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Aktuelles aus den Medien

Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativversorgung / Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.

Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind


SWR 2 Wissen, 25.01.2021

Zu Hause sterben – Palliativversorgung auf dem Land

Auch beim Sterben stehen heute wirtschaftliche Zwänge im Vordergrund. Auf dem Land bedeutet das konkret: Minimale Betreuung durch den örtlichen Pflegedienst und ein Hausarzt oder eine Hausärztin, die nur gelegentlich mal reinschauen.

SWR2 Wissen: Zu Hause sterben - Palliativversorgung auf dem Land


Deutsches Ärzteblatt, 22.01.2021

Ärztlich assistierter Suizid: Offene Gespräche als Schlüssel

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom vergangenen Jahr wird 2021 eine erneute parlamentarische Debatte zur Suizidbeihilfe erwartet. Auch der Deutsche Ethikrat will Stellung beziehen. Erste Expertenanhörungen zum Thema erfolgten bereits Ende 2020.

(...)„Wir brauchen eine bessere Schulung im Umgang mit Todeswünschen“, forderte Prof. Dr. med. Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin der Uni München. Häufig drückten die Betroffenen lediglich aus, „so“ nicht mehr leben zu wollen. Und noch viel zu oft herrsche in Deutschland eine wenig sensible und respektvolle Kommunikation.

Deutsches Ärzteblatt: Ärztlich assistierter Suizid: Offene Gespräche als Schlüssel


katholisch.de, 21.01.2021

Ex-EKD-Ratsvorsitzender hatte in Debatte 2015 Sterbehilfe noch abgelehnt
Schneider: Suizidassistenz in kirchlichen Einrichtungen "denkbar"

Ein weiterer prominenter Protestant sieht die Möglichkeit für assisitierten Suizid auch in kirchlichen Einrichtungen: Dabei hatte der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider früher eine andere Auffassung vertreten.

katholisch.de: Schneider: Suizidassistenz in kirchlichen Einrichtungen "denkbar"


ZDF, Markus Lanz, 21.01.2021

Zu Gast: Politiker Stephan Weil, Journalist Markus Feldenkirchen, Journalistin Vanessa Vu und Palliativmedizinerin Dr. Wiebke Nehls 

ZDF Markus Lanz: Zu Gast: Politiker Stephan Weil, Journalist Markus Feldenkirchen, Journalistin Vanessa Vu und Palliativmedizinerin Dr. Wiebke Nehls

Dr. Wiebke Nehls, Palliativmedizinerin: Die Oberärztin eines Berliner Klinikums erzählt, wie sich dort der Arbeitsalltag durch Corona verändert hat und wie sie und ihr Team Patient*innen in ihrem letzten Lebensabschnitt begleiten.

 

 

 

 


MAIN POST, 21.01.2021

Sterben in Corona-Zeiten: Dem Abschied fehlen Nähe und Trost

Auch am Sterbebett bestimmt Covid-19 die Regeln. Palliativmediziner Maximilian Mölleney beschreibt die Probleme und wie der Abschied dennoch möglichst gut gelingen kann.

MAIN POST Sterben in Corona-Zeiten: Dem Abschied fehlen Nähe und Trost


MDR Sachsen, 19.01.2021

Interview / Reden und füreinander da sein: Was tun, wenn ein Angehöriger schwer erkrankt?

Jeden Tag hören wir die Zahlen von Erkrankten und Verstorbenen. Man schluckt kurz und stellt sich immer wieder die Frage, wie man damit umgeht, wenn man von einer schweren Erkrankung eines Verwandten, Freundes oder Kollegen erfährt. Oft ist man sprachlos und findet schwer die richtigen Worte. Wie reagiert man richtig? Das haben wir Dr. Barbara Schubert gefragt. Sie ist Chefärztin der Klinik für Innere Medizin, Geriatrie und Palliativmedizin im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden.

MDR Sachsen Reden und füreinander da sein: Was tun, wenn ein Angehöriger schwer erkrankt?


BR 24, 15.01.2021

Einzelfälle? Allein sterben in der Corona-Krise

Offiziell gilt: Trotz Pandemie dürfen sich Familien von sterbenden Angehörigen verabschieden – ob im Pflegeheim oder im Krankenhaus, ob mit Corona oder ohne. Doch nicht immer ist das möglich.

Die Palliativmedizinerin Claudia Bausewein untersucht gemeinsam mit anderen Forschenden, wie die Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen in der Krise gestemmt wurde. Ein Zwischenfazit: Es gab "Hinweise, dass eine ausreichende Palliativversorgung zeitweise nicht möglich" war. Der gute Wille sei da. Trotzdem müsse man immer wieder an Einrichtungsleitungen appellieren. Manchmal fehle es auch an Erfahrung mit Sterbenden. (...) Allerdings habe man aus der ersten Welle gelernt, sagt Bausewein. "Wir haben Schutzkleidung. Es gibt jetzt auch vermehrt Konzepte mit Testungen vor den Besuchen." (...)

BR 24 Einzelfälle? Allein sterben in der Corona-Krise


zeit.de, 14.01.2021

Experte: Pandemie erschwert Sterbe- und Trauerbegleitung

Dresden/Chemnitz (dpa/sn) - Die Corona-Pandemie hat die Hospizarbeit in Sachsen vor enorme Herausforderungen gestellt. Einerseits sei bei der ambulanten Begleitung Sterbender die sonst übliche Nähe wegen des Infektionsschutzes erschwert. Andererseits sei für Menschen, die einen Angehörigen, Freund, Kollegen oder Nachbarn verloren haben, die Trauerbewältigung wegen der Corona-Beschränkungen sehr viel schwieriger, sagte der Geschäftsführer des Landesverbandes für Hospizarbeit und Palliativmedizin, Andreas Müller, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir erleben momentan extreme Herausforderungen in der Sterbe- und Trauerbegleitung.»

zeit.de: Experte: Pandemie erschwert Sterbe- und Trauerbegleitung

Süddeutsche: Experte: Pandemie erschwert Sterbe- und Trauerbegleitung


frankfurt-live.com, 08.01.2021

„Wir überbringen Sterbenden letzte Nachrichten ihrer Familien" / Gesellschaft für Palliativmedizin: Krankenhausteams am Limit

„Die Covid-Erkrankten sind in den Kliniken auf die gemeinsame und vernetzte Versorgung aus Pneumologie, Intensivmedizin und Palliativmedizin angewiesen. Wir müssen derzeit damit leben, dass viele Menschen sterben. Unser Augenmerk muss aber trotz aller Belastung darauf liegen, wie sie sterben“, schildert Dr. Wiebke Nehls, Oberärztin der Lungenklinik Heckeshorn in Berlin und Bereichsleitung Palliativmedizin, die aktuelle Situation.

Frankfurt live: „Wir überbringen Sterbenden letzte Nachrichten ihrer Familien" / Gesellschaft für Palliativmedizin: Krankenhausteams am Limit

DGP-Pressemitteilung: Krankenhausteams am Limit: "Wir überbringen Sterbenden letzte Nachrichten ihrer Familien"


Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.01.2021

In Würde gehen

(...) „Ich finde die Idee genial, angehende Pflegekräfte und Ärzte gemeinsam auszubilden“, sagt Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und Chef-Palliativmediziner im Uniklinikum Bochum.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: In Würde gehen


ARD, IQ - Wissenschaft und Forschung, 04.01.2021

Selbstbestimmter Tod - Deutschland muss die Sterbehilfe neu regeln

Die Hilfe zum Suizid ist seit Februar 2020 in Deutschland wieder möglich. Während Sterbehilfevereine ihren Mitgliedern bereits wieder beim Sterben assistieren, beraten Ethiker, Ärztinnen, Kirchenvertreter, Juristinnen und Politiker über eine Neuregelung der Sterbehilfe.

ARD, IQ - Wissenschaft und Forschung: Selbstbestimmter Tod - Deutschland muss die Sterbehilfe neu regeln


 

Neue Zürcher Zeitung, 02.01.2021

Zwei Palliativärztinnen, eine aus dem Tessin, die andere aus Basel, sprechen über das neue Leben mit dem Tod und erklären, warum sich Ehrlichkeit und Hoffnung nicht ausschliessen.

