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Aktuelles aus den Medien

Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativversorgung / Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.

Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind.


Hochschule Bremen, 27.09.2022

Palliativmedizin: DGP-Kongress startet mit der Expertise der HSB

Diese Woche beginnt in Bremen der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) mit mehr als 1.000 Teilnehmenden unter der Schirmherrschaft von Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte. Die Hochschule Bremen (HSB) unterstützt die Veranstaltung mit ihrer Expertise im Bereich Pflegewissenschaften mit Professorin Henrikje Stanze. Sie gehört zum Kongresspräsidium und hat im Sommersemester bereits eine Online-Ringvorlesung zu dem Thema „Dem Leben mehr Sterben geben“ organisiert, um auf die Tagung vorzubereiten.

Hochschule Bremen Palliativmedizin: DGP-Kongress startet mit der Expertise der HSB


Evangelischer Pressedienst, 26.09.2022

Bundesweiter Palliativ-Kongress mit 1.000 Teilnehmern

Bremen (epd). Unter dem Motto "Palliativversorgung - Segeln hart am Wind" lädt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in dieser Woche zu einem viertägigen Fachkongress in das Bremer Kongresszentrum ein. "Zu dem bundesweiten Kongress erwarten wir vor Ort von Mittwoch an bis zum Samstag etwa 1.000 Teilnehmende, online wollen sich bisher 300 dazuschalten", sagte eine DGP-Sprecherin dem Evangelischen Pressedienst (epd). (...) Der Kongress gilt als größte Veranstaltung zur Palliativmedizin in Deutschland und ist nach 2018 zum zweiten Mal in Bremen.

Evangelischer Pressedienst Bundesweiter Palliativ-Kongress mit 1.000 Teilnehmern 


Weser Kurier, 26.09.2022

Hospiz- und Palliativgesetz: Mehr Halt am Lebensende

Das Hospiz- und Pallaitivgesetz sollte viele Verbesserungen für Schwerstkranke und Sterbende bringen. Die CDU-Fraktion will nun wissen, wie das Gesetz in Bremen umgesetzt wird. Was Experten sagen. (...)

Henrikje Stanze ist Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule Bremen und Kongresspräsidentin des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, der in der kommenden Woche in Bremen startet. Sie sagt: "Durch das Gesetz hat sich die Aufmerksamkeit gewandelt. Das Thema würdevolle Sterbebegleitung ist in vielen Einrichtungen und auch gesellschaftlich ganz anders angekommen." Dennoch gebe es je nach Region und Einrichtung starke Unterschiede in der Umsetzung.

Weser Kurier Hospiz- und Palliativgesetz: Mehr Halt am Lebensende


Weser Kurier, 25.09.2022

Was bei der Betreuung unheilbar Kranker wichtig ist

Parallel zum Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin bietet die Bremer Palliativwoche viele öffentliche Veranstaltungen zum Umgang mit schwerst- oder todkranken Menschen.

Weser Kurier Was bei der Betreuung unheilbar Kranker wichtig ist 


Weser Kurier, 24.09.2022

Interview zur Palliativmedizin: Sterben ohne Leiden

Viele Menschen haben eine Vorstellung davon, wo und wie sie sterben wollen: zu Hause und in Ruhe und Frieden. Tatsächlich läuft es oft anders. Ein Gespräch darüber, wie ein gutes Lebensende gelingt. Interview mit Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Klinikdirektorin und Lehrstuhlinhaberin in München.

Weser Kurier Wie die Palliativmedizin ein würdevolles Lebensende möglich macht


Die ZEIT, 22.09.2022

Ethikrat fordert mehr Suizidprävention

Der Ethikrat billigt grundsätzlich, dass in Deutschland assistierter Suizid angeboten werden darf. Eine frei verantwortliche Entscheidung, das eigene Leben zu beenden, sei rechtlich und ethisch als Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts zu respektieren, heißt es in einer Stellungnahme. (...) "Wer sich damit beschäftigt, ob und gegebenenfalls wie die Beihilfe zum Suizid in Deutschland reguliert werden soll, der muss gleichzeitig die Bedingungen und Verantwortlichkeiten einer echten und umfassenden Suizidprävention in den Blick nehmen", sagte die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx.

Die ZEIT: Ethikrat fordert mehr Suizidprävention


Informationsdienst Wissenschaft, 22.09.2022

Ethikrat: Stärkung von Suizidprävention und Selbstbestimmung

Am 22. September 2022 stellt der Deutsche Ethikrat in der Bundespressekonferenz in Berlin seine Stellungnahme „Suizid – Verantwortung, Prävention und Freiverantwortlichkeit“ vor. Damit verfolgt der Rat drei zentrale Anliegen: ein angemessenes Bewusstsein für die Vielschichtigkeit von Suizidalität schaffen, die Voraussetzungen freiverantwortlicher Suizidentscheidungen präzisieren und die unterschiedlich gelagerten Verantwortungen verschiedener Akteurinnen und Akteure im Kontext von Suizidentscheidungen und -prävention aufzeigen.

idw: Ethikrat: Stärkung von Suizidprävention und Selbstbestimmung


ORF.at, 21.09.2022

Diskussionen über den Tod und das Sterben

Rund 90.400 Personen sind in Österreich im Jahr 2021 gestorben. Bis zu 18.000 von ihnen, also rund zwanzig Prozent, haben oder hätten von einer Palliativmedizin am Lebensende profitiert, meinen Palliativmedizinerinnen. Ein Kongress kommende Woche stellt – neben anderen Themen der Pflege und Altenbetreuung – die Palliativmedizin in den Fokus, möchte informieren und sich positionieren, auch gegenüber der Sterbehilfe.

ORF: Diskussionen über den Tod und das Sterben


Frankfurter Neue Presse, 18.9.2022

Sterben statt Pflegeheim – aktuelle Umfrage mit erschreckenden Zahlen

Den Altersabend im Pflegeheim fernab von Freunden und Familie zu verbringen, ist für viele Menschen unvorstellbar. Für die meisten ist der Gedanke, im Altersheim leben zu müssen, sogar so abschreckend, dass sie einen assistierten Suizid vorziehen würden. Wie aus einer aktuellen Umfrage der Stiftung Patientenschutz hervorgeht, will demnach die Mehrheit der Deutschen im Falle einer Pflegebedürftigkeit nicht im Heim betreut werden.

Frankfurter Neue Presse: Sterben statt Pflegeheim – aktuelle Umfrage mit erschreckenden Zahlen


Hamburger Abendblatt, 15.09.2022

Sänger Ingo Pohlmann über die perfekte Beerdigung

„Mitten im Leben … innehalten“: Ein audiovisuelles Kulturprojekt über Leben und Tod von Hamburg Leuchtfeuer an zwölf Orten. Innehalten und der Endlichkeit des Lebens mit einem künstlerischen Blick begegnen. Darum geht es bei „Mitten im Leben … innehalten“, einem multimedialen Kulturprojekt des Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhauses.

Hamburger Abendblatt: Sänger Ingo Pohlmann über die perfekte Beerdigung


Deutsches Ärzteblatt, 14.09.2022

Macron kündigt Bürgerdebatte über neues Gesetz zum Lebensende in Frankreich an

Frankreich hat einen neuen Anlauf zur gesetzlichen Regelung der Sterbehilfe genom­men. Präsident Emmanuel Macron kündigte gestern eine gesellschaftliche Debatte über „ethische Fragen zu Situationen am Lebensende“ an. Kurz zuvor hatte sich der französische Ethikrat erstmals vorsichtig für eine aktive Sterbehilfe unter strengen Auflagen ausgesprochen. In Frankreich ist dies bislang verboten. Ärzte können Todkranke im Endstadium aber mit Medikamenten tief betäuben, bis der Tod eintritt.

Deutsches Ärzteblatt: Macron kündigt Bürgerdebatte über neues Gesetz zum Lebensende in Frankreich an


Elbe-Jeetzel-Zeitung, 13.09.2022

Haben wir Einfluss darauf, wann wir sterben?

Manche Menschen sterben erst dann, wenn sie sich von einer geliebten Person verabschieden konnten. Andere leben auf ein bestimmtes Ereignis hin und schöpfen daraus scheinbar Kraft. (...). Der Zeitpunkt des Todes ist für jeden Menschen ungewiss. Doch deutet vieles darauf hin, dass wir Menschen ihn zumindest in manchen Fällen ein wenig selbst mitbestimmen können. In den letzten Tagen des Lebens scheinen sich viele Menschen dafür zu entscheiden, erst in einem bestimmten Moment zu gehen. „Es ist ein Phänomen, das wir immer wieder beobachten“, sagt Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Elbe-Jeetzel-Zeitung: Haben wir Einfluss darauf, wann wir sterben?


Domradio, 10.09.2022

"Bedeutendes Problem"

Alle 57 Minuten nimmt sich ein Mensch in Deutschland das Leben - statistisch gesehen. Suizid bleibt damit eine häufige Todesursache. Expertinnen und Experten sehen Handlungsbedarf in Politik und Gesellschaft. (...) Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Claudia Bausewein, betont, dass schon die Information über Hilfsangebote vermeiden könne, dass etwa Menschen mit einer schweren Erkrankung überhaupt erst Suizidgedanken entwickelten. Bereits im Juni hatten das NaSPro und über 40 weitere Institutionen und Fachgesellschaften ein Gesetz zur Suizidprävention sowie einen weiteren Ausbau von Hospizarbeit und Palliativversorgung gefordert.

Domradio: "Bedeutendes Problem"


Domradio, 10.09.2022

Rechtliche Absicherung nötig

Der Kölner Caritas-Direktor Frank Johannes Hensel fordert den Ausbau psychosozialer Angebote für Menschen in Krisen und eine rechtliche Absicherung der Suizidprävention. Notwendig sei auch eine bundesweite Koordinationsstelle.

Domradio: Rechtliche Absicherung nötig


Deutsches Ärzteblatt, 09.09.2022

Verbände wünschen sich Suizidpräventionsgesetz

Zum morgigen Welttag der Suizidprävention haben Verbände mehr Aufklärung zum Thema sowie eine rechtliche Verankerung der Suizidprävention gefordert. Ein solches Suizidpräventionsgesetz sollte einer Regelung der Suizidbeihilfe vorausgehen, heißt es in einer Mitteilung des Deutschen Hospiz- und Palliativver­band (DHPV).

Deutsches Ärzteblatt: Verbände wünschen sich Suizidpräventionsgesetz


MDR Wissen, Meine Challenge, 09.09.2022, aktualisiert: 18.09.2022

Diagnose Krebs: Die Angst vor dem Tod überwinden

Bei Daniela wurde Brustkrebs diagnostiziert. Plötzlich ist der eigene Tod ganz nah. Immer wieder fragt sie sich: Was, wenn ich das nicht überlebe? Kann Daniela lernen, mit der Angst vor dem Sterben und dem Tod umzugehen? Einer der Gesprächspartner: Dipl.-Psych. Urs Münch, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Die Reaktionen auf eine solche Nachricht oder Diagnose erlebt Urs Münch in seiner täglichen Arbeit als Psychoonkologe in den DRK-Kliniken Berlin-Westend sehr unterschiedlich. Einige Menschen sind zutiefst verunsichert, haben das Gefühl, dass ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Andere reagieren mit Wut. Und manche bleiben erstaunlich lässig, weil sie insgeheim vielleicht schon damit gerechnet haben. Welche Emotionen und Reaktionen tatsächlich aufkommen, kann letztlich niemand vorhersagen. 

MDR Meine Challenge I Diagnose Krebs: Die Angst vor dem Tod überwinden


Süddeutsche Zeitung, 08.09.2022

Pflege am Ende des Lebens

Landkreis unterschreibt Charta zur Betreuung schwerstkranker Menschen. Ziel ist eine Koordinierungsstelle am Landratsamt, an die sich Betroffene wenden können. Einstimmig hat der Kreisausschuss des Kreistags im April dieses Jahres beschlossen, im Landkreis Freising ein Netzwerk aufzubauen, das die Betreuung Schwerstkranker und Sterbender gewährleistet. Münden soll der Prozess, den Kreisrat Heino Pause im Ausschuss für demografische und soziale Fragen angestoßen hatte, in eine Koordinierungsstelle im Landratsamt, die je zur Hälfte der Landkreis und die Krankenkassen finanzieren. Voraussetzung dafür ist die Unterzeichnung einer Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Dies ist an diesem Donnerstag im Landratsamt geschehen.

