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DGP verleiht Förderpreis für Palliativmedizin an Arbeit zum Umgang mit multiresistenten Erregern am Lebensende

„Handlungsempfehlungen lassen Raum für die liebevolle, persönliche Betreuung“
DGP verleiht Förderpreis für Palliativmedizin an Arbeit zum Umgang mit multiresistenten Erregern am Lebensende – Dank an Stifter für 20 Jahre Förderung

Förderpreis für PalliativmedizinProf. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, gratuliert den Preisträgern Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Dr. Maria Heckel, PD Dr. Stephanie Stiel und Dr. Franziska Herbst gemeinsam mit Jurypräsident Prof. Dr. Norbert Frickhofen. © DGP/K TurnaBremen/Berlin, 11. Sept 2018. Ein kleines Jubiläum bedeutete für die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) die diesjährige Verleihung ihres Förderpreises für Palliativmedizin, der mit einer Dotierung von 10.000 € seit nunmehr 20 Jahren von der Firma Mundipharma gestiftet wird. Mit herzlichem Dank an die Stifter übergab DGP-Präsident Prof. Dr. Lukas Radbruch den Preis im Rahmen des 12. Kongresses der DGP in Bremen an eine Autorengruppe, die sich durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit um die Weiterentwicklung der Palliativmedizin verdient gemacht hat.

Die multidisziplinäre Jury unter Leitung von Prof. Dr. Norbert Frickhofen entschied sich entlang inhaltlicher, wissenschaftlicher und formaler Bewertungskriterien für die Vergabe des Preises an folgende Arbeit:

Titel: MRSA in der Versorgung am Lebensende (MEndoL)

Preisträger: Prof. Dr. Christoph Ostgathe, PD Dr. Stephanie Stiel, Prof. Dr. Frieder R. Lang, Prof. Dr. Christian Bogdan, Prof. Dr. Cornel Sieber, Prof. Dr. Oliver Schöffski, Dr. phil. Franziska A. Herbst, Johanna M. Tiedtke, M.Sc., Thomas Adelhardt, M.Sc., Alexander Sturm, M.Sc., Dr. phil. Maria Heckel

Das Ziel der Studie bestand in der Entwicklung einer Strategie für den Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen, die mit problematischen Infektionserregern kolonisiert oder infiziert sind („multiresistente Erreger“, kurz MRE). Den Mittelpunkt bildeten die Sichtweisen der Patientinnen und Patienten, der Angehörigen und der Mitglieder des Versorgungsteams. Dabei wurden Hypothesen zum Einfluss von MRE und angewandten Schutz- und Isolationsmaßnahmen auf diese Personengruppen entwickelt. Ergänzt um institutionelle Einschätzungen zum Umgang mit von MRE betroffenen Patientinnen und Patienten am Lebensende und den entsprechenden Schutz- und Isolationsmaßnahmen flossen diese unterschiedlichen Perspektiven in ein Modell ein, aus dem eine Handlungsempfehlung zur Krankenhausversorgung von Patientinnen und Patienten mit MRE am Lebensende abgeleitet werden konnte.(...)

PRESSEMITTEILUNG

ZUM UMGANG MIT MULTIRESISTENTEN ERREGERN (MRE) IN DER
VERSORGUNG VON PATIENTEN AM LEBENSENDE IM KRANKENHAUS

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