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Aktuelles aus den Medien

Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativversorgung / Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.

Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind.


spektrum.de, 03.02.2023

Palliativmedizin: Kraft schöpfen bei schwerer Krankheit

Auf eine Palliativstation kommen Menschen zum Sterben, so denken die meisten. Doch die »Palli« macht noch viel mehr aus – und muss keineswegs eine Endstation sein. (...)

»Palliativmediziner haben einen anderen Blickwinkel auf die Situation der Patientinnen und Patienten«, sagt Claudia Bausewein, Fachärztin für Innere Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. »In der Akutmedizin steht die Behandlung von Krankheiten im Vordergrund, in der Palliativmedizin fokussieren wir uns auf die Symptome und die ganzheitliche Situation der Menschen. Wir denken sehr stark vom Patienten her, so dass dieser ganz im Mittelpunkt steht.«

spektrum.de: Palliativmedizin: Kraft schöpfen bei schwerer Krankheit


Arzt und Karriere, 02.02.2023

Miteinander reden: Arzt-Patienten-Kommunikation will gelernt sein

Wie die Kommunikation zwischen Ärztinnen und Ärzten und ihren Patientinnen und Patienten abläuft, trägt signifikant zu Behandlungserfolgen und zum Gesundheitszustand bei. Das ist seit Jahren bekannt. Nicht ohne Grund ist seit dem Jahr 2012 die Arzt-Patient-Kommunikation offiziell Gegenstand der Lehre im Medizinstudium und Teil der abschließenden Staatsprüfung. Ein Großteil der Ärztinnen und Ärzte, die bereits im Berufsleben stehen, haben sich jedoch mit dem Thema professionelle Arztgespräche noch nie im Sinne einer persönlichen Fortbildung beschäftigt. Dabei ist das eine Fertigkeit, die wie andere ärztliche Tätigkeiten gut erlernbar ist.

Arzt und Karriere: Miteinander reden: Arzt-Patienten-Kommunikation will gelernt sein


Saarbrücker Zeitung, 02.02.2023

Suizidhilfe soll rechtlich neu geregelt werden : Liberale Sterbehilferegelung ist in Sicht

Im Frühjahr will der Bundestag erneut über Gesetzentwürfe zur Suizidhilfe abstimmen. Dem Vernehmen nach sollen unterschiedliche Pläne zusammengeführt werden. Ein Palliativmediziner warnt davor, dass „das Pendel zu weit in die liberale Richtung ausschlägt“.

Saarbrücker Zeitung: Suizidhilfe soll rechtlich neu geregelt werden : Liberale Sterbehilferegelung ist in Sicht


Deutsches Ärzteblatt, 01.02.2023

Palliativmediziner: Suizidwünsche individuell behandeln

Berlin – Bei der politischen Diskussion um Sterbehilfe in Deutschland hat der Palliativmediziner Lukas Rad­bruch mehr Aufmerksamkeit für den individuellen Entscheidungsprozess jedes Menschen angemahnt.

Die Entscheidung zur Suizidbeihilfe dürfe nicht „in einer Art Checkliste“ enden, die dafür abgearbeitet werden müsse, sagte der Ärztliche Direktor für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Bonn heute im ARD-Morgen­magazin. Das sei nicht die Begleitung, die Menschen mit Sterbewunsch benötigten.

DÄ: Palliativmediziner: Suizidwünsche individuell behandeln


Kirche und Leben, 01.02.2023

Eine solche Hilfe sei laut Berufsordnung "keine ärztliche Aufgabe" I Ärztevertreter: Zur Suizid-Beihilfe sind wir nicht verpflichtet

  • Ärztevertreter wehren sich gegen die Erwartung, Beihilfe zum Suizid leisten zu müssen.
  • "Klar ist, dass niemand verpflichtet ist, Suizidhilfe zu leisten", sagte der Vorsitzende des Berufsordnungsausschusses der Bundesärztekammer, Wolfgang Miller.
  • Allerdings würden die vorliegenden Gesetzentwürfe "eine entsprechende Erwartung an uns" beinhalten.

 Kirche und Leben: Ärztevertreter: Zur Suizid-Beihilfe sind wir nicht verpflichtet


Berliner Ärzt:innen, 01.02.2023

Bis zuletzt. Wie können Ärzt:innen Menschen am Lebensende beistehen?

Was juristisch und politisch zum Thema "assistierter Suizid" entschieden wird, ist für Ärzt:innen von höchster Bedeutung. Drei Gesetzentwürfe und etliche Stellungnahmen liegen inzwischen dazu vor. Ein Arbeitskreis der Ärztekammer Berlin diskutiert die offenen Fragen und bereitet berufsrechtlich relevante Empfehlungen vor.

„Suizidprävention muss Normalität werden, Suizidassistenz absolute Ausnahme bleiben“
Ein Gespräch mit Dr. med. Bernd Oliver Maier, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
(DGP) und Chefarzt Palliativmedizin und Onkologie am St. Josefs-Hospital in Wiesbaden.

(...) Nicht zuletzt an diesem Punkt setzt die Grundsatzkritik der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) an den beschriebenen Gesetzentwürfe an. Eine Eingrenzung unerwünschter Aktivitäten von Suizidhilfeorganisationen sehe man in keinem der drei Entwürfe, schreibt der Vorstand in einer Stellungnahme vom 23. November 2022. Zudem seien viele der vorgeschlagenen Regelungen mangelhaft, unscharf oder auch missverständlich formuliert.

Berliner Ärzt:innen: Bis zuletzt. Wie können Ärzt:innen Menschen am Lebensende beistehen?


BR 24.de, 01.02.2023

Sterbehilfe: Liberale Parlamentsgruppen schließen sich zusammen

Zwei Parlamentsgruppen im Bundestag wollen ihre Gesetzentwürfe für eine liberale Neuregelung der Sterbehilfe zusammenführen, um so eine Mehrheit zu erreichen. Ein Bundesverfassungsgerichtsurteil von 2020 macht die Neuregelung notwendig.(...)

Im ARD-Morgenmagazin hatte der Palliativmediziner Lukas Radbruch bereits mehr Aufmerksamkeit für den individuellen Entscheidungsprozess jedes Menschen angemahnt. Die Entscheidung zur Suizid-Beihilfe dürfe nicht "in einer Art Checkliste" enden, die dafür abgearbeitet werden müsse, sagte der Ärztliche Direktor für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Bonn. Wichtig sei ihm ein eingehendes ärztliches Gespräch mit dem Patienten. Es komme nicht selten vor, dass Menschen im Verlauf eines Gesprächs auch vom Todeswunsch abrückten, und schließlich "heilfroh sind, dass sie es nicht umgesetzt haben", sagte Radbruch.

BR: Sterbehilfe: Liberale Parlamentsgruppen schließen sich zusammen


ARD Morgenmagazin, 01.02.2023

Der Palliativmediziner Prof. Dr. med. Lukas Radbruch trifft in seinem Arbeitsalltag gar nicht selten auf Menschen, die so nicht weiterleben wollten. Häufig schwankten Menschen auch zwischen Lebens- und Todeswunsch. Genrell sei Menschen mit Suizidgedanke nicht mit einer formellen Checkliste zur Sterbehilfe geholfen. "Aber das ist nicht die Begleitung, die Menschen mit Suizidgedanken brauchen. Die brauchen jemanden, der sich auf eine vertrauensvolle Beziehung einlässt. Und das dauert."
ARD Morgenmagazin: Palliativmediziner Radbruch zur Debatte über Sterbehilfe

Bei der Neuregelung der Sterbehilfe könnte es zu einer Mehrheit für eine liberale Regelung kommen. Der Gesetzentwurf für ein "Suizidhilfegesetz" sieht eine Regelung außerhalb des Strafrechtes vor.
ARD Morgenmagazin: Politische Debatte über Sterbehilfe

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Nina Scheer vertritt eine liberale Regelung der Sterbehilfe. Es gehe um das Recht des selbstbestimmten Sterbens, das auch das Bundesverfassungsgericht klar postuliert habe, sagte Scheer. Es gehe darum, einen gesetzlichen Rahmen zu finden, der Menschen nicht dazu dränge, "es im Verborgenen, ohne Hilfe, allein gelassen, vollziehen zu wollen."
ARD Morgenmagazin: Scheer: Sterbehilfe darf nicht kriminalisiert werden

Harald Meyer hat Multiple Sklerose. Seit fünf Jahren kämpft er um die Freigabe des Schlafmittels Natrium-Pentobarbital. Damit er selbst über seinen Tod entscheiden kann, wenn die Krankheit übermächtig wird.
ARD Morgenmagazin: Wunsch nach Sterbehilfe


Deutsches Ärzteblatt, 31.01.2023

Debatte um Gesetzentwürfe zu Suizidbeihilfe nimmt an Fahrt auf

Berlin – Die Debatte um neue Regeln zur Suizidbeihilfe nimmt offenbar an Fahrt auf. Die beiden parteiüber­greifenden Abgeordnetengruppen im Bundestag, die sich für eine liberale Regelung einsetzen, ihre Gesetzes­pläne zusammenführen und einen gemeinsamen Antrag vorlegen.

Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Nur dadurch könne verhindert werden, dass sich bei der für das Frühjahr geplanten Abstimmung die Anhänger einer restriktiven Linie durchsetzen, hieß es.

DÄ: Debatte um Gesetzentwürfe zu Suizidbeihilfe nimmt an Fahrt auf


Redaktionsnetzwerk Deutschland, 31.01.2023

Abstimmung im Frühjahr
Liberale Sterbehilferegelung: Aus zwei Gruppenanträgen im Bundestag soll einer werden

Anfang 2020 hatte das Bundesverfassungsgericht die verschärften Regeln für die Suizidbeihilfe gekippt. Im Frühjahr will der Bundestag erneut abstimmen. Die zwei Abgeordnetengruppen mit liberalen Vorstellungen wollen nun fusionieren, um einem restriktiven Gesetzentwurf Paroli bieten zu können.

RND: Liberale Sterbehilferegelung: Aus zwei Gruppenanträgen im Bundestag soll einer werden


Merkur.de, 27.01.2023

Mindelheim/Ottobeuren: Wie Pflegekräfte, Ärzte und eine Sozialarbeiterin an den Kliniken Lebenshilfe leisten

Was ist eigentlich Palliativ? Das hat zuletzt der Klinikverbund Allgäu am Beispiel von Patientin Rosa erklärt. Was Pflegekräfte, Ärzte und eine Sozialarbeiterin an den Kliniken in Mindelheim und Ottobeuren Lebenshilfe leisten und was sie Betroffenen und Angehörigen raten, schildert der Klinikverbund Allgäu anhand des Beispiels – das übrigens nach Angaben der Kliniken deutschlandweit einzigartig ist.

(...) Es werde zu viel über Sterbehilfe diskutiert, anstatt den Fokus auf Lebenshilfe zu legen, meint Dr. Ruth Sittl, Palliativmedizinerin und ärztliche Leitung des PMD. Die aktuelle Kampagne „dasistpalliativ“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin tritt dem entgegen und bietet Information über Palliativ­versorgung.