Süddeutsche Zeitung: Pflege am Ende des Lebens


Deutsches Ärzteblatt, 05.09.2022

Experten wollen Angebote zur Vorbeugung von Suizid ausbauen

Zum Welttag der Suizidprävention am zehnten September setzen sich Fachleute für dem Ausbau von niedrigschwelligen Beratungs- und Hilfsangeboten ein. Um diese nachhaltig zu sichern, brauche es eine jährliche Förderung von 15 Millionen Euro, sagte heute Sozialforscher Reinhard Lindner. (...) Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Claudia Bausewein, betonte, dass schon die Information über Hilfsangebote vermeiden könne, dass etwa Menschen mit einer schweren Erkrankung überhaupt erst Suizidgedanken entwickelten.

Deutsches Ärzteblatt: Experten wollen Angebote zur Vorbeugung von Suizid ausbauen


Deutschlandfunk Kultur, 04.09.2022

„Ich weiß zumindest, was passiert“

Lukas Schreibers Mutter hat Alzheimer. Er unternimmt eine letzte große Reise mit ihr und macht einen Podcast darüber. Und muss sich mit dem Wunsch seiner Mutter auseinandersetzen, ihr Leben vorzeitig zu beenden.

Deutschlandfunk Kultur: „Ich weiß zumindest, was passiert“


taz, 03.09.2022

Einmal Jenseits und zurück

Es gibt einen neuen Euphemismus fürs Sterben. „Der sich treu Gebliebene ist gegangen“, hat n-tv seinen Nachruf für Christian Ströbele betitelt. „Wieder ist ein Guter gegangen“, schreibt ein User unter den Text zum Tod von Michail Gorbatschow im österreichischen Standard. „Er wollte gehen“, so hat mir kürzlich jemand vom Tod seines über 90-jährigen Vaters erzählt. Nun ist es nichts Neues, dass man den Tod sprachlich mit Rüschengardinen verhängt. Das Unheimliche ist, wenn eine Formulierung das Sterben zum persönlichen Entschluss macht und so gut zum Konzept des assistierten Suizids passt, als hätte der Marktschreier der Sterbehilfe, Roger Kusch, sie sich persönlich ausgedacht.

taz: Einmal Jenseits und zurück


Deutschlandfunk, 01.09.2022

Tabuthema Tod: Vom schwierigen Umgang mit dem Sterben

Sterben wird in der Gesellschaft verdrängt, der Gedanke an den eigenen Tod nach hinten geschoben. Zugleich ist das Ableben ein zentrales Thema in Krimis und Filmen. Wie passt das zusammen? Ist der Tod tatsächlich ein Tabu? Eine der Gesprächspartnerinnen: Prof. Dr. Henrikje Stanze, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

Deutschlandfunk: Tabuthema Tod: Vom schwierigen Umgang mit dem Sterben


Informationsdienst Wissenschaft, 01.09.2022

DGHO fordert Debatte über Gestaltung einer guten Praxis bei Anfragen nach ärztlich assistierter Selbsttötung

Vor dem Hintergrund des Bundesverfassungs­gerichtsurteils aus dem Jahr 2020 und der geplanten Gesetzgebung zur assistierten Selbsttötung fordert die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämato­logie und Medizinische Onkologie e. V. eine sachliche Debatte über die Gestal­tung einer guten Praxis bei Anfragen nach ärztlich assistierter Selbsttötung. Weiterhin sei ein angemessener rechtlicher Rahmen wichtig, der der Komple­xität des Themas Rechnung trage und den Ärztinnen und Ärzten Sicherheit für das praktische Handeln biete.

idw: DGHO fordert Debatte über Gestaltung einer guten Praxis bei Anfragen nach ärztlich assistierter Selbsttötung
ÄrzteZeitung: DGHO fordert klaren Rechtsrahmen für ärztlich assistierte Selbsttötung
Deutsches Ärzteblatt: Ärztlich assistierte Selbsttötung: Onkologen fordern Rechtssicherheit


pro-medienmagazin, 31.08.2022

Nikolaus Schneider: Sterbehilfe in Extremfällen erlauben

In der Debatte über eine gesetzliche Sterbehilfe-Regelung plädiert der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, dafür, Suizidassistenz in bestimmten Extremfällen zu erlauben. „Für mich gibt es Grenzfälle, in denen Menschen auch zum Sterben geholfen werden sollte, etwa wenn ihr Leben nur noch von Schmerz bestimmt wird“, sagte der Theologe dem Evangelischen Pressedienst (epd). In solchen Grenzfällen sei „der Suizid eines Menschen durchaus im Einklang mit dem Willen Gottes möglich“.

pro-medienmagazin: Nikolaus Schneider: Sterbehilfe in Extremfällen erlauben


Deutsches Ärzteblatt, 23.08.2022

Hospizverband: Suizidprävention muss Vorrang haben

Der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) fordert von der Bundesregierung ein gesetzlich verankertes Programm zur Suizidprävention. „Bevor wir eine staatlich geförderte Suizidbeihilfe oder bundesweite Beratungsstellen zur Umsetzung der Suizidbeihilfe in Betracht ziehen, geschweige denn gesetzlich verankern, muss dringend die Suizidprävention gestärkt werden“, sagte der DHPV-Vorsitzende Winfried Hardinghaus den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Deutsches Ärzteblatt: Hospizverband: Suizidprävention muss Vorrang haben


Podcast „Siege der Medizin“, 17.08.2022

Geschichte der Palliativmedizin: Letzte Hilfe

Sterbebegleitung ist wichtig, für die Betroffenen sowie die Angehörigen. Warum sich die Medizin damit aber lange Zeit schwergetan hat, hören Sie in dieser Folge. (...)

Ulrich Noethen erzählt die Geschichte der Palliativmedizin, die vielleicht manche zum Nachdenken anregt. Unterstützt wird er in dieser Folge von Professorin Dr. Claudia Bausewein und Professor Dr. Michael Stolberg.

Podcast "Siege der Medizin": Geschichte der Palliativmedizin: Letzte Hilfe


General-Anzeiger, 08.08.2022

Bonner Netzwerk berät zur Vorsorge zum Lebensende

Das Netzwerk Hospiz- und Palliativversorgung Bonn Rhein/Sieg berät zum Thema Vorsorge fürs Lebensende. Viele Menschen sollten sich demnach auch mit unangenehmen Fragen frühzeitig auseinandersetzen. Wer entscheidet für mich, wenn ich es nicht mehr kann? Darum geht es unter anderem bei der Vorsorge fürs Lebensende. Das Netzwerk Hospiz- und Palliativversorgung Bonn Rhein/Sieg bietet seit 2016 Beratungen, Trauerbegleitung und Fortbildungen an.

General-Anzeiger: Bonner Netzwerk berät zur Vorsorge zum Lebensende


WELT, 05.08.2022

Wie würden Sie sterben wollen, wenn Sie es sich aussuchen könnten?

Eigentlich möchten die meisten Deutschen zu Hause sterben: Doch stattdessen folgen oft Eingriffe am Lebensende, die exzessiv und teuer sind, Angehörige ausschließen und Ressourcen verbrauchen, mahnen Experten. Diese Entwicklung sei „völlig aus dem Ruder gelaufen“. Woran liegt das? (...)

„Dem Wunsch der Menschen wird nicht Rechnung getragen“, sagt George, „jedenfalls weniger, als sehr gut möglich wäre“. Das bestätigt der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP): „Viele Patienten werden zum Sterben ins Krankenhaus gebracht, ohne im Vorfeld mit den Betroffenen deren Wünsche und alle Möglichkeiten der ambulanten Versorgung zu besprechen“, sagt Heiner Melching. (...)
Er fordert eine gesellschaftliche Kampagne, um das Sterben wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Hier sei nicht zuletzt das Bundesgesundheitsministerium gefragt. „Ich sehe auch die Politik in der Verantwortung.“

WELT: Wie würden Sie sterben wollen, wenn Sie es sich aussuchen könnten?


Altenheim.net, 01.08.2022

Schwerstkranke und sterbende Menschen würdevoll begleiten

Die Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland unterstützt seit 2016 bei der Umsetzung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Im Juli fand in Berlin die Abschlussveranstaltung des vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekts statt. Die Finanzierung übernehmen nun die Träger der Charta.

Altenheim.net: Schwerstkranke und sterbende Menschen würdevoll begleiten


geo.de / wissen, 29.07.2022

Versorgung von Sterbenden: Zweifelhafte Therapien am Lebensende

Die meisten Bundesbürger wollen zuhause sterben, doch jeder zweite beendet sein Leben im Krankenhaus, immer mehr Hochbetagte auf Intensivstationen. Dazu tragen auch finanzielle Anreize bei. Wird der Tod ökonomisiert? 

Das bestätigt der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP): "Viele Patienten werden zum Sterben ins Krankenhaus gebracht, ohne im Vorfeld mit den Betroffenen deren Wünsche und alle Möglichkeiten der ambulanten Versorgung zu besprechen", sagt Heiner Melching. Das könne diverse Gründe haben, etwa Personalmangel in Pflegeheimen oder Hilflosigkeit von Angehörigen.

geo.de: Versorgung von Sterbenden: Zweifelhafte Therapien am Lebensende

https://www.rnd.de/wissen/ueberversorgung-von-sterbenden-wird-der-tod-oekonomisiert-7DQ6V5EWKJBPZHEEKH6XVFH3AU.html


Badische Neueste Nachrichten, 28.07.2022

Mitbegründer der Letzten Hilfe über den Tod: „Wir sind alle im selben Boot“

Niemand spricht gern über den Tod. Der Palliativ-Profi Boris Knopf plädiert für einen natürlichen und entspannteren Umgang mit dem Thema, das uns alle früher oder später betrifft.

Badische Neueste Nachrichten: Mitbegründer der Letzten Hilfe über den Tod: „Wir sind alle im selben Boot“


NDR, 27.07.2022

Stralsund: Erste Palliativ-Tagesklinik in MV eröffnet

Das Team der Klinik am Sund kümmert sich nicht nur um die Symptome der Patienten - sie wollen die letzten Tage mit Leben füllen.

NDR: Stralsund: Erste Palliativ-Tagesklinik in MV eröffnet


Informationsdienst Wissenschaft, 26.07.2022

Studie begleitet Audio-Erinnern: 50 Familienhörbücher am NCT Heidelberg

Am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) können unheilbar an Krebs erkrankte Patienten ein Familienhörbuch erstellen. Dafür sprechen sie mit Unterstützung von Audioprofis ihre Lebensgeschichte ein. Eine Begleitstudie untersucht an 50 Projektteilnehmern, wie sich die Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie und die Arbeit am Hörbuch auf die Bewältigung der Erkrankung auswirken. Möglich macht die Studie eine Spende der Dietmar Hopp Stiftung an die Familienhörbuch gGmbH.

idw: Studie begleitet Audio-Erinnern: 50 Familienhörbücher am NCT Heidelberg

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/krebs-familien-hoerbuch-tumor-centrum-heidelberg-nct-100.html


DocCheck, 26.07.2022

Auch Ärzte brauchen Feierabend!

Bald übernehme ich die Praxis von meinem Chef. Ein Punkt, der mir Sorgen macht, ist die Rufbereitschaft mit dem Palliativtelefon. Eins weiß ich jetzt schon: Das schaffe ich so nicht.

DocCheck: Auch Ärzte brauchen Feierabend!


