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Aktuelles aus den Medien

Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativversorgung / Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.

Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind.


23.01.2022: Live-Podiumdiskussion zu "In LIebe lassen" mit Fragen der Zuschauer:innen aus den Kinos

Im Anschluss an den Film übertragen wir live eine Podiumsdiskussion. Dabei können Fragen aus den Kinos gestellt werden. Es wird dazu eine WhatsApp-/SMS Nummer eingerichtet, an die die Fragen gerichtet werden können. PODIUMSTEILNEHMER: Moderation: Marco Ammer (Trauerbegleiter, Schauspieler und Synchronsprecher) - Prof. Dr. Claudia Bausewein (Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am LMU Klinikum München) - Boris Knopf (Pfleger und Leiter des PalliativTeam Frankfurt und Mitgründer des Würdezentrums sowie Letzte Hilfe Deutschland) - Dr. Paul Timmermanns (Geschäftsführer der Bundes Hospiz Akademie und Hospiz macht Schule)

Mit dabei: Kinos aus dem gesamten Bundesgebiet

https://filmkunstkinos.de/specials/in-liebe-lassen-virtuelles-qa-im-bambi-23-01-22/

https://www.aachener-zeitung.de/freizeit/veranstaltungen/event/?location=5f1859a63d65a16a754595a9&date=20220123&event=61e563a9f4f30122a12017f6


20.01.2022 I Kinostart "In Liebe lassen" von Emmanuelle Bercot

In Liebe lassen

„Jemanden in Liebe gehen zu lassen, ist vermutlich das größte und schwerste Geschenk an einen geliebten Menschen, ebenso schmerzhaft kann es sein, jemanden in Liebe zurückzulassen. Lassen Sie uns anlässlich dieses berührenden Films ins Gespräch kommen, wie ein gemeinsamer Weg mit Hilfe der Palliativversorgung gelingen kann.“ Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

FLYER

Frankfurter Rundschau: In Liebe lassen“: Chronik eines Sterbens


Deutschlandfunk Nova, 19.01.2022

Studie bewertet Versorgung von Sterbenden in 81 Ländern

Das beste Land, um dort zu sterben, ist Großbritannien. Das geht aus einer Studie hervor, die ein Palliativmediziner aus den USA mit seinem Team durchgeführt hat. Die Forschenden haben Kolleginnen und Kollegen aus 81 Ländern befragt, was nach ihren Erfahrungen die wichtigsten Wünsche von sterbenden Menschen sind - und wie gut diese Wünsche in ihrem jeweiligen Land berücksichtig werden.

Deutschlandfunk Nova: Studie bewertet Versorgung von Sterbenden in 81 Ländern


ARD, 06.01.2022 I Martina Keller

das ARD radiofeature: Sterben nach Plan I Doku über den assistierten Suizid

Jeder Mensch hat das Recht auf Hilfe zum Suizid, sagt das Bundesverfassungsgericht. Ein Urteil mit Folgen: Sterbehilfevereine rüsten auf, Altenheime ringen um Haltung, Psychiater sorgen sich um Menschen in Lebenskrisen.

das ARD radiofeature: Sterben nach Plan I Doku über den assistierten Suizid


Deutsches Ärzteblatt, 17.12.2021

Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen: Halt am Lebensende

Von der Öffentlichkeit wenig bemerkt feierte die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ ihr zehnjähriges Jubiläum. Mittlerweile ist sie zu einem wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung geworden.

Deutsches Ärzteblatt: Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen: Halt am Lebensende
Betreuung Schwerstkranker während der Pandemie: www.pallpan.de


Deutschlandfunk Nova, 16.12.2021

Nachlassvorsorge: Mit den Eltern über den Tod sprechen

Johanna Klug ist ehrenamtliche Sterbebegleiterin und für sie ist der Tod kein Tabuthema. Da wird auch schon mal am Tisch ein Witz darüber gemacht. Deshalb hat sie auch gute Tipps parat, wie wir es schaffen, dieses schwere Thema bei unseren Eltern anzusprechen.

Deutschlandfunk Nova: Nachlassvorsorge: Mit den Eltern über den Tod sprechen


Süddeutsche Zeitung, 15.12.2021

Ein Raum zum Sterben

Weil es in München viel zu wenig Hospizplätze gibt, suchen Stadt und Vereine dringend ein Grundstück für das neue Hospiz-Haus des Lebens. Doch geeignete Flächen für ein Palliativzentrum sind rar.

Süddeutsche Zeitung: Ein Raum zum Sterben


WDR, 08.12.2021

Einfühlsame Hilfe bei Tod und Trauer

Das Thema Tod betrifft jeden Menschen, aber niemand spricht gerne darüber – 21Gramm tut es. Unter diesem Titel startet der WDR am 8. Dezember ein ungewöhnliches Serviceangebot: Der Instagram-Kanal soll ein Ort sein, an dem alle Aspekte um Tod, Verlust und Trauer offen und unverkrampft reflektiert werden. Dabei richtet sich der Kanal besonders an junge Erwachsene.

WDR: Einfühlsame Hilfe bei Tod und Trauer


Deutschlandfunk Nova, 08.12.2021

Sterbebegleiterin Johanna Klug: "Sterbebegleitung hat mich viel näher ans Leben gebracht"

Seit Johanna Klug 20 Jahre alt ist, geht sie jeden Freitagnachmittag auf die 'Palli' - die Palliativstation und verbringt Zeit mit Menschen, die unheilbar krank sind. Sie liebt diese ehrenamtliche Arbeit und hat sich zur Sterbe- und Trauerbegleiterin ausbilden lassen. Und Johanna sagt: Wir sollten uns mehr mit unserem eigenen Tod beschäftigen. Denn wenn wir ein bisschen mehr Endlichkeit zulassen, kann das zu mehr Leben führen.

