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Aktuelles aus den Medien

Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.

Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind.


Regio Trends, 21.09.2020

Auszeichnung für Palliative Care Forum der Erzdiözese Freiburg - Innovatives Projekt zur Ethikberatung erhält Anerkennungs- und Förderpreis

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat zum 13. Mal den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“ verliehen. Den ersten Preis erhielt das innovative Projekt „Ethische Beratung in der ambulanten Palliativversorgung“, ein Modellprojekt von Palliativ Daheim und dem Palliative Care Forum, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg.

Regio Trends: Auszeichnung für Palliative Care Forum: Anerkennungs- und Förderpreis


Apotheken Umschau, 21.09.2020

Patientenverfügung: Selbst entscheiden

Damit kann jeder bestimmen, was Ärzte am Lebensende für ihn tun sollen – und was nicht. Angehörigen hilft das, diese Wünsche auch durchzusetzen
(...) Eine Patientenverfügung bildet dafür eine gute Grundlage. Sie dokumentiert, wie viel ärztliche Hilfe jemand noch will – am Lebensende oder bei extremer Beeinträchtigung. "Wir Mediziner müssen uns an die Vorgaben halten, ansonsten machen wir uns strafbar", sagt Professor Lukas Radbruch, Leiter des Zentrums für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Apotheken Umschau: Patientenverfügung: Selbst entscheiden


Hamburg Journal, 21.09.2020

Debatte um Sterbehilfe in der evangelischen Kirche

"Sterbehilfe in kirchlichen Einrichtungen ist für mich vorstellbar" - das sagte kürzlich der evangelische Landesbischof von Hannover, Ralf Meister. Wie sieht man das Thema in Hamburg?

Hamburg Journal: Debatte um Sterbehilfe in der evangelischen Kirche


kath.ch, 18.09.2020
Kirche darf Palliative-Care-Ausbau nicht verschlafen

In der Schweiz sollen alle Menschen Zugang zu den Angeboten der Palliative Care erhalten. Der Bundesrat schlägt ein Massnahmenpaket vor. Die katholische Care-Spezialistin Jeanine Kosch warnt die Kirche davor, den Zug zu verpassen.

kath.ch: Kirche darf Palliative-Care-Ausbau nicht verschlafen


domradio.de, 17.09.2020

Ethiker wünscht von Kirchen mehr Aufklärung über das Sterben: Die Angst nehmen

Die Kirchen könnten vielen Menschen aus Sicht des Schweizer Ethikers Markus Zimmermann wieder einen Zugang zum Sterben vermitteln. "Diese Erfahrung ist uns heute nahezu vollständig abhanden gekommen - und dann entstehen Ängste", betonte er.

domradio.de: Ethiker wünscht von Kirchen mehr Aufklärung über das Sterben


Osthessen News, 16.09.2020

In Zeiten von Corona: Kommunikationspreis wird live in Fulda verliehen

Live und aus Fulda: Die Deutsche PalliativStiftung und die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin verleihen den Kommunikationspreis auch in diesem Jahr. Wegen der Corona-Pandemie findet das Event allerdings nicht in Berlin, sondern in Fulda statt – und wird live im Internet übertragen.

Osthessen News: In Zeiten von Corona: Kommunikationspreis wird live in Fulda verliehen


Österreich: BIZEPS, 15.09.2020

aktion leben: Am Verbot der Sterbehilfe ist festzuhalten!

Der unabhängige Verein aktion leben österreich regt dringend an, den Aspekt eines würdigen Lebens bis zuletzt in die Entscheidungsfindung des Verfassungsgerichtshofs einzubeziehen. Dieser verhandelt am 24. September über eine Lockerung des Verbots der aktiven Sterbehilfe und des Verbots der Mitwirkung am Suizid.

Österreich: BIZEPS: aktion leben: Am Verbot der Sterbehilfe ist festzuhalten!


idw - Informationsdienst Wissenschaft, 13.09.2020

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin: Anerkennungs- und Förderpreis geht an innovatives Projekt zur Ethikberatung

Zum Abschluss ihres 13. Kongresses hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zum 13. Mail den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“ verliehen. Im Rahmen einer virtuellen Verleihung wurden drei Preise vergeben, ein erster und zwei gleichwertige zweite, die sich nach Bewertung der DGP-Jury entlang der Kriterien Modellcharakter, Innovation, Originalität, Übertragbarkeit, Inspiration und Aktualität als preiswürdig erwiesen haben. Der insgesamt mit 10.000 € dotierte Preis wird seit 2008 jährlich von der Firma Grünenthal gestiftet.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin: Anerkennungs- und Förderpreis geht an innovatives Projekt zur Ethikberatung
DGP Aktuell: Innovatives Projekt zur Ethikberatung erhält Anerkennungs- und Förderpreis / Zweite Preise: Mit 360 Grad Videos Wunschorte erlebbar machen / Digitale Sterbebegleitung


ZDF, heute, 12.09.2020

In Coronazeiten: Sterben mit Abstand

Das erste Gebot in der Corona-Krise lautet: Abstand halten. Doch was, wenn Freunde oder Verwandte sterben? Für Palliativmediziner eine große Herausforderung.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/videos/sterben-corona-abstand-100.html


Deutsches Ärzteblatt, 11.09.2020

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin erwartet kontroverse Debatte um die Suizidbeihilfe

Keine einfachen Lösungen bei der erneuten Debatte um die Sterbehilfe in diesem Herbst erwartet die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP).

