das Sterben nur die anderen trifft“
Pharmazeutische Zeitung, 12.10.2026
Palliativmedizin: Umfrage zur Off-Label-Datenbank »pall-OLU« gestartet
Die frei zugängliche Datenbank »pall-OLU« liefert Informationen und Empfehlungen zum Off-Label-Gebrauch von Arzneimitteln in der Palliativmedizin. Eine aktuelle Nutzerumfrage soll helfen, das Angebot weiter zu verbessern.
MDR Fernsehen, 10.10.2026
Wie funktioniert ambulante Palliativversorgung?
Viele Menschen wollen ihre letzte Lebensphase zu Hause verbringen – zusammen mit ihren Angehörigen. Aber für sie ist die Betreuung oft schwer. Die Lücke schließen könnte die ambulante Palliativversorgung.
MDR Fernsehen: Wie funktioniert ambulante Palliativversorgung?
Domradio, 10.10.2026
Wie "Palliative Care" Menschen ein würdevolles Leben ermöglichen soll
Wenn eine Krankheit nicht mehr heilbar ist
Wenn eine Krankheit nicht mehr heilbar ist, kommt es auf mehr als nur die medizinische Versorgung an. Ein Seelsorger erklärt, wie Menschen begleitet und Ängste aufgefangen werden, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Domradio: Wie "Palliative Care" Menschen ein würdevolles Leben ermöglichen soll
kathpress, 10.10.2026
Palliativversorgung: Neue Leitlinie stärkt spirituelle Bedürfnisse
Wien, 10.10.2026 (KAP) Was gibt Menschen Halt, wenn eine schwere Krankheit ihr Leben grundlegend verändert? Eine aktualisierte Leitlinie zur Palliativversorgung empfiehlt, spirituelle und existenzielle Bedürfnisse von Patienten stärker zu berücksichtigen. Erstmals enthält sie eigene Kapitel zu Spiritualität und Angehörigen. Darüber berichtet das Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) anlässlich des Welttags für Palliative Care am 10. Oktober.
kathpress: Palliativversorgung: Neue Leitlinie stärkt spirituelle Bedürfnisse
Apex Magazin, 08.10.2026
Okka Gundel: Alter, Karriere, Brustkrebs, neue Rolle 2026
Okka Gundel (* 28. Dezember 1974 in Aurich) ist Journalistin, Fernsehmoderatorin und Autorin. Bekannt ist sie aus der Sportschau, den Tagesthemen und dem ARD-Morgenmagazin. Sie lebt in Köln.
Im Juli 2026 teilte die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) mit, dass die 51-Jährige künftig ihre Botschafterin ist. Mit Gesundheitsthemen beschäftigt sich die Moderatorin schon länger: Seit 2012 ist sie Erste Botschafterin der Alzheimer Forschung Initiative, acht Jahre vor ihrer eigenen Brustkrebsdiagnose.
Apex Magazin: Okka Gundel: Alter, Karriere, Brustkrebs, neue Rolle 2026
Universitätsklinikum Heidelberg, 06.10.2026
Professor Dr. Bernd Alt-Epping ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat Prof. Dr. Bernd Alt-Epping, Ärztlicher Direktor der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Damit steht in den kommenden zwei Jahren erstmals ein Vertreter des Universitätsklinikums Heidelberg an der Spitze der Fachgesellschaft.
Nürnberger Nachrichten, 06.10.2026
Ungewöhnliches Ehrenamt: Luisa Munoz berät das Uni-Klinikum im Bereich Palliativmedizin
Seit mehreren Jahren engagiert sich Luisa Munoz ehrenamtlich im Erlanger „Forschungsbeirat der Palliativmedizin“. Die Maschinenbauingenieurin war auf der Suche nach einem Gegenpol zu dem technikbasierten Vollzeitjob.
NN: Ungewöhnliches Ehrenamt: Luisa Munoz berät das Uni-Klinikum im Bereich Palliativmedizin
F.A.Z., 04.10.2026
Letzte Hilfe - Am Ende wissen, wie es geht
Erste-Hilfe-Kurse kennt jeder. Aber Letzte-Hilfe-Kurse? Sie geben Antworten, die Angehörige stärken und Mut machen, Sterbende zu begleiten. Was man lernt?
FAZ: Letzte Hilfe - Am Ende wissen, wie es geht
Heinrich Heine-Universität Düsseldorf, 02.10.2026
Auszeichnung für Düsseldorfer Ärztin und Wissenschaftlerin
Dr. Theresa Tenge erhält Förderpreis der Wissenschaft der DGP
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat den diesjährigen Anerkennungs- und Förderpreis der Wissenschaft zum zweiten Mal in Folge an Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) verliehen. Preisträgerin Dr. Theresa Tenge (Klinik für Anästhesiologie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin, IZP) wurde für Ihre Arbeit Development and validation of a prediction score for early identification of palliative care needs for patients in the intensive care unit: a multicentre retrospective cohort study, die in Zusammenarbeit mit Forschenden aus Düsseldorf und Boston entstand, ausgezeichnet.
Universität Düsseldorf: Auszeichnung für Düsseldorfer Ärztin und Wissenschaftlerin
RTL plus, Podcast Vom Gehen und Bleiben, 01.10.2026
Bewegung in der Palliativmedizin mit Prof. Dr. Mitra Tewes
Palliativmedizin beginnt nicht erst in den letzten Tagen eines Lebens. Prof. Dr. Mitra Tewes spricht darüber, was moderne Palliativversorgung bedeutet und warum Lebensqualität dabei im Mittelpunkt steht.
RTL plus I Vom Gehen und Bleiben: Bewegung in der Palliativmedizin mit Prof. Dr. Mitra Tewes
Deutscher Pflegerat, 01.10.2026
Kampagne #DeutschlandWelchePflegeWillstDu
Beitrag der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP) vom 01.10.2026
Eine würdevolle Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur interprofessionell und mit einer starken Profession Pflege gelingen kann.
DPR: Beitrag der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP)
Deutsches Ärzteblatt, 01.10.2026
Neuer Vertrag zur Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung in Nordrhein
Einen neuen, kassenübergreifenden Vertrag zur Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung (AAPV) haben die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein und die Krankenkassen im Rheinland geschlossen.
DÄ: Neuer Vertrag zur Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung in Nordrhein
webtvcampus, 30.09.2026
Im Dialog zum Thema Palliativmedizin: webtvcampus war beim 16. DGP Kongress in Freiburg
Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) war webtvcampus erstmals vor Ort dabei beim diesjährigen 16. DGP Kongress vom 23. bis 26. September 2026 in Freiburg. Unter dem Motto „palliativ – leben im grenzland“ trafen sich im Konzerthaus rund 1.760 Teilnehmende, um über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Palliativversorgung zu diskutieren.
webtvcampus: Im Dialog zum Thema Palliativmedizin
Rettungsmagazin, 29.09.2026
Palliativpatienten im Rettungsdienst: Lebensrettung nicht das Therapieziel
Palliative Notfälle gehören zum Alltag des Rettungsdienstes – doch gerade in diesen Einsätzen treffen Zeitdruck, unklare Patientenwünsche und fehlende Versorgungsalternativen aufeinander. Mehrere Untersuchungen zeigen, warum Einsatzkräfte dabei immer wieder in problematische Situationen geraten.
