das ist palliativ

    Aktuelles aus den Medien

    Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativversorgung / Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.

    Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind.


    Redaktionsnetzwerk Deutschland, 15.05.2024

    Verbände fordern mehr Unterstützung I „KrisenCall“-Telefon zur Suizidprävention? Es mangelt an der Finanzierung

    Gesundheitsminister Karl Lauterbach plant neue Angebote zur Prävention von Suiziden. Doch ehe der Staat neue Programme ins Leben ruft, sollten die bereits bestehenden besser finanziert werden, fordern Verbände und Organisationen.

    RND: „KrisenCall“-Telefon zur Suizidprävention? Es mangelt an der Finanzierung


    Tagesspiegel, 15.05.2024

    Länder drohen mit Blockade: Kabinett bringt Lauterbachs Krankenhausreform auf den Weg

    Die umstrittene Neuaufstellung der Kliniken kommt voran. Die Regierung schickt die Pläne für eine große Reform ins Parlament – doch die Debatten gehen weiter.

    Tagesspiegel: Länder drohen mit Blockade: Kabinett bringt Lauterbachs Krankenhausreform auf den Weg


    ZEIT online, 15.05.2024

    Krankenhausreform: Regierung bringt Krankenhausreform auf den Weg

    Gesundheitsminister Karl Lauterbach will das Krankenhaussystem von Grund auf reformieren. Sein Vorschlag ist sehr umstritten. Das Kabinett hat ihn dennoch verabschiedet.

    ZEIT online: Krankenhausreform: Regierung bringt Krankenhausreform auf den Weg


    Tagesschau, 15.05.2024

    Neuaufstellung von Kliniken Kabinett bringt Krankenhausreform auf den Weg

    Es ist das zentrale Vorhaben von Gesundheitsminister Lauterbach. Nun hat das Kabinett seine Krankenhausreform gebilligt. Sie sieht eine Abkehr von den bisher geltenden Fallpauschalen vor. Kritik kommt von Bundesländern und Krankenkassen.

    Tagesschau: Neuaufstellung von Kliniken - Kabinett bringt Krankenhausreform auf den Weg


    ZDF heute, 15.05.2024

    Kabinett billigt Vorhaben: Lauterbach nennt Krankenhausreform Revolution

    Das Kabinett hat die umstrittene Krankenhausreform von Gesundheitsminister Lauterbach gebilligt. Doch es gibt Widerstand in den Ländern. Das ist geplant. Und darum geht der Streit.

    ZDF heute: Kabinett billigt Vorhaben: Lauterbach nennt Krankenhausreform Revolution


    Bundesministerium für Gesundheit, 15.05.2024

    Bundeskabinett beschließt Krankenhausreform

    Bessere Behandlungsqualität, weniger Bürokratie sowie der Erhalt eines lückenlosen Netzes von Krankenhäusern in ganz Deutschland – das sind die Ziele des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG), das als Entwurf vom Bundeskabinett heute beschlossen wurde.

    BMG: Bundeskabinett beschließt Krankenhausreform


    Ärzte Zeitung, 15.05.2024

    DEGAM und DGP
    Versorgung am Lebensende: Palliativmediziner und Hausärzte geben gemeinsame Empfehlungen heraus

    Wenn schwerkranke Patienten zuhause betreut werden, müssen sich Palliativmediziner und Hausärzte gut abstimmen. Wie die Zusammenarbeit sinnvoll ablaufen sollte, das beschreiben DEGAM und DGP in gemeinsamen Handlungsempfehlungen.

    Ärzte Zeitung: Versorgung am Lebensende: Palliativmediziner und Hausärzte geben gemeinsame Empfehlungen heraus


    Deutsches Ärzteblatt, 14.05.2024

    Verbände dringen auf schnelles Gesetz zur Suizidprävention

    Eine gesetzliche Regelung der Suizidprävention ist dringend notwendig und sollte keine Absichtserklärung bleiben, sondern möglichst bald erfolgen. Dies betonten heute gemeinsam Vertreter von Ärzteschaft, Fachgesellschaften sowie Verbänden und Organisationen der Suizidprävention.

    (...) Auch Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), sieht großen Versorgungsbedarf in der Palliativmedizin. „Palliativversorgung trägt wesentlich zur Suizidprävention und auch zur Prävention des assistierten Suizids bei Menschen mit fortschreitenden Erkrankungen und am Lebensende bei“, betonte sie.

    Das ergebnisoffene, wiederholte und qualifizierte Gesprächsangebot auch über Sterbewünsche an Menschen in kritischen Lebenssituationen sei grundlegender Bestandteil der Hospiz- und Palliativversorgung. Todes­wünsche müssten geäußert werden dürfen, nur auf diesem Wege ist ein ernsthafter und offener Austausch mit Betroffenen wie ihren An- und Zugehörigen möglich.

    Die DGP blicke aber mit Besorgnis auf die Zukunft der Palliativversorgung, sagte Bausewein. „Wir sehen erst­mals einen Rückgang der Palliativstationen und befürchten, dass im Rahmen der anstehenden Krankenhaus­re­form die Palliativversorgung aufgrund eines falsch niedrig ermittelten Versorgungsbedarfs deutlich einge­schränkt wird.“

    DÄ: Verbände dringen auf schnelles Gesetz zur Suizidprävention


    Deutsches Ärzteblatt, 14.05.2024

    Krankenhausreform: Neuer Entwurf enthält Konkretisierungen und Streichungen

    Am morgigen Mittwoch soll das Bundeskabinett den Entwurf des Krankenhausversorgungsverbesse­rungsgesetzes (KHVVG) beschließen. Das Gesetz bildet die Grundlage für die geplante Krankenhausreform. Kurz vorher ist ein aktueller Entwurf des Gesetzes bekannt geworden, der dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt.