„Kontroversen am Lebensende“ ist daher auch der Titel des diesjährigen 13. DGP-Kongresses, der vom 9. September bis morgen nach dem Veranstaltungsverbot für Wiesbaden ausschließlich digital, jedoch sehr dynamisch stattfindet. Die Sterbehilfe war beziehungsweise ist dabei Thema an allen Tagen.

„Das Leitmotiv des Kongresses steht für die Themen, die uns in der DGP bewegen“, erklärte DGP-Präsident Lukas Radbruch. Der Palliativmediziner nannte beispielhaft die Darstellung des Lebensendes in den Medien, den Umgang mit der Sterbehilfe nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) und den Einfluss der Pandemie auf die Hospiz-und Palliativversorgung: „Das vergangene halbe Jahr hat alle Beteiligten enorm gefordert“, betonte er. (...)

Deutsches Ärzteblatt Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin erwartet kontroverse Debatte um die Suizidbeihilfe


LMU Klinikum, 11.09.2020

PALLIATIVMEDIZIN: Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin erhält Förderpreis

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin zeichnet Studie zur „Erleichterung im Umgang mit Atemnot und verbesserte Lebensqualität“ aus

Die Effektivität einer Atemnotambulanz haben Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin in der bisher größten Studie im internationalen Vergleich untersucht. Für diese Arbeit hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) die Autor*innengruppe nun mit dem Förderpreis der Palliativmedizin ausgezeichnet. (...)

LMU Klinikum: Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin erhält Förderpreis

idw: DGP verleiht Förderpreis an hervorragende Studie zur Wirksamkeit einer multiprofessionell besetzten Atemnotambulanz


biermann-medizin.de, 11.09.2020

Palliativmediziner verleihen Förderpreis für Untersuchung zu multiprofessionell besetzten Atemnotambulanzen

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat ihren diesjährigen Förderpreis für Palliativmedizin verliehen: DGP-Präsident Prof. Lukas Radbruch gab im Rahmen des digitalen Kongresses der DGP die Verleihung des Preises an eine Autorengruppe der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum München bekannt. (...)

Palliativmediziner verleihen Förderpreis für Untersuchung zu multiprofessionell besetzten Atemnotambulanzen


Medizin Aspekte, 10.09.2020

Kann Sterbehilfe eine Handlungsoption in der Palliativversorgung sein?

Sterbehilfe. „Die gesellschaftliche Solidarität mit schwachen, schwerkranken, alten und isolierten Menschen ist mehr denn je gefordert.“ so der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und Kongresspräsident Dr. Bernd-Oliver Maier zur Eröffnung des 13. DGP-Kongresses: „Es geht nicht nur darum, wie wir gefährdete Personengruppen vor einer Corona-Infektion schützen können. Ebenso wichtig ist es, Menschen mit einer weit fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung, einem schweren Covid-19-Verlauf oder Multimorbidität im Alter auch unter erschwerten Bedingungen Lebensqualität zu ermöglichen.“

Medizin Aspekte Kann Sterbehilfe eine Handlungsoption in der Palliativversorgung sein?


Katholische Nachrichtenagentur, 09.09.2020

Wiesbaden (KNA) Eine deutschlandweite Strategie für den Umgang mit sterbenskranken Menschen in Pandemiezeiten hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin angekündigt. Die Corona-Krise habe gravierende Auswirkungen auf die Palliativ- und Hospizversorgung gehabt, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Lukas Radbruch, am Mittwoch in Wiesbaden. Ambulante Teams und Palliativdienste hätten die Patientenkontakte deutlich verringern oder sogar einstellen müssen, Palliativstationen seien vereinzelt geschlossen worden und Angehörige hätten Sterbenskranke nicht mehr besuchen dürfen. (...)

Wiesbaden (KNA) Unter dem Thema "Kontroversen am Lebensende" steht der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vom heutigen Mittwoch bis Samstag. Bei dem ausschließlich digital durchgeführten Kongress geht es unter anderem um die Auswirkungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Liberalisierung der Suizidbeihilfe sowie Folgerungen aus der Corona-Pandemie. "In Zeiten, in denen einerseits die Selbstbestimmung bis in den Tod vehement verteidigt wird, andererseits Covid-19-Erkrankte wie auch Palliativpatienten kaum angemessen Abschied nehmen können, ist der gesellschaftliche wie wissenschaftliche Diskurs zur Frage 'Wie wollen wir sterben?' ́absolut zentral", sagte DGP-Vizepräsident Bernd Oliver Maier im Vorfeld. (...)

Bonn (KNA) Palliativmedizin ist die Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, beispielsweise Krebs, Demenz oder Aids. Ziel ist dabei nicht mehr die Heilung, sondern die Linderung von Schmerzen und die Sicherung möglichst hoher Lebensqualität. Dazu gehört nicht nur Schmerztherapie, sondern auch die psychologische und spirituelle Begleitung der Patienten und ihrer Angehörigen. (...)


Deutsches Ärzteblatt, 09.09.2020

Krebshilfe fordert Ausbau der Palliativmedizin

Bonn/Berlin – Die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland weiter auszubauen fordert die Stiftung Deutsche Krebshilfe. „Trotz der durchaus erfolgreichen Entwicklung der Palliativmedizin in Deutschland sehen wir nach wie vor auch Defizite“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Gerd Nettekoven, im Vorfeld des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). (...)