Deutschlandfunk Nova: Sterbebegleiterin Johanna Klug: "Sterbebegleitung hat mich viel näher ans Leben gebracht"


SWR2, 07.12.2021

Die Chancen der Sterbebegleitung – die Palliative-Care-Fachkraft Sabine Horn

Wie spreche ich mit einem Menschen, der weiß, dass er bald sterben wird? Was braucht ein Sterbender, um in Ruhe gehen zu können? Sterbebegleiterinnen wie Sabine Horn wissen das und gehen in Alten- und Pflegeheime oder zu den Sterbenden in deren Wohnung, um für sie da zu sein.

SWR2: Die Chancen der Sterbebegleitung – die Palliative-Care-Fachkraft Sabine Horn


NDR, 06.12.2021

Patientenschützer: Menschen sollen nicht einsam sterben

Wegen der Corona-Einschränkungen sind in der Vergangenheit Menschen einsam im Krankenhaus gestorben. Das wollen Ärzte und Patientenschützer jetzt verhindern - durch Ausnahmen von den Besuchsverboten.

NDR: Patientenschützer: Menschen sollen nicht einsam sterben
DGP Aktuell (26.11.2021): Zu Beginn des Pandemiewinters mahnt DGP-Präsidentin Claudia Bausewein: Lassen Sie nicht zu, dass Menschen einsam sterben!


Badische Zeitung, 06.12.2021

"Wir begleiten sensibel in die Zukunft"

Zur Familienbegleiterin haben sich sieben Frauen im Hochschwarzwald qualifiziert. Der ambulante Kinderhospizdienst Kuckucksnest betreut Familien, in denen ein Kind oder Elternteil lebensverkürzt erkrankt oder verstorben ist. Für diese Aufgabe braucht es qualifizierte Ehrenamtliche, die betroffene Familien individuell unterstützen. Ursula Harder hat sich mit Mariella Burgert, Koordinatorin und Palliativ Care Fachkraft, darüber unterhalten.

Badische Zeitung: "Wir begleiten sensibel in die Zukunft"


Deutsches Ärzteblatt, 01.12.2021

Sterbehilfe: Portugals Präsident legt Veto ein

Lissabon – Die Bestrebungen, in Portugal die aktive Sterbehilfe zu legalisieren, sind vorerst gestoppt. Präsident Marcelo Rebelo de Sousa legte gestern sein Veto gegen ein vom Parlament verabschiedetes Gesetz zur Legalisierung medizinisch begleiteter Sterbehilfe ein, obwohl es auf Anforderung des Ver­fassungs­gerichts bereits nachgebessert worden war.

Deutsches Ärzteblatt: Sterbehilfe: Portugals Präsident legt Veto ein


Deutsches Ärzteblatt, 30.11.2021

Neuregelung zum assistierten Suizid im ärztlichen Berufsrecht in Hessen

Die Landesärztekammer Hessen hat ihre Regelungen in der ärztlichen Berufsordnung zum sogenannten assistierten Suizid angepasst. Hintergrund ist eine Entscheidung des Bundesverfassungs­gerichtes vom 26. Februar 2020.

Deutsches Ärzteblatt: Neuregelung zum assistierten Suizid im ärztlichen Berufsrecht in Hessen


SRF, 29.11.2021

Neue Ansätze für den letzten Weg

Schweiz - Drei Ansätze - In Würde sterben: Bessere Wege für den letzten Abschnitt

SRF: Neue Ansätze für den letzten Weg


Wiener Zeitung, 26.11.2021

Hilfe beim Sterben, aber nicht beim Leben

Österreich - Es ist ja nicht so, dass der Palliativ- und Hospizversorgung in der Regierungsvorlage zum Sterbeverfügungsgesetz zu wenig Platz eingeräumt wurde. Ganz im Gegenteil. Das Angebot soll österreichweit, bedarfsgerecht, wohnortnah und flächendeckend aus- und aufgebaut werden, heißt es in den Erläuterungen. Dafür soll auch der laufende Betrieb des abgestuften Versorgungsangebotes finanziell unterstützt werden. Das alles braucht aber Zeit -und die gibt es bis 1. Jänner 2022 nicht.

Wiener Zeitung: Hilfe beim Sterben, aber nicht beim Leben


SWR Aktuell, 25.11.2021

Corona-Pandemie: Erschwerte Bedingungen für Sterbebegleitung

In dieser Woche ist also die Marke von 100.000 Corona-Toten in Deutschland überschritten worden. Die vielen Opfer der Pandemie rückten den Tod näher ins Bewußtsein der Gesellschaft, meint der Leiter des Hospiz-und Palliativ-Verbands Baden-Württemberg, Frank Schöberl. Im Gespräch mit SWR-Moderatorin Katja Burck berichtet Schöberl von den erschwerten Bedingungen der Sterbebgeleitung in Corona-Zeiten. Die Pandemie habe den Hospizdienst deutlich verändert, so Schöberl.

SWR Aktuell: Corona-Pandemie: Erschwerte Bedingungen für Sterbebegleitung


DGP / DHPV / BÄK, 24.11.2021

10 Jahre Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

„Die Bedürfnisse und Nöte von schwerstkranken, sterbenden und auch suizidgefährdeten Menschen müssen in den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen deutlich mehr Berücksichtigung finden.“ so Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der ‚Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland‘, welches nach coronabedingter Verschiebung um ein Jahr diesen Mittwoch mit einem Bürgerforum und einem Festakt in Berlin nachgefeiert werden sollte: „In Anbetracht steigender Coronazahlen mussten wir die Feierlichkeiten leider absagen.

DGP-PM: 10 Jahre Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland


Deutsches Ärzteblatt, 23.11.2021

Erlaubnis für medizinisch assistierten Suizid in Italien

In Italien ist erstmals eine offizielle Erlaubnis für medizinisch assistierten Suizid erteilt worden. Die Gesundheitsbehörde der Region Marken fällte laut örtlichen Medienberichten heute eine entsprechende Entscheidung. Zuvor war die zuständige Ethikkommission zu dem Schluss gekommen, dass die notwendigen Voraussetzungen im Falle eines bettlägerigen 43-Jährigen gegeben sind. Dem Beschluss war ein viel beachteter Rechtsstreit vorausgegangen.