    DÄ: Krankenhausreform: Neuer Entwurf enthält Konkretisierungen und Streichungen


    Berliner Krankenhausgesellschaft, 14.05.2024

    Pressemitteilung
    Offener Brief der Berliner Krankenhäuser: Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz muss umfangreich verbessert werden

    Mit einem offenen Brief wendet sich die Berliner Krankenhausgesellschaft heute an Gesundheitssenatorin Dr. Ina Czyborra. Anlass ist der für morgen, 15. Mai erwartete Beschluss des Bundeskabinetts zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG). Die Bundesländer haben sich mit einem einstimmig verabschiedeten Positionspapier zum bisherigen Diskussionsstand kritisch geäußert und Verbesserungen angemahnt. Die Berliner Krankenhäuser teilen die Kritik und haben die Hoffnung, dass die Bundesländer ihre Positionen in dem nun beginnenden Gesetzgebungsverfahren wirksam machen. Die Berliner Krankenhausgesellschaft unterstützt die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege dabei ausdrücklich.

    Berliner Krankenhausgesellschaft: Offener Brief der Berliner Krankenhäuser: Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz muss umfangreich verbessert werden


    Evangelische Zeitung, 14.05.2024

    Verbände fordern Gesetz für Suizidprävention

    Fachverbände begrüßen die Absicht von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), die Suizidprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe im Rahmen eines strategischen Vorgehens zu fördern. Die Pläne des Ministers spiegelten die komplexen Anforderungen der Suizidprävention „sehr gut wider“, erklärten Verbände und Fachleute in Kassel. Allerdings könne Lauterbachs Strategie nur ein erster Schritt sein, dringend notwendig sei eine gesetzliche Regelung der Suizidprävention.

    Evangelische Zeitung: Verbände fordern Gesetz für Suizidprävention


    Nationales Suizidpräventionsprogramm und Deutsche Akademie für Suizidprävention, 14.05.2024

    Die Nationale Suizidpräventionsstrategie.
    Eine Strategie, die vieles offen hält. Gesetzliche Verankerung der Suizidprävention unverzichtbar!

    Auf einem Pressegespräch haben sich heute Expert:innen und Verbände zu der von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am 2. Mai vorgestellten Suizidpräventionstrategie geäußert (...). Die Fachleute bewerteten die Initiative der Bundesregierung positiv, die Suizidprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe im Rahmen eines strategischen Vorgehens zu fördern. Damit entspricht sie auch einer Forderung der Weltgesundheitsorganisation WHO. Positiv wurde dabei sowohl das breite Bündel an Maßnahmen, die vorgesehen sind, als auch die breite Beteiligung unterschiedlicher Ministerien gesehen. Dies spiegele die komplexen Anforderungen sehr gut wider.

    Die Beteiligten waren sich einig, dass die Strategie nur ein erster Schritt in die richtige Richtung ist. Dringend notwendig ist eine gesetzliche Regelung der Suizidprävention. Dr. Ellen Lundershausen, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, bekräftigt die Forderung nach einem Gesetz: „Die vom Bun-
    desgesundheitsminister vorgestellte Suizidpräventionsstrategie enthält zwar richtige Ansätze, sie ist aber kein Ersatz für ein Suizidpräventionsgesetz, wie es der Bundestag im letzten Jahr fast einstimmig gefordert hat. Nur die gesetzliche Verankerung der Suizidprävention sorgt für die notwendige dauerhafte finanzielle Absicherung der einzelnen Maßnahmen.“

    NaSPro und Deutsche Akademie für Suizidprävention: Die Nationale Suizidpräventionsstrategie.


    Bundesärztekammer, 13.05.2024

    Suizidprävention gesetzlich verankern und ausreichend finanzieren

    Der 128. Deutsche Ärztetag in Mainz hat die Bundesregierung aufgefordert, ein umfassendes Suizidpräventionsgesetz vorzulegen, wie es der Deutsche Bundestag bereits im vergangenen Jahr fraktionsübergreifend fast einstimmig gefordert hatte.

    Die vom Bundesgesundheitsminister vorgestellte Suizidpräventionsstrategie sei kein Ersatz für ein solches Gesetz. Sie enthalte zwar richtige Ansätze, lasse aber die Frage der Finanzierung offen. Zudem sei ohne gesetzliche Grundlage keine verbindliche Umsetzung der Strategie möglich.

    Bundesärztekammer: Suizidprävention gesetzlich verankern und ausreichend finanzieren


    SWR, 11.05.2024

    Forum: Streitfall Selbsttötung – Wie kann Suizidprävention gelingen?

    Doris Maull diskutiert mit

    • Prof. Dr. Ute Lewitzka, Vorsitzende Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention
    • Ulrich Weber, Leiter der Telefonseelsorge Pforzheim
    • Prof. Dr. Michael Klein, Psychotherapeut und Männerexperte

    Mehr als zehntausend Menschen nehmen sich in Deutschland jedes Jahr das Leben. Dabei sind es vor allem ältere Männer, die ihrem Leben selbst ein Ende setzen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat jetzt eine nationale Suizidpräventions-Strategie vorgelegt. Lässt sich mit ihr die Suizidrate in Deutschland senken?

    SWR: Forum: Streitfall Selbsttötung – Wie kann Suizidprävention gelingen?


    Deutsches Ärzteblatt, 10.05.2024

    Ärzteschaft: Ärzteparlament hält Suizidpräventions­gesetz für unverzichtbar

    Die Suizidprävention muss dringend gesetzlich verankert werden. Dies mahnte heute mit Nachdruck der 128. Deutsche Ärztetag an. Die Bundesregierung müsse den Auftrag des Bundestages umsetzen und einen Gesetzentwurf zur Suizidprävention vorlegen.

    Das Parlament hatte im Juli vergangenen Jahres einem Entschließungs­antrag zur Förderung der Suizidprävention mit überwältigender Mehrheit zugestimmt und die Bundesregierung aufgefordert, bis Ende Juni 2024 ein Suizidpräventionsgesetz zu erarbeiten.

    Die vom Bundesgesundheitsminister vor wenigen Tagen vorgestellte Suizidpräventionsstrategie sei für dieses kein Ersatz, betonten die Dele­gierten des Ärztetags. Sie enthielte zwar richtige Ansätze enthält, lasse aber die Frage der Finanzierung offen. Zudem ließe sich ohne eine gesetzliche Grundlage keine verbindliche Umsetzung der Strategie erreichen.

