Am 8. Dezember 2026 findet von 18:00 - 19:30 Uhr die 15. digitale Verbundvorlesung "Gemeinsam für Palliativ" statt - dieses Mal zum Thema "Tun wir genug für die AAPV?". Referentinnen sind Ute Hartenstein, FÄ für Innere Medizin, ZB Palliativmedizin, Hausarztpraxis Weinböhla, und Dr. med. Barbara Schubert, FÄ für Innere Medizin, ZB Geriatrie, Palliativmedizin, JOSUA Palliativzentrum Dresden.
Palliativpatientinnen und -patienten benötigen über verschieden lange Zeiträume Unterstützung mit unterschiedlichem Spezialisierungsgrad der Helfer:innen. Dabei wird davon ausgegangen, dass mehr als drei Viertel der Betroffenen eine allgemeine Palliativversorgung benötigen und dafür im ambulanten Setting Hausärztinnen und Hausärzte und ambulante Pflegedienste die wichtigsten Akteure sind. Nicht selten jedoch werden Palliativpatient:innen in Symptomkrisen im Setting spezialisierter Palliativversorger:innen betreut, weil die allgemeine ambulante Palliativversorgung bisher nicht bzw. nur unzureichend wirksam wurde.
Was wäre nötig gewesen? Wie können palliative Versorgungsbedarfe rechtzeitig erkannt und kommuniziert werden? Was brauchen in der allgemeinen Palliativversorgung Engagierte, um ihrer Rolle als Primärversorger in der Palliativmedizin gerecht werden zu können?
Der Dialogvortrag bringt die Perspektiven und Erfahrungen einer Hausärztin und die einer SAPV-Ärztin zusammen und geht der Frage nach, was Palliativpatientinnen & Palliativpatienten und eine zukunftsfähige AAPV brauchen.
Der Verbund der von der Deutschen Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin lädt mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) einmal im Quartal zur digitalen Verbundvorlesung "Gemeinsam für Palliativ" ein.
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