Deutsches Ärzteblatt: Erlaubnis für medizinisch assistierten Suizid in Italien


wirsiegen.de, 22.11.2021

„Letzte Hilfe“ – Kurs: Am Ende wissen, wie es geht

Der ungewöhnliche Name „Letzte Hilfe“ ist nicht zufällig gewählt, es geht um die Umsorgung von schwerkranken und sterbenden Menschen am Lebensende durch Angehörige / Zugehörige. (...) Das Projekt Letzte Hilfe Kurse hat 2015 den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin erhalten. Stifter des Preises ist die Firma Grünenthal GmbH. (...) Wir bieten einen Basis-Kurs zur Letzten Hilfe an in dem Bürgerinnen und Bürger lernen, was sie für ihre Mitmenschen am Ende des Lebens tun können.

wirsiegen.de: „Letzte Hilfe“ – Kurs: Am Ende wissen, wie es geht


Der Sonntag, 22.11.2021

Hospiz-Verband: Besuche bei Schwerstkranken ermöglichen

Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV) hat angesichts weiter ansteigender Inzidenzzahlen vor einer erneuten Abschottung Sterbender in der Corona-Pandemie gewarnt. „Wir müssen regelmäßige Besuchsmöglichkeiten von Schwerstkranken und Sterbenden gewährleisten – egal in welcher Einrichtung, sei es zu Hause, sei es im Pflegeheim oder im Krankenhaus“, sagte der Verbandsvorsitzende Winfried Hardinghaus in Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Ein würdevolles Sterben in Einsamkeit und ohne die Anteilnahme von Mitmenschen sei undenkbar.

Der Sonntag: Hospiz-Verband: Besuche bei Schwerstkranken ermöglichen


ZEIT online, 21.11.2021

"Es hilft mir zu wissen, dass der Tod sehr leicht sein kann"

Viele Menschen wollen nicht an den Tod denken oder darüber sprechen. Doch was, wenn man täglich mit ihm zu tun hat? Ein Bestatter, eine Sterbebegleiterin und eine Trauerrednerin erzählen, wie ihre Arbeit die Sicht auf den Tod verändert hat.

ZEIT online: "Es hilft mir zu wissen, dass der Tod sehr leicht sein kann"


domradio.de, 21.11.2021

Hospiz-Verband fordert bessere Förderung für Trauerbegleitung "Trauerarbeit wird immer wichtiger"

Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband hat mehr Geld für die professionelle Trauerbegleitung durch ambulante Hospizdienste gefordert. Deren Trauerbegleitung sei als niedrigschwelliges Angebot eine Hilfe für trauernde Angehörige.

domradio.de: Hospiz-Verband fordert bessere Förderung für Trauerbegleitung "Trauerarbeit wird immer wichtiger"


MDR aktuell, 21.11.2021

Palliativmediziner: Maßnahmen für Sterbebegleitung mitdenken

Das Netzwerk Universitätsmedizin hat eine nationale Strategie für Palliativversorgung während der Corona-Pandemie erarbeitet. Prof. Ulrich Wedding vom Universitätsklinikum Jena erklärt, worauf geachtet werden muss.

MDR aktuell: Palliativmediziner: Maßnahmen für Sterbebegleitung mitdenken


Evangelische.de, 20.11.2021

Die Kraft des Geschichtenerzählens: Sabrina Görlitz über das Loslassen und Schuldgefühle bei Sterbenden

Was bleibt von mir? Auf der Palliativstation der Hamburger Asklepios Klinik St. Georg blickt Sabrina Görlitz mit Sterbenden auf deren Leben zurück und schreibt deren Geschichten auf. Das hilft ihnen auch loszulassen.

Evangelische.de: Die Kraft des Geschichtenerzählens


Hallo münchen, 20.11.2021

Interkulturelle Hospizbegleitung in Oberhaching

Im Landkreis München leben Menschen aus über 160 Nationen. Damit auch sie im Alter eine respektvolle, kultursensible Begleitung bis zum Lebensende erhalten, werden in Oberhaching interkulturelle Hospizbegleiter ausgebildet. (...) Interkulturelle Hospizbegleitung ist ein Projekt mit Vorzeigecharakter. Das befand auch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, die es 2019 mit dem ersten Platz des „Anerkennungs- und Förderpreises für ambulante Palliativversorgung“ auszeichnete. Nun gehe es darum, die Arbeit in der Praxis noch weiter auszubauen und das Konzept weiter bekannt zu machen. „Unser Ziel ist, dass aus der Idee eine Bewegung wird“, sagt Ptok.

Hallo münchen: Interkulturelle Hospizbegleitung in Oberhaching


hr info, 19.11.2021

Das Interview mit Boris Knopf, Würdezentrum Frankfurt: "Der Humor hört bis zum Lebensende nicht auf"

Die letzte Phase ihres Lebens nehmen viele Menschen in der Palliativversorgung als "Würde-verletzend" wahr, sagt Boris Knopf. Mit dem Frankfurter Würdezentrum will er das ändern und auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen. Dafür wurden er und sein Team vor Kurzem mit dem Hessischen Gründerpreis ausgezeichnet.

hr info: Das Interview mit Boris Knopf, Würdezentrum Frankfurt: "Der Humor hört bis zum Lebensende nicht auf"


lokalkompass.de, 19.11.2021

"Leben und Lassen"

Kathrin Im Winkel und Alexander Lategahn verbindet, dass sie keine Scheu davor haben, sich mit Themen zu beschäftigen, bei denen andere lieber wegschauen: Tod, Sterben und Trauer. Zusammen starten sie jetzt am Totensonntag, 21. November, unter dem Dach des Dortmunder Vereins Forum Dunkelbunt den Podcast dazu: „Leben und Lassen“.

lokalkompass.de: "Leben und Lassen"


STERN Diskuthek, 19.11.2021

Sterbehilfe für alle? Wer darf über meinen Tod entscheiden?

