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Aktuelles aus den Medien

Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativversorgung / Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.

Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind.


ZDF / Doku, Ankündigung für den 26.10.2021

37°: Die letzten guten Tage: Wie Palliativärzt*innen helfen / ein Film von Caroline Haertel und Mirjana Momirovic

Sie sind immer erreichbar, lindern Schmerzen, Ängste, Atemnot: Die Palliativärzt*innen stehen ihren sterbenskranken Patient*innen zur Seite - bis zum Schluss. Keine leichte Aufgabe. Unheilbar Kranken Hoffnung zu machen, bringt nichts, wenn es keine Heilung gibt. Aber Lebensqualität zurückgeben, das können Palliativärzt*innen und bringen damit wieder etwas Zuversicht und Freude in das Leben ihrer Patient*innen. Ein herausfordernder Beruf.

ZDF 37°: Die letzten guten Tage: Wie Palliativärzt*innen helfen


Kompakt Urologie, 14.10.2021

Anne-Sophie Mutter besucht hessisches Krebszentrum

Was macht die Krebsmedizin aus? Wie kann die Versorgung von Patientenverbessert werden? Die Musikerin Anne-Sophie Mutter, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, hat sich an der Frankfurter Uniklinik ein Bild von der Lage gemacht – und gibt auch persönliche Einblicke. (...) Eine bedeutende Rolle spielt dabei auch die Palliativmedizin, die in Frankfurt, entgegen der herkömmlichen Vorstellung, bereits sehr früh eingesetzt wird. «Ich bin sehr erfreut darüber, dass die Palliativmedizin, die mir sehr wichtig ist, bereits in einem frühen Krankheitsstadium zum Einsatz kommt, denn sie bietet viele Möglichkeiten, die Patienten empathisch zu leiten und sich auch um ihr seelisches Wohl zu kümmern», sagte Mutter.

Kompakt Urologie: Anne-Sophie Mutter besucht hessisches Krebszentrum


kreiszeitung.de, 12.10.2021

Aus der Schweiz nach Bremen

Jetzt hat es nicht etwa eine Ärztin von Bremen in die Schweiz gezogen, sondern umgekehrt. Dr. Katja Fischer hat soeben die Leitung der Palliativmedizin am Klinikum Links der Weser (LdW) übernommen. (...) Fischer ist zudem Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), kennt daher Geschäftsführer Heiner Melching. Er hat womöglich ein gutes Wort für seine ehemalige Station in Bremen eingelegt. Fischer freut sich, Chefärztin an einer der 33 von der DGP zertifizierten Palliativstationen zu sein, betonte sie. Das sei „eine fachliche Herausforderung“.

kreiszeitung.de: Aus der Schweiz nach Bremen


Der Sonntag, 11.10.2021

Welthospiztag: Sachsen hat Hospiz- und Palliativversorgung ausgebaut

In Sachsen stehen für Erwachsene derzeit 167 stationäre Hospizplätze in 14 Einrichtungen bereit. Außerdem gebe es ein stationäres Kinderhospiz in Markkleeberg bei Leipzig mit zehn Plätzen und fünf Elternwohnungen, teilte das sächsische Sozialministerium am Freitag in Dresden mit. Zum Welthospiztag am Samstag (9. Oktober) erklärte Sozialministerin Petra Köpping (SPD): „Sachsen ist gut aufgestellt im Hinblick auf die Hospiz- und Palliativversorgung, auch dank der Landesfördermittel in Millionenhöhe.“ In diesem Jahr stünden bis zu 400.000 Euro zur Unterstützung bereit.

Der Sonntag: Welthospiztag: Sachsen hat Hospiz- und Palliativversorgung ausgebaut


NDR, 10.10.2021

Veranstaltungen machen auf Hospizarbeit aufmerksam

Tod, Trauer, Sterben - all das wird oft verdrängt. In Kiel und Lübeck bieten deshalb Palliativ- und Hospizinitiativen aktuell viele Veranstaltungen an, um zum Beispiel über Sterbebegleitung zu informieren.

NDR: Veranstaltungen machen auf Hospizarbeit aufmerksam


NDR, 09.10.2021

Welthospiztag: Hamburger Hospizwoche startet

Es gibt knapp 1.200 ehrenamtliche Sterbebegleiter und -begleiterinnen. Im Studio informiert Ina Voigt über Angebote in Hamburg.

NDR: Welthospiztag: Hamburger Hospizwoche startet


Welt, 09.10.2021

Hospizkoordinatorin fordert mehr Palliativarbeit in Pflegeheimen

Etwa 30 Prozent der Menschen sterben in Pflegeeinrichtungen. Laut Hospizkoordinatorin Katja Fischer besteht aber gerade dort die größte Lücke in der Hospiz- und Palliativversorgung. Die Folge: Unsicherheit und Not bei Sterbenden, Angehörigen und Pflegekräften.

Welt: Hospizkoordinatorin fordert mehr Palliativarbeit in Pflegeheimen


Die Rheinpfalz, 08.10.2021

Erstes ambulantes Kinderpalliativ-Team in Rheinland-Pfalz

Das erste ambulante Palliativ-Team für Kinder in Rheinland-Pfalz hat seine Arbeit aufgenommen. Eine Gruppe von Ärzten und Pflegekräften kümmert sich dabei um Kinder, die eine unheilbare Krankheit mit begrenzter Lebenserwartung haben, in deren Zuhause, wie das Zentrum für ambulante Hospiz- und Palliativversorgung am Freitag in Mainz mitteilte.

Die Rheinpfalz: Erstes ambulantes Kinderpalliativ-Team in Rheinland-Pfalz


nordbayern.de, 07.10.2021

SAPV: Die letzten Schritte in Würde gehen

Die "Spezialisierte ambulante Palliativversorgung" Südfranken hat schon rund 1000 todkranke Menschen, die in den eigenen vier Wänden sterben wollten, auf ihrem letzten Weg begleitet. Doch die Helfer benötigen selbst Hilfe: Die Personaldecke ist dünn. Und der Bedarf wächst.

nordbayern.de: SAPV: Die letzten Schritte in Würde gehen


BibliomedPflege, 05.10.2021

Konzepte zum Umgang mit Suizidwünschen

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat in der Vorwoche eine Handreichung zum Umgang mit Anfragen zur Suizidassistenz veröffentlicht. Hintergrund sind die seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Februar 2020 gestiegenen Anfragen sterbenskranker Menschen und deren Angehöriger nach einem assistierten Suizid. Die Empfehlungen richten sich u. a. an haupt- und ehrenamtliches Fachpersonal der Hospizarbeit und Palliativversorgung. Dazu sagte DGP-Präsidentin Claudia Bausewein: "Suizidwünschen sollte immer mit Professionalität und Mitgefühl begegnet werden."