Deutsches Ärzteblatt, 25.07.2022

Evangelische Allianz spricht sich für Stärkung der Suizidprävention aus

Die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) plädiert für eine Stärkung der Suizidprävention. Der EAD-Beauftragte am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung, Uwe Heimowski, begrüßte am Montag in Berlin den von zahlreichen Bundestagsabgeordneten unterstützten Aufruf an die Bundesregierung, einen Gesetzentwurf zur besseren Vorbeugung vor Selbsttötungen vorzulegen.

Deutsches Ärzteblatt: Evangelische Allianz spricht sich für Stärkung der Suizidprävention aus


Westfalen-Blatt, 25.07.2022

Ungezwungene Gespräche auf der Trauerbank in Gütersloh

Seit Ende Mai bietet der Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh jeden zweiten Dienstagnachmittag Gespräche auf einer Trauerbank im Stadtpark an. Das Angebot wird bisher gut angenommen.

Westfalen-Blatt: Ungezwungene Gespräche auf der Trauerbank in Gütersloh


NDR, 22.07.2022

Sterbehilfe im Islam: Zwischen Tradition und Moderne

Der Bundestag diskutiert derzeit über ein neues Gesetz zur Suizidprävention und zum assistierten Suizid. Wie sieht diese Diskussion im Islam aus? Wie wird hier der assistierte Suizid bewertet?

NDR: Sterbehilfe im Islam: Zwischen Tradition und Moderne


gesundheitsstadt-berlin, 19.07.2022

Pflegeheimbewohner am Lebensende unnötig ins Krankenhaus eingewiesen

Rund jeder dritte binnen eines Jahres verstorbene AOK-Versicherte lebte in einem Pflegeheim. Mehr als die Hälfte davon wurde in den zwölf Wochen vor dem Tod mindestens einmal in ein Krankenhaus verlegt. Eine unnötige Belastung.

gesundheitsstadt-berlin: Pflegeheimbewohner am Lebensende unnötig ins Krankenhaus eingewiesen


FAU, Podcast #WissenHören, 19.07.2022

Palliativmedizin - Prof. Dr. Christoph Ostgathe

Was passiert genau auf einer Palliativstation? Wie unterscheidet sie sich vom Hospiz? Und wie steht ein Palliativmediziner zu ärztlich assistiertem Suizid? Diese und weitere Fragen klären wir in dieser Folge mit Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Lehrstuhlinhaber Palliativmedizin der FAU Erlangen-Nürnberg und Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung am Universitätsklinikum Erlangen.

FAU Podcast #WissenHören: Palliativmedizin - Prof. Dr. Christoph Ostgathe


was.gutes.com, 18.07.2022

Das Familienhörbuch - Die Lebensgeschichte von sterbenskranken Eltern

Etwas Bleibendes erschaffen, etwas für die Ewigkeit, für die Erinnerung“, so beschreibt Melanie das Familienhörbuch, ein ganz besonderes Projekt. Melanie ist unheilbar krank, sie hat metastasierten Brustkrebs. Als ein letztes Zukunftsgeschenk für ihre Angehörigen hat sie sich dazu entschieden mit Hilfe von Judith Grümmer und ihrem Team ein Hörbuch aufzunehmen, indem ihre Lebensgeschichte, ihre Gedanken und Erinnerungen nach ihrem Verbleiben für ihre Kinder weiterleben können. Das Familienhörbuch richtet sich an Eltern wie sie, die wissen dass sie sterben werden.

WasGutes: Das Familienhörbuch - Die Lebensgeschichte von sterbenden Eltern


Medical Tribune, 16.07.2022

Patienten in Würde gehen lassen

Immer häufiger verbringen Menschen ihre letzten Lebenswochen in Krankenhäusern und auf Intensivstationen. So nahm in Deutschland die Zahl der Kliniktodesfälle mit Intensivtherapie zwischen 2007 und 2015 jährlich um 2,3 % zu und stieg insgesamt von 9,8 % auf 11,8 % an. In der Altersgruppe der über 65-Jährigen erhöhte sich die Zahl der auf Intensivstationen Verstorbenen dreimal so schnell wie die allgemeine Krankenhaussterblichkeit, berichtete die Palliativmedizinerin Prof. Dr. Claudia Bausewein von LMU München.

Medical Tribune: Patienten in Würde gehen lassen


inIpactmediaverlag, Beilage "Leben mit Krebs", STERN; 14.07.2022

»Niemand muss eine lebensbegrenzende Erkrankung alleine durchstehen.«

Prof. Dr. Claudia Bausewein Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin:Die Diagnose einer lebensbegrenzenden Erkrankung wird von vielen Menschen als ein Sturz aus der Normalität erlebt. Deshalb ist es bereits zu diesem Zeitpunkt wichtig zu signalisieren: Niemand muss diese schwierige Phase alleine durchstehen.

inIpactmediaverlag, Beilage "Leben mit Krebs", STERN: »Niemand muss eine lebensbegrenzende Erkrankung alleine durchstehen.«


Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.07.2022

Gericht erlaubt Sterbehilfe in Untersuchungshaft

Spanien: Marin S. darf sterben. Ein spanisches Gericht hat zum ersten Mal einem Untersuchungshäftling das Recht auf aktive Sterbehilfe zugestanden. Polizisten hatten auf den Mann geschossen, als er sich im vergangenen Dezember seiner Festnahme widersetzte. Er erlitt da­bei eine schwere Wirbelverletzung. In einem Gefängniskrankenhaus in der katalanischen Stadt Tarragona wartet Marin S., den die Presse oft nur den „Pistolero von Tarragona“ nennt, auf seinen Prozess und das Urteil. Doch eine Richterin entschied, dass das Recht, über den eigenen würdigen Tod zu entscheiden, Vorrang vor dem Abschluss des Ge­richtsverfahrens habe. Dabei handele es sich um ein Grundrecht, betonte sie.

FAZ: Gericht erlaubt Sterbehilfe in Untersuchungshaft


Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.07.2022

Kinder- und Jugendmedizin : Ein Preis für die Unterstützung schwerkranker Kinder

Das Team Pränatale Palliativmedizin ist für seine Arbeit ausgezeichnet worden. Es setzt dort an, wo die Diagnostik an ihre Grenzen stößt.

Für seine Unterstützung von Eltern, die in der Schwangerschaft erfahren, dass ihr Baby nur eine sehr geringe Lebenserwartung hat, ist das Team Pränatale Palliativmedizin am Freitag in Frankfurt mit dem Berner-Preis ausgezeichnet worden. Die Berner Stiftung ehrt mit dem Preis heraus­ragende Projekte in der Kinder- und Jugendmedizin.

FAZ: Kinder- und Jugendmedizin : Ein Preis für die Unterstützung schwerkranker Kinder


doccheck.com, 07.07.2022

 

Suizidprävention: Ein Gesetz muss her!

Suizidpräventive Strukturen müssen gestärkt und finanziert werden – das fordern Verbände von der Politik. Welche Maßnahmen die Fachleute suizidgefährdeten Menschen anbieten wollen, lest ihr hier.

(...) „Wir müssen das Thema Suizidwünsche enttabuisieren und offene Gespräche anbieten“, erklärt Prof. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. „Das gilt sowohl für Menschen, die keinen anderen Weg mehr für sich erkennen, als auch für ihnen Nahestehende, die sich Sorgen machen oder Angst haben, jedoch nicht wissen, mit wem sie darüber sprechen können.“

doccheck.com I Suizidprävention: Ein Gesetz muss her!


Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 07.07.2022

Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung
Schwerstkranke und sterbende Menschen würdevoll begleiten

Die Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung unterstützt seit 2016 bei der Umsetzung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland und ihrer Handlungsempfehlungen. Nun fand in Berlin die Abschlussveranstaltung des vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekts statt. Bundesfamilienministerin Lisa Paus würdigte dabei am 6. Juli die Arbeit der Koordinierungsstelle. Sie dankte zudem den Trägern der Charta, dass sie die Finanzierung ab September 2022 weiterführen und so die Arbeit der Koordinierungsstelle sichern.

Träger der Charta sind die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und die Bundesärztekammer (BÄK).

BMFSFJ Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung I Schwerstkranke und sterbende Menschen würdevoll begleiten


BibliomedManager, 04.07.2022

Für eine bessere Kultur des Abschieds

(...) Überhaupt nicht auskömmlich vergütet sei aber der Einsatz multiprofessioneller spezialisierter Palliativdienste, sagen Palliativexperten. Das sind jene Teams, die zu den sterbenskranken Patienten auf Station gehen und dort für eine ganzheitliche Betreuung sorgen. Der Stundensatz hierfür schwankt zwischen 40 und 200 Euro. "Er müsste bei 260 Euro liegen", sagt Heiner Melching, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Letztlich ist die Frage, welche Rolle die Palliativmedizin in der Patientenversorgung spielt, aber auch eng mit dem Selbstverständnis des Krankenhauses oder seines Trägers verknüpft.

BibliomedManager: Für eine bessere Kultur des Abschieds


Presseportal, 01.07.2022

KONKRET-Preis für innovative Versorgung

Die Lilly Deutschland Stiftung hat drei regionale Projekte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung mit dem KONKRET-Preis 2022 ausgezeichnet. Die Löwenzahn Hochtaunus gGmbH bekam den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis für ihr Pilotprojekt "Allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV)".

Presseportal: KONKRET-Preis für innovative Versorgung


Presseportal, 30.06.2022

"Die Suche nach dem guten Tod": STERN startet Podcast mit Lukas Sam Schreiber

Heute startet der STERN den neuen Podcast "Die Suche nach dem guten Tod". In der siebenteiligen Doku beschäftigt sich der Host Lukas Sam Schreiber mit der Rolle des Todes in unserem Leben und mit der Frage, wie wir sterben wollen. Lukas Sam Schreiber, Autor und Produzent des Erfolgs-Podcast "Aitutaki Blues", ist auf der Suche nach Antworten für seine Mutter, die Schriftstellerin Claudia Schreiber, die immer häufiger über den Tod nachdenkt. Denn Claudia Schreiber ist an Alzheimer erkrankt und hadert immer öfter mit ihrem Leben. Welche Rolle spielt der Tod in unserem Leben? Wie wollen und dürfen wir sterben? Antworten auf diese Fragen findet Lukas Schreiber in Gesprächen mit Menschen, die dem Tod sehr nahe sind. Sie erzählen, wie sich das Ende des Lebens wirklich anfühlt - für Betroffene und die Menschen, die sie lieben.

Presseportal: "Die Suche nach dem guten Tod": STERN startet Podcast mit Lukas Sam Schreiber


ZEIT, 30.06.2022

Kassen unterstützen Hospizarbeit mit 3,6 Millionen Euro

Der Anstieg häuslicher Sterbebegleitungen setzt sich in Thüringen kontinuierlich fort. Wie aus einer gemeinsamen Mitteilung der Krankenkassen am Donnerstag hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr wurden mehr als 1740 Menschen, davon 159 Kinder und Jugendliche, von Ehrenamtlichen in ihrer letzten Lebensphase begleitet.

ZEIT: Kassen unterstützen Hospizarbeit mit 3,6 Millionen Euro


Deutsches Ärzteblatt, 30.06.2022

Palliativmediziner für Kostenübernahme der Sprachmittlung

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat sich dafür ausgesprochen, die Kosten „für den Einsatz von qualifizierten und professionellen Sprachmittlern in der Hospiz- und Palliativversorgung“ regelhaft zu erstatten. „Unsere Patientinnen und Patienten wollen und müssen nicht nur Diagnose und Therapieansätze verstehen, sondern auch, was ihnen an Optionen zum Beispiel in der Hospiz- und Palliativversorgung angeboten wird“, sagte die Präsidentin der Fachgesellschaft, Claudia Bausewein.

