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Aktuelles aus den Medien

Aktuelle Nachrichten zum Themenfeld Palliativmedizin / Palliative Care. Die Sammlung erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch spiegelt sie in jedem Beitrag die Position der DGP wider.

Archiv: Nachrichten, die unter "Aktuelles aus den Medien" erschienen sind.


FAZ, 20.05.2019

Wachkoma-Patient muss weiter behandelt werden

Seit einem schweren Motorradunfall 2008 liegt Vincent Lambert im Koma. Nach jahrelangem Rechtsstreit sollten am Montag die lebenserhaltendem Maßnahmen abgestellt werden. Doch nun kommt es anders. (...)

FAZ: Wachkoma-Patient muss weiter behandelt werden

Welt: Vincent Lambert darf doch nicht sterben


WAZ, 15.05.2019

Suizid-Kongress
Wie wollen wir die Beihilfe zur Selbsttötung regeln?

Das Publikum steht dem Suizid aufgeschlossen gegenüber. Die rund 400 Psychiater und Ärzte, Altenpfleger und Medizinethiker, die sich am Mittwoch im Essener Haus der Technik versammeln, haben fast alle mit Patienten zu tun, die zu sterben wünschen. Sie wissen um ihren seelischen Konflikt und darum, dass die Dinge oft nicht so eindeutig liegen, wie die Moral es gerne hätte. (...)

WAZ: Suizid-Kongress - Wie wollen wir die Beihilfe zur Selbsttötung regeln?


Deutsches Ärzteblatt, 13.05.2019

Internationales Konsortium will Betreuung von Patienten mit Atemnot verbessern

Die Versorgung von Patienten mit schwerer Atemnot wollen Wissenschaftler und Ärzte im Rahmen des EU-Projektes BETTER-B (BETter Treatments for Refractory and chronic Breathlessness) verbessern. An BETTER-B beteiligen sich Einrichtungen aus 13 europäischen Kliniken, in denen Patienten mit schwerer Atemnot behandelt werden. (...)

Deutsches Ärzteblatt: Internationales Konsortium will Betreuung von Patienten mit Atemnot verbessern


Deutsche Apotheker Zeitung, 13.05.2019

 Für Palliativ-Team und „#diedigitaleapotheke"
Deutsche Apotheken-Awards gehen nach Frankfurt und Düren

Die Preisträger des Deutschen Apotheken-Awards stehen fest. Sie wurden bei einem Festakt im Rahmen des Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbandes vergangene Woche in Berlin ausgezeichnet. In der Kategorie „Apotheke und Patient“ geht der Preis an die Süd-Apotheke aus Frankfurt für das Projekt „Palliativ-Team“. Über den ersten Platz in der Kategorie „Moderne Apotheke“ kann sich die die Maxmo-Apotheke aus Düren für ihr Projekt „#diedigitaleapotheke“ freuen. (...)

DAZ: Deutsche Apotheken-Awards gehen nach Frankfurt und Düren


Spiegel Online, 12.05.2019

Gegen den Willen der Eltern
Ärzte wollen Geräte bei Wachkomapatient abschalten

Seit elf Jahren liegt der Franzose Vincent Lambert in einer Art Wachkoma. Seine Frau will, dass er sterben darf. Seine Eltern sind dagegen - aber scheiterten nun endgültig vor Gericht.

Spiegel Online: Ärzte wollen Geräte bei Wachkomapatient abschalten


Pharmazeutische Zeitung, 10.05.2019

Demenzkranke Menschen
Palliativ begleiten bis zuletzt

Menschen mit fortgeschrittener Demenz brauchen am Lebensende und in der Sterbephase eine gute palliative Versorgung. Ziel ist es, quälende Symptome zu lindern und Wohlbefinden zu fördern. Dabei können professionelle Palliativteams wertvolle Hilfe leisten.

Pharmazeutische Zeitung: Demenzkranke Menschen - Palliativ begleiten bis zuletzt


Deutsches Ärzteblatt, 08.05.2019

Montgomery kritisiert Spahns Gesetzesinitiativen

Gegen ärztlich assistierten Suizid
Montgomery wendet sich darüber hinaus erneut gegen eine Aufweichung des Verbots von geschäftsmäßiger Sterbehilfe durch das Bundesverfassungsgericht. Wenn man ärztlich assistierten Suizid erlaube, führe das direkt zu einer Tötung auf Verlangen, sagte er. (...)

Deutsches Ärzteblatt: Montgomery kritisiert Spahns Gesetzesinitiativen

ZDF: Liberalisierung von Sterbehilfe - Ärztepräsident warnt vor Folgen

Der Tagesspiegel: Ärztepräsident gegen assistierten Suizid

Spiegel Online: Ärztepräsident zur Sterbehilfe "Wo ist der Unterschied zur Euthanasie?"


