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Aktuelles aus den Medien

Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.

Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind.


StadtRadio - Göttingen, 04.12.2019

Diskussion über Sterbehilfe im Literarischen Zentrum Göttingen

Das Thema Sterbehilfe hat viele Facetten. Dazu gehört neben der Angst vor dem Tod und der Furcht vor unerträglichen Schmerzen bei tödlichen Erkrankungen auch die Abhängigkeit von der Gerätemedizin. Diesen Aspekten wie auch Fragen zur Patientenautonomie und dem Wunsch nach selbstbestimmten Sterben widmete sich gestern Abend eine Diskussion im Literarischen Zentrum. (...). Der Göttinger Palliativmediziner Bernd Alt-Epping und die Philosophin Ina Schmidt nahmen dazu Stellung im Gespräch mit dem Autor Christian Schüle.

StadtRadio - Göttingen: Diskussion über Sterbehilfe im Literarischen Zentrum Göttingen


Hamburger Abendblatt, 04.12.2019

Die Digitale Sprechstunde: Palliativmedizin: Dr. Faust verhilft zu besserem Leben in den letzten Tagen

Der Chefarzt kämpft für seine Patienten um höchstmögliche Lebensqualität und räumt im Podcast Vorurteile zur Palliativmedizin aus. (...). Und man spürt gleich, wie wichtig es dem engagierten Chefarzt von der Asklepios Klinik St. Georg, die 2018 als erstes und bisher einziges Krankenhaus der Stadt eine eigenständige Abteilung für Palliativmedizin eingerichtet hat, ist, mit Vorurteilen aufzuräumen. „Es stimmt natürlich, dass wir unsere Patienten nicht mehr heilen können. Aber wir erhalten und verbessern die Lebensqualität.“

Hamburger Abendblatt: "Die Digitale Sprechstunde: Palliativmedizin": Dr. Faust verhilft zu besserem Leben in den letzten Tagen


Süddeutsche Zeitung, 02.12.2019

Besser Sterben

Katja Goudinoudis, Leiterin des Dienstes für Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) der Caritas im Kreis Ebersberg, und ihr Team sind mit dem Förderpreis der Deutschen Gesellschaft. (...). Im Rahmen von Goudinoudis Projekt, das die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin prämiert hat, begleiten Menschen mit Migrationshintergrund Sterbende mit den gleichen kulturellen Wurzeln. Darüber hinaus weisen die Hospizbegleiter allgemein auf Herausforderungen in der hospizlich-palliativen Behandlung von Personen mit einem nicht deutschen kulturellen Hintergrund hin.

Süddeutsche Zeitung: Besser Sterben


inFranken.de, 30.11.2019

Das passiert in deinem Körper, wenn du stirbst

Auch nach dem Tod kann sich unser Körper verändern. Ein Mediziner bringt Licht ins Dunkel und erklärt, was wirklich geschieht, sobald wir aufhören zu atmen. Was verändert sich in unserem Körper, wenn wir sterben? Für die meisten Menschen ist der Tod schrecklich, viele haben Angst vorm Sterben, weil es unergründbar scheint. Professor Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, erklärt den Prozess, den der Körper durchläuft, wenn unsere Zeit abgelaufen ist.

inFranken.de: Das passiert in deinem Körper, wenn du stirbst


idw - Informationsdienst Wissenschaft, 29.11.2019

Interdisziplinärer Austausch auf der 22. Deutschen Mukoviszidose Tagung in Würzburg

Zugänge und Strukturen der palliativen Versorgung in Deutschland, Mukoviszidose (Cystische Fibrose – CF) in der digitalen Welt und die neuesten Ansätze der personalisierten Medizin – diese und viele weitere Themen diskutierten rund 800 Ärzte, Physiotherapeuten, Ernährungsberater, Pflegekräfte, Psychosoziale Fachkräfte, Rehabilitations-Spezialisten und alle weiteren an der Behandlung von Mukoviszidose-Patienten beteiligten Berufsgruppen auf der 22. Deutschen Mukoviszidose Tagung (DMT) in Würzburg.

idw: Interdisziplinärer Austausch auf der 22. Deutschen Mukoviszidose Tagung in Würzburg


Merkur.de, 28.11.2019

Mann macht jetzt einen Job, den viele nicht verkraften könnten

Früher hat er einen Supermarkt geleitet. Vor über zehn Jahren hat Michael Bohner seinen gut bezahlten Job aufgegeben, um sich einer berührenden Aufgabe zu widmen.(...). Am Ende haben viele ein leichtes Lächeln im Gesicht. „Wenn jemand stirbt, ist sein Gesichtsausdruck meistens entspannt“, erzählt Michael Bohner, Zwei-Tage-Bart, offener Blick.

Merkur.de: Mann macht jetzt einen Job, den viele nicht verkraften könnten


Pharmazeutische Zeitung, 27.11.2019

Palliativmedizin: Die letzten Dinge

Wer spricht schon gerne über das Sterben? Das Thema Tod ist für viele Menschen ein Tabu. Warum sich das ändern muss, erläutert der Palliativmediziner Dr. Matthias Gockel im Gespräch mit der PZ.