    DÄ: Ärzteschaft: Ärzteparlament hält Suizidpräventions­gesetz für unverzichtbar


    Tagesschau, 10.05.2024

    Rheinland-Pfalz: Bessere Hilfe für Suizidgefährdete - Zuspruch von Angehörigen aus Koblenz

    (...) In Rheinland-Pfalz nehmen sich laut Zahlen des Statischen Landesamts jährlich fast 500 Menschen das Leben. Bundesweit sind es etwa 10.000. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat deshalb eine neue Suizidpräventionsstrategie vorgestellt. Sie soll helfen, die Zahlen zu senken. Unter anderem soll es künftig eine zentrale Notrufnummer und eine Website zum Thema Suizid mit Hilfs- und Beratungsangeboten geben.

    Tagesschau: Rheinland-Pfalz: Bessere Hilfe für Suizidgefährdete - Zuspruch von Angehörigen aus Koblenz


    L'essentiell, 10.05.2024

    Luxemburg: Im Morgengrauen marschieren sie für Suizidprävention

    LUXEMBURG – Die ASBL Darkness into Light organisiert einen fünf Kilometer langen Marsch, der Angehörigen und suizidgefährdeten Personen Kraft spenden soll.

    L'essentiell: Luxemburg: Im Morgengrauen marschieren sie für Suizidprävention


    FAZ, 07.05.2024

    Gesetz zur Suizidverhinderung: „Nicht dranzubleiben wäre jetzt fatal“

    Weniger Selbsttötungen, weniger Suizidversuche: Den Vorstoß der Bundesregierung einer nationalen Strategie hält die Psychiaterin Ute Lewitzka für sinnvoll, aber unvollendet. Gibt es ein Gesetz?

    FAZ: Gesetz zur Suizidverhinderung: „Nicht dranzubleiben wäre jetzt fatal“


    Deutsches Ärzteblatt, 07.05.2024

    Bundespsychothera­peutenkammer mahnt zur raschen Hilfe für Suizidgefährdete

    Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat die Suizidpräventionsstrategie der Bundesregierung begrüßt. Sie drängt aber auf einen raschen Ausbau von Psychotherapieangeboten für Gefährdete.

    „Wer Suizidimpulse hat, darf damit nicht alleingelassen werden. Die Suizidpräventionsstrategie ist ein erster wichtiger Schritt, um gemeinsam, koordiniert und nachhaltig die Suizidprävention in Deutschland zu stärken“, sagte die BPtK-Präsidentin Andrea Benecke.

    DÄ: Bundespsychothera­peutenkammer mahnt zur raschen Hilfe für Suizidgefährdete


    Bundesärztekammer, 03.05.2024

    Reinhardt: „Ein überfälliger erster Schritt für eine nachhaltige Suizidprävention in Deutschland“

    (...) „Der heute vorgelegte Maßnahmenkatalog ist ein erster überfälliger Schritt für eine nachhaltige Stärkung der Suizidprävention“, betonte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt. Nun müsse noch in dieser Legislaturperiode die Umsetzung eines umfassenden Suizidpräventionsgesetzes folgen, wie es der Deutsche Bundestag im vergangenen Jahr fraktionsübergreifend fast einstimmig gefordert hatte. „Nur die gesetzliche Verankerung der Suizidprävention sorgt für die notwendige dauerhafte finanzielle Absicherung der einzelnen Maßnahmen“, betonte Reinhardt.

    BÄK: Reinhardt: „Ein überfälliger erster Schritt für eine nachhaltige Suizidprävention in Deutschland“


    Deutsches Ärzteblatt, 02.05.2024

    Nationale Suizidpräventions­strategie: Prävention soll ausgebaut werden

    Die Bundesregierung will die Anlaufstellen und Hilfen zur Suizidprävention ausbauen. Dazu stellte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) heute eine Nationale Suizidpräventionsstrategie vor. „Wir müssen das gesellschaftliche Tabu von Tod und Suizid überwinden, psychische Erkrankungen von ihrem Stigma befreien und Hilfsangebote besser bündeln", sagte er.

    Deutsches Ärzteblatt: Nationale Suizidpräventions­strategie: Prävention soll ausgebaut werden


    Redaktionsnetzwerk Deutschland, 02.05.2024

    Kommentar
    Auch ein liberales Sterbehilfegesetz ist eine wirkungsvolle Suizidprävention

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat ein Maßnahmenbündel zur Suizidprävention vorgestellt. Zumindest die Einrichtung eines bundesweit rund um die Uhr verfügbaren telefonischen Krisendienstes ist überfällig. Aber auch eine liberale Regelung des ärztlich assistierten Suizids gehört zur Prävention, kommentiert Tim Szent-Ivanyi.

    RND: Auch ein liberales Sterbehilfegesetz ist eine wirkungsvolle Suizidprävention


    ZEIT online, 02.05.2024

    Suizidprävention: So will die Regierung die Zahl der Selbsttötungen senken

    In Deutschland sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Autounfälle und Tötungsdelikte zusammen. Eine nationale Strategie soll die Zahlen senken. Wie viel bringt sie?

    ZEIT online: Suizidprävention: So will die Regierung die Zahl der Selbsttötungen senken


    Nationales Suizidpräventionsprogramm und Deutsche Akademie für Suizidprävention, 02.05.2024

    Nationale Suizidpräventionsstrategie. Erste Schritte und viele offene Fragen

    Heute hat der Bundesminister für Gesundheit Karl Lauterbach die Planungen für eine Nationale Suizidpräventionsstrategie vorgestellt. (...)

