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Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben.
Helfen Sie, dafür bessere Bedingungen zu schaffen!

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht als wissenschaftliche Fachgesellschaft für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung: 5.500 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Gemeinsames Ziel ist es, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.
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DGP AKTUELL

Erstmals wird im Jahr 2018 ein gemeinsamer Kommunikationspreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen Palliativstiftung ausgeschrieben, um die Möglichkeiten der Hospiz- und Palliativversorgung in ihrer Vielfalt darzustellen und in der breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen. Die Deutsche Palliativstiftung stellt dafür zunächst einmalig ein Preisgeld in Höhe von 10.000 € zur Verfügung. Ziel ist es, den Preis dauerhaft zu ermöglichen. Die Ausschreibung richtet sich an Medienschaffende der Publikums- und Fachmedien in Deutschland wie auch an in Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing Tätige z.B. in Palliativ- und Hospizeinrichtungen. Bis zum 28.2.2018 können Beiträge aus diversen Mediensparten eingereicht werden, die im Zeitraum 1.1.2017 bis 31.12.2017 im deutschsprachigen Raum veröffentlicht worden sind. Deshalb achten Sie gern schon jetzt auf bemerkenswerte Veröffentlichungen mit einem inhaltlichen Bezug zum Themenfeld der Hospizarbeit und Palliativversorgung. Auch Selbsteinreichungen sind möglich.

AUSSCHREIBUNG

Die European Association for Palliative Care (EAPC) lädt vom 23. bis 25. Mai 2019 zu ihrem 16. Weltkongress nach Berlin ein. Das Leitmotiv: „Global palliative care - shaping the future“. Der Kongress findet unter der örtlichen Leitung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) mit Sitz in Berlin statt. Zur Verstärkung unseres Kongressteams sucht die DGP eine/n Mitarbeiter/in für die wissenschaftliche Kongressorganisation befristet vom 01.11. oder 01.12.2017 bis 30.06.2019 mit 15 Wochenstunden. Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind selbstverständliche Voraussetzung. Neben einem angenehmen Arbeitsklima bieten wir Ihnen eine interessante Tätigkeit in einem internationalen Umfeld. Sie passen gut zu uns, wenn Sie Freude an einer eigenverantwortlichen, vielseitigen Tätigkeit haben und gern in einem Team mit flachen Hierarchien arbeiten. Bewerbungen sind noch bis zum 30.Oktober möglich.

STELLENAUSSCHREIBUNG

DGP Zertifizierte Palliativstationen

v.l.n.r.: Prof. Dr. Gerhild Becker (Leitung der Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Freiburg), Brigitte Fröschen-Ludwig, PD Dr. Christopher Böhlke, Prof. Dr. Christoph Ostgathe (Leitung der Palliativmedizinischen Abteilung am Universtätsklinikum Erlangen), Michaela Hesse, Prof. Dr. Lukas Radbruch (Leitung des Zentrums für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus, Bonn, Leitung der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Bonn), Kirsten Hüning, Thomas vom Lehn, Dr. Helmut Hoffmann-Menzel, Dr. Bernd Oliver Maier (Leitung der Klinik für Palliativmedizn und interdisziplinäre Onkologie am St. Josefs-Hospital, Wiesbaden), Peter Friedrich-Mai. © Münster View – Heiner Witte

Die ersten Palliativstationen aus Bonn, Bremen, Erlangen, Freiburg und Wiesbaden haben ein umfassendes Zertifizierungsverfahren der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) durchlaufen, das in Kooperation mit der Zertifizierungsstelle ClarCert durchgeführt wird. Fünf Pilotkliniken konnten beim DGP-Mitgliedertag in Münster ihre Zertifikate in Empfang nehmen. „Schwerkranke Patienten und ihre Angehörigen sollten auf den ersten Blick erkennen können, wo sie auf jeden Fall kompetente Behandlung und Begleitung erwarten dürfen.“ betont Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Dafür braucht es klare Qualitätskriterien, die das Zertifizierungsverfahren bietet und überprüft.

Die DGP geht davon aus, dass sich nach der nun abgeschlossenen Pilotphase weitere der bundesweit über 300 Palliativstationen auf den Prüfstand stellen lassen werden. Denn nicht nur die Patienten haben etwas davon. Aus der sorgfältigen Überprüfung von Strukturen, Abläufen und Standards ergeben sich wertvolle Anregungen für Erweiterungen und Neuerungen, aber auch Chancen, zukünftig auf „überflüssigen Ballast zu verzichten“, berichtet Vizepräsident Dr. Bernd Oliver Maier. Speziell weitergebildete Gutachter aus verschiedenen Berufsgruppen sind einen Tag für die Überprüfung, Anregungen und kollegiale Gespräche vor Ort. Sein Wiesbadener Team erlebte das Audit als Option, Qualität und Potentiale der eigenen Arbeit messbar werden zu lassen und gleichzeitig einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Standards zu leisten.

Förderpreis für Palliativmedizin 2017Der Förderpreis für Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) wurde am 16. September im Rahmen des 2. Mitgliedertages der DGP an eine Autorengruppe verliehen, die sich durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit um die Weiterentwicklung der Palliativmedizin verdient gemacht hat. Der mit 10.000 € dotierte Preis wird seit 1999 von der Firma Mundipharma gestiftet.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Dr. Anna Julia Pedrosa Carrasco, Preisträgerin, Dr. Ingrid Spohr, Leiterin Medizin der Mundipharma Deutschland Gmbh & Co KG. © Münster View – Heiner Witte

Die multidisziplinäre Jury unter Leitung von Prof. Dr. med. Norbert Frickhofen entschied sich entlang inhaltlicher, wissenschaftlicher und formaler Bewertungskriterien für die Vergabe des Preises an folgende Arbeit: Titel: Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung von Patientenerfahrung am Ende des Lebens / Preisträger: Dr. Anna Julia Pedrosa Carrasco, Dr. Michele Peters, Dr. Richard Hillier, Joanne Bayly, Prof. Dr. Bee Wee

Das Ziel der Studie war die Entwicklung eines strukturierten und umfassenden Fragebogens zur raschen, unkomplizierten Erfassung von Patientenerfahrung am Lebensende. Mithilfe einer multi-methodischen Studie konnte der zunächst umfangreiche Fragenkatalog sprachlich optimiert und erheblich verkürzt und damit praxistauglich gestaltet werden. In den Interviews mit Palliativpatienten erwies sich der resultierende Fragebogen als klar verständliches Instrument, das mit den enthaltenen 20 Items eine Vielfalt an Aspekten der Patientenerfahrung innerhalb neun verwobener Domänen umfasst.