Ärzte Zeitung online, 08.05.2019

Palliativangebot für Kinder in Planung

In Cottbus soll ein palliativmedizinisches Versorgungsangebot für Kinder entstehen. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Carl-Thiem-Klinikums, das Kinderhaus Pusteblume und der ambulante Kinderhospizdienst Pusteblume der Johanniter-Unfall-Hilfe wollen die Kinderpalliativmedizin gemeinsam einrichten. Geplant ist auch der Aufbau einer spezialisierten ambulanten pädiatrischen Palliativversorgung (SAPPV). (...)

Ärzte Zeitung online: Palliativangebot für Kinder in Planung


Ärzte Zeitung online, 03.05.2019

Hausärzte bei neuer SAPV-Struktur nicht ausbooten

Der für den Herbst angekündigte bundeseinheitliche Rahmenvertrag zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) darf nicht zu einer Gefährdung etablierter regionaler Versorgungsstrukturen führen, fordert die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Ambulante Palliativversorgung“ in Nordrhein. Sie hat ein Positionspapier mit Empfehlungen zur Weiterentwicklung der SAPV publiziert.
Der AG gehören Hausärzte und Palliativmediziner sowie Vertreter von Pflege- und Hospizdiensten, Kliniken, der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, der AOK Rheinland/Hamburg und der KV Nordrhein (KVNo) an. Sie sprechen sich für den Erhalt des in Nordrhein in den vergangenen Jahren aufgebauten ambulanten Versorgungsnetzes für Palliativpatienten aus. (...)

Ärzte Zeitung online: Hausärzte bei neuer SAPV-Struktur nicht ausbooten


Medizin-Aspekte, 30.04.2019

Studienstart: Palliativmedizinische Frühversorgung von Glioblastom-Patienten

Eine Frühintegration einer palliativmedizinischen Behandlung bei systemischen Tumorerkrankungen kann sich positiv auf die Lebensqualität und Depressivität der Patienten auswirken sowie aggressive Therapien am Lebensende vermeiden und mitunter die Lebensspanne sogar verlängern. Bislang werden Glioblastom-Patienten im Vergleich zu anderen Tumorerkrankungen weniger häufig palliativmedizinischen Angeboten zugeführt. Ein Grund hierfür könnten die besonderen Herausforderungen der Patienten sein, welchen nicht durch einen einheitlichen palliativmedizinischen Ansatz begegnet werden kann. (...)

Medizin-Aspekte: Studienstart: Palliativmedizinische Frühversorgung von Glioblastom-Patienten


Deutsches Ärzteblatt, 26.04.2019

Ärzteschaft
Geplanter Rahmenvertrag gefährdet ambulante Palliativversorgung im Rheinland

Die Arbeitsgemeinschaft „Ambulante Palliativversorgung“ hat vor einer Ver­einheitlichung der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) gewarnt. „Regi­onal etablierte Versorgungsstrukturen sind Voraussetzung für eine gute Vernetzung und der Dreh- und Angelpunkt einer guten ambulanten Palliativversorgung vor Ort“, mahnte die AG angesichts des geplanten bundeseinheitlichen Rahmenvertrag zur SAPV. (...)
In der Arbeitsgemeinschaft „Ambulante Palliativversorgung“ engagieren sich Hausärzte, Palliativmediziner, Vertreter von Pflege- und Hospizdiensten, Krankenhäusern, der Lan­desvertretung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin sowie der AOK Rhein­land/Hamburg und der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein.

Deutsches Ärzteblatt: Geplanter Rahmenvertrag gefährdet ambulante Palliativversorgung im Rheinland


Bundesregierung, 25.04.2019

Ehrenamt in der Hospizarbeit
Zeit spenden, wenn die Zeit verrinnt

Tausende Helferinnen und Helfer stehen sterbenden Menschen und ihren Angehörigen in Hospizdiensten bei. Auch einige junge Engagierte wie Taylan Zimmermann von den Maltesern sind darunter. Bundesfamilienministerin Giffey zeichnete die jungen Ehrenamtlichen jetzt aus. (...)
Insgesamt zeichnete Bundesfamilienministerin Giffey 95 junge Ehrenamtliche aus. Die Anerkennungsurkunde wurde in einer gemeinsamen Initiative mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV), der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP) und der Bundesärztekammer (BÄK) verliehen.

Bundesregierung: Ehrenamt in der Hospizarbeit - Zeit spenden, wenn die Zeit verrinnt


Apotheken Umschau, 23.04.2019

Letzte-Hilfe-Kurs: Für ein gutes Ende

"Sterben an sich ist keine Krankheit. Man kann durchaus ohne Arzt sterben", sagt Professor Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Diese hat das Konzept der Letzte-Hilfe-Kurse mit einem Preis ausgezeichnet. "Es ist genial", sagt Radbruch. (...)

Apotheken Umschau: Letzte-Hilfe-Kurs: Für ein gutes Ende


Der Tagesspiegel, 21.04.2019

Debatte über Sterbehilfe
Der Tod ist auch nur ein Recht

Der Konflikt über die Sterbehilfe, ist keiner, der mit Rechthaben und einem Urteil gelöst wäre. Ein Kommentar.