    NasPro: Nationale Suizidpräventionsstrategie. Erste Schritte und viele offene Fragen


    Phoenix, 02.05.2024

    Karl Lauterbach zur Nationalen Suizidpräventionsstrategie der Bundesregierung

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach stellt die Nationale Suizidpräventionsstrategie der Bundesregierung vor. Bei der Pressekonferenz am 2.5.2024 mit dabei: Ute Lewitzka, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

    phoenix: Karl Lauterbach zur Nationalen Suizidpräventionsstrategie der Bundesregierung


    Bundesministerium für Gesundheit, 02.05.2024

    Lauterbach: „Das gesellschaftliche Tabu von Tod und Suizid überwinden“
    Bundesgesundheitsminister stellt Nationale Suizidpräventionsstrategie vor

    Eine bundesweite Koordinierungsstelle für Beratungs- und Kooperationsangebote, besondere Schulungen für Fachkräfte in Gesundheitswesen und Pflege sowie die Entwicklung eines Konzepts für eine zentrale deutschlandweite Krisendienst-Notrufnummer: das sind die zentralen Empfehlungen zur Umsetzung der Nationalen Suizidpräventionsstrategie, die Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach heute vorgestellt hat.

    BMG: Bundesgesundheitsminister stellt Nationale Suizidpräventionsstrategie vor


    Universitätsklinikum Erlangen, 02.05.2024

    Ringvorlesung „Palliativversorgung im Fokus“ startet

    Nach fünf Jahren Pause startet die Ringvorlesung der Palliativmedizinischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen in eine neue Runde. Früher war sie unter dem Titel „Sterben, Tod und Trauer in unserer Gesellschaft“ bekannt, fortan heißt sie „Ringvorlesung: Palliativversorgung im Fokus“. Auftakt der Neuauflage ist am Mittwoch, 8. Mai 2024, um 17.15 Uhr.

    Universitätsklinikum Erlangen: Ringvorlesung „Palliativversorgung im Fokus“ startet


    ntv, 30.04.2024

    Unterschiedliche Todesvisionen
    Arzt verrät: Das sehen Kinder und Erwachsene beim Sterben

    Wie sieht Sterben aus? Wie fühlt es sich an, aus dem Leben zu scheiden? Und was kommt danach? Ein Palliativmediziner hat mit 1500 Sterbenden gesprochen und verrät, wie unterschiedlich Kinder und Erwachsene den nahenden Tod erleben.

    ntv: Arzt verrät: Das sehen Kinder und Erwachsene beim Sterben


    Westfalenblatt, 30.04.2024

    Humor als Medizin: Klinikclowns gehen zum Lachen auf die Palliativstation

    Hilft Humor tatsächlich heilen? Und hilft er auch Menschen, die mit einer schweren Krebserkrankung im Krankenhaus liegen? Auf diese Fragen haben die beiden Klinikclowns Robert und Danny eine klare Antwort.

    Westfalenblatt: Humor als Medizin: Klinikclowns gehen zum Lachen auf die Palliativstation


    Netzwoche.ch, 28.04.2024

    Pilotstudie: Wie KI die Palliativmedizin unterstützen kann

    Ein US-amerikanisches Spital testet den Einsatz von KI in der Palliative Care und kommt zu vielversprechenden Ergebnissen. Auch im Schweizer Gesundheitswesen sind Innovationen in diesem Bereich bitter nötig.

    netzwoche.ch: Pilotstudie: Wie KI die Palliativmedizin unterstützen kann


    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, 26.04.2024

    Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) weiterführen!

    Kürzlich wurde bekannt, dass das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) zum Ende des Jahres aufgelöst wird. Zum Arbeitsfeld des ÄZQ gehört bisher auch die Erstellung der fachübergreifenden Nationalen VersorgungsLeitlinien (NVL). Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) setzt sich für die Weiterführung dieser Arbeit ein.

    DEGAM: Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) weiterführen!


    WDR, 26.04.2024

    Bundesverdienstkreuz für Kölner Familienhörbuch-Erfinderin

    Sie produziert mit unheilbar erkrankten Eltern persönliche Familienhörbücher. Ein Tondokument für die Hinterbliebenen: Dafür hat die Kölnerin Judith Grümmer am Freitag das Bundesverdienstkreuz erhalten.

    WDR: Bundesverdienstkreuz für Kölner Familienhörbuch-Erfinderin


    Deutsches Ärzteblatt, 26.04.2024

    Herzmediziner der Berliner Charité zu Haftstrafe verurteilt

    Nach dem Tod zweier Patienten ist ein Oberarzt der Berliner Charité zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den 56 Jahre alten Herzmediziner heute des Tot­schlags in zwei Fällen schuldig.

    Nach Überzeugung des Gerichts hat der Facharzt für Innere Medizin in den Jahren 2021 und 2022 auf einer kardiologischen Intensivstation einen Patienten und eine Patientin (beide 73) jeweils mit einem überdo­sierten Narkosemittel getötet. „Wir sind überzeugt, dass es sich um eine gezielte Verkürzung des Lebens und damit eine Tötung handelte“, sagte der Vorsitzende Richter Gregor Herb.

    Deutsches Ärzteblatt: Herzmediziner der Berliner Charité zu Haftstrafe verurteilt


    Medical Tribune, 24.04.2024

    SAPV ist noch ausbaufähig: Regionale Pilotprojekte könnten Lücken in ambulanter Palliativversorgung schließen

    Seit 2007 haben Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Derzeit übersteigt der Bedarf bei Weitem das Angebot. Eine psychosoziale Fachkraft ist zudem nur selten im Team.

    Medical Tribune: SAPV ist noch ausbaufähig: Regionale Pilotprojekte könnten Lücken in ambulanter Palliativversorgung schließen


    esanum, 23.04.2024

    Internistenkongress 2024

    Suizidassistenz: Mehr Menschlichkeit und weniger Bürokratie für Sterbende

    In einer Welt voller Bürokratie und Regelungen ist es an der Zeit, sich auf das Wesentliche zu besinnen: das Wohl der Sterbenden. Im Interview mit Dr. Bernd Oliver Maier, Palliativarzt am St. Josefs-Hospital Wiesbaden, erfahren Sie, warum es ihm beim Thema Sterbewunsch auf mehr Menschlichkeit ankommt.

    esanum: Suizidassistenz: Mehr Menschlichkeit und weniger Bürokratie für Sterbende


    Deutsches Ärzteblatt, 22.04.2024

    Erste Anhörungstermine zu Krankenhausreform und Versorgungsgesetz stehen fest

    In den Gesetzgebungsverfahren zur Reformierung des Gesundheitswesens geht es voran. Die Anhö­rungstermine der Gesundheitsverbände zur Krankenhausreform (Krankenhausversorgungsverbesserungs­gesetz, KHVVG) sowie zum Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) stehen nun fest.

