In einem aktuellen VIDEO-STATEMENT unterstreicht die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Prof. Dr. Claudia Bausewein, auch vor dem Hintergrund einer kürzlich veröffentlichten HANDLUNGSEMPFEHLUNG CARING COMMUNITIES die Bedeutung von "Sorgenden Gemeinschaften":
„Mitarbeitende aus dem Bereich der Palliativersorgung sind häufig die Initiatoren, damit Caring Communities entstehen. Aber Sie müssen sich vorstellen, wenn wir über das Lebensende sprechen, dann ist letztlich fünf Prozent unser Anteil in der Begleitung und Betreuung von Menschen. (...) Aber 95 Prozent sind Familien, Menschen um die Erkrankten herum, Vereine, Betriebe, Schulen und viele andere gesellschaftliche Gruppierungen, die eben betroffen sind von einer Erkrankung eines Menschen.
Und - so wie Klaus Dörner gesagt hat - es braucht einen guten Profi-Bürger-Mix! Das heißt, wir müssen Menschen aus der Gesellschaft, Bürgerinnen und Bürger, befähigen, sich diesen Themen wieder mehr zu widmen, zuzuwenden, und dieses Tabu, das immer noch über Sterben, Tod und Trauer herrscht, tatsächlich ein Stück weit aufzubrechen."
DGP-Geschäftsführer Heiner Melching hebt in seinem VIDEOBEITRAG besonders diesen für schwer Erkrankte und ihre Familien wesentlichen Punkt hervor: „Eine sorgende Gemeinschaft kann dazu beitragen, dass wir Menschen aus der Palliativversorgung oder aus dem Krankenhaus schneller wieder nach Hause entlassen können, weil wir wissen, da ist ein Netz, das sich kümmert. Und es braucht diese Kümmerer an vielen Stellen!“