BibliomedPflege: Konzepte zum Umgang mit Suizidwünschen


Sonntagsblatt, 04.10.2021

Martina Rössler über ihren Beruf als Palliativmedizinerin: "Wir begleiten das Leben, nicht das Sterben"

Auch Martina Rössler hat mal Medizin studiert, um mit Blaulicht Leben zu retten. Doch über den Facharzt in Geriatrie rutschte die 50-Jährige in die Palliativmedizin hinein und bekam einen anderen Blick auf das Lebensende. Seit zwei Jahren ist Rössler nun Leitende Ärztin im Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) des Münchner Hospizdiensts "DaSein e.V." Ein Gespräch über das Sterben und den Tod.

Sonntagsblatt: Martina Rössler über ihren Beruf als Palliativmedizinerin: "Wir begleiten das Leben, nicht das Sterben"


Domradio, 04.10.2021

Immer mehr Anfragen nach Suizidbeihilfe in Heimen und Hospizen - Debatte über rote Linien

Selbstbestimmung auf der einen Seite, Schutz des Lebens auf der anderen: Ein Urteil aus Karlsruhe stellt immer mehr Altenheime und Palliativstationen vor die Frage, ob in ihren Räumen Suizidbeihilfe stattfinden darf. (...) "Anfragen nach assistiertem Suizid nehmen zu", teilte die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) jetzt mit. Bereits im August hatte DGP-Präsidentin Claudia Bausewein, Münchener Palliativmedizinerin, in der "Zeit" geschrieben: "Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts erleben Ärzte nun häufiger drängende Patienten, die glauben, einen Anspruch auf Assistenz beim Suizid zu haben." Das gelte nicht nur für sterbenskranke Patienten, sondern auch für Personen, die "lebenssatt" seien.

Domradio: Immer mehr Anfragen nach Suizidbeihilfe in Heimen und Hospizen - Debatte über rote Linien

Altenheim.net: Handreichung informiert über Umgang mit Suizidanfragen


rbbKultur, 01.10.2021

Jetzt geht's ans Sterben

Wir werden alle sterben – also lasst uns endlich anfangen, entspannt mit dem Tod umzugehen. Dieser Podcast will dem Tod seinen Schrecken nehmen. Henrike Möller erzählt die Geschichten von zehn Menschen, die Erfahrungen mit Tod und Trauer gemacht haben. Persönliche Erlebnisse verbinden sich mit Informationen rund ums Thema Sterben. Immer mit dem Ziel, den Tod dort zu platzieren, wo er hingehört: mitten ins Leben. Seit dem 1. Oktober 2021 immer freitags.

rbbKultur: Jetzt geht's ans Sterben


Ärztliche Praxis - Neurologie Psychiatrie, 30.09.2021

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin zeichnet Projekt “Homecare ALS” aus

Zum Abschluss ihrer 4. Mitgliedertage hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zum 14. Mal den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“ verliehen. Im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung wurden zwei gleichwertige erste Preise vergeben, die sich nach Bewertung der DGP-Jury entlang der Kriterien Modellcharakter, Innovation, Originalität, Übertragbarkeit, Inspiration und Aktualität als preiswürdig erwiesen haben. Der insgesamt mit 10.000 Euro dotierte Preis wird seit 2008 jährlich von der Firma Grünenthal gestiftet.

Ärztliche Praxis, Neurologie Psychiatrie: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin zeichnet Projekt “Homecare ALS” aus


Informationsdienst Wissenschaft, 29.09.2021

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin: Teams und Einrichtungen brauchen Konzepte zum Umgang mit Suizidwünschen

Sterbenskranke Menschen wie auch deren Angehörige wenden sich zunehmend mit Anfragen nach einem assistierten Suizid an Mitarbeitende in der Hospiz- und Palliativversorgung. Das ist seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Februar 2020 deutlich spürbar. Deshalb hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) heute eine Handreichung für haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte der Hospizarbeit und Palliativversorgung wie auch andere im Gesundheitswesen Tätige zum Umgang mit Anfragen zur Suizidassistenz veröffentlicht.

DGP-Präsidentin Prof. Dr. Claudia Bausewein: „Suizidwünschen sollte immer mit Professionalität und Mitgefühl begegnet werden.“ Zum Ausdruck zu bringen sei laut der erfahrenen Palliativmedizinerin die Haltung: „Wenn Du sterben willst, berührt es mich und ich will Dir als Mensch beistehen“. Dabei kann es eine große Herausforderung für Fachkräfte der Hospizarbeit und Palliativversorgung darstellen, die Würde eines Menschen bis ins Äußerste – unter Umständen bis zum Wunsch, dieses Leben selbst zu beenden – zu bewahren.

