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DGP-Präsident: Schwerkranken Menschen, die so nicht mehr weiterleben wollen, sollte umgehend Zugang zur Palliativversorgung ermöglicht werden!

Für Schlagzeilen sorgt derzeit ein von Medien zitiertes Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, dass schwerkranke Menschen, die sich selbst töten wollen, keinen Zugang zu einem entsprechenden Medikament bekommen sollen.

AKTUELLES AUS DEN MEDIEN

Aus diesem Anlass unterstreicht die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin mit Nachdruck: Schwerkranken Menschen, die unmissverständlich zum Ausdruck gebracht haben, ihre Situation nicht mehr aushalten zu wollen und zu können, sollte umgehend den Zugang zu einer weitgefächerten Palliativversorgung unter Einbezug verschiedener Berufsgruppen ermöglicht werden.

„Dem klaren Signal, so nicht mehr weiterleben zu wollen, sollte vor allem das Angebot entgegensetzt werden, mit einem palliativmedizinischen Fachteam in einem vertrauensvollen Gesprächsprozess die Optionen zur Linderung und Minderung medizinischer wie psychosozialer Symptome und Nöte wie auch zur Therapiebegrenzung und zur palliativen Sedierung auszuloten.“ so Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), unter Hinweis auf bisherige DGP-Stellungnahmen zur Sterbebegleitung.

PRESSEMITTEILUNG

Übersicht der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin im Deutschen Ärzteblatt am 17.2.2017: Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung: Balanceakt in der Palliativmedizin

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin für die Anhörung zum Thema Sterbebegleitung am 23.9.2015

Reflexionen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zum ärztlich assistierten Suizid vom Juni 2015

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