Deutsches Ärzteblatt: Palliativmediziner für Kostenübernahme der Sprachmittlung


Informationsdienst Wissenschaft, 30.06.2022

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin fordert Kostenerstattung für Sprachmittler:innen

Die Diagnose einer schweren Krankheit steht oft am Anfang eines Weges, der von Fragen, Unsicherheiten, Ängsten und Sorgen wie auch Überlegungen und Entscheidungen zu Therapien und Versorgung gekennzeichnet ist. Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), unterstreicht: „Unsere Patientinnen und Patienten wollen und müssen nicht nur Diagnose und Therapieansätze verstehen, sondern auch, was ihnen an Optionen zum Beispiel in der Hospiz- und Palliativversorgung angeboten wird. Außerdem ist es essentiell, dass sie sich mit ihren Anliegen und Bedürfnissen gut verständlich machen können.“ Deshalb fordert die DGP „eine Kostenerstattung für den Einsatz von qualifizierten und professionellen Sprachmittler:innen in der Hospiz- und Palliativversorgung.“

idw: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin fordert Kostenerstattung für Sprachmittler:innen


Süddeutsche Zeitung, 29.06.2022

Zähneputzen gegen Demenz

Mit dem Alter steigt das Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Mediziner erklären bei einem Symposium in Pöcking, wie man der Krankheit vorbeugen kann. (...) Nach Angaben der Professorin für Palliativmedizin an der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) München und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Claudia Bausewein, wird die Anzahl der mehr als 90-Jährigen bis zum Jahr 2030 stark ansteigen. (...) Schon jetzt wollen 76 Prozent der lebensbedrohlich Erkrankten Bausewein zufolge zuhause sterben. In der Realität indes sterben 50 Prozent der Betroffenen im Krankenhaus. Allerdings könnten Betroffene im Laufe der Erkrankung ihre Meinung ändern, so die Erfahrung der Fachärztin. Denn häufig sei die Sorge um die Familie größer als die Sorge um sich selbst. Vor diesem Hintergrund hielt sie eine Stärkung der Palliativversorgung sowie Konzepte, die frühzeitig greifen, für dringend notwendig. Sie sprach sich für eine engere Zusammenarbeit der einzelnen Einrichtungen aus. Betroffene sollten schon frühzeitig, also nicht erst am Ende des Lebens, durch ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegern und Seelsorgern begleitet und die Angehörigen einbezogen werden.

Süddeutsche Zeitung: Zähneputzen gegen Demenz


FAZ, 29.06.2022

Rat: Regierung soll sich mit assistiertem Suizid befassen

Der bayerische Ethikrat hat der Staatsregierung nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum assistierten Suizid eine rasche Befassung mit dem Thema empfohlen. Keinesfalls dürfe eine Situation entstehen, in der eine Eigendynamik eines «Marktes» für Sterbehilfe entstehe und diesem faktische Dominanz eingeräumt werde, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme des Ethikrates.

FAZ: Rat: Regierung soll sich mit assistiertem Suizid befassen


Informationsdienst Wissenschaft, 28.06.2022

Björn Kraus ist Co-Leiter der Weiterbildung Palliativ Care Pädiatrie – Neustart ab 2023

Gemeinsam mit dem Bundesverband Kinderhospiz e.V. bieten die Evangelische Hochschule Freiburg und das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Freiburg i. Br. den Kontaktstudiengang Palliativ Care Pädiatrie an. (...) Palliativ Care ist ein ganzheitlicher Handlungsansatz aus der Hospizbewegung. Ein Kind, das von einer lebensbegrenzenden Erkrankung betroffen ist, benötigt in besonderer Weise ganzheitliche Fürsorge für seine körperlichen, psychischen, seelischen und sozialen Belange. Das Ziel von Pädiatrischer Palliativ Care ist daher, die höchstmögliche Lebensqualität für das lebensverkürzend erkrankte Kind zu ermöglichen und dessen Familie so umfassend und passend zu unterstützen wie möglich. Auf diese Anforderungen ist der Kontaktstudiengang Palliativ Care Pädiatrie ausgelegt.

idw: Björn Kraus ist Co-Leiter der Weiterbildung Palliativ Care Pädiatrie – Neustart ab 2023


inar Presseportal, 28.06.2022

„Altes“ aufräumen – Autorin bricht WELTREKORD

Nach New York, Wien, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Wiesbaden und München hat der „11. Internationale Speaker Slam“ mit 141 Rednern und Rednerinnen aus 11 Nationen in 7 Sprachen nun am 24. Juni in Mastershausen in Rheinland-Pfalz stattgefunden. Expertin für Vergebung und Autorin Monika Leu brach mit ihrem Beitrag den Weltrekord.
Was passiert mit Menschen, die ihre Bedürfnisse dauerhaft hinten an stellen? 35 Jahre hat Monika Leu Manager, Politiker und andere prominente Menschen beim Sterben begleitet und ihnen den Übergang in den Tod erleichtert.

inar Presseportal: „Altes“ aufräumen – Autorin bricht WELTREKORD


ZDF.de, 24.06.2022

So lief die Debatte zur Sterbehilfe

Nein, leicht machen es sich die Abgeordneten des Bundestags zum Wochenausklang wirklich nicht. 13 Rednerinnen und Redner entsprechend der Stärke der eingebrachten Anträge: Sechs sprechen für die Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Hilfe zur Selbsttötung (Gruppe 1), drei für das Suizidhilfegesetz (Gruppe 2) und zwei für das Gesetz zum Schutz des Rechts auf selbstbestimmtes Sterben (Gruppe 3) und zwei AfD-Abgeordnete für sich - sie werden jeweils fünf Minuten reden. Keine Zwischenrufe oder Fragen erlaubt, macht Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki gleich zu Beginn der Diskussion deutlich.

ZDF.de: So lief die Debatte zur Sterbehilfe
ZEIT Online: Bundestag ringt um Neuregelung der Sterbehilfe
ZEIT Online: Bundestag debattiert Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe
Deutsches Ärzteblatt: Kontroverse Debatte über Gesetzentwürfe zur Suizidbeihilfe
Welt: Bundestag ringt um Neuregelung der Sterbehilfe


Tagesschau.de, 24.06.2022

"Wir als Gesellschaft müssen hinschauen"

Der Bundestag debattiert über die gesetzliche Regelung für das Recht, sich das Leben zu nehmen und dabei helfen zu lassen. Warum dies zu mehr Selbsttötungen führen kann - und wie die Politik gegensteuern sollte, erklärt Expertin Schneider im Gespräch mit tagesschau.de.

Tagesschau: "Wir als Gesellschaft müssen hinschauen"


ZEIT, 24.06.2022

Das Sterben leichter machen

Der Bundestag diskutiert am Freitag in erster Lesung über drei Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe. Wie sinnvoll sind die Vorschläge und braucht es sie überhaupt? (...) Heiner Melching, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, kritisiert, dass alle drei Anträge sowohl für die Ärzte als auch für die Betroffenen deutlich mehr Probleme als Vorteile brächten. Sterbehilfevereine, die mitunter viel Geld für ihre Dienstleistung nähmen, würden vor allem durch die Anträge der Künast- und der Helling-Plahr-Gruppe dagegen eher legitimiert. Kritisch sieht er aber auch, dass in allen drei Entwürfen das tödliche Medikament von dem Arzt einfach ausgehändigt werden soll. "Wie stirbt der Patient dann, völlig allein?", fragt Melching. Bei der medikamentösen Selbsttötung gehe es um eine Vergiftung. "Das ist nichts, was man schluckt und dann einfach umfällt." Wichtiger als neue Gesetze wäre aus seiner Sicht deswegen eine Kampagne über die Rechte, die Menschen schon heute an ihrem Lebensende haben. "Niemand darf gegen seinen Willen beatmet, behandelt oder ernährt werden", sagt er. Auch wenn das leider immer noch passiere.

ZEIT: Das Sterben leichter machen


Tagesschau.de, 24.06.2022

Kritik an Anträgen zur Sterbehilfe

Der Bundestag berät erstmals über eine Neuregelung der Sterbehilfe. Drei Anträge liegen auf dem Tisch - an allen gibt es bereits Kritik. Verbände bemängeln vor allem, dass die Suizidvorbeugung zu kurz komme. Vor der ersten Bundestagsberatung über eine Neuregelung der Sterbehilfe haben Patientenschützer die drei vorliegenden Anträge kritisiert. Wenn der Bundestag die organisierte Suizidbeihilfe regeln wolle, müsse die Selbstbestimmung der Sterbewilligen gestärkt werden und der Schutz vor Fremdbestimmung gewährleistet sein, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Keiner der drei Gesetzentwürfe kann diesen Ansprüchen gerecht werden."

Tagesschau.de: Kritik an Anträgen zur Sterbehilfe


Deutsches Ärzteblatt, 24.06.2022

Schmerzmediziner warnen vor Zusammenbruch der Versorgung

Vor einem Zusammenbruch der schmerzmedizinischen Versorgung in Deutschland warnt der Berufs­verband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutsch­land (BVSD).

Deutsches Ärzteblatt: Schmerzmediziner warnen vor Zusammenbruch der Versorgung


Der Tagesspiegel, 23.06.2022

„Zwingend erforderlich ist eine zusätzliche gesetzliche Regelung nicht“

Wie selbstbestimmt darf das Leben enden? Und wie stark soll der Staat bei dieser Entscheidung mitreden können? Über diese elementare Frage wird am Freitag im Bundestag diskutiert. (...) In drei fraktionsübergreifenden Gruppen wurden in den vergangenen Monaten Gesetzentwürfe erarbeitet. (...) „Suizidmittel und Angebote der Unterstützung sind vorhanden“, sagt Eugen Brysch, Vorstand der Stiftung Deutscher Patientenschutz. „Zwingend erforderlich ist eine zusätzliche gesetzliche Regelung der Sterbehilfe in Deutschland nicht.“ Der Staat habe die Autonomie zu wahren. „Es verbietet sich, das Recht auf Hilfe zur Selbsttötung an Leidenskriterien zu knüpfen.“ Auch Heiner Melching, der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zeigte sich im Gespräch mit dem Tagesspiegel äußerst kritisch. „Wir haben die Entwürfe mit Ärzten durchgespielt und bei allen unendliche Bauchschmerzen. Sie sind nicht praxisnah.“ Ärzte seien nicht bloße Dienstleister.

Der Tagesspiegel: „Zwingend erforderlich ist eine zusätzliche gesetzliche Regelung nicht“


Deutsches Ärzteblatt, 23.06.2022

Suizidprävention vor Regelung der Suizidbeihilfe angemahnt

Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) und der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) haben sich heute in Berlin mit Nachdruck für eine eigenständige gesetzliche Verankerung der Suizid­prävention ausgesprochen. (...) Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und dem Nationalen Suizidpräventionsprogramm (NaSPro) haben DHPV und DGS zudem eine Initiative gestartet, die – ebenfalls unabhängig von der Regelung zur Suizidassistenz – die Stärkung und Finanzierung suizidpräventiver Strukturen sowie die Einrich­tung einer bundesweiten Informations-, Beratungs- und Koordinationsstelle fordert. Diese Initiative wird von nahezu 40 bundesweit oder überregional tätigen Verbänden und Organisationen unterstützt.