Die neue Krankheit erreichte Tanja Fusi-Schmid­hauser in Lugano bereits im Februar 2020, für Sandra Eckstein in Basel war sie da noch weit weg. Eckstein ist Leiterin der Palliativabteilung des Universitätsspitals Basel, sie sprach in den folgenden Wochen und Monaten oft mit ihrer Kollegin im Tessin. Fusi-Schmid­hauser hatte schon viele Patientinnen und Patienten mit Covid-19 betreut. Eckstein und ihr Team versuchten, von der Erfahrung ihrer Kollegin zu lernen.

Neue Zürcher Zeitung: Zwei Palliativärztinnen sprechen über das neue Leben mit dem Tod


Deutsches Ärzteblatt, 28.12.2020

Schäuble: Neuregelung der Sterbehilfe in dieser Wahlperiode

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble rechnet damit, dass es vor der Bundestagswahl zu einer Neuregelung bei der Sterbehilfe kommen wird.

Deutsches Ärzteblatt: Schäuble: Neuregelung der Sterbehilfe in dieser Wahlperiode


Deutschlandfunk Kultur, 22.12.2020

In der Pandemie ist der Tod oft einsam

Matthias Gockel im Gespräch mit Stephan Karkowsky

Deutschlandfunk Kultur: In der Pandemie ist der Tod oft einsam


Informationsdienst Wissenschaft, 21.12.2020

Krankenhausteams am Limit: „Wir überbringen Sterbenden letzte Nachrichten ihrer Familien"

Enge Kooperation zwischen Intensiv- und Palliativmedizin essentiell für Covid-19-Erkrankte, Angehörige, Mitarbeitende / Aufgaben der Palliativversorgung erheblich ausgeweitet / Was hilft: Solidarität & Flexibilität

„Die Covid-Erkrankten sind in den Kliniken auf die gemeinsame und vernetzte Versorgung aus Pneumologie, Intensivmedizin und Palliativmedizin angewiesen. Wir müssen derzeit damit leben, dass viele Menschen sterben. Unser Augenmerk muss aber trotz aller Belastung darauf liegen, wie sie sterben!“ erläutert Dr. Wiebke Nehls, Oberärztin der Lungenklinik Heckeshorn in Berlin und Bereichsleitung Palliativmedizin sowie Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

idw-online.de: Krankenhausteams am Limit: „Wir überbringen Sterbenden letzte Nachrichten ihrer Familien"


ÄrzteZeitung, 20.12.2020

BÄK-Präsident: Es darf keine Pflicht zur Sterbehilfe geben

Reinhardt lehnt eine Verpflichtung zur aktiven Sterbehilfe ab. Die Kammer sei aber weiter bereit, den Passus in der Berufsordnung zu ändern, der Ärzten kategorisch verbiete, Assistenz zum Suizid zu leisten.

ÄrzteZeitung: BÄK-Präsident: Es darf keine Pflicht zur Sterbehilfe geben


WELT.de, 19.12.2020

Palliativmedizinerin berichtet
„Wenn ich abends nach Hause gehe, weine ich oft“

Wiebke Nehls ist Bereichsleiterin für Palliativmedizin am Berliner Helios Klinikum Emil von Behring und dort Oberärztin an der Lungenklinik Heckeshorn.

WELT.de: Palliativmedizinerin berichtet: "Wenn ich abends nach Hause gehe, weine ich oft"


Deutsches Ärzteblatt, 17.12.2020

Deutscher Ethikrat: Experten fordern kompetenteren Umgang mit Sterbewünschen

(...) Die heutige Anhörung des Ethikrates rief bereits erste Reaktionen hervor. So bekräftigte die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ihre kritische Haltung gegenüber der ärztlichen Suizidbeihilfe als Aufgabe der Palliativversorgung.

Deutsches Ärzteblatt: Deutscher Ethikrat: Experten fordern kompetenteren Umgang mit Sterbewünschen


NDR.de, 17.12.2020

Spanische Regierung will Sterbehilfe zulassen

Sie hat eine Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, über die das Parlament in Madrid am Donnerstag abstimmt.

NDR.de: Spanische Regierung will Sterbehilfe zulassen


Tagesschau.de, 16.12.2020

Neues Sterbehilfegesetz wird vorbereitet

Im Februar hat das Bundesverfassungsgericht das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe gekippt. Nun soll eine gesetzliche Neuregelung auf den Weg gebracht werden. (...). Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, betont, in der Praxis sei ein ernsthafter Sterbewunsch oft schwer festzustellen. Er befürchtet, "dass nicht mehr der Sterbewunsch primär als Hilferuf verstanden wird, sondern dass das dann als Handlungsaufforderung gesehen wird".

Tagesschau.de: Neues Sterbehilfegesetz wird vorbereitet

Zeit ONLINE: Bundestag soll noch vor der Wahl über Sterbehilfe entscheiden

Deutsches Ärzteblatt: Bundestag will über neues Sterbehilfegesetz diskutieren


Deutschlandfunk, 16.12.2020

Die Kontroverse um den assistierten Suizid

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben – so ein entscheidendes Urteil des Bundesverfassungsgerichtes im Februar 2020. Aber ein neues Regelwerk, wie dieses Recht umzusetzen ist, wurde mit dem Urteil nicht implementiert. Die Ärzteschaft ist in dieser Gewissensfrage gespalten. (...) Und sich selbst Regeln ausdenken, wie die Hilfe zum Suizid organisiert werden soll. Auch wenn sie, wie Lukas Radbruch, der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, sich daran eigentlich gar nicht beteiligen wollen.

Deutschlandfunk: Die Kontroverse um den assistierten Suizid


DerStandard, 15.12.2020

Sterbehilfe ist keine Ja/Nein-Frage

Österreiche - Der Verfassungsgerichtshof kippt den Straftatbestand Beihilfe zum Suizid. Ein wichtiger Schritt, der uns jedoch nicht die Pflicht erspart, Menschen aufzufangen

DerStandard: Sterbehilfe ist keine Ja/Nein-Frage


Deutschlandfunk, 12.12.2020

In Österreich wird Sterbehilfe erlaubt

In Österreich wird nach einem Urteil des Verfassungsgerichtshofs Sterbehilfe künftig erlaubt. Das bisherige gesetzliche Verbot verstoße gegen das Recht auf Selbstbestimmung, begründeten die Richter in Wien die Entscheidung.

Deutschlandfunk: In Österreich wird Sterbehilfe erlaubt

DerStandard: Ärztekammer und Kirche lehnen VfGH-Urteil zu Sterbehilfe ab, Regierungsspitze schweigt

Domradio.de: "Man muss sich die Erwartungen ans Leben erhalten"


Lauenburger Online-Zeitung, 11.12.2020

Digitale Sterbebegleitung in Zeiten der Corona-Pandemie: „Niemand soll alleine sterben“

Mit dem im Frühjahr gestarteten und bereits durch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP) ausgezeichneten Projekt bietet der Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein e.V. (HPVSH) eine Perspektive in einer nie dagewesenen Ausnahmesituation – inzwischen sind fast 300 Tablets im Einsatz und der Unterstützerkreis wächst stetig weiter.

Lauenburger Online-Zeitung: Digitale Sterbebegleitung in Zeiten der Corona-Pandemie: „Niemand soll alleine sterben“


Spektrum.de, 10.12.2020

LETZTE HILFE: Wie sorge ich für einen Sterbenden?

Die meisten Menschen möchten zu Hause sterben und bis zum Tod von ihren Lieben umringt sein. (...) »Die moderne Medizin vermittelt uns, dass wir alles unter Kontrolle haben«, sagt Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am LMU Klinikum München und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Spektrum.de: LETZTE HILFE: Wie sorge ich für einen Sterbenden?


Legal Tribune Online, 10.12.2020

Kein Anspruch auf tödliche Medikamente für Schwerkranke

Laut BVerwG muss schwerkranken Menschen in extremen Ausnahmesituationen der Zugang zu Betäubungsmitteln für eine schmerzlose Selbsttötung ermöglicht werden. Das VG Köln sieht das jedoch anders und wies die Klagen mehrerer Sterbewilliger ab.