Merkur.de: Wie Pflegekräfte, Ärzte und eine Sozialarbeiterin an den Kliniken Lebenshilfe leisten


Deutsches Ärzteblatt, 26.01.2023

„Klar ist, dass niemand verpflichtet ist, Suizidhilfe zu leisten“

Berlin – Zwei Tage diskutierte der Berufsordnungsausschuss der Bundesärztekammer (BÄK) kürzlich zahlrei­che berufsrechtlich relevante Themen. Wolfgang Miller, neben Josef Mischo Vorsitzender des Berufsordnungs­ausschusses, sieht das ärztliche Berufsrecht von zahlreichen politischen Debatten tangiert.

Miller: (...) Klar ist, dass niemand verpflichtet ist, Suizidhilfe zu leisten, aber die Gesetzentwürfe beinhalten eine ent­sprechende Erwartung an uns. Wenn der nicht genügend Ärztinnen und Ärzte nachkommen, öffnet dies den Weg für Sterbehilfevereine.

DÄ: „Klar ist, dass niemand verpflichtet ist, Suizidhilfe zu leisten“


Der Tagesspiegel, 17.01.2023

Trotz neuer Regelung ab 2023: Experten empfehlen Eheleuten weiterhin eine Patientenverfügung

Ehe- und Lebenspartner können sich in gesundheitlichen Krisen nun gegenseitig vertreten. Dennoch gelten Ausnahmen, außerdem sei die Regelung noch kaum bekannt.

Tagesspiegel: Trotz neuer Regelung ab 2023: Experten empfehlen Eheleuten weiterhin eine Patientenverfügung 


WELT, 12.01.2023

„Die Familie wollte nur die günstigste Beerdigung“, sagte sie über den Toten

Krebs im Endstadium, nur noch Tage zu leben, so lautete die Diagnose. Der Mann, den Sterbebegleiterin Johanna Klug dann kennenlernte, trat ihr gegenüber sehr charmant und zugleich arrogant auf. Eine Geschichte aus dem Hospiz.

WELT: „Die Familie wollte nur die günstigste Beerdigung“, sagte sie über den Toten


studioeck.de, Radiowerkstatt des Evangelischen Kirchenverbands Köln, 09.01.2023

Caring Community

Prof. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der UK Köln, und Karin Ohler von der Caring Community Köln (CCK) waren zu Gast beim evangelischen Bürgerfunk. Im Gespräch mit der Redakteurin Anne Siebertz reden sie über die Entstehung der Caring Community Köln, den Aufbau und die Struktur der CCK und die konkreten Projekte der vier Arbeitsgruppen Versorgung, Trauer am Arbeitsplatz, Sorgestadtplan und „TOTal normal“.

Bürgerfunk des Evangelischen Kirchenverbands Köln: Caring Community


Merkur.de, 05.01.2023

„Wir sollten den Tod aktiv gestalten“: Palliativpflegerinnen bieten „Letzte Hilfe“-Kurse an

Die Palliativpflegerinnen Johanna Haller aus Eching und Claudia Merk aus Eichenau haben es sich zur Aufgabe gemacht, Mut und Wissen für eine würdevolle Sterbebegleitung zu vermitteln.

Merkur: „Wir sollten den Tod aktiv gestalten“: Palliativpflegerinnen bieten „Letzte Hilfe“-Kurse an


FAZ, 05.01.2023

Das Leben vor dem Tod

Glück ist in jedem Moment möglich. Auch Schwerkranke können Neues erleben, wichtige Erfahrungen machen und eine schöne Zeit haben. Begleitet man ein Palliativteam, wird dies deutlich.

FAZ: Das Leben vor dem Tod


Merkur, 02.01.2023

„Keine zwei Menschen sterben gleich“: Wenn der Tod zum Arbeitsalltag wird

Alexander Daxenberger (30) begleitet in der Hospizinsel Glonn Kranke in den Tod. Das verändert den Blick aufs Leben und erfordert Gefühl und Pragmatismus. Ein Interview. (...)

Merkur: „Keine zwei Menschen sterben gleich“: Wenn der Tod zum Arbeitsalltag wird


BR24, 30.12.2022

Hilfe am Ende des Lebenswegs: Ambulante Hospizhelfer

Nicht alle Menschen haben zwischen den Jahren frei, denn manche Aufgaben dulden keine Feiertagspause. Zum Beispiel die von ambulanten Hospizhelfern, die schwerstkranke Patienten betreuen. (...)

BR24: Hilfe am Ende des Lebenswegs: Ambulante Hospizhelfer


Deutsches Ärzteblatt, 29.12.2022

BÄK-Präsident plädiert für Hotline für Menschen mit Suizidgedanken

Eine nationale Hotline für Menschen mit Suizidgedanken fordert Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK). Nötig seien sehr niederschwellige Angebote, um Menschen in Not rasch helfen zu können, sagte Reinhardt heute dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. (...)

Deutsches Ärzteblatt: BÄK-Präsident plädiert für Hotline für Menschen mit Suizidgedanken


OTS.at, 28.12.2022

Assistierter Suizid: Österreichische Palliativgesellschaft fordert Änderung des Sterbeverfügungsgesetzes

Palliativmediziner:innen und andere Beschäftige in Palliativeinrichtungen werden in ihrer eigentlichen Aufgabe, nämlich Palliative Care zu betreiben, behindert.

OTS.at: Assistierter Suizid: Österreichische Palliativgesellschaft fordert Änderung des Sterbeverfügungsgesetzes


NDR, 22.12.2022

Letzte-Hilfe-Kurse - am Ende wissen, wie es geht

Einen Erste-Hilfe-Kurs machen wir alle mindestens ein Mal beim Führerschein mit. Dort lernen wir, wie man Menschenleben in Notsituationen rettet. Aber es gibt auch Letzte-Hilfe-Kurse. Dabei geht es darum, am Ende zu wissen, wie es geht. Wir haben einen Kurs in Schleswig besucht.

NDR: Letzte-Hilfe-Kurse - am Ende wissen, wie es geht


DocCheck, 20.12.2022

Case Report: Palliative Geburt statt Fetozid

Bei der 35-jährigen Patientin gibt es einige Auffälligkeiten im Ersttrimester-Ultraschall, ein Meckel-Gruber-Syndrom wird diagnostiziert. Die Eltern müssen eine schwere Entscheidung treffen – und bereiten sich auf eine palliative Geburt vor.

DocCheck: Case Report: Palliative Geburt statt Fetozid 


Deutsches Ärzteblatt, 16.12.2022

Gespräche über assistierten Suizid: Eine ärztliche Kernaufgabe

Es herrscht politische Einigkeit, dass eine verbesserte Förderung der Suizidprävention gesetzlich verankert werden muss. Dies fordern auch mehr als 40 medizinische und gesellschaftliche Verbände und Vereinigungen in einem Eckpunktepapier. Doch wie kann Suizidprävention im ärztlichen Alltag gelebt werden, wenn Patientinnen und Patienten um Hilfe beim Suizid bitten? Ein Fallbeispiel.

Deutsches Ärzteblatt: Gespräche über assistierten Suizid: Eine ärztliche Kernaufgabe


Deutsches Ärzteblatt, 15.12.2022

Gesetzliche Neuregelung der Suizidhilfe: Die Gräben sind tief

Im kommenden Jahr könnte das Parlament über eine gesetzliche Neuregelung der Suizidhilfe entscheiden. Eine Anhörung im Bundestag verdeutlichte jetzt jedoch: Die gesellschaftlichen Meinungen gehen beim Thema Suizid weit auseinander. Die Diskrepanzen scheinen unüberbrückbar. (...)

Deutsches Ärzteblatt: Gesetzliche Neuregelung der Suizidhilfe: Die Gräben sind tief


Deutsches Ärzteblatt, 15.12.2022

Berliner Krankenhäuser wollen Versorgung Schwerstkranker verbessern

Krankenhäuser in Berlin wollen die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen weiter verbessern. Vertreter von sechs Einrichtungen unterzeichneten dafür heute eine gemeinsame Charta, wie die Gesundheitsverwaltung und die Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) mitteilten. (...)

Deutsches Ärzteblatt: Berliner Krankenhäuser wollen Versorgung Schwerstkranker verbessern

Der Tagesspiegel: Zur Diskussion über Sterben anregen: Berliner Krankenhäuser wollen Versorgung Schwerstkranker verbessern

ZEIT: Gesundheit: Krankenhäuser wollen Versorgung Schwerstkranker verbessern


inar Presseportal, 14.12.2022

Gezieltes Timing von Palliativversorgung bei Lungenkrebs

Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems zeigt Bedarf für zeitgerechte Konsultationen zur Palliativversorgung bei Kleinzelligem Lungenkarzinom.

Die Wahl des passenden Zeitpunkts für eine spezielle Palliativversorgung kann für Patientinnen und Patienten mit Kleinzelligem Lungenkarzinom positiven Einfluss auf ihre Lebenserwartung haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine vor kurzem international veröffentlichte Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems (KL Krems). Dort wurden am Universitätsklinikum Krems die relevanten Daten von 152 Patientinnen und Patienten ausgewertet. Das Ergebnis zeigt ein differenziertes Bild: Die Lebenserwartung der Betroffenen hängt sowohl vom Überweisungsgrund für die Spezielle Palliativversorgung als auch von deren Anfangszeitpunkt relativ zum Krankheitsverlauf ab. (...)

inar Presseportal: Gezieltes Timing von Palliativversorgung bei Lungenkrebs


Medical Tribune, 14.12.2022

Noch zu selten in Studien zur palliativen Bestrahlung abgefragt

Patient-Reported-Outcomes werden in klinischen Studien zur pallativen Bestrahlung nicht optimal eingesetzt. Luft nach oben gibt es zur Genüge. Zu diesem Ergebnis kommt eine Kieler Forschungsgruppe in einem systematischen Review. (...)

Medical Tribune: Noch zu selten in Studien zur palliativen Bestrahlung abgefragt


Süddeutsche Zeitung, 14.12.2022

Weg vom Stigma als "Sterbestation"

Laut einer Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ist die Anzahl an Palliativstationen seit Beginn der Corona-Pandemie bundesweit rückläufig. Hauptgrund sei der Personalnotstand. Die Kreisklinik Ebersberg kann weiterhin eine Palliativstation anbieten. Warum das so wichtig ist, erläutern die Oberärztinnen Anna Bresele und Michelle Ulrich, beide Fachärztinnen für Palliativmedizin und Anästhesie. (...)

Süddeutsche Zeitung: Weg vom Stigma als "Sterbestation"


Deutsches Ärzteblatt, 12.12.2022

Fachgesellschaft fordert psychosoziale Fachkräfte für die ambulante Palliativversorgung

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) fordert Ergänzungen zu den Rahmenverträgen für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV). „Insbesondere im ambulanten Bereich fehlt es an psychosozialen Beratungsangeboten für die Erkrankten und ihre Angehörigen, einerseits zu sozialrechtlichen Aspekten, andererseits zur psychischen Entlastung der stark beanspruchten Familien“, sagte der DGP-Ge­schäfts­­­führer Heiner Melching. (...)

Deutsches Ärzteblatt: Fachgesellschaft fordert psychosoziale Fachkräfte für die ambulante Palliativversorgung


Bild, 12.12.2022

Spiel mir das Lied vom Leben!