Der Tagesspiegel: Debatte über Sterbehilfe Der Tod ist auch nur ein Recht


Deutschlandfunk, 20.04.2019

Debatte um Sterbehilfe
Sterbehilfe darf nicht einfach so zu haben sein

Die Sorge ist berechtigt, dass nicht jede Entscheidung eines Sterbewilligen wirklich selbstbestimmt ist, kommentiert Gudula Geuther. Doch so richtig es sei, für die organisierte Sterbehilfe Hürden aufzustellen, so falsch sei die Rigidität dieses Gesetzes.

Deutschlandfunk: Sterbehilfe darf nicht einfach so zu haben sein


Deutschlandfunk, 20.04.2019

Eric Hilgendorf vs. Uwe Janssens
Sterbehilfe: Ja oder Nein?

Dürfen Menschen anderen Menschen dabei helfen, aus dem Leben zu scheiden? Über das Thema Sterbehilfe wird immer wieder kontrovers diskutiert. Doch wer hat recht – Befürworter oder Gegner? Und welche Auswirkungen hat eine Entscheidung für Pro oder Contra auf unsere Gesellschaft?

Deutschlandfunk: Sterbehilfe: Ja oder Nein?


Spiegel Online, 19.04.2019

Stefan Berg über Sterbehilfe und seine Parkinson-Erkrankung
Wir leben, und zwar nicht nur "noch"

Seit elf Jahren lebt SPIEGEL-Autor Stefan Berg mit der Diagnose Parkinson. Hier schreibt er über Lebenswillen und Sterbehilfe.

Spiegel Onlin: Wir leben, und zwar nicht nur "noch"


Pharmazeutische Zeitung, 18.04.2019

Sterbehilfe
Verfassungsrichter betonen Grundrecht auf Selbsttötung

Darf professionelle Hilfe beim Suizid vom Staat verboten werden? Tag zwei der Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht zeigt überdeutlich: Der Senat sieht den neuen Paragrafen 217 im Strafgesetzbuch sehr kritisch. Mit dem Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe könnte der Gesetzgeber zu weit gegangen sein.

Pharmazeutische Zeitung: Verfassungsrichter betonen Grundrecht auf Selbsttötung


Süddeutsche Zeitung, 18.04.2019

Sterbehilfe
Der Wille des Patienten sollte Gesetz sein

Manchmal gibt es diesen Moment, in dem sich neue Ideen auf eine klare Formel verdichten. Wenn die Zeichen nicht trügen, dann war die Karlsruher Anhörung zur Sterbehilfe ein solcher Moment. Immer wieder kreisten die Fragen der Richterinnen und Richter um die Autonomie am Lebensende, ein ums andere Mal hakten sie nach, ob man schwer kranke, lebensmüde Menschen wirklich nur auf Hospize und Palliativmedizin verweisen darf. (...)

Süddeutsche Zeitung: Sterbehilfe Der Wille des Patienten sollte Gesetz sein


Deutschlandfunk, 17.04.2019

Wer darf beim Sterben helfen?

„Menschen beim Suizid assistieren? Nicht meine Aufgabe als Ärztin“, sagt die eine. „In Extremfällen muss es für Ärzte den Raum für Gewissensentscheidungen geben“, sagt der andere. Beide lassen wir zu Wort kommen. Das Bundesverfassungsgericht prüft gerade, ob das Verbot der sogenannten „geschäftsmäßigen Sterbehilfe“ gegen das Grundgesetz verstößt. Wir sprechen mit dem Palliativmediziner Matthias Thöns, der findet: Ja! Und deshalb auch einer der Beschwerdeführer in Karlsruhe ist. Die Gegenposition vertritt Claudia Bauswein. Sie leitet die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin in München und erklärt, warum keine Sterbehilfe leistet, sondern versucht, herauszufinden, warum ein Patient sie darum überhaupt bittet und welche anderen Maßnahmen helfen. (...)

Deutschlandfunk: Wer darf beim Sterben helfen?


Deutsches Ärzteblatt, 17.04.2019

Bundesverfassungs­gericht prüft Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe umfassend

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat in einer zweitägigen Verhandlung intensiv die unterschiedlichsten Aspekte im Zusammenhang mit dem Verbot geschäfts­mä­­­­­­­ßiger Sterbehilfe erörtert. Die Verfassungsrichter befassten sich am heutigen, zweiten Verhand­lungstag nicht nur konkret mit den Folgen des angegriffenen Strafrechtspara­gra­fen 217, sondern auch mit allgemeinen Fragen zum Suizid oder den Möglichkeiten der Hospiz- und Palliativversorgung. (...)