Legal Tribune Online: Kein Anspruch auf tödliche Medikamente für Schwerkranke

Ärzte Zeitung: Schwerkranke Menschen haben keinen Anspruch auf Natrium-Pentobarbital


Deutsches Ärzteblatt, 09.12.2020

Palliativversorgung: DEGAM und die BÄK sehen Herausforderungen bei SAPV-Rahmenvertrag

Die Ausgangsbedingungen für die Verhandlung eines einheitlichen Rahmenvertrages über die Durchführung der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) stelle die Vertragspartner vor größere Herausforderungen.

Deutsches Ärzteblatt: Palliativversorgung: DEGAM und die BÄK sehen Herausforderungen bei SAPV-Rahmenvertrag


Nordwest Zeitung, 09.12.2020

Tod und Sterben als Teil des Lebens

Im Gesundheits-Podcast „Vino mit dem Doc“ kommt eins der am meisten tabuisierten und zugleich eines der größten medizinischen Themen auf den Tisch: der Tod. Gesundheitscoach Dr. Burkhard Jahn und die Bremer Journalistin Katharina Guleikoff im Gespräch über Sterbehilfe und die letzten Momente im Leben.

Nordwest Zeitung: Tod und Sterben als Teil des Lebens


Berliner Kurier, 09.12.2020

Corona und die Angst vor dem Tod

Hiltrud Deniz kennt sie, die Geschichten vom Absperren, vom Aussperren. Sie hat das ja selbst erlebt. Nicht in dem Pflegeheim vom Unionhilfswerk, wo sie sonst sterbende Menschen begleitet.

Berliner Kurier: Corona und die Angst vor dem Tod


hr2 Kultur, 08.12.2020

"Sterben bleibt eine schwierige Herausforderung" | Chefarzt Bernd Oliver Maier über Palliativmedizin

Podcasts - Geschichten, Reportagen, Gespräche und mehr. (...) Bernd Oliver Maier ist Chefarzt der Palliativmedizin und interdisziplinären Onkologie im St. Josefs-Hospital Wiesbaden, und er sagt: "Wir setzen uns ein für Linderung, Lebensqualität und menschliche Nähe."

hr2 Kultur: "Sterben bleibt eine schwierige Herausforderung" | Chefarzt Bernd Oliver Maier über Palliativmedizin


Deutsches Ärzteblatt, 08.12.2020

Forscher wollen Versorgungsatlas zur Palliativmedizin erstellen

Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Jena baut gemeinsam mit der Barmer einen Versor­gungsatlas für die palliativmedizinische Versorgung in Deutschland auf.

Deutsches Ärzteblatt: Forscher wollen Versorgungsatlas zur Palliativmedizin erstellen


Spektrum.de, 07.12.2020

PALLIATIVMEDIZIN - Wie wollen wir sterben?

Der Tod ist ein Tabuthema. Dabei kennt die moderne Medizin Mittel und Wege, ihn erträglich zu machen. (...). Obwohl nach Aussage der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin bis zu 90 Prozent aller Menschen am Lebensende eine palliativmedizinische Versorgung benötigen, erhielten sie 2014 nur knapp 30 Prozent, ergab der Faktencheck der Bertelsmann Stiftung.

Spektrum.de: PALLIATIVMEDIZIN - Wie wollen wir sterben?


Informationsdienst Wissenschaft (idw), 07.12.2020

Ein Versorgungsatlas der Palliativmedizin für Deutschland

Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Jena baut gemeinsam mit der BARMER ein Berichtswesen für die palliativmedizinische Versorgung in Deutschland auf. Das auf den Routinedaten der Krankenkasse beruhende System soll den regionalen Vergleich von Nutzung, Qualität und Kosten medizinischer Versorgung am Lebensende ermöglichen und damit eine Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung palliativer Versorgungsstrukturen bilden.

idw: Ein Versorgungsatlas der Palliativmedizin für Deutschland


Süddeutsche Zeitung, 07.12.2020

Wenn man nicht mehr zur Last fallen möchte

Videokolumne - In einem Urteil hat das Bundesverfassungsgericht in diesem Jahr das "Recht auf selbstbestimmtes Sterben" betont. Das ist wichtig gewesen, allerdings greift diese Sichtweise zu kurz.

Süddeutsche Zeitung: Wenn man nicht mehr zur Last fallen möchte


Ärzte Zeitung, 03.12.2020

Medizinstudierende und Pflege-Azubis lernen Umgang mit Schwerstkranken

An der Uniklinik Aachen startet im Januar ein interprofessionelles Lehrangebot für Medizinstudierende und angehende Pflegekräfte zur Palliativversorgung. Das neue Konzept könnte als Blaupause auch für andere Bereiche dienen.

Ärzte Zeitung: Medizinstudierende und Pflege-Azubis lernen Umgang mit Schwerstkranken

Ärzte Zeitung: Dieses Projekt darf nicht scheitern!


Deutsches Ärzteblatt, 03.12.2020

Bayern investiert in Hospizversorgung

Bayern will die Versorgung sterbender Menschen weiter verbessern. Darauf hat Bayerns Ge­sundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) gestern hingewiesen. Demnach sollen die derzeit vorhandenen 231 stationären Hospizplätze für Erwachsene in den kommenden Jahren auf 280 erhöht werden.

Deutsches Ärzteblatt: Bayern investiert in Hospizversorgung


ZEIT ONLINE (Z+), 02.12.2020

Jeder hat das Recht auf Hilfe beim Suizid, egal, ob jung oder alt, gesund oder krank

Das sagt das Bundesverfassungsgericht. Ein Urteil, das jede Menge letzte Fragen aufwirft. Eine Reportage über Ärzte, Patienten und einen Sterbehelfer, der jetzt von Termin zu Termin hetzt.

ZEIT ONLINE (Z+): Jeder hat das Recht auf Hilfe beim Suizid, egal, ob jung oder alt, gesund oder krank


finanznachrichten.de, 02.12.2020

Tabuthemen Tod und Trauer

Viele junge Menschen bis 30 Jahren haben den Eindruck, dass sich die Gesellschaft zu wenig mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzt. Überraschend viele junge Menschen bis 30 Jahren wären bereit sich für sterbende und trauernden Menschen zu engagieren, nur wenige tun es bisher. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Malteser ergeben.

finanznachrichten.de: Tabuthemen Tod und Trauer


DERSTANDARD.DE, 02.12.2020

Warum es einen palliativen Pandemieplan braucht

Bei der Bewältigung der Corona-Krise geht es nicht nur darum, wie viele Menschen sterben. Selbst wenn es schmerzlich ist: Entscheidend ist auch, wie sie sterben.

DERSTANDARD.DE: Warum es einen palliativen Pandemieplan braucht


Göttinger Tageblatt, 01.12.2020

Schwierige Entscheidungen im Klinikalltag – das Ethikkomitee der UMG hilft seit zehn Jahren

Das Klinische Ethik-Komitee der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) besteht seit zehn Jahren. Außer Beratungen in schwierigen Fragen, beispielsweise in Palliativ- und Intensivmedizin, organisiert das Komitee regelmäßig Fortbildungen und mehr für Ärzte, Pfleger und andere Klinikangehörige.

Göttinger Tageblatt: Schwierige Entscheidungen im Klinikalltag – das Ethikkomitee der UMG hilft seit zehn Jahren


Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 29.11.2020

Streit um von Schirachs „Gott“ : Mediziner gegen Mediziner

Der Film „Gott von Ferdinand von Schirach“ beschwört eine heftige Kontroverse herauf. Palliativmediziner und Psychologen werfen ihm vor, er stelle die Frage nach dem Recht auf assistierten Suizid falsch. Andere Palliativmediziner und Juristen sagen nun, die Kritiker verzerrten alles von A bis Z.

FAZ: Streit um von Schirachs „Gott“ : Mediziner gegen Mediziner


ZDF - WISO, 26.11.2020

Sterben im Hospiz - Kann man sich auf den Tod vorbereiten?

Wir alle müssen irgendwann sterben. Doch über das Sterben zu reden, fällt vielen Menschen schwer. So geht es auch WISO-Reporterin Helen.

ZDF - WISO: Sterben im Hospiz - Kann man sich auf den Tod vorbereiten?