„Die gesellschaftliche Solidarität mit schwachen, schwerkranken, alten und isolierten Men­schen ist mehr denn je gefordert“, betonte der Vizepräsident der DGP und Kongresspräsident Bernd-Oliver Maier zur Eröffnung des Kongresses.

Es gehe nicht nur darum, wie man gefährdete Personengruppen vor einer SARS-CoV-2-Infektion schützen könne. Ebenso wichtig sei es, Menschen mit einer weit fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung, einem schweren COVID-19-Verlauf oder Multimorbidität im Alter auch unter erschwerten Bedingungen Lebensqualität zu ermöglichen.

Deutsches Ärzteblatt Krebshilfe fordert Ausbau der Palliativmedizin


Ärztenachrichtendienst, 09.09.2020

Corona-Pandemie: Versorgung von Krebspatienten und Todkranken vernachlässigt?

Ist durch die Covid-19-Pandemie die Versorgung von Krebspatienten und die Palliativversorgung vernachlässigt worden? Das zumindest kritisieren die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und die Deutsche Krebshilfe. (...)

Ärztenachrichtendienst Corona-Pandemie: Versorgung von Krebspatienten und Todkranken vernachlässigt?


Ärzte Zeitung, 09.09.2020

Palliativmedizin: Fachgesellschaft ohne klare Position zur Suizidassistenz

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin hat gegenwärtig keine einheitliche Position dazu, wie mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Suizidassistenz umgegangen werden soll. Es gebe dazu ein „weites Meinungsspektrum“ im Vorstand, sagte DGP-Präsident Professor Lukas Radbruch bei einer Online-Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung des diesjährigen DGP-Kongresses in Wiesbaden. (...)

Konsens in der DGP dagegen sei, dass es Aufgabe aller Professionen sei, Schwerstkranke durch „aktive Aufklärung“ über Alternativen zum Suizidwunsch zu informieren, sagte Dr. Bernd Oliver Maier, Vizepräsident des DGP. Bei der Neuformulierung des vom Bundesverfassungsgericht verworfenen Paragrafen 217 Strafgesetzbuch werde es auf jede Nuance ankommen, machte Dr. Kurt Schmidt, Kongresspräsident, Leiter des Zentrums für Ethik in der Medizin in Frankfurt deutlich. Hier könne man viel aus den Erfahrungen in Nachbarländern lernen.

Ärzte Zeitung Palliativmedizin: Fachgesellschaft ohne klare Position zur Suizidassistenz


ZDF Morgenmagazin, 09.09.2020

Palliativmedizin in der Corona-Krise

Menschen in der letzten Lebensphase medizinisch zu begleiten, das ist die Aufgabe der Palliativmedizin. Doch die ist während der Corona-Pandemie schwer zu leisten.

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/palliativmedizin-in-der-corona-krise-100.html


Informationsdienst Wissenschaft, 09.09.2020

Kann Sterbehilfe eine Handlungsoption in der Palliativversorgung sein?

DGP: Solidarität mit schwachen, schwerkranken, alten & isolierten Menschen mehr denn je gefordert / 13. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) im Diskurs zu schwierigen Kontroversen am Lebensende / Einfluss der Pandemie auf Versorgung Schwerstkranker

„Die gesellschaftliche Solidarität mit schwachen, schwerkranken, alten und isolierten Menschen ist mehr denn je gefordert.“ so der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und Kongresspräsident Dr. Bernd-Oliver Maier zur Eröffnung des 13. DGP-Kongresses: „Es geht nicht nur darum, wie wir gefährdete Personengruppen vor einer Corona-Infektion schützen können. Ebenso wichtig ist es, Menschen mit einer weit fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung, einem schweren Covid-19-Verlauf oder Multimorbidität im Alter auch unter erschwerten Bedingungen Lebensqualität zu ermöglichen.“ (...)

https://idw-online.de/de/news753804


St.Josefs-Hospital Wiesbaden, 08.09.2020

13. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

Vom 09.09. – 12.09.2020 findet der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) unter dem Motto „Kontroversen am Lebensende“ statt. Kongresspräsident ist unser JoHo-Chefarzt Dr. Bernd Oliver Maier.

Der Kongress wird in diesem Jahr komplett online stattfinden: „Nach intensiver Diskussion sind wir zu dem Schluss gekommen, dass eine medizinische wissenschaftliche Fachgesellschaft wie wir Vorreiter einer umsichtigen Vorgehensweise sein muss und keinerlei vermeidbare Risiken eingehen darf und deshalb auch keine Ausnahmeregelungen forcieren sollte. Gleichzeitig bedauern wir sehr, damit auf die direkte Begegnung vor Ort verzichten zu müssen, und bitten herzlich um Verständnis für dadurch entstehende Unannehmlichkeiten“, erklärt Dr. Bernd Oliver Maier.

https://www.joho.de/neuigkeiten/artikel/13-kongress-der-deutschen-gesellschaft-fuer-palliativmedizin


Redaktionsnetzwerk Deutschland, 07.09.2020

Verunsicherte Patienten, streitende Ärzte: Wie geht es in Sachen Sterbehilfe weiter?