Pharmazeutische Zeitung: Palliativmedizin: Die letzten Dinge


lifePR, 26.11.2019

Neuauflage: "Opa wird bald sterben"

Das Thema Palliativpflege betrifft zum einen schwer erkrankte Menschen, das Umfeld, die Familie und Freunde. Kinder als An- oder Zugehörige bedürfen dabei einer umsichtigen Aufmerksamkeit. Die Neuauflage der Publikation „Opa wird bald sterben“ ist mit Unterstützung durch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin erschienen. Das Buch folgt den ersten beiden Leitsätzen der Charta zur Betreuung schwer kranker und sterbender Menschen, denen zufolge nicht nur dem schwer kranken Menschen, sondern auch den Angehörigen und Nahstehenden Hilfe zusteht, mit dieser oft komplexen und schwierigen Lebenssituation ihren Umgang zu finden.

lifePR: Neuauflage: "Opa wird bald sterben"


Fuldaer Zeitung, 24.11.2019

Die Zeit läuft: Was Palliativversorgung kann - und was der Arzt beachten muss

(...). Die Patienten, die hier eingeliefert werden, haben in der Regel eine monate- oder gar jahrelange Odyssee in medizinischen Einrichtungen hinter sich. Die Diagnose steht fest: 90 Prozent haben Krebs, daneben beispielsweise neurologische Erkrankungen oder chronische Organleiden. Eine Heilung ist nicht möglich. Dennoch können Mäser, Pflegedienstleiterin Monika Dietz-Geis und das rund 20-köpfige Team ganz viel Positives für die Patienten bewirken.

Fuldaer Zeitung: Die Zeit läuft: Was Palliativversorgung kann - und was der Arzt beachten muss


Die Tagespost, 23.11.2019

Die Literaten des Herrn

(...). Gute Kommunikation war immer schon wichtig, im Medien-Zeitalter ist sie ein Muss. Die katholische Kirche, traditionsgemäß mit einem guten Draht nach oben versehen, ist auch irdisch kommunikationstechnisch bestens vernetzt.(...). Ebenfalls zur Riege der Pressesprecher, die mehr als die Prosa der Alltagsinformationen beherrschen, gehört der mit etlichen Preisen ausgezeichnete Markus Günther. Für seinen Essay „Du musst kämpfen“ erhielt er im vorigen Jahr aus den Händen der Bundesfamilienministerin Franziska Giffey den mit 10 000 Euro dotierten Preis der „Deutschen Palliativstiftung und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin“.

Die Tagespost: Die Literaten des Herrn


Ärzteblatt, 22.11.2019

FDP legt Eckpunkte für Sterbehilfe-Gesetz vor

Die FDP-Bundestagsfraktion hat Eckpunkte für ein liberales Sterbehilfegesetz vorgelegt. „Zu einem selbstbestimmten Leben eines Menschen gehört auch, die Entschei­dung zu treffen, sein Leben zu beenden und hierbei Hilfe in Anspruch zu nehmen“, heißt es in dem Papier, das die Medizinrechtsexpertin Katrin Helling-Plahr verfasst hat.

Ärzteblatt: FDP legt Eckpunkte für Sterbehilfe-Gesetz vor


Mediathek Hessen, 22.11.2019

Die Zeit läuft: Was Palliativversorgung kann - und was der Arzt beachten muss

Mediathek Hessen: Die Zeit läuft: Was Palliativversorgung kann - und was der Arzt beachten muss


Süddeutsche Zeitung, 20.11.2019

Über das Sterben reden: Die letzte Station

Bei einem Informationsgespräch mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer wird klar, dass im Palliativ- und Hospizbereich das Personal fehlt.
Das Sterben, die Palliativ- und Hospizversorgung: "Das sind sicher keine Wunschthemen", sagte Erich Irlstorfer. "Das wird gerne ausgeblendet." (...). "Ich möchte mir Meinungen zu diesem Thema einholen, für mich sind diese Gespräche eine Fortbildungsmaßnahme mit der Bürgerschaft", erklärte Irlstorfer, Mitglied des Gesundheitsausschusses im Bundestag.

Süddeutsche Zeitung: Über das Sterben reden: Die letzte Station


Ärzteblatt, 19.11.2019

Recht auf Selbsttötung: Verwaltungsgericht ruft Bundesverfassungs­gericht an

Das generelle Verbot des Erwerbs von Betäubungsmitteln zur Selbsttötung ist nach Überzeugung des Verwaltungsgerichts Köln nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Die Kölner Richter setzten daher heute sechs Klageverfahren von schwer Erkrankten aus und legten die einschlägigen Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes dem Bundes­ver­fassungsgericht vor, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte (Az.: 7 K 8461/18 und andere).

