180111_Headerclaim_6.png

Projekt im BMBF-geförderten Netzwerk Universitätsmedizin zu Covid-19: „Nationale Strategie für Palliativversorgung in Pandemiezeiten" (PallPan)

Im Kampf gegen Covid-19 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das neu gegründete Netzwerk Universitätsmedizin. Das Netzwerk hat zum Ziel, die Corona-Pandemie durch optimale Abstimmung und Zusammenarbeit schneller und effektiver zu bekämpfen; alle Aktivitäten sollen zu einer „Pandemic Preparedness“ beitragen. Dazu heißt es auf der Website des BMBF: "Die durch das Corona-Virus (SARS-CoV-2) verursachte Pandemie stellt Deutschland wie auch die Staaten weltweit vor sehr große Herausforderungen. Für die Behandlung der erkrankten Patientinnen und Patienten werden die wirksamsten Konzepte und Therapien benötigt."

Eines der 13 Projekte, die vom Netzwerk Universitätsmedizin in enger Verbindung von Forschung und Versorgung gemeinsam in Angriff genommen werden, widmet sich der Erarbeitung einer „Nationalen Strategie für Palliativversorgung in Pandemiezeiten“ (PallPan): "In diesem Projekt werden auf wissenschaftlicher Basis Handlungsempfehlungen und Informationsmaterialien erstellt, um schwerkranke und sterbende Menschen auch in Pandemiezeiten bestmöglich versorgen und ihre Belange – sowie die Belange ihrer Angehörigen – berücksichtigen zu können. Es handelt sich hierbei um den bisher größten strukturierten Zusammenschluss der Palliativmedizin in einem Forschungsprojekt in Deutschland."

Die palliativmedizinischen Einrichtungen des LMU Klinikums und der Universitätsklinik zu Köln koordinieren gemeinsam das PallPan-Projekt. Am Projekt beteiligt sind die Universitätsklinika in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Erlangen, Freiburg, Göttingen, Hannover, Jena, Köln, München, Rostock und Würzburg. Die Gesamtleitung haben Prof. Dr. Claudia Bausewein vom LMU Klinikum München und Prof. Dr. Steffen Simon von der Uniklinik Köln.

Im Rahmen von PallPan soll die aktuelle Pandemiesituation in Bezug auf die Begleitung Schwerkranker und Sterbender aufgearbeitet werden. Dazu werden verschiedene Interviewstudien und Umfragen auch unter Palliativversorgern durchgeführt. Die Projektleiter*in Prof. Bausewein und Prof. Simon würden sich über eine rege Beteiligung von DGP-Mitgliedern freuen.

BMBF FÖRDERT NETZWERK UNIVERSITÄTSMEDIZIN ZU COVID-19

PALLPAN: PALLIATIVVERSORGUNG IN PANDEMIEZEITEN

Deutsche Gesellschaft
für Palliativmedizin e. V.
Aachener Straße 5
10713 Berlin

T 030 / 30 10 100 - 0
F 030 / 30 10 100 - 16
dgp@dgpalliativmedizin.de
www.dgpalliativmedizin.de

© 2018 Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.