Wer darf darüber entscheiden, wann und wie ich sterbe? Muss Sterbehilfe erleichtert werden? Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 geurteilt, dass jeder in Deutschland ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben hat. Können also Schwerstkranke, Schmerzpatienten, Depressive oder jetzt wirklich alle frei über Zeitpunkt und Art ihres Todes entscheiden? In dieser DISKUTHEK-Folge klären wir, wo Sterbehilfe überhaupt anfängt, worin die Gefahren liegen und welche Gesetze es zukünftig in Deutschland geben sollte. Über diese spannenden Fragen diskutieren Palliativmediziner Lukas Radbruch, Sprecher vom Sterbehilfeverein “Dignitas” Florian Willet und Sterbe- und Trauerbegleiterin Johanna Klug. 

STERN Diskuthek zu Sterbehilfe in Deutschland


ZEIT online, 18.11.2021

Kinderpalliativ-Team versorgt erste Patienten

Das laut Gesundheitsministerium erste ambulante Kinderpalliativ-Team in Rheinland-Pfalz betreut die ersten schwer kranken Patienten. Das in Mainz stationierte Team besteht aus drei speziell fortgebildeten Ärzten und Ärztinnen mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin sowie aus fünf Pflegefachkräften mit oder in der Palliative Care Ausbildung.

ZEIT online: Kinderpalliativ-Team versorgt erste Patienten

Pflegemagazin-rlp (22.11.2021): Daheim die verbleibende Zeit so schön wie möglich gestalten


WELT, 16.11.2021

„Man muss keine Angst haben vor dem Sterben“

Sterben ist schwer, aber durch Palliativmedizin wird es leichter. Friedrich-Wilhelm Wortmann aus Wattenscheid wollte das bekannt machen. Unser Autor hat ihn wenige Tage vor seinem Tod besucht. (...) Er atmet schwer, dann sagt er wie beiläufig einen Satz, der das Weltbild mancher Menschen ins Wanken bringen dürfte: „Man muss keine Angst haben vor dem Sterben.“ Es gibt mindestens zwei Gründe, die ihn zu dieser Aussage bewegen. Sein Gottvertrauen ist der eine. Der andere besteht darin, dass Wortmann den Segen der Palliativversorgung entdeckt hat – einer Betreuung, die nicht mehr auf Lebensverlängerung zielt, sondern auf Geborgenheit und Schmerzminimierung bis zum Tod.

WELT: „Man muss keine Angst haben vor dem Sterben“


Westfälische Nachrichten, 16.11.2021

Diskussionsveranstaltung zum Thema Sterbehilfe: Bis zum Ende selbstbestimmt?

Unter dem Titel „Das Recht auf Sterben – mit Hilfe anderer?“ ging es bei der jüngsten Veranstaltung der „Akademie Gegenwart“ in Walstedde um ein durchaus sensibles Thema. Zu Gast dazu waren Dr. Michael de Ridder, Wolfgang Putz, Anne Schneider und Dr. Nikolaus Schneider

Westfälische Nachrichten: Diskussionsveranstaltung zum Thema Sterbehilfe: Bis zum Ende selbstbestimmt?


Medical Tribune, 15.11.2021

Nicht mehr essen, nicht mehr trinken

Ein schwerstkranker Patient will sterben und deshalb auf Nahrung und Flüssigkeit verzichten. Das ist sein gutes Recht, stellt aber seine Familie und das Behandlungsteam vor gehörige Probleme. Wie die Begleitung in solch einem Fall aussehen kann. (...) Der Wunsch, sein Leben wie Herr T. zu beenden, wird von vielen Pal­liativmedizinern akzeptiert. So heißt es in einem Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin: Der Entschluss eines/einer entscheidungsfähigen Patienten/Patientin, durch freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken aus dem Leben zu scheiden, ist Ausdruck von Selbstbestimmung und vom Behandlungsteam als Sterbewunsch wahrzunehmen und zu respektieren.

Medical Tribune: Nicht mehr essen, nicht mehr trinken


tvaktuell, 14.11.2021

Klinik für Palliativmedizin der Barmherzigen Brüder in Regensburg

Klinik für Palliativmedizin am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Regensburg: Das TVA Gesundheitsforum vom Sonntag, 14. November 2021

tvaktuell: Klinik für Palliativmedizin der Barmherzigen Brüder in Regensburg


Medical Tribune, 14.11.2021

Assistierter Suizid: „Rote Linien“ klarstellen

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) wenden sich sterbenskranke Menschen wie auch deren Angehörige zunehmend mit Anfragen nach einem assistierten Suizid an Mitarbeitende in der Hospiz- und Palliativversorgung. Das sei vor allem seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (zur Suizidhilfe) im Februar 2020 deutlich spürbar.

Medical Tribune: Assistierter Suizid: „Rote Linien“ klarstellen


domradio.de, 13.11.2021

Für mehr Gesundheit

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern dringt auf grundlegende Reformen im Gesundheitswesen und verabschiedete am Samstag einstimmig eine Stellungnahme unter dem Titel "Gesundheit braucht mehr Mensch und weniger Markt". (...) Für die ambulante und stationäre Palliativversorgung einschließlich Hospizen fordert das Landeskomitee "Finanzierungssicherheit durch die Solidargemeinschaft".

domradio.de: Für mehr Gesundheit


wiesbadenaktuell.de, 12.11.2021

„Sterben – keine Privatsache“

Am Donnerstag, 18. November, lädt das sam, Stadtmuseum am Markt, zur Führung „Sterben – keine Privatsache“ ein. Die Führung zeigt die Kulturgeschichte von Sterben und Tod durch die Jahrhunderte in Wiesbaden und Umgebung auf. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kulturprogramms zum 13. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin statt.

wiesbadenaktuell.de: „Sterben – keine Privatsache“

wiesbaden-lebt.de: „Leben, Träumen, Sterben in Literatur … und Musik“


DocCheck.de, 10.11.2021

Corona: Sogar Sterben wird schwieriger

Wissenschaftler des Verbundes Palliativversorgung in Pandemiezeiten (PallPan) haben eine „Nationale Strategie für die Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen in Pandemiezeiten“ erstellt. (...) „Palliativstationen dürfen in einer Pandemie nicht geschlossen werden, vielmehr sollten die ambulanten und stationären palliativmedizinischen Dienste für die notwendige Versorgung von schwerkranken und sterbenden Patienten arbeitsfähig bleiben und gegebenenfalls angepasst oder sogar erweitert werden“, so Prof. Claudia Bausewein, München, Koordinatorin des PallPan-Verbundes und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Doccheck.de: Corona: Sogar Sterben wird schwieriger


ÄrzteZeitung, 09.11.2021

Kaum ambulante Palliativangebote für Kinder in Brandenburg

In Brandenburg existieren nur in Frankfurt (Oder) und in der Nähe von Berlin ambulante Versorgungsangebote für schwerstkranke Kinder und Jugendliche. Auch Hospize sind rar gesät. Das hat wohl auch wirtschaftliche Gründe.