Ärzteblatt: Recht auf Selbsttötung: Verwaltungsgericht ruft Bundesverfassungs­gericht an

zdf.de: Urteil über Sterbehilfe

zdf.de: Suizid-Mittel: Karlsruhe soll entscheiden

Süddeutsche Zeitung: Haben Schwerkranke ein Recht auf Tod? Ein Fall für Karlsruhe

ZVW: Karlsruhe: Haben Schwerkranke ein Recht auf Tod?


katholisch.de, 19.11.2019

Großteil niederländischer Katholiken für aktive Sterbehilfe

Die Mehrheit der Christen in den Niederlanden hat sich in einer Umfrage für aktive Sterbehilfe ausgesprochen; besonders groß war die Zustimmung unter Katholiken. Die Umfrage lieferte noch weitere bemerkenswerte Ergebnisse.

katholisch.de: Großteil niederländischer Katholiken für aktive Sterbehilfe


osthessen-news, 19.11.2019

In Würde sterben: "Tod und Trauer wieder in die Mitte der Gesellschaft rücken"

Wie gehen Betroffene, Angehörige und Freunde mit dem Tod eines Menschen um? Wie kann man sich am besten darauf vorbereiten, sodass der Sterbende auch in Würde sterben kann? Keine einfachen und vor allem keine alltäglichen Fragen. Um darauf Antworten zu finden und ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, kamen am Montagabend Experten zu einem "Palliativ-Round Table" bei Mediana zusammen. "Dieses wichtige Thema bedarf Aufklärung und Information", sagte Mediana-Geschäftsführer Bastian Hans bei der Begrüßung des Podiums und der Gäste.

osthessen-news: In Würde sterben: "Tod und Trauer wieder in die Mitte der Gesellschaft rücken"


Onetz.de, 18.11.2019

In Vilseck Kurs in letzter Hilfe

(...) Im Erste-Hilfe-Kurs lernt man die wichtigsten Handgriffe, um im Notfall Leben zu retten. Was aber ist, wenn jemand so krank ist, dass es keine Rettung mehr gibt? Man müsste Menschen auch in "letzter Hilfe" am Lebensende schulen, dachte sich der Schleswiger Palliativ-Arzt Georg Bollig und entwickelte ein Konzept: Letzte-Hilfe-Kurse. Mit den Lehrgängen hat der Mediziner ein Angebot geschaffen, um Menschen mehr Sicherheit im Umgang mit Sterbenden zu geben.

Onetz.de: In Vilseck Kurs in letzter Hilfe


hessenschau.de, 17.11.2019

Palliativ-Kalender über Humor "Auch beim Sterben kann es manchmal lustig sein"

Darf man am Totenbett lachen? Unbedingt, sagt Elke Hohmann im Interview. Sie ist Leiterin der Deutschen PalliativStiftung, die einen Kalender mit dem Motto "Wer zuletzt lacht…" herausgebracht hat.

hessenschau.de: Palliativ-Kalender über Humor "Auch beim Sterben kann es manchmal lustig sein"


Deutschlandfunk, 15.11.2019

Letzte Momente Nahtod - Erfahrungen haben nicht nur mit dem Sterben zu tun

Manche sehen einen dunklen Tunnel mit Licht am Ende, andere berichten, wie sie sich von ihrem Körper gelöst hatten und diesen von oben sahen. Sind Nahtod-Erfahrungen bloße Halluzinationen oder doch reale Erinnerungen? Eine Studie zeigt, dass diese Bewusstseinszustände offenbar häufiger sind als bislang gedacht. Eigentlich ist Sterben ganz einfach – zumindest auf physiologischer Ebene betrachtet, sagt Professor Lukas Radbruch, Palliativmediziner am Universitätsklinikum Bonn.

Deutschland Funk: Letzte Momente Nahtod - Erfahrungen haben nicht nur mit dem Sterben zu tun


Zeit online, 13.11.2019

Neuseeland: Referendum zu Sterbehilfe

Neuseelands Bürger dürfen darüber abstimmen, ob es Todkranken im Inselstaat künftig erlaubt sein sollte, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden. Das Parlament in Wellington verabschiedete ein Gesetz, das den Weg für ein entsprechendes Referendum freimacht.

Zeit online: Neuseeland: Referendum zu Sterbehilfe


Süddeutsche Zeitung, 12.11.2019

Der Fall meines Lebens: »Wer hilft hier eigentlich wem?«

Interview - Seit Friederike Boissevain Menschen beim Sterben begleitet, ist sie auch eine bessere Ärztin für ihre Patienten geworden. Der Grund dafür war Ole, der Fall ihres Lebens.
Dr. Friederike Boissevain, 56, ist Onkologin, Palliativmedizinerin und Oberärztin an einem Krankenhaus in Kiel. Sie hat den »Hospizverein Dänischer Wohld« gegründet, in dem heute etwa 50 ehrenamtliche Sterbebegleiter ambulant tätig sind. Im Frühjahr 2020 soll ein stationäres Hospiz eröffnet werden, das auf Ihre Initiative zurückgeht.

