180111_Headerclaim_8.png

Aktuelles aus den Medien

Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativversorgung / Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.

Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind.


DAZ.online, 25.05.2022

„Pharmischtes“ liefert Arzneimittelinformation für die Palliativversorgung

Aus der Praxis für die Praxis – das haben sich die Gründerinnen von „Pharmischtes“ zur Prämisse gemacht. Zwei bis dreimal im Jahr wollen die Apothekerin Constanze Rémi und die beiden Ärztinnen Christina Gerlach und Eva Katharina Masel in ihrer neuen Kolumne über Pharmakotherapie in der Palliativversorgung informieren. Mit ihrem Angebot, das digital verfügbar ist, wollen sie all jene erreichen, die in eine solche Arzneimitteltherapie involviert sind.

DAZ.online: „Pharmischtes“ liefert Arzneimittelinformation für die Palliativversorgung
Pharmischtes - Mai 2022


Wochenzeitung.de, 25.05.2022

Zuerst die Suizidprävention

Nachdem durch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) im Februar 2020 das 2015 vom Bundestag beschlossene Verbot der organisierten Sterbehilfe gekippt wurde, hat der Bundestag am Mittwoch, 18. Mai 2022, in einer Orientierungsdebatte über Möglichkeiten zur gesetzlichen Neuregelung der Suizidbeihilfe beraten. Wiederholt wurde dabei auf die Bedeutung von Suizidprävention sowie Hospizarbeit und Palliativversorgung verwiesen. „Wir begrüßen die sehr sachliche Debatte, wie sie stattgefunden hat. Vor allem auch, dass der Suizidprävention in vielen Redebeiträgen eine so große Bedeutung zugekommen ist“, so Prof. Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV). „Denn wichtiger als etwaige bundesweite, staatlich finanzierte Suizidberatungsstellen ist die Stärkung der Suizidprävention.“ Auch auf die Bedeutung der Hospizarbeit und Palliativversorgung bei der Suizidprävention wurde in mehreren Debattenbeiträgen verwiesen. Hospizarbeit und Palliativversorgung komme eine Schlüsselrolle zu, wenn es um Suizidwünsche von Menschen mit schweren,
lebensverkürzenden Erkrankungen gehe.

Wochenzeitung.de: Zuerst die Suizidprävention


Die Tagespost, 24.05.2022

Frankreichs neue Gesundheitsministerin ist für aktive Sterbehilfe

Die neue französische Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon hat sich in der Vergangenheit mehrfach für aktive Sterbehilfe und sogar für eine „Euthanasie als Ausnahme“ ausgesprochen. (...) Die Französische Gesellschaft für Palliativbegleitung und -versorgung äußerte sich zurückhaltend und weist die Ministerin auf den notwendigen Ausbau der Palliativversorgung hin: „Die palliativmedizinische Versorgung in Frankreich ist heute für zwei Drittel der Franzosen, die sie benötigen würden, immer noch unzugänglich. Unsere Organisation ist bereit, sich noch stärker für die Verbesserung dieser für ein großes Land wie Frankreich unwürdigen Situation einzusetzen.“

Die Tagespost: Frankreichs neue Gesundheitsministerin ist für aktive Sterbehilfe


bayern.de, 23.05.2022

Pressemitteilungen: Holetschek: Angebote für Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern werden immer vielfältiger – Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister anlässlich der Jahrestagung zur Hospiz- und Palliativversorgung in Nürnberg

Die Angebote für Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern werden immer vielfältiger. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek am Montag anlässlich der fünften Jahrestagung zur Hospiz- und Palliativversorgung in Nürnberg hingewiesen. Er betonte: „Wir treiben den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung weiter voran. Oberstes Ziel müssen Angebote sein, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen orientieren. In Bayern sind Versorgungsstrukturen auf höchstem Qualitätsniveau bereits Realität.“

bayern.de: Holetschek: Angebote für Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern werden immer vielfältiger


BR24, 22.05.2022

Sterbehilfe: Ärzte dürfen assistieren – aber wie?