Neues-deutschland.de, 26.11.2020

Leiden lindern, Abschied nehmen

Einen Menschen in seinen letzten Lebensstunden zu begleiten, ist eine Aufgabe, die in der Regel ängstigt. (...). Die Idee, das Beistehen in den letzten Stunden eines Sterbenden als Kurs anzubieten, hatte Georg Bollig aus Schleswig. Sein Konzept für »Letzte-Hilfe-Kurse« publizierte der Notarzt und Palliativmediziner 2008. In den Folgejahren verbreiteten sich Ideen und Konzept erfolgreich. 2015 wurde Bollig für seine Arbeiten von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin mit einem Förderpreis ausgezeichnet.

neues-deutschland.de: Leiden lindern, Abschied nehmen


Sonntagsblatt, 24.11.2020

Palliativmedizinerin Claudia Bausewein rät: "Frühzeitig mit dem Tod auseinandersetzen"

Zu einer frühzeitigen Auseinandersetzung mit den Themen "Tod und Sterben" will die Palliativmedizinerin Claudia Bausewein mit ihrem neuen Buch "99 Fragen an den Tod" ermutigen. Sich mit dem eigenen Tod zu beschäftigen kann befremdlich sein und Angst einflössen. Wer sich früh damit beschäftigt, ist laut der Palliativmedizinerin Claudia Bausewein aber besser vorbereitet.

Sonntagsblatt: Palliativmedizinerin Claudia Bausewein rät: "Frühzeitig mit dem Tod auseinandersetzen"


WELT, 24.11.2020

Sterbehilfe? „Es ist ein Akt der Gnade, den anderen gehen zu lassen“

Frank Plasberg diskutiert mit Vertretern der Kirche und Ärzteschaft über das heikle Thema Sterbehilfe. Auch die TV-Zuschauer dürfen abstimmen und in die Rolle des Deutschen Ethikrats schlüpfen. Die Entscheidung fällt überraschend deutlich aus.

WELT: Sterbehilfe? „Es ist ein Akt der Gnade, den anderen gehen zu lassen“


Deutsches Ärzteblatt, 23.11.2020

Mediziner warnen vor fehlgeleiteter Debatte über Suizidhilfe

Vor einer fehlgeleiteten Debatte über Selbsttötungen warnen derzeit 17 Suizid­forscher und Palliativmediziner in Deutschland. In einem vorgestern veröffentlichten Schreiben an den Autor Ferdinand von Schirach begrüßen sie die durch dessen Theaterstück und das Buch „Gott“ ausgelöste Debatte über Suizide. (...). Unterzeichnet ist das Schreiben unter anderem vom Palliativmediziner Lukas Radbruch, der auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ist, den Palliativmedizinern Roman Rolke, Friedemann Nauck, Christoph Ostgathe und Arno Drinkmann, der Pflegewissenschaftlerin Henrikje Stanze oder den Psychiatern und Psychologen Ute Le­witzka und Andreas Reif.

Deutsches Ärzteblatt: Mediziner warnen vor fehlgeleiteter Debatte über Suizidhilfe

Welt Kultur: Mediziner üben Kritik an Suizid-Film „Gott“


Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 21.11.2020

Mediziner protestieren mit offenem Brief gegen Suizid-Film

Am Montag zeigt die ARD die Verfilmung des Theaterstücks „Gott von Ferdinand von Schirach“ zur besten Sendezeit im Ersten. Der Film wirft die Frage auf, ob jemand, der seinem Leben ein Ende setzen will, einen Anspruch darauf hat, dass ihm seine Hausärztin ein todbringendes Präparat besorgt. Darüber wird in einer fiktiven Sitzung des Ethikrats, der die Bundesregierung berät, diskutiert. Die Entscheidung legt die ARD den Zuschauern zur Abstimmung vor. Eine Gruppe von Palliativmedizinern und Psychologen übt daran in einem Offenen Brief, der FAZ.NET vorliegt, grundsätzliche Kritik.

FAZ: Mediziner protestieren mit offenem Brief gegen Suizid-Film


Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), 21.11.2020

„Entwertet die Arbeit von Tausenden Menschen“: Mediziner kritisieren Ferdinand von Schirachs „Gott“

Vor der Premiere des Fernsehfilms „Gott“ nach dem Theaterstück von Ferdinand von Schirach am Montagabend in der ARD haben führende Palliativmediziner das Werk in einem offenen Brief an den Autor als klischeehaft, überholt und suggestiv kritisiert. Zwar begrüßten sie, dass von Schirach die ethische Diskussion über den assistierten Suizid in Deutschland fördern wolle. Allerdings entsprächen die Figuren „zum Teil einem Zerrbild“, bemängeln die Ärzte. Zudem spiegelten die Positionen nicht den aktuellen wissenschaftlichen Stand wieder. Vor allem jedoch gingen Stück und Film an der eigentlichen Frage vorbei. Diese „lautet nicht: Gibt es ein Recht auf einen Suizid? Sie lautet: Gibt es einen Rechtsanspruch auf einen assistierten Suizid?“ (...)

RND: „Entwertet die Arbeit von Tausenden Menschen“: Mediziner kritisieren Ferdinand von Schirachs „Gott“


OS-Radio, 23.11.2020

Mittags-Talks mit Winfried Hardinghaus

Der eigene Tod oder der eines geliebten Menschen ist nichts worüber man sich gerne Gedanken macht. Gerade deshalb ist es aber wichtig dieses Thema öffentlich zu behandeln, findet auch der Palliativmediziner Winfried Hardinghaus.

OS-Radio: Mittags-Talks mit Winfried Hardinghaus


BR Wissen, 23.11.2020

Gibt es ein Recht auf "selbstbestimmtes Sterben"?

Manche schwerkranken Patienten äußern den Wunsch zu sterben. Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 für ein Recht auf "selbstbestimmtes Sterben" entschieden. Der Film "Gott" nach dem Buch von Ferdinand von Schirach thematisiert das Thema "Sterbehilfe".

BR Wissen: Gibt es ein Recht auf "selbstbestimmtes Sterben"?

taz: Wem gehört das Sterben?

RP Online: Tod oder Leben – das ist die heikle Frage


SWR2 Wissen, 23.11.2020

Palliativmediziner Gottschling zur Sterbehilfe: „Wir wollen Leid lindern, nicht töten“

Heute zeigt Das Erste den Film „GOTT“ von Ferdinand von Schirach. Darin geht es um das Recht auf assistierten Suizid. Am Ende sollen die TV-Zuschauer abstimmen, was ihrer Meinung nach erlaubt sein sollte. Der Palliativmediziner Sven Gottschling begrüßt die Debatte, spricht sich aber klar gegen die Sterbehilfe aus.

SWR2 Wissen: Palliativmediziner Gottschling zur Sterbehilfe: „Wir wollen Leid lindern, nicht töten“


rbb INFOradio, 23.11.2020

Diskussion um Sterbehilfe: Ethikrat hat noch keine Grundlinie

Unter welchen Umständen darf man einem Menschen helfen, sich das Leben zu nehmen? Um diese Grundsatzfrage geht es im Spielfilm "GOTT" von Ferdinand von Schirach, der am Montag im Ersten läuft. Auch der Ethikrat beschäftigt sich mit dieser heiklen Frage. Wie die Diskussion bisher aussieht, erklärt Mitglied Helmut Frister.

rbb INFOradio: Diskussion um Sterbehilfe: Ethikrat hat noch keine Grundlinie


DerStandard, 22.11.2020

Palliativmediziner: "Ein würdiges Lebensende ist auch ohne assistierten Suizid möglich"

Österreich - Die Menschen wissen viel zu wenig, wie gut Palliativmedizin helfen kann, sagt der Mediziner Rudolf Likar und spricht sich deshalb klar gegen Sterbehilfe aus. Ab Montag berät der Verfassungsgerichtshof (VfGH) erneut darüber, ob das Verbot der Sterbehilfe in Österreich weiterbestehen soll. Bereits im September wurde eine mehrstündige öffentliche Verhandlung dazu abgehalten.

Der Standard: Palliativmediziner: "Ein würdiges Lebensende ist auch ohne assistierten Suizid möglich"


NDR kultur, 20.11.2020

Debatte zur Sterbehilfe und der Rolle der Kirchen

Haben Menschen, die nicht an einer tödlichen Krankheit leiden, das Recht auf einen assistierten Suizid? Das Bundesverfassungsgericht sieht es so und hat das seit 2015 geltende Verbot organisierter Beihilfe zum Suizid gekippt. Doch Kirchen und Ethiker äußern Bedenken.

