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Sektion Physiotherapie - Ergotherapie - Logopädie

Herzlich willkommen bei der Sektion Physiotherapie - Ergotherapie - Logopädie der DGP!

Aufgrund der Entwicklungen therapeutischer Berufsgruppen in der Palliativmedizin und der gestiegenen Anforderungen an die therapeutisch Tätigen im ambulanten und stationären Bereich wurde die Sektion Physiotherapie am 01. April 2016 in ihrer Struktur um die Berufsgruppen Ergotherapie und Logopädie ergänzt und in  Sektion Physiotherapie - Ergotherapie - Logopädie der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin umbenannt.

Eine wesentliche Zielsetzung dieser Erweiterung besteht in der Beförderung des multiprofessionell-therapeutischen Austauschs und somit die verschiedenen Krankheitsbilder und Symptome in der palliativen Behandlung aus sich ergänzenden therapeutischen Blickwinkeln betrachten und multiprofessionelle Handlungsansätze daraus ableiten zu können. Die gestiegenen qualitativ therapeutischen Anforderungen der Palliativmedizin werden durch die o. g. therapeutisch tätigen Berufsgruppen im Austausch gesichert.

Sprecherinnen

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Kirsten Hartmann
Mail: kirstenhartmann@alice-dsl.net

Mitglied AG ambulante Versorgung der DGP.
Selbständig, Physiotherapiepraxis, Fachgebiet Neurologie Erwachsene, ambulante palliative Physiotherapie, Hospiz, Dozentin und Kursleiterin für Basiskurse Physiotherapie in der Palliativmedizin

 

physio

Friederike Stein
Mail: stein@osnabruecker-hospiz.de

Ergotherapeutin (festangestellt im interdisziplinären Team eines stationären Hospizes)
Consultant of Palliative Care (Universität Bremen)
Mitglied der AG für Palliativversorgung im Deutschen Verband der Ergotherapeuten (DVE)


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Eva-Maria Regelmann
Mail: e-m.regelmann@web.de

Mitglied des Arbeitskreises Palliative Logopädie, angestellt als Logopädin in einem Medizinischen Versorgungszentrum, Tätigkeitsschwerpunkt Neurologie (ambulante, palliativ-logopädische Versorgung von Kindern und Erwachsenen), Lehrbeauftragte und Dozentin in Bremen und Niedersachsen

 

Ziele

  • Förderung des Erfahrungsaustauschs Therapeut*innen, die auf Palliativstationen, im Hospiz, klinischen Fachbereichen, ambulanten Praxen, Heimen und im häuslichen Umfeld Palliativpatient*innen und mit betroffene Angehörige therapieren.
  • Integration der Grundlagen multiprofessioneller Palliativmedizin und Hospizwesen in der stationären, ambulanten und häuslichen Versorgung (Palliative Care).
  • Förderung der Ausbildung von Physiotherapeut*innen nach dem Modul A. 40 Std. Basiscurriculum „Physiotherapie in Palliative Care“ von S. Mehne , P.Nieland R. Simader/ Pallia Med Verlag Bonn, ISBN: 978-3933154-59-0
  • Entwickeln weiterer Aufbaumodule primär mit vertiefenden Fallbesprechungen.
  • Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten.
  • Förderung des internationalen Erfahrungsaustausch im Rahmen der European Association Palliative Care (EAPC).

Zusammenarbeit

In Anbetracht des steigenden Bedarfs an qualifizierten Therapeut:innen, die sich der stationären und ambulanten Behandlung von Palliativpatient:innen widmen, unterstützen und fördern die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz und PalliativVerband (DHPV), Physio Deutschland, Physio Österreich, Physio Swiss und ALPHA Rheinland auch die physiotherapeutisch-palliativmedizinische und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Mit Eintritt in die DGP ist jedes Mitglied mit einem physio-, ergo- und/oder logotherapeutischen Hintergrund gleichzeitig Mitglied der Sektion Physiotherapie - Ergotherapie - Logopädie, die in den entsprechenden berufsbezogenen Fachreferaten tätig ist.

Arbeitsweise

Information und Austausch erfolgen überwiegend per E-Mail. Zusätzlich wird zu Sektionstreffen eingeladen, die per E-Mail und auf dieser Website angekündigt werden. Die Protokolle der Sektionstreffen finden Sie im internen Mitgliederbereich.

Fort- und Weiterbildung

Derzeit sind alle therapeutischen Fortbildungen auf der Grundlage des zertifizierten 40 Std. Basiscurriculum von Mehne, Nieland, Simader für Physiotherapeut:innen konzipiert. Darüber hinaus können diese jedoch auch aufgrund vieler therapeutischer Parallelen und Inhalte von Ergotherapeut:innen und Logopäd:innen besucht werden. Anpassungen der Unterrichtsinhalte erfolgen durch die Fachreferate der Sektion und die Arbeitsgruppe Bildung der DGP.

Die Fortbildungen werden mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes, ALPHA Rheinland, Physio Deutschland, Physio Austria und des Verbandes Physikalische Therapie durchgeführt und mit Fortbildungspunkten bewertet. (vorbehaltlich der Rahmenverträge anerkennungsfähig im Sinne der Anlage 4 der Rahmenempfehlungen gemäß §125 SGB V.) Weitere verbandsstrukturelle Unterstützungen aus der Ergotherapie und Logopädie sind derzeit in Arbeit.

Eine gesetzliche Fortbildungspflicht besteht derzeit für palliativ tätige Physiotherapeuten nicht. Das 40 Std A Modul nach dem Basiscurriculum von Mehne, Nieland, Simader wird aber sehr empfohlen. Eine Zertifizierung durch die DGP wird nach Entwicklung weiterer B C Module auf 120 Std. angestrebt.

DGP-Mitglieder können sich hier mit ihren Qualifikationen eintragen:
Anmeldung zur Liste der Therapeut:innen

Liste der Therapeut:innen mit palliativen Qualifikationen

Downloads

Physiotherapeutisches Management für COVID-19 im Akutkrankenhausbereich

Weiterbildungen Physiotherapie

Archiv

„Heilmittel Langfristverordnungen“ für „chronisch Kranke“ = Palliativpatient:innen
In der Regel werden ambulante Palliativpatienten erst über die Verordnung des Heilmittelkatalogs versorgt. Ärztliche Diagnose, Erstverordnung , Folgeverordnung und dann Verordnung außerhalb des Regelfalls. Seit Juni 2012 gibt es zusätzlich die gesetzliche Möglichkeit der ambulanten Heilmittelversorgung mittels einer zuerst vom Patienten, Arzt unterstützten, bei den Krankenkassen beantragten ambulanten  Langfristverordnung für „chronisch Kranke“ ohne Budgetbelastung des verordnenden Arztes. Wenn das übliche Verordnungsmuster nicht ausreicht und ein „chronisch kranker Palliativpatient“ nicht ausreichend mit Heilmitteln versorgt werden kann. 
http://www.up-aktuell.de/news/2012/07/krankenkasse-beklagt-unwissenheit-der-arzte-19045.html

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