das ist palliativ

    Regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke in Deutschland: Projektgruppe HOPAN legt Empfehlungen zur Netzwerkarbeit vor

    Screenshot 2026 01 14 142236Im Rahmen der HOPAN-Studie wurden über einen Zeitraum von knapp drei Jahren regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke in Deutschland untersucht. Heute werden die finalen Empfehlungen zur Netzwerkarbeit in Form einer Broschüre veröffentlicht: "Regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke in Deutschland - Empfehlungen zur Netzwerkarbeit aus der HOPAN-Studie".

    Die Broschüre ist in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband und der Bundesärztekammer entstanden und richtet sich vorwiegend an Leitungspersonen und Koordinator:innen von regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerken.

    Die HOPAN-Studie wurde vom Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gefördert und vom Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover umgesetzt. Auf Grundlage einer Bestandserhebung und -analyse der regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerke in Deutschland wurden gemeinsam mit Leitungspersonen, Fachexpert:innen und Netzwerkkoordinator:innen Empfehlungen zur Netzwerkarbeit entwickelt.

    Die Empfehlungen sollen die etablierten und im Aufbau befindlichen Netzwerke dabei unterstützen, ihre Strukturen, Arbeitsweisen und Kooperationen in der Netzwerkarbeit weiterzuentwickeln.

    Regionale Hospiz- und Palliativnetzwerk unterstützen die Zusammenarbeit der Versorgungsakteure in der Hospizarbeit und Palliativversorgung. Seit 2022 können diese Netzwerke nach § 39d SGB V durch die gesetzlichen Krankenversicherungen gefördert werden. Derzeit existieren über 80 regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke in Deutschland.

    Die Empfehlungen zur Netzwerkarbeit können gern als gedruckte Broschüren bei der DGP über bestellungen@palliativmedizin.de angefragt werden.

    REGIONALE HOSPIZ- UND PALLIATIVNETZWERKE IN DEUTSCHLAND

    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin schreibt auch 2026 vier Anerkennungs- und Förderpreise aus

    Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) schreibt im Jahr 2026 erneut vier Anerkennungs- und Förderpreise aus. Arbeiten können bis zum 31. März eingereicht werden.

    • Zur Förderung der Wissenschaft verleiht die DGP seit 1999 alljährlich auf ihren Jahrestagungen den Förderpreis für Palliativmedizin und stellt dafür insgesamt 6.000 Euro zur Verfügung. Um dessen Profil als Wissenschaftspreis noch mehr zu verdeutlichen, ist der Preis umbenannt worden in „Anerkennungs- und Förderpreis für Wissenschaft in der Palliativversorgung".
      AUSSCHREIBUNG 2026
      WISSENSCHAFT IN DER PALLIATIVVERSORGUNG
       
    • Zur Anerkennung des besonderen Engagements bzw. zur Förderung von Initiativen und Projekten im Rahmen der Palliativversorgung verleiht die DGP den „Anerkennungs- und Förderpreis für Praxisinitiativen und -projekte in der Palliativversorgung“. Der Stifter des Preises ist die Firma Grünenthal GmbH. In den Jahren 2008 bis 2023 standen vor allem Projekte des ambulanten Versorgungsbereiches im Mittelpunkt des Preises. Seit 2024 werden innovative und praxisrelevante Initiativen und Projekte aller Versorgungsbereiche mit dem Anerkennungs- und Förderpreis ausgezeichnet werden.
      AUSSCHREIBUNG 2026
      PRAXISINITIATIVEN UND -PROJEKTE IN DER PALLIATIVVERSORGUNG
       
    • Außerdem schreibt die DGP zum fünften Mal den "Anerkennungs- und Förderpreis Ethik in der Palliativversorgung" in Höhe von 6.000 Euro aus. Der Preis wird von privaten Stifter:innen gestiftet. Mit dem Preis wird die Umsetzung von Ideen sowie das besondere Engagement bzw. die Förderung von Initiativen und Projekten im Rahmen von hospizlich oder palliativ relevanten ethischen Praxisfragestellungen ausgezeichnet.
      AUSSCHREIBUNG 2026
      ETHIK IN DER PALLIATIVVERSORGUNG
       
    • Ebenfalls zum fünften Mal können Arbeiten für den "Anerkennungs- und Förderpreis für Hospizkultur und Palliativkompetenz in Einrichtungen der stationären Altenpflege" eingereicht werden. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird ebenfalls von einer privaten Stifterfamilie gestiftet. Die DGP ruft Altenpflegeeinrichtungen dazu auf, sich mit ihren Konzepten daran zu beteiligen.
      AUSSCHREIBUNG 2026
      HOSPIZKULTUR PALLIATIVKOMPETENZ IN EINRICHTUNGEN DER STATIONÄREN ALTENPFLEGE

     

    Bei der DGP zu bestellen: Kalender 2026 mit zwölf neuen Motiven der Kampagne "das ist palliativ"

    Grafik Kalender 1Für das Jahr 2026 hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ein weiteres Mal einen kleinen Wandkalender im DIN A5-Format herausgebracht - mit zwölf neuen Motiven der Kampagne „das ist palliativ“.

    Gern können Sie den DGP-Kalender 2026 hier ordern:
    bestellungen@palliativmedizin.de  

    Pro Kalender fällt eine Schutzgebühr von fünf Euro plus Versandkosten an.

    Deutsche Gesellschaft
    für Palliativmedizin e. V.
    Zimmerstr. 26/27
    10969 Berlin

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