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Fünf Arbeiten für den Kommunikationspreis nominiert!

Berlin/Fulda, 17.05.2018: Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und die Deutsche PalliativStiftung geben hiermit die fünf herausragenden Arbeiten bekannt, die seitens der Fachjury für den Kommunikationspreis nominiert wurden! Dieser wird Mitte Juni in Berlin verliehen.

Freuen Sie sich mit uns über die Vielfalt an Formaten sowie über Autorinnen und Autoren, die etwas mitzuteilen haben.

Hier die Shortlist in alphabetischer Reihenfolge der Titel der eingereichten Arbeiten:



Patrick.Huenerfeld querSWRThorsten Heinbetrifft: Das Intensiv-Team - Leben retten und sterben lassen
Fernsehdokumentation, SWR Fernsehen, 31.01.2017

Dr. Patrick Hünerfeld

betrifft: Das Intensiv-Team - Leben retten und sterben lassen

 Die 45-minütige Fernsehdokumentation "Das Intensiv-Team - Leben retten und sterben lassen" begleitet Menschen, die wiederbelebt wurden, und zeigt gleichzeitig, wie Ärzte und Pflegende auf modernen Intensivstationen versuchen, diesen Patienten zu helfen und gemeinsam mit ihnen und ihren Angehörigen therapeutische Optionen abzuwägen. Für die Dokumentation hat der Autor, selber Arzt, viele Monate auf verschiedenen Intensivstationen der Universitätsklinik Freiburg verbracht.

"Überwältigend positiv" sei die Resonanz auf den Film ausgefallen: Es gab mehrere hundert Zuschriften an die Redaktion und vor allem an die Beteiligten in der Klinik.


 

Markus Günther 2Du musst kämpfen
Essay, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 29.10.2017

Dr. Markus Günther

Du musst kämpfen

Mit Blick auf die existentielle Not, die jeder Krebspatient erlebt, versucht dieser Essay, einen neuen Blick auf die Doppelbödigkeit der Sprache am Krankenbett zu werfen und dabei medizinische mit menschlichen Erfahrungen zu verbinden. Was klischeehaft selbstverständlich geworden ist - Krebs? Du musst kämpfen - wird hier kritisch hinterfragt.

"Die Kampfrhetorik verkennt die Gefühlslage des Patienten: Natürlich ist er bereit, Kräfte für die Therapie zu mobilisieren, aber er spürt auch, dass er letztlich machtlos ist. Oft ist der Patient auch schlicht am Ende seiner physischen und psychischen Kräfte. Dann werden die martialischen Durchhalteparolen zur zusätzlichen Belastung für einen Sterbenden, der ohnehin dem größten seelischen Druck ausgesetzt ist.“


 

Karla Krause 1Kinder am Ende des Lebens - Über Palliativmedizin und Sterbehilfe
ARD-Feature, Hessischer Rundfunk, 05.03.2017 (Wh)

Karla Krause

Kinder am Ende des Lebens

Ausgangspunkt des 53-minütigen ARD-Radiofeatures war für die Autorin das belgische Gesetz zur Ausweitung der aktiven Sterbehilfe auf Minderjährige und die Frage, was schwerstkranke Kinder brauchen. Im Kinderhospiz Sonnenhof ging sie der Geschichte "vom unvermeidlichen Sterben von Menschen, die gerade anfangen zu leben, von der ungeheuren Last ihrer Eltern und der Verantwortung der Pflegenden und Begleitenden auf diesem letzten Lebensabschnitt" nach. Diese Geschichte wollte sie zur Sprache und zu Gehör bringen.

"Ja, es ist grausam und ungerecht, wenn Kinder sterben müssen. (...) Aber ich habe erfahren, wie viel Leben es geben kann vor dem Sterben, wenn nicht der ziellose Machbarkeitswahn regiert, sondern so altmodische Tugenden wie Geduld, Langsamkeit, Empathie, Ehrfurcht und Demut."


 

Stefan WeillerLetzte Lieder - Sterbende erzählen von der Musik ihres Lebens
Buch, Edel Books, 02.02.2017

Stefan Weiller

Letzte Lieder - Sterbende erzählen von der Musik ihres Lebens

Das Buch „Letzte Lieder - Sterbende erzählen von der Musik ihres Lebens“ versammelt 77 Geschichten vom Lebensende. Die Recherche führte den Autor deutschlandweit in Hospize, Pflegeeinrichtungen, auf Palliativstationen und zu Menschen, die ambulant begleitet werden. Das Buch schrieb Weiller aus Begegnungen mit Sterbenden, ihren Lebensliedern und Erinnerungen. Die "Letzten Lieder" gehen aus dem Blickwinkel der Musik des Lebens und des Klangs am Lebensende neue, sinnliche Wege, um Menschen an die großen Lebensfragen heranzuführen: Wie wollen wir leben und sterben?

Die begleitende Konzertlesungsreihe ist überregional erfolgreich und berührt jedes Jahr tausende Menschen.
"Ich wünsche mir und den Menschen, die ich für das Buch interviewen durfte, dass viele Leserinnen und Leser mutig und aufgeschlossen sind für diese kostenbaren Begegnungen am Lebensende."


 

Uwe Vilz 2Zeit für neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit des Mainzer Hospizes
Kampagne im öffentlichen Raum, Mainz, seit 03.10.2017

Uwe Vilz, Roman Knie & Sara Rojo

Dem Mainzer Hospiz ein Gesicht geben

Auf Litfaßsäulen sowie auf Postkarten, Flyern und weiteren Medien wurden 12 Menschen im Porträt und mit einem persönlichen Zitat vorgestellt, die sich im Mainzer Hospiz ehren- oder hauptamtlich engagieren - dies bewusst ohne Nennung von Namen und Funktion. Grafik-Designerin Sara Rojo und Fotograf Roman Knie entwickelten gemeinsam mit Vorstand und Geschäftsführung die Idee, dem Mainzer Hospiz ein Gesicht zu geben. Das Teilprojekt "Einsteigen ins Ehrenamt", eine originelle Buswerbung über ein halbes Jahr, sorgte ebenfalls für viel Aufmerksamkeit.

"Durch beide Kampagnen entstanden neue Kontakte zu Menschen und Institutionen, die unsere Arbeit unterstützen möchten".


 

 

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