Heribert Elfgen spielt jeden Montag auf der Palliativstation Klavier: „Übers Sterben wird hier selten gesprochen, mehr über das Leben.“ Das Erdgeschoss der Aachener Uni-Klinik – die Palliativstation. Leise Klaviermusik hallt durch den Flur, die meisten der schwerstkranken Patienten haben ihre Zimmertüren geöffnet. Einige weinen, andere liegen still in ihren Betten, starren an die Decke. Eine Mischung aus Trauer und Hoffnung… (...)

Bild: Spiel mir das Lied vom Leben!


Tagesschau, 11.12.2022

Die Angst vor dem Tod nehmen

Werdende Eltern bekommen für Geburten einen Vorbereitungskurs. Was hingegen kaum bekannt ist: Auch auf den Tod kann man sich vorbereiten. Es gibt Kurse, die die Angst vorm Tod nehmen sollen. (...)

Tagesschau: Die Angst vor dem Tod nehmen


Osthessen News, 11.12.2022

Was kann man gegen Unruhe machen?

"DIE PFLEGETIPPS – Palliative Care" über dieses Buch mit seinen 45 Kapiteln hört die PalliativStiftung immer wieder: "Wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre uns so viel erspart geblieben!" Das wollen wir ändern. Deshalb wurden schon rund eine Million Exemplare verteilt. Und deshalb werden als Kooperation von OSTHESSEN|NEWS und Deutscher PalliativStiftung alle 45 Kapitel einzeln multimedial aufbereitet - 45 Kapitel zu 45 wichtigen Themen in 45 Wochen. Immer sonntags neu auf OSTHESSEN|NEWS. (...)

Osthessen News: Was kann man gegen Unruhe machen?


Der Springer Medizin Podcast, 09.12.2022

Die Hürden in der Palliativmedizin: “Wär ich doch nur eher gekommen!
mit Prof. Dr. Claudia Bausewein, Expertin für Palliativmedizin

Seit 2015 ist die Palliativversorgung im Hospiz- und Palliativgesetz gesetzlich geregelt und demnach sollen schwerstkranke Menschen überall dort gut versorgt und begleitet werden, wo sie die letzte Phase ihres Lebens verbringen, ob zu Hause, im Pflegeheim, im Hospiz oder im Krankenhaus. Doch das gelingt noch nicht flächendeckend, wie Prof. Dr. Claudia Bausewein, München, im Interview erklärt.

Prof. Dr. Claudia Bausewein ist Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am LMU Klinikum in München und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Auf dem Deutschen Krebskongress im November 2022 hat Doris Berger, Ressortleiterin Onkologie beim Springer Medizin Verlag, mit ihr über die Hürden in der Palliativmedizin und über den richtigen Zeitpunkt und den angemessenen Umfang von palliativen Maßnahmen gesprochen. 

Der Springer Medizin Podcast: Die Hürden in der Palliativmedizin: “Wär ich doch nur eher gekommen!


Deutsches Ärzteblatt, 09.12.2022

MEDIEN
Palliativmedizin: Filmclips zeigen Alltag in der Versorgung Schwerkranker

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) geht im Rahmen ihrer aktuellen Informations- und Aufklärungskampagne „das ist palliativ“ neue Wege, um vor allem das fachfremde Publikum zu erreichen. „Wir nutzen die starken Bilder des Kinos und vermitteln anhand kurzer Filmszenen, was Palliativversorgung bedeutet“, erklärte dazu DGP-Präsidentin Prof. Dr. med. Claudia Bausewein. Die DGP-Kampagne „das ist palliativ“ richtet sich vorrangig an Betroffene und Angehörige schwerkranker Menschen. Dabei nähert sie sich der ganzheitlichen Behandlung und Begleitung von schwerkranken Menschen und den ihnen Nahestehenden wie auch den Themen Abschied und Sterben – das ehrliche und individuelle Miteinander soll im Mittelpunkt stehen. 

Deutsches Ärzteblatt: Palliativmedizin: Filmclips zeigen Alltag in der Versorgung Schwerkranker


Deutsches Ärzteblatt, 02.12.2022

Australiens Parlament ermöglicht Sterbehilfe in Teilstaaten

Das australische Parlament hat den Weg frei gemacht für eine Legalisierung von Sterbehilfe in zwei Territorien.

Deutsches Ärzteblatt: Australiens Parlament ermöglicht Sterbehilfe in Teilstaaten


Jungle World, 01.12.2022

Patienten ohne Hoffnung auf Heilung auf einer Palliativstation

Rund 25 Menschen arbeiten auf der Palliativstation im Mainzer Marienhaus-Klinikum. Neben Pflegerinnen, Krankenschwestern und Ärzten kümmern sich Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Seelsorger, Psychologen und eine Musiktherapeutin um die acht todkranken Patienten und deren Angehörige. Eine Reportage.

(...) In Mainz genießen die Patienten eine sehr gute Behandlung. Doch was die Situation von unheilbar Kranken in Deutschland betrifft, warnt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vor einer längst bestehenden Unterversorgung. Die DGP ist eine Wissenschaftsgesellschaft von Palliativkräften aller Fachrichtungen. Heiner Melching, ihr Geschäftsführer, ist 58 und gelernter Sozialpädagoge, arbeitete selbst jahrelang im Sozialdienst einer Palliativstation. Seit zwölf Jahren führt er die Geschäfte der DGP in Berlin. Am Telefon spricht er schnell, die meisten Zahlen hat er im Kopf. „337 Palliativstationen an Krankenhäusern sind bei uns gemeldet. Jedes Jahr wurden es mehr, doch jetzt ist der Trend eingebrochen. Im vergangenen Jahr sind es erstmalig ein paar weniger geworden“, sagt er. Er rechnet vor, dass an deutschen Krankenhäusern rund sieben Prozent aller Patienten einen Bedarf an allgemeiner Palliativversorgung haben, wovon wiederum 20 Prozent einer spezialisierten Versorgung bedürfen, und das ist seiner Meinung nach sehr niedrig kalkuliert. Daraus ergebe sich eine Versorgungslücke von 170.000 Patienten pro Jahr. Eine Schätzung.

Jungle World: Patienten ohne Hoffnung auf Heilung auf einer Palliativstation


O-Ton Onkologie, 30.11.2022

Das ist jung und palliativ – die „Junge DGP“!

Die Palliativmedizin ist gerade für Nachwuchsmediziner:innen, Nachwuchspfleger:innen und junge Menschen anderer Berufsgruppen interessant, sie ist abwechslungsreich und es braucht gute Teamarbeit. Davon überzeugt sind unsere drei Gäste von der Arbeitsgemeinschaft „Junge DGP“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, kurz DGP, denen wir in der aktuellen Folge von O-Ton Onkologie eine Stimme geben: Julia Wikert, Dr. Sascha Weber und Alexandra Scherg.

O-Ton Onkologie: Das ist jung und palliativ – die „Junge DGP“!


nd, 30.11.2022

Sterbehilfe im Rechtsausschuss

Die Kontroverse über assistierten Suizid wird auch unter Sachverständigen fortgesetzt. Am Montag fand zum Thema Sterbebegleitung und Suizidprävention eine öffentliche Anhörung des Rechtsausschusses des Bundestages statt, auch der Gesundheitsausschusses war beteiligt. Eingeladen waren eine ganze Reihe von Sachverständigen, darunter Juristen, Ethiker und Ärzte aus den Bereichen Palliativmedizin und der Psychiatrie. Vorausgegangen waren bereits heftige Diskussionen im Bundestag. Mit der Anhörung endet für dieses Jahr die Debatte darüber, wie das Karlsruher Urteil auszulegen ist. Die Entscheidung wird für Januar erwartet – zwei Jahre nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das 2020 das Verbot assistierter Sterbehilfe für verfassungswidrig erklärte.

nd: Sterbehilfe im Rechtsausschuss


 Deutsches Ärzteblatt, 29.11.2022

„Die Möglichkeiten der Palliativversorgung sind immer noch zu unbekannt“

Berlin – Anlässlich der gestern im Rechtsausschuss diskutierten Gesetzesentwürfe zur Suizidassistenz spricht sich der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in einer aktuellen Stellungnahme ge­gen die Umsetzung aller drei eingebrachten Gesetzentwürfe aus.

Alle enthielten in Bezug auf die Gruppe der Menschen mit fortschreitenden Erkrankungen und begrenzter Lebenserwartung gravierende Mängel, Unschärfen und missverständliche Regelungen. Claudia Bausewein, Präsidentin der DGP, erläutert dem Deutschen Ärzteblatt (DÄ) die Position der ärztlichen Fachgesellschaft.

Deutsches Ärzteblatt: „Die Möglichkeiten der Palliativversorgung sind immer noch zu unbekannt“


Deutsches Ärzteblatt, 29.11.2022

Suizidhilfe: Umfassende Diskussion über Gesetzentwürfe und Antrag zur Suizidprävention

Berlin – Mehr als zwei Jahre nachdem das Bundesverfassungsgericht das Verbot der geschäftsmäßigen Hilfe zur Selbsttötung gekippt hat, ist jetzt eine neue gesetzliche Regelung der Beihilfe zum Suizid in greifbarer Nähe. Drei unterschiedliche – jedoch sämtlich interfraktionelle – Gesetzentwürfe liegen dazu vor sowie ein Antrag zur Stärkung der Suizidprävention.

(...) Auch Heiner Melching, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), bewertete den Antrag positiv. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin lehne jedoch die Umsetzung aller drei Gesetz­entwürfe ab und empfehle stattdessen die Fortsetzung der notwendigen Diskussion über einen angemesse­nen Umgang mit der Frage der assistierten Selbsttötung.

Zu erörtern wären auch die grundsätzlichen Fragen, ob eine gesetzliche Regelung der Suizidassistenz über­haupt zielführend sein kann oder ob andere flankierende Maßnahmen das Grundrecht auf Inanspruchnahme einer Hilfe beim Suizid angemessener abbilden können.

Die DGP unterstütze aufgrund der fortbestehenden Informationsdefizite zu Alternativen und Unterstützungs­möglichkeiten für Menschen, die die Selbsttötung als Option in Betracht ziehen, sowohl die Stärkung der Sui­zidprävention allgemein wie auch insbesondere den Ausbau der Angebote der Hospiz- und Palliativversor­gung für schwerkranke Menschen mit fortschreitenden Erkrankungen, sagte Melching. „Zudem sehen wir die gezielte Information der Öffentlichkeit über die Möglichkeiten zur Gestaltung des Lebensendes unter würde­vollen Bedingungen als dringend notwendig an“, sagte er.

Deutsches Ärzteblatt: Suizidhilfe: Umfassende Diskussion über Gesetzentwürfe und Antrag zur Suizidprävention


rsw.beck.de, 29.11.2022

Rechtsausschuss diskutiert über Neuregelung des assistierten Suizids

Sach­ver­stän­di­ge und Ab­ge­ord­ne­te haben ges­tern lang und in­ten­siv in einer öf­fent­li­chen An­hö­rung des Rechts­aus­schus­ses über eine mög­li­che Neu­re­ge­lung des as­sis­tier­ten Sui­zids und der Ster­be­be­glei­tung de­bat­tiert. Grund­la­ge der An­hö­rung waren drei frak­ti­ons­über­grei­fen­de Ge­setz­ent­wür­fe von Ab­ge­ord­ne­ten­grup­pen in Re­ak­ti­on auf ein Ur­teil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts von 2020. Die­ses hatte das 2015 be­schlos­se­ne Ver­bot der ge­schäfts­mä­ßi­gen Ster­be­hil­fe in § 217 StGB für ver­fas­sungs­wid­rig und nich­tig er­klärt.