Nach einem der drei Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe müssen Sterbewillige mit den behandelnden Ärzten verpflichtende Gespräche führen. Im Interview mit dem BR Gesundheitsmagazin erläutert die Medizinethikerin Alena Buyx die aktuelle ethische Debatte.

BR24: Sterbehilfe: Ärzte dürfen assistieren – aber wie?
BR.Podcast: Beihilfe zum Suizid und die Rolle von Ärzten: Prof. Alena Buyx, Vorsitzende Deutscher Ethikrat (20.05.2022)


General-Anzeiger, 19.05.2022

Bad Neuenahr-Ahrweiler eröffnet Palliativ-Stützpunkt

Im April hat in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein neuer Palliativ-Stützpunkt seine Arbeit aufgenommen. Nun wurde die Einrichtung offiziell eröffnet. Nach Angaben der Leitung nimmt die Zahl der Patienten-Anfragen stetig zu. (...) „Ich will nicht ersticken“, ist laut Radbruch einer der häufigsten Sätze seiner Patienten. Nicht nur da könne die SAPV helfen und gebe Betroffenen und Angehörigen Entlastung und Sicherheit, sagte der Professor, der sich gerade in Quarantäne befindet und daher per Video live zugeschaltet war. Beispielhaft beschrieb er Erfahrungen mit Luftnot, auf die die Palliativmedizin genauso gute (medikamentöse) Antworten habe wie auf Schmerzen.

General-Anzeiger: Bad Neuenahr-Ahrweiler eröffnet Palliativ-Stützpunkt


Diakonie Deutschland, 18.05.2022

Pressemitteilung: Diakonie und Kirche fordern Suizidpräventionsgesetz

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Deutschland fordern vor einer gesetzlichen Neuregelung des assistierten Suizids die Verabschiedung eines Suizidpräventions-Gesetzes.

PM: Diakonie und Kirche fordern Suizidpräventionsgesetz


Deutscher Bundestag, 18.05.2022

Sachliche Orientierungsdebatte über Reform der Sterbehilfe

Der Bundestag hat am Mittwoch, 18. Mai 2022, in einer sehr sachlichen Generalaussprache über Möglichkeiten zur Reform der Sterbehilfe beraten. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hatte im Februar 2020 das 2015 vom Bundestag beschlossene Verbot der organisierten Sterbehilfe gekippt und klargestellt, dass Menschen ein Recht haben, selbstbestimmt zu sterben, auch mit Unterstützung Dritter.

Deutscher Bundestag: Sachliche Orientierungsdebatte über Reform der Sterbehilfe
tagesschau: Wie die Sterbehilfe geregelt werden soll
DLF: Bundestag diskutiert über die Sterbehilfe
SZ: "Das müssen wir uns zumuten"
FAZ: „Assistierten Suizid ermöglichen, aber nicht fördern“
zdfheute: Zwischen Selbstbestimmung und Lebensschutz
SWR: Sterbehilfe-Debatte im Bundestag: Palliativ-Mediziner beklagt Rechtsvakuum für Ärzte und warnt vor Vereinen mit hohen Gebühren
WDR: Sterbehilfe: Über diese drei Vorschläge diskutiert heute der Bundestag
ZEIT: Patientenschützer lehnen alle neuen Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe ab


Deutsches Ärzteblatt, 17.05.2022

Nordrheinische Ärzteschaft regt Gesetz zur Suizidprävention an

(...) Mit großer Sorge nehme die Ärzteschaft wahr, dass die aktuellen Debatten mehr davon geprägt seien, wie selbstbestimmtes Sterben ermöglicht werden könne, als davon, wie man Menschen in Krankheit, Einsamkeit und Verzweiflung helfen könne, sagte Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein. Auch die Delegier­ten des 125. Deutschen Ärztetages (DÄT) hatten im Herbst vergangenen Jahres eine gesetzliche Regelung zur Suizidprävention in Deutschland gefordert. (...) Allen Menschen mit Suizidgedanken müssten fachgerechte Hilfen im Rahmen der Suizidprävention regelhaft und flächendeckend zur Verfügung gestellt werden, betonten sie in einem Beschluss. Gleichzeitig sollten nach Ansicht des DÄT sowohl die Prävention und Verbesserung der Behandlung psychischer Erkrankungen als auch die palliative Versorgung weiter ausgebaut werden.

