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So werden Kinder als Besuchende auf Intensivstationen besser einbezogen - Internationales Team veröffentlicht auch in Zusammenarbeit mit der DGP 10-Punkte-Paper

"Dürfen Kinder und Jugendliche Papa oder Mama, Oma oder Opa oder auch Freunde auf der Intensivstation oder in der Notaufnahme besuchen? Ist das nicht zu viel für ein Kind? All die Kabel und Schläuche? Das Bangen um Leben und Tod? Seit vielen Jahren wird hierüber kontrovers diskutiert. Typische Kontra-Argumente sind etwa, dass Kinder durch die belastenden Eindrücke traumatisiert werden könnten oder wechselseitige Infektionsgefahr besteht. Es gibt aber auch viele Hinweise darauf, dass ein Besuch unter bestimmten Bedingungen gesundheitsförderlich sein kann – für alle Beteiligten! Ein 33-köpfiges interdisziplinäres Experten-Team aus Österreich, Deutschland und der Schweiz hat innerhalb der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) einen Leitfaden als Hilfestellung rund um dieses Thema veröffentlicht – die in 10 Punkte gegliederte, konsentierten Empfehlungen „Kinder als Angehörige und Besuchende auf Intensivstationen, pädiatrischen Intensivstationen und in Notaufnahmen“." heißt es in der aktuellen Pressemitteilung der DIVI.

Und weiter: "Neben der DIVI haben sich die Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGiNA), die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), die deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie sowie die AETAS Kinderstiftung eingebracht. Das Team hat eine Gesamtversion und eine Kurzfassung veröffentlicht – damit die wichtigsten Empfehlungen auch auf einen Blick zu erfassen sind. Das Autoren-Team wird seine Empfehlungen in zwei Wochen auf dem DIVI22, dem DIVI-Jahreskongress in Hamburg als größtem Intensivmediziner-Kongress im deutschsprachigen Raum, am Mittwoch, den 30. November ab 10:30 Uhr dem interessierten Fachpublikum und der Presse vortragen. Auch im DIVI-TV-Studio, das begleitend für jeden Interessierten im Livestream über die Website zu sehen ist, werden Maria Brauchle und Dr. Teresa Deffner am 1. Dezember um 10 Uhr als Gäste erwartet und das Paper präsentieren."

Gesamtfassung: „Kinder als Angehörige und Besuchende auf Intensivstationen, pädiatrischen Intensivstationen, IMC-Stationen und in Notaufnahmen – Empfehlungen für den Einbezug von minderjährigen Angehörigen in der Intensiv- und Notfallmedizin“ (64 Seiten / 27.10.2022)

Kurzfassung: „Kinder als Angehörige und Besuchende auf Intensivstationen, pädiatrischen Intensivstationen, IMC-Stationen und in Notaufnahmen – Empfehlungen für den Einbezug von minderjährigen Angehörigen in der Intensiv- und Notfallmedizin“ (9 Seiten / 27.10.2022)

PRESSEMITTEILUNG DIVI

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