Deutsches Ärzteblatt: Suizidprävention vor Regelung der Suizidbeihilfe angemahnt


kathpress.at, 22.06.2022

Deutschland: Ruf nach Gesetz zu verbesserter Suizidvorbeugung

Ein Gesetz zur verbesserten Vorbeugung vor Selbsttötungen sowie einen weiteren Ausbau von Hospizarbeit und Palliativversorgung fordern mehr als 40 Institutionen und medizinischen Fachgesellschaften sowie die katholischen Bischöfe in Deutschland. Am Leben Verzweifelnde und ihnen Nahestehende brauchten Menschen, die ihnen zuhörten und nach Schritten aus der Krise suchten, heißt es in einem Berlin veröffentlichten Aufruf von 40 Organisationen.

kathpress.at: Deutschland: Ruf nach Gesetz zu verbesserter Suizidvorbeugung


Deutsches Ärzteblatt, 21.06.2022

Bundestag nähert sich Richtungsentscheidung beim Umgang mit Suiziden

(...) Am kommenden Freitag befasst sich der Bundestag in 1. Lesung mit verschie­denen Reformvorschlägen. Im Bundestag liegen den Abgeordneten dann drei unterschiedliche fraktionsübergreifende Gesetzentwürfe vor. Zusätzlich hat eine Gruppe um Lars Castellucci (SPD) einen neuen Antrag eingebracht, der die Parlamen­tarier auffordert, die Vorbeugung vor Selbsttö­tungen zu fördern. (...) Konkret fordern die Abgeordneten von der Bundesregierung, einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Suizidvor­beugung vorzulegen. Zentral müsse die Förderung der seelischen Gesundheit in Beruf, Familie und Alltag sein – etwa im betrieblichen Gesundheitsmanagement oder in Jobcentern.
(...) Den Angaben zufolge sterben jährlich mehr als 9.000 Menschen durch Suizid; mittelbar betroffen sind mehr als 100.000 weitere Menschen. Es sei ein „Signal der Dringlichkeit“, dass sich verstärkt Menschen meldeten, die für sich selbst oder für Angehörige auf der Suche nach Suizidassistenz seien.
Die Initiatoren der „Eckpunkte für eine gesetzliche Verankerung der Suizidprä­vention sind neben dem NaSPro die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) und die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS). 38 weitere Organisationen haben den Appell demnach mitunterzeichnet.

Deutsches Ärzteblatt: Bundestag nähert sich Richtungsentscheidung beim Umgang mit Suiziden


Informationsdienst Wissenschaft, 21.06.2022

Mehr als 40 Institutionen und Fachgesellschaften fordern Suizidpräventionsgesetz!

Im Vorfeld der Beratung des Deutschen Bundestags über Reform der Sterbehilfe:
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Nationales Suizidpräventionsprogramm (NaSPro), Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) betonen in gemeinsamen "Eckpunkten für eine gesetzliche Verankerung der Suizidprävention": Unabhängig von einer Regelung zur Suizidassistenz müssen suizidpräventive Strukturen gestärkt und finanziert werden. Dringend erforderlich ist die Einrichtung einer bundesweiten Informations-, Beratungs- und Koordinationsstelle.

Am Leben Verzweifelnde und ihnen Nahestehende brauchen Menschen, die ihnen zuhören, ihnen zur Seite stehen, sie informieren und beraten und mit denen sie gemeinsam Schritte aus der Krise entwickeln können. „Mehr als 9.000 Menschen sterben jährlich durch Suizid, mittelbar betroffen sind mehr als 100.000 weitere Menschen.“, betont Prof. Dr. Barbara Schneider, Leitung Nationales Suizidpräventionsprogramm (NaSPro): „Es fehlen Informationen, dass man das nicht alleine durchstehen muss!“ Deshalb sei die Einrichtung eines bundesweiten Informations-, Beratungs- und Koordinationsstelle zur Sui-zidprävention dringend notwendig.

idw: Mehr als 40 Institutionen und Fachgesellschaften fordern Suizidpräventionsgesetz!


Deutsches Ärzteblatt, 16.06.2022

Erster behördlich genehmigter ärztlich assistierter Suizid in Italien

In Italien hat erstmals ein Mann mit Einverständnis der Behörden und medizinischer Beihilfe Suizid begangen. Federico Carboni „starb heute Morgen um 11.05 Uhr (...) nach Selbstverabreichung des tödlichen Medikaments durch eine spezielle Maschine“, erklärte der Verband Luca Coscioni heute.

Deutsches Ärzteblatt: Erster behördlich genehmigter ärztlich assistierter Suizid in Italien
FAZ: Erstmals legale Hilfe zur Selbsttötung in Italien


Helios-gesundheit, 15.06.2022

Wichtige Entscheidungen werden transparent und gemeinsam verantwortet

Dr. Wiebke Nehls war 13 Jahre Bereichsleiterin der Palliativversorgung am Helios Klinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf. 2021 wurde aus dem Bereich zusammen mit einer neu gegründeten geriatrischen Abteilung eine eigene Klinik und sie die Chefärztin. Diese Entwicklung ist für sie keine Selbstverständlichkeit, und sie sieht die Krankenhäuser noch vor einigen Herausforderungen auf dem Weg zur Gleichberechtigung.

Helios-gesundheit: Wichtige Entscheidungen werden transparent und gemeinsam verantwortet


Deutsches Ärzteblatt, 10.06.2022

Portugals Parlament unternimmt neuen Anlauf zur Legalisierung der Sterbehilfe

Das portugiesische Parlament hat gestern einen neuen Anlauf zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe unternommen. Ein von den regierenden Sozialisten vorgelegter Gesetzentwurf wurde in erster Lesung mit 128 Ja-Stimmen, 88 Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen angenommen.

Deutsches Ärzteblatt: Portugals Parlament unternimmt neuen Anlauf zur Legalisierung der Sterbehilfe


Westfälische Nachrichten, 09.06.2022

Fachtagung des Palliativnetzes: Sterben als die letzte Wahl

„Der Wunsch nach assistiertem Suizid in der Palliativversorgung“ war der Titel der Fachtagung des Palliativnetzes Greven-Emsdetten-Saerbeck. Hier wurden Fragen, Positionierungen, Probleme und auch Unsicherheiten zum Thema assistierte Sterbehilfe zusammengetragen.

Westfälische Nachrichten: Fachtagung des Palliativnetzes: Sterben als die letzte Wahl


Süddeutsche Zeitung, 09.06.2022

"Zum Tod meiner Mutter" im Kino - Warten auf den Tod

Jessica Krummacher hat einen radikal ehrlichen Film über das Sterben gedreht. (...). Alltägliches kippt immer wieder ins Skurrile in Jessica Krummachers zweitem Film. "Zum Tod meiner Mutter" hat sie ihn genannt und fiktionalisiert darin genau das: den langsamen Tod ihrer eigenen Mutter. Diese war mit Anfang Sechzig so in ihrem schwerkranken Körper gefangen, dass ihr als einzige Möglichkeit zum selbstbestimmten Tod nur die Nahrungsverweigerung blieb. Sterbehilfe sei verboten, erklärt auch der Arzt gleich zu Beginn des Films. Mutter Kerstin (Elsie de Brauw) will niemanden zu ihrem Mörder machen und setzt deshalb in ihrem winzigen Hospizzimmer Essen und Trinken wie ein Medikament ab. Genuss sind die Mahlzeiten schon lange nicht mehr, lediglich lebenserhaltende Maßnahme. Juliane begleitet sie auf ihrem beschwerlichen Abschied, doch der Tod lässt auf sich warten.

SZ: "Zum Tod meiner Mutter" im Kino - Warten auf den Tod
rbb Kultur (08.09.2022): "Zum Tod meiner Mutter"


Ruhr Universität Bochum, 08.06.2022

Interview: „Oh nein, da kommt der Palliativmediziner!“

Warum Palliativmedizin weit mehr ist als Sterbebegleitung, erklärt Dr. Nicole Selbach, Fachärztin für Innere Medizin und Leiterin der Sektion Palliativmedizin am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum.

Ruhr Universität Bochum: Interview: „Oh nein, da kommt der Palliativmediziner!“


lifePR, 07.06.2022

"Aktionstag gegen den Schmerz" - BVSD fordert stärkeren Fokus auf den Nachwuchs in der Schmerzmedizin

"In fünf Jahren stehen 49 Prozent der heute tätigen Schmerzmedizinerinnen vor dem Ruhestand. Deutschland hat ein akutes Nachwuchsproblem in der Schmerzmedizin", erklärte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, Vorsitzender des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD). Anlässlich des bundesweiten "Aktionstages gegen den Schmerz", der heute gemeinsam mit Partnerorganisationen stattfindet, fordert der BVSD die politischen Entscheidungsträger auf, die Schmerzmedizin rechts-sicher in die Bedarfsplanung aufzunehmen.

lifePR: "Aktionstag gegen den Schmerz" - BVSD fordert stärkeren Fokus auf den Nachwuchs in der Schmerzmedizin


WAZ, 04.06.2022

Lebensqualität bis zum Ende: Brost-Preis für Palliativarbeit

Der dritte Brost-Preis Ruhr geht an drei Frauen, die sich für Palliativarbeit im Ruhrgebiet einsetzen. Das Preisgeld wird fast vervierfacht.
Der Preis gilt nicht weniger als der Menschlichkeit. So steht es in der Widmung, und deshalb ist der Brost-Stiftung in diesem Jahr auch ein Vielfaches wert: Mit 25.000 statt 20.000 Euro ist der Brost-Preis Ruhr beim dritten Mal dotiert, und er geht in dieser Höhe gleich an drei Frauen. Drei, die sich um die Palliativmedizin im Ruhrgebiet verdient gemacht haben. „Sie machen“, lobt Prof. Bodo Hombach vom Stiftungsvorstand, „eine letzte Zeit würdigen Lebens möglich.“ Menschen, die das können und kompromisslos tun, gebühre Dank und öffentliche Anerkennung.

WAZ: Lebensqualität bis zum Ende: Brost-Preis für Palliativarbeit


DAZ.online, 02.06.2022

Suizidale Menschen in der Apotheke – erkennen, ansprechen, Hilfe anbieten

Suizidprävention erfordert Fingerspitzengefühl und Aktivität. Doch wie können die Mitarbeitenden in den Apotheken suizidale Menschen erkennen, mit ihnen ins Gespräch kommen und ihnen helfen? Darüber informierte Professor Barbara Schneider aus Köln beim Pharmacon in Meran.

DAZ.online: Suizidale Menschen in der Apotheke – erkennen, ansprechen, Hilfe anbieten


medhochzwei-verlag.de, 01.06.2022

Studie zu Patientenverfügung erhält Wissenschaftspreis

Je konkreter eine Patientenverfügung formuliert ist, desto besser können Ärztinnen und Ärzte den individuellen Behandlungswünschen ihrer Patientinnen und Patienten entsprechen. Ein Forschungsteam aus Würzburg hat untersucht, welche Vorsorgedokumente Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen hinterlegt haben und was in Patientenverfügungen festgehalten ist. Die Ergebnisse haben sie 2021 in der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ des Thieme-Verlags publiziert.
Für ihre Originalarbeit „Patientenverfügungen von Bewohnenden in Pflegeeinrichtungen – welche Behandlungssituationen und Behandlungsmaßnahmen werden vorausverfügt?“ erhalten die Autoren den „DMW Walter Siegenthaler Preis 2022“. Die Auszeichnung wurde am 2. Mai 2022 im Rahmen des 128. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. verliehen.

medhochzwei-verlag.de: Studie zu Patientenverfügung erhält Wissenschaftspreis


Pharmazeutische Zeitung, 30.05.2022

Eine persönliche Entscheidung

Assistierter Suizid ist ein emotionales und konfliktreiches Thema, zu dessen Regulierung es noch in diesem Jahr eine neue gesetzliche Regelung geben soll. Diese könnte auch eine Änderung des Berufsrechts für Apotheker nach sich ziehen. (...)
Doch was ist »freiverantwortlich«? Das Recht auf Selbstbestimmung kann eingeschränkt sein, etwa durch schwere psychische Erkrankungen wie Depression, aber auch durch Unkenntnis von Auswegen aus der Notsituation, wenn etwa eine final erkrankte Person nicht über die Möglichkeiten der Palliativmedizin informiert sei. »Dann kann sie nicht freiverantwortlich entscheiden«, so Frister. Auch Druck aus der Umgebung der Person stelle diese Freiverantwortlichkeit infrage. »Die Freiverantwortlichkeit muss streng geprüft werden«, sagte der Jurist.

Pharmazeutische Zeitung: Eine persönliche Entscheidung


Deutschlandfunk Nova, 29.05.2022

"Alles, was lebt, wird auch sterben"

Dada Peng ist Fernsehmoderator, Musiker, Autor und engagiert sich seit mehr als 20 Jahren in der Sterbebegleitung. Er hat darüber mehrere Bücher geschrieben und wünscht sich, dass die Angebote in Hospizen vor allem etwas mehr an jüngere Sterbende angepasst werden.