Ärzteblatt: Nordrheinische Ärzteschaft regt Gesetz zur Suizidprävention an


Blick aktuell, 16.05.2022

SAPV Stützpunkt wird eröffnet

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am 18. Mai um 17.30 Uhr ist die feierliche Eröffnung des SAPV Stützpunktes (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) in der Landskroner Festhalle, Im Bülland in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Prof. Dr. Lukas Radbruch, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, hält einen Vortrag zum Thema „Bis zuletzt Zuhause – ambulante Palliative Versorgung – Ausblick“.

Blick aktuell: SAPV Stützpunkt wird eröffnet


Süddeutsche Zeitung, 12.05.2022

Hast du heute schon vergessen?

Mit dem neuen Symposium "Leben - Lieben- Loslassen" will die Ilse-Kubaschewski-Stiftung in Starnberg einen Anstoß geben, sich mit Demenz und Palliativbetreuung intensiv auseinanderzusetzen. (...) Zwar ist die Veranstaltung in erster Linie für Fachleute gedacht, doch auch Angehörige und Interessierte sind eingeladen. "Wir wollen das Thema Demenz weniger wissenschaftlich, sondern menschlich betrachten", erklärt Buttlar. Auf dem Programm stehen Vorträge von anerkannten Fachleuten: Professor Claudia Bausewein von der Ludwigs-Maximilian-Universität wird über Fürsorge im Alter am Lebensende sprechen, Professor Hans Förstl von der TU München über Fürsorge im Alter bei Menschen mit Demenz. Zudem führt das Galli-Präventionstheater für Gesundheit ein Stück auf mit dem Titel "Hast Du heute schon vergessen?".

Süddeutsche Zeitung: Hast du heute schon vergessen?


Deutsches Ärzteblatt, 11.05.2022

Politik: Orientierungsdebatte zu Sterbehilfe im Bundestag kommende Woche

Der Bundestag wird voraussichtlich in der kommenden Woche eine Orientierungsdebatte über die Neuregelung der Sterbehilfe führen. Das sagte die rechtspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Katrin Helling-Plahr, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, heute). „Betroffene brauchen endlich Rechtssicherheit“, betonte sie. (...)

Deutsches Ärzteblatt I Orientierungsdebatte zu Sterbehilfe im Bundestag kommende Woche 

Ärzte Zeitung, 11.05.2022

Orientierungsdebatte zur Sterbehilfe im Bundestag angesetzt

(...) Der Bundestag wird voraussichtlich in der kommenden Woche (KW 20/2022) über die Neuregelung der Sterbehilfe debattieren. Eine Orientierungsdebatte ist für 18. Mai vorgesehen, erklärte die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Katja Mast, am Mittwoch in Berlin.

Ärzte Zeitung I Orientierungsdebatte zur Sterbehilfe im Bundestag angesetzt

Domradio I Orientierungsdebatte zu Sterbehilfe im Bundestag


journalmed.de, 11.05.2022

Suizidwunsch von Patient:innen: Was ist zu tun?

Wir dürfen Menschen mit Suizidwunsch nicht allein lassen. Das war der Konsens einer Podiumsdiskussion zum ärztlich assistierten Suizid im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages 2022. Gleichzeitig betonten die Diskussionsteilnehmenden aus Deutschland und Österreich, dass jede:r Ärzt:in für sich entscheiden müsse, ob er bei dem Suizid assistieren wolle oder nicht.