DGP: Empfehlungen der DGP zum Umgang mit dem Wunsch nach Suizidassistenz in der Hospizarbeit und Palliativversorgung

idw: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin: Teams und Einrichtungen brauchen Konzepte zum Umgang mit Suizidwünschen

ÄrzteZeitung: Heime und Hospize werden immer öfter mit assistiertem Suizid konfrontiert

Deutsches Ärzteblatt: Wie Palliativ­einrichtungen mit Suizidwünschen umgehen können


buten un binnen, 28.09.2021

Diese Bremer Palliativlotsin will dem Tod den Schrecken nehmen

Sorgen mittragen, Trauer aushalten und Aufgaben verteilen – dabei kann eine Palliativlotsin Sterbenden und Angehörigen helfen. So auch Heide Hafer und ihrer Tochter Anja Faltus. Sie fährt mit einem Kleinwagen umher, betreut immer rund zwei Dutzend Schicksale gleichzeitig, berät, vermittelt, hilft: Elke Ehlert ist sozusagen ein deutschlandweit einzigartiges Projekt, laut Initiator gelebte Suizid-Prävention und hat den ersten Platz beim diesjährigen Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gemacht.

buten un binnen: Diese Bremer Palliativlotsin will dem Tod den Schrecken nehmen


Deutsches Ärzteblatt, 27.09.2021

Palliativmediziner plädieren für Ausbau der Hospizversorgung

Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV) fordert, die Hospizarbeit und Palliativ­versorgung bundesweit auszubauen und dieses Vorhaben im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregie­rung zu verankern. „Im auszuhandelnden Koalitionsvertrag müssen die Bedürfnisse und Nöte von schwerstkranken und sterbenden sowie suizidgefährdeten Menschen dringend berücksichtigt werden“, sagte der Vorsitzende des DHPV, Winfried Hardinghaus.

Deutsches Ärzteblatt: Palliativmediziner plädieren für Ausbau der Hospizversorgung


Informationsdienst Wissenschaft, 27.09.2021

DGP-Förderpreis für Palliativmedizin geht an zwei hervorragende Studien zu bisher wenig beachteten Patient:innengruppen

Im Rahmen der virtuellen Mitgliedertage der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat DGP-Präsidentin Prof. Dr. Claudia Bausewein den diesjährigen Förderpreis der Fachgesellschaft gleichberechtigt an zwei Forschungsgruppen verliehen: „Die Arbeiten der beiden Teams haben die Jury – bei insgesamt hoher Qualität der Einreichungen – besonders in methodischer Hinsicht beeindruckt.“

idw: DGP-Förderpreis für Palliativmedizin geht an zwei hervorragende Studien zu bisher wenig beachteten Patient:innengruppen


Informationsdienst Wissenschaft, 27.09.2021

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin verleiht erste Preise an Projekte „Palliativlotsin“ und „Homecare ALS“

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin hat zum 14. Mal den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“ verliehen. Im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung wurden zwei gleichwertige erste Preise an die Projekte „Palliativlotsin© für Menschen mit einer weit fortgeschrittenen Tumorerkrankung in der Stadt Bremen“ und „Homecare ALS – früh einsetzende, ambulante, spezialisierte Versorgung von Menschen mit amyotropher Lateralsklerose durch ein multiprofessionelles Team“ vergeben. Der insgesamt mit 10.000 € dotierte Preis wird seit 2008 jährlich von der Firma Grünenthal gestiftet.

idw: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin verleiht erste Preise an Projekte „Palliativlotsin“ und „Homecare ALS“


Deutschlandfunk Kultur, 22.09.2021

Raus aus dem dauerhaften Krisenmodus

Die Gesellschaft scheint zunehmend unfähig zu sein, konzertiert auf Krisen zu reagieren. Armin Nassehi schlägt in seinem neuen Buch vor, gesellschaftliche Bereiche neu zu verzahnen. Wie das gehen könnte, zeigt er am Beispiel der Palliativmedizin. (...) Dort gelinge es zunehmend, Mediziner, Pflegende und Erkrankte kommunikativ auf Augenhöhe zu bringen und so eine Sensibilität für den „praktikablen Willen“ der Patientinnen und Patienten zu schaffen.

Deutschlandfunk Kultur: Raus aus dem dauerhaften Krisenmodus


Deutsches Ärzteblatt, 21.09.2021

Keine Anträge auf Erwerb eines tödlich wirkenden Betäubungsmittels bewilligt

Seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Sterbehilfe vom 2. März 2017 sind beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) 223 Anträge auf Erwerb eines tödlich wirkenden Betäubungsmittels gestellt worden. Kein Antrag ist bewilligt worden, 144 Anträge wurden abgelehnt.

Deutsches Ärzteblatt: Keine Anträge auf Erwerb eines tödlich wirkenden Betäubungsmittels bewilligt


Medical Tribune, 19.09.2021

Implantierbare Defibrillatoren: Über die Deaktivierung am Lebensende reden

Implantierbare Defibrillatoren können ein friedliches Sterben verhindern. Deshalb fordern internationale Leitlinien eine frühzeitige Aufklärung der Patienten über die Option der Deaktivierung zum Lebensende hin. In der Praxis gibt es jedoch aufseiten der Ärzte große Unsicherheit im Umgang mit diesem Thema.

Medical Tribune: Implantierbare Defibrillatoren: Über die Deaktivierung am Lebensende reden


Sonntagsblatt, 16.09.2021

Stadtakademie startet neues Programm für Herbst und Winter

(...) Höhepunkt des Programms ist eine Podiumsdiskussion am 28. Oktober zum "freiwilligen Tod" mit der Palliativmedizinerin Claudia Bausewein und dem Theologieprofessor Reiner Anselm, der Anfang 2021 zusammen mit anderen die Debatte zum assistierten Suizid neu angestoßen hatte. Prominente Referenten wie die Journalistin Beatrice von Weizsäcker, der Theologe Pierre Stutz oder der Neurobiologe Gerald Hüther sind ebenfalls im Programm, das von September 2021 bis Februar 2022 läuft.

Sonntagsblatt: Stadtakademie startet neues Programm für Herbst und Winter / Information


Deutsches Ärzteblatt, 15.09.2021

Britische Ärzteorganisation rückt vom Nein zur Sterbehilfe ab

Die britische Ärzteorganisation BMA (British Medical Association) rückt von ihrem Nein zu gesetzlichen Lockerungen bei der bislang verbotenen Sterbehilfe ab. Das Exekutivgremium stimmte gestern mit knapper einfacher Mehrheit (49 Prozent) dafür, eine neutrale Position zu einer möglichen Legalisierung der Sterbehilfe einzunehmen. 48 Prozent sprachen sich dagegen aus. Bislang hatte die Ärzteorganisation eine Änderung der bestehenden Regelungen abgelehnt.

Deutsches Ärzteblatt: Britische Ärzteorganisation rückt vom Nein zur Sterbehilfe ab


Badische Zeitung, 13.09.2021

Hilfe für unheilbar kranke Kinder

Jennifer Kaiser startet Glücksnudel-Projekt zur Unterstützung des Bundesverbands Kinderhospiz / Lecker essen und Gutes tun.