Deutsches Ärzteblatt: Bundesverfassungs­gericht prüft Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe umfassend


Deutsches Ärzteblatt, 17.04.2019

Ärzteschaft
Fachgesellschaften warnen vor unkritischem Cannabiseinsatz

„Wir möchten alle Ärzte dazu aufrufen, die betäubungsmittelrechtlichen Regularien in der Verschreibung von Cannabispräparaten zu beachten und an der Begleiterhebung teilzu­nehmen“ betont Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativme­di­zin. Er appelliert an alle Ärzte: „Bringen Sie die von Ihnen behandelten Patienten in die Forschung ein!“

Deutsches Ärzteblatt: Ärzteschaft Fachgesellschaften warnen vor unkritischem Cannabiseinsatz


stern.de, 16.04.2019

Video: Bundesverfassungsgericht berät über Sterbehilfe

(…) Unter den Beschwerdeführern sind auch Ärzte. Sie bemängeln, dass nach derzeitiger Rechtslage unklar sei, ob und welche Formen von ärztlicher Sterbehilfe straffrei seien. Der Palliativmediziner Lukas Radbruch sieht das hingegen alles eindeutig geregelt. "Sollte hier eine Erweiterung stattfinden oder eine Freigabe stattfinden, dann befürchte ich tatsächlich, dass in vielen Fällen voreilig gehandelt wird, dass eben nicht sorgfältig genug geguckt wird, worauf dieser Sterbewunsch jetzt basiert. Weil, meine Erfahrung ist, dass es in den meisten Fällen keine Handlungsaufforderung ist, sondern wirklich eher ein Hilferuf oder der Wunsch, sich mal über diese Hoffnungslosigkeit zu unterhalten."

In der Palliativversorgung könne man den Menschen immer etwas anbieten, sagt Radbruch. "Das geht nicht nur da drum, dass wir Schmerzen, Luftnot, körperliches Leid lindern können, sondern wir können auch eine künstliche Sedierung, also einen Dauerschlaf, auslösen, wenn es gar nicht anders geht. Wir können über Therapieverzicht oder Therapieabbruch von lebenserhaltenden Interventionen sprechen. Also, es gibt viele Möglichkeiten."

stern.de: Video: Bundesverfassungsgericht berät über Sterbehilfe


Süddeutsche Zeitung, 17.04.2019

Die Zeit ist reif

Das Bundesverfassungsgericht erwägt, den Deutschen ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben zu gewähren. Das ist gut so. Viele Patienten wissen: Der Schmerz bei einer todbringenden Krankheit wird erträglicher, wenn man weiß, dass es im Zweifelsfall noch einen Notausgang gibt. (...)

Süddeutsche Zeitung: Die Zeit ist reif


Süddeutsche Zeitung, 17.04.2019

Wer beim Sterben helfen darf

Das Bundesverfassungsgericht steht möglicherweise vor einer vorsichtigen Liberalisierung der Sterbehilfe. Das legen jedenfalls zahlreiche Bemerkungen der acht Richterinnen und Richter während der zweitägigen Anhörung zum Verbot der "geschäftsmäßigen" Suizidbeihilfe nahe. Präsident Andreas Voßkuhle warf die Frage auf, an wen sich eigentlich jene kleine Gruppe von Menschen wenden könne, die frei verantwortlich aus dem Leben scheiden wolle - und eben nicht die Hilfe von Hospizen oder Palliativmedizin in Anspruch nehmen wolle. (...)

Süddeutsche Zeitung: Wer beim Sterben helfen darf


Ärzte Zeitung online, 17.04.2019

Verfassungsrichter
Möglichkeiten der Sterbehilfe ausgelotet

Das Sterbehilfegesetz auf dem Prüfstand: Am zweiten Verhandlungstag zeigen die Fragen der Verfassungsrichter, dass es zu den Klagen gegen das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe keine leichte Entscheidung geben kann.

Ärzte Zeitung online: Möglichkeiten der Sterbehilfe ausgelotet


WDR 5, 17.04.2019

"Sterbehilfe gegen große Summen ist unvertretbar"

Das Sterbehilfeverbot wird zurzeit vom Bundesverfassungsgericht untersucht. "Der Arzt soll das Sterben begleiten, aber er soll es nicht auslösen", sagt Palliativmedizinerin Dr. Astrid Lueg. Sie persönlich fühle sich durch das Verbot nicht unsicher."

WDR 5: "Sterbehilfe gegen große Summen ist unvertretbar"


Deutsches Ärzteblatt, 16.04.2019

Politik: Das Recht darf zur Sterbehilfe nicht schweigen

(...) Als ebenfalls geladener Sachverständiger bekräftigte Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), heute vor dem Bundesverfassungsgericht, dass die strafrechtliche Regelung mittels Paragraf 217 StGB die Palliativversorgung von schwerstkranken Menschen auch dann gewährleiste, wenn diese einen Sterbewunsch äußern. „Es zählt unbedingt zu den Aufgaben aller in der Palliativversorgung Tätigen, sich offen und respektvoll mit Sterbewünschen, wie auch Suizidwünschen im engeren Sinne, auseinanderzusetzen“, sagte Radbruch einer Mitteilung der DGP zufolge. Es sei zu kurz gegriffen, einen geäußerten Todeswunsch als konkrete Handlungsaufforderung im Sinne einer Bitte um Suizidbeihilfe zu verstehen, hob der Präsident der DGP hervor.