(...) Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verweist auf eine strukturelle Versorgungslücke. Nach ihren Angaben machen präklinische Notfalleinsätze bei Menschen in einer Palliativsituation drei bis zehn Prozent der Notarzteinsätze aus. Besonders für Hochaltrige und Menschen mit chronischem Organversagen, bei denen bislang keine konkrete palliativmedizinische Behandlungsindikation gestellt wurde, fehle bei einer krisenhaften Verschlechterung eine schnell verfügbare ambulante Versorgungsalternative.
Rettungsmagazin: Palliativpatienten im Rettungsdienst: Lebensrettung nicht das Therapieziel
Domradio, 29.09.2026
Geplantes Suizidbeihilfe-Gesetz soll laut Caritas Prävention mitdenken
Menschen begleiten
Katholische Pflegeheime lehnen die Begleitung von Suiziden ihrer Bewohner ab. Die Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa formuliert nun, worauf es ihr bei einer gesetzlichen Neuregelung ankommt. Auch der Papst hatte sich dazu geäußert.(...)
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hatte vergangene Woche eine offene Debatte über die steigende Zahl begleiteter Selbsttötungen gefordert. (...)
Domradio: Geplantes Suizidbeihilfe-Gesetz soll laut Caritas Prävention mitdenken
Universitätsklinikum Freiburg, 29.09.2026
Schwerkranke Menschen in guten Händen
Schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen werden am Universitätsklinikum Freiburg weiterhin sehr gut palliativmedizinisch versorgt. Die Palliativstation der Klinik für Palliativmedizin hat die Rezertifizierung durch das unabhängige Institut ClarCert erfolgreich bestanden und erfüllt damit die Qualitätskriterien der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Bereits 2017 gehörte die Freiburger Palliativstation zu den ersten Palliativstationen in Deutschland, deren hohe Qualität unabhängig bestätigt wurde.
Uniklinikum Freiburg: Schwerkranke Menschen in guten Händen
Uni Münster, 27.09.2026
Citizen-Science-Siegerprojekt VORAUS.MS ausgezeichnet
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin vergibt 1. Preis an Projekt für Wohnungslose in Münster
Das Citizen-Science-Siegerprojekt VORAUS.MS hat beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) kürzlich einen ersten Preis gewonnen. „VORAUS.MS“, initiiert vom Münsteraner Mediziner Florian Bernhardt, überzeugte mit „hoher Praxisrelevanz“, „gelungener Vernetzung bestehender Versorgungsstrukturen“ und erhielt den 1. "Anerkennungs- und Förderpreis für Praxisinitiativen und-projekte in der Palliativversorgung".
Uni Münster: Citizen-Science-Siegerprojekt VORAUS.MS ausgezeichnet
Luxemburger Wort, 26.09.2026
Ärzte sollen lindern und nicht das Leben beenden
Statt den Zugang zur aktiven Sterbehilfe auszuweiten, sollte die Politik die Palliativmedizin und Palliativpflege verlässlich stärken, meint Gastautor Dr. Bernard Thill.
Luxemburger Wort: Ärzte sollen lindern und nicht das Leben beenden
nd-aktuell.de, 25.09.2026
Mehr Raum für Patientenwünsche
Die Versorgung von Schwerkranken am Lebensende steht nicht nur bei Personalfragen unter Druck.
Palliativmediziner arbeiten im Grenzland: Krankheiten sind weit fortgeschritten und nicht mehr heilbar, das Leben wird nicht mehr lange dauern – um so wichtiger ist die Lebensqualitität. (...) Noch gibt es die entsprechenden Dienste und Strukturen nicht ausreichend – und sie stehen aktuell noch zusätzlich unter Druck. Es fehlt Personal, vor allem in der Pflege. Fragen dieser Art stehen auf der Tagesordnung des 16. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der in dieser Woche in Freiburg stattfindet.
Neben Personalsorgen und dem Druck durch Finanzierungsprobleme überall im Gesundheitswesen gibt es einen weiteren Faktor, durch den indirekt der Sinn palliativmedizinischer Versorgung infrage gestellt wird. Das ist die »sich verselbstständigende Dynamik der Sterbehilfepraxis«, erklärt Bernd Alt-Epping, der gerade zum neuen DGP-Präsidenten gewählt wurde. Der Internist und Onkologe leitet eine Abteilung für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg.
Er hält es für wichtig, dass sowohl in der Medizin als auch in der Gesellschaft insgesamt die Kompetenzen der Palliativmedizin stärker wahrgenommen werden. Zum einen könne diese »wirksam zur Vermeidung von Übertherapie am Lebensende beitragen«.
nd-aktuell.de: Mehr Raum für Patientenwünsche
PalliativPortal, 25.09.2026
DGP betont bei ihrem Kongress in Freiburg: "Palliativ" stößt an gesellschaftliche und gesundheitspolitische Grenzen
16. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin mit 1.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Freiburg eröffnet I Im Fokus: „palliativ . leben im grenzland“ I Palliativmedizin kann Übertherapie am Lebensende wirksam vermeiden I Flächendeckender Zugang zur Palliativversorgung dringend notwendig I DGP-Geschäftsführer mahnt: Palliativversorgung aktuell in großer Gefahr I Mitten in Freiburg: Poetry Slam, Bürgerforum & Leben, Sterben und alles dazwischen
Evangelische Zeitung, 25.09.2026
Palliativmediziner warnen vor Kürzungen bei Versorgung Sterbender
In Freiburg diskutieren 1.600 Mediziner, Pfleger und Therapeuten, wie Menschen am Lebensende bestmöglich begleiten werden können. Der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin warnt vor Finanzkürzungen.
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin warnt vor Kürzungen bei der Begleitung und Therapie schwerkranker und sterbender Patienten. Durch die aktuelle Krankenhausstrukturreform zeichneten sich erhebliche Verschlechterungen ab, sagte Geschäftsführer Heiner Melching beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin am Donnerstag in Freiburg.
Evangelische Zeitung: Palliativmediziner warnen vor Kürzungen bei Versorgung Sterbender
Caritas Gesundheit Berlin, 25.09.2026
Würdevoll begleiten: Zwei Caritas-Kliniken unterzeichnen Palliativ-Charta
Die Caritas-Klinik Dominikus und die Caritas-Klinik Maria Heimsuchung haben am 16. September 2026 die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ unterzeichnet. Damit bekennen sich beide Kliniken öffentlich zu ihrem Anspruch, Menschen am Lebensende und ihre Angehörigen würdevoll und respektvoll zu begleiten. Die bundesweite Charta wurde von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband und der Bundesärztekammer auf den Weg gebracht.