Badische Zeitung: Hilfe für unheilbar kranke Kinder


Domradio, 10.09.2021

Mahnungen zum Welttag der Suizidprävention Trügerische Entwicklung?

In Deutschland nimmt sich statistisch gesehen alle 58 Minuten ein Mensch das Leben. Zwar ist die Zahl der Suizide auf einen Tiefststand gesunken. Doch Experten fordern eine bessere Suizidprävention. (...) Es sind nicht nur Sterbenskranke und Depressive, die einen Suizid in Erwägung ziehen. Immer mehr Menschen erkundigten sich nach einem ärztlich assistierten Suizid, obwohl sie weder körperlich noch psychisch schwer erkrankt seien, so die Münchner Medizinprofessorin Claudia Bausewein. "Viele haben das Gefühl, genug erlebt zu haben, lebenssatt zu sein. Sie wollen die Fäden in der Hand behalten und haben Sorge vor einem Kontrollverlust im Alter", sagt die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Dennoch steht aus Sicht der Mediziner und Psychologen des Netzwerks Naspro fest, dass Menschen mit Suizidgedanken in der weit überwiegenden Zahl in existenziellen Notlagen stecken. Verständnis und Hilfe könnten dazu beitragen, dass sie Hoffnung schöpfen. Dafür soll auch der Welttag der Suizidprävention am Freitag werben.

Domradio: Mahnungen zum Welttag der Suizidprävention Trügerische Entwicklung?


Sonntagsblatt, 09.09.2021

Experte rät: Begleitung am Lebensende individuell aushandeln

In der Hospizarbeit und Palliativversorgung bestehen nach Auffassung des Münchner Soziologen Niklas Barth ganz unterschiedliche und teils widersprüchliche Vorstellungen davon, was ein gutes Sterben ist. (...) Anlass der Diskussion war das Themenjahr "Was ist gutes Sterben?", das der Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen, der Hospiz- und Palliativverband Niedersachsen sowie die Hospiz-Stiftung Niedersachsen ausgerufen hatten.

Sonntagsblatt: Experte rät: Begleitung am Lebensende individuell aushandeln


Süddeutsche Zeitung, 08.09.2021

Arztbesuch per Video

Um Patienten mit neurologischen Krankheiten auch am Lebensende gut versorgen zu können, startet in Agatharied ein Pilotprojekt. Erste Erfolge gibt es bereits.

Süddeutsche Zeitung: Arztbesuch per Video


Tagesspiegel.de, 07.09.2021

Wann kommt die Reform der Sterbehilfe?

Zum Wahlkampfschlager taugt das Thema nicht: Selbstmord. Rund 10 000 Menschen nehmen sich in Deutschland jedes Jahr das Leben - wegen einer schweren Krankheit, aus Angst vor dem Alter oder aus Liebeskummer. (...) Darüber sprechen wollen aber die wenigsten. Das Thema ist tabu, gesellschaftlich wie politisch. Im Bundestag gibt es eine Reihe von Abgeordneten, die dennoch unbedingt im Parlament über die Sterbehilfe debattieren wollen - mit dem Ziel, eine gesetzliche Regelung dafür zu finden. Ihre Motive sind unterschiedlich.

Tagesspiegel.de: Wann kommt die Reform der Sterbehilfe?


Brigitte Psychologie, 06.09.2021

Palliativpsychologin: Menschen, die nach diesem Prinzip leben, bereuen am Ende am wenigsten

Das Leben ist kostbar und die Vorstellung, ganz am Ende zurückzublicken und zu erkennen, es verschwendet zu haben, ist für viele Menschen beängstigend. Was können wir tun, um dem vorzubeugen? Darüber haben wir mit einer Palliativpsychologin gesprochen.

Brigitte Psychologie: Menschen, die nach diesem Prinzip leben, bereuen am Ende am wenigsten


SR.de, 04.09.2021

SR-Feature gewinnt TOM-Medienpreis

Das Hörfunkfeature des Saarländischen Rundfunks „Gestorben wird erst morgen – Wenn Kinder aus dem Leben gehen“ hat den TOM-Medienpreis gewonnen. (...) SR-Autor Christian Chang-Langhorst reist in seinem preisgekrönten Feature quer durch Deutschland und trifft dabei auf sterbenskranke Kinder sowie Menschen, die sie entschlossen begleiten. (...) Bereits im vergangenen Jahr war das SR-Feature „Gestorben wird erst morgen – Wenn Kinder aus dem Leben gehen“ für eine weitere Auszeichnung, den Kommunikationspreis „…leben bis zuletzt“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, nominiert.

SR.de: SR-Feature gewinnt TOM-Medienpreis


Nationales Suizidpräventionsprogramm (NasPro), Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention, Deutsche Akademie für Suizidprävention, 03.09.2021

Aktiv werden in der Suizidprävention: Alle, die Hilfe suchen, sollten Hilfe finden 

Anlässlich des Welttages der Suizidprävention übergibt das Nationale Suizidpräventionsprogramm auf einer Tagung einen umfassenden Bericht zur aktuellen Situation an das Bundesministerium für Gesundheit. Über 50 Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis haben eine klare gemeinsame Botschaft an die Politik: es braucht flächendeckend dauerhaft finanzierte Angebote für Menschen, die sich in suizidalen Krisen befinden. Dazu müssen vorhandene Hilfsmöglichkeiten ausgebaut und verstetigt werden. 

NasPro: Aktiv werden in der Suizidprävention: Alle, die Hilfe suchen, sollten Hilfe finden


HL-live.de, 02.09.2021

Travebogen unterstützt Palliativ-Forschung

Das Lübecker Palliativnetz nimmt an einer bundesweiten Studie zur Verbesserung der Palliativversorgung in Deutschland teil. Unter Federführung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München werden Daten von insgesamt 2000 erwachsenen Palliativpatienten hinsichtlich ihres medizinischen Bedarfs sowie der entstandenen Kosten erhoben und ausgewertet.