„Wir sollten die Todeswünsche unserer Patient:innen ernst nehmen, ihre Not verstehen und diese lindern“, sagte Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP). Aus ihrer Sicht müssen die Bewältigung der Lebenssituation und die Behandlung belastender Beschwerden dabei im Vordergrund stehen. (...)

journalmed.de I Suizidwunsch von Patient:innen: Was ist zu tun?


life PR, 11.05.2022

"Wir müssen den Weg der Digitalisierung angehen – auch im Bereich Trauer"

Die Trauer wird digital. Trauende können mittlerweile unter einer Vielzahl von Angeboten im Netz wählen – von TikTok bis hin zu Online-Plattformen renommierter Organisationen, die Betroffene in ihrem Trauerprozess unterstützen. Tendenz: rasant steigend. Im Interview mit TrostHelden spricht Dr. Jörg Cuno über die Rolle des Internets beim Umgang mit Trauer und der Versorgung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Der Internist ist erfahrener Palliativmediziner, Gründer des Palliativ-Portals sowie der Palliativakademie Bamberg.

life PR: "Wir müssen den Weg der Digitalisierung angehen – auch im Bereich Trauer"


ARZT & WIRTSCHAFT, 10.05.2022

Schmerz- und Palliativtag: Verstehen, was Patienten wollen

Der Umgang mit Schmerz- und Palliativpatienten ist schwierig. In diesem Bereich gibt es sowohl eine Über- als auch eine Unterversorgung. Über mögliche Lösungen wurde auf der diesjährigen Tagung diskutiert. (...) Bei einer Podiumsdiskussion zu ärztlich assistierter Sterbehilfe wurde eine Problematik deutlich. „Wir sollten die Todeswünsche unserer Patienten ernst nehmen, ihre Not verstehen und diese lindern“, sagte Prof. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP). In der weiteren Diskussion wurde es als problematisch angesehen, dass ein Arzt in der linken Kitteltasche die Spritze habe, die Leiden erträglich macht, und in der rechten die Spritze, die Leiden beenden könne.

ARZT & WIRTSCHAFT: Schmerz- und Palliativtag: Verstehen, was Patienten wollen


Westfalen-Blatt, 10.05.2022

Trauerbank im Gütersloher Stadtpark bereit für Gespräche

Nach dem Vorbild anderer Städte ist jetzt auch im Gütersloher Stadtpark eine Trauerbank aufgestellt worden. Dahinter steht eine Idee. (...) „Sterben, Tod und Trauer gehören in die Öffentlichkeit“, darin sind sich Mareike Neumayer und Silke Schadwell, Trauerbegleiterinnen des Hospiz- und Palliativvereins Gütersloh schon lange einig. „Als wir zum ersten Mal von Trost- oder Trauerbänken gehört haben, hat uns diese Idee sofort angesprochen“, berichten Neumayer und Schadwell. „In vielen Städten gibt es schon solche Bänke. Sie stehen in Parks oder auf Friedhöfen.“

Westfalen-Blatt: Trauerbank im Gütersloher Stadtpark bereit für Gespräche


Medscape.com, 06.05.2022

Was tun, wenn ein Patient um Hilfe beim Sterben bittet? Expertin erklärt die ärztliche Verantwortung beim assistierten Suizid

Auf Wunsch des Patienten bei einem Suizid zu assistieren, gehört nicht zu den ärztlichen Aufgaben. Menschen in existenziellen Krisen und mit Todeswünschen mit Ernsthaftigkeit und Gesprächsbereitschaft zu begegnen, sei dagegen ganz explizit ärztliche Pflicht, betonte Alexandra Scherg, Ärztin in Weiterbildung in der Klinik für Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie am Evangelischen Krankenhaus Wesel, auf der 128. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) [1].