NDR kultur: Debatte zur Sterbehilfe und der Rolle der Kirchen


kathpress.at, 20.11.2020

Hospiz- und Palliativversorgung: Antrag im Parlament

Wien - Einen wichtigen Schritt hat die Sicherstellung der Finanzierung der Hospiz- und Palliativversorgung, insbesondere für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, genommen: Ein von allen Parteien getragener Entschließungsantrag wird am 1. Dezember im Familienausschuss des Nationalrats behandelt.

kathpress.at: Hospiz- und Palliativversorgung: Antrag im Parlament


Halloherne, 19.11.2020

Trauer ist die Kehrseite der Liebe - Palliativnetzwerk bietet kostenfreie Kindertrauerbegleitung

Jedes Kind reagiert individuell auf das Sterben einer geliebten Person. Gemeinsam sei bei fast allen Kindern, dass die Trauer nicht kontinuierlich ist, wie man sie von Erwachsenen kennt. Besonders deshalb benötigen Kinder Raum und Zeit, um ihrer Trauer freien Lauf zu lassen.

Halloherne: Trauer ist die Kehrseite der Liebe - Palliativnetzwerk bietet kostenfreie Kindertrauerbegleitung


Presseportal, 17.11.2020

Parkresidenz Helmine Held: Am Lebensende gut beraten

Bewohner der Parkresidenz Helmine Held und ihre Angehörigen können ein ganz besonderes Angebot in Anspruch nehmen: Die Beratung der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase. Sie ermöglicht, Vorstellungen über medizinisch-pflegerische Abläufe und Eingriffe sowie palliativ-medizinische Maßnahmen am Lebensende zu entwickeln und festzulegen.

Presseportal: Parkresidenz Helmine Held: Am Lebensende gut beraten


dhpv.de/aktuelles, 17.11.2020

Erhebungsbogen zum Stand der Palliativ- und Hospizkultur im Krankenhaus / Arbeitshilfe des DHPV

Im Auftrag des DHPV haben Expert*innen einen Erhebungsbogen entwickelt, mit dem Mitarbeiter*innen in Krankenhäusern – und dort in allen Bereichen, nicht nur auf Palliativstationen – zum einen überprüfen können, welche Elemente einer Palliativ- und Hospizbetreuung bereits bestehen und zum anderen Anregungen erhalten, durch welche Elemente bzw. Maßnahmen diese Betreuung ausgebaut werden könnte.

dhpv.de/aktuelles: Erhebungsbogen zum Stand der Palliativ- und Hospizkultur im Krankenhaus / Arbeitshilfe des DHPV


Deutsches Ärzteblatt, 14.11.2020

Ärztlicher Pandemierat der Bundes­ärzte­kammer konstituiert

Auf Initiative der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat sich ein ärztlicher Pandemierat aus Vertretern wissenschaftlich-medizinischer Fachgesellschaften und des Öffentlichen Ge­sundheitsdienstes gebildet. Das teilte die BÄK heute mit.(...) Teilnehmer des ärztlichen Pandemierats:(...) - Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP).

Deutsches Ärzteblatt: Ärztlicher Pandemierat der Bundesärztekammer konstituiert


Berliner Zeitung, 14.11.2020

Wem gehört mein Leben? Und wem mein Tod?

Maria Kunert ist unheilbar krank und möchte ihr Leben mit ärztlichem Beistand beenden. Das Höchstgericht erlaubte dies ausdrücklich, doch die Politik blockiert.

Berliner Zeitung: Wem gehört mein Leben? Und wem mein Tod?


Deutsches Ärzteblatt, 12.11.2020

Wie Ärzte und Pflegende zur Sterbehilfe stehen

Die Haltung zur Sterbehilfe bei Ärzten und Pflegenden und die Praxis in Ge­sund­heitseinrichtungen in Deutschland beleuchtet eine neue Umfrage. „Die Hälfte der Ärzte und ein Drittel der Pflegenden berichten von Fällen der passiven beziehungsweise indi­rekten Sterbehilfe. Aktive Sterbehilfe und assistierter Suizid kommen dagegen nur sehr selten vor“, erläuterte der Studienautor Karl Beine.

Deutsches Ärzteblatt: Wie Ärzte und Pflegende zur Sterbehilfe stehen


IDW - Informationsdienst Wissenschaft, 10.11.2020

Sterbehilfe: Befragung beleuchtet Haltung und Praxis bei medizinischem Personal in Deutschland

Erstmals haben insgesamt rund 5.000 Ärztinnen und Ärzte bzw. Pflegerinnen und Pfleger zu differenzierten Fragen zum Thema Sterbehilfe Stellung genommen: (...). Das sind die Hauptaussagen einer Studie von Prof. Dr. Karl H. Beine, emeritierter Lehrstuhlinhaber für Psychiatrie der Universität Witten/Herdecke.

IDW: Sterbehilfe: Befragung beleuchtet Haltung und Praxis bei medizinischem Personal in Deutschland


taz.de, 08.11.2020

Ein letztes Loslassen

Die Mutter ist krank und ohne Aussicht auf Heilung. Sie hört auf zu essen und zu trinken. Die Tochter begleitet sie und führt Tagebuch.(...). Wesentlich sei, dass „eine entscheidungsfähige Person aufgrund unerträglichen anhaltenden Leidens freiwillig und bewusst (…) aus freiem Willen handelt“, erklärt dazu die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin.

taz.de: Ein letztes Loslassen


Osthessen News, 07.11.2020

Regierungspräsident Klüber informiert sich bei Deutscher PalliativStiftung

Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber informierte sich im Rahmen seines Besuchs am 05.11.2020 über die aktuelle Arbeit der Deutschen PalliativStiftung (DPS) und die Situation der Hospizarbeit und Palliativversorgung im Regierungsbezirk Kassel.

Osthessen News: Regierungspräsident Klüber informiert sich bei Deutscher PalliativStiftung


Frankfurt-live, 05.11.2020

Palliativpharmazie: Gemeinsam für mehr Lebensqualität

Erkranken Menschen schwer und lebensbegrenzend, verschieben sich die Perspektiven. Dann stehen nicht mehr die Heilung oder die Verlängerung des Lebens im Vordergrund. Im Rahmen einer palliativen Versorgung, an der interdisziplinär viele Professionen beteiligt sind, geht es vielmehr darum, die Lebensqualität zu verbessern und Schmerzen sowie andere Krankheitssymptome in den letzten Tagen und Wochen einzudämmen.

Frankfurt-live: Palliativpharmazie: Gemeinsam für mehr Lebensqualität


Onmeda.de, 02.11.2020

Interview mit einem Palliativmediziner: Das sollten Sie in Ihrer Patientenverfügung beachten

Kaum jemand möchte sich mit seinem Lebensende und dem eigenen Tod beschäftigen. Schon gar nicht, wenn beides gefühlt noch in weiter Ferne liegt. (...). Wir haben mit einem Palliativmediziner darüber gesprochen, worauf es wirklich ankommt, wenn Sie eine Patientenverfügung aufsetzen. Prof. Dr. med. Lukas Radbruch ist Direktor der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Bonn und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Onmeda.de: Interview mit einem Palliativmediziner: Das sollten Sie in Ihrer Patientenverfügung beachten


Springer Medizin, 02.11.2020

Diese Corona-Ausnahmeregeln gelten seit dem 2. November

Der GBA hat auf die Corona-Situation reagiert, um die Zahl der Kontakte auch in den Arztpraxen zu verringern und Patienten und Personal zu schützen. Die entsprechenden Ausnahmeregelungen gelten seit Montag (2. November).

Springer Medizin: Diese Corona-Ausnahmeregeln gelten seit dem 2. November


Deutsche Welle, 01.11.2020

Tod und Trauer in der Corona-Krise: "Keiner soll alleine sterben"

Mütter, Väter, Partner sterben auf der Intensivstation oder im Altenheim - Besuche sind eingeschränkt. Das quält nicht nur Angehörige von COVID-19-Toten. Detlev Jacobs verlor seine Mutter, Silke Kleibömer ihren Vater.

Deutsche Welle: Tod und Trauer in der Corona-Krise: "Keiner soll alleine sterben"


BR2, 01.11.2020

IQ-Wissenschaft und Forschung: Selbstbestimmter Tod - Deutschland muss die Sterbehilfe neu regeln

Die Hilfe zum Suizid ist seit Februar in Deutschland wieder möglich. Während Sterbehilfevereine ihren Mitgliedern bereits wieder beim Sterben assistieren, beraten Ethiker, Ärztinnen, Kirchenvertreter, Juristinnen und Politiker über eine Neuregelung der Sterbehilfe.