In der Anhörung äußerten sich 11 Sachverständige aus Medizin, Rechtswissenschaft, Medizinethik sowie der Hospizarbeit zu den Entwürfen. Thematisch ging es vor allem um die allgemeine rechtliche Bewertung der Entwürfe vor dem Hintergrund des Verfassungsgerichtsurteils, die Einordnung der unterschiedlichen Beratungskonzepte sowie die Bedeutung von Suizidprävention. Von den fünf geladenen Sachverständigen mit juristischem Hintergrund sprachen sich vier gegen den Gesetzentwurf der Gruppe von 85 Abgeordneten um Lars Castellucci (SPD) aus.

rsw.beck.de: Rechtsausschuss diskutiert über Neuregelung des assistierten Suizids


eu-schwerbehinderung.eu, 29.11.2022

Expertenlob für Antrag zur Stärkung der Suizidprävention

Ein fraktionsübergreifender Gruppenantrag zur Stärkung der Suizidprävention stößt bei Sachverständigen auf Zustimmung. Drucksache: (20/1121) Das wurde während des zweiten Teils einer öffentlichen Anhörung des Rechtsausschusses am Montagabend deutlich. Zuvor hatten die Expertinnen und Experten mehrere Gesetzentwürfe zur Neuregelung der Suizidhilfe beziehungsweise der Sterbebegleitung beraten.

(...) Auch Heiner Melching, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, bewertete den Antrag positiv. Als Palliativmediziner sei er geübt im Umgang mit Sterbenden und mit Sterbewünschen, sagte Melching. „Die Hospiz- und Palliativversorgung leistet nach unserem Verständnis Prävention“, so der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Anders als Professor Frister sprach er sich für eine getrennte Betrachtung dieses „wunderbaren Entwurfes“ aus. Dies tue er schon aus pragmatischen Gründen, damit im Falle einer Verfassungsklage gegen ein Sterbehilfegesetz die Regelung zur Suizidprävention nicht mit runterfällt.

eu-schwerbehinderung: Expertenlob für Antrag zur Stärkung der Suizidprävention


bundestag.de, 29.11.2022

Intensive Befassung mit einer möglichen Neuregelung des assistierten Suizides

(...) In dem fraktionsübergreifenden Gruppenantrag setzen sich zahlreiche Abgeordnete für eine Stärkung der Suizidprävention ein. In Deutschland nähmen sich jedes Jahr mehr als 9.000 Menschen das Leben, die Zahl der Suizidversuche liege geschätzt zehn Mal so hoch, heißt es in dem Antrag (20/1121). Die Abgeordneten fordern eine Enttabuisierung und Entstigmatisierung von Suizidgedanken durch mehr Information und Aufklärung.

(...) Auch Heiner Melching, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, bewertete den Antrag positiv. Als Paliativmediziner sei er geübt im Umgang mit Sterbenden und mit Sterbewünschen, sagte Melching. „Die Hospiz- und Palliativversorgung leistet nach unserem Verständnis Prävention“, so der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Anders als Professor Frister sprach er sich für eine getrennte Betrachtung dieses „wunderbaren Entwurfes“ aus. Dies tue er schon aus pragmatischen Gründen, damit im Falle einer Verfassungsklage gegen ein Sterbehilfegesetz die Regelung zur Suizidprävention nicht mit runterfällt. 

bundestag.de: Intensive Befassung mit einer möglichen Neuregelung des assistierten Suizides


 Domradio, 28.11.2022

"Lasst uns Anwälte für das Leben sein"

Eine Normalisierung der Beihilfe zum Suizid würde nach Überzeugung von Kerstin Kurzke den Druck auf jene erhöhen, die sich ohnehin als Last empfinden. Sie fordert stattdessen einen Beratungs- und Begleitungsprozess. (...)

Domradio: "Lasst uns Anwälte für das Leben sein"


evangelisch.de, 28.11.2022

Suizidassistenz: Juristen lehnen Regelung im Strafgesetzbuch ab

In der öffentlichen Anhörung zu Plänen einer neuen Regulierung der Hilfe beim Suizid haben die geladenen Juristen Skepsis gegenüber einer erneuten strafrechtlichen Regelung geäußert. Die Hilfe bei der Ausübung eines Freiheitsrechts sei "kein im Regelfall strafwürdiges Unrecht", erklärte der Düsseldorfer Strafrechtsprofessor Helmut Frister in seiner Stellungnahme zur Anhörung am Montag im Rechtsausschuss des Bundestages. Es erscheine nicht sachgerecht, "eine bei der Ausübung dieses Rechts geleistete Hilfe grundsätzlich mit Strafe zu bedrohen", betonte er.

evangelisch.de: Suizidassistenz: Juristen lehnen Regelung im Strafgesetzbuch ab


Domradio.de, 28.11.2022

Immer mehr Länder debattieren über Sterbehilfe: Bundestag sucht Regelung zur Suizidbeihilfe

Der Bundestag muss die Suizidbeihilfe neu regeln. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2020 ist ein rechtsfreier Raum entstanden. Es geht vor allem um Beratung und Schutz für Suizidwillige. (...)

Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, jedenfalls beobachtet, dass nicht nur immer mehr sterbenskranke Menschen ihrem Leben ein Ende setzen wollen.Immer mehr Menschen erkundigten sich nach einem ärztlich assistierten Suizid, obwohl sie weder körperlich noch psychisch schwer erkrankt seien, sagt die Münchner Medizinprofessorin. "Viele haben das Gefühl, genug erlebt zu haben, lebenssatt zu sein. Sie wollen die Fäden in der Hand behalten und haben Sorge vor einem Kontrollverlust im Alter." Selbstbestimmung werde immer wichtiger.

Domradio: Immer mehr Länder debattieren über Sterbehilfe: Bundestag sucht Regelung zur Suizidbeihilfe


ÄrzteZeitung, 28.11.2022

BÄK warnt vor falschen Hoffnungen bei Regelung zur Suizidassistenz

(...) Im Zusammenhang mit der geplanten Neuregelung der Suizidassistenz hat die Bundesärztekammer (BÄK) begrüßt, dass alle drei vorliegenden Gesetzentwürfe das bestehende Verbot einer Tötung auf Verlangen unangetastet ließen. Das werde von der Ärzteschaft „nachdrücklich unterstützt“, heißt es in einer Stellungnahme der Kammer zu einer Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestags. Zu der fünfstündigen Anhörung am Montagnachmittag (28. November) sind zahlreiche Verbände und Einzelsachverständige geladen.

ÄrzteZeitung: BÄK warnt vor falschen Hoffnungen bei Regelung zur Suizidassistenz


ref.ch, 28.11.2022

Walliser Heime und Spitäler müssen Sterbehilfe zulassen

Bewohnerinnen von Walliser Spitäler und Heimen können in Zukunft entscheiden, ob sie mit Sterbehilfe ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Einem entsprechenden Gesetz haben die Stimmberechtigten am Sonntag mit 76,5 Prozent Ja deutlich zugestimmt. Demnach müssen Alters- und Pflegeheime den Zugang zur Palliativpflege garantieren und Sterbehilfe zulassen.(...) Die Palliativpflege ist ebenfalls im Gesetz enthalten. Sie ist zwar bereits im Walliser Gesundheitsgesetz von 2020 festgeschrieben, aber die neue spezifische Gesetzgebung betont «die Bedeutung, die diese Art von Pflege im Walliser Gesundheitswesen einnehmen muss». Sie sorgt dafür, dass sie gefördert wird und der Zugang zu ihr gewährleistet ist. (...)

ref.ch: Walliser Heime und Spitäler müssen Sterbehilfe zulassen


NOKZEIT, 28.11.2022

„Palliativmedizin – Ein Thema der Zukunft“

Die medizinische Fachrichtung „Palliativmedizin“ gibt es an der GRN-Klinik Eberbach inzwischen seit über zehn Jahren. Die verschiedenen Stationen verfügen über Palliativbetten und speziell ausgebildetes Palliativpersonal. Dieses versorgt Patienten, deren Krankheit so weit fortgeschritten ist, dass keine Aussicht auf Heilung mehr besteht. Zum Team gehören drei Ärzte mit der Weiterbildung Schmerz- und Palliativmedizin sowie sechs Krankenschwestern mit der Zusatzweiterbildung „Palliativmedizin“.

NOKZEIT: „Palliativmedizin – Ein Thema der Zukunft“


Tagesspiegel Background, 25.11.2022

Ja zum Leben und das Recht auf selbstbestimmtes Sterben

Ganz grundsätzlich ist der Nachholbedarf in der Gesellschaft an einer Auseinandersetzung mit unserem Leben im Alter und mit dem Tod sehr groß, schreibt Helmut Kneppe, Vorstandsvorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, im Standpunkt. Der Gesetzgeber habe zudem die schwierige Aufgabe, zu definieren, wann Selbstbestimmtheit im Zusammenhang mit dem Sterben gegeben sei, beziehungsweise wann sie nicht mehr gegeben sei und was sie beeinträchtigen könne.

Tagesspiegel Background: Ja zum Leben und das Recht auf selbstbestimmtes Sterben


pro-medienmagazin, 25.11.2022

Castellucci räumt mit „Mythen über den assistierten Suizid“ auf

Karlsruhe hat dem Bundestag die Neuregelung der Sterbehilfe auferlegt. Nun kommen die Gesetzesentwürfe in den Rechtsausschuss. Anlass für Lars Castellucci (SPD), um in einem Gastbeitrag im „Focus“ mit Legenden aufzuräumen.

pro-medienmagazin: Castellucci räumt mit „Mythen über den assistierten Suizid“ auf


Die Tagespost, 25.11.2022

Rechtsausschuss veranstaltet Öffentliche Anhörung zur Neuregelung der Suizidhilfe

Anfang kommender Woche will sich der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags mit den drei, bereits vom Parlament in Erster Lesung beratenen Gesetzentwürfen zur rechtlichen Neuregelung der Beihilfe zum Suizid befassen. Am Montag, dem 28. November will der Ausschuss dazu in einer Öffentliche Anhörung Experten zu Wort kommen lassen und befragen.

Die Tagespost: Rechtsausschuss veranstaltet Öffentliche Anhörung zur Neuregelung der Suizidhilfe


ÄrzteZeitung, 24.11.2022

Palliativmediziner: Behörden und nicht Ärzte sollen Suizidmittel abgeben

Die Verschreibung und Abgabe tödlicher Arzneimittel zum Zwecke des Suizids sollte nicht Ärzten und Apothekern, sondern staatlichen Stellen aufgebürdet werden, fordert Palliativmediziner Ingmar Hornke in einem Brief an Bundestagsabgeordnete. (...)

ÄrzteZeitung: Palliativmediziner: Behörden und nicht Ärzte sollen Suizidmittel abgeben


KTM Krankenhaus, 23.11.2022

‚das ist palliativ‘: Filmclips treffen mitten ins Herz

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP) steht als wissenschaftliche Fachgesellschaft für interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung. Ihre mehr als 6.000 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Im Zentrum steht die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen. (...)

