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Preis Hospizkultur und Palliativkompetenz in Einrichtungen der stationären Altenpflege

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verleiht im Jahr 2022 erstmals einen Preis an Einrichtungen, denen es auf beispielhafte Weise gelingt, ihren pflegebedürftigen und demenziell erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern bis zu ihrem Lebensende höchstmögliche Lebensqualität, Linderung ihrer Krankheitssymptome, soziale Teilhabe und Gespräche wie auch weitere Angebote zur Abrundung ihres Lebens zu ermöglichen.

Die DGP ruft Einrichtungen der stationären Altenpflege dazu auf, sich noch bis zum 1.5.2022 mit dem jeweiligen Konzept an der Ausschreibung zu beteiligen.  

Stifterfamilie

Dank der Unterstützung durch Familie Sturm kann für den erstmals ausgeschriebenen Preis „Hospizkultur und Palliativkompetenz in Einrichtungen der stationären Altenpflege - gestiftet von Familie Sturm im Andenken an Prof. Dr. Alexander Sturm“ über die kommenden fünf Jahre jährlich ein Preisgeld von 5.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Prof. Dr. med. Alexander Sturm, (*1930 +2020), war Direktor der Medizinischen Universitätsklinik Marienhospital Herne der Ruhruniversität Bochum (RUB), Gründer des Lukas-Hospizes in Herne, später Lehrbeauftragter der katholischen Fakultät der RUB und Ehrenvorsitzender des Lukas-Hospiz Fördervereins. Während seiner langjährigen Tätigkeit als Arzt begleitete er Menschen in allen Phasen des Lebens und Sterbens. Die zentrale menschliche Frage „Wie wollen wir sterben?“ beschäftigte Prof. Sturm viele Jahre. Neben seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Fördervereins des Lukashospiz Herne förderte er die ambulante Sterbebegleitung und Palliative Care-Ausbildung beruflich Pflegender in Alten- und Pflegeheimen nachhaltig.

Der „Förderpreis für Hospizkultur und Palliativkompetenz in Einrichtungen der stationären Altenpflege“, spiegelt das Engagement von Prof. Sturm in der menschlichen und fachlich kompetenten Trauerbegleitung wider.

Preisvergabe

Der Preis kann auch geteilt oder gewichtet verteilt werden. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 14. DGP-Kongresses vom 28.09. bis 01.10.2022 in Bremen statt. Der Preis geht an die Einrichtung, nicht an einzelne Personen. Die Preisträger:innen oder von ihnen benannte Stellvertreter:innen nehmen den Preis persönlich entgegen. Anreise und Übernachtung erfolgen auf eigene Kosten.

Die Preisträger:innen erhalten das Preisgeld zum Zwecke der Förderung einer qualitativ hochwertigen Hospiz- und Palliativversorgung im Rahmen von stationären Altenpflegeeinrichtungen.

Teilnahmebedingungen

Die Ausschreibung richtet sich an Einrichtungen der stationären Altenhilfe. Eingereicht werden eine Kurzdarstellung zur gelebten Hospizkultur und Palliativkompetenz in der Einrichtung und der beigefügte ausgefüllte Fragenkatalog.

Grundsätzlich sind Selbsteinreichungen oder Vorschläge durch natürliche oder juristische Personen möglich. Sofern eine Dritte/ein Dritter eine Arbeit einreicht, müssen alle Urheber:innen mit der Einreichung der Arbeit einverstanden sein. Dies ist schriftlich zu erklären.

AUSSCHREIBUNG

FRAGENKATALOG

Der Preis dient dazu, die Möglichkeiten der Hospiz- und Palliativversorgung in Einrichtungen der stationären Altenpflege in ihrer Vielfalt darzustellen und bekannter zu machen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf den Preis aufmerksam machen würden. 

Deutsche Gesellschaft
für Palliativmedizin e. V.
Aachener Straße 5
10713 Berlin

T 030 / 30 10 100 - 0
F 030 / 30 10 100 - 16
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