(...) “Die Zahl der bekennenden Anwender der Sterbehilfe ist gewachsen”, sagt Maier, der auch Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ist. “Zugleich ist vielen klar, dass sie sich zum jetzigen Zeitpunkt mit einem Bekenntnis angreifbar machen.” Zudem verbieten in den meisten Bundesländern die Berufsordnungen der Ärzte noch die Hilfe zum Suizid – und einige Mediziner fürchten den Konflikt mit ihren Kammern. Es gebe, sagt Maier, “eine relativ große Zerrissenheit” in der Palliativärzteschaft. Für die einen sei die Selbsttötung die Ultima Ratio der Symptomkontrolle – für die anderen, wie Maier, ist jeder geäußerte Sterbewunsch vor allem ein Auftrag für Gespräche und das Ausloten weiterer palliativmedizinischer Möglichkeiten. Der Streit wird auch den Kongress der Palliativmediziner in der kommenden Woche in Wiesbaden überschatten. Die “Kontroversen am Lebensende” sind dort das Hauptthema.

RND online: Verunsicherte Patienten, streitende Ärzte: Wie geht es in Sachen Sterbehilfe weiter?


Gesundheit Adhoc, 31.08.2020

13. DGP-Kongress 9.-12. Sept. 2020 nun digital
„Kontroversen am Lebensende“ im Fokus des deutschen Palliativkongresses

Berlin/Wiesbaden – Zu ihrem 13. Kongress zum Thema „Kontroversen am Lebensende“ lädt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vom 9. bis zum 12. September ein - nach aktuellem Veranstaltungsverbot für Wiesbaden findet der Kongress nun ausschließlich digital statt. „Insbesondere unter dem Eindruck dessen, was wir in den vergangenen Monaten erlebt haben, könnte die Frage nach der Gestaltung des Lebensendes nicht aktueller sein.“ so Dr. Bernd Oliver Maier, Vizepräsident der DGP und einer der drei Kongresspräsidenten, zum Leitmotiv der inhaltlich dichten vier Kongresstage im Livestream.

https://www.gesundheit-adhoc.de/kontroversen-am-lebensende-im-fokus-des-deutschen-palliativkongresses.html


Deutsches VerbändeForum, 31.08.2020

"Kontroversen am Lebensende" im Fokus des deutschen Palliativkongresses

(Berlin) - Zu ihrem 13. Kongress zum Thema "Kontroversen am Lebensende" lädt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vom 9. bis zum 12. September ein - nach aktuellem Veranstaltungsverbot für Wiesbaden findet der Kongress nun ausschließlich digital statt. "Insbesondere unter dem Eindruck dessen, was wir in den vergangenen Monaten erlebt haben, könnte die Frage nach der Gestaltung des Lebensendes nicht aktueller sein." so Dr. Bernd Oliver Maier, Vizepräsident der DGP und einer der drei Kongresspräsidenten, zum Leitmotiv der inhaltlich dichten vier Kongresstage im Livestream.

https://verbaende.com/news.php/Kontroversen-am-Lebensende-im-Fokus-des-deutschen-Palliativkongresses?m=136951


Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen, 27.08.2020

„Kontroversen am Lebensende“ im Fokus des deutschen Palliativkongresses

 Zu ihrem 13. Kongress zum Thema „Kontroversen am Lebensende“ lädt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vom 9. bis zum 12. September ein - nach aktuellem Veranstaltungsverbot für Wiesbaden findet der Kongress nun ausschließlich digital statt. „Insbesondere unter dem Eindruck dessen, was wir in den vergangenen Monaten erlebt haben, könnte die Frage nach der Gestaltung des Lebensendes nicht aktueller sein.“ so Dr. Bernd Oliver Maier, Vizepräsident der DGP und einer der drei Kongresspräsidenten, zum Leitmotiv der inhaltlich dichten vier Kongresstage im Livestream.

https://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/oea_news/kontroversen-am-lebensende-im-fokus-des-deutschen-palliativkongresses.html


Flipboard.de, 27.08.2020

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin stellt „Kontroversen am Lebensende“ in den Fokus ihres digitalen Kongresses

Berlin/Wiesbaden, 27.08.2020. Zu ihrem 13. Kongress zum Thema „Kontroversen am Lebensende“ lädt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vom 9. bis zum 12. September ein – nach aktuellem Veranstaltungsverbot für Wiesbaden findet der Kongress nun ausschließlich digital statt. Insbesondere unter dem Eindruck dessen, was wir in den vergangenen Monaten erlebt haben, könnte die Frage nach der Gestaltung des Lebensendes nicht aktueller sein.“ so Dr. Bernd Oliver Maier, Vizepräsident der DGP und einer der drei Kongresspräsidenten, zum Leitmotiv der inhaltlich dichten vier Kongresstage im Livestream.

https://flipboard.com/@idwonline/wirtschaft-politik-dqdre08gz/-/a-tK1nsh3NQu-Y0sz8xBOeMg%3Aa%3A3013178561-%2F0


Informationsdienst Wissenschaft, 27.08.2020

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin stellt „Kontroversen am Lebensende“ in den Fokus ihres digitalen Kongresses