    Am 29. April findet die Anhörung zur Krankenhausreform von 14 Uhr bis 16 Uhr online statt. Die Einladung vonseiten des Bundegesundheitsministeriums (BMG) ging an mehr als 100 Verbände, erklärte heute der Vor­standsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß.

    Deutsches Ärzteblatt: Erste Anhörungstermine zu Krankenhausreform und Versorgungsgesetz stehen fest


    Podcast, Badische Zeitung, 19.04.2024

    Jenseits der Schwerkraft - Unterwegs mit dem Kinderpalliativteam

    Wie verändert sich die Sicht auf das Leben, wenn der Tod dein täglicher Begleiter ist? Drückt dich das zu Boden oder fällt es dir so leichter, das Wesentliche im Leben zu sehen? Diesen Fragen geht der Journalist Lukas Fleischmann in “Jenseits der Schwerkraft” nach.

    Dazu begibt er sich an die Uniklinik Freiburg, um das ambulante Kinderpalliativteam kennenzulernen. Das Team aus medizinischen, pflegerischen, psychologischen und seelsorgerischen Fachkräften fährt mehrmals die Woche zu Familien nach Hause und kümmert sich um Kinder und Jugendliche mit unheilbaren und lebensverkürzenden Krankheiten. In sechs Folgen erzählt “Jenseits der Schwerkraft” die Geschichten der einzelnen Teammitglieder, von ihrer Arbeit miteinander - aber auch die der Familien und ihrem Umgang mit dem Tod.

    Podcast Jenseits der Schwerkraft - Unterwegs mit dem Kinderpalliativteam


    Universitätsklinikum Heidelberg, Campus Report, 19.04.2024

    Podcast: Palliativmedizin – Unterstützung bei belastenden Symptomen

    In der aktuellen Campus Report-Podcastfolge sprechen Professor Dr. Bernd Alt-Epping, Ärztlicher Direktor der Klinik für Palliativmedizin, und Sozialarbeiterin Janice Wartchow mit Moderatorin Saskia Klingelschmitt über das umfangreiche Aufgabenspektrum eines Palliativteams, den täglichen Umgang mit unheilbar Erkrankten und warum es auch für Patientinnen und Patienten bei einer Tumortherapie sinnvoll sein kann, sich mit einem „Plan B“, dem Fall, dass die Erkrankung trotz aller Bemühungen fortschreitet, und einer palliativmedizinischen Betreuung auseinanderzusetzen.

    Universitätsklinik Heidelberg: Podcast: Palliativmedizin – Unterstützung bei belastenden Symptomen


    Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE), April 2024

    Sterbehilfe

    Der Bezeichnung Sterbehilfe unterliegt eine grundlegende begriffliche Unterscheidung. Zum einen kann mit Sterbehilfe "Hilfe im Sterben", d. h. "Sterbebeistand" oder "Sterbebegleitung" gemeint sein. Sterbehilfe in diesem Sinne besteht in der Unterstützung Sterbender durch Pflege, schmerzlindernde Behandlung sowie menschliche Zuwendung und ist als dringendes Erfordernis im Umgang mit Sterbenden unumstritten. Zum anderen kann mit Sterbehilfe aber auch "Hilfe zum Sterben" gemeint sein. Sterbehilfe meint dann das Töten oder Sterbenlassen eines sterbenden, schwer kranken oder leidenden Menschen aufgrund seines eigenen, ausdrücklichen oder mutmaßlichen Verlangens oder Interesses.

    DRZE: Sterbehilfe


    Deutschlandfunk, 16.04.2024

    Wie kann man sich auf den eigenen Tod vorbereiten? Interview Bernd Oliver Maier

    Deutschlandfunk: Wie kann man sich auf den eigenen Tod vorbereiten? Interview Bernd Oliver Maier


    Deutsches Ärzteblatt, 16.04.2024

    Ärztliches Zentrum für Qualität wird aufgelöst

    Das Ärztliche Zentrum für Qualität (ÄZQ) wird zum Jahresende aufgelöst. Das bestätigten heute die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Bundesärztekammer (BÄK). Beide sind Träger des Kompetenz­zentrums, das BÄK und KBV seit 1995 bei der Qualitätssicherung der ärztlichen Berufsausübung unterstützt hat.

    Die KBV betonte auf Nachfrage, die Entscheidung sei „aus organisatorischen Gründen getroffen worden“. Die Auf­gaben des ÄZQ würden entfallen und nicht mehr weitergeführt, so die Körperschaft.

    Deutsches Ärzteblatt: Ärztliches Zentrum für Qualität wird aufgelöst


    Tagesspiegel Background, 16.04.2024

    Aus für renommiertes Qualitätsinstitut

    Experten sind fassungslos: Still und leise haben sich Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung auf die Auflösung des renommierten Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin zum Jahresende verständigt. Die Gründe dafür sind unklar. Und wer soll sich im System künftig um Qualitätssicherung, Leitlinien und Patientenorientierung kümmern?

    Tagesspiegel Background: Aus für renommiertes Qualitätsinstitut


    Deutsches Ärzteblatt, 15.04.2024

    Politik: Krankenhausreform: Entwurf verschickt, durchwachsenes Echo

    Der Entwurf des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) ist am Wochenende offi­ziell an die Verbände verschickt worden. Damit ist das Anhörungsverfahren im Rahmen des Gesetzgebungs­pro­zesses offiziell gestartet.