Er wies darauf hin, dass Ärzte in der Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden insbesondere in der Palliativversorgung immer wieder mit Sterbewünschen ihrer Patienten konfrontiert würden. Die tägliche Praxis zeige aber, dass dies oft den Wunsch nach einem offenen Gespräch zum Ausdruck bringe, nach alternativen Angeboten und nach einem gemeinsamen Aushalten der bedrückenden Situation. Für die kleine Zahl an schwerstkranken Menschen, bei denen mit den Möglichkeiten der Palliativversorgung keine ausreichende Leidenslinderung erreicht werden kann und für die eine palliative Sedierung nicht in Frage kommt, stünden Alternativen zu einem Suizid zur Verfügung. Patienten hätten ein Recht auf Verzicht oder Abbruch jeder Art von lebensverlängernder Therapie. Dies umfasst zum Beispiel auch das Abstellen der kontrollierten Beatmung bei Patienten, die nicht mehr selbständig atmen können.

Deutsches Ärzteblatt: Das Recht darf zur Sterbehilfe nicht schweigen


Mittelbayerische Zeitung, 16.04.2019

Selbstbestimmt bis in den Tod. Schwerstkranke fühlen sich durch Strafrechts-Paragraf 217 in ihrer Würde verletzt. Karlsruhe sollte den Paragrafen anpassen.

Es mag für Außenstehende, für Gesunde, für Angehörige schwer zu akzeptieren sein, dass ein Mensch nicht mehr weiterleben möchte und sich Begleitung auf seinem letzten Weg wünscht. Ein Grund, ihnen diesen Wunsch grundsätzlich zu verwehren, darf das aber nicht sein. Vertrauensvolle Gespräche über den Wunsch zu sterben können neue Alternativen aufzeigen. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin erklärt dazu, dass sich für Kranke neue Wege auftun können. Mit der Karlsruher Verhandlung soll nicht die Tür für aktive Sterbehilfe geöffnet werden. Sie kann aber erreichen, dass Ärzte vertrauensvoll und uneingeschränkt ihre Arbeit tun und Schwerkranke selbstbestimmte Entscheidungen treffen können. Beides ist zu wünschen.

Mittelbayerische Zeitung: Selbstbestimmt bis in den Tod. Schwerstkranke fühlen sich durch Strafrechts-Paragraf 217 in ihrer Würde verletzt. Karlsruhe sollte den Paragrafen anpassen.


Ärzte Zeitung, 16.04.2019

Bundesverfassungsgericht: Sterbehilfe-Verbot auf dem Prüfstand
DGP: Geäußerter Todeswunsch keine konkrete Handlungsaufforderung

Nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat der Paragraf 217 keine negativen Auswirkungen auf die Palliativversorgung unheilbar erkrankter Menschen. „Es zählt unbedingt zu den Aufgaben aller in der Palliativversorgung Tätigen, sich offen und respektvoll mit Sterbewünschen, wie auch Suizidwünschen im engeren Sinne, auseinanderzusetzen“, so Professor Lukas Radbruch, DGP-Präsident in einer Pressemitteilung. Er ist vor dem Bundesverfassungsgericht als Sachverständiger geladen. Es sei zu kurz gegriffen, einen geäußerten Todeswunsch als konkrete Handlungsaufforderung im Sinne einer Bitte um Suizidbeihilfe zu verstehen.

Ärzte Zeitung: Sterbehilfe-Verbot auf dem Prüfstand


WDR Aktuelle Stunde, 16.04.2019

Verhandlungen über organisierte Sterbehilfe

Dürfen Ärzte leidenden Menschen beim Sterben helfen? Nein, sagen die Gesetze bisher in Deutschland. Sterbehilfevereine, Ärzte und Patienten wollen das so nicht mehr akzeptieren und sind jetzt vor das Bundesverfassungsgericht gezogen, das ab Dienstag dem 16.04.2019 (10 Uhr) über die Klage verhandelt. (…) Ärzte fühlen sich in ihrer Berufsfreiheit eingeschränkt. Aber nicht alle sehen das so: Lukas Radbruch im Interview.

WDR Aktuelle Stunde: Verhandlungen über organisierte Sterbehilfe


RadioEins, 16.04.2019

Bundesverfassungsgericht
Verhandlung zum Sterbehilfe-Gesetz

Wer schwer krank ist und sterben will, kann nicht auf die Hilfe von Ärzten oder Vereinen zählen. Der Paragraf 217 Strafgesetzbuch verbietet seit drei Jahren die sogenannte "geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung". Mediziner, Sterbehilfevereine und sterbewillige Schwerstkranke haben Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz eingelegt. Heute und morgen verhandeln die Richter in Karlsruhe darüber.