Berlin/Wiesbaden, 27.08.2020. Zu ihrem 13. Kongress zum Thema „Kontroversen am Lebensende“ lädt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vom 9. bis zum 12. September ein - nach aktuellem Veranstaltungsverbot für Wiesbaden findet der Kongress nun ausschließlich digital statt. „Insbesondere unter dem Eindruck dessen, was wir in den vergangenen Monaten erlebt haben, könnte die Frage nach der Gestaltung des Lebensendes nicht aktueller sein.“ so Dr. Bernd Oliver Maier, Vizepräsident der DGP und einer der drei Kongresspräsidenten, zum Leitmotiv der inhaltlich dichten vier Kongresstage im Livestream. (…)

https://idw-online.de/de/news753112


Tips.at, 26.08.2020

Charityaktion: Hörbuch für Hinterbliebene

 MARIA SCHMOLLN. Mit dem „Familienhörbuch“ können Krebspatienten ihre Lebensgeschichte an ihre Angehörigen weitergeben. Die Band Doris n'Floris will dieses Projekt Anfang September mit einer Charityaktion unterstützen. „Die eigene Lebensgeschichte ist ein Vermächtnis für sich selbst oder für die Kinder oder andere geliebte Menschen. Es ist wichtig, diese zu hinterlassen“, sagt Lukas Radbruch, Direktor der Klinik für Palliativmedizin in Bonn.

https://www.tips.at/nachrichten/braunau/land-leute/514537-charityaktion-hoerbuch-fuer-hinterbliebene


mynewsdesk, 26.08.2020

99 Fragen an den Tod. Über Bedürfnisse und Gefühle am Ende des Lebens – und wie wir damit umgehen.

"Unsere wichtigste Aufgabe", sagt die Münchner Prof. Dr. Claudia Bausewein, "ist das Reden." Jeder Mensch hat Fragen zum Thema Tod und Sterben. Doch die meisten von uns tun sich schwer, miteinander über das Unvermeidliche zu sprechen – aus Angst, Überforderung, Ohnmacht, Schuldgefühlen oder Einsamkeit. Sensibel und kompetent gibt das Autorenteam Antworten auf ganz praktische, hochemotionale und medizinische Fragen (…)

https://www.mynewsdesk.com/de/verlagsgruppe-droemer-knaur/pressreleases/99-fragen-an-den-tod-ueber-beduerfnisse-und-gefuehle-am-ende-des-lebens-und-wie-wir-damit-umgehen-3029021


Deutsches Ärzteblatt, 17.08.2020

Psychosoziale Versorgung von Gesundheitsfachkräften: Niedrigschwelliges Angebot hilft

(…) Schnell entstand daraus in Abstimmung mit der Geschäftsführung der Plan, ein psychosoziales Notfallkonzept nicht nur für Patienten und Angehörige, sondern auch für die Mitarbeiter der zum EvKB gehörenden Kliniken auf Basis der für die COVID-19-Pandemie ausgearbeiteten Handlungsempfehlungen verschiedener Fachgesellschaften, wie der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) oder der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, zu entwickeln.

https://www.aerzteblatt.de/politik/management?aid=215016


Osthessen Zeitung, 15.08.2020

Kommunikationspreis 2020 – Schwerstkranke und Sterbende im Fokus

Berlin/Fulda (oz/sm) – Die Shortlist für den zweiten Kommunikationspreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen PalliativStiftung ist online. Die fünf nominierten Beiträge aus TV, Hörfunk, Print und Sozialen Medien bilden „die beeindruckend hohe Qualität der Einreichungen“ ab, betont Jurypräsident Prof. Dr. Boris Zernikow, Lehrstuhlinhaber für Kinderpalliativmedizin an der Universität Witten/Herdecke.

https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2020/august/kommunikationspreis-2020-schwerstkranke-und-sterbende-im-fokus.html


Zeitschrift für Palliativmedizin, 13.08.2020

Prof. Dr. Claudia Bausewein, Prof. Dr. Steffen Simon, Prof. Dr. Lukas Radbruch

Erfahrungen zu Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie auf die Palliativ- und Hospizversorgung teilen

(…) Aber es hat sich auch viel entwickelt: Die DGP war eine der ersten Fachgesellschaften, die gemeinsam mit den Pneumologen Handlungsempfehlungen zur Palliativversorgung von COVID-19-Patient*innen veröffentlicht hat.

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1148-3297


Altenpflege, 11.08.2020

Soziale Teilhabe und Lebensqualität in Corona-Zeiten: Neue Leitlinie für die stationäre Altenhilfe entwickelt

(…) Die Leitlinie wurde multidisziplinär und unter Beteiligung von Vertretern und Vertreterinnen aus stationären Altenhilfeeinrichtungen entwickelt. Des Weiteren waren der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), die European Academy of Nursing Science (EANS), das Deutsche Netzwerk für Evidenzbasierte Medizin (DNEbM), die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), die Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft, die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), die Akademie für Ethik in der Medizin (AEM), der BIVA-Pflegeschutzbund und die HEIM-MITWIRKUNG an der Leitlinienerstellung beteiligt.

http://www.altenpflege-online.net/Infopool/Nachrichten/Neue-Leitlinie-fuer-die-stationaere-Altenhilfe-entwickelt
auch in: Altenheim, Pflege Professionell, idw