    Bis zum 30. April haben die Verbände nun Zeit, ihre Stellungnahmen zur geplan­ten Krankenhausreform ab­zugeben.

    Deutsches Ärzteblatt: Politik: Krankenhausreform: Entwurf verschickt, durchwachsenes Echo


    Bundesministerium für Gesundheit, 15.04.2024

    Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG)

    Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsqualität im Krankenhaus und zur Reform der Vergütungsstrukturen
    Referentenentwurf: 15.04.2024

    BMG: Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG)


    Ärzte Zeitung, 15.04.2024

    Medizinethiker Maio: Eine Indikation für den assistierten Suizid gibt es nicht

    Wie sollte der assistierte Suizid gesellschaftlich geregelt werden? Auf dem DGIM-Kongress rangen Ärztinnen und Ärzte um eine Antwort. Medizinethiker Giovanni Maio warnte davor, einen Dienstleistungsanspruch zu schaffen.

    Ärzte Zeitung: Medizinethiker Maio: Eine Indikation für den assistierten Suizid gibt es nicht


    Tagesspiegel, 14.04.2024

    Selbsttötung psychisch Kranker: „Suizidhelfer können nicht frei schalten und walten“

    Drei Jahre Haft drohen einem Arzt, der einer Frau mit Depressionen Suizidhilfe geleistet hatte. Können sich psychisch kranke Menschen frei verantwortlich zur Selbsttötung entschließen? Ein Interview mit einem Strafrechtsprofessor.

    Tagesspiegel: Selbsttötung psychisch Kranker: „Suizidhelfer können nicht frei schalten und walten“


    Ärzte Zeitung, 13.04.2024

    Was wird aus den NVL?
    ÄZQ wird aufgelöst – Verträge gekündigt

    Den Nationalen VersorgungsLeitlinien (NVL) könnte das Aus drohen. Denn überraschend haben KBV und BÄK beschlossen, die ÄZQ aufzulösen. Offenbar plant Minister Lauterbach, die Leitlinien in einem neuen Institut erarbeiten zu lassen. Die Rolle der KBV ist nebulös.

    Ärzte Zeitung: ÄZQ wird aufgelöst – Verträge gekündigt


    Evangelische Heimstiftung, 11.04.2024

    Zwischenruf: Stambulant – eine bürokratische Zumutung

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will mit einer „stambulanten Versorgung“ eine Mischform aus ambulanter und stationärer Pflege einführen. Wenn es schon nicht zu einer großen Pflegereform ohne Sektoren reicht, dann soll es wenigstens einen „stambulanten Sektor“ geben. Die Heimstiftung sieht das kritisch und sagt: Das ist kein Konzept und schon gar keine Antwort auf die drängenden Fragen der Pflege, sondern eine neuerliche bürokratische Zumutung aus dem BMG.

    Evangelische Heimstiftung: Zwischenruf: Stambulant – eine bürokratische Zumutung


    Deutsches Ärzteblatt, 11.04.2024

    Frankreich will aktive Sterbehilfe legalisieren

    Aktive Sterbehilfe und Suizidbeihilfe sollen in Frankreich künftig unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt sein. Die Regierung in Paris legte gestern einen Gesetzentwurf vor, der Erwachsenen mit schwersten Erkrankungen die Einnahme tödlicher Medikamente erlauben soll. Wenn der körperliche Zustand es den Betroffenen nicht möglich macht, die Medikamente selbstständig zu nehmen, sollen sie sich von einer Person ihrer Wahl, von einem Arzt oder einer Pflegekraft helfen lassen können.

    Deutsches Ärzteblatt: Frankreich will aktive Sterbehilfe legalisieren


    Der Tagesspiegel, 11.04.2024

    „Ethische Antwort auf Bedürfnisse der Kranken“: Frankreich treibt Sterbehilfe-Gesetz voran

    Frankreichs Kabinett beriet über das umstrittene Sterbehilfe-Gesetz. Pflegeverbände und die französische Bischofskonferenz kritisieren das Vorhaben scharf.

    Frankreich unternimmt einen neuen Anlauf zur gesetzlichen Regelung von Sterbehilfe. Das Kabinett beriet am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzesvorschlag. Beihilfe zur Selbsttötung soll demnach unter strengen Auflagen erlaubt werden. Die Ausdrücke „Sterbehilfe“ und „assistierter Suizid“ kommen in dem Text nicht vor.

    Tagesspiegel: „Ethische Antwort auf Bedürfnisse der Kranken“: Frankreich treibt Sterbehilfe-Gesetz voran


    Deutsches Ärzteblatt, 09.04.2024

    Ärzteschaft: Stellenwert der Präzisionsmedizin in der Inneren Medizin wächst

    Die Präzisionsmedizin hat in den vergangenen Jahren zunächst vor allem in der Onkologie für bahn­brechende Entwicklungen gesorgt. Nun folgen andere Fachgebiete. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) habe deshalb den diesjährigen Kongress unter das Motto „Präzisionsmedizin – Wünsche und Wirklichkeiten“ gestellt, sagte heute Andreas Neubauer, Kongresspräsident des 130. Internistenkongresses, der vom 13. bis 16. April in Wiesbaden stattfindet.

    Themen sind auch die Notfallversorgung und die Palliativmedizin, (...) Bernd Oliver Maier, Chefarzt des St. Josefs-Hospitals Wiesbaden, rief zu mehr Kommunikation auf. Betroffenen sei empfoh­len, in ihrem persönlichen Umfeld sowie im Umfeld der involvierten pflegerisch-medizinischen Unterstützer offen über ihre Sorgen und Wünsche zu sprechen, sagte er. Diese Gespräche könnten dann in Instrumente wie Vorausverfügungen münden, die dann auch rechtsverbindlich die Behandlung steuern könnten.

    Bestehe bei einem Betroffenen ein ausgeprägter Sterbewunsch, erscheine es im Gegensatz zur nüchternen juristischen Perspektive auch weiterhin geboten, die ärztliche Haltung einer „emotionalen Berührtheit“ durch den Sterbewunsch zu vertreten. Um Vertrauen aufzubauen, brauche es kontinuierliche Begleitung, Experten­wissen, Verfügbarkeit und strukturelle Kompetenz, insbesondere vermittelt durch hospizliche und palliativ­medizinische Angebote.