HL-live.de: Travebogen unterstützt Palliativ-Forschung


Kirchen Zeitung, 31.08.2021

Den Todeswunsch aushalten

„Ich will nicht mehr.“ – Solche Worte fahren einem buchstäblich durch Mark und Bein. Sie fallen in Situationen, in denen alte und kranke Menschen der Mut und die Kraft verlassen. Nach langem Kampf, nach schwierigen Diagnosen. Wie geht man mit solchen Worten um – als Angehörige, aber auch als Arzt oder Ärztin, Seelsorgerin oder Seelsorger? (...) Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln, führte in das Thema ein und gab den Teilnehmern Anregungen zum Nachdenken.

Kirchen Zeitung: Den Todeswunsch aushalten


SWR, 30.08.2021

Kerstin Sturm - Sterbebegleiterin und Podcasterin

Kerstin Sturm ist ehrenamtliche Sterbebegleiterin im Hospiz Stuttgart und betreibt den Podcast "Das letzte Kapitel" mit dem sie einen Beitrag dazu leisten will, dass das Sterben bei uns gesellschaftsfähig wird.

SWR: Kerstin Sturm - Sterbebegleiterin und Podcasterin


Domradio.de, 30.08.2021

Selbstbestimmung als Megatrend

Der künftige Bundestag muss die Suizidbeihilfe neu regeln. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2020 ist ein rechtsfreier Raum entstanden. Es geht vor allem um Beratung und Schutz für Suizidwillige. (...) Wie weit die Alterung der Gesellschaften und der Trend zur Liberalisierung der Sterbehilfe konkret zusammenhängen, wird vielfach diskutiert. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, jedenfalls beobachtet, dass nicht nur immer mehr sterbenskranke Menschen ihrem Leben ein Ende setzen wollen.

Domradio.de: Selbstbestimmung als Megatrend


Informationsdienst Wissenschaft, 27.08.2021

Cochrane Review zur palliativen Symptomkontrolle bei COVID-19-Patienten: Es fehlt an Studien!

Patient*innen mit schwerer COVID-19 können am Ende ihres Lebens unter äußerst belastende Symptome wie Atemnot, Schmerzen oder Verwirrtheit leiden. Das Ziel der Palliativmedizin ist es, solche Symptome gezielt zu lindern. Als palliative Behandlungen kommen Medikamente wie Opioide ebenso in Frage wie nichtmedikamentöse Maßnahmen, beispielsweise Atemtechniken oder Entspannung. Dieser neue Cochrane Review wollte die Evidenz zu diesem Thema auswerten. Doch die Ergebnisse zeigen vor allem einen eklatanten Mangel ans zuverlässigen Studien.

idw: Cochrane Review zur palliativen Symptomkontrolle bei COVID-19-Patienten: Es fehlt an Studien!


Ärzteblatt, 27.08.2021

Sterbehilfe: 750.000 Unterschriften für Initiative in Italien

Die italienische Sterbehilfeinitiative „Liberi fino alla fine“ (Frei bis zum Ende) kann immer mehr Unterstützer für sich gewinnen. Wie die Zeitung Corriere della Sera (heute) berichtet, haben sich mittler­weile mehr als 750.000 Menschen mit ihrer Unterschrift beteiligt.

Ärzteblatt: Sterbehilfe: 750.000 Unterschriften für Initiative in Italien


Informationsdienst Wissenschaft, 26.08.2021

„Schmerz und Versorgung im Dialog“ – neuer DGS-Podcast mit Doc Esser

Wie sieht es mit der Versorgung von 23 Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen in Deutschland aus? Brauchen wir den Facharzt für Schmerzmedizin? Welchen Einfluss hat die COVID-19-Pandemie auf die Palliativmedizin? Steht Cannabis in der Schmerztherapie zur Verfügung? Diese und weitere Fragen rund um die Schmerzmedizin diskutiert Facharzt und Moderator Doc Esser mit seinen Gästen im aktuellen Podcast der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS). Ab sofort und jeweils am letzten Donnerstag im Monat gibt es eine neue Folge von „Schmerz und Versorgung im Dialog“.

idw: „Schmerz und Versorgung im Dialog“ – neuer DGS-Podcast mit Doc Esser


Weser Kurier, 26.08.2021

Angebot für Sterbenskranke

Elke Ehlert ist die erste und bisher einzige Palliativlotsin Bremens. Sie bietet in Marßel und bei Bedarf auch zu Hause Beratung für sterbenskranke Patienten mit Tumorerkrankungen und deren Angehörige an.

Weser Kurier: Angebot für Sterbenskranke


FAZ, 24.08.2021

Aktivisten könnten neues Sterbehilfe-Gesetz erzwingen

Über Jahre hat die italienische Regierung Initiativen ausgesessen, das überholte Sterbehilfe-Gesetz zu reformieren. Jetzt könnte sie durch ein Referendum dazu gezwungen werden.

FAZ: Aktivisten könnten neues Sterbehilfe-Gesetz erzwingen


Neue Zürcher Zeitung, 20.08.2021

Über 500 000 Unterschriften für Sterbehilfe in Italien – das Thema mobilisiert die Jungen am Badestrand

Schwierige ethische und gesellschaftliche Fragen werden in Italien oft vom Parlament verbummelt und dann in der Volksabstimmung entschieden.

NZZ Über 500 000 Unterschriften für Sterbehilfe in Italien


ZDF 13 Fragen, 18.08.2021

Ich will sterben: Sterbehilfe für alle?

Sollte jeder selbst über seinen Tod entscheiden dürfen? Dafür auch legal Hilfe in Anspruch nehmen können? Die Mehrheit der Deutschen sagt Ja. Das Bundesverfassungsgericht befürwortet es. Unter den sechs Gästen: Heiner Melching, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

13 Fragen Ich will sterben: Sterbehilfe für alle?


Wiesbadenaktuell.de, 17.08.2021

Kulturprogramm „Leben-Sterben-Tod“

Am Freitag, 3. September, startet in den Wiesbadener Kultureinrichtungen eine Themenreihe zu „Leben-Sterben-Tod“. 2020 war zum 13. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in Kooperation zwischen der DGP, dem Kulturamt und diversen Kulturveranstaltern ein Kulturprogramm zu dem Themenkomplex „Leben-Sterben-Tod“ geplant.