Deutschlandfunk Nova: "Alles, was lebt, wird auch sterben"


Vorarlberg.ORF.at, 28.05.2022

Schulprojekt: Jugendliche und das Thema Sterben

Mit dem Projekt „Palliative Care goes school“ sollen Jugendliche über die Angebote der Palliativmedizin informiert werden. Auslöser für das Projekt war das neue Gesetz zum assistierten Suizid. Hier will das Team der Palliativstation Hohenems aufzeigen, dass es auch andere Antworten gibt und hat dazu 50 Schulklassen besucht.

Vorarlberg.ORF.at: Schulprojekt: Jugendliche und das Thema Sterben


Brigitte, 27.05.2022

Damit hadern Menschen am Ende ihres Lebens am meisten

Das ideale und für viele Menschen wünschenswerteste Finale für ihr Leben ist wahrscheinlich, in Frieden gehen und loslassen zu können, wenn sie an der Reihe sind. Doch welche Voraussetzungen sind dafür nötig? Wir haben darüber mit einer Palliativpsychologin gesprochen.

Brigitte: Damit hadern Menschen am Ende ihres Lebens am meisten


Deutsches Ärzteblatt, 27.05.2022

Palliative Sedierung: kontroverse Diskussionen, angemessene Praxis

Vor nunmehr 13 Jahren erschien das sogenannte „Framework for the Use of Sedation in Palliative Care“ der Europäischen Fachgesellschaft für Palliativmedizin (EAPC) (1). Dennoch ist die Diskussion um Sedierungsmaßnahmen zur Symptomkontrolle bei Patientinnen und Patienten in einer palliativen Situation (die sogenannte „palliative Sedierung“) seitdem nicht abgeflaut, sondern wird sowohl im klinischen als auch im wissenschaftlichen Kontext weiterhin kontrovers und auch überaus lebhaft geführt. Vordergründig (aber hochrelevant) geht es zunächst um begriffliche Unschärfen (2): Wann entspricht der Einsatz von Sedativa überhaupt dem Begriffskonzept der „palliativen Sedierung“? Welche klinischen Szenarien und Indikationen sind eigentlich gemeint, und welche nicht?

Deutsches Ärzteblatt: Palliative Sedierung: kontroverse Diskussionen, angemessene Praxis


Deutsches Ärzteblatt, 27.05.2022

Suizidbeihilfe: Anlauf für neue Gesetzgebung

Mehr als zwei Jahre nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts startete der Deutsche Bundestag mit einer Orientierungsdebatte ohne Fraktionszwang eine erneute gesellschaftliche Diskussion über eine Neuregelung der Suizidbeihilfe. Drei Gruppenvorschläge dienten als Grundlage. Das Thema ist hoch emotionales und betrifft sowohl den individuellen Menschen und die Gesellschaft als auch das ärztliche Selbstverständnis zutiefst: die Beihilfe zum Suizid. Nur wenige Tage vor dem 126. Deutschen Ärztetag in Bremen startete der Deutsche Bundestag mit einer Orientierungsdebatte am 18. Mai einen neuen Anlauf für eine gesetzliche Regelung der Suizidbeihilfe.

Deutsches Ärzteblatt: Suizidbeihilfe: Anlauf für neue Gesetzgebung


Die Tagespost, 27.05.2022

„Leben und Sterben werden ausgeblendet“

„Leben und Sterben werden ausgeblendet.“ Das sagte der bekannte Mediziner Dietrich Grönemeyer auf dem Katholikentag in Stuttgart. Bei der Podiumsdiskussion „Am Ende: Religion egal?“ im gut besetzten Beethoven-Saal der Stuttgarter Liederhalle ging es um den Umgang mit dem Ende des Lebens. Und der, so Grönemeyer, sei in den letzten Jahrzehnten in der Ausbildung der Mediziner viel zu kurz gekommen. Seit vielen Jahren setzt sich der auch als Buchautor („Der kleine Medicus“) tätige Grönemeyer für ein neues, ganzheitliches Verständnis von Medizin ein, die auch humanitäre und ökologische Aspekte angemessen berücksichtigt.

Die Tagespost: „Leben und Sterben werden ausgeblendet“


Informationsdienst Wissenschaft, 25.05.2022

Neue Gießener Studie 2022 stellt die psycho-sozialen Bedingungen des Sterbens in den Fokus

TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung initiiert erneut umfassende empirische Studie zur aktuellen Betreuungs- und Versorgungslage von Schwerstkranken und Sterbenden

Es ist genau 10 Jahre her, dass das Team um Prof. Wolfgang George, Leiter des TransMIT-Projektbereichs für Versorgungsforschung, 2012 in einer deutschlandweiten Studie die psycho-sozialen und medizinisch-pflegerischen Bedingungen der Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Patienten/-innen in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen ermittelte. Angeschlossen wurde dabei an eine frühe Studie aus den 80er Jahren.

idw: Neue Gießener Studie 2022 stellt die psycho-sozialen Bedingungen des Sterbens in den Fokus
Online-Fragebogen: https://www.sterbestudie.de/


DAZ.online, 25.05.2022

„Pharmischtes“ liefert Arzneimittelinformation für die Palliativversorgung

Aus der Praxis für die Praxis – das haben sich die Gründerinnen von „Pharmischtes“ zur Prämisse gemacht. Zwei bis dreimal im Jahr wollen die Apothekerin Constanze Rémi und die beiden Ärztinnen Christina Gerlach und Eva Katharina Masel in ihrer neuen Kolumne über Pharmakotherapie in der Palliativversorgung informieren. Mit ihrem Angebot, das digital verfügbar ist, wollen sie all jene erreichen, die in eine solche Arzneimitteltherapie involviert sind.

DAZ.online: „Pharmischtes“ liefert Arzneimittelinformation für die Palliativversorgung
Pharmischtes - Mai 2022


Wochenzeitung.de, 25.05.2022

Zuerst die Suizidprävention

Nachdem durch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) im Februar 2020 das 2015 vom Bundestag beschlossene Verbot der organisierten Sterbehilfe gekippt wurde, hat der Bundestag am Mittwoch, 18. Mai 2022, in einer Orientierungsdebatte über Möglichkeiten zur gesetzlichen Neuregelung der Suizidbeihilfe beraten. Wiederholt wurde dabei auf die Bedeutung von Suizidprävention sowie Hospizarbeit und Palliativversorgung verwiesen. „Wir begrüßen die sehr sachliche Debatte, wie sie stattgefunden hat. Vor allem auch, dass der Suizidprävention in vielen Redebeiträgen eine so große Bedeutung zugekommen ist“, so Prof. Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV). „Denn wichtiger als etwaige bundesweite, staatlich finanzierte Suizidberatungsstellen ist die Stärkung der Suizidprävention.“ Auch auf die Bedeutung der Hospizarbeit und Palliativversorgung bei der Suizidprävention wurde in mehreren Debattenbeiträgen verwiesen. Hospizarbeit und Palliativversorgung komme eine Schlüsselrolle zu, wenn es um Suizidwünsche von Menschen mit schweren,
lebensverkürzenden Erkrankungen gehe.

Wochenzeitung.de: Zuerst die Suizidprävention


Deutsches Ärzteblatt, 25.05.2022

Schmerztherapie und Palliativmedizin: Zusatzweiter­bildungen in Westfalen-Lippe gefördert

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Westfalen-Lippe fördert künftig Praxen, die die Zusatz­weiterbildungen Palliativmedizin oder Spezielle Schmerztherapie anbieten.

Deutsches Ärzteblatt: Schmerztherapie und Palliativmedizin: Zusatzweiterbildungen in Westfalen-Lippe gefördert


Die Tagespost, 24.05.2022

Frankreichs neue Gesundheitsministerin ist für aktive Sterbehilfe

Die neue französische Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon hat sich in der Vergangenheit mehrfach für aktive Sterbehilfe und sogar für eine „Euthanasie als Ausnahme“ ausgesprochen. (...) Die Französische Gesellschaft für Palliativbegleitung und -versorgung äußerte sich zurückhaltend und weist die Ministerin auf den notwendigen Ausbau der Palliativversorgung hin: „Die palliativmedizinische Versorgung in Frankreich ist heute für zwei Drittel der Franzosen, die sie benötigen würden, immer noch unzugänglich. Unsere Organisation ist bereit, sich noch stärker für die Verbesserung dieser für ein großes Land wie Frankreich unwürdigen Situation einzusetzen.“

Die Tagespost: Frankreichs neue Gesundheitsministerin ist für aktive Sterbehilfe


bayern.de, 23.05.2022

Pressemitteilungen: Holetschek: Angebote für Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern werden immer vielfältiger – Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister anlässlich der Jahrestagung zur Hospiz- und Palliativversorgung in Nürnberg

Die Angebote für Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern werden immer vielfältiger. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek am Montag anlässlich der fünften Jahrestagung zur Hospiz- und Palliativversorgung in Nürnberg hingewiesen. Er betonte: „Wir treiben den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung weiter voran. Oberstes Ziel müssen Angebote sein, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen orientieren. In Bayern sind Versorgungsstrukturen auf höchstem Qualitätsniveau bereits Realität.“

bayern.de: Holetschek: Angebote für Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern werden immer vielfältiger


BR24, 22.05.2022

Sterbehilfe: Ärzte dürfen assistieren – aber wie?

Nach einem der drei Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe müssen Sterbewillige mit den behandelnden Ärzten verpflichtende Gespräche führen. Im Interview mit dem BR Gesundheitsmagazin erläutert die Medizinethikerin Alena Buyx die aktuelle ethische Debatte.

BR24: Sterbehilfe: Ärzte dürfen assistieren – aber wie?
BR.Podcast: Beihilfe zum Suizid und die Rolle von Ärzten: Prof. Alena Buyx, Vorsitzende Deutscher Ethikrat (20.05.2022)


General-Anzeiger, 19.05.2022

Bad Neuenahr-Ahrweiler eröffnet Palliativ-Stützpunkt

Im April hat in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein neuer Palliativ-Stützpunkt seine Arbeit aufgenommen. Nun wurde die Einrichtung offiziell eröffnet. Nach Angaben der Leitung nimmt die Zahl der Patienten-Anfragen stetig zu. (...) „Ich will nicht ersticken“, ist laut Radbruch einer der häufigsten Sätze seiner Patienten. Nicht nur da könne die SAPV helfen und gebe Betroffenen und Angehörigen Entlastung und Sicherheit, sagte der Professor, der sich gerade in Quarantäne befindet und daher per Video live zugeschaltet war. Beispielhaft beschrieb er Erfahrungen mit Luftnot, auf die die Palliativmedizin genauso gute (medikamentöse) Antworten habe wie auf Schmerzen.

General-Anzeiger: Bad Neuenahr-Ahrweiler eröffnet Palliativ-Stützpunkt


Diakonie Deutschland, 18.05.2022

Pressemitteilung: Diakonie und Kirche fordern Suizidpräventionsgesetz

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Deutschland fordern vor einer gesetzlichen Neuregelung des assistierten Suizids die Verabschiedung eines Suizidpräventions-Gesetzes.

PM: Diakonie und Kirche fordern Suizidpräventionsgesetz


Deutscher Bundestag, 18.05.2022

Sachliche Orientierungsdebatte über Reform der Sterbehilfe

Der Bundestag hat am Mittwoch, 18. Mai 2022, in einer sehr sachlichen Generalaussprache über Möglichkeiten zur Reform der Sterbehilfe beraten. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hatte im Februar 2020 das 2015 vom Bundestag beschlossene Verbot der organisierten Sterbehilfe gekippt und klargestellt, dass Menschen ein Recht haben, selbstbestimmt zu sterben, auch mit Unterstützung Dritter.