    DÄ: Stellenwert der Präzisionsmedizin in der Inneren Medizin wächst


    Berliner Zeitung, 09.04.2024, Kommentar von Wiebke Hollersen

    Sterbehilfe: Man ist nicht „nur“ psychisch krank

    In Berlin wurde ein Arzt verurteilt, der einer depressiven Frau beim Suizid half. Auch psychisch Kranke müssen das Recht auf Sterbehilfe haben – aber nicht nur das. Ein Kommentar.

    Berliner Zeitung: Sterbehilfe: Man ist nicht „nur“ psychisch krank


    Podcast Justitias Wille - Leben in der Waagschale, 09.04.2024

    In "Justitias Wille - Leben in der Waagschale" begleiten die Journalistinnen Paulina Krasa und Laura Wohlers in mehreren Episoden den Prozess, der ab dem 20. Februar vor dem Landgericht Berlin verhandelt wird. (...) In Gesprächen mit dem Ethikrat, Jurist:innen, Ärzt:innen, Betroffenen und Angehörigen beleuchten die beiden das kontrovers diskutierte Thema Sterbehilfe aus verschiedenen Perspektiven und versuchen Antworten zu finden auf die Frage: Wie soll unsere Gesellschaft in Zukunft mit Menschen umgehen, die sterben wollen?

    Podcast Justitias Wille...: Im Namen des Volkes (09.04.2024)
    Podcast Justitias Wille...: Bilanz
    (27.03.2024)
    Podcast Justitias Wille...: Die Büchse der Pandora (20.03.2024)
    Podcast Justitias Wille...: Ein guter Tag zum Sterben (16.03.2024), u.a. mit DGP-Geschäftsführer H. Melching
    Podcast Justitias Wille...: How not to kill yourself (13.03.2024), u.a. mit DGP-Geschäftsführer H. Melching
    Podcast Justitias Wille...: Böser Bube (06.03.204)
    Podcast Justitias Wille...: Ein freier Wille? (02.03.2024)
    Podcast Justitias Wille...: Auf dünnem Eis (28.02.2024)
    Podcast Justitias Wille...: No More Pain (24.02.2024)
    Podcast Justitias Wille...: Der letzte Wunsch (21.02.2024)


    beck-aktuell, Heute im Recht, 08.04.2024

    Arzt wegen Totschlags verurteilt: Wie frei war der letzte Wille der depressiven Patientin?

    Weil er einer de­pres­si­ven Stu­den­tin beim Sui­zid ge­hol­fen hatte, hat das LG Ber­lin I einen Arzt wegen Tot­schlags in mit­tel­ba­rer Tä­ter­schaft zu einer Haft­stra­fe ver­ur­teilt. Der Fall wirft auch ein Schlag­licht auf die bis heute ver­geb­li­chen Be­mü­hun­gen um ein Sui­zid­hil­fe­ge­setz.

    beck.de: Arzt wegen Totschlags verurteilt: Wie frei war der letzte Wille der depressiven Patientin


    rbb Inforadio, 08.04.2024

    Psychiatrie-Experte nach Sterbehilfe-Urteil: Turowski fehlt die Kompetenz

    Der Mediziner Christoph Turowski wurde am Montag für schuldig erklärt, er hatte einer schwer depressiven Frau zum Suizid verholfen. Der frühere Professor für Psychiatrie, Karl Beine findet das Urteil richtig. Er sagt: Turowksi könne nicht beurteilen, ob jemand zur freien Willensbildung fähig ist.

    rbb inforadio: Psychiatrie-Experte nach Sterbehilfe-Urteil: Turowski fehlt die Kompetenz


    ZDF Heute, 08.04.2024

    Wegen Totschlags verurteilt: Sterbehilfe-Prozess: Drei Jahre Haft für Arzt

    Weil er einer depressiven Frau beim Suizid geholfen hat, ist ein Arzt in Berlin zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach den Mann wegen Totschlags schuldig.

    ZDF Heute: Wegen Totschlags verurteilt: Sterbehilfe-Prozess: Drei Jahre Haft für Arzt


    Gerichte in Berlin, 08.04.2024, Pressemitteilung

    Landgericht Berlin I verurteilt Arzt in Sterbehilfe-Fall wegen Totschlags in mittelbarer Täterschaft zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren (PM 16/2024)

    Die 40. Große Strafkammer des Landgerichts Berlin I – Schwurgerichtskammer – hat heute einen 74-jährigen pensionierten Hausarzt, der in zwei Fällen einer 37-jährigen, unter Depressionen leidenden Frau todbringende Medikamente zur Verfügung gestellt hatte, wegen Totschlags in mittelbarer Täterschaft für schuldig befunden und eine Freiheitsstrafe von drei Jahren verhängt; im Übrigen wurde er freigesprochen. Zentral war für das Gericht dabei die Frage, inwiefern die später Verstorbene in den beiden Fällen ihren Selbsttötungsentschluss freiverantwortlich gebildet hat oder nicht.

    Berlin.de: Landgericht Berlin I verurteilt Arzt in Sterbehilfe-Fall wegen Totschlags in mittelbarer Täterschaft zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren (PM 16/2024)


    Legal Tribune Online, 08.04.2024

    LG Berlin I zu Grenzen der Sterbehilfe: Arzt wegen Tot­schlags zu drei Jahren Frei­heits­strafe ver­ur­teilt

    Ein Arzt überlässt einer schwer depressiven Frau Medikamente – jetzt wurde er dafür wegen Totschlags in mittelbarer Täterschaft verurteilt. Dabei außergewöhnlich: der Vorsitzende Richter begrüßt die Revision gegen das eigene Urteil.