Wiesbadenaktuell.de: Kulturprogramm „Leben-Sterben-Tod“
www.wiesbaden.de/kultur/veranstaltungen/auf-leben-und-tod


NRZ, 17.08.2021

Palliativ-Symposium zum Thema Suizid in Duisburg

(...) „Suizid und Hilfe beim Suizid“ lautet das Thema eines Palliativ-Symposiums am Mittwoch, 25. August. (...) Der Impulsvortrag des Palliativarztes Dr. Ulrich Grabenhorst wird daher der Frage nachgehen, wo die Palliativversorgung nach mehr als einem Jahr der Auseinandersetzung mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Nichtigkeit des § 217 StGB steht. (...) Auf dem Podium diskutieren anschließend die Palliativmediziner Eti Saylan, Franziska Mädler und Dr. Sebastian Balleisen (Chefarzt Sana/Johanniter), mit der Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Henrikje Stanze (Bremen), der Sozialwissenschaftlerin Dr. Iris Huth, der Theologin Dorothee Brand-König und der Juristin Sandra Weeger-Elsner.

NRZ: Palliativ-Symposium zum Thema Suizid in Duisburg

www.dgpalliativmedizin.de/neuigkeiten/veranstaltungen/


ÄrzteZeitung, 17.08.2021

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung im Ländle fast flächendeckend

Stuttgart. Die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) wird in Baden-Württemberg nahezu flächendeckend gewährleistet. 97,5 Prozent der Bevölkerung könnten durch eines der landesweit 38 SAPV-Teams abgedeckt werden, heißt es in der Antwort des Landesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Landtag.

ÄrzteZeitung: Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung im Ländle fast flächendeckend


Nordwest Zeitung, 17.08.2021

Infektionsrisiko minimieren

Prof. Dr. Claudia Bausewein (Bild) ist Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.
Frage: Müssen Palliativeinrichtungen in Pandemie-Zeiten besonders geschützt werden?
Bausewein: Wie für andere schwer kranke Menschen muss die Infektionsgefahr auch für Palliativ-Patienten so gut es geht minimiert werden. (...) Dessen ungeachtet gilt es, das richtige Maß zu finden. So kann man einem sterbenden Menschen den gewünschten Kontakt zu seinen Angehörigen in den möglicherweise letzten Stunden seines Lebens nicht verwehren.

Nordwest Zeitung: Infektionsrisiko minimieren
Nordwest Zeitung: Individuelle Bedürfnisse berücksichtigen
Nordwest Zeitung: Den Leidensdruck reduzieren


Brigitte-Psychologie, 15.08.2021

Palliativpsychologin: Damit hadern Menschen am Ende ihres Lebens am meisten

Das ideale und für viele Menschen wünschenswerteste Finale für ihr Leben ist wahrscheinlich, in Frieden gehen und loslassen zu können, wenn sie an der Reihe sind. Doch welche Voraussetzungen sind dafür nötig? Wir haben darüber mit einer Palliativpsychologin gesprochen.

Brigitte-Psychologie: Palliativpsychologin: Damit hadern Menschen am Ende ihres Lebens am meisten


Deutsches Ärzteblatt, 13.08.2021

ÄZQ veröffentlicht drei aktualisierte Gesundheits­informationen für Patienten

Berlin – Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat drei seiner Kurzinformationen für Patienten auf den neuesten Stand gebracht: Testosteron bei älteren Männern, Methadon gegen Krebs und Palliativversorgung.

Deutsches Ärzteblatt: ÄZQ veröffentlicht drei aktualisierte Gesundheits­informationen für Patienten


ZEIT online, 12.08.2021

Sterbehilfe: Warum wollen die Menschen sterben?

Nach einem Verfassungsgerichtsurteil ist die Gesetzgebung zur Sterbehilfe hierzulande sehr liberal. Was nun? Über diese Fragen müssen wir als Gesellschaft jetzt reden. Ein Gastbeitrag von Claudia Bausewein

ZEIT online: Warum wollen die Menschen sterben?


GG-digital, 12.08.2021

 

Debatte: Mehr Autonomie am Lebensende?

Ein höchstrichterliches Urteil hat die Diskussion über die Suizidassistenz neu belebt. Heiner Melching (DGP-Geschäftsführer) empfiehlt, bei den bestehenden gesetzlichen Regelungen zu bleiben und die Hospiz- und Palliativversorgung sowie die Suizidprävention auszubauen.

GG-digital: Debatte: Mehr Autonomie am Lebensende?


FAZ (Plus), 11.08.2021

Mit Narkose in den letzten Schlaf

Palliative Sedierung, also die kontrollierte Ausschaltung des Bewusstseins durch Medikamente, verkürzt nicht das Leben, sondern dient der Linderung der Leiden. Eine medizinethische Klarstellung. (...) Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin verbleibt bei ihrer Ablehnung der Beteiligung von Palliativmedizinern.

FAZ (Plus): Mit Narkose in den letzten Schlaf


Nordbayern.de, 10.08.2021

Bundespräsident ehrt zwei verdiente Nürnberger

Hohe Auszeichnung für zwei Nürnberger: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Dirk Münch und Stefan Engeln die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. (...) Der Diakon Dirk Münch wurde für seine langjährigen Verdienste in der Hospiz- und Palliativversorgung ausgezeichnet.

Nordbayern.de: Bundespräsident ehrt zwei verdiente Nürnberger


Rosenheim24, 06.08.2021

Aus dem Leben gerissen: Wie Eltern mit dem Tod ihres Kindes umgehen und wie man helfen kann

Die Tragödie um den Tod von Michael Ballacks Sohn Emilio, der bei bei einem Quad-Unfall in Portugal starb, geht den Menschen sehr nahe. Ballack und seine Familie sind in ihrer Trauer nicht allein. (...) Jährlich müssen tausende Eltern damit zurechtkommen, dass das eigene Kind stirbt. Eltern müssen Abschied nehmen vom Liebsten, das sie haben auf der Welt. Ihr Umfeld ist damit häufig völlig überfordert, sagt Heiner Melching. Der Sozialpädagoge hat jahrelang Trauergruppen geleitet und ist heute Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Rosenheim24: Aus dem Leben gerissen: Wie Eltern mit dem Tod ihres Kindes umgehen und wie man helfen kann


Die Glocke, 02.08.2021

Menschen erzählen, was am Ende bleibt

„Was denken die Menschen im Kreis Gütersloh über das Sterben?“ Im Rahmen des Videoprojekts „Was am Ende zählt“ hat der Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh Menschen aus dem Kreis Gütersloh zum Thema Sterben befragt.