ÄrzteZeitung: Kaum ambulante Palliativangebote für Kinder in Brandenburg


ÄrzteZeitung, 09.11.2021

Einführungskurse in Palliativversorgung für Ärzte in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein soll die Hospiz- und Palliativkompetenz von Ärzten und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe gestärkt werden. Die Bedürfnisse von Sterbenden werden Fachkräften aus dem Gesundheitswesen in Schleswig-Holstein in Kursen des Projektes „Letzte Hilfe Professionell“ angeboten.

ÄrzteZeitung: Einführungskurse in Palliativversorgung für Ärzte in Schleswig-Holstein


Informationsdienst Wissenschaft (idw), 08.11.2021

Angehörige als Schwerpunkt der Palliativmedizin | Fragen an… Prof. Dr. Karin Oechsle

Die Palliativmedizin versorgt Menschen mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden Erkrankung. Ihr oberstes Ziel ist es, eine für die Patient:innen und ihre Angehörigen gute Lebensqualität zu erhalten oder wiederherzustellen. Dieses Ziel wird seit inzwischen 15 Jahren auch von den Palliativmediziner:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und seit zehn Jahren auf der eigenständigen Palliativstation der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik im Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH) verfolgt.

idw: Angehörige als Schwerpunkt der Palliativmedizin | Fragen an… Prof. Dr. Karin Oechsle


Die ZEIT, 07.11.2021

Sterbehilfe in Neuseeland nun legal

In Neuseeland ist seit Sonntag die Sterbehilfe legal. Unheilbar kranke Erwachsene in dem südpazifischen Inselstaat haben damit unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf einen medizinisch begleiteten Suizid.

Die ZEIT: Sterbehilfe in Neuseeland nun legal


Medical Tribune, 06.11.2021

COPD und ILD: Patienten profitieren vom palliativmedizinischen Angebot

Patienten mit fortgeschrittener COPD oder interstitiellen Lungenerkrankungen sind palliativmedizinisch immer noch schlecht versorgt. Dabei sollte man auch mit ihnen rechtzeitig einen Plan für die drohenden Krisensituationen erarbeiten.

Medical Tribune: COPD und ILD: Patienten profitieren vom palliativmedizinischen Angebot


rbb INFOradio, 06.11.2021

Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung - der Hospizdienst der Malteser

Wenn die ärztliche Diagnose lautet: "Medizinisch kann ich Ihnen leider nicht mehr helfen!", dann ist vielen totkranken Menschen eines besonders wichtig: Sie wollen zumindest zuhause sterben. Der "Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst" der Malteser hilft ihnen dabei.

rbb INFOradio: Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung - der Hospizdienst der Malteser


www.wiesbaden.de, 05.11.2021

Gesprächskonzert „Leben, Träumen, Sterben in Kunst, Literatur und Musik“

(...) „Auf Leben und Tod“ - das klingt nach Western. Tatsächlich aber steckt viel mehr dahinter: Es ist der Titel des noch bis Ende November an verschiedenen Institutionen und Veranstaltungsorten in Wiesbaden stattfindenden Kulturprogramms zu dem Themenkomplex „Leben-Sterben-Tod“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in Kooperation mit dem Kulturamt Wiesbaden.

www.wiesbaden.de: Gesprächskonzert „Leben, Träumen, Sterben in Kunst, Literatur und Musik“


Frankfurter Rundschau, 04.11.2021

Ausgezeichnete Ideen: Vier Start-ups machen das Rennen

Ein Brandschutzsystem, Textilwerbung, künstliche Intelligenz, um Wasserrohrbrüche zu verhindern, und eine innovative Idee für die Altenhilfe: Vier junge Unternehmen wurden mit dem Hessischen Gründerpreis 2021 ausgezeichnet. 167 Gründer:innen waren in dem Wettbewerb am Start - so viele wie noch nie. (...) Insgesamt hatten es zwölf Teams ins Finale geschafft, schon das war eine Auszeichnung. Zusätzlich wurde je eines der Unternehmen aus den vier Kategorien zum Sieger gekürt. In der Kategorie „Gesellschaftliche Wirkung“ setzte sich das Würdezentrum Frankfurt durch, das mit Kursen in „Letzter Hilfe“ unter anderem für eine Weiterentwicklung der Altenhilfe wirbt.

Frankfurter Rundschau: Ausgezeichnete Ideen: Vier Start-ups machen das Rennen

PM Würdezentrum Frankfurt / Youtube (ab Minute 0:49:00)

Frankfurter Rundschau (28.10.2021) Würdezentrum: Ein Kurs in Letzter Hilfe


SWR1 I Erzähl mir was Neues, 03.11.2021

“Sterben gehört zum Leben!” – Dada Peng begleitet Menschen in den Tod

Mit dem Tod konfrontiert: Dada Peng ist gerade einmal Mitte 20, als sein Vater mit 50 Jahren an Krebs verstirbt – während Dada als Moderator vom Tigerenten Club mit Günter Kastenfrosch vor der Kamera steht. Damals hat sich der Tod plötzlich in Dadas Leben gezwungen und ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil seines Alltags geworden. Unmittelbar nach dem Tod seines Vaters wird Dada in der Sterbebegleitung aktiv und arbeitet ehrenamtlich in Hospizen.