KTM Krankenhaus: ‚das ist palliativ‘: Filmclips treffen mitten ins Herz


Ärzte Zeitung, 23.11.2022

Interview zur ärztlichen Suizidassistenz
Palliativmediziner: Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen

Viele Menschen fühlen sich der Medizin ausgeliefert, glauben, sie dürften nichts ablehnen. Deutlich zu machen, dass es Möglichkeiten für ein würdiges Lebensende jenseits eines todbringenden Pharmakons gibt, sei eine ärztliche Aufgabe, sagt Heiner Melching von der DGP. Für die Unterstützung freiverantwortlicher Suizidwünsche brauche es keine neuen Gesetze.

Ärzte Zeitung: Palliativmediziner: Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen

Sterbehilfe: Drei Fachgesellschaften und ihre Positionen zu (ärztlich) assistiertem Suizid

Wo verorten sich Ärztinnen und Ärzte in ihrer Rolle, die ihnen womöglich der Gesetzgeber beim assistierten Suizid geben wird? Wir haben die Vertreter von drei großen medizinischen Fachgesellschaften gefragt.

Ärzte Zeitung: Sterbehilfe: Drei Fachgesellschaften und ihre Positionen zu (ärztlich) assistiertem Suizid


Ankündigung: WDR, Die Story, 23.11.2022, 22:15 Uhr

WDR-Doku "Wer hilft mir beim Sterben?" I Wiederholung

Der Anlass: Am 28. November 2022 wird sich der Bundestag in einer öffentlichen Anhörung mit neuen Gesetzentwürfen zu Suizidbeihilfe beschäftigen – zweieinhalb Jahre nachdem das Bundesverfassungsgericht den sogenannten „Sterbehilfe-Paragraphen“ gekippt hat.(...)

Der Film begleitet Natalja Jaxen und Harald Mayer bei der Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Ende und lässt Vertreter aus den verschiedenen Lagern – dem konservativen und dem liberalen - erklären, was ihnen bei der Gesetzgebung wichtig ist.

Zu Wort kommen:
Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
Katrin Helling-Plahr, Bundestagsabgeordnete der FDP
Ansgar Heveling, Bundestagsabgeordneter der CDU
Prof. Robert Roßbruch, Rechtsanwalt, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben

WDR-Doku "Wer hilft mir beim Sterben?" I Wiederholung


nd, 22.11.2022

Begleitung für den letzten Weg

(...) Laut der Befragung wünscht sich eine Mehrheit der Menschen in Deutschland eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Sterben. 60 Prozent sind der Meinung, dass sich unsere Gesellschaft zu wenig mit den Themen Sterben und Tod befasst. (...)

nd: Begleitung für den letzten Weg


evangelische.de, 22.11.2022

Angst vor dem Sterben nimmt zu

(...) Nach den am 22. November vom Deutschen Hospiz- und Palliativverband in Berlin veröffentlichten Befragungsergebnissen haben 29 Prozent der Deutschen Angst, "jemandem zur Last zu fallen", wenn sie an ihr eigenes Sterben denken. In der vergleichbaren Umfrage im Jahr 2017 sagten dies 22 Prozent. Der Anstieg müsse der Gesellschaft vor dem Hintergrund der Debatte über eine Regelung der Suizidassistenz zu denken geben, kommentierte der Verband das Ergebnis. (...)

evangelische.de: Angst vor dem Sterben nimmt zu


Deutsches Ärzteblatt, 22.11.2022

Menschen wollen intensivere Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Sterben

Obwohl die Palliativmedizin in den vergangenen zehn Jahren eine beeindruckende Entwicklung genom­men hat und die Themen Tod und Sterben längst nicht mehr so tabuisiert werden, wünscht sich die Mehrheit der Menschen in Deutschland eine intensivere Auseinandersetzung damit. Dies zeigte die repräsentative Bevölkerungsbefragung „Sterben in Deutschland – Wissen und Einstellungen zum Sterben“, die der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) nach 2012 und 2017 zum dritten Mal in Auftrag gegeben hatte und deren Ergebnisse heute in Berlin präsentierte.

Deutsches Ärzteblatt: Menschen wollen intensivere Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Sterben


halloherne, 22.11.2022

Hospizkultur in Heimen muss gelebt werden

Mit dem ersten Leitfaden für eine bessere Palliativversorgung und Hospizkultur in stationären Einrichtungen setzte das Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel vor sieben Jahren Maßstäbe. Jetzt wurde die bundesweit beachtete Handreichung für Berufsgruppen in stationären Einrichtungen und Angehörige aktualisiert und um zusätzliche Themen erweitert. Die 54 Seiten starke Broschüre kann ab sofort unter www.palliativ-netzwerk.de als pdf kostenfrei im Internet heruntergeladen werden. (...)

halloherne: Hospizkultur in Heimen muss gelebt werden


ÄrzteZeitung, 21.11.2022

Deutsche befürworten Beihilfe zur Selbsttötung nur eingeschränkt

Kassel. Es ist eine repräsentative Studie, deren klare Ergebnisse selbst die Forscher überrascht haben. Demnach befürworten die Bundesbürger den assistierten Suizid nur sehr eingeschränkt. „Die Dimension der Ergebnisse der Umfrage hat mich fast sprachlos gemacht“, sagte der Studienautor und Diplom-Psychologe Georg Fiedler von der Deutschen Akademie für Suizidprävention (DASP) am Montag in einer Online-Pressekonferenz.(...)
Die Forscher wiesen auch darauf hin, dass die Art der Fragestellung Einfluss auf die Antwort der Befragten habe. Wurde etwa am Beispiel eines schwer erkrankten, sterbenden Menschen mit starken Schmerzen ausschließlich nach der Befürwortung des assistierten Suizids gefragt, liege die Zustimmung bei 69,9 Prozent. Werde als Antwortalternative auch eine schmerzlindernde Behandlung geboten, reduziere sich der Zuspruch auf lediglich 31,2 Prozent.(...)

ÄrzteZeitung: Deutsche befürworten Beihilfe zur Selbsttötung nur eingeschränkt


NDR.kultur, 21.11.2022

"Die Story im Ersten: Sterbehilfe" - Harald Mayer kämpft um seinen Tod"

(...) Die vielfach preisgekrönte Autorin Tina Soliman hat den unheilbar kranken Harald Mayer vier Jahre lang mit der Kamera bei seinem Kampf um einen selbstbestimmten Tod begleitet. Entstanden ist ein eindringlicher, oft sehr berührender Film, der die Sterbehilfe aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. (...)

NDR.kultur: "Die Story im Ersten: Sterbehilfe" - Harald Mayer kämpft um seinen Tod"


Deutschlandfunk Kultur, 20.11.2022

Wie wir Sterbende gut begleiten

Erfahrung mit der Begleitung von Sterbenden hat hierzulande kaum noch jemand. Weil immer weniger Menschen in Großfamilien leben, ging viel Wissen verloren. Von einem Palliativmediziner entwickelte „Letzte-Hilfe-Kurse“ sollen etwas davon zurückgeben. (...)

Deutschlandfunk Kultur: Wie wir Sterbende gut begleiten


Die Tagespost, 20.11.2022

Den Tod etwas leichter und schöner machen

Auf einer Intensivstation ist der Tod der Feind und muss verhindert werden“, stellt die Diakonin Anna Scheilke fest. „Wenn Kolleginnen und Kollegen aus den Krankenhäusern in unsere Kurse kommen, frage ich sie zuerst: ,Arbeitest du in einer Einrichtung, in der gestorben werden darf oder in der nicht gestorben werden darf?‘“ (...)

Die Tagespost: Den Tod etwas leichter und schöner machen


Deutschlandfunk Kultur, 18.11.2022

Alle bis zum Lebensende begleiten

Menschen, die ihr Leben beenden wollen, dürfen Hilfe in Anspruch nehmen, so das Bundesverfassungsgericht. Für Werner Weinholt von der Johannesstift Diakonie heißt das: Auch in deren Einrichtungen sollte assistierter Suizid nicht ausgeschlossen sein. (...)

Deutschlandfunk Kultur: Alle bis zum Lebensende begleiten


ÄrzteZeitung, 17.11.2022

Sterbehilfe-Pflicht für Schweizer Altersheime?

Nicht nur in Deutschland wird über das Thema Sterbehilfe debattiert. Auch in der Schweiz bewegt der Umgang mit Gebrechlichkeit, Krankheit und Tod die Gemüter. In einem Kanton steht nun ein wegweisendes Referendum bevor.

ÄrzteZeitung: Sterbehilfe-Pflicht für Schweizer Altersheime?


PRO Medienmagazin, 17.11.2022

Ethiker: Suizid darf keine „normale Option“ werden

Dem leitenden Ethiker des Bethel-Klinikums bereitet die Legalisierung der Sterbehilfe Sorge. Er fordert unter anderem Schulungen für Einrichtungen, wie mit Anfragen zur Suizidassistenz umzugehen sei – denn diese träten vermehrt auf.

PRO Medienmagazin: Ethiker: Suizid darf keine „normale Option“ werden


Informationsdienst Wissenschaft, 17.11.2022

10-Punkte-Paper veröffentlicht: So werden Kinder als Besuchende auf Intensivstationen besser einbezogen

Dürfen Kinder und Jugendliche Papa oder Mama, Oma oder Opa oder auch Freunde auf der Intensivstation oder in der Notaufnahme besuchen? Ist das nicht zu viel für ein Kind? All die Kabel und Schläuche? Das Bangen um Leben und Tod? Seit vielen Jahren wird hierüber kontrovers diskutiert. (...) Ein 33-köpfiges interdisziplinäres Experten-Team aus Österreich, Deutschland und der Schweiz hat innerhalb der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) heute nun einen Leitfaden als Hilfestellung rund um dieses Thema veröffentlicht.
(...) So haben sich neben der DIVI die Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGiNA), die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), die deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie sowie die AETAS Kinderstiftung eingebracht.

idw: 10-Punkte-Paper veröffentlicht: So werden Kinder als Besuchende auf Intensivstationen besser einbezogen


hr2, 16.11.2022

Podcast "Doppelkopf": Ethiker: Suizid darf keine „normale Option“ werden

Niemand muss unmenschlich leiden, wenn er sich behandeln lässt, behauptet Thomas "Doc" Sitte. Was sagt der Palliativ-Pionier zur Behauptung "Selbstbestimmt sterben kann jeder"? Und wie macht die Bürokratie das gute Sterben schwer?

hr2 Podcast: Ethiker: Suizid darf keine „normale Option“ werden


Deutsches Ärzteblatt, 15.11.2022

Lob und Kritik für Rahmenverträge zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung

Berlin – Ab Anfang 2023 gelten in Deutschland neue bundeseinheitliche Rahmenverträge zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) für Erwachsene sowie für die Betreuung von Kindern und Jugend­lichen. Nachdem sich der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) zusammen mit den Spitzenorganisationen der Hospizarbeit und Palliativversorgung auf Bundesebene nicht auf alle Aspekte des neuen Rahmenvertrages einigen konnte, wurde in den strittigen Teilen jetzt durch eine Schiedsperson entschieden.