Deutschlandfunk, 06.08.2020

Recht auf Suizid und Sterbehilfe: Selbstbestimmung bis in den Tod

(…) Das Lebensende ist selten schön. Aber es ist unausweichlich. Schicksal oder göttlicher Wille nannten frühere Generationen das Sterben und den Tod. Sie wurden meist hingenommen, wie sie kamen. Doch unsere plurale, moderne Gesellschaft erlaubt und erwartet sogar, dass jeder sein Schicksal selbst in die Hand nimmt – im Leben, wie nun auch im Sterben. Lukas Radbruch, Leitender Palliativmediziner an zwei Kliniken in Bonn und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin: „Wie weitreichend und was das auch für eine Aussage für unsere Gesellschaft ausmacht, finde ich immer noch ein bisschen erschreckend.“ (…)

https://www.deutschlandfunk.de/recht-auf-suizid-und-sterbehilfe-selbstbestimmung-bis-in.1148.de.html?dram:article_id=481890


Apotheken Umschau, Video 04.08.2020

Nachgefragt! Interview mit Heiner Melching, Gesellschaft für Palliativmedizin

Auch in der Palliativmedizin hat die Corona-Pandemie einiges verändert. Wie sieht palliativmedizinische Versorgung in Zeiten von Corona aus und wie gehen Patienten und Angehörige mit der Situation um. All das beantwortet uns Heiner Melching, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

https://www.youtube.com/watch?v=BioR8-kv9xg&feature=share&fbclid=IwAR0TVUp7wgnCBmFoP_rGf_BbK2_YQWLW0t8SLk3zj4xA8XnOAmOuUdlx144


SR.de, 04.08.2020

SR-Feature für Kommunikationspreis nominiert

 Das Hörfunkfeature des Saarländischen Rundfunks "Gestorben wird erst morgen - Wenn Kinder aus dem Leben gehen" ist für den Kommunikationspreis "…leben bis zuletzt" nominiert. Stifter des Preises sind die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und die Deutsche PalliativStiftung.

SR.de: SR-Feature für Kommunikationspreis nominiert


idw - Informationsdienst Wissenschaft, 03.08.2020

DGP veröffentlicht Shortlist zum Kommunikationspreis 2020: Ermutigende Medienbeiträge zum Thema „…leben bis zuletzt“!

Schwerstkranke und sterbende Menschen im Fokus des Kommunikationspreises 2020: Berührende und ermutigende Medienbeiträge auf der Shortlist! Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin & Deutsche PalliativStiftung vergeben Preis in Höhe von 10.000 Euro - Fünf Nominierungen aus TV, Hörfunk, Print & Social Media - Preisverleihung im Livestream am 18. September aus Fulda

idw: DGP veröffentlicht Shortlist zum Kommunikationspreis 2020: Ermutigende Medienbeiträge zum Thema „…leben bis zuletzt“!


Robert-Koch-Institut (RKI), 30.07.2020

Palliativversorgung: Daten aus dem RKI-Gesundheitsmonitoring


Focus, 30.07.2020

Mediziner begleitet Virus-Patienten beim Sterben - ein Fall lässt ihn nicht mehr los

Der Palliativmediziner Bernd Oliver Maier hat in den vergangenen Monaten schwerst kranke Covid-19-Patienten beim Sterben begleitet. Im Gespräch mit FOCUS Online erklärt der Mediziner, wie schwer der letzte Weg für Virus-Patienten und ihre Angehörige ist - und warum unser Gesundheitssystem im Kampf um Menschenleben die Sterbenden vergessen hat.

Focus-Online: Mediziner begleitet Virus-Patienten beim Sterben - ein Fall lässt ihn nicht mehr los


Deutschlandfunk, 30.07.2020

Bald Sterbehilfe in kirchlichen Einrichtungen?

In den Kirchen scheinen manche vom bisherigen „Nein“ zur Sterbehilfe abzurücken. Einige Theologen und Kirchenvertreterinnen können sich vorstellen, dass Patienten in kirchlichen Einrichtungen Zugang zu tödlichen Substanzen erhalten, sollte ein solches Gesetz erlassen werden.

Deutschlandfunk: Bald Sterbehilfe in kirchlichen Einrichtungen?


Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, 29.07.2020

Zum Umgang mit Off-Label-Use in der Palliativmedizin

(...). Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft zur Palliativmedizin soll die Palliativmedizin durch klinische Behandlung, Versorgung und Unterstützung eine Vorbeugung und Linderung von Leiden für Menschen mit einer lebenslimitierenden oder lebensbedrohenden Erkrankung bieten (2). Dieses Ziel lässt sich in den wenigsten Fällen ohne eine medikamentöse Behandlung erreichen, Arzneimittel sind für diese Patienten in der Regel unerlässlich. Allerdings sind selten Arzneimittel in den Indikationen, in denen sie in der Palliativmedizin eingesetzt werden, zugelassen.

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Zum Umgang mit Off-Label-Use in der Palliativmedizin


Spiegel (S+), 27.07.2020

"Manche Menschen bewältigen in der letzten Phase noch große Dinge"

Die Ärztin Wiebke Nehls betreut Sterbende auf der Palliativstation. Hier erzählt sie von zwei Fällen, die sie in der Corona-Zeit besonders bewegt haben.
Wenn ich erzähle, dass ich im Krankenhaus arbeite, reagieren viele Menschen mit: "Oh, das ist ja interessant." Aber wenn ich dann sage, dass ich Palliativmedizinerin bin, heißt es: "Oje, das ist bestimmt hart." Ich selbst erlebe das ganz anders.