    LTO: LG Berlin I zu Grenzen der Sterbehilfe: Arzt wegen Tot­schlags zu drei Jahren Frei­heits­strafe ver­ur­teilt


    Deutsches Ärzteblatt, 08.04.2024

    Berliner Arzt wegen Unterstützung zum Suizid zu Haftstrafe verurteilt

    Wegen Unterstützung zum Suizid ist ein Berliner Arzt zu einer Freiheitsstrafe wegen Totschlags ver­urteilt worden. Das Berliner Landgericht verurteilte den 74-Jährigen heute zu einer dreijährigen Haftstrafe.

    Christoph T. hatte 2021 einer 37-jährigen Studentin auf ihren Wunsch hin eine Infusion mit einem tödlich wirkenden Medikament gelegt. Aus Sicht des Gerichts war der Sterbewunsch Frau aber nicht von „Dauer­haftigkeit und innerer Festigkeit getragen“.

    DÄ: Berliner Arzt wegen Unterstützung zum Suizid zu Haftstrafe verurteilt


    Ärzte Zeitung, 08.04.2024

    Urteil des Landgerichts: Prozess um Sterbehilfe – Haftstrafe für Arzt

    Ein Arzt überlässt einer Frau, die jahrelang an schweren Depressionen leidet, Medikamente. Er habe ihr den Wunsch um Sterbehilfe nicht abschlagen können, betont der Mediziner. Richter des Landgerichts urteilen anders.

    Ärzte Zeitung: Urteil des Landgerichts: Prozess um Sterbehilfe – Haftstrafe für Arzt


    Tagesspiegel, 08.04.2024

    Prozess um Sterbehilfe für 37-Jährige: Berliner Arzt zu drei Jahren Haft verurteilt

    Ein Arzt überlässt einer jahrelang schwer depressiven Frau Medikamente. Er habe ihr den Wunsch um Sterbehilfe nicht abschlagen können, betont der Mediziner. Das Gericht urteilte anders.

    Tagesspiegel: Prozess um Sterbehilfe für 37-Jährige: Berliner Arzt zu drei Jahren Haft verurteilt


    ZEIT online, 08.04.2024, Kommentar von Manuel Bogner

    Sterbehilfe: Der Staat lässt Menschen mit Suizidgedanken allein

    Ein Berliner Arzt wurde verurteilt, weil er einer psychisch Kranken beim Suizid half. Der Gesetzgeber könnte Fälle wie diese verhindern, doch es passiert: nichts.

    ZEIT online. Kommentar: Sterbehilfe: Der Staat lässt Menschen mit Suizidgedanken allein


    ZEIT online, 08.04.2024

    Sterbehilfe: Drei Jahre Haft für Berliner Arzt wegen umstrittener Sterbehilfe

    Durfte ein Arzt einer psychisch Kranken beim Suizid helfen? Nein, urteilte das Berliner Landgericht. Sie sei wegen ihrer Depression nicht zur freien Willensbildung fähig.

    ZEIT online: Sterbehilfe: Drei Jahre Haft für Berliner Arzt wegen umstrittener Sterbehilfe


    SPIEGEL, 08.04.2024

    Urteil am Landgericht Berlin: Drei Jahre Haft für Arzt wegen Suizidhilfe

    Ein Arzt überlässt einer schwer depressiven Frau eine tödliche Infusion. Er habe ihr den Wunsch nach Suizidhilfe nicht abschlagen können, sagt der Mediziner. Nun ist er wegen Totschlags verurteilt worden.

    SPIEGEL: Urteil am Landgericht Berlin: Drei Jahre Haft für Arzt wegen Suizidhilfe


    Berliner Morgenpost, 08.04.2024

    Berlin: Prozess um Sterbehilfe - Haftstrafe für Arzt

    Ein Arzt überlässt einer Frau, die jahrelang an schweren Depressionen leidet, Medikamente. Er habe ihr den Wunsch um Sterbehilfe nicht abschlagen können, betont der Mediziner. Richter urteilen anders.

    Berliner Morgenpost: Berlin: Prozess um Sterbehilfe - Haftstrafe für Arzt


    rbb24, 08.04.2024

    Tödliche Infusion: Berliner Arzt in Sterbehilfe-Prozess zu drei Jahren Gefängnis verurteilt

    Ein Hausarzt, der einer Studentin zum Suizid verholfen hat, ist am Montag zu vom Landgericht Berlin zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Arzt hatte sich auf den klaren Willen der Patientin berufen - das sah das Gericht anders.

    rbb24: Tödliche Infusion: Berliner Arzt in Sterbehilfe-Prozess zu drei Jahren Gefängnis verurteilt


    Deutsches Ärzteblatt, 05.04.2024

    JUNGE PERSPEKTIVEN: Palliativmedizin: Verschiedene Professionen, gleiches Ziel

    Voneinander zu lernen und miteinander Ziele zu erreichen, sollte eigentlich generell im Vordergrund bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten in einem Team stehen. Doch noch allzu oft arbeitet jede Profession im Gesundheitswesen für sich.

    In der Palliativversorgung sind gemeinsame Besprechungen, Konferenzen und Fortbildungen hingegen bereits Alltag: „Hier wird der multiprofessionelle und interdisziplinäre Austausch und die Zusammenarbeit tatsächlich gelebt“, betont Dr. med. Sascha Weber, Universitätsklinikum Aachen, gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt (DÄ).

    Deutsches Ärzteblatt: JUNGE PERSPEKTIVEN: Palliativmedizin: Verschiedene Professionen, gleiches Ziel


    Deutsches Ärzteblatt, 02.04.2024

    Politik: Buschmann für neuen Sterbehilfeanlauf

    Bundesjustizminister Marco Buschmann plädiert für einen neuen Anlauf für eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe noch in dieser Wahlperiode.

    „Ich fände es gut, wenn es zu einem Ergebnis in dieser Legislaturperiode käme“, sagte der FDP-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Aber noch wichtiger ist, dass die Lösung gut ist, denn es geht hier um eines der höchsten Rechtsgüter, nämlich das menschliche Leben.“

    Deutsches Ärzteblatt: Politik: Buschmann für neuen Sterbehilfeanlauf

     

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