Deutsches Ärzteblatt, Lob und Kritik für Rahmenverträge zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung


taz, 15.11.2022

Suizidprävention in Deutschland: Dringender Nachholbedarf

Während über Suizidhilfe heftig debattiert wird, findet der Ruf nach mehr Suizidprävention kaum Gehör. Verbände fordern gesetzliche Regelungen.

(...) Unter dem Motto „Aktiv werden und Hoffnung schaffen“ machen sich NaSPro und DGS für eine „gesetzliche Verankerung der Suizidprävention“ stark. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband (DHPV) haben sie ein Eckpunktepapier (pdf) entwickelt, dessen Forderungen rund 40 Verbände, Fachgesellschaften und Institutionen unterstützen, von A wie Angehörige um Suizid e. V. (Selbsthilfeorganisation AGUS) über B wie Bundesärztekammer (BÄK) bis Z wie Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP).

taz, Suizidprävention in Deutschland: Dringender Nachholbedarf


Tagesspiegel Background, 15.11.2022

Palliativmedizin: Gut versorgt bis in den Tod

Innerhalb der Sterbehilfedebatte kommt die Suizidprävention zu kurz, findet die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Claudia Bausewein. Insbesondere müsse sich die Politik um mehr Aufklärung zu den Möglichkeiten der Palliativmedizin bemühen. Die DGP hat nun eine eigene Kampagne entwickelt.

Tagesspiegel Background, Palliativmedizin: Gut versorgt bis in den Tod


Deutsches Ärzteblatt, 14.11.2022

Fachgesellschaft startet Kampagne „Das ist palliativ“

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) startet heute ihre neue Informations- und Auf­klärungskampagne „Das ist palliativ“. Mit ihr möchte sie vor allem Betroffene und Angehörige erreichen und über die ganzheitliche Behandlung und Begleitung von schwerkranken Menschen und den ihnen Nahe­ste­henden sowie auch über die Themen Abschied und Sterben informieren. „Als medizinische Fachgesellschaft müssen wir die Brücke bauen zwischen den Erkenntnissen der Wissen­schaft und denjenigen, denen diese zugutekommen sollen“, sagte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Claudia Bausewein, dem Deutschen Ärzteblatt.

Deutsches Ärzteblatt, Fachgesellschaft startet Kampagne „Das ist palliativ“


Informationsdienst Wissenschaft, 14.11.2022

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin I Berührende Filmclips aus "In Liebe lassen" vermitteln: das ist palliativ

Heute startet die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) eine einwöchige Social Media-Serie: Kurze Szenen aus dem Film „In Liebe lassen“ von Emmanuelle Bercot vermitteln unmittelbar und berührend, was Palliativversorgung bedeuten kann. Im Rahmen ihrer aktuellen Kampagne „das ist palliativ“ geht die Fachgesellschaft auch mit diesen Filmclips neue Wege, um schwerkranke Menschen, deren Angehörige und Interessierte beizeiten gut zu informieren. (...) Die Serie der fünf einminütigen Clips startet heute Mittag auf Instagram und Facebook.

https://www.instagram.com/dasistpalliativ/
https://www.facebook.com/DGPalliativ
https://www.dasistpalliativ.de/blog
https://www.youtube.com/channel/UCXUDuoC4G9MJLY4vK6vConQ
https://www.dasistpalliativ.de/

idw: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin I Berührende Filmclips aus "In Liebe lassen" vermitteln: das ist palliativ


Informationsdienst Wissenschaft, 14.11.2022

Beratungsstelle der MSB unterstützt Angehörige bei assistiertem Suizid

Wenn ein Mensch erwägt einen assistieren Suizid in Anspruch zu nehmen oder durch assistierten Suizid verstorben ist, kann dies für nahestehende Personen, wie beispielsweise Familienangehörige, eine belastende und überfordernde Situation sein. Dennoch gibt es in Deutschland bisher keine spezifischen Unterstützungs- und Beratungsangebote für diese Menschen. Die Beratungsstelle an der MSB Medical School Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Birgit Wagner richtet sich deshalb nun gezielt sowohl an Angehörige als auch an Berufsgruppen, die mit Menschen mit dem Wunsch nach assistierten Suizid arbeiten. Das Programm wird von einer wissenschaftlichen Studie begleitet.

idw: Beratungsstelle der MSB unterstützt Angehörige bei assistiertem Suizid
Ärzte Zeitung: Nach assistiertem Suizid: Hier finden Angehörige Hilfe


Deutsches Ärzteblatt, 08.11.2022

Deutsche befürworten assistierten Suizid nur eingeschränkt

Die heute bekannt gewordene Untersuchung der Deutschen Akademie für Suizidprävention (DASP) habe er­geben, dass die Deutschen die Beihilfe zur Selbsttötung nur für schwerst und tödlich erkrankte Menschen gutheißen, erklärte das Nationale Suizidpräventionsprogramm für Deutschland (NaSPro) – ein Netzwerk von Fachleuten der Suizidprävention – in Kassel. (...)

Deutsches Ärzteblatt: Deutsche befürworten assistierten Suizid nur eingeschränkt
Domradio: Assistierter Suizid nur für tödlich Kranke (09.11.2022)
Stern: Studie: Deutsche befürworten assistierten Suizid nur eingeschränkt (09.11.2022)


Medical Tribune, 08.11.2022

„Wir segeln hart am Wind“

Palliativmediziner machten beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) auf die Defizite im Betreuungsbereich aufmerksam. „Wir segeln hart am Wind“, bringt es Kongresspräsidentin Prof. Dr. Anne Letsch, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, mit Blick auf das Kongressmotto auf den Punkt. Man habe sich mit vielen Herausforderungen auseinanderzusetzen. (...)

„Wir als DGP sehen die Politik in der Pflicht, eine flächendeckende palliative Versorgung im Krankenhaus zu gewährleisten“, betont auch DGP-Präsidentin Prof. Dr. Claudia Bausewein, LMU Klinikum München. (...) Aus Sicht der DGP sollte jedes Krankenhaus, das mehr als 200 Betten hat, einen auskömmlich finanzierten eigenen Palliativdienst vorhalten müssen und diesen auch finanziert bekommen. (...)

Kongresspräsidentin Prof. Dr. ­Henrikje Stanze, Hochschule Bremen, lobt die Akademisierung in der Pflege. Man benötige aber auch entsprechende Stellen in der Praxis, damit die Pflege für sich selbst argumentieren könne. Pflegefachkräfte seien durch die Nähe zum Patienten im interprofessionellen Teamaustausch besonders wichtig. Sie sollten aber für sich selbst sprechen und aus pflegerisch-therapeutischer Sicht Forderungen stellen. Mit fast 30 % der Mitglieder sei die Pflege deshalb auch in der Fachgesellschaft vertreten. (...)

Prof. Bausewein betont, dass die Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer in der Öffentlichkeit weiter gefördert werden müsse, denn: „Sterben gehört zum Leben.“ Der frühzeitige Zugang zu Palliativversorgung fördere das Lindern von Symptomen und steigere die Lebensqualität bei chronischen unheilbaren Erkrankungen. Deshalb habe die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin vor Kurzem die Kampagne „Das ist palliativ“ gestartet. In deren Fokus steht die Aufklärung über Palliativmedizin und -versorgung. (...)

Medical Tribune: „Wir segeln hart am Wind“


MDR Wissen, 07.11.2022

Diagnose Krebs: Was braucht guter Trost?

MDR WISSEN Podcast-Host Daniela (35) steht vor ihrer bislang härtesten Challenge: Im Frühjahr ist bei ihr Brustkrebs diagnostiziert worden. Eine Situation, in der sie Trost braucht, aber auch schon einige ungelenke Trostversuche erlebt hat. (...) Tatsächlich kann es schon ein großer Trost sein, sich einfach nur nicht allein zu wissen. Nicht immer braucht es große Worte, findet der Psychologische Psychotherapeut Urs Münch. Er ist als Psychoonkologe an den DRK-Kliniken Berlin-Westend tätig, steht also Menschen bei, die eine potenziell tödliche Diagnose erhalten oder sogar den sicheren Tod vor Augen haben: "Einfach auch mal da sein und halten, auch mal aushalten, nichts zu sagen. Darauf zu vertrauen, dass eben auch einfach andere Kräfte wirken können. Das ist vielleicht auch ein guter Tipp für alle, die nicht wissen, was sie tun sollen beim Trösten." (...)

mdr Wissen: Diagnose Krebs: Was braucht guter Trost?


Informationsdienst Wissenschaft, 07.11.2022

„Keine Regelung ist der brutalere Weg“ – die Neurologie muss sich bei der Reform des assistierten Suizids positionieren

Der assistierte Suizid ist für die Neurologie und Palliativmedizin durchaus eine Herausforderung. In der Neurologie wurde bislang den deutlich erhöhten Suizidraten bei fast allen neurologischen Erkrankungen – von der MS über ALS bis zum Parkinson – wenig Aufmerksamkeit geschenkt [1, 2, 3]. Doch nach der Abschaffung des §217 StGB durch das Bundesverfassungsgericht könnten Suizidwünsche chronisch neurologisch kranker Menschen zunehmen bzw. Neurologinnen und Neurologen vermehrt um Hilfe gebeten werden. (...)

idw: „Keine Regelung ist der brutalere Weg“ – die Neurologie muss sich bei der Reform des assistierten Suizids positionieren


Stadtspiegel Menden, 07.11.2022

Ein Clown im Hospiz

Der Zauberer und Pantomime Christoph Gilsbach war zu Gast beim Hospizkreis Menden. Seit vielen Jahren behandelt er die Fragen des gesellschaftlichen und individuellen Umgangs mit dem Tod. Und auch als Klinik-Clown am Universitätsklinikum Münster wird er mit diesem Thema konfrontiert. Eine schwere Aufgabe für einen Clown, oder? (...)

Stadtspiegel Menden: Ein Clown im Hospiz


inFranken.de, 07.11.2022

"Keine Aussicht auf Heilung": Emotionales Video der Erlanger Palliativstation geht viral

In einem bewegenden Video über die Erlanger Palliativstation werden Patienten vorgestellt, die kurz vor ihrem Tod über ihre Schicksale sprechen. "Ich habe hier gemerkt, dass das Leben schön ist", erklärt eine Patientin.

inFranken.de: Fränkische Klinik lässt schwerkranke Patienten reden: „Böse Diagnose im Dezember“


Apotheken-Umschau, 07.11.2022

Palliativmedizin: Gut betreut bis zuletzt

Wie Angehörige schwer kranke Menschen zu Hause begleiten, welche Hilfen es gibt – und warum in der Palliativpflege die Lebensqualität an erster Stelle steht.

Apothekenumschau: Palliativmedizin: Gut betreut bis zuletzt


Sonntagsblatt, 05.11.2022

Wie die Sterbeamme Karin Menschen auf dem Weg zum Tod begleitet

Wenn der Mensch, den man geliebt hat, tot ist, bricht für viele eine Welt zusammen. Auch Karin Simon hat das so erlebt. 15 Jahre war die Oberpfälzerin alt, als ihre Mutter nach schwerer Krankheit starb. Heute ist sie professionelle "Sterbeamme".