Spiegel (S+): "Manche Menschen bewältigen in der letzten Phase noch große Dinge"


St. Galler TAGBLATT, 24.07.2020

Wachsen mit neuem Namen: Warum das Palliative Forum RhyCare zum Forum Rheintal wird – und wachsen will

(...). Spricht jemand von Palliative Care, denkt man wohl meist, ein Mensch müsse bald sterben und ihm sollten so weit als möglich Schmerzen gelindert werden. «Palliative Care fängt aber nicht erst mit dem Sterben an», sagt Irma Looser. «Wir verstehen uns als Plattform für Informationen über Angebote und Ansprechpersonen im Rheintal.»

TAGBLATT: Wachsen mit neuem Namen: Warum das Palliative Forum RhyCare zum Forum Rheintal wird - und wachsen will


Medical Tribune, 22.07.2020

Auch Parkinsonpatienten profitieren von Palliativmedizin

Bislang kümmern sich Palliativmediziner hauptsächlich um Krebspatienten im Endstadium. Doch auch Personen mit neuro­degenerativen Erkrankungen wie Parkinson profitieren von einer entsprechenden Behandlung.

Medical Tribune: Auch Parkinsonpatienten profitieren von Palliativmedizin


Stadt Anzeiger Hagen, 22.07.2020

Dem Tag mehr Leben geben

Helfende Hände bei der Krebsberatungsstelle der Diakonie Diagnose Krebs. Für viele Menschen ein Schock, ein Einschnitt. Hilflosigkeit, ja manchmal Verzweiflung macht sich nicht selten breit. Auch in diesen schwierigen Fragen kann die Diakonie helfen. So auch Claudia H., die in mit großer Offenheit ihrer letzten Lebensphase entgegentritt.

Stadt Anzeiger Hagen: Dem Tag mehr Leben geben


Frankfurter Rundschau, 22.07.2020

Sterbehilfe: Jens Spahn befeuert neue Debatte

Politik und Verbände diskutieren, ob es wieder Hürden für den assistierten Suizid geben soll – etwa eine verpflichtende Beratung.(...). Die Abgeordnete Katrin Helling-Plahr hat dazu alle Fraktionen mit Ausnahme der AfD eingeladen. Ein gutes Dutzend Abgeordnete hat bereits positiv auf ihr sogenanntes Eckpunkte-Papier reagiert. Anders als der Vorschlag der DGHS sieht es eine verpflichtende Beratung vor, analog zur Schwangerschaftskonfliktberatung – für den Schutz des Lebens, aber ohne Belehrung und Bevormundung, wie es in dem Papier ausdrücklich heißt. Sie soll über „alle Optionen“ aufklären, auch über die Möglichkeiten der Palliativmedizin.

Frankfurter Rundschau: Sterbehilfe: Jens Spahn befeuert neue Debatte


Deutsches Ärzteblatt, 21.07.2020

Schmerzversorgung: Experten fordern spezialisierte ambulante Angebote

Aus Sicht der Bundesregierung ist eine spezialisierte ambulante Schmerzversor­gung (SASV), vergleichbar mit der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV), nicht umsetzbar.(...). Der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland (BVSD) reagierte mit Unverständnis.

Deutsches Ärzteblatt: Schmerzversorgung: Experten fordern spezialisierte ambulante Angebote


Deutsches Ärzteblatt, 17.07.2020

Krankenhäuser können SAPV und Krankenbeförderung veranlassen

Krankenhäuser können seit Anfang Juli Krankenbeförderungsleistungen und spe­zialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) verordnen. Auf diese Erweiterung des Entlassmanagements hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen.

Deutsches Ärzteblatt: Krankenhäuser können SAPV und Krankenbeförderung veranlassen


neues-deutschland.de, 15.07.2020

Keine Aushöhlung des Karlsruher Urteils

Die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) und das Hans-Albert-Institut (HAI) erläutern in ihrer Stellungnahme, wie eine alternative Regelung aussehen könnte, die dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2020 gerecht wird. In der Vorbemerkung des gemeinsamen Papiers bemängeln gbs und HAI die »tendenziöse Auswahl« der Experten, die vom Ministerium am 15. April 2020 angeschrieben wurden. Insgesamt wecke die Herangehensweise des Ministeriums den Verdacht einer »Closed-Shop-Mentalität«.

neues-deutschland.de: Keine Aushöhlung des Karlsruher Urteils


Spiegel - Kultur, 14.07.2020

Von der Unfähigkeit zu trauern

Als ich diesen Text schrieb, gab es 9068 registrierte Corona-Tote in Deutschland. Eine ungeheuerliche Zahl. Warum wird kaum öffentlich über die Verstorbenen getrauert?

Spiegel - Kultur: Von der Unfähigkeit zu trauern


LokalKlick, 14.07.2020

Bundespolitiker und Landrat besuchen neue Palliativstation

Grevenbroich. Dass Hermann Gröhe die Palliativmedizin besonders am Herzen liegt, war deutlich zu spüren: Bei seinem Besuch der neuen Palliativstation im Elisabethkrankenhaus hatte der Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Zeit mitgebracht.

LokalKlick: Bundespolitiker und Landrat besuchen neue Palliativstation


ZEIT ONLINE, 10.07.2020

"Das Schlimmste war der Gedanke, dass sie ganz allein gestorben ist"

Wie fühlt es sich an, in Zeiten von Isolation und Kontaktbeschränkung einen geliebten Menschen zu verlieren? Leserinnen erzählen von ihrer Trauer während der Pandemie.