RadioEins: Verhandlung zum Sterbehilfe-Gesetz


 Deutschlandfunk Kultur, 16.04.2019

Ethiker Jochen Taupitz zu Sterbehilfe
Der Hausarzt ist als Unterstützer gefragt

Der Medizinethiker Jochen Taupitz spricht sich dafür aus, dass Ärzte in Einzelfällen Beihilfe zum Suizid leisten dürfen. Sie könnten die Psyche ihrer Patienten einschätzen, sagte er vor der Verhandlung zur Sterbehilfe beim Bundesverfassungsgericht.

Deutschlandfunk Kultur: Der Hausarzt ist als Unterstützer gefragt


3sat, 16.04.2019

Sterbehilfe-Verbot auf dem Prüfstand
Palliativmediziner sehen sich von Strafverfolgung bedroht

"Geschäftsmäßig" hat nichts mit kommerziell zu tun, sondern bedeutet im Juristendeutsch so viel wie "auf Wiederholung angelegt". In Karlsruhe klagen deshalb auch Palliativmediziner, die tagtäglich mit Sterbewünschen konfrontiert sind. Sie befürchten, sich strafbar zu machen, wenn sie Schwerstkranken Opiate zur Linderung in potenziell tödlichen Dosen mit nach Hause geben oder beim "Sterbefasten" Menschen begleiten, die nichts mehr essen und trinken wollen. Bundesärztekammer und Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) sehen keine Abgrenzungsschwierigkeiten. Paragraph 217 verbiete zwar, dass ein Arzt Patienten mit Sterbewunsch ein tödliches Medikament verschreibt. Das verstoße aber ohnehin gegen Berufsrecht.

3sat: Sterbehilfe-Verbot auf dem Prüfstand Palliativmediziner sehen sich von Strafverfolgung bedroht


ZDFheute, 16.04.2019

Klagen gegen Regelung von 2015
Karlsruhe verhandelt über Sterbehilfe

Seit 2015 steht die geschäftsmäßige Sterbehilfe unter Strafe. Vor dem Bundesverfassungsgericht klagen dagegen nun Schwerkranke, Sterbehilfe-Vereine und Ärzte. Worum geht es genau?

ZDFheute: Karlsruhe verhandelt über Sterbehilfe


Medizin Aspekte, 16.04.2019

DGP zu § 217 StGB: Leid, Angst und Verzweiflung können bei Schwerstkranken zu Sterbewünschen führen

Die Einführung des § 217 im Strafgesetzbuch hat nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) keine negativen Auswirkungen auf die Palliativversorgung unheilbar erkrankter Menschen. Vor gut drei Jahren wurde das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung eingeführt. Dieses hat insbesondere bei Ärztinnen und Ärzten Verunsicherung ausgelöst, inwieweit sie sich in der Begleitung und Behandlung von schwerkranken Patienten, die nicht länger leben wollen, strafbar machen könnten. Elf Verfassungsbeschwerden gegen das Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe sind seit 2017 beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) anhängig, von denen sechs am 16./17. April im Mittelpunkt einer zweitägigen mündlichen Verhandlung vor dem BVerfG stehen. (...)

Medizin Aspekte: DGP zu § 217 StGB: Leid, Angst und Verzweiflung können bei Schwerstkranken zu Sterbewünschen führen


Dresdner Neueste Nachrichten, 16.04.2019

Sterbehilfe: Die Entscheidung vor dem Tod

Darf ein Mensch das? Einem anderen, einem Kranken aktiv und absichtlich dabei helfen, aus dem Leben zu scheiden? Die Gesellschaft tut sich schwer mit der letzten Frage des Lebens. Die Politik auch. Am heutigen Dienstag verhandelt das Bundesverfassungsgericht über das Gesetz zur Sterbehilfe. (…) Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) wird gleichwohl in Karlsruhe vortragen, dass das neue Gesetz „keine negativen Auswirkungen auf die Palliativversorgung oder den Behandlungsalltag“ habe – so steht es in einer Stellungnahme des Verbands für die Anhörung. Patienten eine 30-Tage-Dosis Opioide zu verordnen – die, auf einmal genommen, tödlich wäre – sei auch bei Patienten erlaubt, die schon einmal allgemein von einem Suizidwunsch gesprochen hätten. Auch die Linderung der Symptome beim sogenannten Sterbefasten sei rechtlich unbedenklich.

Dresdner Neueste Nachrichten: Sterbehilfe: Die Entscheidung vor dem Tod


ZEIT Online, 16.04.2019

Wie frei ist der Tod? - Karlsruhe prüft Sterbehilfe-Verbot

(…) Weshalb ist das Verbot umstritten?
«Geschäftsmäßig» hat nichts mit kommerziell zu tun, sondern bedeutet im Juristendeutsch so viel wie «auf Wiederholung angelegt». In Karlsruhe klagen deshalb auch Palliativmediziner, die tagtäglich mit Sterbewünschen konfrontiert sind. Sie befürchten, sich strafbar zu machen, wenn sie Schwerstkranken Opiate zur Linderung in potenziell tödlichen Dosen mit nach Hause geben oder beim «Sterbefasten» Menschen begleiten, die nichts mehr essen und trinken wollen. Bundesärztekammer und Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) sehen keine Abgrenzungsschwierigkeiten. Paragraf 217 verbiete zwar, dass ein Arzt Patienten mit Sterbewunsch ein tödliches Medikament verschreibt. Das verstoße aber ohnehin gegen Berufsrecht.