Caritas Gesundheit Berlin: Würdevoll begleiten: Zwei Caritas-Kliniken unterzeichnen Palliativ-Charta
Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen, 25.09.2026
DGP veröffentlicht Wertekompass
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat einen Wertekompass für die Palliativversorgung veröffentlicht. Darin beschreibt die wissenschaftliche Fachgesellschaft die Haltungen und Werte, die ihr Verständnis von Palliativversorgung und ihr Handeln in Versorgung, Forschung, Lehre sowie Netzwerk- und Verbandsarbeit prägen.
LHPN: DGP veröffentlicht Wertekompass
Evangelische Zeitung, 24.09.2026
Palliativmediziner kritisieren “Wildwuchs” bei Suizid-Begleitungen
Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin diskutiert in Freiburg schwierige Fragen am Lebensende. Und übt Kritik an Sterbehilfeorganisationen. Bei Suizid-Beihilfe brauche es Transparenz.
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat eine offene Debatte über die steigende Zahl begleiteter Selbsttötungen gefordert. (...) "Die Frage, wie wir auf die offenbar wachsende Zahl von Suizidwünschen reagieren, muss endlich breit und transparent diskutiert werden", sagte Alt-Epping. "Die Gesellschaft muss klären, wie wir mit dieser schwierigen Fragen am Lebensende umgehen wollen." (Anm. der DGP: Prof. Dr. Bernd Alt-Epping wurde am 23.9. zum Präsidenten der DGP gewählt)
Der Palliativmedizin-Fachverband kündigte an, bald gemeinsam mit weiteren Medizinergruppen neue Leitlinien zu veröffentlichen, wie Ärztinnen und Pfleger auf von Patienten geäußerte Todeswünsche reagieren können. "Es geht uns nicht um Leitlinien für die Suizidbegleitung, sondern darum, wie wir mit den Patienten sprechen und dieser existenziellen Not begegnen", sagte die langjährige DGP-Präsidentin Claudia Bausewein. Das rund 150-seitige Papier soll Mitte November veröffentlicht werden.
Evangelische Zeitung: Palliativmediziner kritisieren “Wildwuchs” bei Suizid-Begleitungen
Evangelische Zeitung, 24.09.2026
Palliativmedizin und Palliative Care
Sterbende Menschen bestmöglich auf ihrem letzten Weg einfühlsam zu begleiten - das ist die Aufgabe von Palliative Care. Von einem Nischendasein hat sich der pflegerische und medizinische Bereich in den Fokus geschoben.
Evangelische Zeitung: Palliativmedizin und Palliative Care
Westfalenpost, 24.09.2026
Abstimmung als Gewissensfrage: Menden tritt „Charta zur Betreuung sterbender Menschen“ bei
Die Stadt Menden unterstützt künftig die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen.
Westfalenpost: Menden tritt „Charta zur Betreuung sterbender Menschen“ bei
Informationsdienst Wissenschaft, 23.09.2026
DGP betont bei ihrem Kongress in Freiburg: „Palliativ“ stößt an gesellschaftliche und gesundheitspolitische Grenzen
Rund 1.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer befassen sich noch bis zum 26. September beim 16. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin in Freiburg mit dem Motto „palliativ – leben im grenzland“. Dies knüpft nicht nur an die geographische Region an, sondern laut Kongresspräsidentin Prof. Dr. Gerhild Becker auch an das, was Palliativversorgung in besonderer Weise bestimmt: „‘Leben im Grenzland‘ heißt, sich dort zu bewegen, wo Sicherheiten schwinden, fachliche und menschliche Grenzen erfahrbar werden und neue Orientierung gefunden werden muss – eine Herausforderung, die die Lebenswirklichkeit von Palliative Care wesentlich prägt.“
Medical Tribune, 23.09.2026
Suizidpräventionsgesetz: Suizidprävention in Deutschland: Hilfe oft lückenhaft
720.000 Menschen nehmen sich laut WHO jährlich das Leben. In Deutschland sind es mehr als 10.000. Präventive Hilfsangebote sind oft nicht strukturiert und nicht dauerhaft finanziert. Ein Suizidpräventionsgesetz könnte Defizite beheben. Der Weg dahin ist aber lang.
Medical Tribune: Suizidpräventionsgesetz: Suizidprävention in Deutschland: Hilfe oft lückenhaft
Deutsche Apotheker Zeitung, 23.09.2026
Kommunikation, Betreuung und Spiritualität
Palliativmedizin: Patienten und Angehörige verstehen und unterstützen
In der Palliativmedizin steht die Lebensqualität der Patienten im Mittelpunkt. Das umfasst weit mehr als die reine Symptomkontrolle. Der Leitgedanke ist eine ganzheitliche Begleitung, die den Menschen und seine Bedürfnisse in vier Dimensionen erfasst: Neben den physischen spielen auch psychische, soziale und spirituelle Aspekte eine wichtige Rolle.
DAZ: Palliativmedizin: Patienten und Angehörige verstehen und unterstützen
Medscape, 23.09.2026
Der Patient stirbt, die Belastung bleibt: die unterschätzte Trauer vieler Ärzte
Nicht jede Krankheit lässt sich heilen, nicht jedes Leben retten. Für viele Beschäftigte im Gesundheitswesen gehören Sterben, Tod und Abschied deshalb zum Alltag. Was diese ständige Nähe zu Leid und Tod mit denjenigen macht, die Patienten behandeln und begleiten, untersuchen Forscher erst seit einigen Jahren genauer. Ihre Ergebnisse belegen: Ein professioneller Umgang mit schwerkranken Menschen schützt nicht zwangsläufig vor Trauer, Erschöpfung und psychischer Belastung.
Medscape: Der Patient stirbt, die Belastung bleibt: die unterschätzte Trauer vieler Ärzte
webtvcampus, 23.09.2026
webtvcampus:gefragt - Prof. Dr. Martin Neukirchen zum Auftakt des 16. DGP Kongresses in Freiburg
Palliativversorgung muss dort ankommen, wo sie gebraucht wird – auch in der Notfall- und Rettungsmedizin
Wie sich Überversorgungen vermeiden, Tabus rund um Tod und Sterben überwinden und palliativmedizinische Strukturen stärken lassen – darüber spricht Prof. Dr. Martin Neukirchen, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und Leitender Arzt des Palliativzentrums am Universitätsklinikum Düsseldorf, bei webtvcampus: gefragt.
webtvcampus: Prof. Dr. Martin Neukirchen zum Auftakt des 16. DGP Kongresses in Freiburg
Radio Dreyeckland, 22.09.2026
Wie will ich einmal sterben?