Süddeutsche Zeitung: Der Fall meines Lebens: »Wer hilft hier eigentlich wem?«


Sonntagsblatt, 12.11.2019

Erster Nürnberger Pflegepreis geht an Evangelischen Gemeindeverein

Den ersten, mit 4.000 Euro dotierten Preis erhält der Evangelische Gemeindeverein Nürnberg-Mögeldorf für das Projekt "Menschen auf dem letzten Weg begleiten, oder: ein sinnerfülltes Leben bis zuletzt". (...). Mit dem zweiten Preis von 3.000 Euro wurde der Pflegedienst des Pflegezentrums Sebastianspital (NüSt) für das Projekt "Palliative Versorgung im Sparkassenhaus" ausgezeichnet.

Sonntagsblatt: Erster Nürnberger Pflegepreis geht an Evangelischen Gemeindeverein


Neue Zürcher Zeitung, 11.11.2019

Palliative-Care-Arzt: «Sie fragen, ob ältere Menschen leichter sterben als jüngere. Ich denke, nein.»

Roland Kunz leitet die Palliative-Care-Abteilung am Zürcher Stadtspital Waid. Er hat immer wieder mit Patientinnen und Patienten zu tun, die onkologische Therapien abbrechen. Kunz findet, der Stellenwert der Palliative Care müsste verbessert werden.

Neue Zürcher Zeitung: Palliative-Care-Arzt: «Sie fragen, ob ältere Menschen leichter sterben als jüngere. Ich denke, nein.»


General-Anzeiger Bonn, 10.11.2019

Was wird aus der Palliativstation im Bonner Malteser Krankenhaus?

Das Zentrum für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg ist eine der ältesten in Deutschland und wird, da ist sich ihr Chefarzt Lukas Radbruch sicher, auch nach dem geplanten Verkauf der Klinik noch da sein. Das bedeutet, dass voraussichtlich auch in Zukunft Ehrenamtler, die hospizdienstliche Unterstützung leisten, gebraucht werden – aber auch Gelder, um das zu finanzieren. Um beides geht es bei der Benefizveranstaltung, die am Sonntag, 10. November, im Haus der Springmaus ausgerichtet wird.

General-Anzeiger Bonn: Was wird aus der Palliativstation im Bonner Malteser Krankenhaus?


Medical Tribune, 08.11.2019

Pflegeausbildung thematisiert künftig auch die Palliativversorgung

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begrüßt, dass in der Grundausbildung von Pflegefachkräften auch die Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase zur Lehreinheit wird. Die neue Lehreinheit nennt sich „Menschen in kritischen Lebenssituationen und in der letzten Lebensphase begleiten“. Ziel ist laut DGP, dass die zukünftigen Pflegefachkräfte grundlegende Kompetenzen für die allgemeine Palliativversorgung im Krankenhaus, der stationären Altenhilfe, der Eingliederungshilfe und der ambulanten Versorgung erwerben.

Medical Tribune: Pflegeausbildung thematisiert künftig auch die Palliativversorgung


Deutschlandfunk Kultur, 07.11.2019

Zeit zu sterben - Ist der Tod berechenbar?

Wissenschaftler arbeiten an einer genaueren Berechnung des Sterberisikos: Könnte ein derartiger Test die Arbeit von Ärzten unterstützen, etwa in der Palliativmedizin? Hätten Menschen mit schweren Erkrankungen, wie etwa ALS, einen Nutzen davon? (...). Für Lukas Radbruch ist der Tod alltäglich. Er arbeitet am Malteser Krankenhaus und am Universitätsklinikum in Bonn als leitender Palliativmediziner: „Wir sind Sterbehelfer. Aber wir helfen halt beim Sterben und nicht zum Sterben.“

Deutschlandfunk Kultur: Zeit zu sterben - Ist der Tod berechenbar?


Medical Tribune, 07.11.2019

Palliativtherapie nicht als Sterbebegleitung abstempeln

Viele glauben, dass mit dem Beginn einer palliativen Therapie der Tod kurz bevorsteht. Tatsächlich kann diese aber das Leben verlängern und bringt den Patienten noch weitere Vorteile.(...). Wissenschaftler analysierten mehr als 23 000 an Lungenkrebs, Stadium IIIB oder IV, erkrankte US-Veteranen. 98 % der Studienkohorte war männlich und mehr als die Hälfte erhielt palliative Therapie­maßnahmen – auch ambulant.

Medical Tribune: Palliativtherapie nicht als Sterbebegleitung abstempeln


EAPC Blog, 06.11.2019

New images of palliative care: Winning photos from Berlin

A new feature of this year’s 16THWorld Congress of the European Association for Palliative Care (EAPC) held in Berlin, Germany, was the first ever photography competition. Anne Letsch (Member of the Scientific Committee and Head of the Local Organising Committee for #EAPC2019) and Claudia Sütfeld (Congress Coordinator EAPC) explain.

EAPC Blog: New images of palliative care: Winning photos from Berlin


Brigitte, 05.11.2019

Sterbefasten: Mit 94 beschließt sie, nicht mehr zu essen – um zu sterben

Rosemary Bowen wollte selber entscheiden, dass ihr Leben nun zu einem Ende gekommen ist. Mit 94 Jahren entschied sie sich zum Sterbefasten – und ihre Tochter Mary Beth sollte den tagelangen Prozess mit einer Videokamera begleiten.