Die Glocke: Menschen erzählen, was am Ende bleibt


Elysium digital, 03.07.2021, aktualisiert: 02.08.2021

Abschied von Joseph Brombach – 4.3.1936 -1.11.2020 Ein Pionier der Hospizbewegung / von Lisa Freund

Diese Gedanken zum Abschied von Joseph Brombach gelten einem Menschen, der uns sehr am Herzen liegt. Inspiriert vom hospizlichen Engagement von Joseph und Sibilla Brombach entschieden Michael Ziegert und ich elysium.digital 2016 zu gründen und so mit dem Thema Sterben und Tod an die Öffentlichkeit zu gehen. Für Michael und mich war Joseph ein guter Freund. An seinem Lebensende konnten wir ihm nahe sein. Wir danken ihm für seine Anregungen, seine Weitsicht und die Verdienste in der deutschen Hospizarbeit.

elysium digital Abschied von Joseph Brombach Ein Pionier der Hospizbewegung


Deutschlandfunk Kultur, 31.07.2021

Auch der Freitod braucht Grenzen

Jean-Pierre Wils hat lange für selbstbestimmtes Sterben geworben, doch das entsprechende Urteil des Bundesverfassungsgerichts sieht er skeptisch. Der Philosoph warnt davor, den Tod zum authentischen Projekt im Sinne einer letzten Emanzipation zu stilisieren.

Deutschlandfunk Kultur: Auch der Freitod braucht Grenzen


Medical Tribune, 30.07.2021

Palliativmediziner möglichst früh in die Krebstherapie integrieren

Dass Krebskranke heute sogar in fortgeschrittenen Stadien immer länger leben, stellt Palliativmediziner vor neue Aufgaben. Wesentlich ist, dass sie bereits ab der Diagnose ihre Hilfe anbieten. Die Lebensqualität von Krebs­patienten steigt durch den Einsatz von Palliativteams nachweislich, unnötige aggressive Maßnahmen lassen sich durch sie vermeiden. Die Evidenz für die frühzeitige palliativmedizinische Versorgung ist so überzeugend, dass sie 2018 ein eigenes Kapitel in der S3-Leitlinie zum Lungenkarzinom bekommen hat.

Medical Tribune Palliativmediziner möglichst früh in die Krebstherapie integrieren


diabetologie-online.de, 30.07.2021

Coronapandemie: Psychische Folgen von Covid-19 im Gesundheitswesen

Beschäftigte im Gesundheitswesen waren und sind durch die Covid-19-Pandemie schwer belastet. Welche Schutzfaktoren helfen können, mit diesen Belastungen umzugehen, zeigt nun eine Studie der Universität Bonn. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift PLOS ONE.

diabetologie Coronapandemie: Psychische Folgen von Covid-19 im Gesundheitswesen

pflege.professionell.at: DE: Psychische Folgen von Covid-19 im Gesundheitswesen


Informationsdienst Wissenschaft, 29.07.2021

Leopoldina-Diskussionspapier plädiert für breite gesellschaftliche Debatte zur Neuregelung des assistierten Suizids

Die anstehende Neuregelung berührt theologische, philosophische, ethische, medizinische und politische Fragen und bedarf einer offenen gesamtgesellschaftlichen Debatte. Um zu dieser Diskussion beizutragen, haben Mitglieder der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Perspektiven ihre Überlegungen zu einer Neuregelung des assistierten Suizids in einem Diskussionspapier gebündelt und heute veröffentlicht. Mit Diskussionspapieren gibt die Leopoldina gemäß ihrem Auftrag als Nationalakademie Denkanstöße und regt gesellschaftliche Debatten an. (...)

Das Diskussionspapier haben Mitglieder der Leopoldina erarbeitet. Beteiligt waren die Professorinnen und Professoren Katharina Domschke, Michael Hallek, Thomas Krieg, Lukas Radbruch (Medizin), Horst Dreier, Reinhard Merkel, Brigitte Tag, Jochen Taupitz, Andreas Voßkuhle (Rechtswissenschaft), Bettina Schöne-Seifert, Michael Stolberg, Urban Wiesing (Ethik und Medizingeschichte).

idw: Leopoldina-Diskussionspapier plädiert für breite gesellschaftliche Debatte zur Neuregelung des assistierten Suizids

FAZ: Nicht ob, sondern wie

ÄrzteZeitung: Leopoldina schlägt Rahmen für Suizidbeihilfe vor


Informationsdienst Wissenschaft, 28.07.2021

Psychische Folgen von Covid-19 im Gesundheitswesen

Beschäftigte im Gesundheitswesen waren und sind durch die Covid-19-Pandemie schwer belastet. Welche Schutzfaktoren helfen können, mit diesen Belastungen umzugehen, zeigt nun eine Studie der Universität Bonn. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift PLOS ONE.

idw: Psychische Folgen von Covid-19 im Gesundheitswesen


Schmerzmedizin, 26.07.2021

DGP begrüßt Beschluss des Deutschen Ärztetages: Suizidassistenz keine ärztliche Aufgabe

"Wir begrüßen die Klarstellung, dass die Mitwirkung an einem Suizid keine ärztliche Aufgabe ist!" erklärt Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), in einer Pressemitteilung zur Entscheidung des 124. Deutschen Ärztetages am 5. Mai 2021: Dieser lehnt eine Verpflichtung von Ärzten zur Mitwirkung beim assistierten Suizid ab und bestätigt die Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung der Bundesärztekammer. Die Ärzteschaft verdeutlichte: "Das vertrauensvolle und wertschätzende Gespräch über den Wunsch zu sterben oder das eigene Leben zu beenden, gehört zum Kern ärztlicher Tätigkeit."