Medscape: Was tun, wenn ein Patient um Hilfe beim Sterben bittet? Expertin erklärt die ärztliche Verantwortung beim assisierten Suizid


Kirche und Leben, 06.05.2022

Michael Rottmann zu Fallpauschalen und würdigem Sterben: Warum sich die Medizin am Lebensende ändern muss

(...) Diese Palliativversorgung steht dann in Konkurrenz zu teuren Therapien und Apparate-Untersuchungen. Und wenn sie dabei nicht ausreichend finanziert wird, wie die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Claudia Bausewein, jetzt beklagt hat, geht das zulasten der Schwächsten: der Patienten. Die derzeit im Fallpauschalensystem angebotenen Zusatzentgelte für palliative Leistungen jedenfalls seien meist nicht annähernd kostendeckend. Der Fehler liegt demnach im System.

Kirche und Leben Warum sich die Medizin am Lebensende ändern muss


O-Ton Onkologie – der Podcast für Mediziner:innen und andere, 04.05.2022

DGIM KongressSpecial: Digitalisierung, assistierter Suizid und Krebsprävention

In dieser Folge haben wir unsere Kollegin Anouschka Wasner aus dem Ressort Politik und Management zu Gast. Sie hat sich für uns auf dem DGIM mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt.(...) Ein weiteres kontroverses Kongressthema war der assistierte Suizid. Wir konnten mit der Referentin Alexandra Scherg unter anderem darüber sprechen, wie sie reagiert, wenn ein solcher Wunsch an sie herangetragen wird. Zu guter Letzt stand die Krebsprävention auf unserer Agenda. Dabei gab es nicht nur plastische Einblicke in neuere Koloskopie-Methoden, auch zum Thema Prävention von Speiseröhrenkrebs haben wir ganz frische Daten aufgegriffen. Hören Sie rein, um alles zu erfahren!

O-Ton Onkologie - der Podcast für Mediziner:innen und andere I DGIM Kongress-Special


Medical Tribune, 04.05.2022

DGIM-Kongressspecial: Digitalisierung, assistierter Suizid und Krebsprävention

(...) Wenn Menschen in einer palliativen Situation den Wunsch nach einem assistierten Suizid äußern, stehen Ärzt:innen oft vor einer großen Herausforderung. Wie verhält man sich am besten? Besteht wirklich der Wunsch zu sterben oder steckt eigentlich etwas anderes dahinter? Alexandra Scherg, Evangelisches Krankenhaus Wesel, hat bei ihrer Arbeit in der Palliativmedizin die Erfahrung gemacht, dass diese Wünsche häufig nicht konstant sind. In ihrem Vortrag auf dem diesjährigen Internistenkongress sagte sie, „dass es häufig gar nicht bedeutet, ich möchte nicht mehr leben, sondern ich möchte so nicht mehr leben“. Im Anschluss konnten wir mit ihr sprechen und ihr einige Fragen stellen.

Medical Tribune DGIM-Kongressspecial: Digitalisierung, assistierter Suizid und Krebsprävention


nd.de, 04.05.2022

Der Platz der Medizin am Lebensende

Das System der Fallpauschalen kann zu einer Überversorgung Schwerkranker führen - und mehr Schaden als Nutzen bringen

(...) Inbegriffen ist dabei die Palliativmedizin. Darunter wird die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer fortschreitenden, nicht mehr heilbaren Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung verstanden. In Deutschland gibt es aktuell etwa 320 Palliativstationen und 70 Palliativdienste an Krankenhäusern, im Divi-Register zu den verfügbaren Intensivbetten sind aber schon 1300 Akutkrankenhäuser in Deutschland erfasst. Laut Claudia Bausewein, Direktorin einer Klinik für Palliativmedizin in München, ist der Palliativ-Begriff in der Bevölkerung eher angstbesetzt. Viele verstünden ihn so, »dass jetzt nichts mehr gemacht werden kann«. Das sei durchaus nicht der Fall, nur das Spektrum der Therapiemöglichkeiten ändere sich.

nd.de: Das System der Fallpauschalen kann zu einer Überversorgung Schwerkranker führen - und mehr Schaden als Nutzen bringen


Tagesspiegel Background, 02.05.2022

Mediziner fordern Suizid-Präventionsgesetz

Ärzt:innen, die Patient:innen beim Sterben begleiten, bewegen sich juristisch noch immer in einer Grauzone. Auf ihrem aktuellen Jahreskongress in Wiesbaden fordern Internist:innen einen Umgang mit dem gerne verdrängten Thema und Unterstützung für die Suizid-Prävention.