"Spontaner mit dem Leben umgehen", so Oberärztin Dr. Sigwarth
Sterben gehört zum Leben. Dennoch wird kaum über etwas so wenig gesprochen wie über das eigene Lebensende. Was wünsche ich mir für meine letzte Lebensphase? Wo möchte ich sein? Wer soll für mich entscheiden, wenn ich selbst nicht mehr dazu in der Lage bin? Und wie viel medizinische Behandlung möchte ich überhaupt noch?
In Freiburg gibt es jetzt eine Veranstaltungsreihe, die genau diese Fragen aus der Tabuzone holen will. Es gibt einen Bürger:innendialog „Wie will ich einmal sterben?“, aber auch weitere Begegnungen und Impulse, rund um den 16. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, welche anregen möchten, über das Sterben nachzudenken.
Radio Dreyeckland sprach mit Dr. Claudia Sigwarth, Oberärztin an der Klinik für Palliativmedizin hier in Freiburg und Vorsitzende des Lokalen Komitees des Kongresses.
Radio Dreyeckland: Wie will ich einmal sterben?
Ärztezeitung, 21.09.2026
Sterbehilfe
Juristentag an Bundestag: Bei der Suizidhilfe gibt es Schutzlücken!
Der Deutsche Juristentag rät dem Gesetzgeber, Beratung, Aufklärung und Begutachtung von Sterbewilligen durch ein Schutzkonzept zu flankieren. Ein Sterbegleitungsgesetz lehnen die Juristen ab, einen Persilschein für Dignitas und Co. aber auch.
Ärztezeitung: Juristentag an Bundestag: Bei der Suizidhilfe gibt es Schutzlücken!
Palliativ Freiburg 2026, 20.09.2026
Erzdiözese Freiburg: Radiobeitrag vom 20.09.2026
Die Erzdiözese Freiburg hat mit Dr. Verena Wetzstein M. Sc., Leiterin Diözesane Fachstelle Palliative Care und eine der beiden Kongresspräsidentinnen, einen Radiobeitrag gemacht, der am 20.09. auf Baden FM und Hitradio Ohr gelaufen ist. Sie informiert in dem Beitrag über das Öffentliche Veranstaltungsprogramm zum 16. Palliativkongress.
palliativ freiburg 2026: Erzdiözese Freiburg: Radiobeitrag vom 20.09.2026
Tagesschau, 18.09.2026
Mordvorwürfe gegen Mediziner: MHH-Arzt freigesprochen
Das Landgericht Hannover hatte einen Arzt der MHH vom Vorwurf des Mordes und der aktiven Sterbehilfe freigesprochen. Der Mediziner soll für seine Zeit in Untersuchungshaft entschädigt werden, hieß es.
Tagesschau: Mordvorwürfe gegen Mediziner: MHH-Arzt freigesprochen
evangelisch.de, 18.09.2026
Keine aktive Sterbehilfe: Gericht spricht Intensivmediziner frei
Ein Mordprozess gegen einen Mediziner aus Hannover ist mit einem Freispruch zu Ende gegangen. Das Landgericht erkannte keine Tötungsabsicht bei der Behandlung schwer kranker Patienten mit Schmerzmitteln. Der Arzt habe korrekt gehandelt.
evangelisch.de: Keine aktive Sterbehilfe: Gericht spricht Intensivmediziner frei
Apotheken Umschau - Podcast, 17.09.2026
Zuhause sterben? Wie Palliativpflege es ermöglicht
Warum Palliativversorgung früher beginnen sollte, als viele denken und wie man sie zuhause am besten umsetzt, besprechen Aglaja Adam und Kai Klindt in dieser Folge.
Apotheken Umschau Podcast: Zuhause sterben? Wie Palliativpflege es ermöglicht
Evangelische Zeitung, 16.09.2026
Austausch zu den Grenzen des Lebens: Palliativkongress in Freiburg
Wie wollen wir in unseren letzten Wochen leben? Wie geht gutes Sterben? Welche neuen Entwicklungen gibt es in der medizinischen und pflegerischen Begleitung von Sterbenden? Fragen, die rund 1.600 Mediziner, Pflegekräfte, Therapeuten, Sozialarbeiter, Seelsorger und ehrenamtlich Engagierte in der kommenden Woche in Freiburg beim 16. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin diskutieren werden.
Evangelische Zeitung: Austausch zu den Grenzen des Lebens: Palliativkongress in Freiburg
Evangelische Zeitung, 16.09.2026
Palliativmedizin und Palliative Care
Sterbende Menschen bestmöglich auf ihrem letzten Weg einfühlsam zu begleiten - das ist die Aufgabe von Palliative Care. Von einem Nischendasein hat sich der pflegerische und medizinische Bereich in den Fokus geschoben.
Evangelische Zeitung: Palliativmedizin und Palliative Care
Bundesministerium für Gesundheit, 15.09.2026
Versorgung für Schwerstkranke und Sterbende
Das Sterben ist ein fester Bestandteil des Lebens. Insbesondere hochbetagte und schwerstkranke Menschen beschäftigen sich häufig mit dem Tod. In diesem Abschnitt erfahren Sie Wissenswertes über den Umgang mit dem Thema Sterben.
BMG: Versorgung für Schwerstkranke und Sterbende
Rheinische Post, 13.09.2026
Debatte um begleiteten Suizid: Selbstbestimmtes Sterben – das gilt in Deutschland und im Ausland
Der Trend ist eindeutig: Immer mehr westliche Länder sehen aktive Sterbehilfe als möglich an. Und auch die Erlaubnis zur Beihilfe zum Suizid wird immer häufiger diskutiert. Insgesamt gibt es aber eine große Bandbreite von Regelungen, die sich aus unterschiedlichen kulturellen und religiösen Faktoren, politischen Mehrheiten, rechtlichen Traditionen und medizinethischen Vorstellungen speisen.
Wir geben einen Überblick über gesetzliche Vorgaben. Regelungen zu passiver oder indirekter Sterbehilfe werden allerdings nicht beschrieben.
Podcast "Gelassen älter werden", 10.09.2026
Hör auf Menschen am Lebensende niederzukuscheln
Claudia Bausewein und Rainer Simader sprechen über Sterben, Endlichkeit und Abschied. Es geht um ihr Buch „99 Fragen an den Tod“, Palliativarbeit, hilfreiche Unterstützung am Lebensende sowie Selbstbestimmung, Vorsorge und Gespräche mit Angehörigen.
Podcast "Gelassen älter werden": Hör auf Menschen am Lebensende niederzukuscheln
Häusliche Pflege, 10.09.2026
Palliativversorgung: Wie können Caring Communities gestärkt werden?