SWR1: “Sterben gehört zum Leben!” – Dada Peng begleitet Menschen in den Tod


Altenheim.net, 01.11.2021

Palliativversorgung: Verband stellt 10-Punkte-Papier vor

In einem 10-Punkte-Forderungspapier stellt der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) Eckpunkte für eine Weiterentwicklung der Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen vor. Es benennt Aufgaben für die politisch Verantwortlichen in der 20. Legislaturperiode. „Auch wenn die Entwicklung der Hospizarbeit und der Palliativversorgung in den letzten Jahren und die entsprechenden gesetzlichen Regelungen bereits zu einer Verbesserung in der hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung der Betroffenen beigetragen haben, bleibt auch für die neue Bundesregierung viel zu tun“, so Professor Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV.

Altenheim.net: Palliativversorgung: Verband stellt 10-Punkte-Papier vor
www.dhpv.de / 10 Punkte-Papier


ORF.at, 31.10.2021

Suizidbeihilfe: Das Dilemma der Pfleger

Viele Angebote im Alten-, Pflege- und Palliativbereich werden von christlichen Anbietern, die Sterbehilfe ablehnend gegenüberstehen, gestellt. Dass ab Jänner 2022 assistierter Suizid in Ausnahmefällen erlaubt ist, könnte die Mitarbeitenden in ein Dilemma bringen. Diakonie, Caritas Socialis und Orden ringen nun um Lösungen. Viel Zeit bleibt nicht.

ORF.at: Suizidbeihilfe: Das Dilemma der Pfleger


Kathpress, 30.10.2021

Ethikerin fordert Rechtsanspruch auf Palliativ- und Hospizversorgung

Wien. Alternativen zum assistierten Suizid wie Palliativmedizin und Hospizversorgung müssten nicht nur dringend ausgebaut werden, es brauche auch einen Rechtsanspruch darauf. Das fordert die Ethikerin und Geschäftsführerin des Instituts für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE), Susanne Kummer, in einem Gastkommentar im "Kurier".

Kathpress: Ethikerin fordert Rechtsanspruch auf Palliativ- und Hospizversorgung


NDR.de, 29.10.2021

Sterbehilfe in Deutschland: Recht auf Selbstbestimmtes Sterben?

Die Argumentation des Verfassungsgerichts ist von bestechender Klarheit und Konsequenz. Sie erinnert an "Hand an sich legen" den großen Essay des Schriftstellers Jean Améry. Sein überaus scharfsinniger "Diskurs über den Freitod“" verteidigt, genau beschreibend, Freiheit und Würde des Lebensmüden - und zwar subjektiv, ganz von innen her: "Der Freitod", postuliert Améry, "ist ein Privileg des Humanen."

NDR.de: Sterbehilfe in Deutschland: Recht auf Selbstbestimmtes Sterben?


Die Tagespost, 28.10.2021

Österreich erlebt einen Dammbruch

Wer einen anderen dazu verleitet, sich selbst zu töten, oder ihm dazu Hilfe leistet, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.“ So lautet Paragraf 78 des österreichischen Strafgesetzbuchs. Jedenfalls bis zum Silvesterabend. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat nämlich am 11. Dezember 2020 in einem – im negativsten Sinn des Wortes – bahnbrechenden Urteil die Worte „oder ihm dazu Hilfe leistet“ mit Wirkung zum 31. Dezember 2021 gestrichen. Begründung: Die freie Selbstbestimmung des Menschen umfasse auch das Recht des Suizidwilligen, die Hilfe eines dazu bereiten Dritten in Anspruch zu nehmen.

Die Tagespost: Österreich erlebt einen Dammbruch


ÄrzteZeitung-Podcast, 28.10.2021

Scopolamin gegen Todesrasseln – und darf man an Sterbenden forschen?

Röchelatmung ist im Sterbeprozess nicht ungewöhnlich. Eine randomisiert-kontrollierte Studie hat jetzt den Nutzen von Butylscopolamin untersucht. Ein „EvidenzUpdate“ über klinische Studien mit Sterbenden.

ÄrzteZeitung-Podcast: Scopolamin gegen Todesrasseln – und darf man an Sterbenden forschen?


Medical Tribune, 26.10.2021

Krebspatienten: Symptomlast oft unterschätzt?

Im Vergleich zur Beurteilung durch eine palliative Pflegekraft empfanden Krebspatienten u.a. ihr Allgemeinbefinden als schlechter und ihre Schmerzen als schwerer. Das ergab eine retrospektive Kohortenstudie aus Essen.

Medical Tribune: Krebspatienten: Symptomlast oft unterschätzt?


ZDF, 26.10.2021

37°: Die letzten guten Tage: Wie Palliativärzt*innen helfen / ein Film von Caroline Haertel und Mirjana Momirovic

Sie sind immer erreichbar, lindern Schmerzen, Ängste, Atemnot: Die Palliativärzt*innen stehen ihren sterbenskranken Patient*innen zur Seite - bis zum Schluss. Keine leichte Aufgabe. Unheilbar Kranken Hoffnung zu machen, bringt nichts, wenn es keine Heilung gibt. Aber Lebensqualität zurückgeben, das können Palliativärzt*innen und bringen damit wieder etwas Zuversicht und Freude in das Leben ihrer Patient*innen. Ein herausfordernder Beruf.

ZDF 37°: Die letzten guten Tage: Wie Palliativärzt*innen helfen

Die Tagespost: Sterbende betreuen, nicht töten


Sonntagsblatt, 25.10.2021

Klinikseelsorgerin und Pfarrerin Elisabeth Hartenstein: "Wir müssen mit Suizidgedanken offen umgehen"

(...) In ihrem Alltag als Altenheim- und Klinikseelsorgerin in Bad Tölz trifft Elisabeth Hartenstein immer wieder auch auf Menschen, die Suizidgedanken hegen. Wie geht sie damit um? Über ihre Erfahrungen diskutiert die Pfarrerin am Donnerstag (28. Oktober) mit Reiner Anselm, Professor für Systematische Theologie und Ethik und der Palliativmedizinerin Claudia Bausewein bei der Podiumsdiskussion "Wenn Menschen sterben wollen" in der Evangelischen Stadtakademie München.