Deutscher Bundestag: Sachliche Orientierungsdebatte über Reform der Sterbehilfe
tagesschau: Wie die Sterbehilfe geregelt werden soll
DLF: Bundestag diskutiert über die Sterbehilfe
SZ: "Das müssen wir uns zumuten"
FAZ: „Assistierten Suizid ermöglichen, aber nicht fördern“
zdfheute: Zwischen Selbstbestimmung und Lebensschutz
SWR: Sterbehilfe-Debatte im Bundestag: Palliativ-Mediziner beklagt Rechtsvakuum für Ärzte und warnt vor Vereinen mit hohen Gebühren
WDR: Sterbehilfe: Über diese drei Vorschläge diskutiert heute der Bundestag
ZEIT: Patientenschützer lehnen alle neuen Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe ab


Deutsches Ärzteblatt, 17.05.2022

Nordrheinische Ärzteschaft regt Gesetz zur Suizidprävention an

(...) Mit großer Sorge nehme die Ärzteschaft wahr, dass die aktuellen Debatten mehr davon geprägt seien, wie selbstbestimmtes Sterben ermöglicht werden könne, als davon, wie man Menschen in Krankheit, Einsamkeit und Verzweiflung helfen könne, sagte Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein. Auch die Delegier­ten des 125. Deutschen Ärztetages (DÄT) hatten im Herbst vergangenen Jahres eine gesetzliche Regelung zur Suizidprävention in Deutschland gefordert. (...) Allen Menschen mit Suizidgedanken müssten fachgerechte Hilfen im Rahmen der Suizidprävention regelhaft und flächendeckend zur Verfügung gestellt werden, betonten sie in einem Beschluss. Gleichzeitig sollten nach Ansicht des DÄT sowohl die Prävention und Verbesserung der Behandlung psychischer Erkrankungen als auch die palliative Versorgung weiter ausgebaut werden.

Ärzteblatt: Nordrheinische Ärzteschaft regt Gesetz zur Suizidprävention an


Blick aktuell, 16.05.2022

SAPV Stützpunkt wird eröffnet

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am 18. Mai um 17.30 Uhr ist die feierliche Eröffnung des SAPV Stützpunktes (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) in der Landskroner Festhalle, Im Bülland in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Prof. Dr. Lukas Radbruch, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, hält einen Vortrag zum Thema „Bis zuletzt Zuhause – ambulante Palliative Versorgung – Ausblick“.

Blick aktuell: SAPV Stützpunkt wird eröffnet


Süddeutsche Zeitung, 12.05.2022

Hast du heute schon vergessen?

Mit dem neuen Symposium "Leben - Lieben- Loslassen" will die Ilse-Kubaschewski-Stiftung in Starnberg einen Anstoß geben, sich mit Demenz und Palliativbetreuung intensiv auseinanderzusetzen. (...) Zwar ist die Veranstaltung in erster Linie für Fachleute gedacht, doch auch Angehörige und Interessierte sind eingeladen. "Wir wollen das Thema Demenz weniger wissenschaftlich, sondern menschlich betrachten", erklärt Buttlar. Auf dem Programm stehen Vorträge von anerkannten Fachleuten: Professor Claudia Bausewein von der Ludwigs-Maximilian-Universität wird über Fürsorge im Alter am Lebensende sprechen, Professor Hans Förstl von der TU München über Fürsorge im Alter bei Menschen mit Demenz. Zudem führt das Galli-Präventionstheater für Gesundheit ein Stück auf mit dem Titel "Hast Du heute schon vergessen?".

Süddeutsche Zeitung: Hast du heute schon vergessen?


Deutsches Ärzteblatt, 11.05.2022

Politik: Orientierungsdebatte zu Sterbehilfe im Bundestag kommende Woche

Der Bundestag wird voraussichtlich in der kommenden Woche eine Orientierungsdebatte über die Neuregelung der Sterbehilfe führen. Das sagte die rechtspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Katrin Helling-Plahr, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, heute). „Betroffene brauchen endlich Rechtssicherheit“, betonte sie. (...)

Deutsches Ärzteblatt I Orientierungsdebatte zu Sterbehilfe im Bundestag kommende Woche 

Ärzte Zeitung, 11.05.2022

Orientierungsdebatte zur Sterbehilfe im Bundestag angesetzt

(...) Der Bundestag wird voraussichtlich in der kommenden Woche (KW 20/2022) über die Neuregelung der Sterbehilfe debattieren. Eine Orientierungsdebatte ist für 18. Mai vorgesehen, erklärte die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Katja Mast, am Mittwoch in Berlin.

Ärzte Zeitung I Orientierungsdebatte zur Sterbehilfe im Bundestag angesetzt

Domradio I Orientierungsdebatte zu Sterbehilfe im Bundestag


journalmed.de, 11.05.2022

Suizidwunsch von Patient:innen: Was ist zu tun?

Wir dürfen Menschen mit Suizidwunsch nicht allein lassen. Das war der Konsens einer Podiumsdiskussion zum ärztlich assistierten Suizid im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages 2022. Gleichzeitig betonten die Diskussionsteilnehmenden aus Deutschland und Österreich, dass jede:r Ärzt:in für sich entscheiden müsse, ob er bei dem Suizid assistieren wolle oder nicht.

„Wir sollten die Todeswünsche unserer Patient:innen ernst nehmen, ihre Not verstehen und diese lindern“, sagte Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP). Aus ihrer Sicht müssen die Bewältigung der Lebenssituation und die Behandlung belastender Beschwerden dabei im Vordergrund stehen. (...)

journalmed.de I Suizidwunsch von Patient:innen: Was ist zu tun?


life PR, 11.05.2022

"Wir müssen den Weg der Digitalisierung angehen – auch im Bereich Trauer"

Die Trauer wird digital. Trauende können mittlerweile unter einer Vielzahl von Angeboten im Netz wählen – von TikTok bis hin zu Online-Plattformen renommierter Organisationen, die Betroffene in ihrem Trauerprozess unterstützen. Tendenz: rasant steigend. Im Interview mit TrostHelden spricht Dr. Jörg Cuno über die Rolle des Internets beim Umgang mit Trauer und der Versorgung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Der Internist ist erfahrener Palliativmediziner, Gründer des Palliativ-Portals sowie der Palliativakademie Bamberg.

life PR: "Wir müssen den Weg der Digitalisierung angehen – auch im Bereich Trauer"


ARZT & WIRTSCHAFT, 10.05.2022

Schmerz- und Palliativtag: Verstehen, was Patienten wollen

Der Umgang mit Schmerz- und Palliativpatienten ist schwierig. In diesem Bereich gibt es sowohl eine Über- als auch eine Unterversorgung. Über mögliche Lösungen wurde auf der diesjährigen Tagung diskutiert. (...) Bei einer Podiumsdiskussion zu ärztlich assistierter Sterbehilfe wurde eine Problematik deutlich. „Wir sollten die Todeswünsche unserer Patienten ernst nehmen, ihre Not verstehen und diese lindern“, sagte Prof. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP). In der weiteren Diskussion wurde es als problematisch angesehen, dass ein Arzt in der linken Kitteltasche die Spritze habe, die Leiden erträglich macht, und in der rechten die Spritze, die Leiden beenden könne.

ARZT & WIRTSCHAFT: Schmerz- und Palliativtag: Verstehen, was Patienten wollen


Westfalen-Blatt, 10.05.2022

Trauerbank im Gütersloher Stadtpark bereit für Gespräche

Nach dem Vorbild anderer Städte ist jetzt auch im Gütersloher Stadtpark eine Trauerbank aufgestellt worden. Dahinter steht eine Idee. (...) „Sterben, Tod und Trauer gehören in die Öffentlichkeit“, darin sind sich Mareike Neumayer und Silke Schadwell, Trauerbegleiterinnen des Hospiz- und Palliativvereins Gütersloh schon lange einig. „Als wir zum ersten Mal von Trost- oder Trauerbänken gehört haben, hat uns diese Idee sofort angesprochen“, berichten Neumayer und Schadwell. „In vielen Städten gibt es schon solche Bänke. Sie stehen in Parks oder auf Friedhöfen.“

Westfalen-Blatt: Trauerbank im Gütersloher Stadtpark bereit für Gespräche


Medscape.com, 06.05.2022

Was tun, wenn ein Patient um Hilfe beim Sterben bittet? Expertin erklärt die ärztliche Verantwortung beim assistierten Suizid

Auf Wunsch des Patienten bei einem Suizid zu assistieren, gehört nicht zu den ärztlichen Aufgaben. Menschen in existenziellen Krisen und mit Todeswünschen mit Ernsthaftigkeit und Gesprächsbereitschaft zu begegnen, sei dagegen ganz explizit ärztliche Pflicht, betonte Alexandra Scherg, Ärztin in Weiterbildung in der Klinik für Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie am Evangelischen Krankenhaus Wesel, auf der 128. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) [1].

Medscape: Was tun, wenn ein Patient um Hilfe beim Sterben bittet? Expertin erklärt die ärztliche Verantwortung beim assisierten Suizid


Kirche und Leben, 06.05.2022

Michael Rottmann zu Fallpauschalen und würdigem Sterben: Warum sich die Medizin am Lebensende ändern muss

(...) Diese Palliativversorgung steht dann in Konkurrenz zu teuren Therapien und Apparate-Untersuchungen. Und wenn sie dabei nicht ausreichend finanziert wird, wie die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Claudia Bausewein, jetzt beklagt hat, geht das zulasten der Schwächsten: der Patienten. Die derzeit im Fallpauschalensystem angebotenen Zusatzentgelte für palliative Leistungen jedenfalls seien meist nicht annähernd kostendeckend. Der Fehler liegt demnach im System.

Kirche und Leben Warum sich die Medizin am Lebensende ändern muss


O-Ton Onkologie – der Podcast für Mediziner:innen und andere, 04.05.2022

DGIM KongressSpecial: Digitalisierung, assistierter Suizid und Krebsprävention

In dieser Folge haben wir unsere Kollegin Anouschka Wasner aus dem Ressort Politik und Management zu Gast. Sie hat sich für uns auf dem DGIM mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt.(...) Ein weiteres kontroverses Kongressthema war der assistierte Suizid. Wir konnten mit der Referentin Alexandra Scherg unter anderem darüber sprechen, wie sie reagiert, wenn ein solcher Wunsch an sie herangetragen wird. Zu guter Letzt stand die Krebsprävention auf unserer Agenda. Dabei gab es nicht nur plastische Einblicke in neuere Koloskopie-Methoden, auch zum Thema Prävention von Speiseröhrenkrebs haben wir ganz frische Daten aufgegriffen. Hören Sie rein, um alles zu erfahren!

O-Ton Onkologie - der Podcast für Mediziner:innen und andere I DGIM Kongress-Special


Medical Tribune, 04.05.2022

DGIM-Kongressspecial: Digitalisierung, assistierter Suizid und Krebsprävention

(...) Wenn Menschen in einer palliativen Situation den Wunsch nach einem assistierten Suizid äußern, stehen Ärzt:innen oft vor einer großen Herausforderung. Wie verhält man sich am besten? Besteht wirklich der Wunsch zu sterben oder steckt eigentlich etwas anderes dahinter? Alexandra Scherg, Evangelisches Krankenhaus Wesel, hat bei ihrer Arbeit in der Palliativmedizin die Erfahrung gemacht, dass diese Wünsche häufig nicht konstant sind. In ihrem Vortrag auf dem diesjährigen Internistenkongress sagte sie, „dass es häufig gar nicht bedeutet, ich möchte nicht mehr leben, sondern ich möchte so nicht mehr leben“. Im Anschluss konnten wir mit ihr sprechen und ihr einige Fragen stellen.

