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Aktuelles aus den Medien

Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativversorgung / Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.

Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind.


Inforamtionsdienst Wissenschaft, 29.07.2021

Leopoldina-Diskussionspapier plädiert für breite gesellschaftliche Debatte zur Neuregelung des assistierten Suizids

Die anstehende Neuregelung berührt theologische, philosophische, ethische, medizinische und politische Fragen und bedarf einer offenen gesamtgesellschaftlichen Debatte. Um zu dieser Diskussion beizutragen, haben Mitglieder der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Perspektiven ihre Überlegungen zu einer Neuregelung des assistierten Suizids in einem Diskussionspapier gebündelt und heute veröffentlicht. Mit Diskussionspapieren gibt die Leopoldina gemäß ihrem Auftrag als Nationalakademie Denkanstöße und regt gesellschaftliche Debatten an. (...)
Das Diskussionspapier haben Mitglieder der Leopoldina erarbeitet. Beteiligt waren die Professorinnen und Professoren Katharina Domschke, Michael Hallek, Thomas Krieg, Lukas Radbruch (Medizin), Horst Dreier, Reinhard Merkel, Brigitte Tag, Jochen Taupitz, Andreas Voßkuhle (Rechtswissenschaft), Bettina Schöne-Seifert, Michael Stolberg, Urban Wiesing (Ethik und Medizingeschichte).

idw: Leopoldina-Diskussionspapier plädiert für breite gesellschaftliche Debatte zur Neuregelung des assistierten Suizids


Schmerzmedizin, 26.07.2021

DGP begrüßt Beschluss des Deutschen Ärztetages: Suizidassistenz keine ärztliche Aufgabe

"Wir begrüßen die Klarstellung, dass die Mitwirkung an einem Suizid keine ärztliche Aufgabe ist!" erklärt Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), in einer Pressemitteilung zur Entscheidung des 124. Deutschen Ärztetages am 5. Mai 2021: Dieser lehnt eine Verpflichtung von Ärzten zur Mitwirkung beim assistierten Suizid ab und bestätigt die Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung der Bundesärztekammer. Die Ärzteschaft verdeutlichte: "Das vertrauensvolle und wertschätzende Gespräch über den Wunsch zu sterben oder das eigene Leben zu beenden, gehört zum Kern ärztlicher Tätigkeit."

Schmerzmedizin: DGP begrüßt Beschluss des Deutschen Ärztetages: Suizidassistenz keine ärztliche Aufgabe


Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland, 15.07.2021

Der Erklärfilm zur Charta ist online!

Ab sofort kann der Erklärfilm der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland auf unserem YouTube-Kanal Koordinierung Hospiz Palliativ angesehen, geliked und geteilt werden. Nutzen Sie den Film auch auf Ihrer Website, um auf die Charta aufmerksam zu machen.

Charta-Erklärfilm


Wirtschaftskurier, 15.07.2021

Wenn nur die Stimme bleibt 

Die Stimme überlebt: Das Familienhörbuch ermöglicht sterbenskranken Müttern und Vätern, eine Audiobiografie als Erinnerung zu hinterlassen. Ein europaweit einmaliges Projekt.

Wirtschaftskurier: Wenn nur die Stimme bleibt


Deutschlandfunk, 12.07.2021

Selbstbestimmtes Sterben: Nichts essen und trinken bis in den Tod

Schwerstkranke und Hochbetagte, die nicht mehr leben wollen, haben in Deutschland nur wenige Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Sterben. Eine ist der „Freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken“, umgangssprachlich auch „Sterbefasten“ genannt. (...) „Freiwilligen Verzicht“ war und ist jedoch eng verwoben mit der oftmals weltanschaulich und emotional sehr aufgeladenen Debatte um Suizid und Sterbehilfe und wird deshalb meist vor diesem Hintergrund bewertet. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin empfiehlt, den „Freiwilligen Verzicht“ als Handlung ‚sui generis‘ also als ‚eigene Kategorie‘ zu definieren, – zu deutlich unterscheide er sich von einem Suizid oder Behandlungsabbruch.

Deutschlandfunk: Selbstbetimmtes Sterben: Nichts essen und trinken bis in den Tod


Freie Presse, 09.07.2021

Mit der Trauer von Hinterbliebenen umgehen lernen

Sterben und Tod sind Tabuthemen. Viele Sterbende und ihre Familien sind froh, wenn sie neben der medizinischen Betreuung einen emotionalen Beistand haben. Geleistet wird das durch den ambulanten Hospizdienst in Oelsnitz. Journalistin Cristina Zehrfeld absolviert den Ausbildungskurs zum ehrenamtlichen Hospizhelfer und berichtet, wie man zum Sterbebegleiter wird.

Freie Presse: Mit der Trauer von Hinterbliebenen umgehen lernen


Ärztezeitung, 06.07.2021

Sachsen: Hospizdienste erhalten 5,4 Millionen Euro

Ambulante Hospizdienste in Sachsen werden in diesem Jahr mit 265.000 Euro mehr als 2020 von den Kassen gefördert.

Ärztezeitung: Sachsen: Hospizdienste erhalten 5,4 Millionen Euro


ALJAZEERA, 04.07.2021

Lukas Radbruch: The process of dying

Death, for many, is something to be feared – while for others, it is simply a part of life. But regardless of how we perceive it, it is inevitable. More than 50 million people die every year from natural causes or medical conditions. Philosophers and doctors have studied the process of dying for centuries. And perhaps the discipline that has better understood this is “palliative care”. Are health services worldwide providing patients and their families with the right care? Lukas Radbruch, the chair of the board of directors of the International Association for Hospice and Palliative Care, talks to Al Jazeera.

ALJAZEERA: Lukas Radbruch: The process of dying


Informationsdienst Wissenschaft, 01.07.2021

Online-Symposium widmet sich den Themen Krebsforschung und Palliativversorgung

Warum entsteht Bauchspeicheldrüsenkrebs, welche neuen Therapien könnten gegen Metastasenbildung wirksam sein und was gilt es in der Palliativversorgung zu beachten? Diesen Fragen widmen sich Mitglieder der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina beim virtuellen Symposium der Klasse III – Medizin. (...) Prof. Dr. Lukas Radbruch (Direktor der Klinik für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Bonn): "Resilience and Sense of Coherence in palliative care". Radbruch befasst sich mit ethischen Fragestellungen am Lebensende. Er spricht über die Bedeutung von Resilienz und Kohärenzgefühl in der palliativen Versorgung und Sterbebegleitung.

"New advances in medicine" / Dienstag, 6. Juli 2021, 17:30 bis 19:00 Uhr

(...) Das Symposium richtet sich an alle Interessierten und wird in englischer Sprache abgehalten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung bis Sonntag, 4. Juli, ist erforderlich.

idw: Online-Symposium widmet sich den Themen Krebsforschung und Palliativversorgung
www.leopoldina.org/veranstaltungen


Süddeutsche Zeitung, 01.07.2021

Kassen: Rund 3,4 Millionen Euro für ambulante Hospizarbeit

Erfurt (dpa/th) - Die 30 ambulanten Hospizdienste in Thüringen können in diesem Jahr mit mehr Geld von den gesetzlichen Krankenkassen rechnen. (...) Die Fördermittel seien unter anderem für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der vielen ehrenamtlichen Helfer, die sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase sowie Familien in diesem Prozess begleiten.

SZ: Kassen: Rund 3,4 Millionen Euro für ambulante Hospizarbeit


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