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Die Palliativmedizin konzentriert sich auf die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen. Gemeinsames Ziel ist es, für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.

Die 1994 gegründete Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung aller in der Palliativmedizin Tätigen: Knapp 60 Prozent der annähernd 5.000 DGP-Mitglieder kommen aus der Medizin, fast 30 Prozent aus der Pflege und insgesamt über zehn Prozent aus weiteren in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen.

Anliegen der wissenschaftlichen Fachgesellschaft ist es, die Fortentwicklung der Palliativmedizin interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend auf allen Ebenen zu fördern. In English

März / April 2015: Die DGP nimmt zum Gesetzentwurf für ein Hospiz- und Palliativgesetz Stellung:

 Teil 1Teil 2Palliativgesetz 3Teil 4Teil 5Palliativbeauftragter

DGP Aktuell
Evidenzbasierte Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung Krebskranker veröffentlicht: Sämtliche Versionen auch auf der DGP-Website PDF Drucken
Montag, den 11. Mai 2015 um 09:30 Uhr

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat heute die erste S3-Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung von Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung öffentlich vorgelegt. Der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) als federführender Fachgesellschaft ist es nun eine besondere Freude, sämtliche Leitlinien-Versionen plus begleitender Presseerklärung und Interviews mit den Koordinatoren der S3-Leitlinie auf ihrer Website präsentieren zu können: https://www.dgpalliativmedizin.de/allgemein/leitlinien.html

„Dies ist ein wichtiger Tag für schwer tumorerkrankte Patientinnen und Patienten. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass sie im Bedarfsfall frühzeitig und bestmöglich nach aktuellen und wissenschaftlich fundierten Empfehlungen palliativmedizinisch versorgt werden." betont Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der DGP. Wesentlich sei es deshalb, die S3-Leitlinie in der gesamten Breite der spezialisierten und allgemeinen Palliativversorgung bekannt zu machen.

Die Leitlinie konzentriert sich zunächst auf die Themenbereiche Atemnot, Schmerz, Obstipation, Depression, Kommunikation, Sterbephase und Versorgungsstrukturen und richtet sich primär an erwachsene Patientinnen und Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung.

 
DGP fordert Palliativbeauftragte für jedes Krankenhaus und jede stationäre Pflegeeinrichtung - Bundeskabinett beschließt Hospiz- und Palliativgesetz PDF Drucken
Mittwoch, den 29. April 2015 um 09:50 Uhr

„In jedem Krankenhaus und jeder stationären Pflegeeinrichtung sollte es einen verantwortlichen Palliativbeauftragten geben." unterstreicht Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), anlässlich des heute vom Bundeskabinett gebilligten Gesetzentwurfs zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland.

Nur ca. 15 Prozent der bundesweit rund 2.000 Krankenhäuser verfügen über Palliativstationen. Von den übrigen Krankenhäusern haben nur wenige einen multiprofessionellen Palliativdienst, wie er aus Sicht der DGP für jedes Krankenhaus mit mehr als 250 Betten vorgehalten werden sollte. „Es gilt, schwerstkranken Patienten aus sämtlichen Abteilungen eines Krankenhauses im Bedarfsfall den Zugang zur Palliativversorgung zu ebnen." Wichtig wäre deshalb, mit dem Einsatz eines Palliativbeauftragten in jeder Klinik dafür zu sorgen, dass Strukturen der Palliativversorgung entwickelt werden können, die den Bedürfnissen der Patienten gerecht werden.

Ebenso dringend benötigt wird diese Struktur, um die allgemeine Palliativversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen zu etablieren und umzusetzen. „Noch sind wir weit davon entfernt, dass in allen Altenpflegeheim schwerstkranke und sterbende Bewohner am Ende ihres Lebens im Sinne einer guten Palliativversorgung begleitet werden können." ergänzt Katja Goudinoudis, Sprecherin der Sektion Pflege der DGP: „Die stationären Einrichtungen und insbesondere die dort tätigen Pflegekräfte brauchen hier dringend Unterstützung." Dies erfordert fachliche wie personelle Ressourcen, denn im Angesicht extrem hoher Arbeitsbelastung wird eine Palliativbedürftigkeit häufig nicht wahrgenommen. Hier braucht es neben der Ausbildung auch eine strukturierte Anleitung, um das Erlernte im Alltag um- und einzusetzen.

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zum Palliativbeauftragten
Ausführliche Pressemitteilung der DGP zum Palliativbeauftragten

 
Online! S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung / Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin federführend PDF Drucken
Montag, den 27. April 2015 um 16:18 Uhr

Die „S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ ist in den Jahren seit 2011 unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft entstanden. 

Mit der heutigen online-Freischaltung der S3-Leitlinie liegt das Ergebnis eines großen Gemeinschaftsprojekts unter Beteiligung von 120 Mandatsträgern und Experten aus verschiedenen Disziplinen und Professionen sowie von über 50 Institutionen und Fachgesellschaften vor, wofür die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin allen Beteiligten sehr herzlich dankt!

Die S3-Leitlinie konzentriert sich auf die Themenbereiche Atemnot, Schmerz, Obstipation, Depression, Kommunikation, Sterbephase und Versorgungsstrukturen. 

Ab sofort ist die Leitlinie mit allen Versionen (Langversion, Kurzversion, Leitlinienreport, Evidenztabellen) im Netz zum kostenlosen Herunterladen auf der Seite des Onkologischen Leitlinienprogramms hinterlegt: http://leitlinienprogramm-onkologie.de/Palliativmedizin.80.0.html.

 
Mitgliedertag der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verspricht spannende Debatten / Frühbucherfrist endet am 30. April! PDF Drucken
Freitag, den 24. April 2015 um 13:16 Uhr

Spannende Debatten versprechen die Newsletter zum Mitgliedertag der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vom 18. bis zum 19. September in Mainz, zu dem sich DGP-Mitglieder noch bis zum 30. April zum Frühbuchertarif anmelden können. Selbstverständlich berechtigt auch ein Mitgliedsantrag aus dem laufenden Jahr zur Teilnahme an diesem besonderen Format, nehmen Sie bei Interesse gern Kontakt zur Geschäftsstelle der DGP auf: Tel: 030/30101000. Eine gute Gelegenheit zur Begegnung bietet außerdem die Abendveranstaltung am Freitag, 18. September, in der Alten Lokhalle in Mainz, zu der auch Nichtmitglieder herzlich willkommen sind. Newsletter, Anmeldung und Programm: http://www.dgpalliativmedizin.de/allgemein/palliativtage.html

 


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