Der Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen hat zu seinem 10-jährigen Bestehen einen Fachtag zu sorgenden Gemeinschaften ausgerichtet. Im Fokus: die Verzahnung von professioneller Versorgung, Ehrenamt und Kommunen.
Häusliche Pflege: Palliativversorgung: Wie können Caring Communities gestärkt werden?
Der Tagesspiegel, 10.09.2026
Milliarden für Behandlungen, die nicht mehr helfen: Warum Deutschland am Lebensende zu viel therapiert
Die moderne Medizin bietet immer mehr Möglichkeiten. Doch nicht alles, was heute gemacht wird, ist auch sinnvoll. Wie können Sie sich und Ihre Angehörigen vor unnötigem Leid schützen? (...)
(...) Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) haben sich den Bedürfnissen dieses Personenkreises gewidmet. Ihre Analyse zeigt, dass elf Prozent der Gesundheitsausgaben für eine Person im letzten Lebensjahr anfallen; 21,4 Prozent sind es in den letzten drei Jahren. Dagegen ist im Grunde nichts einzuwenden – es sei denn, die Patienten profitieren gar nicht mehr von den Behandlungen, sondern quälen sich nur mit den Folgen. Laut der DGP sei das oft der Fall. Daran seien auch gesellschaftliche Tabus schuld, meint Martin Neukirchen, einer der Autoren der Handlungsempfehlungen und Vorstandsmitglied der DGP. Zu viele Menschen würden sich nicht rechtzeitig mit dem Tod befassen und ihren Willen nicht schriftlich festlegen. „Ärzte tun dann aus Angst vor juristischen Konsequenzen lieber zu viel als zu wenig.“
Deutscher Bundestag, 09.09.2026
Gesundheit: Ärztekritik an geplanter Reform der Notfallversorgung
Der Gesundheitsausschuss hat sich in einer öffentlichen Anhörung am Mittwoch, 9. September 2026, mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform der Notfallversorgung (21/6808(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) und dem Antrag der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Bedarfsgerechte und krisenfeste Akut- und Notfallversorgung“ (21/5822(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) befasst. (...)
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) sprach sich für die Einführung einer kurzzeitigen Notfall-Palliativversorgung aus, um kostspielige und für die Patienten unwürdige Behandlungen am Ende des Lebens zu vermeiden. Derzeit seien präklinische Notfalleinsätze in einer Palliativsituation häufig. In vielen Fällen gehe es um Menschen mit Demenz und chronischem Organversagen von Herz oder Lunge. Die Einsätze führten oft zu nicht gewünschten Krankenhauseinweisungen und einer intensivmedizinischen Übertherapie. Sinnvoller sei eine aufsuchende Krisenintervention in palliativen Notlagen. Dazu sollte ein Leistungsanspruch im Fünften Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) geregelt werden.
Deutscher Bundestag: Ärztekritik an geplanter Reform der Notfallversorgung
Deutsches Ärzteblatt, 08.09.2026
Suizidprävention wirksam verankern: Fachleute mahnen mehr Verbindlichkeit an
Angesichts von mehr als 10.000 Suiziden jährlich in Deutschland und einer noch sehr viel höheren Zahl von Suizidversuchen mahnen Stimmen aus Suizidprävention, Psychiatrie, Palliativversorgung und Selbsthilfe eine verbesserte und vor allem dauerhafte Verankerung suizidpräventiver Strukturen an.
Noch immer könnten viele suizidgefährdete Menschen in Deutschland nicht oder nicht rechtzeitig erreicht werden, wurde bei der zweitägigen Tagung „Suizidalität und Suizidprävention: Suizidprävention wirksam verankern“ bemängelt. Sie findet auch heute noch in Berlin statt und wird vom Nationalen Suizidpräventionsprogramm (NaSPro) und der Deutschen Akademie für Suizidprävention (DASP) veranstaltet.
Eindrücklich lenkte gestern Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), den Blick auf die Frage des assistierten Suizids. In den vergangenen Jahren nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts 2020 hat sich aus ihrer Sicht die gesellschaftliche Herausforderung verschärft. Die Zahl der assistierten Suizide nehme stetig zu. Diese Entwicklung dürfe nicht unterschätzt werden. Sie plädierte deshalb dafür, sich der Frage der Suizidassistenz frühzeitig und offen zu stellen.
Deutsches Ärzteblatt: Suizidprävention wirksam verankern: Fachleute mahnen mehr Verbindlichkeit an
Der Privatarzt, 07.09.2026
Übertherapie am Lebensende: Prävention durch frühzeitige Palliativmedizin
Internationale Studien legen nahe, dass 33 bis 38 % der Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen Erkrankungen in den letzten sechs Lebensmonaten Therapien erhalten, deren potentieller Schaden den erwartbaren Nutzen übersteigt. Grundlage sind Auswertungen von Studien mit insgesamt rund 1,2 Millionen Betroffenen.
Der Privatarzt: Übertherapie am Lebensende: Prävention durch frühzeitige Palliativmedizin
nh24.de, 04.09.2026
KinderPalliativTeam der Kleinen Riesen erhält bundesweite Zertifizierung
KASSEL. Das ambulante KinderPalliativTeam der Kleinen Riesen Nordhessen gehört zu den ersten drei Teams in Deutschland, die die bundesweite Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) erfolgreich abgeschlossen haben.
nh24: KinderPalliativTeam der Kleinen Riesen erhält bundesweite Zertifizierung
Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen, 03.09.2026
Großes Interesse an Caring Communities - Fachtag in Hannover mit 150 Teilnehmenden ausgebucht
Auf großes Interesse ist der Fachtag „Caring Communities – Sorge braucht Gemeinschaft“ gestoßen, zu dem der Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e. V. (LSHPN) anlässlich seines 10-jährigen Bestehens an die Hochschule Hannover eingeladen hatte.
LSHPN: Großes Interesse an Caring Communities - Fachtag in Hannover mit 150 Teilnehmenden ausgebucht
ORF.at, 03.09.2026
Spitzenmedizin Made in Wien: Palliative Care
„Über das Sterben zu reden hat noch niemanden umgebracht“, sagt die Palliativmedizinerin Eva Katharina Masel. Warum es sogar wichtig ist, darüber zu sprechen und was zur zeitgemäßen Palliativmedizin alles dazugehört, erläutert die Leiterin der Palliativmedizin am AKH im neuen Podcast „Spitzenmedizin Made in Wien“ mit Peter Tichatschek.
ORF: Spitzenmedizin Made in Wien: Palliative Care
Breisgau Live, 03.09.2026
Palliativmedizin in Freiburg: Offen über Sterben & Tod sprechen
Wie will ich einmal sterben und wer soll entscheiden, wenn ich es selbst nicht mehr kann? Mit diesen Fragen beschäftigt sich am Mittwoch, 23. September, ein öffentliches Programm zur Palliativmedizin in Freiburg. Auf dem Augustinerplatz und im Historischen Kaufhaus können Interessierte kostenlos mit Fachleuten über schwere Krankheit, Sterben, Tod und Trauer sprechen.