Sonntagsblatt: Klinikseelsorgerin und Pfarrerin Elisabeth Hartenstein: "Wir müssen mit Suizidgedanken offen umgehen"


Der Tagesspiegel (Plus), 25.10.2021

Assistierte Sterbehilfe: „Wer wäre ich, ihnen die Hilfe zu verweigern?“

Sie will sterben, er hilft - und muss mit einem Richter kämpfen. Seit anderthalb Jahren dürfen Ärzte beim Suizid unterstützen. Die Verunsicherung aber bleibt.

Der Tagesspiegel (Plus): Assistierte Sterbehilfe: „Wer wäre ich, ihnen die Hilfe zu verweigern?“


NDR.de, 23.10.2021

Palliativnetz Horizont in Rendsburg - Leben bis zum Schluss

Der Mann von Claudia Jürgens ist im Juni an seiner schweren Krebserkrankung gestorben. Das Palliativnetz Horizont stand der Familie in der schweren Zeit bei.

NDR.de: Palliativnetz Horizont in Rendsburg - Leben bis zum Schluss


ZEIT Online, 23.10.2021

Österreichs Regierung einigt sich auf neues Gesetz zur Suizidbeihilfe

Die österreichische Regierung hat sich auf eine gesetzliche Neuregelung der Sterbehilfe geeinigt. Am Wochenende legte sie den Entwurf für ein Sterbeverfügungsgesetz vor, wie die Wiener Presseagentur kathpress meldete. Wer Beihilfe zum Suizid in Anspruch nehmen will, kann demnach ab 2022 eine Sterbeverfügung aufsetzen. Der Zugang ist auf dauerhaft schwerkranke oder unheilbar kranke Personen beschränkt. Ausdrücklich ausgeschlossen sind Minderjährige. Das dafür nötige tödliche Präparat werde in Apotheken erhältlich sein, hieß es weiter. Begleitend hinzu komme ein Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung und eine entsprechende Finanzierung.

ZEIT Online: Österreichs Regierung einigt sich auf neues Gesetz zur Suizidbeihilfe

ORF: Beihilfe zu Suizid ab 2022 neu geregelt

Ärztezeitung (24.10.2021): Gesetzentwurf zu Suizidbeihilfe in Österreich vorgelegt

Deutsches Ärzteblatt (25.10.2021): Gesetzentwurf zu Suizidbeihilfe in Österreich vorgelegt


Medical Tribune, 20.10.2021

Palliativmedizin: Besser Sterben

Wie lässt sich die Begleitung schwer kranker Menschen am Lebensende verbessern – oder in Pandemiezeiten überhaupt gewährleisten? Dafür gibt es ganz unterschiedliche Ansätze, die auf der DGHO-Jahrestagung diskutiert wurden.
Gerade in der Corona-Pandemie ist die klassische Palliativversorgung zunächst stark in den Hintergrund gerückt. Um auch in Phasen wie dieser allen Patienten am Lebensende eine effektive Symptomkontrolle und ein würdevolles Sterben zu ermöglichen, haben Wissenschaftler um Professor Dr. Claudia Bausewein von der LMU München im Netzwerk Universitätsmedizin das Projekt Palliativversorgung in Pandemiezeiten (PallPan) initiiert.

Medical Tribune: Palliativmedizin: Besser Sterben


Kompakt Urologie, 14.10.2021

Anne-Sophie Mutter besucht hessisches Krebszentrum

Was macht die Krebsmedizin aus? Wie kann die Versorgung von Patientenverbessert werden? Die Musikerin Anne-Sophie Mutter, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, hat sich an der Frankfurter Uniklinik ein Bild von der Lage gemacht – und gibt auch persönliche Einblicke. (...) Eine bedeutende Rolle spielt dabei auch die Palliativmedizin, die in Frankfurt, entgegen der herkömmlichen Vorstellung, bereits sehr früh eingesetzt wird. «Ich bin sehr erfreut darüber, dass die Palliativmedizin, die mir sehr wichtig ist, bereits in einem frühen Krankheitsstadium zum Einsatz kommt, denn sie bietet viele Möglichkeiten, die Patienten empathisch zu leiten und sich auch um ihr seelisches Wohl zu kümmern», sagte Mutter.

Kompakt Urologie: Anne-Sophie Mutter besucht hessisches Krebszentrum


kreiszeitung.de, 12.10.2021

Aus der Schweiz nach Bremen

Jetzt hat es nicht etwa eine Ärztin von Bremen in die Schweiz gezogen, sondern umgekehrt. Dr. Katja Fischer hat soeben die Leitung der Palliativmedizin am Klinikum Links der Weser (LdW) übernommen. (...) Fischer ist zudem Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), kennt daher Geschäftsführer Heiner Melching. Er hat womöglich ein gutes Wort für seine ehemalige Station in Bremen eingelegt. Fischer freut sich, Chefärztin an einer der 33 von der DGP zertifizierten Palliativstationen zu sein, betonte sie. Das sei „eine fachliche Herausforderung“.

kreiszeitung.de: Aus der Schweiz nach Bremen


Der Sonntag, 11.10.2021

Welthospiztag: Sachsen hat Hospiz- und Palliativversorgung ausgebaut

In Sachsen stehen für Erwachsene derzeit 167 stationäre Hospizplätze in 14 Einrichtungen bereit. Außerdem gebe es ein stationäres Kinderhospiz in Markkleeberg bei Leipzig mit zehn Plätzen und fünf Elternwohnungen, teilte das sächsische Sozialministerium am Freitag in Dresden mit. Zum Welthospiztag am Samstag (9. Oktober) erklärte Sozialministerin Petra Köpping (SPD): „Sachsen ist gut aufgestellt im Hinblick auf die Hospiz- und Palliativversorgung, auch dank der Landesfördermittel in Millionenhöhe.“ In diesem Jahr stünden bis zu 400.000 Euro zur Unterstützung bereit.