Brigitte: Sterbefasten: Mit 94 beschließt sie, nicht mehr zu essen – um zu sterben


BibliomedPflege, 05.11.2019

Palliativpflege: Bundesweit erstes Tages-Hospiz in Nürnberg eröffnet

Im nordbayerischen Nürnberg gibt es seit Mitte Oktober das bundesweit erste Tages-Hospiz. Im Mathilden Haus soll mit dem Pilotprojekt eine Lücke in der Palliativ-Versorgung geschlossen werden, wie der Evangelische Pressedienst (epd) berichtet hat.

BibliomedPflege: Palliativpflege: Bundesweit erstes Tages-Hospiz in Nürnberg eröffnet


Der Tagesspiegel, 04.11.2019

Der Leiter der Portalambulanz im Gespräch: Wege durch den onkologischen Dschungel

Für Krebspatienten auf der Suche nach der besten Behandlung ist die Portalambulanz der Charité eine gute Anlaufstelle. Hier finden Patienten schnell die richtigen Ansprechpartner. Ein Gespräch mit Leiter Theo Kim.

Der Tagesspiegel: Der Leiter der Portalambulanz im Gespräch: Wege durch den onkologischen Dschungel


FH MÜNSTER University of Applied Sciences, 04.11.2019

Neuer Masterstudiengang bildet Fachleute für Palliative Care aus

Berufsbegleitendes Programm an der FH Münster startet zum Sommersemester 2020: Infoveranstaltung am 12. November.
Mit der Versorgung schwer- und sterbenskranker Menschen in allen Lebensphasen beschäftigt sich nicht nur die Medizin. (...). Es gibt kaum Studiengänge, die auf eine Tätigkeit in der Palliativversorgung oder in der Forschung vorbereiten, doch gerade solche Fachleute werden immer mehr gesucht. Prof. Dr. Claudia Oetting-Roß und Meike Schwermann vom Fachbereich Gesundheit der FH Münster haben deshalb den Masterstudiengang Palliative Care initiiert.

FH MÜNSTER University of Applied Sciences: Neuer Masterstudiengang bildet Fachleute für Palliative Care aus


Deutschlandfunk, 03.11.2019

Tod darf nicht tabuisiert werden

Der Palliativmediziner Matthias Gockel hält den Tod immer noch für ein Tabu. Im Dlf sagte er, die Menschen mieden das Gespräch über dieses Thema. Deshalb käme der Tod „irgendwann extrem kurzfristig, überraschend und ungeplant“. Palliativmedizinische Beratungen müssten deshalb früher stattfinden.

Deutschlandfunk: Tod darf nicht tabuisiert werden


BR24, 01.11.2019

Trauerbewältigung im Internet: Wenn Schicksal öffentlich wird

Fast zwei Jahre lang haben Anne und Uli Tag für Tag einen Artikel auf einem Blog veröffentlicht. Jetzt ist das Projekt abgeschlossen und das ganze Leben ihres Sohnes Josef, der mit 22 Monaten verstorben ist, kann im Internet nachgelesen werden.

BR24: Trauerbewältigung im Internet: Wenn Schicksal öffentlich wird


Hallo München, 01.11.2019

Von A bis Z mit Claudia Bausewein - Ein Gespräch über den Tod mit einer Pionierin der Palliativmedizin

Wie man die verbleibende Zeit angenehmer macht, was Betroffenen wichtig ist, welche letzten Wünsche sie haben und warum der Tod ein so großes Tabu-Thema ist...Claudia Bausewein gilt als eine der Pionierinnen der Palliativmedizin in Deutschland. (...). Am Sonntag, 9. November, lädt sie von 10 bis 14 Uhr zum Tag der offenen Tür in die Station. In Hallo verrät die Fürstenriederin, warum manche den Tod verdrängen, andere gelassen sterben und manche tote Verwandte sehen.

Hallo München: Von A bis Z mit Claudia Bausewein - Ein Gespräch über den Tod mit einer Pionierin der Palliativmedizin


Deutsches Ärzteblatt, 01.11.2019

Sterbehilfe-Debatte sorgt in Russland für Kontroversen

In Russland wird über die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe diskutiert. Die orthodoxe Kirche des Landes hat dazu eine klare Position: „Das Leben und der Tod eines Menschen liegen in Gottes Händen, ein Mensch hat kein Recht, das Leben eines anderen oder sein eigenes zu beenden“, sagt Wladimir Legojda, Sprecher von Patriarch Kyrill.

Deutsches Ärzteblatt: Sterbehilfe-Debatte sorgt in Russland für Kontroversen


Ärzteblatt, 30.10.2019

Belgische Liberale initiieren Debatte zu Sterbehilfe im Alter

Die flämischen Liberalen (Open VLD) haben in Belgien eine neue Debatte über aktive Sterbehilfe für alte Menschen ohne unheilbare Krankheit angestoßen. Die Vorsitzende der Partei, Gwendolyn Rutten, sprach sich für aktive Sterbehilfe für Ältere aus, die ihr Leben als beendet ansehen. Das berichten heute verschiedene belgische Medien.