Tagesspiegel Background: Mediziner fordern Suizid-Präventionsgesetz


Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, 04.05.2022

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin startet Kampagne "das ist palliativ"!

„Der Begriff palliativ ist oft angstbesetzt, dabei kann die Palliativversorgung die Lebensqualität steigern mit ihrem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Betroffenen“, erläutert Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), zum heutigen Start der Informations- und Aufklärungskampagne der DGP: www.dasistpalliativ.de.

Im Fokus der Kampagne steht, wie Palliativmedizin und Palliativversorgung Schwerkranken, Angehörigen und Freund:innen zu helfen vermag. Zu Wort kommen Menschen, die mit Engagement und Leidenschaft haupt- und ehrenamtlich in der Palliativversorgung tätig sind.

Die Kampagne richtet sich vorrangig an das fachfremde Publikum, an Betroffene, Angehörige und Freund:innen schwerkranker Menschen. Dabei nähert sie sich der Frage, wie wir sterben wollen, auf eine sehr selbstverständliche Weise wie auch mit einer Prise Humor und rückt den Begriff der Würde von Patient:innen in den Mittelpunkt.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin startet Kampagne "das ist palliativ"!

Informationsdienst Wissenschaft: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin startet Öffentlichkeitskampagne: das ist palliativ

SpringerPflege: Palliative Betreuung: Kampagne gestartet

Deutsches Gesundheitsportal: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin startet Öffentlichkeitskampagne: das ist palliativ


Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, 03.05.2022

Eröffnungs-Pressekonferenz anlässlich des 128. Internistenkongresses vom 30.04. bis 03.05.2022: Medizin am Lebensende – wo verlaufen ethische, wo individuelle Grenzen?

  • Wenn die moderne Medizin mehr kann, als der Patient will – wie können Wünsche Kranker und Sterbender möglichst gut umgesetzt werden? Professor Dr. med. Markus M. Lerch, Vorsitzender der DGIM 2021/2022 und Präsident des 128. Kongresses, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des LMU Klinikums München
  • Multimorbide: Wenn mehrere Krankheiten Prognose und Lebensqualität bestimmen. Professor Dr. med. Georg Ertl, Generalsekretär der DGIM, Internist und Kardiologe aus Würzburg
  • Kostendeckend bis zum Lebensende? Warum das DRG-System eine menschenwürdige Palliativmedizin erschwert und was wir dagegen tun können. Professor Dr. med. Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik für Palliativmedizin und Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees des LMU Klinikums München
  • Assistierter Suizid als ärztliche Aufgabe?
    Alexandra Scherg, Ärztin in Weiterbildung Hämatologie / Onkologie, Evangelisches Krankenhaus Wesel
  • Überversorgung am Lebensende – Grenzfallentscheidungen in der Intensivmedizin. Professor Dr. med. Uwe Janssens, Chefarzt an der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital Eschweiler

Youtube Video: Eröffnungs-Pressekonferenz des 128. Internistenkongresses


Informationsdienst Wissenschaft, 27.04.2022

Wenn die Medizin am Lebensende zum Ringen um Kosten und Nutzen wird

Intensivmedizin rettet Menschenleben, Palliativmedizin begleitet unheilbar Kranke. So gegensätzlich beide Disziplinen sind, verbindet sie doch der Kontakt zu Schwerstkranken und Menschen am Lebensende. Das gemeinsame Ziel, den Patientenwunsch zu erfüllen und sinnlose Behandlungen zu vermeiden, scheitert allzu oft am „Wirtschaftsbetrieb Krankenhaus“ und einem Fallpauschalensystem, das zwar Diagnosen, nicht aber die komplexe Betreuung Sterbender abbildet. (...)

