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wegweiser5Aktuelle Adressen zu bundesweiten Angeboten und Einrichtungen finden Sie im "Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland".

Die DGP hat das Online-Portal im Jahr 2015 komplett
überarbeitet, umfassend aktualisiert und nutzerfreundlich aufbereitet.

Um den WEGWEISER weiterhin auf dem neuesten Stand halten und ausbauen zu können, freuen wir uns über Ihre Spende! Über diese Spendenplattform oder unsere Website, danke!

PALLIATIVSTATIONEN

PalliativstationenMultiprofessionelle Teams lindern schwerste Symptome

Palliativstationen sind spezialisierte Einrichtungen eines Krankenhauses zur Versorgung von Menschen mit einer fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung. Ziel ist die weitestgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität, so dass schwerst Erkrankte die ihnen verbleibende Lebenszeit möglichst in ihrer gewohnten Umgebung verbringen können. Sollte eine Entlassung nicht mehr möglich sein, steht das multiprofessionelle Team der Palliativstation dem Sterbenden und seinen Angehörigen zur Seite. Nur 15% der Krankenhäuser in Deutschland verfügen über eine der bundesweit rund 300 Palliativstationen.

 

SPEZIALISIERTE AMBULANTE PALLIATIVVERSORGUNG (SAPV-TEAMS)

SAPV TeamsAn sieben Tagen der Woche 24 Stunden erreichbar

Seit 2007 besteht ein Rechtsanspruch auf die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV). Diese dient dem Ziel, die Lebensqualität und Selbstbestimmung von Menschen mit einer fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung soweit wie möglich zu erhalten sowie ihnen ein würdiges Leben zuhause, in stationären Pflegeeinrichtungen oder Hospizen zu ermöglichen. Die 24-stündige Erreichbarkeit der SAPV-Teams an sieben Tagen der Woche und die vernetzte Tätigkeit von in der Palliativversorgung ausgewiesenen Berufsgruppen sind unverzichtbar. Von einer flächendeckenden SAPV-Versorgung ist Deutschland noch deutlich entfernt.
 
 
PALLIATIVMEDIZINER/INNEN

PalliativmedizinerAus einem guten Dutzend wurden Zehntausend

1994 haben 14 Ärztinnen und Ärzte die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) gegründet, im Jahr 2004 legten die ersten 100 Ärztinnen und Ärzte ihre Prüfung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin ab. Im Jahr 2014, im 20. Jahr des Bestehens der wissenschaftlichen Fachgesellschaft DGP, haben bereits weit mehr als 8.000 Ärztinnen und Ärzte in Deutschland die Zusatz-Weiterbildung Palliativmedizin absolviert, im Jahr 2016 sind es bereits 10.000.

 

STATIONÄRE HOSPIZE

Stationäre HospizeEin guter Ort: Umsorgung im Hospiz

Stationäre Hospize sind eigenständige wohnliche Einrichtungen, in deren Mittelpunkt Menschen mit einer fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung und deren Angehörige mit ihren jeweiligen Bedürfnissen stehen. Eine ganzheitliche Pflege und Versorgung wird durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen des Hospizes in Zusammenarbeit mit palliativmedizinisch erfahrenen (Haus-)Ärztinnen und Ärzten gewährleistet. Bundesweit gibt es rund 200 stationäre Hospize.

 

AMBULANTE HOSPIZDIENSTE

Ambulante HospizdiensteEhrenamtliche begleiten Schwerkranke und ihre Familien

Ambulante Hospizdienste unterstützen Schwersterkrankte dabei, die letzte Zeit ihres Lebens zuhause und mit ihnen nahe stehenden Menschen zu verbringen. Die überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen der rund 1500 ambulanten Hospizdienste beraten in Fragen der ambulanten Betreuung, arbeiten mit Ärzten und Pflegediensten zusammen, begleiten die Familie in der Zeit des Sterbens sowie die Angehörigen auch über den Tod ihres Familienmitgliedes hinaus. Rund 100.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in der Hospizbegleitung aktiv.

 


PALLIATIVDIENSTE IM KRANKENHAUS

PalliativdiensteFrühzeitige Beratung und Begleitung im Krankenhaus

Ein Palliativdienst im Krankenhaus bietet als spezialisiertes Team mit Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern aus unterschiedlichen Berufsgruppen eine Palliativbetreuung für stationäre Patienten außerhalb einer Palliativstation an. Diese Betreuung umfasst sowohl eine kontinuierliche und frühzeitige palliativmedizinische Beratung als auch die ergänzende Mitbehandlung im Falle komplexer Symptome und Bedürfnisse. "Jedes Krankenhaus, das Patienten wegen einer nicht heilbaren Krebserkrankung behandelt, soll einen Palliativdienst anbieten." lautet die Empfehlung in der 2015 veröffentlichten S3-Leitlinie Palliativmedizin.

 

Bundesweite Adressen und Informationen:
www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de