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Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben.
Helfen Sie, dafür bessere Bedingungen zu schaffen!

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht als wissenschaftliche Fachgesellschaft für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung: 5.800 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Gemeinsames Ziel ist es, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.
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DGP AKTUELL

Ab sofort steht die Online-Adressdatenbank „Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland“ auch in den Sprachen Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Vietnamesisch, Rumänisch und Arabisch zur Verfügung. Bundesfamilienministerin Dr. Katerina Barley erklärt, warum ihr Ministerium dieses Projekt der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin vorrangig gefördert hat: „Das mehrsprachige Informations- und Adressangebot ist ein wichtiges Angebot, damit Menschen am Ende ihres Lebens die bestmögliche Versorgung und Lebensqualität erfahren können!“

Informiert wird über die verschiedenen Versorgungsformen und mehr als 3.000 Anlaufstellen der Hospiz- und Palliativversorgung bundesweit, die getrennt nach Erwachsenen bzw. Kindern und Jugendlichen mittels einer Umkreissuche unkompliziert aufgerufen werden können.

„Menschen mit einer nicht mehr heilbaren Erkrankung und deren Angehörige müssen schnell und unkompliziert erkennen können, an wen sie sich vor Ort wenden können und wo sie welche Behandlung und Begleitung erwarten dürfen.“ betont Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Die akute Situation ist für die gesamte Familie oft so belastend, dass kaum Ressourcen für aufwendige Recherchen bleiben, insbesondere dann nicht, wenn die Muttersprache eine andere als Deutsch ist. Deshalb freut sich der Bonner Palliativmediziner und Präsident der International Association for Hospice and Palliative Care (IAHPC) besonders über die Erweiterung und Übersetzung des Infoangebots in acht Sprachen.

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begrüßt, dass im Koalitionsvertrag eine weitere Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung angestrebt wird. In der Fassung vom 7.2.18 heißt es: „Wir werden die Hospiz- und Palliativversorgung weiter stärken, insbesondere durch Kostenübernahme für die Koordination von Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerken sowie durch Verbesserungen bei der Versorgung von Kindern und in Altenpflegeeinrichtungen. Wir werden zeitnah überprüfen, ob die zuschussfähigen Leistungen bei den Hospizen angemessen erfasst sind. Wir wollen prüfen, ob eine Herausnahme der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) aus dem Anwendungsbereich des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen durch eine entsprechende Klarstellung in § 69 Abs. 2 Satz 2 Sozialgesetzbuch V erforderlich ist.“

Die DGP befürwortet insbesondere, dass geprüft werden soll, ob SAPV-Leistungen aus dem Anwendungsbereich des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen durch eine entsprechende Änderung des § 69 Abs. 2 Satz 2 Sozialgesetzbuch V herausgenommen werden können. Das erscheint vor allem deswegen sinnvoll, weil SAPV-Leistungen nicht in erster Linie wirtschaftliche Bedeutung haben und damit der Abschluss weiterer Verträge über SAPV-Leistungen in schlecht versorgten Regionen erleichtert werden würde. Daher müsste diese Prüfung aus Sicht der DGP auch möglichst zügig durchgeführt werden.

Die Kongresspräsidenten Prof. Dr. Friedemann Nauck und Dr. Birgit Jaspers laden herzlich zum 12. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vom 5. bis 8. September 2018 nach Bremen ein: Gemeinsam mit dem lokalen Komitee unter Vorsitz von Dr. Hans-Joachim Willenbrink ist es gelungen, anregende und in den Formaten abwechslungsreiche Kongresstage zusammenzustellen, bei denen der fachliche Austausch einen hohen Stellenwert hat. Schauen Sie selbst: Das Vorprogramm ist nun freigeschaltet! Ab sofort können Sie sich anmelden – bis zum 22. Mai gilt der Frühbuchertarif! Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen, hat die Schirmherrschaft für die dreitägige Veranstaltung übernommen.

Berlin/Aachen, Januar 2018. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verleiht in diesem Jahr zum elften Mal den mit 10.000 € dotierten „Anerkennungs- und Förderpreis für Ambulante Palliativversorgung“. Stifter ist die Grünenthal GmbH. Anträge für den Preis können bis zum 31. März 2018 beim Präsidenten der DGP eingereicht werden.

Die Ausschreibung richtet sich an Personen, Gruppierungen oder Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Qualitätsentwicklung der ambulanten Palliativversorgung verdient gemacht haben. Anerkennungs- und Förderpreis bedeutet, dass bereits geleistetes Engagement anerkannt und gleichzeitig eine zukünftige Weiterführung gefördert wird.