Der Sonntag: Welthospiztag: Sachsen hat Hospiz- und Palliativversorgung ausgebaut


NDR, 10.10.2021

Veranstaltungen machen auf Hospizarbeit aufmerksam

Tod, Trauer, Sterben - all das wird oft verdrängt. In Kiel und Lübeck bieten deshalb Palliativ- und Hospizinitiativen aktuell viele Veranstaltungen an, um zum Beispiel über Sterbebegleitung zu informieren.

NDR: Veranstaltungen machen auf Hospizarbeit aufmerksam


NDR, 09.10.2021

Welthospiztag: Hamburger Hospizwoche startet

Es gibt knapp 1.200 ehrenamtliche Sterbebegleiter und -begleiterinnen. Im Studio informiert Ina Voigt über Angebote in Hamburg.

NDR: Welthospiztag: Hamburger Hospizwoche startet


Welt, 09.10.2021

Hospizkoordinatorin fordert mehr Palliativarbeit in Pflegeheimen

Etwa 30 Prozent der Menschen sterben in Pflegeeinrichtungen. Laut Hospizkoordinatorin Katja Fischer besteht aber gerade dort die größte Lücke in der Hospiz- und Palliativversorgung. Die Folge: Unsicherheit und Not bei Sterbenden, Angehörigen und Pflegekräften.

Welt: Hospizkoordinatorin fordert mehr Palliativarbeit in Pflegeheimen


Die Rheinpfalz, 08.10.2021

Erstes ambulantes Kinderpalliativ-Team in Rheinland-Pfalz

Das erste ambulante Palliativ-Team für Kinder in Rheinland-Pfalz hat seine Arbeit aufgenommen. Eine Gruppe von Ärzten und Pflegekräften kümmert sich dabei um Kinder, die eine unheilbare Krankheit mit begrenzter Lebenserwartung haben, in deren Zuhause, wie das Zentrum für ambulante Hospiz- und Palliativversorgung am Freitag in Mainz mitteilte.

Die Rheinpfalz: Erstes ambulantes Kinderpalliativ-Team in Rheinland-Pfalz


nordbayern.de, 07.10.2021

SAPV: Die letzten Schritte in Würde gehen

Die "Spezialisierte ambulante Palliativversorgung" Südfranken hat schon rund 1000 todkranke Menschen, die in den eigenen vier Wänden sterben wollten, auf ihrem letzten Weg begleitet. Doch die Helfer benötigen selbst Hilfe: Die Personaldecke ist dünn. Und der Bedarf wächst.

nordbayern.de: SAPV: Die letzten Schritte in Würde gehen


BibliomedPflege, 05.10.2021

Konzepte zum Umgang mit Suizidwünschen

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat in der Vorwoche eine Handreichung zum Umgang mit Anfragen zur Suizidassistenz veröffentlicht. Hintergrund sind die seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Februar 2020 gestiegenen Anfragen sterbenskranker Menschen und deren Angehöriger nach einem assistierten Suizid. Die Empfehlungen richten sich u. a. an haupt- und ehrenamtliches Fachpersonal der Hospizarbeit und Palliativversorgung. Dazu sagte DGP-Präsidentin Claudia Bausewein: "Suizidwünschen sollte immer mit Professionalität und Mitgefühl begegnet werden."

BibliomedPflege: Konzepte zum Umgang mit Suizidwünschen


Sonntagsblatt, 04.10.2021

Martina Rössler über ihren Beruf als Palliativmedizinerin: "Wir begleiten das Leben, nicht das Sterben"

Auch Martina Rössler hat mal Medizin studiert, um mit Blaulicht Leben zu retten. Doch über den Facharzt in Geriatrie rutschte die 50-Jährige in die Palliativmedizin hinein und bekam einen anderen Blick auf das Lebensende. Seit zwei Jahren ist Rössler nun Leitende Ärztin im Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) des Münchner Hospizdiensts "DaSein e.V." Ein Gespräch über das Sterben und den Tod.

Sonntagsblatt: Martina Rössler über ihren Beruf als Palliativmedizinerin: "Wir begleiten das Leben, nicht das Sterben"


Domradio, 04.10.2021

Immer mehr Anfragen nach Suizidbeihilfe in Heimen und Hospizen - Debatte über rote Linien

Selbstbestimmung auf der einen Seite, Schutz des Lebens auf der anderen: Ein Urteil aus Karlsruhe stellt immer mehr Altenheime und Palliativstationen vor die Frage, ob in ihren Räumen Suizidbeihilfe stattfinden darf. (...) "Anfragen nach assistiertem Suizid nehmen zu", teilte die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) jetzt mit. Bereits im August hatte DGP-Präsidentin Claudia Bausewein, Münchener Palliativmedizinerin, in der "Zeit" geschrieben: "Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts erleben Ärzte nun häufiger drängende Patienten, die glauben, einen Anspruch auf Assistenz beim Suizid zu haben." Das gelte nicht nur für sterbenskranke Patienten, sondern auch für Personen, die "lebenssatt" seien.

Domradio: Immer mehr Anfragen nach Suizidbeihilfe in Heimen und Hospizen - Debatte über rote Linien

Altenheim.net: Handreichung informiert über Umgang mit Suizidanfragen


rbbKultur, 01.10.2021

Jetzt geht's ans Sterben

Wir werden alle sterben – also lasst uns endlich anfangen, entspannt mit dem Tod umzugehen. Dieser Podcast will dem Tod seinen Schrecken nehmen. Henrike Möller erzählt die Geschichten von zehn Menschen, die Erfahrungen mit Tod und Trauer gemacht haben. Persönliche Erlebnisse verbinden sich mit Informationen rund ums Thema Sterben. Immer mit dem Ziel, den Tod dort zu platzieren, wo er hingehört: mitten ins Leben. Seit dem 1. Oktober 2021 immer freitags.

rbbKultur: Jetzt geht's ans Sterben


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für Palliativmedizin e. V.
Aachener Straße 5
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