BR2: Selbstbestimmter Tod - Deutschland muss die Sterbehilfe neu regeln


bizeps.at, 30.10.2020

Bekämpft die Not Sterbender, aber tötet sie nicht!

Als Schriftsteller und Ex-Abgeordnete lebe ich mit künstlicher Beatmung, kann Hände und Beine nicht bewegen. Ich plädiere für ein würdevolles Leben bis zuletzt und warne vor Sterbehilfe.

bizeps.at: Bekämpft die Not Sterbender, aber tötet sie nicht!


evangelische.de, 30.10.2020

Hospizverband warnt vor Tod in Einsamkeit

Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband hat angesichts steigender Infektionszahlen davor gewarnt, sterbende Menschen allein zu lassen.

evangelische.de: Hospizverband warnt vor Tod in Einsamkeit


Deutsches Ärzteblatt, 30.10.2020

Neuseeländer stimmen für Legalisierung der Sterbehilfe

Die Bürger Neuseelands haben sich in einem Referendum für die Legalisierung der Sterbehilfe in dem Pazifikstaat ausgesprochen.

Deutsches Ärzteblatt: Neuseeländer stimmen für Legalisierung der Sterbehilfe

FAZ: Für Sterbehilfe und gegen Cannabis


Merkur.de, 27.10.2020

Wegen Corona-Pandemie: Einige Patienten kamen zu spät ins Krebszentrum - deutlich mehr Palliativfälle

(...) „Wir haben leider feststellen müssen, dass uns durch die gesamten Sommermonate hindurch vor allem Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen vorgestellt wurden. Hier muss angenommen werden, dass die Pandemie zu einer Verzögerung der richtigen Diagnose geführt hat.“

Merkur.de: Wegen Corona-Pandemie: Einige Patienten kamen zu spät ins Krebszentrum - deutlich mehr Palliativfälle


Süddeutsche Zeitung, 27.10.2020

Begleitung bis zum Tod

Nicht immer geht es in der Medizin ums Heilen. Manchmal ist der Zustand des Patienten so schlecht, dass es wichtiger ist, sich auf den Tod vorzubereiten und die letzte Lebensphase zu begleiten. Oder, wie Sepp Raischl vom Christophorus Hospiz Verein sagt, diesen Menschen "ein gutes Sterben zu ermöglichen". Im Moment sehe er das in München nicht immer gewährleistet - und möchte das ändern.

Süddeutsche Zeitung: Begleitung bis zum Tod


Leopoldina, 27.10.2020

Wissenschaftsorganisationen zur Coronavirus-Pandemie: Die Situation ist ernst

Gemeinsame Erklärung „Coronavirus-Pandemie: Es ist ernst“ der Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Leopoldina: Wissenschaftsorganisationen zur Coronavirus-Pandemie: Die Situation ist ernst


Berliner Zeitung, 25.10.2020

Im Kreuzverhör der Kinder

Der Berliner Bestatter Eric Wrede ist oft in Kindergärten zu Gast, um die Themen Sterben und Tod zu vermitteln. Doch wie erklärt man Kindern den Abschied?

Berliner Zeitung: Im Kreuzverhör der Kinder


Süddeutsche Zeitung, 25.10.2020

Regeln oder Wildwuchs

Immerhin hat nun der Deutsche Ethikrat über das Recht auf Beistand beim Suizid debattiert. Ansonsten ist es nämlich um das vor fünf Jahren so leidenschaftlich diskutierte Thema auffallend ruhig geworden, seit das Bundesverfassungsgericht in seinem spektakulären Urteil vom Februar das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe für verfassungswidrig erklärt hat.

Süddeutsche Zeitung: Regeln oder Wildwuchs


meinbezirk.at, 24.10.2020

Sterbe- und Trauerbegleitung in der Existenzanalyse

Palliative Psychotherapie und Palliative Care. Sterben und Tod sind in unserer Konsum- und Leistungsgesellschaft ein Tabu, das gerne verdrängt wird. Sterben und Tod wird heute in die Krankenhäuser und Pflegeheime abgegeben, obwohl sich die meisten Menschen wünschen, zuhause zu sterben.

meinbezirk.at: Sterbe- und Trauerbegleitung in der Existenzanalyse


WDR 5, 23.10.2020

Lebensqualität für Sterbende – Claudia Bausewein

Claudia Bausewein gilt als Pionierin der Palliativmedizin in Deutschland. Die Leitlinie der Chefärztin einer Münchner Palliativstation ist es, allen Bedürfnissen Sterbender gerecht zu werden – medizinisch, sozial und spirituell.

WDR 5: Lebensqualität für Sterbende – Claudia Bausewein


Süddeutsche Zeitung, 23.10.2020

Hilfe beim letzten Weg

Menschen haben laut Bundesverfassungsgericht Anrecht auf Medikamente, die einen schmerzfreien Suizid ermöglichen. Die Regierung ignoriert das Urteil.

Süddeutsche Zeitung: Hilfe beim letzten Weg


Deutscher Ethikrat, 22.10.2020

Ethikrat berät über Recht auf Selbsttötung

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Februar 2020, mit dem das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung (§ 217 StGB) für verfassungswidrig erklärt wurde, sorgte in Fachkreisen und in der politischen Öffentlichkeit für intensive Debatten.(...). Im Rahmen einer öffentlichen Plenarsitzung sollen sowohl Kontroversen als auch Gemeinsamkeiten in der medizinisch-psychologischen Erfassung, der ethischen Bewertung und der juristischen Auslegung eines „Rechts auf Selbsttötung“ aufgezeigt werden.

Ethikrat: Öffentliche Sitzung vom 22.10.2020

DLF: Ethikrat debattiert über Recht auf assistierte Selbsttötung

Deutsches Ärzteblatt: Debatte im Ethikrat zur Sterbehilfe zeigt Meinungsbandbreite

Deutschlandfunk: Ethikrat debattiert über Recht auf assistierte Selbsttötung


Deutschlandfunk, 21.10.2020

Aller Ende ist schwer

In Deutschland entstehen immer mehr Hospize und Palliativstationen, und in ihnen ist oft vom „guten Sterben“ die Rede. Doch was ist damit gemeint? Expertinnen und Experten sagen: Die Vorstellungen vom „guten Sterben“ sind sehr unterschiedlich. Denn Sterben sei „Schwerstarbeit“.

Deutschlandfunk: Aller Ende ist schwer


inSüdthüringen.de, 21.10.2020

Pandemie hat Hospizarbeit verändert

Wie sieht die Begleitung von sterbenden Menschen und ihren Angehörigen in Zeiten von Covid-19 aus? Und was lässt sich aus den Erfahrungen der vergangenen Monate lernen? Bestandsaufnahme und Lehren für die Zukunft: Beide Aspekte diskutierten die Teilnehmer am runden Tisch für Hospiz- und Palliativarbeit in Thüringen. Eingeladen hatten zum Austausch der Thüringer Hospiz- und Palliativverband (THPV) und die Landesvertretung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP).

inSüdthüringen.de: Pandemie hat Hospizarbeit verändert


Der Hausarzt.digital, 20.10.2020

Tipps zu Off-Label-Use bei palliativen Patienten

In der Palliativmedizin werden Arzneimittel immer wieder außerhalb ihrer Zulassung eingesetzt. Um Ärzte bei der Anwendung zu unterstützen und die Arzneimittelsicherheit für Patienten zu erhöhen, haben das Münchner Kompetenzzentrum Palliativpharmazie und die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin ihre entsprechende Broschüre überarbeitet.

Der Hausarzt.digital: Tipps zu Off-Label-Use bei palliativen Patienten


Der Nordschleswiger, 19.10.2020

Für ein gutes Ende des Lebens

Der Palliativmediziner Georg Bollig war zu Gast beim Sozialdienst und der Gemeinde Tondern, um über das Hospiz in Hadersleben zu berichten. (...). „Sterben an sich ist keine Krankheit. Man kann durchaus ohne Arzt sterben", sagt Professor Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Diese hat das Konzept der Letzte-Hilfe-Kurse mit einem Preis ausgezeichnet.