Ärzteblatt: Belgische Liberale initiieren Debatte zu Sterbehilfe im Alter


Fuldaer Zeitung, 30.10.2019

Sterben, Tod und Trauer sollen kein Tabu mehr sein

„Wer zuletzt lacht... Humor (auch) am Lebensende“: Die Deutsche PalliativStiftung hat die Ausstellung ihres neuen Palliativkalenders 2020 im Fuldaer Stadtschloss eröffnet. Zudem wurden die Gewinner des Fotowettbewerbs ausgezeichnet.

Fuldaer Zeitung: Sterben, Tod und Trauer sollen kein Tabu mehr sein


Ärzteblatt, 28.10.2019

Religionen unterzeichnen Erklärung gegen Euthanasie

Der Vatikan, das Großrabbinat von Israel und eine muslimische Organisation aus Indonesien haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen Euthanasie und assis­tierten Suizid gewandt. Dazu unterzeichneten heute Vertreter im Vatikan eine interreligiöse Erklärung zum Umgang mit sterbenskranken Patienten. Darin wirbt das achtseitige Posi­tionspapier dafür, Palliativmedizin zu stärken sowie für die Gewissensfreiheit von Ärzten und Pflegern.

Ärzteblatt: Religionen unterzeichnen Erklärung gegen Euthanasie

religion.ORF.at: Christen, Juden und Muslime gegen Sterbehilfe

Domradio.de: Übereinstimmende Werte


Allgemeine Zeitung, 26.10.2019

Preiswürdige Berichterstattung über das Sterben

AZ-Mitarbeiter Paul Birkner gewinnt den Cicely-Saunders-Preis der Mainzer Palliativ-Stiftung für seine Artikelreihe über den Auftrag und die Arbeit der Palliativstationen. Gerade mal 21 Jahre alt ist der erste Preisträger, dem die Mainzer Palliativ-Stiftung den Cicely-Saunders-Preis zugesprochen hat.

Allgemeine Zeitung: Preiswürdige Berichterstattung über das Sterben


noe.ORF.at, 26.10.2019

Experten: Palliativteams früher einbeziehen

Die Palliativmedizin hilft Menschen mit einer schweren, unheilbaren Krankheit, möglichst viel Lebensqualität zu bewahren. Diese Unterstützung soll künftig nicht nur kurz vor dem Lebensende, sondern schon viel früher greifen, so der Tenor bei einem internationalen Palliativkongress in Krems.

noe.ORF.at: Experten: Palliativteams früher einbeziehen


SWR Fernsehen: NACHTCAFé, 25.10.2019

Sterben - wie damit leben?

Kaum etwas ist mit so vielen Fragen, Sorgen und Ängsten verbunden wie das Sterben. Und kaum etwas löst in uns so tiefen Schmerz und so große Trauer aus. Gleichzeitig wird wenig darüber gesprochen, die Auseinandersetzung mit dem Tod wird verdrängt und hinausgezögert. Wie gelingt es, den Tod anzunehmen und ihm den Schrecken zu nehmen? Der Tod und die Angst vor ihm, das sind große Themen, die uns alle umtreiben.

SWR Fernsehen: NACHTCAFé: Sterben - wie damit leben?


Wochenblatt Landstuhl, 25.10.2019

Gedanken eines ehrenamtlichen Hospiz- und Sterbebegleiters: Welthospiztag – „Für Dich da sein, wenn Du stirbst“ - von Stefan Mai

„Ich sterbe…
Niemand spricht gerne darüber.
Im Grunde genommen mag niemand über vieles sprechen….
Ich bin derjenige, der stirbt. Ich weiß, dass Ihr Euch unsicher fühlt, nicht wisst, was Ihr tun sollt. Aber glaubt es mir bitte: Wenn Ihr Euch fürsorglich verhaltet, dann könnt Ihr überhaupt nichts falsch machen. Gebt Euch selbst die Erlaubnis, fürsorglich zu sein. Das ist alles, wonach ich verlange. Vielleicht fragen wir nach dem Warum und Wozu, aber wir erwarten gar keine Antwort darauf.
Lauft nicht davon. Bleibt da. Alles was ich wissen will, ist, dass da jemand ist, der meine Hand hält, wenn ich das brauche.

Wochenblatt Landstuhl: Gedanken eines ehrenamtlichen Hospiz- und Sterbebegleiters: Welthospiztag – „Für Dich da sein, wenn Du stirbst"


Stern, 25.10.2019

Für Patienten bleibt meist zu wenig Zeit – Beispiel einer Palliativstation, die es anders macht

Schon vor Wochen warnten Krankenhaus-Ärzte im stern: Wirtschaftliche Zwänge gefährden ihre Patienten. Trotz alledem leisten Pioniere der Erneuerung täglich Großartiges. Havva Özkan arbeitet auf der Palliativstation des St. Josef-Hospitals in Troisdorf und wurde als Pflegerin des Jahres ausgezeichnet. (...). Das St. Josef-Hospital versucht, den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin für eine Personalausstattung nachzukommen.