Breisgau Live: Palliativmedizin in Freiburg: Offen über Sterben & Tod sprechen
katholisch.at, 03.09.2026
Palliativmediziner: Gute Betreuung kann Suizidwünsche mindern
Gute palliativmedizinische Versorgung kann nach Einschätzung des Palliativmediziners Marcus Schlemmer dazu beitragen, Suizidwünsche schwerkranker Menschen zu vermindern. "Eine sehr große" Rolle spiele die Palliativmedizin bei der Suizidprävention, sagte der Chefarzt der Klinik für Palliativmedizin am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder München in einem Interview des Instituts für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) zum Welttag der Suizidprävention (10. September).
katholisch.at: Palliativmediziner: Gute Betreuung kann Suizidwünsche mindern
Universitätsklinikum Freiburg, 02.09.2026
Über das Sterben sprechen: Palliativmedizin mitten in Freiburg erleben
Noch immer fällt es vielen schwer, über das Sterben und den Weg dorthin zu sprechen: Wie die Palliativmedizin schwerkranke Menschen unterstützt, können Interessierte im September aus nächster Nähe kennenlernen. Am Mittwoch, 23. September 2026 lädt ein Bürgerforum im Historischen Kaufhaus unter dem Titel „Wie möchte ich einmal sterben?“ zum Austausch mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ein. Auf dem Augustinerplatz können Interessierte zudem Fragen stellen und unter anderem das palliativmedizinische Angebot des Universitätsklinikums Freiburg kennenlernen. Diese und weitere Angebote sind Teil eines öffentlichen Veranstaltungsprogramms rund um den 16. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.
Die ZEIT, 31.08.2026
»Unsere Kindheit holt uns ein, wenn es ums Sterben geht«
Wie wird es sein zu sterben? Yvonne Petersen hat jahrzehntelang Todkranke begleitet. Am Ende, sagt sie, erkenne man gut die Bindungsmuster, die ein Mensch erlernt hat.
Die ZEIT: »Unsere Kindheit holt uns ein, wenn es ums Sterben geht«
merkur.de, 27.08.2026
„Ich habe Angst vorm Sterben – ich bin aber auch neugierig“: Ein Tag auf der Palliativstation
Ein paar Schritte über den Flur, ein Besuch am Bett, ein Wassereis am Nachmittag – auf einer Palliativstation wird Gewöhnliches besonders wertvoll. Für die Mitarbeiter gehört der Tod zum Arbeitsalltag – und trotzdem bleibt jeder Patient ein Mensch mit eigenen Ängsten, Wünschen und Geschichten. Zu Gast an einem Ort, an dem die Zeit knapp ist.
Universität Marburg, 25.08.2026
Palliativforschung: Neue Impulse aus Marburg und Gießen
Anna Pedrosa Carrasco und Daniel Berthold gemeinsam in neuer Sprecherrolle
Dr. Anna Pedrosa Carrasco aus Marburg und PD Dr. Daniel Berthold aus Gießen sind zu den Sprechern der Arbeitsgruppe Forschung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) gewählt worden. Gemeinsam wollen sie die bundesweite Vernetzung der Palliativforschung stärken und den wissenschaftlichen Austausch über Fach- und Institutionsgrenzen hinweg fördern.
Universität Marburg: Palliativforschung: Neue Impulse aus Marburg und Gießen
medconweb, 15.08.2026
DGP fordert ambulante Notfall-Palliativversorgung
Aufsuchende Krisenintervention soll unnötige Klinikeinweisungen am Lebensende vermeiden
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) fordert eine kurzzeitige Notfall-Palliativversorgung für Menschen in palliativen Krisensituationen. Hintergrund sind häufige Rettungsdiensteinsätze am Lebensende, die nach Einschätzung der Fachgesellschaft nicht selten zu unerwünschten Krankenhauseinweisungen und intensivmedizinischer Übertherapie führen.
medconweb: DGP fordert ambulante Notfall-Palliativversorgung
MGB Medizin, 10.08.2026
Junge Erwachsene mit Krebs – Herausforderungen in der Palliativmedizin
Die Diagnose einer unheilbaren Krebserkrankung bedeutet immer einen entscheidenden Einschnitt im Leben. Über die besonderen Belastungen und Bedürfnisse von jungen Krebspatienten haben wir mit Dr. Pia Heußner, leitende Oberärztin Psycho-Onkologie am Onkologischen Zentrum Oberland des Klinikums Garmisch-Partenkirchen und Murnau, gesprochen.
MGB Medizin: Junge Erwachsene mit Krebs – Herausforderungen in der Palliativmedizin
Deutscher Pflegerat, 06.08.2026
25 Verbände und Organisationen, eine Stimme: Profession Pflege startet gemeinsame Kampagne
Unter dem Motto #DeutschlandWelchePflegeWillstDu zeigen die Mitgliedsverbände des Deutschen Pflegerates, was die Profession Pflege leistet, welche Lösungen sie hat und was die Politik ändern muss
Der Deutsche Pflegerat startet gemeinsam mit seinen 25 Mitgliedsorganisationen die Kampagne #DeutschlandWelchePflegeWillstDu. Sie knüpft an den Countdown des DPR zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz und zur Reformpolitik insgesamt an.
Die Kampagne startet in der nächsten Woche und läuft bis zum Deutschen Pflegetag am 12. und 13. November 2026 in Berlin. (...) Jede Woche steht mindestens eine Mitgliedsorganisation im Mittelpunkt. Mit Pressemitteilungen, Videos, Interviews, Aktionen und Social-Media-Beiträgen zeigen die Verbände und Organisationen, was die Profession Pflege leistet, was sie möglich macht und was sie für eine sichere Zukunft der Versorgung braucht.
DPR: 25 Verbände und Organisationen, eine Stimme: Profession Pflege startet gemeinsame Kampagne
(Anm. d. Red.: Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin ist Mitglied im Deutschen Pflegerat.)
Uniklinikum Erlangen, 04.08.2026
Ehrenamtspreis für Forschungsbeirat der Palliativmedizin
Was kann die Versorgung schwer kranker und sterbender Menschen verbessern? Welche Fragen beschäftigen Betroffene, Angehörige und die Bevölkerung? Damit palliativmedizinische Forschung nicht an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigeht, bringen sich am Uniklinikum Erlangen 30 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in einen Forschungsbeirat ein. Für dieses besondere Engagement wurde das Gremium jetzt mit dem Ehrenamtspreis 2026 der Versicherungskammer – Stiftung für den Regierungsbezirk Mittelfranken ausgezeichnet, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Im Rahmen des Wettbewerbs „Ehrenamt zeitgemäß gestalten – Offen für Neues, stark im Miteinander“ würdigte die Jury das Erlanger Projekt als herausragendes und beispielgebendes Modell für modernes Ehrenamtsmanagement.