Medical Tribune DGIM-Kongressspecial: Digitalisierung, assistierter Suizid und Krebsprävention


nd.de, 04.05.2022

Der Platz der Medizin am Lebensende

Das System der Fallpauschalen kann zu einer Überversorgung Schwerkranker führen - und mehr Schaden als Nutzen bringen

(...) Inbegriffen ist dabei die Palliativmedizin. Darunter wird die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer fortschreitenden, nicht mehr heilbaren Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung verstanden. In Deutschland gibt es aktuell etwa 320 Palliativstationen und 70 Palliativdienste an Krankenhäusern, im Divi-Register zu den verfügbaren Intensivbetten sind aber schon 1300 Akutkrankenhäuser in Deutschland erfasst. Laut Claudia Bausewein, Direktorin einer Klinik für Palliativmedizin in München, ist der Palliativ-Begriff in der Bevölkerung eher angstbesetzt. Viele verstünden ihn so, »dass jetzt nichts mehr gemacht werden kann«. Das sei durchaus nicht der Fall, nur das Spektrum der Therapiemöglichkeiten ändere sich.

nd.de: Das System der Fallpauschalen kann zu einer Überversorgung Schwerkranker führen - und mehr Schaden als Nutzen bringen


Tagesspiegel Background, 02.05.2022

Mediziner fordern Suizid-Präventionsgesetz

Ärzt:innen, die Patient:innen beim Sterben begleiten, bewegen sich juristisch noch immer in einer Grauzone. Auf ihrem aktuellen Jahreskongress in Wiesbaden fordern Internist:innen einen Umgang mit dem gerne verdrängten Thema und Unterstützung für die Suizid-Prävention.

Tagesspiegel Background: Mediziner fordern Suizid-Präventionsgesetz


Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, 04.05.2022

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin startet Kampagne "das ist palliativ"!

„Der Begriff palliativ ist oft angstbesetzt, dabei kann die Palliativversorgung die Lebensqualität steigern mit ihrem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Betroffenen“, erläutert Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), zum heutigen Start der Informations- und Aufklärungskampagne der DGP: www.dasistpalliativ.de.

Im Fokus der Kampagne steht, wie Palliativmedizin und Palliativversorgung Schwerkranken, Angehörigen und Freund:innen zu helfen vermag. Zu Wort kommen Menschen, die mit Engagement und Leidenschaft haupt- und ehrenamtlich in der Palliativversorgung tätig sind.

Die Kampagne richtet sich vorrangig an das fachfremde Publikum, an Betroffene, Angehörige und Freund:innen schwerkranker Menschen. Dabei nähert sie sich der Frage, wie wir sterben wollen, auf eine sehr selbstverständliche Weise wie auch mit einer Prise Humor und rückt den Begriff der Würde von Patient:innen in den Mittelpunkt.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin startet Kampagne "das ist palliativ"!

Informationsdienst Wissenschaft: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin startet Öffentlichkeitskampagne: das ist palliativ

SpringerPflege: Palliative Betreuung: Kampagne gestartet

Deutsches Gesundheitsportal: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin startet Öffentlichkeitskampagne: das ist palliativ


Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, 03.05.2022

Eröffnungs-Pressekonferenz anlässlich des 128. Internistenkongresses vom 30.04. bis 03.05.2022: Medizin am Lebensende – wo verlaufen ethische, wo individuelle Grenzen?

  • Wenn die moderne Medizin mehr kann, als der Patient will – wie können Wünsche Kranker und Sterbender möglichst gut umgesetzt werden? Professor Dr. med. Markus M. Lerch, Vorsitzender der DGIM 2021/2022 und Präsident des 128. Kongresses, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des LMU Klinikums München
  • Multimorbide: Wenn mehrere Krankheiten Prognose und Lebensqualität bestimmen. Professor Dr. med. Georg Ertl, Generalsekretär der DGIM, Internist und Kardiologe aus Würzburg
  • Kostendeckend bis zum Lebensende? Warum das DRG-System eine menschenwürdige Palliativmedizin erschwert und was wir dagegen tun können. Professor Dr. med. Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik für Palliativmedizin und Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees des LMU Klinikums München
  • Assistierter Suizid als ärztliche Aufgabe?
    Alexandra Scherg, Ärztin in Weiterbildung Hämatologie / Onkologie, Evangelisches Krankenhaus Wesel
  • Überversorgung am Lebensende – Grenzfallentscheidungen in der Intensivmedizin. Professor Dr. med. Uwe Janssens, Chefarzt an der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital Eschweiler

Youtube Video: Eröffnungs-Pressekonferenz des 128. Internistenkongresses


Informationsdienst Wissenschaft, 27.04.2022

Wenn die Medizin am Lebensende zum Ringen um Kosten und Nutzen wird

Intensivmedizin rettet Menschenleben, Palliativmedizin begleitet unheilbar Kranke. So gegensätzlich beide Disziplinen sind, verbindet sie doch der Kontakt zu Schwerstkranken und Menschen am Lebensende. Das gemeinsame Ziel, den Patientenwunsch zu erfüllen und sinnlose Behandlungen zu vermeiden, scheitert allzu oft am „Wirtschaftsbetrieb Krankenhaus“ und einem Fallpauschalensystem, das zwar Diagnosen, nicht aber die komplexe Betreuung Sterbender abbildet. (...)

Wenn Heilung nicht mehr möglich ist, kommt der Linderung von Schmerzen, anderen belastenden Krankheitssymptomen und Ängsten eine wichtige Rolle zu. Die originäre Aufgabe der Palliativmedizin ist es daher, die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen zu ermitteln, auf sie einzugehen und ihre Lebensqualität bis zum Lebensende möglichst gut zu erhalten. „Dabei spielen körperliche Probleme ebenso eine Rolle wie seelische, soziale oder spirituelle Bedürfnisse“, sagt Professor Dr. med. Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin und Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees an der LMU Ludwig-Maximilians-Universität München und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

idw - Wenn die Medizin am Lebensende zum Ringen um Kosten und Nutzen wird


Deutsches Ärzteblatt, 27.04.2022

Fallpauschalensystem bildet komplexe Betreuung Sterbender nur unzureichend ab

Wiesbaden: Kritik am Fallpauschalensystem zur Vergütung von Krankenhausleistungen und am „Wirtschaftsbetrieb Krankenhaus“ übt die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Die Fachgesellschaft nimmt dabei die Bereiche Intensiv- und Palliativmedizin in den Blick.(...) Im Fokus der Palliativmedizin stehe die komplexe Gesamtsituation des Patienten oder der Patientin, die von der Art der Grunderkrankung oft weitgehend unabhängig sei, erläuterte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin und Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Deutsches Ärzteblatt: Fallpauschalensystem bildet komplexe Betreuung Sterbender nur unzureichend ab


Ärzteblatt, 26.04.2022

Suizidrisiko bei Krebspatienten stark erhöht

Heidelberg/Regensburg: Patienten mit einer Krebserkrankung haben gegenüber der Normalbevölkerung ein nahezu verdoppeltes Suizidrisiko. (...) Ein weiterer wichtiger Baustein für die Suizidprävention bei Krebspatienten und -patientinnen bildet laut der Arbeitsgruppe die Palliativmedizin. „Viele Menschen mit Krebs sind nicht depressiv im psychiatrischen oder psychotherapeutischen Sinne, sondern haben ganz konkrete Angst vor Siechtum oder anderem schlimmem Leiden“, erläutert Bernd Alt-Epping.

Ärzteblatt: Suizidrisiko bei Krebspatienten stark erhöht


WDR Fernsehen, 20.04.2022

„Wer hilft mir beim Sterben?“

Der Film begleitet Natalja Jaxen und Harald Mayer bei der Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Ende und stellt die Frage: Welche politischen Entscheidungen sind notwendig, um Menschen einen würdevollen Tod zu garantieren.

WDR Story Wer hilft mir beim Sterben?


Deutschlandfunk, 18.04.2022

Möglichkeit des selbstbestimmten Sterbens lässt Suizid nicht zur Normalität werden

Das Beispiel Kanada zeige, dass eine legalisierte Sterbehilfe keineswegs die Suizidrate in die Höhe schießen lasse, sagte Mariacarla Gadebusch-Bondio im Dlf. Neben einer liberaleren Gesetzeslage wünscht sich Medizinethikerin für Deutschland eine Beratungskultur, in der das Sterben wollen nicht tabuisiert wird.

DLF: Möglichkeit des selbstbestimmten Sterbens lässt Suizid nicht zur Normalität werden


Süddeutsche Zeitung, 15.04.2022

Komm, guter Tod!

Während der Pandemie wurde der Infektionsschutz über die Menschlichkeit gestellt. Aber wenn jetzt darüber gesprochen wird, könnte das Sterben am Ende einen besseren Platz im Leben bekommen.

Süddeutsche Zeitung: Komm, guter Tod!


Informationsdienst Wissenschaft, 14.04.2022

„Dem Leben mehr Sterben geben“ - Ringvorlesung zum Kulturwandel der Palliativversorgung startet am 26. April

Die von der Hochschule Bremen organisierte Veranstaltungsreihe widmet sich einem Thema, das in der Gesellschaft häufig vermieden wird – doch Sterben gehört zum Leben. Verständnis und Definition von Palliativversorgung werden ebenso diskutiert wie ethische Herausforderungen, die die alltägliche Arbeit begleiten. Auch wie es ist, sich ehrenamtlich bereits in jungen Jahren für schwer kranke und sterbende Menschen zu engagieren und wie mehr Ehrenamtliche zu gewinnen sind. (...). Die Ringvorlesung richtet sich sowohl an Studierende der Hochschule Bremen als auch an die interessierte Öffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenlos.

idw: „Dem Leben mehr Sterben geben“ - Ringvorlesung ab 26. April 2022
DGP aktuell: Prof. Dr. Friedemann Nauck: “Das ist palliativ” zum Auftakt der Online-Ringvorlesung


Deutsches Ärzteblatt, 14.04.2022

Bundesärztekammer für Stärkung der Palliativversorgung

Berlin – Sowohl die Prävention und Verbesserung der Behandlung psychischer Erkrankungen als auch die palliative Versorgung müssten weiter ausgebaut werden. Dafür plädierte jüngst Klaus Reinhardt, Präsi­dent der Bundesärztekammer (BÄK), im Rahmen der 34. Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen.

Deutsches Ärzteblatt: Bundesärztekammer für Stärkung der Palliativversorgung


Bundesärztekammer, 13.04.2022

Expertinnen und Experten diskutieren Bedeutung der Charta der schwerstkranken und sterbenden Menschen in Deutschland für die Gesundheitsfachberufe

Berlin - Welche Bedeutung hat die Charta der schwerstkranken und sterbenden Menschen in Deutschland für die Gesundheitsfachberufe? Wie wirkt sich die Debatte um den ärztlich assistierten Suizid auf die anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen aus? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die 34. Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen. Die Jahrestagung unter Vorsitz des Präsidenten der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, fand am 08.04.2022 in Berlin statt.

BÄK: Expertinnen und Experten diskutieren Bedeutung der Charta der schwerstkranken und sterbenden Menschen


EAPC Blog, 13.04.2022

From Germany to Ukraine: A hospice bridge of solidarity

The next in our series on the impact of the war in Ukraine is a post from Andreas Stähli, Head of the Academy at Johannes Hospice in Münster, Germany, about a bond of trust between two hospices.

EAPC Blog: From Germany to Ukraine: A hospice bridge of solidarity


Informationsdienst Wissenschaft, 01.04.2022

Sommer, Sonne, Vortragsreihe: Kommunikation in der Palliativversorgung gehörloser Menschen im Fokus

Seit dem Launch der Homepage des Forschungsprojekts DeafPal Mitte März sind erst wenige Wochen vergangen. Um einen tieferen Einblick in die Thematik des Projektes zu gewähren, findet im Sommersemester eine Vortragsreihe statt. Das Projekt DeafPal beschäftigt sich mit der Erforschung und der Verbesserung der Palliativversorgung gehörloser Menschen. Im Rahmen der Vortragsreihe „Kommunikation in der Palliativversorgung gehörloser Menschen“ finden – beginnend im April – monatlich Vorträge statt, welche sich der Thematik von unterschiedlichen Perspektiven aus annähern.
Medical Tribune: Palliativbetreuung Gespräche am Lebensende

idw: Sommer, Sonne, Vortragsreihe: Kommunikation in der Palliativversorgung gehörloser Menschen im Fokus

 

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