Der Nordschleswiger: Für ein gutes Ende des Lebens


Thieme-Verlag, 16.10.2020

Atemnotambulanz erleichtert Umgang mit Atemnot und verbessert Lebensqualität

(...). Seit März 2015 hat sich an der LMU München eine Atemnotambulanz etabliert, an der Betroffene von einem multidisziplinären Team mit individuellen Methoden zum Umgang mit und zum Beherrschen der Atemnot beraten werden. (...). Die Münchner Wissenschaftlerinnen erhielten für diese Arbeit den Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin verliehen.

Thieme-Verlag: Atemnotambulanz erleichtert Umgang mit Atemnot und verbessert Lebensqualität


Süddeutsche Zeitung, 15.10.2020

Preisgekrönte Palliativmodelle

Mit zwei Formen der ambulanten Betreuung betritt der Geretsrieder Pflegedienst Wagner Neuland und entlastet Angehörige. Fachkräfte machen tägliche Besuche oder übernehmen kurzzeitig eine 24-Stunden-Versorgung. Dafür gibt es nun eine Auszeichnung.

Süddeutsche Zeitung: Preisgekrönte Palliativmodelle


SWR, Sendung 14.10.2020

Palliativmedizin - Ganzheitliche Begleitung auf dem letzten Weg

In Palliativ- und Hospizeinrichtungen werden Patienten betreut, die an einer schweren, unheilbaren Krankheit leiden. (...). Neben Palliativstationen gibt es ambulante und stationäre Hospize sowie Palliativnetzwerke. In solchen Netzwerken arbeiten Pflegeheime, Kliniken, niedergelassene Ärzte, ambulante Pflegekräfte oder Ehrenamtliche eng zusammen und stellen so die bestmögliche Betreuung für die Patienten zuhause sicher. Zudem kann man sich beim Hospiz- und Palliativ-Verband erkundigen oder bei der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

SWR: Palliativmedizin - Ganzheitliche Begleitung auf dem letzten Weg


Ernährungsumschau, 14.10.2020

VDD Award 2020: Susanne Rolker engagiert sich in der palliativen Versorgung onkologischer PatientInnen

(...). Ein Herzensthema der Diätassistentin ist die Ernährungstherapie bei Krebs und die palliative Versorgung von PatientInnen. Daher engagiert sich Susanne Rolker bereits seit vielen Jahren in der Palliativmedizin. Sie ist Gründungsmitglied der Sektion Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin DGP und vertritt dort den Berufsstand der DiätassistentInnen.

Ernährungsumschau: VDD Award 2020: Susanne Rolker engagiert sich in der palliativen Versorgung onkologischer PatientInnen


mk online, 14.10.2020

Buch beantwortet "99 Fragen an den Tod"

Wer sich mit dem Tod auseinandersetzt, trifft Lebensentscheidungen anders: Das ist die Überzeugung von Palliativmedizinerin Claudia Bausewein und von Rainer Simader, der das Ressort Bildung bei Hospiz Österreich leitet, dem Dachverband aller Hospiz- und Palliativeinrichtungen des Landes. Ihr gemeinsames Buch ist am 1. Oktober erschienen.

mk online, 14.10.2020: Buch beantwortet "99 Fragen an den Tod"

Der Freitag: Buch der Woche


BR24, 14.10.2020

Helfen im Hospiz: Ein "luxuriöses" Ehrenamt

Hospizhelferin Ilona Emser begleitet Menschen am Ende ihres Lebens. Sie hat keine fixen Aufgaben abzuarbeiten. Es geht darum, sterbenskranke Menschen nicht alleine zu lassen. Wir treffen sie bei einem Paar: Einer der beiden muss wohl bald gehen.

BR24: Helfen im Hospiz: Ein "luxuriöses" Ehrenamt


Deutsches Ärzteblatt, 14.10.2020

Niederlande wollen Sterbehilfe bei Kindern unter zwölf Jahren legalisieren

In den Niederlanden soll die Sterbehilfe bei sterbenskranken Kindern im Alter von unter zwölf Jahren legalisiert werden. Gesundheitsminister Hugo de Jonge kün­dig­te gestern eine entsprechende Regulierung an. Er zitierte dabei eine Studie, wonach die Neuregelung etwa fünf bis zehn Kinder im Jahr in den Niederlanden betreffen werde.

Deutsches Ärzteblatt: Niederlande wollen Sterbehilfe bei Kindern unter zwölf Jahren legalisieren


Das Erste, 14.10.2020

Sterbehilfe: Spahn boykottiert Recht

Wenn man nach Berichten über das Thema Sterbehilfe sucht, findet man seit vielen Monaten fast jeden Tag Artikel, oft gleich mehrere. Kaum ein Thema wird so intensiv und emotional diskutiert. (...). Nur vom zuständigen Minister Jens Spahn hört man so gut wie nichts dazu.

Das Erste: Sterbehilfe: Spahn boykottiert Recht


BR24, 13.10.2020

Sterbehilfe-Urteil: Wollen jetzt mehr Menschen sterben?

Es muss ein Recht auf "selbstbestimmtes Sterben" geben. Das hat das Bundesverfassungsgericht im Februar entschieden und den Paragraf 217 im Strafgesetzbuch für nichtig erklärt. Wünschen jetzt mehr Patienten ihren vorzeitigen Tod?

BR24: Sterbehilfe-Urteil: Wollen jetzt mehr Menschen sterben?


Der Tagesspiegel, 12.10.2020

Ärzterecht muss Beihilfe zum Suizid zulassen

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat am 26. Februar diesen Jahres die Strafbarkeit ärztlicher Suizidbeihilfe für „nichtig“ erklärt. Gegen den entsprechenden Artikel 217 im Strafgesetzbuch hatte auch der Autor vor dem höchsten deutschen Gericht geklagt.

Der Tagesspiegel: Ärzterecht muss Beihilfe zum Suizid zulassen


Domradio.de, 12.10.2020

Kirchen könnten Sprachrohr sein

Der Leiter des Ressorts Bildung bei Hospiz Österreich, Rainer Simader, beobachtet die Debatte um Sterbehilfe mit Skepsis. Ihn beunruhige die Frage, was ein alter oder sehr kranker Mensch in unserer leistungsorientierten Gesellschaft wert sei.(...). Die Kirchen könnten "ein gutes Sprachrohr sein, was die Frage angeht, wie wir Menschen mit dem Lebensende umgehen", fügte der Autor hinzu. Das Buch "99 Fragen an den Tod", das Simader gemeinsam mit der Palliativmedizinerin Claudia Bausewein geschrieben hat, ist vor kurzem erschienen.

Domradio.de: Kirchen könnten Sprachrohr sein


DWDL.de, 12.10.2020

ARD nennt Sendetermin von Schirachs "Gott"

Das Erste wird am Montag, den 23. November, "Gott von Ferdinand von Schirach" ausstrahlen, das hat der Sender jetzt angekündigt. Zur besten Sendezeit ab 20:15 Uhr wird dann der Frage auf den Grund gegangen, unter welchen Umständen man einem anderen Menschen helfen darf, sich das Leben zu nehmen - inklusive Zuschauerabstimmung am Ende des Films.

DWDL.de: ARD nennt Sendetermin von Schirachs "Gott"


Focus.de, 10.10.2020

Mediziner begleitet Corona-Patienten beim Sterben - ein Fall lässt ihn nicht mehr los

Der Palliativmediziner Bernd Oliver Maier hat in den vergangenen Monaten schwer kranke Covid-19-Patienten beim Sterben begleitet. Im Gespräch mit FOCUS Online erklärt der Mediziner, wie schwer der letzte Weg für Virus-Patienten und ihre Angehörige ist - und warum unser Gesundheitssystem im Kampf um Menschenleben die Sterbenden vergessen hat.

Focus.de: Mediziner begleitet Corona-Patienten beim Sterben


Main Post, 10.10.2020

Hospizverein unterstützt und begleitet am Lebensende

Am 10. Oktober ist Welthospiztag. Er steht unter dem Motto "Solidarität bis zuletzt." Dieser Slogan nimmt Bezug auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), das im Februar das seit 2015 bestehende "Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung" (§ 217 StGB) für nichtig erklärt hatte.