Uniklinikum Erlangen: Ehrenamtspreis für Forschungsbeirat der Palliativmedizin
ad hoc news, 01.08.2026
Palliativmedizin: Neue S3-Leitlinie mit 15 Behandlungsbereichen
Die überarbeitete S3-Leitlinie Palliativmedizin bündelt 15 aktualisierte Themenfelder und ergänzt erstmals Kapitel zu Angehörigen und Spiritualität.
ad hoc news: Palliativmedizin: Neue S3-Leitlinie mit 15 Behandlungsbereichen
Deutsches Ärzteblatt, 31.07.2026
S3-Leitlinie zur Palliativbetreuung bei nicht heilbarer Krebserkrankung aktualisiert
Im Leitlinienprogramm Onkologie ist eine aktualisierte Fassung der S3-Leitlinie „Palliativmedizin für Patientinnen und Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ erschienen. Die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin erstellte Leitlinie enthält jetzt auch Kapitel zur Angehörigenbetreuung und zur Spiritualität.
„Die Palliativversorgung hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt“, sagte einer der Leitlinienkoordinatoren Steffen Simon von der Uniklinik Köln. Einer der Gründe sei die konsequente Orientierung an Wünschen und Bedürfnissen der Krebsbetroffenen in nicht heilbaren Situationen und an denen der Nahestehenden.
DÄ: S3-Leitlinie zur Palliativbetreuung bei nicht heilbarer Krebserkrankung aktualisiert
Deutsche Krebsgesellschaft, 31.07.2026
S3-Leitlinie Palliativmedizin bei nicht heilbarer Krebserkrankung umfassend aktualisiert
Die S3-Leitlinie „Palliativmedizin für Patient*innen mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ liegt in aktualisierter Fassung vor. Neu hinzugekommen sind Kapitel zur Angehörigenbetreuung und Spiritualität. Zahlreiche bestehende Empfehlungen wurden überarbeitet. Ziel der Leitlinie ist es, die Lebensqualität von Krebsbetroffenen in palliativen Situationen und die ihrer Angehörigen zu erhalten oder zu verbessern. Die Leitlinie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP) und unter Mitwirkung von 70 weiteren Fachgesellschaften und Organisationen. Finanziert wurde das Leitlinienupdate von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie.
DKG: S3-Leitlinie Palliativmedizin bei nicht heilbarer Krebserkrankung umfassend aktualisiert
Deutsches Gesundheitsportal, 31.07.2026
Journalistin und TV-Moderatorin Okka Gundel ist neue Botschafterin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP): „Viele Menschen haben Angst vor dem Stempel „Palliativ“. Diese Angst können wir in der individuellen Behandlung, Betreuung und Begleitung häufig nehmen. Doch ist es für eine Fachgesellschaft sehr schwierig, der allgemeinen Verunsicherung und dem öffentlichen Tabu zu begegnen. Umso großartiger ist es, dass wir die Journalistin und TV-Moderatorin Okka Gundel nun als Botschafterin an unserer Seite wissen!“
openPR, 30.07.2026
Journalistin und TV-Moderatorin Okka Gundel ist neue Botschafterin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
Bei einer Hospitation im Palliativzentrum der Uniklinik Düsseldorf lernte die Kölner Journalistin und ARD-Fernsehmoderatorin Okka Gundel nicht nur die Arbeit eines Palliativteams hautnah kennen, sondern sah sich auch in ihrem Entschluss bestätigt, sich zukünftig als Botschafterin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zu engagieren: „Die ehrliche Wertschätzung der Erkrankten und ihrer Angehörigen hat mich sehr beeindruckt. Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Krankheit.“
faz.net, 26.07.2026
Palliativmedizin: Das Dilemma am Lebensende
Gastbeitrag von Professor Dr. med. Martin Neukirchen
Die Debatte über Sterbewünsche und Suizidassistenz braucht mehr Ambivalenz. Es gibt oft andere Wege. Aber das Wichtigste ist: respektvoll zuhören.
faz: Palliativmedizin: Das Dilemma am Lebensende
Fokus Onkologie, 24.07.2026
Suizidassistenz: Experten fordern Schutz vulnerabler Gruppen
Die Haltung zur Suizidassistenz hat sich seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts weiterentwickelt. Eine Initiative aus dem Bundestag will verhindern, dass Menschen unter Druck gesetzt werden, ihr Leben zu beenden.
Fokus Onkologie: Suizidassistenz: Expterten fordern Schutz vulnerabler Gruppen
Deutsches Ärzteblatt, 23.07.2026
Datenbank zum Off-Label-Use in der Palliativmedizin aktualisiert
Die Datenbank des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München zum Off-Label-Use in der Palliativmedizin ist jüngst um 35 neue Therapieempfehlungen erweitert worden. Wie in der entsprechenden Mitteilung betont wird – hinter der Datenbank steht das pharmazeutische Expertenteam der Klinik für Palliativmedizin des LMU Klinikum München – basieren die Empfehlungen auf der besten verfügbaren Evidenz.
DÄ: Datenbank zum Off-Label-Use in der Palliativmedizin aktualisiert
Deutschlandfunk Kultur, 20.07.2026
Palliative Geburt: Schwanger, um Abschied zu nehmen
Statt die Schwangerschaft nach einer schweren pränatalen Diagnose abzubrechen, können Frauen ihr Baby auch palliativ zur Welt bringen. Eltern, die das erlebt haben, berichten von einem wertvollen Abschied, der so sonst nicht möglich gewesen wäre.
DLF: Palliative Geburt: Schwanger, um Abschied zu nehmen
Konrad-Adenauer-Stiftung, 20.07.2026
Frühzeitige Palliativversorgung als Prävention vor Übertherapie am Lebensende
Konrad-Adenauer-Stiftung erörtert mit hochrangigen Experten und Expertinnen politische Handlungsoptionen. Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin fordert flächendeckende Etablierung von Palliativdiensten im Krankenhaus & palliativmedizinische Expertise in der Notfallreform, um zum Wohle der Patientinnen und Patienten Übertherapie zu vermeiden.
Uniklinik Köln, 20.07.2026
20 Jahre Endlich e.V. – zwischen Rückblick und Aufbruch
Zwei Jahrzehnte Engagement für die palliative und hospizliche Versorgung am Zentrum für Palliativmedizin
Am 10. Juli hat Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V. sein 20-jähriges Bestehen mit rund 155 Gästen im CIO gefeiert. Seit 2006 engagiert sich der Verein für die palliative und hospizliche Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen im Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln.