Sonntagsblatt: Wie die Sterbeamme Karin Menschen auf dem Weg zum Tod begleitet


Die Rheinpfalz, 03.11.2022

Palliativversorgung in Pflegeheimen verbessern

Eine palliative Versorgung im gewohnten Umfeld wünschen sich Bewohner von Pflegeeinrichtungen nicht selten. Doch diesen Wunsch umzusetzen, erfordert gewisse Voraussetzungen. Mitarbeiter der ambulanten sowie der stationären Alten- und Krankenpflege können sich nun dafür fortbilden. (...)

Die Rheinpfalz: Palliativversorgung in Pflegeheimen verbessern


BR 24, 02.11.2022

Allerseelen: Zeit und Raum für letzte Gespräche vor dem Tod

An Allerseelen, dem Tag nach Allerheiligen, gedenken Katholiken ihrer verstorbenen Angehörigen. Für viele ist die Erinnerung an ein letztes, gutes Gespräch vor dem Tod tröstlich. Unbesprochene, offene Themen können hingegen zur Belastung werden.

Hospize und Palliativstationen sind häufig Orte für diese besonderen Gespräche - über Leben und Tod. Der Alltag ist weit weg, die Zeit begrenzt, und diese Zeit sollte man bewusst nutzen, für sich als Angehöriger und auch für den Sterbenden, rät die Palliativmedizinerin Claudia Bausewein: "Wenn man Menschen begleitet, die nur noch kurz zu leben haben, wo der Moment wichtiger wird und der Fokus auf das Wesentliche in den Vordergrund rückt, das macht was mit uns. Menschliche Begegnungen, Kontakte, Gespräche, Liebe, das alles hat jetzt einen viel größeren Stellenwert."

BR 24 I Allerseelen: Zeit und Raum für letzte Gespräche vor dem Tod


Pressportal, 01.11.2022

Wohlbefinden schaffen: Wie Palliativpflege hilft

In der Palliativversorgung steht die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten an erster Stelle - und mildert so die Angst vorm Sterben. Die Angst vor dem Tod ist oft weniger groß als vor dem Sterben. Menschen, die eine schwere Krankheit haben, werden daher immer häufiger von Palliativmedizinern begleitet. (...)

Pressportal: Wohlbefinden schaffen: Wie Palliativpflege hilft


Nachrichten.com, 01.11.2022

Entmystifizierung der Palliativversorgung für Brustkrebspatientinnen

Der Begriff Palliativpflege wird seit langem mit einer Konnotation am Lebensende in Verbindung gebracht. Patienten, denen Palliativpflegedienste angeboten werden, könnten in Panik geraten und davon ausgehen, dass sie keine Optionen mehr haben. Dies könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. (...)

Nachrichten.com: Entmystifizierung der Palliativversorgung für Brustkrebspatientinnen


noe.orf.at, 01.11.2022

Palliativstation: Mit Humor gegen die Angst

Das schlimmste Vorurteil gegenüber einer Palliativstation? „Dass wir die Sterbestation sind“, sagt Elisabeth Posselt. Sie arbeitet seit 20 Jahren in der Palliativmedizin am Universitätsklinikum Krems. noe.ORF.at hat die Pflegerin bei ihrer Arbeit begleitet.

noe.orf.at I Palliativstation: Mit Humor gegen die Angst


Süddeutsche Zeitung, 30.10.2022

Die Angst nehmen vor dem Ende des Lebens

Sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen, ist nicht einfach und doch unerlässlich. Denn gerade dadurch können Sorgen und Ängste schwinden. Menschen, die aufgrund einer unheilbaren Krankheit in die letzte Phase ihres Lebens eintreten, befürchten oft, diese werde durch Leid und Schmerz geprägt sein. Doch wie der Internist Rolf Eissele weiß, gibt es Möglichkeiten und Wege, diese Befürchtungen auszuräumen und im letzten Lebenskapitel größtmögliche Schmerzfreiheit zu gewähren. (...)

Süddeutsche Zeitung: Die Angst nehmen vor dem Ende des Lebens


BR24, 29.10.2022

BR24 Drangeblieben: Wie Ärzte mit Sterbehilfe-Wünschen umgehen

Vor knapp drei Jahren hat das Bundesverfassungsgericht den §217 StGB, also das Verbot der Suizidbeihilfe, gekippt. In welchem Rahmen jetzt aber Sterbehilfe stattfinden darf, dazu gibt es noch kein neues Gesetz. Wie gehen Ärzte in der Praxis damit um? (...)

BR24: BR24 Drangeblieben: Wie Ärzte mit Sterbehilfe-Wünschen umgehen


Informationsdienst Wissenschaft, 28.10.2022

Suizidprävention: 4-Ebenen-Intervention in Metaanalyse wirksamste Methode

Die neueste systematische Meta-Analyse zu Ansätzen der Suizidprävention von Linskens et al. zeigt, dass die 4-Ebenenen-Intervention zur Suizidprävention der Stiftung Deutsche Depressionshilfe am wirkungsvollsten ist. Das 4-Ebenen-Interventionskonzept hat die bessere Versorgung von Menschen mit Depression und die Prävention von Suiziden zum Ziel. In einer umschriebenen Region (Stadt, Gemeinde) werden dazu Interventionen auf vier Ebenen gestartet: Kooperation mit Hausärzten (u.a. Schulungen), Öffentlichkeitsarbeit , Schulungen von Multiplikatoren (z. B. Lehrer, Altenpflegekräfte, Polizisten) und Unterstützung für Betroffene und deren Angehörige, u.a. durch Informationsmaterialien. (...)

idw - Suizidprävention: 4-Ebenen-Intervention in Metaanalyse wirksamste Methode


ÄrzteZeitung, 28.10.2022

Ethikratsvorsitzende: Kein Klima, das zum Suizid drängen würde

Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, sieht keine gesellschaftliche Entwicklung, die Kranke oder Schwache zu einem Suizid drängen würde. Die Gesellschaft sei aber gefordert, hier sehr wachsam zu sein, sagte Buyx im am Freitag vorab veröffentlichten SWR-Interview der Woche. Es brauche breite Aufklärung und Suizidprävention zum vielfach noch immer tabuisierten Thema Selbsttötung. (...)

ÄrzteZeitung: Ethikratsvorsitzende: Kein Klima, das zum Suizid drängen würde


ORF.de, 27.10.2022

Erste Absolventen der Palliativ-Zusatzausbildung

Österreich. Der Landesverband Hauskrankenpflege und die Hospiz Vorarlberg haben gemeinsam mit der Pflegegesellschaft Connexia vor drei Jahren ein neues Projekt gestartet, das „Hospizkultur und Palliative Care zuhause“ heißt. 60 Mitarbeitende haben diese Ausbildung jetzt abgeschlossen.

ORF.de: Erste Absolventen der Palliativ-Zusatzausbildung


Das Erste I MDR I Echtes Leben, 25.10.2022

Mein Tod. Meine Entscheidung.

2020 hat das Verfassungsgericht das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe gekippt. Im Film kommen Menschen zu Wort, die aus Betroffenheit oder beruflich mit der Frage nach einem selbstbestimmten Tod konfrontiert sind.

ARD Echtes Leben: Mein Tod. Meine Entscheidung.


Nachrichten München, 25.10.2022

25 Jahre Palliativstation Harlaching: Menschen auch in der letzten Lebensphase würdevoll begleiten

Die Palliativstation der München Klinik Harlaching feiert in diesem Jahr 25-jähriges Jubiläum. (...) Prof. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am LMU Klinikum München berichtete als „Frau der ersten Stunde“ über die Entstehung und den Aufbau der Station vor einem Vierteljahrhundert. Zusammen mit den politischen Institutionen, der Klinik Harlaching und dem Christophorus Hospiz Verein hat sie damals die Palliativstation auf den Weg gebracht und wesentlich mitgestaltet. (...)

Nachrichten München: 25 Jahre Palliativstation Harlaching: Menschen auch in der letzten Lebensphase würdevoll begleiten


zdf.de, 24.10.2022

Arte Re: Selbstbestimmt sterben - Sterbehilfe auf dem Prüfstand

Zoraya ist 27 Jahre alt, sie hat einen netten Freund, ein gemütliches Haus, Katzen. Dennoch möchte die Niederländerin Sterbehilfe in Anspruch nehmen – weil sie aufgrund ihrer Depressionen nicht mehr leben will. Die Schauspielerin Ursula Andermatt dagegen leidet unter einer Krebserkrankung – für sie bedeutet Sterbehilfe Selbstbestimmung am Ende des Lebens. (...)

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MDR, Religion & Gesellschaft, 24.10.2022

Streit um die Sterbehilfe: "Mein Tod. Meine Entscheidung?"

Auch zwei Jahre nach dem wegweisenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist die Sterbehilfe ein kontrovers diskutiertes Thema. Eine klare gesetzliche Regelung fehlt. Die Politik versucht nun nachzuschärfen. Der Film "Mein Tod. Meine Entscheidung" von Henrike Sandner, eine Produktion von MDR und RBB für das Erste, widmet sich dem Thema aus der Sicht von Betroffenen und klärt auf zu Pro und Contra in der Debatte um den assistierten Suizid. Worum also geht es? (...) "In anderen Ländern ist die Suizidassistenz beschränkt auf Menschen mit fortgeschrittenen Erkrankungen und einer begrenzten Lebenszeit. Das, was die deutsche Situation so liberal macht und die Frage ist, ob das gut ist, ist, dass unabhängig von der Lebenssituation und Lebensphase vom Bundesverfassungsgericht gesagt wurde, das jeder Menschen Anspruch auf Suizidassistenz hat", sagt Claudia Bausewein, Palliativmedizinerin am LMU Klinikum München. (...)

MDR, Religion & Gesellschaft: Streit um die Sterbehilfe: "Mein Tod. Meine Entscheidung?"


Abendzeitung-muenchen.de, 23.10.2022

Palliativ-Angebot "Letzte Hilfe" in München: Ein Kurs fürs Leben

München - AZ-Interview mit Andrea Gerstner: Die 47-jährige Kinder- und Palliativkrankenschwester arbeitete an mehreren Kliniken in München und ist jetzt im Hospiz der Barmherzigen Brüder beschäftigt. Vor einigen Jahren hat sie die Trauerbegleitung "Wegbegleitung München" gegründet. Seit drei Jahren ist sie auch ausgebildete Kursleiterin für "Letzte Hilfe." (...)

Abendzeitung-muenchen.de: Palliativ-Angebot "Letzte Hilfe" in München: Ein Kurs fürs Leben


Stern, 23.10.2022

Warum wir die Suizidhilfe nicht wieder unter Strafe stellen dürfen

Der Bundestag diskutiert in diesen Wochen über eine Neuregelung der sogenannten Sterbehilfe. Die FDP-Abgeordnete Katrin Helling-Plahr wirbt für eine liberale Gesetzgebung. Gemeinsam mit dem Rechtsantwalt Christoph Knauer erläutert sie in diesem Gastbeitrag ihre Position. (...)

