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Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben.
Helfen Sie, dafür bessere Bedingungen zu schaffen!

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht als wissenschaftliche Fachgesellschaft für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung: 5.500 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Gemeinsames Ziel ist es, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.
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DGP AKTUELL

dialogNur noch vier Wochen, dann heißt es: "Die DGP im Dialog!" Der kollegiale Austausch steht ganz oben auf der Tagesordnung des zweiten Mitgliedertages der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) am 15. und 16. September in Münster.

Zahlreiche Arbeitsgruppen und Sektionen der DGP nutzen den Freitag für ihre jährlichen - für Gäste geöffneten - Sitzungen. Gegründet wird in diesem Rahmen die 15. Arbeitsgruppe der DGP, die „AG Palliativversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund“.

Eine stimmungsvolle Abendveranstaltung mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe an der FH Münster, schließt sich an: Auch Nicht-Mitglieder sind bei diesem „Feierabend“ am 15. September herzlich willkommen! Am Samstag diskutiert „die DGP“ im spannenden Methodenmix mit allen Teilnehmer/innen des Mitgliedertages intern drei aktuelle Themen.

Parallel zum Mitgliedertag läuft in Münster die international renommierte Ausstellung Skulptur.Projekte. Außerdem lädt das lokale Komitee bereits am 14. September zum Symposium „Zu alt für Palliativmedizin“ und zum Benefizkonzert „Orgeltänze, Orgelträume“ ein. Gern können Sie auch vor Ort Mitglied werden und sich bis Ende 2017 kostenfrei in der DGP umschauen.

Melden Sie sich jetzt an, um in Münster mitzudiskutieren! Die Hotels vor Ort sind bereits gut gebucht!

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Im Juli 2017 verzeichnete das Online-Portal „Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin fast 10.000 Klicks! Über eine Suchmaschine sind ambulante und stationäre Palliativ- und Hospizeinrichtungen im Umkreis eines Ortes oder einer Postleitzahl schnell zu finden. Die für Anbieter wie Nutzer kostenfreie Adressdatenbank weist inzwischen deutlich mehr als 3.200 Online-Einträge zur Betreuung, Begleitung und Versorgung von Menschen mit einer nicht heilbaren Erkrankung aus. Und fast nebenbei erfahren die Ratsuchenden, was eine Palliativstation von einem Hospiz unterscheidet, was sich hinter der Abkürzung SAPV verbirgt und dass ein Palliativteam frühzeitig und parallel z.B. auch zu einer onkologischen Behandlung herangezogen werden kann.

Lukas Radbruch 2Deutschlandfunk: Leben statt Leiden - Möglichkeiten und Grenzen der Palliativmedizin: Wenn eine schwere Krankheit nicht mehr geheilt werden kann, wenn sie voranschreitet und das Lebensende naht - dann bedeutet das nicht, dass Ärzte nichts mehr tun können für einen Patienten. Aber die Ziele der Behandlung ändern sich. Studiogast: Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Deutschlandfunk: Möglichkeiten und Grenzen der Palliativmedizin

„Trauer braucht Zeit und Raum.“ Mit diesem kurzen Satz unterstreicht die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in einer aktuellen Stellungnahme, dass Trauer eine natürliche Reaktion darstellt, „eine normale und hilfreiche Emotion, der Akzeptanz, Wertschätzung und Unterstützung seitens der Gesellschaft zusteht.“ Trauer gehört ebenso wie die Themen Tod und Sterben enttabuisiert, damit trauernde Menschen diese Zeit mit Unterstützung und in Begleitung von Familienangehörigen und Freunden oder auch mit Hilfe von Trauerbegleitung durch Ehren- und Hauptamtliche durchlaufen können, erklärt Diplompsychologe Jan Gramm für die DGP. Für Einzelne allerdings kann der persönliche Verlust „auch so schwerwiegende und stark belastende Folgen haben, dass der Trauerprozess in eine Störung münden kann, die einer therapeutischen Unterstützung bedarf.“, betont die multiprofessionelle Fachgesellschaft anlässlich der geplanten Einführung einer Diagnose „Anhaltende Trauerstörung“ in das internationale Krankheitsklassifikationssystem ICD-11.