Wenn Heilung nicht mehr möglich ist, kommt der Linderung von Schmerzen, anderen belastenden Krankheitssymptomen und Ängsten eine wichtige Rolle zu. Die originäre Aufgabe der Palliativmedizin ist es daher, die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen zu ermitteln, auf sie einzugehen und ihre Lebensqualität bis zum Lebensende möglichst gut zu erhalten. „Dabei spielen körperliche Probleme ebenso eine Rolle wie seelische, soziale oder spirituelle Bedürfnisse“, sagt Professor Dr. med. Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin und Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees an der LMU Ludwig-Maximilians-Universität München und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

idw - Wenn die Medizin am Lebensende zum Ringen um Kosten und Nutzen wird


Deutsches Ärzteblatt, 27.04.2022

Fallpauschalensystem bildet komplexe Betreuung Sterbender nur unzureichend ab

Wiesbaden: Kritik am Fallpauschalensystem zur Vergütung von Krankenhausleistungen und am „Wirtschaftsbetrieb Krankenhaus“ übt die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Die Fachgesellschaft nimmt dabei die Bereiche Intensiv- und Palliativmedizin in den Blick.(...) Im Fokus der Palliativmedizin stehe die komplexe Gesamtsituation des Patienten oder der Patientin, die von der Art der Grunderkrankung oft weitgehend unabhängig sei, erläuterte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin und Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Deutsches Ärzteblatt: Fallpauschalensystem bildet komplexe Betreuung Sterbender nur unzureichend ab


Ärzteblatt, 26.04.2022

Suizidrisiko bei Krebspatienten stark erhöht

Heidelberg/Regensburg: Patienten mit einer Krebserkrankung haben gegenüber der Normalbevölkerung ein nahezu verdoppeltes Suizidrisiko. (...) Ein weiterer wichtiger Baustein für die Suizidprävention bei Krebspatienten und -patientinnen bildet laut der Arbeitsgruppe die Palliativmedizin. „Viele Menschen mit Krebs sind nicht depressiv im psychiatrischen oder psychotherapeutischen Sinne, sondern haben ganz konkrete Angst vor Siechtum oder anderem schlimmem Leiden“, erläutert Bernd Alt-Epping.

Ärzteblatt: Suizidrisiko bei Krebspatienten stark erhöht


WDR Fernsehen, 20.04.2022

„Wer hilft mir beim Sterben?“

Der Film begleitet Natalja Jaxen und Harald Mayer bei der Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Ende und stellt die Frage: Welche politischen Entscheidungen sind notwendig, um Menschen einen würdevollen Tod zu garantieren.

WDR Story Wer hilft mir beim Sterben?


Deutschlandfunk, 18.04.2022

Möglichkeit des selbstbestimmten Sterbens lässt Suizid nicht zur Normalität werden

Das Beispiel Kanada zeige, dass eine legalisierte Sterbehilfe keineswegs die Suizidrate in die Höhe schießen lasse, sagte Mariacarla Gadebusch-Bondio im Dlf. Neben einer liberaleren Gesetzeslage wünscht sich Medizinethikerin für Deutschland eine Beratungskultur, in der das Sterben wollen nicht tabuisiert wird.

DLF: Möglichkeit des selbstbestimmten Sterbens lässt Suizid nicht zur Normalität werden


Süddeutsche Zeitung, 15.04.2022

Komm, guter Tod!

Während der Pandemie wurde der Infektionsschutz über die Menschlichkeit gestellt. Aber wenn jetzt darüber gesprochen wird, könnte das Sterben am Ende einen besseren Platz im Leben bekommen.

Süddeutsche Zeitung: Komm, guter Tod!