ZEIT Online: Wie frei ist der Tod? - Karlsruhe prüft Sterbehilfe-Verbot


WDR 2, 16.04.2019

Sterbehilfe: Ärzte klagen vor dem Bundesverfassungsgericht

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über das Verbot der organisierten Sterbehilfe. Der Bonner Palliativmediziner Lukas Radbruch erhofft sich eine Klarstellung, welchen Spielraum Ärzte und Patienten bei Fortsetzung und Abbruch lebensverlängernder Maßnahmen haben.

WDR 2: Sterbehilfe: Ärzte klagen vor dem Bundesverfassungsgericht


Spiegel Online, 16.4.2019

Bundesverfassungsgericht Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe - darum geht es in dem Verfahren

Suizidhilfe als Dienstleistung steht seit Ende 2015 unter Strafe. Nun beschäftigt sich das Bundesverfassungsgericht mit mehreren Klagen gegen diese Regelung. Antworten auf die wichtigsten Fragen. (…) Wie schätzen Palliativmediziner die Situation ein? Die Bundesärztekammer und die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) sehen keine negativen Auswirkungen von Paragraf 217. Doch einige Palliativmediziner fühlen sich bedroht. (…)

Spiegel Online: Bundesverfassungsgericht Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe - darum geht es in dem Verfahren


Inforadio vom rbb, 16.04.2019

Bundesärztekammer für Verbot organisierter Sterbehilfe

Seit 2015 steht die sogenannte "geschäftsmäßige Sterbehilfe" unter Strafe. Dagegen klagen schwer kranke Menschen, Sterbehilfevereine und Ärzte vor dem Bundesverfassungsgericht. Am Dienstag wird dort mündlich verhandelt. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, spricht sich im Inforadio ist für eine Beibehaltung des Verbotes organisierter Sterbehilfe aus. (...)
Hintergrund: Sterbehilfe - Gesetzliche Regeln in Europa

Inforadio vom rbb: Bundesärztekammer für Verbot organisierter Sterbehilfe


SWR 2, 15.04.2019

Diskussion: Gibt es ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben?

Gibt es ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Es diskutieren: Anne Schneider - Religionslehrerin und Buchautorin, Prof. Dr. Jochen Taupitz - Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medizinrecht der Universitäten Heidelberg und Mannheim, Prof. Dr. Lukas Radbruch - Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und Direktor der Station für Palliativmedizin des Uni-Klinikums Bonn

SWR 2: Diskussion: Gibt es ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben?


Domradio.de, 15.4.2019

Bundesverfassungsgericht verhandelt Beihilfe zur Selbsttötung "Kein Leitbild guten Sterbens"

(…) Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Lukas Radbruch, betonte, die Ärzte könnten mit dem Gesetz gut leben und ihre "normale palliative Versorgung problemlos durchführen". Ziel der Palliativmedizin ist nicht Heilung, sondern bestmögliche Lebensqualität für Sterbenskranke. Für Mediziner gelte es, so Radbruch, Todeswünsche zu respektieren und sie Patienten "nicht gleich ausreden zu wollen". Es gehe aber fast nie "um eine direkte Handlungsaufforderung".

Domradio.de: Bundesverfassungsgericht verhandelt Beihilfe zur Selbsttötung "Kein Leitbild guten Sterbens"


Deutschlandfunk, 15.04.2019

Sterbehilfe
(Un)Barmherzige Brüder

Dass Mediziner Hilfe zur Selbsttötung als ärztliche Leistung anbieten, ist in Deutschland verboten. Anders in Belgien. Dort erfüllt sogar ein katholischer Orden in Ausnahmefällen psychisch Kranken ihren Todeswunsch – gegen den Willen des Vatikans.

Deutschlandfunk: (Un)Barmherzige Brüder


FAZ.de, 14.04.2019

Karlsruhe zu Sterbehilfeverbot: Was kann hier Freiheit heißen?
Karlsruhe erörtert Suizid als Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts

Einige Beschwerdeführer sind selbst Palliativmediziner und tragen vor, „der Umgang mit dem Wunsch nach Suizidhilfe“ werde „zur zentralen palliativärztlichen Herausforderung“. Durch die neue Strafvorschrift sehen sie sich in ihrer Gewissensfreiheit und ärztlichen Berufsfreiheit beeinträchtigt, weil sie die Vorschrift so verstehen, dass sie, „um einer Strafbarkeit sicher zu entgehen“, einem irgendwie geäußerten Suizidwunsch eines Patienten am besten vor Zeugen entgegentreten müssten. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, von deren 6000 Mitgliedern mehr als 55 Prozent Ärzte sind, sieht dagegen durch die neue Strafvorschrift „keine negativen Auswirkungen auf die Palliativversorgung“ und verweist auf die Gesetzesbegründung, die ausdrücklich festhält, dass „die Kommunikation und der Informationsaustausch über die Selbsttötung zulässig“ sind, soweit sie nicht auf die Verschaffung einer konkreten Gelegenheit zur Selbsttötung zielen.