Stern: Für Patienten bleibt meist zu wenig Zeit – Beispiel einer Palliativstation, die es anders macht


SWR2, 23.10.2019

Palliativmediziner Matthias Gockel: Sterben. Warum wir einen neuen Umgang mit dem Tod brauchen

Der Tod ist "das am wenigsten überraschende Ereignis der Welt", sagt der Palliativmediziner Matthias Gockel. In seinem Buch plädiert er für eine Enttabuisierung des Sprechens über das Sterben.

SWR2: Palliativmediziner Matthias Gockel: Sterben. Warum wir einen neuen Umgang mit dem Tod brauchen


Altenpflege-online, 22.10.2019

Palliativ-Verband: Sterbefasten ist zu respektieren

Ein Expertengremium der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat ein Positionspapier zum freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken (FVET, auch "Sterbefasten" genannt) verfasst. Demnach sei FVET nicht als Suizid zu bewerten. Das Positionspapier befasst sich mit der freiwilligen Entscheidung von Patienten mit lebensbedrohlichen oder lebenslimitierenden Erkrankungen, mithilfe von Nahrungsverzicht den Sterbeprozess selbstbestimmt einzuleiten. DGP-Präsident Prof. Dr. Lukas Radbruch äußert diesbezüglich eine klare Meinung: "Wenn ein schwerstkranker Mensch aus freiem Entschluss nicht mehr essen und trinken will, um sein Sterben zu beschleunigen, dann ist das zu respektieren."

Altenpflege-online: Palliativ-Verband: Sterbefasten ist zu respektieren


Allgemeine Zeitung - Billerbecker Anzeiger/Gescherer Zeitung, 22.10.2019

Warum wir über das Sterben reden müssen

Ihre letzte Zeit möchten die meisten Menschen zuhause verbringen. Oft sterben sie aber eher im Krankenhaus. Das ginge anders - wenn die Hürde vor rechtzeitiger Palliativversorgung nicht so hoch wäre.(...). Auf eine Palliativstation wie die im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Berlin kommen Menschen mit einer nicht mehr heilbaren Krankheit. «Unser Job ist es, dafür zu sorgen, dass die Patienten so lange wie möglich eine bestmögliche Lebensqualität haben», so von Trott. Auf der Station verbringen die Patienten durchschnittlich neun Tage. Dort wird überlegt: Ist eine weitere Chemotherapie sinnvoll? Wie hilft man gegen Schmerzen? Was muss organisatorisch geklärt werden?

Allgemeine Zeitung: Warum wir über das Sterben reden müssen


BibliomedPflege, 17.10.2019

Achtung des Patientenwillens ist zu respektieren

Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken (FVET) ist nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) nicht als Suizid zu werten – und einen solchen Patientenwunsch zu begleiten somit auch keine strafbare Handlung. In einem aktuellen Papier positioniert sich die DGP gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten erstmals zu diesem umgangssprachlich genannten Sterbefasten.

BibliomedPflege: Achtung des Patientenwillens ist zu respektieren


Deutsches Ärzteblatt, 16.10.2019

Achtung des Patientenwillens hört nicht beim Sterbefasten auf

Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken (FVET) am Lebensende, auch als „Sterbefasten“ bezeichnet, ist der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zufolge nicht als Suizid zu werten. „Wenn ein schwerstkranker Mensch aus freiem Entschluss nicht mehr essen und trinken will, um sein Sterben zu beschleunigen, dann ist das zu respektieren“, sagte der DGP-Präsident Lukas Radbruch. Die medizinische Begleitung des FVET sei daher auch keine strafbare Handlung. In den Berufsordnungen der Landesärztekammern heißt es bekanntlich, dass Suizidbeihilfe keine ärztliche Aufgabe ist. Sie sollen stattdessen Leben erhalten sowie Sterbenden Bei­stand und Hilfe beim Sterben geben, aber nicht zum Sterben. Es sei aber keine strafbare Handlung, die selbstbestimmte Entscheidung eines unerträglich leidenden Palliativpatienten medizinisch zu begleiten, heißt es in einem aktuellen Positionspapier der DGP gemeinsam mit weiteren Experten. Vielmehr würde es den Straftatbestand der Körperverletzung erfüllen, einen Menschen gegen seinen Willen zu ernähren.

Deutsches Ärzteblatt: Achtung des Patientenwillens hört nicht beim Sterbefasten auf

Esanum: Freiwilliges "Sterbefasten" nicht gleichbedeutend mit Ende des Patientenwillen

idw - Informationsdienst Wissenschaft: DGP zum "Sterbefasten": Achtung des Patientenwillens hört nicht beim freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken auf


Deutsches Ärzteblatt, 12.10.2019

Palliativmedizin: Umgang mit Sterbewünschen

Der Entschluss zum freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken ist nicht als Suizid zu bewerten, kann aber auch nicht als Therapieverzicht eingeordnet werden, meint die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin. In einem Papier positioniert sie sich erstmals zu diesem Thema.