Informationsdienst Wissenschaft, 14.04.2022

„Dem Leben mehr Sterben geben“ - Ringvorlesung zum Kulturwandel der Palliativversorgung startet am 26. April

Die von der Hochschule Bremen organisierte Veranstaltungsreihe widmet sich einem Thema, das in der Gesellschaft häufig vermieden wird – doch Sterben gehört zum Leben. Verständnis und Definition von Palliativversorgung werden ebenso diskutiert wie ethische Herausforderungen, die die alltägliche Arbeit begleiten. Auch wie es ist, sich ehrenamtlich bereits in jungen Jahren für schwer kranke und sterbende Menschen zu engagieren und wie mehr Ehrenamtliche zu gewinnen sind. (...). Die Ringvorlesung richtet sich sowohl an Studierende der Hochschule Bremen als auch an die interessierte Öffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenlos.

idw: „Dem Leben mehr Sterben geben“ - Ringvorlesung ab 26. April 2022
DGP aktuell: Prof. Dr. Friedemann Nauck: “Das ist palliativ” zum Auftakt der Online-Ringvorlesung


Deutsches Ärzteblatt, 14.04.2022

Bundesärztekammer für Stärkung der Palliativversorgung

Berlin – Sowohl die Prävention und Verbesserung der Behandlung psychischer Erkrankungen als auch die palliative Versorgung müssten weiter ausgebaut werden. Dafür plädierte jüngst Klaus Reinhardt, Präsi­dent der Bundesärztekammer (BÄK), im Rahmen der 34. Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen.

Deutsches Ärzteblatt: Bundesärztekammer für Stärkung der Palliativversorgung


Bundesärztekammer, 13.04.2022

Expertinnen und Experten diskutieren Bedeutung der Charta der schwerstkranken und sterbenden Menschen in Deutschland für die Gesundheitsfachberufe

Berlin - Welche Bedeutung hat die Charta der schwerstkranken und sterbenden Menschen in Deutschland für die Gesundheitsfachberufe? Wie wirkt sich die Debatte um den ärztlich assistierten Suizid auf die anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen aus? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die 34. Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen. Die Jahrestagung unter Vorsitz des Präsidenten der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, fand am 08.04.2022 in Berlin statt.

BÄK: Expertinnen und Experten diskutieren Bedeutung der Charta der schwerstkranken und sterbenden Menschen


EAPC Blog, 13.04.2022

From Germany to Ukraine: A hospice bridge of solidarity

The next in our series on the impact of the war in Ukraine is a post from Andreas Stähli, Head of the Academy at Johannes Hospice in Münster, Germany, about a bond of trust between two hospices.

EAPC Blog: From Germany to Ukraine: A hospice bridge of solidarity


Informationsdienst Wissenschaft, 01.04.2022

Sommer, Sonne, Vortragsreihe: Kommunikation in der Palliativversorgung gehörloser Menschen im Fokus

Seit dem Launch der Homepage des Forschungsprojekts DeafPal Mitte März sind erst wenige Wochen vergangen. Um einen tieferen Einblick in die Thematik des Projektes zu gewähren, findet im Sommersemester eine Vortragsreihe statt. Das Projekt DeafPal beschäftigt sich mit der Erforschung und der Verbesserung der Palliativversorgung gehörloser Menschen. Im Rahmen der Vortragsreihe „Kommunikation in der Palliativversorgung gehörloser Menschen“ finden – beginnend im April – monatlich Vorträge statt, welche sich der Thematik von unterschiedlichen Perspektiven aus annähern.
Medical Tribune: Palliativbetreuung Gespräche am Lebensende

idw: Sommer, Sonne, Vortragsreihe: Kommunikation in der Palliativversorgung gehörloser Menschen im Fokus

 

Deutsche Gesellschaft
für Palliativmedizin e. V.
Aachener Straße 5
10713 Berlin

T 030 / 30 10 100 - 0
F 030 / 30 10 100 - 16
dgp@dgpalliativmedizin.de
www.dgpalliativmedizin.de