Stern: Warum wir die Suizidhilfe nicht wieder unter Strafe stellen dürfen


Ingo, Plattform für Führungskräfte im österreichischen Gesundheitswesen, 19.10.2022

„Es ist unser Auftrag, die Not der Zeit zu lindern“

Palliativmedizin ist weit mehr als Sterbebegleitung. Palliative Care ist ein gesamtheitliches Therapiekonzept, das Menschen mit schweren Erkrankungen ein lebenswertes Leben ermöglicht, auch wenn keine Heilungschancen mehr gegeben sind. Das sagt Primaria Athe Grafinger, medizinische Leiterin der Palliativstation St. Raphael. Das im Göttlicher Heiland Krankenhaus Wien untergebrachte Hospiz war bei der Gründung vor 30 Jahren das erste in Österreich. (...)

Ingo I Es ist unser Auftrag, die Not der Zeit zu lindern


Würzburger Katholisches Sonntagsblatt, 18.10.2022

Der Tod macht das Leben reicher

Johanna Klug dachte einmal daran, in der Medienbranche ihr Geld zu verdienen. Doch dann kam sie viel in der Welt herum und fand etwas Passenderes für sich. Heute begleitet Klug Sterbende und Trauernde. Und mit Hilfe der Medien nimmt sie ihr Publikum mit in die Welt der Hospize und Palliativstationen. (...)

Würzburger Katholisches Sonntagsblatt I Der Tod macht das Leben reicher


Kölner Stadtanzeiger, 18.10.2022

Seit zehn Jahren in Rhein-Erft: Palliativ-Team unterstützt Kranke auf letztem Weg

Sie sind tagtäglich im Einsatz. Sie lindern Schmerzen und Ängste. Sie stehen ihren sterbenskranken Patienten und deren Angehörigen bis zum Schluss zur Seite. Für die Palliativärzte und -pflegekräfte keine leichte Aufgabe. Aber zu wissen, dass dieser Einsatz den Menschen hilft, in Ruhe und Würde ihren letzten Weg, wenn möglich zu Hause, zu gehen, motiviert Martina Bersé und ihre Kollegen vom Palliativteam SAPV (spezielle ambulante Palliativversorgung) Rhein-Erft-Bonn-Euskirchen immer wieder neu. (...)

Kölner Stadtanzeiger I Palliativ-Team unterstützt Kranke auf letztem Weg


Oberhessische Presse, 12.10.2022

Von der wertvollen Zeit kurz vor dem Sterben

Anlässlich des deutschen Hospiztages am Freitag (14. Oktober) laden die ambulanten Hospizdienste der Johanniter und der Malteser sowie der Hospizdienst Immanuel zu einem Kinoabend ein. (...) Zu sehen gibt es den französischen Kinofilm „In Liebe lassen“. (...) „Jemanden in Liebe gehen zu lassen, ist vermutlich das größte und schwerste Geschenk an einen geliebten Menschen, ebenso schmerzhaft kann es sein, jemanden in Liebe zurückzulassen“, sagt Professorin Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin ist offizieller Partner zum Film von Regisseurin, Schauspielerin und Autorin Emmanuelle Bercot. (...)

OHZ I Von der wertvollen Zeit kurz vor dem Sterben


Neue Zürcher Zeitung, 11.10.2022

«Die Leute sagen: Wann und wie ich sterben möchte, geht nur mich etwas an. Das ist ein Trugschluss»

Emmanuel Macron möchte den Franzosen die aktive Sterbehilfe ermöglichen. Doch Widerstand regt sich ausgerechnet bei den Palliativmedizinern. Ein Arzt erklärt, weshalb. (...)

nzz I «Die Leute sagen: Wann und wie ich sterben möchte, geht nur mich etwas an. Das ist ein Trugschluss»


Uniklinik Köln, 11.10.2022

Mit DGP-Förderpreis ausgezeichnet

Im Rahmen des 14. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ist die Studie „Desire to die: How does the patients‘ chorus sound?“ des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät mit dem diesjährigen Förderpreis der Fachgesellschaft ausgezeichnet, der mit 6.000 Euro dotiert ist. (...)

Uniklinik Köln: Mit DGP-Förderpreis ausgezeichnet


Springer Medizin, 11.10.2022

Schwer Herzkranke profitieren von ambulanter Palliativversorgung

Die Palliativversorgung konzentriert sich bislang vorwiegend auf Tumorpatientinnen und -patienten. Herzinsuffizienzpatienten erreichen derartige Angebote kaum. Dabei besteht am Nutzen einer auf diese Klientel zugeschnittenen ambulanten Palliativversorgung gemäß einer Studie aus Kanada kein Zweifel. (...)

Springer Medizin: Schwer Herzkranke profitieren von ambulanter Palliativversorgung


Frankfurter Rundschau, 10.10.2022

Schwerstkranke Kinder und ihre Familien begleiten

Die Frankfurter Rundschau präsentiert die Nominierten des Hessischen Gründerpreises 2022 mit Kurzinterviews: „Kleine Riesen Nordhessen“ ist Finalist in der Kategorie Gesellschaftliche Wirkung. (...)

Frankfurter Rundschau: Schwerstkranke Kinder und ihre Familien begleiten


ÄrzteZeitung, 09.10.2022

Personalmangel treibt Ärzte und Pflegekräfte um

Eine aktuelle Studie verdeutlicht, dass die Mitarbeitenden in Kliniken und Pflegeeinrichtungen die Rahmenbedingungen für eine adäquate Versorgung Sterbender skeptisch sehen. Bei den Mitarbeitenden in Kliniken und Pflegeheimen besteht offenbar ein großer Aussprachebedarf, was die künftige Betreuung von Sterbenden in ihren Einrichtungen angeht. Das kristallisiert sich in der noch laufenden Studie „Psycho-soziale Bedingungen des Sterbens in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen“ heraus. (...)

ÄrzteZeitung: Personalmangel treibt Ärzte und Pflegekräfte um


Die ZEIT, 08.10.2022

Palliativmedizin: Hospize wünschen sich mehr Ehrenamtliche und mehr Vielfalt

Die Vorsitzende des Hospiz- und Palliativverbands Sachsen-Anhalt, Sindy Herrmann, wünscht sich mehr Diversität in der Hospizarbeit. «Besonders junges Ehrenamt brauchen wir», sagte Herrmann, die das Katharina von Bora Hospiz in Wittenberg leitet, der Deutschen Presse-Agentur. Dabei gehe es nicht nur um die direkte Begleitung Schwerkranker und Sterbender. Im Wittenberger Hospiz etwa habe eine 13-Jährige regelmäßig Musiknachmittage angeboten. (...)

Die ZEIT I Palliativmedizin: Hospize wünschen sich mehr Ehrenamtliche und mehr Vielfalt


ERF, 05.10.2022

Damit im Sterben niemand allein bleibt

„Bremer Woche der Palliativmedizin“ wirbt für Kraftanstrengung nach Corona. Menschen auf ihrer letzten Wegstrecke im Leben nicht alleine lassen. Schmerzen lindern und Beistand leisten. Dafür steht die Palliativmedizin. 

Am 3. Oktober 2022 ist die „Bremer Woche der Palliativmedizin“ zu Ende gegangen. Rund 1.300 Teilnehmer aus Medizin, Pflege und der Hospizarbeit haben an einer Fachtagung teilgenommen.  (...)

ERF I Damit im Sterben niemand allein bleibt


Bibliomed Pflege, 05.10.2022

Flächendeckende Palliativversorgung akut gefährdet

2,5 Jahre nach Pandemiebeginn beobachtet die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) mit Sorge einen bundesweiten Rückgang der Anzahl an Palliativstationen – nach über 25 Jahren stetigen Aufbaus. Seit 2020 sei es zu Schließungen, strukturellen Verschiebungen und anderen Rückentwicklungen überwiegend infolge der Corona-Pandemie und des Personalnotstands gekommen, teilte die DGP vor wenigen Tagen mit. Gleichzeitig seien die ergänzenden multiprofessionellen spezialisierten Palliativdienste an Krankenhäusern längst nicht in dem im Hospiz- und Palliativgesetz vorgesehenen Maße auf- und ausgebaut worden, so die weitere Kritik. Grund dafür sei eine nach wie vor uneinheitliche und unsichere Finanzierungssituation. (...)

Bibliomed Pflege: Flächendeckende Palliativversorgung akut gefährdet


Informationsdienst Wissenschaft, 04.10.2022

Umfrage zu Suizidbeihilfe: Psychiater setzen auf Prävention

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Belgien im Zusammenhang mit einem Sterbehilfeverfahren verurteilt. Das Gericht urteilte nicht über das Recht auf Sterbehilfe, sondern über das anschließende Prüfverfahren in einem konkreten Fall, wie die Richter in Straßburg mitteilten (Az. 78017/17). (...)

idw - Umfrage zu Suizidbeihilfe: Psychiater setzen auf Prävention


Informationsdienst Wissenschaft, 02.10.2022

Förderpreis für Palliativmedizin für hervorragende Studien zur Wirksamkeit von SAPV und zum Umgang mit Todeswünschen

Im Rahmen des 14. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in Bremen hat DGP-Präsidentin Prof. Dr. Claudia Bausewein den diesjährigen Förderpreis der Fachgesellschaft in Form zweier gleichwertiger erster Preise verliehen. Jurypräsident Prof. Dr. Roman Rolke würdigte die beiden Arbeiten, welche – bei methodischen wie thematischen Unterschieden – in den Jurybewertungen gleichauf lagen: „Eine Auszeichnung beider Arbeiten zeigt das große Forschungsspektrum und macht zwei relevante und essenzielle Forschungsgebiete der Palliativversorgung sichtbar, konkret die Themen Wirksamkeit der SAPV sowie Umgang mit Todeswünschen in der Palliativversorgung.“ (...)

idw: Förderpreis für Palliativmedizin für hervorragende Studien zur Wirksamkeit von SAPV und zum Umgang mit Todeswünschen


pharmazeutische-zeitung.de, 02.10.2022

Den Tagen mehr Leben geben!

Jeder Mensch mit einer schweren chronischen Krankheit, mit begrenzter Lebenserwartung oder starker Gebrechlichkeit hat einen Anspruch auf Palliativversorgung. Diese zielt darauf ab, die Lebensqualität von Patienten und ihren Zugehörigen durch frühzeitige Interventionen aktiv zu verbessern. (...)

pharmazeutische-zeitung.de: Den Tagen mehr Leben geben!


Informationsdienst Wissenschaft, 01.10.2022

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin verleiht erstmals "Anerkennungs- und Förderpreis Ethik"

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat heute erstmals den „Anerkennungs- und Förderpreis Ethik“ verliehen: Zwei gleichrangige erste Preise wurden von Margit Schröer und Dr. Susanne Hirsmüller stellvertretend für eine Familienstiftungsinitiative feierlich im Rahmen des 14. Kongresses der DGP in Bremen überreicht. Die Stifterfamilie begründet ihr Engagement: „In der aktuellen Situation hat die Ethik im Gesundheitswesen, besonders am Lebensende, noch mehr an Bedeutung gewonnen, denken wir z.B. an den Umgang mit Todeswünschen. Es ist uns wichtig, Initiativen, welche die Ethik in die Praxis bringen, zu fördern. Die hohe Anzahl eingereichter Arbeiten bestätigt uns darin.“ (...)

idw: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin verleiht erstmals "Anerkennungs- und Förderpreis Ethik"


 

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