Uniklinik Köln: 20 Jahre Endlich e.V. – zwischen Rückblick und Aufbruch
Deutsches Ärzteblatt, 16.07.2026
Frankreich erlaubt Sterbehilfe für unheilbar Kranke
Unheilbar kranke Menschen haben in Frankreich künftig das Recht, sich unter strengen Auflagen beim Suizid helfen zu lassen. Die Nationalversammlung verabschiedete gestern mit 291 zu 241 Stimmen endgültig ein entsprechendes Gesetz, das eine „Hilfe beim Sterben“ ermöglicht. Demnach können Patienten sich ein tödliches Medikament verschreiben lassen, das sie in der Regel selbst einnehmen. Nur falls sie körperlich nicht dazu in der Lage sind, kann ein Arzt oder ein Pfleger ihnen dabei helfen.
DÄ: Frankreich erlaubt Sterbehilfe für unheilbar Kranke
WDR 5, Morgenecho, 15.07.2026
Palliativmedizin: Möglichkeiten und Grenzen
Frankreich reformiert sein Gesetz zur Sterbehilfe. Bräuchte es in Deutschland auch eine Legalisierung der aktiven Sterbehilfe? Was kann Palliativmedizin leisten und wo sind ihre Grenzen? Ein Interview mit Palliativmediziner Martin Neukirchen.
WDR 5: Palliativmedizin: Möglichkeiten und Grenzen
Die ZEIT, 10.07.2026
Mordserie: Patientenmorde: Palliativmediziner akzeptiert Urteil nicht
Der wegen 15-fachen Mordes verurteilte Palliativmediziner akzeptiert seine Verurteilung zur Höchststrafe nicht. Die Verteidigung des 41-jährigen Deutschen hat Revision gegen das Urteil des Landgerichts eingelegt, wie eine Gerichtssprecherin auf Anfrage sagte. Die Anwälte hatten diese bereits nach der Verkündung am Mittwoch angekündigt. Damit muss der Bundesgerichtshof den Fall auf mögliche Rechtsfehler prüfen.
ZEIT: Mordserie: Patientenmorde: Palliativmediziner akzeptiert Urteil nicht
WDR Zeitzeichen, 08.07.2026
Mitgefühl mit Sterbenden: Elisabeth Kübler-Ross
In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Magdanz:
- wie Elisabeth Kübler-Ross aus ihrem Leben als Drillingsschwester eine prägende Erkenntnis für ihren Lebensweg zieht,
- wie eine Schwangerschaft ihren beruflichen Werdegang lenkt,
- dass sich die fortschreitende Industrialisierung nicht zur auf das Zusammenleben, sondern auch das Sterben auswirkt,
- von den fünf Phasen des Sterbens.
Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:
Kenneth Ross, Sohn von Elisabeth Kübler-Ross
Dr. Raymond Voltz, Direktor der Palliativstation der Uniklinik Köln
WDR: Mitgefühl mit Sterbenden: Elisabeth Kübler-Ross
rbb24 BERLIN, 08.07.2026
Berliner Landgericht: Palliativarzt wegen Mordes verurteilt
Interview mit Dr. Wiebke Nehls, Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, ab Minute 5:22
rbb24 BERLIN: Berliner Landgericht: Palliativarzt wegen Mordes verurteilt
rbb24, 08.07.2026
Landgericht Berlin: Höchststrafe für Mordserie von Berliner Palliativarzt
- Berliner Palliativarzt wegen 15-fachen Mordes verurteilt worden
- 41-Jährigem wurde vorgeworfen, zwölf Frauen und drei Männer mit Medikamenten-Gemisch getötet zu haben
- Gericht stellte besondere Schwere der Schuld fest
rbb24: Landgericht Berlin: Höchststrafe für Mordserie von Berliner Palliativarzt
Deutsches Ärzteblatt, 08.07.2026
Nach Patientenmorden Höchststrafe für Palliativmediziner
Ein Palliativmediziner ist wegen 15-fachen Mordes an Patienten zur Höchststrafe verurteilt worden. Das Landgericht Berlin verhängte gegen den 41-jährigen Deutschen eine lebenslange Freiheitsstrafe und stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Zudem wurde eine Sicherungsverwahrung nach der Haftstrafe angeordnet und ein lebenslanges Berufsverbot verhängt.
Deutsches Ärzteblatt: Nach Patientenmorden Höchststrafe für Palliativmediziner
Tagesschau, 08.07.2026
Landgericht Berlin: Palliativarzt wegen Mordserie verurteilt
Lebenslange Haft, besondere Schwere der Schuld und Sicherungsverwahrung: Im Prozess gegen einen Berliner Palliativarzt ist das Urteil gefallen. Nach Überzeugung des Gerichts hat er 15 schwer kranke Menschen getötet.
Tagesschau: Landgericht Berlin: Palliativarzt wegen Mordserie verurteilt
FAZ, 08.07.2026
Höchststrafe für Palliativarzt - „Er ist ein Serienmörder“
Bei Hausbesuchen hat ein Arzt immer wieder Patienten getötet. Zunächst ging es um vier Fälle, angeklagt wurden 15 Morde. Ein erstes Urteil liegt vor. Das Gericht geht von vielen weiteren Opfern aus.
FAZ: Höchststrafe für Palliativarzt - „Er ist ein Serienmörder“
Informationsdienst Wissenschaft, 06.07.2026
Frühzeitige Palliativversorgung als Prävention vor Übertherapie am Lebensende
Konrad-Adenauer-Stiftung erörtert mit hochrangigen Expert:innen politische Handlungsoptionen I Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin fordert flächendeckende Etablierung von Palliativdiensten im Krankenhaus & palliativmedizinische Expertise in der Notfallreform, um zum Wohle der Patient:innen Übertherapie zu vermeiden
Die Publikation "Übertherapie am Lebensende – Handlungsempfehlungen für die Bereiche Notfallmedizin, Intensivmedizin und Onkologie" hat die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) erst vor wenigen Wochen veröffentlicht. Bereits in diesen Tagen wurde das drängende Thema in einem hochrangigen Kreis von Expert:innen hinsichtlich der fachlichen und politischen Umsetzungsnotwendigkeiten diskutiert.
idw: Frühzeitige Palliativversorgung als Prävention vor Übertherapie am Lebensende
Ernährungsumschau, Heft 06/2026
Ernährung in der Palliativversorgung
Bei palliativ erkrankten Menschen nehmen Ernährungsprobleme krankheits- oder therapiebedingt meist zu. Der Beitrag von Maike Groeneveld und Sabine Götte zeigt, dass Essen und Trinken auch in den letzten Lebenswochen und -tagen eine große Rolle spielt, wenn auch anders als bisher. Ziel ist es dann, die Lebensqualität und Lebenszeit zu (ver)bessern sowie Mangelernährung zu verhindern.
Ernährungsumschau: Ernährung in der Palliativversorgung