Main Post: Hospizverein unterstützt und begleitet am Lebensende
Caritas: Menschen beim Sterben nicht allein lassen


Vatican News, 09.10.2020

Menschen bis zum letzten Atemzug begleiten

Die Antwort auf die Frage, wo sie ihre letzte Lebensphase verbringen oder sterben möchten, beantworten die meisten Mensch so: Daheim. Iris Eggensberger leitet das ökumenische Hospiz- und Palliativzentrum „Horizont“ am Bodensee. (...). Das Modellprojekt zur ethischen Beratung wurde jüngst auch von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin mit einem ersten Preis geehrt.

Vatican News: Menschen bis zum letzten Atemzug begleiten


Focus.de, 09.10.2020

COVID-19: Palliativversorgung in Pandemiezeiten

Auch in Pandemiezeiten ist die Versorgung von schwerkranken und sterbenden Menschen eine wichtige Aufgabe, unabhängig davon, ob die Patienten an einer Covid-19-Infektion oder einer anderen schweren Erkrankung leiden.(...). Diesem weiterhin relevanten Bereich widmet sich das Projekt Palliativversorgung in Pandemiezeiten (PallPan).

Focus: Palliativversorgung in Pandemiezeiten


Schwarzwälder Bote, 08.10.2020

Gespräche, Stille und einfach "da sein"

(...). Der "Welt-Hospiz- und Palliativ-Care-Tag" (WHPCA) soll dazu dienen, auf oft tabuisierte Themen, wie Tod, Sterben und Trauer aufmerksam zu machen und diese gesellschaftlich zu verankern. Außerdem soll an die professionelle und ehrenamtliche Hospizarbeit erinnert werden, um die Unterstützung für diese Arbeit in der Gesellschaft zu erhöhen.

Schwarzwälder Bote: Gespräche, Stille und einfach "da sein"


Echo-online, 07.10.2020

Ratschläge helfen nicht - Trauernden Eltern beistehen

Trauernden möchte man gute Ratschläge geben – helfen tut ihnen das aber kaum. Das gilt besonders für Eltern trauernder Kinder: Ihr Umfeld sei damit oft völlig überfordert, so Heiner Melching. Der Sozialpädagoge hat jahrelang Trauergruppen geleitet und ist heute Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Echo-online: Ratschläge helfen nicht


pro Christliches Medienmagazin, 07.10.2020

Sterben soll seine Zeit bekommen

Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar wird in Deutschland wieder vehement und kontrovers über die Suizidbeihilfe diskutiert - auch in den Kirchen. In Hospizen und bei Palliativmedizinern stößt die Debatte allerdings auf Skepsis.

pro Medienmagazin: Sterben soll seine Zeit bekommen


WDR 2 Jörg Thadeusz, 06.10.2020

Claudia Bausewein, Palliativmedizinerin

Wenn es ums Sterben geht, fällt es den meisten Menschen schwer, miteinander über das Unvermeidliche zu sprechen. Deutschlands führende Palliativmedizinerin Prof. Dr. Claudia Bausewein hat einen Leitfaden verfasst, der die Ängste, Bedürfnisse und Hoffnungen von sterbenden Menschen und deren Angehörigen thematisiert und das Lebensende ordnen hilft. Am Dienstag war sie zu Gast bei WDR 2 Jörg Thadeusz.

WDR 2 Jörg Thadeusz Claudia Bausewein Palliativmedizinerin


Deutschlandfunk, 06.10.2020

Palliativmediziner uneins über Sterbehilfe

Das Bundesverfassungsgericht hatte das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe im Februar aufgehoben. Der assistierte Suizid wird gesetzlich neu geregelt. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin warnt vor der Normalisierung der Suizidbeihilfe.(...). Lukas Radbruch und Bettina Schöne-Seifert sehen das mit der Sterbehilfe grundverschieden: Er betont den Schutz des Lebens, sie betont den freien Willen. Beide Positionen sind fachlich wohlbegründet.

Deutschlandfunk: Palliativmediziner uneins über Sterbehilfe / ARD Audiothek-Link

NDR.de: Blickpunkt Diesseits


Die Tagespost, 06.10.2020

Spanien "regelt" die Euthanasie

Madrid - Am 31. Januar brachte die Fraktion der Sozialistischen Partei einen Gesetzentwurf ins spanische Parlament ein, der die „Regelung der Euthanasie“ – also die Straffreiheit der (aktiven) Sterbehilfe – zum Ziel hat: „Mit dem vorliegenden Gesetz wird in unser Rechtssystem die (aktive) Sterbehilfe als neues individuelles Recht eingeführt.

Die Tagespost, 06.10.2020: Spanien "regelt" die Euthanasie


idw - Informationsdienst Wissenschaft, 06.10.2020

Öffentliche Veranstaltungen am 8., 10., 20. und 27. Oktober in Hannover

Welcher Tod soll auf ein selbstbestimmtes Leben folgen, wenn dieses aufgrund schwerer Krankheit und anhaltender, unerträglicher Schmerzen zur Qual wird? "Mein Lebensende gehört mir", sagen die einen und wünschen sich einen selbstbestimmten, würdevollen Tod. Die anderen verweisen auf den uneingeschränkten Respekt für das Leben und lehnen jede Form von Sterbehilfe ab.

idw: Öffentliche Veranstaltungen am 8., 10., 20. und 27. Oktober in Hannover


SÜDKURIER, 05.10.2020

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin zeichnet Ethikberatung von Palliativ Daheim und Palliative Care Forum aus

Beim Modellprojekt „Ethische Beratung in der ambulanten Palliativversorgung“ geht es um dringende Fragen zu Entscheidungen um Leben und Tod. (...) Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verlieh den "Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung" zum Abschluss ihres 13. Kongresses.

SÜDKURIER, DGP zeichnet Ethikberatung von Palliativ Daheim und Palliative Care Forum aus


Neurodiem (Registrierung erforderlich), 05.10.2020

Palliativmedizin bei neurologischen Erkrankungen - Warum und wann Palliativmedizin?

Natürlich wird jeder von einer derartigen Diagnose Betroffene – ob Patient, seine Angehörigen oder die Behandelnden – sofort an die Tumorbehandlung denken und diese selbstverständlich nach den allgemein gültigen Leitlinien durchführen (Weller et al., 2014). Parallel dazu aber wird sich jeder Patient sofort denken – wie bei jeder Tumordiagnose – „Werde ich daran sterben?“

Neurodiem: Palliativmedizin bei neurologischen Erkrankungen


Münchner Wochenanzeiger, 04.10.2020

Palliativversorgung in Pandemiezeiten sicherstellen

(...) Es gibt Hinweise, dass eine ausreichende Palliativversorgung zeitweise nicht möglich war – sowohl für die Sterbenden als auch für die Nahestehenden, die Abschied nehmen wollten. Diesem weiterhin relevanten Bereich widmet sich das Projekt Palliativversorgung in Pandemiezeiten (PallPan).(...). Die Gesamtleitung haben Prof. Dr. med. Claudia Bausewein vom LMU-Klinikum München und Prof. Dr. Steffen Simon von der Uniklinik Köln.

Münchner Wochenanzeiger: Palliativversorgung in Pandemiezeiten sicherstellen


Die ZEIT, 02.10.2020

Streit ums fünfte Gebot

Lange verurteilten die Kirchen gemeinsam Sterbehilfe. Doch nun bröckelt die Einheit. Wie christlich ist Sterbehilfe? Diese Frage rüttelt gerade die beiden großen Kirchen auf. Ausgelöst hat die Kontroverse maßgeblich Ralf Meister, evangelischer Landesbischof der Kirche Hannovers.

Die ZEIT: Streit ums fünfte Gebot


Der Standard, 01.10.2020

Selbstbestimmt leben, selbstbestimmt sterben

Soll Beihilfe zum Suizid in Österreich weiterhin verboten bleiben oder nicht? Darüber muss der Verfassungsgerichtshof demnächst entscheiden, und die Diskussion darüber ist in vollem Gange. Im Grunde geht es um eine Auseinandersetzung zwischen zwei Kulturen: eine westlich-aufgeklärte, in deren Mittelpunkt der freie Bürger und die mündige Bürgerin steht, und eine traditionell-autoritäre, in der Staat und Kirche über Leben und Tod des Einzelnen zu entscheiden haben.

Der Standard: Selbstbestimmt leben, selbstbestimmt sterben


 

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