FAZ.de: Was kann hier Freiheit heißen?


Greenpeace Magazin, 14.04.2019

Notausgang verbaut? Karlsruhe prüft Klagen gegen Sterbehilfe-Verbot Von Anja Semmelroch, dpa

Seit gut drei Jahren steht Suizidhilfe als Dienstleistung unter Strafe. Unter Palliativmedizinern weckt das die Angst, dass eines Tages die Polizei vor der Tür steht. Das Geschäft mit schwerkranker zahlender Kundschaft hat dagegen sein Schlupfloch gefunden. (...)

Greenpeace Magazin: Notausgang verbaut? Karlsruhe prüft Klagen gegen Sterbehilfe-Verbot Von Anja Semmelroch, dpa


Süddeutsche Zeitung, 12.04.2019

Palliativmedizin
Formen der Sterbehilfe

Der Begriff der "Sterbehilfe" wird mitunter falsch verwendet - es herrscht ein Wirrwarr aus aktiver, passiver oder indirekter Sterbehilfe. Obwohl die Wörter ähnlich klingen, unterscheiden sie sich doch gewaltig in Bezug auf die Rechtslage. Hier der Überblick.

Süddeutsche Zeitung: Formen der Sterbehilfe


ZDFheute, 10.04.2019

Treffen mit einem Schwerkranken
Sterbehilfe: Selbstbestimmt in den Tod

Schwerkranke dürfen ein Medikament beantragen, um selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden. Doch in der Praxis wurde es bisher verwehrt. Ein Treffen mit einem Betroffenen.

ZDFheute: Treffen mit einem Schwerkranken - Sterbehilfe: Selbstbestimmt in den Tod

Zeit Online: Mein Recht auf Gift


Zeit Online, 10.04.2019

Warum ich geholfen habe

Richard S. leidet an einer unheilbaren Krankheit. Der Arzt Michael de Ridder begleitet ihn beim Sterben. Protokoll eines assistierten Suizids

Zeit Online: Warum ich geholfen habe


Deutsches Ärzteblatt, 05.04.2019

Mehr Anerkennung für junge Menschen in der Hospizarbeit

Bun­des­fa­mi­lien­mi­nis­terin Franziska Giffey (SPD) hat zusammen mit dem Deut­schen Hospiz- und Palliativverband, der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Bundes­ärzte­kammer eine Initiative gestartet, um die Anerkennung des Ehrenamtes junger Menschen in der Hospizarbeit weiter zu verbessern. Dazu haben die Beteiligten eine Qualifizierungsurkunde für die Hospizarbeit ins Leben gerufen. (...)

Deutsches Ärzteblatt: Mehr Anerkennung für junge Menschen in der Hospizarbeit


Deutschlandfunk Nova, 03.04.2019

Schmerz- und Palliativmediziner Sven Gottschling
"Wir therapieren an den Bedürfnissen von Menschen vorbei"

Sven Gottschling will Schulmedizin und alternative Heilmethoden zusammenbringen. Wenn es Sinn ergibt. Das tut es allerdings nicht immer.

Deutschlandfunk Nova: "Wir therapieren an den Bedürfnissen von Menschen vorbei"


Ärzte Zeitung online, 02.04.2019

DEGAM gegen neuen Facharzt

Die Allgemeinmediziner wollen keinen „Facharzt für Palliativmedizin“ in der Weiterbildungsordnung. Für den Nutzen dieser Spezialisten gebe es keine Evidenz. (...) Hintergrund für die DEGAM-Kritik sind Forderungen etwa der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) nach einer solchen Weiterbildungsreform.

Ärzte Zeitung online: DEGAM gegen neuen Facharzt


Deutschlandfunk Kultur, 02.04.2019

Palliativmediziner Matthias Thöns
Das Leiden nicht unnötig verlängern

Der Bundesgerichtshof hat darüber zu urteilen, ob ein Arzt die Behandlung eines demenzkranken Mannes hätte einstellen müssen, um dessen Leiden nicht unnötig zu verlängern. Das wäre seine Pflicht gewesen, meint Palliativmediziner Matthias Thöns.

Deutschlandfunk Kultur: Das Leiden nicht unnötig verlängern


Main-Post, 01.04.2019

Elterninitiative unterstützt Kinderpalliativteam

Sie betreuen sterbenskranke Kinder und ihre Familien. Aber die Krankenkassen bezahlen nicht alles. Mit Spendengeldern wird jetzt eine Sozialpädagogin finanziert.

Main-Post: Elterninitiative unterstützt Kinderpalliativteam


Main-Post, 01.04.2019

Verdienstorden für zwei Mediziner

Der Bundespräsident hat auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten erneut Bürger für ihre Verdienste um das Gemeinwohl mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Main-Post: Verdienstorden für zwei Mediziner

 

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