Deutsches Ärzteblatt: Palliativmedizin: Umgang mit Sterbewünschen


Deutsches Ärzteblatt, 11.10.2019

Ärztliche Sterbebegleitung: Kontroverse Sterbefasten

(...) Die Suizidbeihilfe bleibt ein medizinethisches Dauerthema: Noch in diesem Jahr wird ein grundsätzliches Urteil des Bundesverfassungsgerichts erwartet. Das höchste deutsche Gericht soll entscheiden, ob der 2015 beschlossene § 217 des Strafgesetzbuches, mit dem die „geschäftsmäßige“ Suizidbeihilfe unter Strafe gestellt wurde, mit dem Grundgesetz vereinbar ist. (...). Bei den vorangegangen Debatten hat sich die deutsche Ärzteschaft nicht nur gegen die „aktive Sterbehilfe”, sondern auch gegen die „Suizidbeihilfe“ durch Ärzte ausgesprochen. In den Berufsordnungen der Landesärztekammern heißt es, dass Suizidbeihilfe keine ärztliche Aufgabe ist. Sie sollen stattdessen Leben erhalten sowie Sterbenden Beistand und Hilfe beim Sterben geben, aber nicht zum Sterben. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verweist dabei auf die Möglichkeiten der Palliativmedizin, ein Sterben in Würde zu gewährleisten.

Deutsches Ärzteblatt: Ärztliche Sterbebegleitung - Kontroverse Sterbefasten


Aargauer Zeitung, 08.10.2019

Auch Krebskranke fasten, um zu sterben – wer tut es noch, und warum?

Erstmals untersuchten Pflegewissenschafter in der Schweiz, wer mit Essen und Trinken aufhört, um zu sterben.

Aargauer Zeitung: Auch Krebskranke fasten, um zu sterben – wer tut es noch, und warum?


Medical Tribune, 07.10.2019

Eine letzte Botschaft: Unheilbar erkrankte Eltern hinterlassen ihre Geschichte

Wenn junge Eltern sterben, quält sie eine Frage oft besonders stark: Wie kann ich meinen Kindern im Gedächtnis bleiben? Ein Familienhörbuch bietet ihnen die Möglichkeit, ihr Leben mit eigener Stimme zu erzählen und als Vermächtnis zu hinterlassen.
Seit fast 15 Jahren beschäftigt sich Judith ­Grümmer mit Familienhörbüchern, die Angehörigen und Freunden eine unverwechselbare Biografie in die Hand geben. Zudem ist die Palliativmedizin ihr Thema. 2004 erschien zunächst das Hörbuch „Leben Sie wohl. Geschichte der Palliativ­medizin in Deutschland”, in dem auch Ingeborg Jonen-Thielemann, die als Pionierin der deutschen Palliativmedizin gilt, zu Wort kommt. Daraus wurde rasch mehr und Grümmer begann – zunächst mit Älteren – Hörbücher über deren Leben zu produzieren. Später wandte sich die heute 60-Jährige auch Jüngeren zu. Seit etwa sieben Jahren konzentriert sie sich fast ausschließlich auf dieses Projekt und absolvierte schließlich 2016/2017 noch eine Fortbildung Palliative Care für psychosoziale Berufsgruppen.

Medical Tribune: Eine letzte Botschaft: Unheilbar erkrankte Eltern hinterlassen ihre Geschichte


Deutschlandfunk Kultur, 02.10.2019

Matthias Gockel: „Sterben“ - Worte finden im Angesicht des Todes

In seinem Buch „Sterben“ plädiert der Palliativmediziner Matthias Gockel für eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben und Tod.
Wir sollten lernen, über den Tod zu sprechen, sagt der Arzt Matthias Gockel, sonst überlassen wir anderen die Entscheidung darüber, wie wir sterben. Das Streben nach Heilung um jeden Preis verhindere oft ein würdiges Ende.

DLF Kultur: Matthias Gockel: „Sterben“ - Worte finden im Angesicht des Todes


Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.10.2019

Niemand stirbt für sich allein

Das Verfassungsgericht prüft Beschwerden zur Sterbehilfe. Bisher hat die Rechtsprechung die generelle Hilfsbedürftigkeit des Individuums unterschätzt, mahnen zwei Psychiater in ihrem Gastbeitrag. Seit mit technischen Instrumenten in den Sterbeprozess eingegriffen wird, scheint die Angst vor dem Sterben zugenommen zu haben. Ob und wie gestorben wird, hängt heute nicht mehr nur von der Natur, sondern auch von anderen Menschen und einer als unmenschlich erlebten Medizintechnik ab. Die Befürchtung, am Lebensende von Maschinen abhängig zu sein, die das Leben künstlich und grausam verlängern, weckt den Wunsch, das Sterben genau festzulegen und den Ablauf selbst in der Hand zu halten. Die damit einhergehende Forderung nach der Option des assistierten Suizids hat zu Verfassungsbeschwerden geführt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Niemand stirbt für sich allein

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