ZEIT ONLINE: Das Schlimmste war der Gedanke, dass sie ganz allein gestorben ist


rbb24, 10.07.2020

Hospize in Berlin und Brandenburg bekommen mehr Geld

Die 52 Hospizdienste in Berlin und Brandenburg sollen in diesem Jahr mehr Geld bekommen. Die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Verbände unterstützen die 27 ambulanten Hospizdienste in Berlin 2020 mit 5,3 Millionen Euro.

rbb24: Hospize in Berlin und Brandenburg bekommen mehr Geld


Der Tagesspiegel, 09.07.2020

Spahn wusste vor dem Urteil, dass das Verfassungsgericht Sterbehilfe erlauben wird

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) weiß schon seit mehr als einem Jahr, dass seine ablehnende Position zur Sterbehilfe auf Dauer unhaltbar sein würde. Das geht aus einer vertraulichen Ministervorlage von Spahns Mitarbeitern hervor, die er zur Prozessbeobachtung an das Bundesverfassungsgericht entsandt hatte.

Der Tagesspiegel: Spahn wusste vor dem Urteil, dass das Verfassungsgericht Sterbehilfe erlauben wird


Spiegel Gesundheit (S+), 09.07.2020

Was Sie bei der Patientenverfügung beachten müssen

Wie behandeln? Wiederbelebung oder nicht? Und wer entscheidet? Palliativmediziner Lukas Radbruch erklärt, wer eine Patientenverfügung braucht und welche Fehler man vermeiden sollte. (...) Lukas Radbruch, Jahrgang 1959, ist Direktor der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikum Bonn und Chefarzt am Zentrum für Palliativmedizin des Krankenhauses Seliger Gerhard in Bonn. Außerdem ist er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und Vorstandsmitglied der International Association for Hospice and Palliative Care.

Spiegel Gesundheit: Was Sie bei der Patientenverfügung beachten müssen


Deutsches Ärzteblatt, 08.07.2020

Gesellschaftliche Debatte um Suizidbeihilfe kommt in Gang

Nachdem im Februar das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) das 2015 beschlossene Verbot der geschäftsmäßigen, organisierten Suizidbeihilfe – den Paragrafen 217 Strafgesetzbuch (StGB) – für nichtig erklärt hatte, entbrennt jetzt mehr und mehr die gesell­schaftliche Debatte um gesetzliche Neuregelung.
Wie diese aussehen sollte und ob sie überhaupt nötig ist, diskutierten gestern Experten in einem digitalen Fachgespräch „Selbstbestimmt & verfassungskonform – „Sterbehilfe im Licht des Urteils des Bundesverfassungsgerichts“ der Heinrich-Böll-Stiftung, die den Grünen nahesteht.

Deutsches Ärzteblatt: Gesellschaftliche Debatte um Suizidbeihilfe kommt in Gang


Merkur.de, 07.07.2020

Sterbehilfe: Experten im Landkreis fürchten „Geschäft mit dem Tod“, 22.06.2020

Selbstbestimmt bis in den Tod. Das hat das Bundesverfassungsgericht mit einer wegweisenden Entscheidung ermöglicht. Die Experten im Landkreis bleiben skeptisch.

merkur.de: Sterbehilfe: Experten im Landkreis fürchten „Geschäft mit dem Tod“


apotheke-adhoc, 07.07.2020

BAK gegen Kontrahierungszwang bei Sterbehilfe

Ende Februar das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe für verfassungswidrig befunden hat. (...) In der Zwischenzeit hat Spahn die Verbände um Stellungnahme gebeten. Die Bundesapothekerkammer (BAK) hat jetzt ihre Position festgelegt und will sich in die politische Diskussion nicht einmischen. Allerdings hält die BAK die Substanz Natrium-Pentobarbital für ungeeignet.

apotheke-adhoc: BAK gegen Kontrahierungszwang bei Sterbehilfe


Ärzte Zeitung, 02.07.2020

Wie regeln wir denn jetzt die ärztliche Sterbehilfe, Prof. Wiesing?

Podcast: »Das Urteil des BVerfG zur Sterbehilfe ist eine deutliche Kritik an der Politik der Ärztekammern in den letzten Jahrzehnten«, meint Prof. Urban Wiesing. In dieser Episode erklärt der Tübinger Medizinethiker, warum ausgerechnet die Kammern in diesem Punkt gegen die verfassungsgemäße Berufsfreiheit der Ärzte verstoßen und inwieweit der Staat präventiv in die Hilfe zum Suizid eingreifen darf. Und er sagt, welches Gesetz zur Sterbehilfe ihm und seinen Kollegen vorschwebt.

Ärzte Zeitung: Wie regeln wir denn jetzt die ärztliche Sterbehilfe, Prof. Wiesing?


FAZ, 01.07.2020

Minister Spahn unter Zugzwang

Allmählich dürften Jens Spahn die Argumente ausgehen. Bislang hatte der Bundesgesundheitsminister stets auf das Bundesverfassungsgericht verwiesen. Dessen Urteile seien abzuwarten, ehe sein Haus die ausstehenden Entscheidungen zum Umgang mit Sterbehilfe treffe. Wie Anfang der Woche bekannt wurde, hat Karlsruhe nun auch die letzte Entscheidung gefällt, auf die Spahn gesetzt hatte.

FAZ: Minister Spahn unter Zugzwang

 

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