Schmerzmedizin: DGP begrüßt Beschluss des Deutschen Ärztetages: Suizidassistenz keine ärztliche Aufgabe


inSüdthüringen.de, 26.07.2021

„Letzte Hilfe“ als neuer Kurs im Landkreis

Kornelia Goldermann, Elke Krtschil und Ria Hoffmann dürften zu den ersten in Südthüringen gehören, die Menschen in „Letzter Hilfe“ schulen können – damit diese das Ende des Lebens anderer qualifiziert begleiten können. (...) „Der Kurs, der einen Abend umfasst, stattet auch mit dem Wissen aus, welche Veränderungen sich für einen sterbenden Menschen und seine Familie ergeben, er erklärt Hilfsangebote und er umfasst sogar praktische Übungen, die einem Sterbenden seine letzten Stunden erleichtern können“, so erläutert Kornelia Goldermann den Kursinhalt. Nicht umsonst hat das Projekt „Letzte Hilfe“ den Förderpreis für ambulante Palliativversorgung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin erhalten.

inSüdthüringen.de: „Letzte Hilfe“ als neuer Kurs im Landkreis


Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland, 15.07.2021

Der Erklärfilm zur Charta ist online!

Ab sofort kann der Erklärfilm der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland auf unserem YouTube-Kanal Koordinierung Hospiz Palliativ angesehen, geliked und geteilt werden. Nutzen Sie den Film auch auf Ihrer Website, um auf die Charta aufmerksam zu machen.

Charta-Erklärfilm


Wirtschaftskurier, 15.07.2021

Wenn nur die Stimme bleibt 

Die Stimme überlebt: Das Familienhörbuch ermöglicht sterbenskranken Müttern und Vätern, eine Audiobiografie als Erinnerung zu hinterlassen. Ein europaweit einmaliges Projekt.

Wirtschaftskurier: Wenn nur die Stimme bleibt


Deutschlandfunk, 12.07.2021

Selbstbestimmtes Sterben: Nichts essen und trinken bis in den Tod

Schwerstkranke und Hochbetagte, die nicht mehr leben wollen, haben in Deutschland nur wenige Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Sterben. Eine ist der „Freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken“, umgangssprachlich auch „Sterbefasten“ genannt. (...) „Freiwilligen Verzicht“ war und ist jedoch eng verwoben mit der oftmals weltanschaulich und emotional sehr aufgeladenen Debatte um Suizid und Sterbehilfe und wird deshalb meist vor diesem Hintergrund bewertet. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin empfiehlt, den „Freiwilligen Verzicht“ als Handlung ‚sui generis‘ also als ‚eigene Kategorie‘ zu definieren, – zu deutlich unterscheide er sich von einem Suizid oder Behandlungsabbruch.

Deutschlandfunk: Selbstbetimmtes Sterben: Nichts essen und trinken bis in den Tod


Freie Presse, 09.07.2021

Mit der Trauer von Hinterbliebenen umgehen lernen

Sterben und Tod sind Tabuthemen. Viele Sterbende und ihre Familien sind froh, wenn sie neben der medizinischen Betreuung einen emotionalen Beistand haben. Geleistet wird das durch den ambulanten Hospizdienst in Oelsnitz. Journalistin Cristina Zehrfeld absolviert den Ausbildungskurs zum ehrenamtlichen Hospizhelfer und berichtet, wie man zum Sterbebegleiter wird.

Freie Presse: Mit der Trauer von Hinterbliebenen umgehen lernen


Ärztezeitung, 06.07.2021

Sachsen: Hospizdienste erhalten 5,4 Millionen Euro

Ambulante Hospizdienste in Sachsen werden in diesem Jahr mit 265.000 Euro mehr als 2020 von den Kassen gefördert.

Ärztezeitung: Sachsen: Hospizdienste erhalten 5,4 Millionen Euro


ALJAZEERA, 04.07.2021

Lukas Radbruch: The process of dying

Death, for many, is something to be feared – while for others, it is simply a part of life. But regardless of how we perceive it, it is inevitable. More than 50 million people die every year from natural causes or medical conditions. Philosophers and doctors have studied the process of dying for centuries. And perhaps the discipline that has better understood this is “palliative care”. Are health services worldwide providing patients and their families with the right care? Lukas Radbruch, the chair of the board of directors of the International Association for Hospice and Palliative Care, talks to Al Jazeera.

ALJAZEERA: Lukas Radbruch: The process of dying


 

Informationsdienst Wissenschaft, 01.07.2021

Online-Symposium widmet sich den Themen Krebsforschung und Palliativversorgung

Warum entsteht Bauchspeicheldrüsenkrebs, welche neuen Therapien könnten gegen Metastasenbildung wirksam sein und was gilt es in der Palliativversorgung zu beachten? Diesen Fragen widmen sich Mitglieder der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina beim virtuellen Symposium der Klasse III – Medizin. (...) Prof. Dr. Lukas Radbruch (Direktor der Klinik für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Bonn): "Resilience and Sense of Coherence in palliative care". Radbruch befasst sich mit ethischen Fragestellungen am Lebensende. Er spricht über die Bedeutung von Resilienz und Kohärenzgefühl in der palliativen Versorgung und Sterbebegleitung.

"New advances in medicine" / Dienstag, 6. Juli 2021, 17:30 bis 19:00 Uhr

(...) Das Symposium richtet sich an alle Interessierten und wird in englischer Sprache abgehalten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung bis Sonntag, 4. Juli, ist erforderlich.

idw: Online-Symposium widmet sich den Themen Krebsforschung und Palliativversorgung
www.leopoldina.org/veranstaltungen


Süddeutsche Zeitung, 01.07.2021

Kassen: Rund 3,4 Millionen Euro für ambulante Hospizarbeit

Erfurt (dpa/th) - Die 30 ambulanten Hospizdienste in Thüringen können in diesem Jahr mit mehr Geld von den gesetzlichen Krankenkassen rechnen. (...) Die Fördermittel seien unter anderem für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der vielen ehrenamtlichen Helfer, die sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase sowie Familien in diesem Prozess begleiten.

SZ: Kassen: Rund 3,4 Millionen Euro für ambulante Hospizarbeit


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